Biden, Putin als Mörder; Beziehungen USA – Russland

US-Wahl: Joe Biden bezeichnet Wladimir Putin als Mörder

Der US-Präsident hat Russland mit Konsequenzen für die angebliche Manipulation der US-Wahlen gedroht. US-Geheimdienste hatten einen entsprechenden Bericht veröffentlicht.

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Nach dem Diplomatenrecht ist der Titel des Beitrages irreführend und letzten Endes falsch.

Den Präsidenten als Killer zu  bezeichnen, ist eine schwerwiegende Verletzung der Courtoisie in den internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen und zugleich ein Zivilisationsbruch und berechtigt daher den betroffenen Staatsmann dazu, eine Satisfaktion (Entschuldigung) zu fordern. Nach den internationalen Gelogenheiten fügen derartige monströse Formulierungen dem Ansehen des Verursachers (Biden) einen großen Schaden zu. Man könnte es auch einfacher formulieren: Ist Biden von allen guten Geistern verlassen ?

Es gibt auch eine weitere Seite dieses  einmaligen Skandals: Die USA sind dabei, einen Kalten Krieg zugleich gegen zwei Großmächten  zu entfachen und  zwar  gegen China und Russland. Nach der Theorie der internationalen Beziehungen wird es logischerweise zu einer Annährung, eventuell in der Perspektive sogar zu einer Allianz zwischen China und Russland kommen. Dann wäre allerdings die  Vormacht der USA als der einzigen Supermacht der Welt endgültig vorbei.

Was die jetzige US- Außenpolitik betrifft, ist es durchaus berechtigt, zu konstatieren: Tollpatschiger und törichter geht es nicht.  Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Focus, Wiener Zeitung (18.3.21)

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Aggressive Haltung der USA gegenüber Russland

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Wie dm auch sei: Ein Krieg zwischen den USA und Russland ist völlig ausgeschlossen, denn angesichts der atomaren Hochrüstung und der Raketen – Überlegenheit Russlands gilt nach wie vor der Grundsatz aus der Zeit des „Kalten Krieges“, „Wer als Erster schießt, stirbt als Zweiter. Ein Krieg zwischen den USA und China ist aus ähnlichen Gründen ebenso ausgeschlossen. Dies gilt auch zwischen den Atom-Mächten Indien und Pakistan. Schlussfolgerung: Das „Gleichgewicht des Schreckens“ wird den Weltfrieden garantieren. Natürlich sind regionale Kriege   nicht ausgeschlossen. Frankfurter Allgemeine  Zeitung (19.3.21)

 

 

 

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