Vergewaltigung einer Deutschen von Roma-Jugendlichen aus Bulgarien

Die kriminellen „Kinder“ und die langsame deutsche Regierung

1.Es ist an der Zeit, dass die missverstandene und stark masochistisch anmutende political correctness beiseite geschoben wird und man die objektive Realität wahrheitsgetreu und nicht verklemmt widerspiegelt (schöne Grüsse von Demokrit : Widerspiegelungstheorie). D.h in concreto, die Täter sind Angehörige der Roma-Minderheit muslimischen Glaubens . Etwas ähnliches ist im vergangenen Jahr nach gleichem Muster passiert : Rom-Jugendliche ebenfalls muslimischen Glaubens aus einem anderen Balkan-Land haben eine Frau vergewaltigt.
Das ist Machismo multipliziert und bedeutet Geringschätzung bis Verachtung der europäischen Frauen, die als „Schlampen“ (Nutten) betrachtet werden und daher jeder sich bedienen kann. Für sie sind die hiesigen Frauen Freiwild.
2. Die Roma Jugendlichen sind sexuell frühreif. Dies ist mit ihrer Herkunft aus Indien und zwar aus Radschastan (Nord-West-Indien) in enger Verbindung zu sehen. Das Buch Kama-Sutra ist nicht in den Wäldern Germaniens , sondern eben in Indien entstanden.
3. Es fällt extrem unangenehm auf, dass man hierzulande fast fürsorglich um die jeweiligen Täter und nicht um das Opfer kümmert. Für mich ist dies Ausdruckt einen hohen Perversität.
4. Wieso ist es nicht möglich, diese „Kinder“ zu bestrafen und die ganze Familie nach Bulgarien zurück zu schicken ?
Vor einigen Jahren ist in Italien die Frau eines Offiziers der italienischen Marine von einer Roma -Männerbande so brutal vergewaltigt worden , dass sie einige Stunde später an den Folgen starb. Die italienische Regierung hat keine Diskussionen a la Germania geführt, sondern innerhalb von wenigen Tagen Roma aus Rumänien des Landes verwiesen.
5. Und jetzt etwas rechtswissenschaftliches : Der Staat besteht nach Aristoteles ( zwei tausend Jahre später nach Jellinek) aus der Herrschaft (Regierung), der Bevölkerung und dem Territorium. Aus dem Verhältnis zwischen der Regierung und der Bevölkerung leitet sich die Personalhoheit ab , auf die sich die Staatsbürgerschaft stützt. Aus der Staatsbürgerschaft ergibt sich die FÜRSORGEPFLICHT des Staates gegenüber den eigenen Staatsbürgern. Die Regierung wird dem gerecht durch die erforderlichen Maßnahmen (Gesetze und deren strikte
Anwendung und wirksamen Verwaltungsakte).
Ich konnte in den 61 vergangenen Jahren in Deutschland zig mal feststellen, dass die Deutschen unglaublich langsam sind. Hierauf haben mit Nachdruck der berühmte Philosoph Hegel sowie sehr ausführlich der Dichter Klopstock in seinem Gedicht „An die Neufranken“ hingewiesen. Gleiches kommt zum Ausdruck auch in der Gestalt des „Deutschen Michel“ mit der Schlafmütze. Ist es nicht an der Zeit, dass die Regierung endlich die Schlafmütze abnimmt und energisch und konsequent zur Tat schreitet ? Münchner Merkur  (11.7.19), Frankfurter Allgemeine Facebook (12.7.19), Spiegel Facebook (12.7.19)

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Als eine indische Minderheit im 10 Jh. die Ostgrenze  des Imperium Romanum  Orientalis  erreichte, wurden  ihre Angehörigen  von den Beamten nach ihrem Namen gefragt. Die Antwort war PARYAS, was ins Griechische übersetzt Athiganos (Αθίγγανος : Der Unberührbare ) heißt, das  durch Verbalhornung zu Zigeuner wurde (Cygan, Tsigan, Zigeuner, Ciganyok, Κατσίβελος, Cacivel etc.) .

Diese Bezeichnung gilt seit 1000 Jahren und ist in allen Ländern üblich. Nur  Deutschland macht aus den bekannten unangenehmen Gründen und im Sinne der political correctnes  eine Ausnahme und verwendet die Wörter Roma (Menschen) oder Sinti (Inder). Das Thema war Gegenstand meiner Spezialvorlesungen über die ethischen Minderheiten.

Quellen (nicht die lächerliche Wiki) :

-H.Mode/S.Wolffling, Zigeuner, Der Weg eines Volkes in Deutschland, Leipzig 1968,

-C. J.Paul,  The Gypsies, London 1963,

-O. Bankok, Zigeuner, Düsseldorf 1958. MünchnerMErkur

Tsipras und Mitsotakis, Eine Vergleich

Tsipras und Mitsotakis, Eine Vergleich

Tsipras hat mit Mühe und Not sein Studium beendet, gehörte während des Studiums zu der Jugend der KP Griechenlands, wies starke revolutionär-romantische und teilweise auch anarchistische Tendenzen auf und hat in seinem Beruf nie gearbeitet. Er gilt als Linkspopulist und als begnadeter Redner, wobei seine Redekunst sich auf das in Hellas sehr beliebte Pathos und auf den Messianismus stützt.
Jedoch während seiner  vierjährige Karriere als Ministerpräsident erfolgte eine Ovidische  Metamorphose im Sinne des Chamäleon hin zu einem Kleinbürger mit pseudorevolutionärem Mäntelchen. Am Anfang benutzte er solche Begriffe wie „Klassenkampf“ national und international, er wollte die „knechtenden Verträge“ mit der Troika „zerreißen“ und versprach   100 tausend Personen in der aufgeblähten griechischen Verwaltung einzustellen und außerdem den Lebensstandard,  wie er vor der großen Krise  (2009) bestand, wieder herzustellen.

Führende Politiker der linken Bewegung Griechenlands  wie die über 90 Jahre alten Protagonisten Manolis Glezos und Mikis Theodorakis haben des öfteren  ihre Enttäuschung bzw. Verachtung gegenüber diesem (wörtlich)Verräter zum Ausdruck gebracht.

Es hat sich nunmehr eindeutig gezeigt, dass es sich um einen politischen Hasardeur und Karrieristen ohne  echte  Ideale handelt, der gerne am reich gedeckten Tisch der bürgerlöichen Klasse mit goldenen Löffel speist.

Mitsotakis hat an den amerikanischen Elite – Universitäten Harvard und Stanford
vor allem Wirtschaftswissenschaften mit Erfolg studiert und danach war er im internationalen Bankwesen tätig. Mitsotakis hat schon in der Vergangenheit mit Erfolg einen Ministerposten begleitet. Er gilt als sehr fleißig, ernsthaft , sachlich (bei griechischen Politikern eine Seltenheit). und rational (ebenfalls eine Seltenheit). Ihm fehlt allerdings das Charisma eines Politikers nach griechischen Kriterien ( Emotionen, Theatralismus, rhetorische Fähigkeiten, Ausstrahlungskraft , Kontaktfreudigkeit).
Mitsotakis hat nur wenige Versprechungen gemacht und erklärte dem ihn verhassten Populismus den Kampf.

Mitsotakis hat sich eher nach europäischen Kriterien (Leistungsprinzip, in Hellas fast unbekannt) systematisch auf die Regierungsübernahme vorbereitet. So hat er sich z.B. vor zwei Jahren an die Auslandsgriechen  (über fünf Millionen) gewandt , um geeignete Berater  zu gewinnen. Hierdurch  verfügt seine Regierung über eine hohe Anzahl von hochqualifizierten Ministern und Beratern.

Es wird ihm sicherlich die  Neuorganisation des chaotischen griechischen Staatsapparates  gelingen. Vielleicht wird  er es auch schaffen, die griechische Wirtschat in erster Linie mittels   notwendiger Investitionen anzukurbeln. Aber den gordischen Knoten (354 Milliarden Euro Schulden !) wird auch er nicht lösen können.  Experten haben ausgerechnet, dass
Griechenland mindestens 50 Jahre bräuchte, um diesen astronomischen Schuldenberg abzutragen.

Die Zeit (9.7.19), Münchner Merkur (10.7.19)

 

Griechische Mentalität

Griechische Mentalität (Beschäftigung damit seit mindestens 50 Jahren, mehrere Artikel veröffentlicht)

1.Das Grundverhaltensmuster (Mentalität ) der Völker ist von vielen Faktoren abhängig : Klima, Lebensbedingungen, Geschichte, Tradition , Religion etc. Bei den
Deutschen sind u.a. zu beachten die protestantische Arbeitsethik und die
„Preußischen Tugenden). Bei den Griechen sind zu berücksichtigen das
Fehlen der Renaissance, der Aufklärung und der bürgerlichen Revolution
mit ihren Errungenschaften wie der Citoyen, das kritische Denken, die
bürgerliche Revolution, das Staats- und Rechtsbewusstsein, ferner ein
wenig entwickeltes Bürgertum und nicht zuletzt die über vier
Jahrhunderte währende osmanische Herrschaft, welche die Griechen von den
welthistorischen Entwicklungen in Europa abgekoppelt hat.

2. Hier geht es den Durchschnittsgriechen. Natürlich sind Ausnahmen zu verzeichnen.
3. Die Mentalität ist Veränderungen unterworfen. Sie ist weder ewig ,
noch absolut.

Die Griechen en general
a) Vorzüge :Freiheitsliebe, Selbstbewusstsein, Ehrgefühl, Stolz,
intellektuelle Mobilität, kreative Phantasie, Begeisterungsfähigkeit,
Kontaktfreudigkeit, Freundlichkeit , Fröhlichkeit , Aufgeschlossenheit,
Toleranz, ästhetische Orientierung, hochentwickelter Familiensinn,
Respekt vor den älteren Menschen, Galanterie, entwickelte Sexualität (
Sinnlichkeit, Leidenschaft ).

b) Nachteile : Starke Neigung zur Disziplinlosigkeit, schwach entwickelte Ausdauer, kaum besondere Liebe zur Arbeit, unterentwickelte Dynamik, schwacher Wille,
kein Gemeinsinn, konfrontativer Geist privat und insbesondere in der
Politik, primitive Demonstration des Reichtums, Emotio vor Ratio (
übertriebene Emotionalität, privat wie als Nation ), Surrealismus (
Verwechselung von Wunschträumen und der harten Realität, Traumtänzer,
Tagträumer), Macht des Wortes aber Schwäche der Tat, Hang zum fast
paranoiden spekulativen Denken, krankhafter Hang zu Verdächtigungen und
zu Verschwörungstheorien ( fast alle seien gegen Griechenland, deswegen
die Finanzkatastrophe etc. ), Neigung zum Voluntarismus und zur
Rechthaberei, stark unterentwickeltes Organisationstalent, traditionell
extrem starker Hang zur Demagogie und zum Populismus, Korruption als
Regel ( speziell der Verwaltungsapparat ist wie ein Augiasstall oder
sogar wie die “Magna Cloaca” im alten Rom ), Neigung zum Nationalismus
und zum Chauvinismus, Oberflächlichkeit individuell und besonders in den
Staatsangelegenheiten , Unzuverlässigkeit (” Ein (griechischer) Mann,
ein Wörterbuch” ), Übertreibungssüchtigkeit, Kritikfeindlichkeit ( wer
kritisiert ist Feind, wer übermäßig lobt, ist ein echter Freund),
vollständiges Fehlen der Selbstkritik, unterentwickeltes
Verantwortungsbewusstsein in Gesellschaft und Staat und zugleich für das
eigene Versagen andere verantwortlich machen, beängstigendes Fehlen der
Fähigkeit zu wirtschaften, Überempfindlichkeit ( privat und besonders
in nationalen Fragen ), vollständiges Fehlen des Bewusstseins vom
Wechselverhältnis der Rechte und der Pflichten gegenüber der
Gesellschaft und dem Staat, maßlose Selbstüberschätzung und Nepotismus
(Vetternwirtschaft, Familiendynastien eigentlich orientalischen Typs)

Schlussfolgerung ;
Die griechische Mentalität eignet sich in idealem Maße für das
Genießen des Lebens sozusagen als menschliche Selbstverwirklichung, für
die Erotik, für ausgeglichene zwischenmenschliche Beziehungen und für
das Familienleben im weiteren Sinne des Wortes. Sie ist allerdings für
die Schaffung eines gut funktionierenden Staates , einer erfolgreichen
Wirtschaft und allgemein für solide Lebensbedingungen im breiten Sinne
des Wortes unzureichend. Zeit, Münchner Merkur ( 7.7.19)

Siehe hier im Blog ausführlicher : Griechen und Deutsche, Mentalitätsunterschiede, Περί των Νεοελλήνων , Προσόντα , Ελαττώματα , Αιτιολόγηση,

 

Sanktionen gegen Russland

Deutsche Interessendurchsetzung und Sanktionen gegen Russland

Allgemeine Grundlage der Haltung der souveränen Staaten zu Problemen der internationalen Beziehungen sind ihre legitimen Interessen in ihrer Komplexität. Aus der Gebiets- sowie aus der Personalhoheit des Staates ergibt sich seine  Pflicht  , sich um das Allgemeinwohl (το κοινόν καλόν  Aristoteles, commune bonum Thomas von Aquin )  zunächst der eigenen Staatsanghörigen zu kümmern.

Eine der wichtigsten Grundlage hierfür ist die gesunde Wirtschaft, die sich insbesondere in der Epoche der Globalisierung auf die friedlichen Handelsbeziehungen als Ausdruck des Völkerrechtsprinzips der friedlichen internationalen Zusammenarbeit stützt. Damit all dies reibungslos funktioniert, sollten politische Zweckmäßigkeitserwägungen   nach Möglichkeit beiseite geschoben werden.

Die gegen Russland, welches gegenüber dem Westen und speziell gegenüber Deutschland das Völkerrecht nicht verletzt hat, Sanktionen verhängt worden sind,  bringen in erster  Linie  strategische Interessen der USA zum Ausdruck. Wenn schon der US-Präsident immer wieder seine egoistischen Slogan  „America first“ hinausposaunt, warum sollte  die

Bundesregierung  die existenziellen und legitimen Interessen der   hauptsächlich östlichen Bundesländer  vernachlässigen ?

Schlussfolgerung : Es ist an der Zeit, dass das souveräne Deutschland sich an den Sanktionen gegen Russland im wohlverstandene Interesse der eigenen Bevölkerung nicht mehr beteiligt. Dies verlangt auch der gesunde Menschenverstand  (common sense). Die Zeit , Münchner Merkur  (Facebook),(19.6.19)

Iran und Saudi-Arabien , Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Unterschiede und Gemeinsdamkeiten zwischen dem Iran und
Saudi-Arabien

a) Der Iran hat eine ruhmreiche Vergangenheit (der erste multiethnische
Großstaat der Welt). Saudi-Arabien hat sich erst vor einigen Jahrzehnten zum
Staat entwickelt. Davor gab es kulturell unterentwickelte Beduinen-Stämme.
b) Der Iran verfügte über eine Hochkultur und besitzt heute eine sehr
entwickelte Kultur. In Saudi-Arabien kann man hingegen von keiner besonderen
Kultur sprechen.
c) Der Iran ist schiitisch, d.h. im Zentrum der
Islaminterpretation steht die soziale Gerechtigkeit (Fortsetzung der
Zarathustra-Gerchtigkeits -Lehre). Saudi-Arabien vertritt den Wahhabismus,
die radikalste sunnitische Richtung theoria cum praxi . Im Mittelpunkt steht
die Scharia. Die Sunniten betrachten die Schiiten nicht als Muslime , sondern
als Ketzer.
d) Der Iran stellt eine regionale Großmacht dar, während Saudi-Arabien
militärisch trotz modernster US-Waffen relativ schwach ist.
e) Der Iran betrachtet die USA als Feind, während Saudi-Arabien als größter
Freund der USA in der Region gilt.

Es sind aber auch ähnliche Merkmale
zwischen ihnen festzustellen :

a) Beide haben das
orientalisch-islamische Gesellschafts – und Menschenbild.
b) Beide sind
autoritäre bzw. diktatorische Regime.
c) Mit allen Mitteln unterstützen sie in anderen Ländern die eigene islamische
Ausrichtung.
d) Sie gelten als Rivalen, und jeder von ihnen beansprucht die
dominierende Rolle in der Region.

e) Beide verfügen über reiche Erdölvorräte.

Münchner Merkur (18.6.19)

Gleichgewicht, Gegengewichte, Prognose

Prognostische Aussagen : Gleichgewichte, Gegengewichte (Aus einer Publikation von mir von 2011, mit dem Titel Theorie des Gleichgewichts und der Gegengewichte, Eine Völkerrechtssoziologische Abhandlung, Zweiter Teil )

Insgesamt könnten bezüglich der Probleme des Gleichgewichts, der Gegengewichte und der Hegemonie die folgenden prognostischen aussagen getroffen werden:

a ) Etwa nach zwanzig Jahren wird es zwei Supermächte geben: die USA und China.

b ) Die USA hätten die Chance, die Führerschaft der westlichen und China die Führerschaft der konfuzianisch geprägten Welt zu übernehmen.

c ) Beide Supermächte könnten konkurrieren und zugleich so kooperieren, dass sie gemeinsam die Führerschaft bei der Lösung der globalen Probleme der Menschheit übernehmen.

d ) Die Konkurrenz zwischen ihnen könnte auch die Form des militärstrategischen Gleichgewichts annehmen.

e ) Die Europäische Union sowie Indien könnten sich zu besonderen Großmächten entwickeln. Auf den Gebieten der Ökonomie und der Hochtechnologie würden sie gemeinsam mit Japan den Staus von Supermächten erreichen.

f ) Russland und Brasilien werden die Rolle von Großmächten spielen.

g ) Brasilien könnte sozusagen als regionale Großmacht die Führerschaft in Lateinamerika übernehmen. Lateinamerika wird ein entscheidendes Gegengewicht in der westlichen Hemisphäre bilden.

h ) Die Welt wird polygonal bzw. multipolar sein. Die oben genannten Supermächte und Großmächte werden die Pole sein. Darauf wird sich ein Weltgleichgewicht komplexen Charakters stützen. Die militärische Komponente wird generell eine kleinere Rolle spielen. Die Bedeutung der UNO und des Völkerrechts wird erheblich zunehmen.

Die Zeit (28.5.19), Neue Zürcher Zeitung Facebook (13.6.19)

 

 

China Außenpolitik, Supermacht

Zur China :Auszüge aus einer Publikation von mir (2011)

Im Gegensatz zu den amerikanischen Politologen hat der chinesische Politologe Yu Xintian ein hoch interessantes und generell beruhigendes Konzept für die Zukunft Chinas in den internationalen Beziehungen bis 2020 entworfen. Danach wird sich China auf die ökonomische Entwicklung und die Modernisierung konzentrieren. Das Ziel ist dabei, ein „scientific concept of development“, d. h. aus China ein prosperierendes, demokratischen und kulturvolles Land zu machen. In der Außenpolitik soll Sicherheit durch Kooperation gestützt werden. China wird seine Teilnahme an dem internationalen Dialog und an den internationalen Kooperationsmechanismen intensiviert. Gleiches gilt auch für das große Feld der internationalen Diplomatie. Die Weltmacht China wird mehr für die „soft power“ in den internationalen Beziehungen eintreten.

Die Basis dieser auf Frieden, Harmonie und Kooperation ausgerichteten Außenpolitik liegt in der chinesischen Tradition, denn es handelt sich um Werte dieser Kultur. Es wird seiner Meinung nach zu grundlegenden Veränderungen in den internationalen Beziehungen kommen wie z. B. die folgenden:
a ) Friede und Entwicklung als die Hauptströmung in der Welt;
b ) nicht Feindschaft, sondern „cooperation and competition“ werden in den internationalen Beziehungen vorherrschen;
c ) die Rolle der kleinen und mittleren Staaten wird wachsen. So werden sie einen eigenen Beitrag zur Stabilität der internationalen Ordnung leisten.
Yu Xintian bezeichnet diesen Zustand nicht als „balance of power“, sondern vielmehr als „balanced policy“. Ferner geht er davon aus, dass die USA die letzte Supermacht sind, die in der Welt dominieren kann.91
Die bisherige 4000jährige Geschichte – defensive Theorie und Praxis – gibt Anlass zu der Annahme, dass China keine Ambitionen hat, irgendeine Hegemonialposition einzunehmen oder etwa als ein „Imperium Sinicum“ in der Welt zu dominieren. D. h., China wird auch als Supermacht weder seine Nachbarn bedrängen, noch den Weltfrieden bedrohen.
Das schließt jedoch nicht aus, dass die bereits vorhandene Konkurrenz zwischen den USA und China in der Zukunft noch stärker sein wird. Die Zeit (28.5.19)

Westen-Orient, Militärische Interventionen des Westens gegen Orientalische Staaten, Iran

Der Westen und der Orient,  Militärische Interventionen des Westens gegen Orientalische Staaten

Wie ist  speziell in Irak, in Libyen und in Syrien zu dem  nicht zu übersehenden Chaos gekommen ? Wer ist für diese s Desaster eigentlich  schuld ?

In den  genannten Ländern herrschten Stabilität und ein gewisser Wohlstand. Das Herrschaftssystem war natürlich nach  orientalischer Tradition  autoritär. Die Einführung der Demokratie wäre hingegen eine große Chimäre. Alles, was innerhalb dieser Staaten geschah, gehörte nach Völkerrecht zu ihren  inneren Angelegenheiten. Aus geostrategischen  und Rohstoffinteressen sind verantwortungslos diese Länder  direkt militärisch und völlig völkerrechtswidrig angegriffen und zerstört worden (Irak, Libyen), oder es erfolgte eine gezielte Einmischung in die inneren Angelegenheit  ein (Syrien).

In allen drei Fällen  brach alles zusammen und diese Staaten  fielen auf das Niveau von failed states zurück.

Speziell  im Persischen Golf ist das jahrelang bestehende militärische Gleichgewicht zwischen Iran , dem Iran und Saudi-Arabien beseitigt worden.  Dies führte zu einer weiteren Stärkung des Iran. Zugleich haben die USA an Saudi-Arabien modernste Waffensysteme geliefert. Somit herrscht heute  im Persischen Golf zwischen den Rivalen, dem schiitischen Iran und dem sunnitischen Saudi-Arabien fast ein militärisches Gleichgewicht. Sollte es seitens der USA zu einer Zerstörung auch des Iran kommen, so würde sich in dieser Region eine gewaltige Katastrophe mit großen Folgen auch für Europa ereignen.

Was den Iran betrifft, sei darauf verwiesen, das Anfang der  50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts der frei gewählte Präsident Mossadeqh von dem Westen gestürzt  wurde, weil er gewagt hat, die  Anglo-Iranian Oil Company zu nationalisieren. Es folgte der Schah und  1979  erlangte nach der Iranischen Revolution Chomeini die Macht und errichtete  ein autokratisches und totalitäres System .

Letzten Endes ist  der Westen schuld daran, dass heute in dem Iran ein totalitäres System herrscht. Will nun der Westen wieder militärisch eingreifen ? Das wäre das crescendo der Paranoia. Die Zeit (17.5.19), FAZ und FAZ Facebook (18.5.19)

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Trump und die internationale Rechtsordnung

Die USA haben sich stets von ihren eigenen egoistischen Interessen leiten lassen. Sie erklärten z.B.  in der Vergangenheit des öfteren verschiedene Regionen der Welt zu Gebieten amerikanischer Interessen oder spezieller Sicherheitsinteressen. Sie haben nie akzeptiert, dass es auch Interessen aller Völker und Staaten oder Menschheitsinteressen  gibt, die sich in den globalen Problemen der Menschheit oder als globale Herausforderungen manifestieren.  Es lag und jetzt noch  mehr liegt der  commune  bonum humanitatis (Gemeinwohl der Menschheit)  außerhalb ihres Blickfeldes. Sogar bestimmte  grundlegende Völkerrechtsdokumente sind von den USA nicht unterzeichnet  worden (z. B. Das Verbot des Völkermordes von 1948, die Internationale Seerechtskonvention von 1982 ) oder sie haben zwar die  Internationale Konvention über die politischen und die zivilen Menschenrechte vion 1966 mit großer Verspätung unterzeichnet, jedoch  noch nicht ratifiziert.

Nach dem Zusammenbruch der zweiten Supermacht Sowjetunion sind seit  fast drei Jahrzehnten die USA die einzige Supermacht. Statt ihrer internationalen Verantwortung durch den aktiven und entscheidenden Beitrag zur Lösung der globalen Probleme der Menschheit zu leisten, gerecht zu werden,  haben die USA durch eine aggressive Außenpolitik das  Gleichgewicht im Vorderen Orient (Irak) durch die   militärische Intervention so zerstört, dass ein regelrechtes Chaos entstanden ist, dessen Folgen die europäischen Staaten tragen.

Neuerdings und ausgerechnet in der Zeit der voll entfalteten  Globalisierung geschieht das Unfassbare, das die USA gewichtige internationale  Konventionen verlassen oder genauso wichtige bilaterale Verträge aufkündigen (z. B. den INF-Vertrag  von 1987) oder über Nacht gewaltige  Zölle erheben und sogar befreundete Staaten als Feinde diffamieren und insgesamt eine abenteuerliche Außenpolitik betreiben. Hierdurch wird generalstabsmäßig und hedonistisch die mit größter Mühe aufgebaute internationale Wirtschafts-, Finanz -und Rechtsordnung demontiert bzw. zerstört.

Die fast fanatische Durchsetzung der eigenen Interessen zu Lasten anderer Staaten und sogar der gesamten Menschheit erfolgt in engem Zusammenhang mit einer Außenpolitik, die sich durch   Dilettantismus, Oberflächlichkeit , Unzuverläßigkeit fehlender Logik und total fehlendem diplomatischem Geschick auszeichnet. Somit erscheint die ökonomische und militärische Supermacht die USA unter Trump als ein tollpatschiger diplomatischer Zwerg. Die Autokraten und Diktatoren  sind dabei, das politische und diplomatische Vakuum auszufüllen.

Schlussfolgerung : Der unfähige und gefährliche Hasardeur Trump  ist seinen gewaltigen Aufgaben als Präsident der Supermacht USA nicht im Geringsten gewachsen. Es ist  nunmehr an der Zeit, ihn zu entfernen, bevor es zu einer Katastrophe kommt.

Die Zeit (2.1.19), Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wiener Zeitung, Spiegel, Stern Facebook (2.1.19)

 

Einmischungsverbot nach Völkerrecht

Iran, Einmischungsverbot nach Völkerrecht

Im Iran handelt sich um ein theokratisches und totalitäres System. In der Welt wimmelt es von ähnlichen politischen Gebilden. Besonders schlimm ist das totalitäre wahhabitische Regime in Saudi-Arabien, welches zu den besten Verbündeten der USA im Nahen Osten gehört. Warum kritisieren die USA Saudi-Arabien niemals ?

All dies gehört jedoch zu den inneren Angelegenheiten anderer Staaten. Das Einmischungsverbot in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten zählt zu den sieben grundlegenden Prinzipien der UNO-Charta und des Völkerrechts. Das heißt allerdings nicht, dass die Staaten mit ihrer Bevölkerung alles machen können. Kommt es zu schwerwiegenden, massiven und systematischen Verletzung der Menschenrechte oder gar zum Völkermord (z.B. in Cambodscha), dann gehört dies nicht mehr zu den inneren Angelegenheit, sondern hat sich schon zu einer internationalen Angelegenheit entwickelt.

Die offizielle Einschätzung wird nicht von einzelnen Staaten, sondern von der Menschenrechtskommission oder von der UNO-Vollversammlung getroffen. Danach befasst sich mit dem Fall das höchste Organ der UNO und zwar der Sicherheitsrat, der auf der Basis des EINSTIMMIGKEITSPRINZIPS (sehr problematisch) der fünf ständigen Mitglieder die erforderlichen Maßnahmen , sogar militärischen Charakters einleiten kann. Frankfurter Allgemeine Zeitung (16.5.19)

USA- Aussenpolitik, Trump als Zerstörer der internationalen Rechtsordnung

Das Maß ist voll

Die seit Jahrzehnten wohlbekannte USA-Methode wiederholt sich : Erst einen Staat und seine Führung dämonisieren. Dann behaupten, dass er die “nationale Sicherheit
” der USA gefährdet. Ihm wird vorgeworfen., A-Waffen zu bauen. Des
weiteren wird dem anderen Staat vorgeworfen, die Menschenrechte eklatant
zu verletzen. Danach beginnt die Einmischung in die inneren
Angelegenheiten des avisierten Opfers. Es werden irgendwelche Sanktionen
(Strafmaßnahmen) eingeleitet. Es beginnt eine unvorstellbare Lügenkampagne.

Vor der militärischen Intervention versuchen die USA “willige” Staaten ,
eine Art Hammelherde zu finden, um gemeinsam die Werte des Westens zu
verteidigen.

Die USA unterschätzen die Gedächtniskraft der normal denkenden
Menschen. Wie war es doch im Falle des Irak ? Angeblich hätte der Irak
biologische oder sogar Atomwaffen (die amerikanischen Geheimdienste
haben gelogen und zugleich ist ihre Unfähigkeit evident geworden).
Angeblich hätte Saddam Hussein die Taliban und die Al Kaida unterstützt.

Auch in diesem Falle hat die USA-Regierung gewaltig gelogen. Angeblich wollten die USA den Irakern die Demokratie beibringe etc.
In Wahrheit ging es einzig und allein um die Herrschaft über das
irakische Erdöl. Busch jr. und sein Vize Cheney haben bekanntlich
Verträge über den Ankauf von Rechten an diesem Erdöl geschlossen

Letzten Endes haben die USA dummerweise und verantwortungslos durch
den Sturz des irakischen Diktators das militärische Gleichgewicht in
dieser empfindlichen Region zerstört und außerdem objektiv zur Stärkung
der antiwestlichen Kräfte, insbesondere zur Gründung des „Islamischen
Staates“ beigetragen. En passant ist es zu gewaltigen Flüchtlingsströmen
im Orient mit verheerenden Folgen für die europäischen Staaten
gekommen.
Systematisch wird de regime change im Nahen Osten vorbereitet .
Jetzt ist nunmehr der Iran an der Reihe. Man denkt vielleicht an den erfolgreichen

Sturz des durch FREIE Wahlen gewählten Präsidenten Mosadegh, der es gewagt hat, die Erdölindustrie zu nationalisieren. Diesmal werden in das geplante gefährliche
Abenteuer Israel und Saudi-Arabien einbezogen.

Ich weiß wohl, dass die Mullahs keineFriedenstauben sind. Ihre Raketen können schon
Israel und Saudi-Arabien erreichen. Dies rechtfertigt jedoch kein militärisches Abenteuer, wodurch ein gewaltiger Flächenbrand im Nahen Osten
entstehen könnte mit verängnisvollen Folgen für Europa und speziell für Deutschland
( neue Flüchtlingsströme).

Denken die hirnlosen Kriegstreiber daran ? Haben sie denn aus den militärichen Interventionen in den Irak und in Libyen nichts gelernt ? Münchner Merkur  ( 15.6.19), Focus, Frankfurter Allgemeine Zeitung (17.6.19), Süddeutsche Zeitung Facebook (19.6.19)

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Trump, Knappe Einschätzung

unter Anwendung der Widerspiegelungs-Methode des Demokrit (Widerspiegelung der objektiven Realität)) und der folgenden interessanten Methode des Cicero : :

-Quis (Wer hat gesprochen ) ? Der amerikanische Präsident Trump. D.h., es handelt sich um offizielle Meinungsäußerung. .

Quid (Was) hat er gesagt oder das getan ?  Er hat Google angeordnet, seine Geschäftsbeziehungen zu Huawei auszusetzen.

Quomodo (Wie) hat er gesprochen oder das getan  ? Mittelbar erpresserisch  gegenüber Huawei und verbunden mit Sanktionen gegenüber China.

Ubi (Wann ) hat er gesprochen oder das getan ? Als  er merkte, dass China  sich nicht erpressen lässt.

Cur (Warum ) hat er gesprochen ? Um China zum Einlenken zu bewegen. En passant untergräbt  Trump  die Globalisierung, gegen die  er ist und stört zugleich erheblich die internationalen Handelsbeziehungen.

Es sei darauf verwiesen, dass Trump  Drohungen mit totaler Vernichtung gegenüber souveränen Staaten ausstößt, mehrmals Sanktionen verhängt, sich ungeniert in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einmischt,  sich sogar traditionelle Freunde zum Gegner macht,  die Völkerrechtsprinzipien und allgemein die internationalen Regeln über Bord wirft, ziemlich oft seine Meinung ändert etc.

Das bisherige Auftreten (Reden , Taten) Trumps berechtigt zur folgenden Einschätzung seiner Person : undiplomatisch, plump, halbgebildet, halbkultiviert, unzuverlässig, egoistisch, narzisstisch, infantil anmutende Selbstüberschätzung, völkerrechtsnihilistisch und en peu paranoid.

Gott und die Götter mögen die Menschheit vor diesem brandgefährlichen Mann schützen.  Münchner Merkur,  Zeit (24.5.19), FAZ Facebook (24.5.19)

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Die USA dürfen nicht schalten und walten , wie es ihnen
gefällt

Es gibt leider die einzige Supermacht in der Welt, die USA,
die eine extrem egoistische interessenorientierte Außenpolitik betreibt , ohne
auf die legitimen Interessen anderer Staaten Rücksicht zu nehmen und missachtet
so das Völkerrecht, dass man aus Sicht
des Völkerrechts und der Theorie der internationalen Beziehungen die USA als
die größte Gefahr für den Weltfrieden und insbesondere für die friedliche
internationale Zusammenarbeit einschätzen kann.

Es sei klargestellt : Das entscheidende Kriterium für das
Auftreten eines Staates als Player in den internationalen Beziehungen sind und
bleiben die in der UNO-Charta verankerten grundlegenden Prinzipien des
Völkerrechts (in der Kurzfassung) :
souveräne Gleichheit der Staaten, Erfüllung übernommener Verpflichtungen nach
Treu und Glauben (pacta sunt servanda), friedliche internationale
Streitbeilegung, Gewaltandrohungs- und Gewalt-anwendungs-Verbot, friedliche
internationale Zusammenarbeit, Verbot der Einmischung in die inneren
Angelegenheiten anderer Staaten.

Die oben erwähnten Völkerrechtsprinzipien sind
Ausdruck einer hohen Zivilisations-
stufe der Menschheit. Daher gehören Staaten, welche diese
Prinzipien eklatant verletzen, nicht
mehr zu der Gemeinschaft der
zivilisierten Nationen.

Die Zeit (14.5.19), Münchner Merkur, Die Welt ,  Spiegel, Berliner Zeitung (15.5.19), Stern Facebook und Die Zeit Facebook ,. FAZ Facebook (14.5.19), Spiegel, Stern FAZ(16.5.19), Berliner Zeitung (17.5.19), Stern Facebook (17.5.19), Münchner Merkur(18.5.19)

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Trump und die internationale Rechtsordnung

Die USA haben sich stets von ihren eigenen egoistischen Interessen leiten lassen. Sie erklärten z.B.  in der Vergangenheit des öfteren verschiedene Regionen der Welt zu Gebieten amerikanischer Interessen oder spezieller Sicherheitsinteressen. Sie haben nie akzeptiert, dass es auch Interessen aller Völker und Staaten oder Menschheitsinteressen  gibt, die sich in den globalen Problemen der Menschheit oder als globale Herausforderungen manifestieren.  Es lag und jetzt noch  mehr liegt der  commune  bonum humanitatis (Gemeinwohl der Menschheit)  außerhalb ihres Blickfeldes. Sogar bestimmte  grundlegende Völkerrechtsdokumente sind von den USA nicht unterzeichnet  worden (z. B. Das Verbot des Völkermordes von 1948, die Internationale Seerechtskonvention von 1982 ) oder sie haben zwar die  Internationale Konvention über die politischen und die zivilen Menschenrechte vion 1966 mit großer Verspätung unterzeichnet, jedoch  noch nicht ratifiziert.

Nach dem Zusammenbruch der zweiten Supermacht Sowjetunion sind seit  fast drei Jahrzehnten die USA die einzige Supermacht. Statt ihrer internationalen Verantwortung durch den aktiven und entscheidenden Beitrag zur Lösung der globalen Probleme der Menschheit zu leisten, gerecht zu werden,  haben die USA durch eine aggressive Außenpolitik das  Gleichgewicht im Vorderen Orient (Irak) durch die   militärische Intervention so zerstört, dass ein regelrechtes Chaos entstanden ist, dessen Folgen die europäischen Staaten tragen.

Neuerdings und ausgerechnet in der Zeit der voll entfalteten  Globalisierung geschieht das Unfassbare, das die USA gewichtige internationale  Konventionen verlassen oder genauso wichtige bilaterale Verträge aufkündigen (z. B. den INF-Vertrag  von 1987) oder über Nacht gewaltige  Zölle erheben und sogar befreundete Staaten als Feinde diffamieren und insgesamt eine abenteuerliche Außenpolitik betreiben. Hierdurch wird generalstabsmäßig und hedonistisch die mit größter Mühe aufgebaute internationale Wirtschafts-, Finanz -und Rechtsordnung demontiert bzw. zerstört.

Die fast fanatische Durchsetzung der eigenen Interessen zu Lasten anderer Staaten und sogar der gesamten Menschheit erfolgt in engem Zusammenhang mit einer Außenpolitik, die sich durch   Dilettantismus, Oberflächlichkeit , Unzuverläßigkeit fehlender Logik und total fehlendem diplomatischem Geschick auszeichnet. Somit erscheint die ökonomische und militärische Supermacht die USA unter Trump als ein tollpatschiger diplomatischer Zwerg. Die Autokraten und Diktatoren  sind dabei, das politische und diplomatische Vakuum auszufüllen.

Schlussfolgerung : Der unfähige und gefährliche Hasardeur Trump  ist seinen gewaltigen Aufgaben als Präsident der Supermacht USA nicht im Geringsten gewachsen. Es ist  nunmehr an der Zeit, ihn zu entfernen, bevor es zu einer Katastrophe kommt. Die Zeit (2.1.19), Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wiener Zeitung, Spiegel, Stern Facebook (2.1.19), Berliner Zeitung (20.5.19)

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Supermacht, Gleichgewicht, Gegengewichte

Es geht nicht nur um den Handel.
Die USA merken schon, dass ihre Zeit als einzige Supermacht
nach einigen Jahren vorbei sein wird, weil eben China sich als die zweite
Supermacht sukzessive und dynamisch entwickelt. Hier durch wirt auf der Basis
des Gleichgewichts der Stärke eine neue Bipolare Welt entstehen.

Zugleich wendet China konsequent das Völkerrechtsprinzip der
friedlichen internationalen Zusammenarbeit, während Trump ständig Drohungen
ausstößt, Sanktionen (STRAFEN) gegen souveräne Staaten verhängt, sichunverblümt in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, einmischt und diinternationale Rechtsordnung und speziell das Völkerrecht lustvoll über Bord wirft. Von den USA unter Trump geht ohne Zweifel
die größte Gefahr für die internationale Sicherheit und den Weltfrieden aus.

Daher wird es aus Sicht der Theorie der internationalen Beziehungen
zu neuen Konstellationen kommen, wie z.B.
Schaffung einer politisch – diplomatischen
Allianz zwischen der EU und China, der
unter Umständen auch Russland beitreten könnte.

Es geht schlicht und einfach um die Schaffung von Gegengewichten
politisch-diplomatischer Natur gegenüber den USA.

Münchner Merkur (15.5.19), Die Zeit (15.5.19), Spiegel (15.5.19), Focus Facebook (15.5.19)

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USA : Imperium Supremum Americanum monstruosum, arrogans et adversarium juris inter gentes

-USA-Außenpolitik : paranoid , arrogant, völkerrechtsfeindlich, extrem egoistisch ,anmaßend und kreuzgefährlich

Die Denkart des USA-Vize grenzt wahrhaftig an PARANOIA. Nimmt er ernsthaft an, dass europäische Politiker noch einmal auf die primitive Lügenpropaganda der USA reinfallen ?

Die bekannte USA-Methode wiederholt sich : Erst einen Staat und seine Führung dämonisieren. Dann behaupten, dass er die “nationale Sicherheit ” der USA gefährdet. Ihm wird vorgeworfen., A-Waffen zu bauen. Des weiteren wird dem anderen Staat vorgeworfen, die Menschenrechte eklatant zu verletzen. Danach beginnt die Einmischung in die inneren Angelegenheiten des avisierten Opfers. Es werden irgendwelche Sanktionen (Strafmaßnahmen) eingeleitet.
Vor der militärischen Intervention versuchen die USA “willige” Staaten , eine Art Hammelherde zu finden, um gemeinsam die Werte des Westens zu verteidigen.

Die USA unterschätzen die Gedächtniskraft der normal denkenden Menschen. Wie war es doch im Falle des Irak ? Angeblich hätte der Irak biologische oder sogar Atomwaffen (die amerikanischen Geheimdienste haben gelogen und zugleich ist ihre Unfähigkeit evident geworden). Angeblich hätte Saddam Hussein die Taliban und die Al Kaida unterstützt.
Auch in diesem Falle hat die USA-Regierung gewaltig gelogen. Angeblich wollten die USA den Irakern die Demokratie beibringe etc.
In Wahrheit ging es einzig und allein um die Herrschaft über das irakische Erdöl. Busch jr. und sein Vize Cheney haben bekanntlich Verträge über den Ankauf von Rechten an diesem Erdöl geschlossen

Letzten Endes haben die USA dummerweise und verantwortungslos durch den Sturz des irakischen Diktators das militärische Gleichgewicht in dieser empfindlichen Region zerstört und außerdem objektiv zur Stärkung der antiwestlichen Kräfte, insbesondere zur Gründung des „Islamischen Staates“ beigetragen. En passant ist es zu gewaltigen Flüchtlingsströmen im Orient mit verheerenden Folgen für die europäischen Staaten gekommen.

Wenn die heuchlerische Regierung der USA sich angeblich für die Menschenrechte und Freiheiten der Menschen in diktatorischen Regims interessieren, dann hätten sie dafür zuerst in Saudi-Arabien was unternehmen können.

Und im übrigen, wer gibt Mister M. Pence das Recht, den Europäern vorzuschreiben, welche internationale Politik zu betreiben ist ? So was ungehobeltes und plumpes habe ich in den internationalen Beziehungen selten erlebt. Der Mann hat weder von der Diplomatie , noch vom Völkerrecht Ahnung. Gerade das macht ihn gefährlich. Die Zeit (14.2.19), LVZ Facebook (14.6.19), Münchner Merkur Facebook (15.6.19), Münchner Merkur (24.6.19)

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Trump droht Iran mit militärischen MItteln

Was wir mit diesem Präsidenten der USA erleben, ist beängstigend.

Allein die Drohung mit der militärtischen Gewaltanwendung stellt
eine Völkerrechtsverletzung dar (Art. 2 Ziff. 4 der UNO -Charta).
Mir nichts, Dir nichts wäre ein Krieg kein MIttel um
irgendwelche Differenzen beizulegen, sondern
schlicht und einfach ein VERBRECHEN.

Schade ,dass die bipolare Welt und
damit das friedenssichernde militärisch-strategische Gleichgewicht nicht
mehr existieren. Die einzige Supermacht der Welt, die USA glauben im
ernst, in der Welt zu schalten und zu walten, wie es ihnen beliebt.

China könnte sich beeilen und sich zu der zweiten Supermacht entwickeln ,
damit ein neues bipolares Gleichgewicht in der Welt entstehen kann. Nur
China könnte die USA zügeln und ihnen Paroli bieten, während die EU in den
internationalen Beziehungen kein ernst zu nehmender Player ist.
Was wir mit diesem Präsidenten erleben, ist beängstigend.
Münchner Merkur (10.5.19)

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Gerät Sunrise in den Strudel der Weltpolitik?
Huawei ist ein wichtiger Partner des Mobilfunkanbieters Sunrise. Nun hat die US-Regierung das chinesische Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt. NZZ Facebook (16.5.19)
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Schlicht und einfach, die USA (Imperium Americanum ) haben vor der sich sukzessive entwickelnden zweiten Supermact (Imperium Sinicum) der Welt ANGST.

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Über Trump

1. Gutachten der Vereinigung der amerikanischen Psychologen und Psychiater : Trump ist psychisch krank und daher sehr gefährlich. 2. Auffassung führender amerikanischer Politiker, darunter auch von der Republikanischen Partei : Trump hat psychische und geistige Probleme. Das macht ihn gefährlich. 3. Meinung ehemaliger  US- Generäle : Trump ist nicht normal. Es besteht die Gefahr, dass die Welt in einen dritten Weltkrieg hineinschlittert. Focus Facebook (19.6.19)

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Es ist unbestrittener Fakt, dass die USA ihre militärischen Aggressionen mit
der Dämonisierung des künftigen Opfers und mit vielen fake news vorbereitet
haben. Zum Glück zieht diese infantile Methode nicht mehr. Man hat die USA durchschaut. Münchner Merkur (15.5.19), Stern Facebook (14.5.19)

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Ausgangspunkt der Betrachtungsweise müsste eigentlich die Respektierung der geltenden internationalen Rechtsordnung und speziell der UNO-Charta sein. Die gegenwärtige USA-Regierung zeichnet sich leider durch einen Völkerrechtsnihilismus  aus, woraus große Gefahren für die internationale Sicherheit und den Weltfrieden ergeben.

Es sei daran erinnert, dass die USA in ihrer Eigenschaft als ständiges Mitglied des Sicherheitsrates der UNO verpflichtet sind, sich für Sicherheit und Frieden international einzusetzen.

Aber der amerikanische Präsident denkt ausschließlich an die amerikanischen nationalen Interessen und nimmt kaum Rücksicht auf legitime Interessen anderer Staaten , geschweige denn an die Menschheitsinteressen, ein in den USA ohnehin  unbekannter terminus scientificus.

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Es gibt leider die einzige Supermacht in der Welt, die USA, die eine extrem egoistische und interessenorientierte Außenpolitik betreibt , ohne auf die legitimen Interessen anderer Staaten Rücksicht zu nehmen und missachtet so das Völkerrecht, dass ich aus Sicht des Völkerrechts und der Theorie der internationalen Beziehungen die USA als die größte Gefahr für die friedliche internationale Zusammenarbeit einschätze.
Süddeutsche Zeitung Facebook (9.5.19)

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Die USA und die arabische Welt, Tragische Fehleinschätzung

Die USA sind nie in der Lage gewesen, die islamische Welt zu verstehen, dass eben die Diktatur die angemessene Herrschaftsform der Machtausübung ist . Demokratie und Islamischer Kulturkreis stellen einen Widerspruch in sich dar. Nur ein starker Diktator kann die Stabilität in einem islamischen Staat garantieren, sonst entfalten sich staatszerstörerische Kräfte. . Man fragt sich , was die Vertreter der Theory of international relations als in der Regel Berater des jeweiligen Präsidenten fungieren, tatsächlich tun. Focus (13.1.14)

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USA und das Chaos im Orient

Einfache Wahrheiten : Im Nahen Osten herrschte ein regionales militärisches Gleichgewicht (Iran, Irak, Saudi-Arbien) und in dem Irak gab es eine gewisse Stabilität nach orientalischen Kriterien.
Die USA haben jedoch , geleitet von eigenen egoistischen Interessen, Saddam Hussein gestürzt, das Gleichgewicht gestört und ein unvorstellbares Chaos verursacht, wozu auch die Flüchtlingsströme nach Europa gehören.
Wieso kommt niemand auf die Idee , die USA dafür verantwortlich zu machen und ihnen gegenüber Schadensersatzansprüche geltend zu machen ? Zeit (18.2.19)

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Zeitleser2017  :D ie Götter erhalten Ihnen Ihren wunderbaren Idealismus! Reaktion auf folgenden Text :

„Das grenzt an Paranoia.
Die Arroganz des Imperium Supremum Americanum hat bereits die Form der Hybris wie in den Tragödien des Alten Hellas angenommen. : Verletzung der Gesetze der Götter, der Natur und des Menschen durch arrogantes und provokatorisches Verhalten und in diesem konkreten Fall durch primitiven Völkerrechtsnihilismus .
Der Hybris Folgt allerdings irgendwann die Nemesis (Strafe)“. Die Zeit (15.3.19)

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Iraner zelebrieren den Widerstand
Regen und Kälte zum Trotz haben in Teheran Zehntausende den 40. Jahrestag der Revolution begangen. Aber nicht jedem war nach Feiern zumute.Neue Zürcher Zeitung Facebook (12.2.19)
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Die Iraner haben Grund genug, den Widerstand zu üben. Trump hat immerhin den Iran als größten Feind bezeichnet. Es war von Anfang an vorgesehen, sich nach Libyen und Syrien auch mit dem Iran zu befassen. Ich schließe nicht aus, dass irgendein amerikanischer Politiker erklären wird, dass der Iran bereits Atomwaffen besitzt, wodurch die USA bedroht werden, um dann eine Koalition der “Willigen” zu schmieden, um gegen den Iran militärisch vorzugehen. Es gibt schon genug Hammel, die solchen Märchen Aufmerksamkeit schenken werden. Bloß der Iran ist militärisch keine leichte Beute. Neue Zürcher Zeitung Facebook (12.2.19)

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USA, Iran

Es gibt den berechtigten Grund zur Annahme, dass die USA auch im Interesse Israels einen Schlag gegen den Iran vorbereiten. Aus der jüngsten Geschichte wissen wir, dass die USA in solchen Fällen zuerst den Gegner systematisch und massiv dämonisieren. Sie stützen sich dabei auf “Informationen” der nicht gerade zuverlässigen und erfolgreichen Geheimdienste. Bloß zwischen dem leicht besiegten Irak und dem Iran besteht wohl ein großer Unterschied. Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (8.5.19)

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Die jüngste Eskalation geht auf das Konto der Hardliner in Trumps Regierung um den Nationalen Sicherheitsberater John Bolton. Manche fürchten, dass dieser seinen Krieg bekommt. Andere glauben, dass er seinen Job bald los sein wird. Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (10.5.19)

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Mir nichts, Dir nichts wäre ein Krieg in Friedenszeiten kein Mittel um irgendwelche Differenzen beizulegen, sondern schlicht und einfach ein VERBRECHEN. Schade ,dass die bipolare Welt und damit das friedenssichernden militärisch-strategische Gleichgewicht nicht mehr existieren. Die einzige Supermacht der Welt, die USA glauben im Ernst in der Welt zu schalten und zu walten, wie es ihnen beliebt. China könnte sich beeilen und sich zu der zweiten Supermacht entwickeln , damit ein neues bipolares Gleichgewicht in der Welt entstehen kann. Nur China könnte die USA zügeln und Paroli bieten, während die EU in den internationalen Beziehungen kein ernst zu nehmender Player ist. Münchner Merkur , FAZ Facebook (10.5.19)

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Trump, Sanktionsdrohungen

Trump betreibt ständig Hybris und überschreitet rote diplomatische Linien. Seine unverhüllten Drohungen mit Sanktionen gegenüber souveränen Staaten grenzen zweifelsohne an PARANOIA. Wenn man sich überlegt, dass es sich um den Führer der einzigen Supermacht der Welt handelt. Hoffentlich passiert nichts Schlimmeres. Münchner Merkur (1.5.19)

-Die USA schneiden Iran vom Erdölmarkt ab
Die Regierung Trump will keine weiteren Ausnahmen für Lieferungen von iranischem Erdöl gewähren. Washington eskaliert damit seine Kampagne gegen Iran weiter. Die Ölpreise sind am Montag angestiegen. Neue Zürcher Zeitung Facebook ( 22.4.19)
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Völkerrechtlich wären REAKTIVMASSNAHMEN durchaus zulässig. In einem ähnlichen Fall (Importsteuern-Erhöhung) haben China und die EU bereits massiv reagiert. Die USA müssen endlich begreifen, dass ihr Einfluss als einzige Supermacht allmählig schwindet. In den internationalen Beziehungen entstehen sukzessive neue Koordinationsparameter und Machtkonstellationen. Neue Zürcher Zeitung Facebook ( 22.4.19)

USA-Sanktionen

Die USA schneiden Iran vom Erdölmarkt ab
Die Regierung Trump will keine weiteren Ausnahmen für Lieferungen von iranischem Erdöl gewähren. Washington eskaliert damit seine Kampagne gegen Iran weiter. Die Ölpreise sind am Montag angestiegen. Neue Zürcher Zeitung Facebook ( 22.4.19)
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Völkerrechtlich wären REAKTIVMASSNAHMEN durchaus zulässig. In einem ähnlichen Fall (Importsteuern-Erhöhung) haben China und die EU bereits massiv reagiert. Die USA müssen endlich begreifen, dass ihr Einfluss als einzige Supermacht allmählig schwindet. In den internationalen Beziehungen entstehen sukzessive neue Koordinationsparameter und Machtkonstellationen. Neue Zürcher Zeitung Facebook ( 22.4.19)

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USA gegen Multilateralismus

Der Multilateralismus ist OBJEKTIV bedingt und unmittelbar mit einer globalisierten Welt verbunden. Das sagt die THEORIE der internationalen Beziehungen. Trump jedoch versteht solche Denkfeinheiten nicht im geringsten.
Interessante Situation : auf der einen Seite das jus rationis
(Europa,Dautschland) und auf der anderen Seite die PARANOIA, die totale Eigeninteressenorientierung und der krankhafte Ultranationalegoismus.
Hoffentlich finden diesmal die USA bei dem nächsten Abendteuer (Iran) keine “willigen” Idioten. Münchner Merkur (16.2.19)

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USA Zerstörer der internationalen Rechtsordnung

Die USA schneiden Iran vom Erdölmarkt ab, Die Regierung Trump will keine weiteren Ausnahmen für Lieferungen von iranischem Erdöl gewähren. Washington eskaliert damit seine Kampagne gegen Iran weiter. Die Ölpreise sind am Montag angestiegen. Neue Zürcher Zeitung, Facebook (23.4.19)
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Nach dem völkerrechtlichen Grundprinzip der Souveränen Gleichheit der Staaten entscheidet jeder Staat selbstständig über die Ausgestaltung seiner internationalen Beziehungen, darunter auch die ökonomischen.

Es gibt Grund zu der Annahme, dass die jetzige Regierung der USA gezielt die Rechtsgrundlage der internationalen Beziehungen höchstunverantwortlich zerstören. Wer kann die Menschheit vor diesem Imperium Supremum Americanum monstruosum, arrogans et adversarium juris gentium retten ? Etwa die Supermacht in statu nascendi China ? Neue Zürcher Zeitung Facebook (23.4.19)

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USA-Iran, USA erklären die Revolutionsgarden zur Terrororganisation

Gleich nach seiner Wahl, hat Trump den Iran (oft), Nordkorea, China und sogar die EU als Feinde der USA bezeichnet. Ferner sprach er, was die illegalen Einwanderer aus Lateinamerika betrifft, von Terroristen. Des weiteren drohte Nordkorea mit vollständiger Zerstörung. Hin und wieder drohte er damit, dass die USA die NATO verlassen würden, etc. etc.
Es drängt sich die Frau auf, ob dieser Präsident ein normal denkender Politiker ist, oder vielleicht an Paranoia erkrankt ist. Diesbezüglich wurden von mehreren Politikern sowie von Psychologen und Psychiatern in den USA vernichtende Erklärungen abgegeben.
Jetzt werden offizielle Streitkräfte eines souveränen Staates dämonisiert. Dient all dies der Vorbereitung eines Schlages gegen den Iran ? Die Zeit (8.4.19)

Trump stuft die Revolutionsgarden des Iran als Terrororganisation ein

Gleich nach seiner Wahl bezeichnete Trump den Iran als den größten Feind der USA (möglicherweise meinte er Israel). Jetzt erfolgt die Dämonisierung iranischer Streitkräfte. Demnächst wird Trump behaupten, der Iran bedrohe die nationale Sicherheit der USA etc., etc. die sich veranlasst sehen, sich wehren.
So ähnlich begann die Vorbereitung der USA-Militärintervention gegen den Irak. Spiegel Facebook (6.4.19)

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Drohende Ermittlungen gegen US-Soldaten USA entziehen Chefanklägerin das Visum

Die USA wollen verhindern, dass gegen amerikanische Soldaten wegen Kriegsverbrechen in Afghanistan ermittelt wird. Jüngstes Ziel ihrer Schikanen: die Chefanklägerin des Weltstrafgerichtshofs. Spiegel Facebook (5.4.19)
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Die USA verabschieden sich allmählich von der Rechtskultur des Abendlandes. Ihr Egoismus und die ständige nationalistische Nabelschau machen offensichtlich blind. Spiegel Facebook (5.4.19)

USA und Völkerrecht

Das Völkerrecht ist historisch betrachtet, eine europäische und keinesfalls eine amerikanische Erfindung. Im allgemeinen kann man sagen, dass die USA das Völkerrecht gering schätzen und daher zu ihm eine sehr negative Stellung beziehen. Münchner Merkur (27.3.19)

Trump

ist diesem schweren und wichtigen Amt nicht gewachsen. Er weist außerdem gewaltige Bildungs-, Kultur- und Persönlichkeitsdefizite auf. Kurzum : Sein Grundverhaltensmuster grenzt an PARANOIA. Das macht ihn kreuzgefährlich nicht nur für die USA, sondern auch für die ganze Welt. Je schneller er mit seinen Kapriolen aufhört, desto besser ist es für alle. Münchner Merkur (19.2.19)

-Kritik an Nord Stream US-Botschafter Grenell schreibt deutschen Firmen offenbar Drohbriefe
Deutsche Firmen hätten mit einem “erheblichen Sanktionsrisiko” zu rechnen: US-Botschafter Grenell warnt vor einer Unterstützung der Nord-Stream-Pipelines.
Tagesspiegel (13.2.19)
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Fast drei Jahrzehnte habe ich Spezialstudenten aus mehreren Ländern für den diplomatischn Dienst mit vorbereitet. Dabei spielten das Völkerrecht und die Sprache der Diplomatie eine besondere Rolle.
Eins steht für mich fest : Der USA-Botschafter ahnt noch nicht einmal , was Völkerrecht und was Sprache der Diplomatie sind. Unvorstellbar für die einzige Supermacht der Gegenwart. Hieraus erwachsen große Gefahren für die internationale Sicherheit und den Weltfrieden.

-USA-China : Es ist nur eine Zeitfrage, wann China zu der Supermacht Nr. 1 aufsteigt und eine dominierende Rolle in den internationalen Beziehungen spielen wird. Die USA haben diese Gefahr schon erkannt, deswegen sind sie so nervös und irrational.
Die Zeit (16.2.19)

USA-Methode und Iran : Münchner SIKO: Pence (USA-Vize) beschuldigt Iran eines „neuen Holocausts“, Münchner Merkur
(14.2.19)
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Die bekannte USA-Methode wiederholt sich : Erst einen Staat und seine Führung dämonisieren. Dann behaupten, dass er die “nationale Sicherheit ” der USA gefährdet. Ihm wird vorgeworfen., A-Waffen zu bauen. Des weitern wird dem anderen Staat vorgeworfen, die Menschenrechte eklatant zu verletzen. Danach beginnt die Einmischung in die inneren Angelegenheiten des avisierten Opfers. Es werden irgendwelche Sanktionen (Strafmaßnahmen) eingeleitet.

Vor der militärischen Intervention versuchen die USA “willige” Staaten zu finden, um gemeinsam die Werte des Westens zu verteidigen.

Heuchelei der USA und Einmischung

Die USA unterschätzen die Gedächtniskraft der normal denkenden Menschen. Wie war es doch im Falle des Irak ? Angeblich hätte der Irak biologische oder sogar Atomwaffen (die amerikanischen Geheimdienste haben gelogen und zugleich ist ihre Unfähigkeit evident geworden). Angeblich hätte Saddam Hussein die Taliban und die Al Kaida unterstützt. Auch in diesem Falle hat die USA-Regierung gewaltig gelogen. Angeblich wollten die USA den Irakern die Demokratie beibringe etc.
In Wahrheit ging es einzig und allein um die Herrschaft über das irakische Erdöl. Busch jr. und sein Vize Cheney haben bekanntlich Verträge über den Ankauf von Rechten an diesem Erdöl geschlossen
Letzten Endes haben die USA dummerweise und verantwortungslos durch den Sturz des irakischen Diktators das militärische Gleichgewicht in dieser empfindlichen Region zerstört und außerdem objektiv zur Stärkung der antiwestlichen Kräfte, insbesondere zur Gründung des „Islamischen Staates“ beigetragen. En passant ist es zu gewaltigen Flüchtlingsströmen im Orient mit verheerenden Folgen für die europäischen Staaten gekommen.
Wenn die heuchlerische Regierung der USA sich angeblich für die Menschenrechte und Freiheiten der Menschen in diktatorischen Regims interessieren, dann hätten sie dafür zuerst in Saudi-Arabien was unternehmen können.
Die Lösung des gegenwärtigen Problems in Venezuela stellt eine innere Angelegenheit der Venezolaner dar. Die Zeit Facebook (11.2.19)

Trump, Paranoia

Seine “Politik” grenzt an Paranoia (z.B. Zerstörung der türkischen Wirtschaft angedroht, aber am nächsten Tag sehr freundlich, zig mal die Zerstörung Nordkoreas angedroht, dann aber Lob an den Diktator Nordkoreas, Russland, China, Nordkorea und DIE EUROPÄISCHE UNION als Feinde bezeichnet etc.). Trump ist seinem Amt nicht im geringsten gewachsen. Spiegel Facebook (6.2.19)

USA-Russland Wettrüsten
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Russland liegt in der Wirtschaftskraft hinter Italien und Kanada und international insgesamt auf Platz 12 und daher kann sich ein Wettrüsten mit dem Wirtschaftsgiganten USA niemals leisten. Eher wird seine Wirtschaft zusammenbrechen, wie dies mit der mächtigen Sowjetunion geschehen ist. Süddeutsche Zeitung Facebook (4.1.19)

Paranoider Trump und USA-Isolation

Die USA merken nicht, dass sie sich unter dem paranoiden Trump ausgerechnet in der Epoche der Globalisierung international isolieren. Unweigerlich werden sich die betroffenen Staaten gegen die USA verbünden, wenn auch nicht unbedingt militärisch, aber auf alle Fälle diplomatisch. Die Zeit (2.2.19)

-«Traut den Gringos nicht»: Maduro bedient das alte Feindbild der USA. Für seinen Konkurrenten Guaidó ist die amerikanische Rückendeckung Fluch und Segen zugleich- Neue Zürcher Zeitung Facebook (30.1.19)
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Das ist die historische Wahrheit (Monroe-Doktrin, Ledernacken, inszenierte Putsche durch den US-amerikanischen Geheimdienst etc.) jahrzehntelang bis der damalige Präsident Clinton sich gegen diese Einmischungen gewandt hat. Es ist daher kaum anzunehmen, dass eine Wiederholung der Einmischungspolitik möglich sein wird. Ich möchte klarstellen, kein Unterstützer des Maduro-Regims zu sein. Andererseits begrüße ich nicht den politischen Abenteuerer Guaido.

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Der Konflikt zwischen den USA und China geht in eine entscheidende Phase – es geht um die künftige Weltordnung. Doch US-Präsident Trump ist nach dem Shutdown in der Defensive. Spiegel Facebook (30.1.19)
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Endlich haben die USA ihren Meister gefunden. Spätestens nach ca. 15 Jahren werden sie Ihr blaues Wunder erleben. Spiegel Facebook (30.1.19)

-TrumpTump ist der falsche Mann , am falschen Ort (land) und in der falschen Zeit. Er ist ungebildet, ugeschliffen, paranoid und extrem gefährlich. Münchner Merkur (30.1.19)

-Venezuela, USA-Einmischung nach altem Muster

Yankee-Imperialismus.
Das ist die historische Wahrheit (Monroe-Doktrin, Ledernacken, inszenierte Putsche durch den US-amerikanischen Geheimdienst etc.) jahrzehntelang bis der damalige Präsident Clinton sich gegen diese Einmischungen gewandt hat.
Es ist daher kaum anzunehmen, dass eine Wiederholung der Einmischungspolitik möglich sein wird.

Ich möchte klarstellen, kein Unterstützer des Maduro-Regims zu sein. Andererseits begrüße ich nicht den politischen Abenteuerer Guaido.Neue Zürcher Zeitung (30.1.19)

-Die USA kehren zum «Krieg der Sterne» zurück und wenden sich wieder der Rivalität zwischen den Großmächten zu,
Neue Zürcher Facebook (18.12.19)
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Trump sollte einen Blick in den Weltraumvertrag werfen, der geltendes Völkerrecht darstellt. Er kann doch nicht die gesamte internationale Rechtsordnung, die mühevoll nach dem zweiten Weltkrieg geschaffen wurde, nieder TRAMPELN. Seine “Politik” trägt starke paranoide Züge.

USA und China in den internationalen Beziehungen

Es ist beruhigend zu wissen, dass China sich in jeder Hinsicht zu der zweiten Supermacht der Welt entwickelt. Hierdurch wird in einigen Jahren zwischen den USA und China ein den Frieden und die internationale Sicherheit gewährleistendes Gleichgewicht des Schreckens entstehen.

Es ist unbestritten, dass die USA als einzige Supermacht versagt haben. Statt einen eigenen Beitrag zur Lösung der globalen Probleme der Menschheit zu leisten, hat der Präsident alle Regeln in den internationalen Beziehungen über Bord geworfen und betreibt eine primitive, fast paranoide ultranationalistische Politik und das ausgerechnet in der Epoche der Globalisierung. Dazu hat insbesondere der jetzige völkerrechtsnihilistische und interessenegoistische Präsident erheblich beigetragen. Seine Politik stellt eine Hybris dar, der hoffentlich bald die Nemesis folgen wird.
Die Zeit (16.1.19), Zeit Facebook (28.5.1)9

Medienbericht Trump-Berater ließ Angriff auf Iran prüfen
Donald Trumps oberster Sicherheitsberater John Bolton ist als Hardliner bekannt. Nun berichtet das “Wall Street Journal”: Er forderte Optionen für einen Militärschlag gegen Iran an. Spiegel Facebook (14.1.19)
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Das ist a ein Ding und grenzt an Wahnsinn. Denk denn dieser Kriegstreiber an die katastrophalen Folgen eines Angriffs auf den Iran ?
Hoffentlich entwickelt sich China zu der zweiten Supermacht und kann sich entschieden für den Weltfrieden und für die internationale Sicherheit einsetzen.

-Trump
Außenpolitischer Dilettant, ein Witzfigur. Wenn man sich überlegt, dass dieser Psychopath der Führer der einzigen Supermacht der Welt ist. Spiegel Facebook (14.1.18)

-Trump und die internationale Rechtsordnung

Die USA haben sich stets von ihren eigenen egoistischen Interessen leiten lassen. Sie erklärten z.B. in der Vergangenheit des öfteren verschiedene Regionen der Welt zu Gebieten amerikanischer Interessen oder spezieller Sicherheitsinteressen. Sie haben nie akzeptiert, dass es auch Interessen aller Völker und Staaten oder Menschheitsinteressen gibt, die sich in den globalen Problemen der Menschheit oder als globale Herausforderungen manifestieren. Es lag und jetzt noch mehr liegt der commune bonum humanitatis (Gemeinwohl der Menschheit) außerhalb ihres Blickfeldes. Sogar bestimmte grundlegende Völkerrechtsdokumente sind von den USA nicht unterzeichnet Worden (z. B. Das Verbot des Völkermordes von 1948, die Internationale Seerechtskonvention von 1982 ) oder sie haben zwar die Internationale Konvention über die politischen und die zivilen Menschenrechte von1966 mit großer Verspätung unterzeichnet, aber noch nicht ratifiziert.

Nach dem Zusammenbruch der zweiten Supermacht Sowjetunion sind seit fast drei Jahrzehnten die USA die einzige Supermacht. Statt ihrer internationalen Verantwortung durch den aktiven und entscheidenden Beitrag zur Lösung der globalen Probleme der Menschheit zu leisten, gerecht zu werden, haben die USA durch eine aggressive Außenpolitik das Gleichgewicht im Vorderen Orient (Irak) durch die militärische Intervention so zerstört, dass ein regelrechtes Chaos entstanden ist, dessen Folgen die europäischen Staaten tragen.

Neuerdings und ausgerechnet in der Zeit der voll entfalteten Globalisierung geschieht das Unfassbare, das die USA gewichtige internationale Konventionen verlassen oder genauso wichtige bilaterale Verträge aufkündigen (z. B. den INF-Vertrag von 1987) oder über Nacht gewaltige Zölle erheben und sogar befreundete Staaten als Feinde diffamieren und insgesamt eine abenteuerliche Außenpolitik betreiben Hierdurch wird generalstabsmäßig die mit größter Mühe aufgebaute internationale Wirtschafts-, Finanz- und Rechtsordnung demontiert bzw. zerstört.

Die fast fanatische Durchsetzung der eigenen Interessen zu Lasten anderer Staaten und sogar der gesamten Menschheit erfolgt in engem Zusammenhang mit einer Außenpolitik, die sich durch Dilettantismus, Oberflächlichkeit , Unzuverlässigkeit, fehlender Logik und total fehlendem diplomatischem Geschick auszeichnet. Somit erscheint die ökonomische und militärische Supermacht die USA unter Trump als ein tollpatschiger diplomatischer Zwerg. Die Autokraten und Diktatoren sind dabei, das politische und diplomatische Vakuum auszufüllen.

Schlussfolgerung : Der unfähige und gefährliche Hasardeur Trump ist seinen gewaltigen Aufgaben als Präsident der Supermacht USA nicht im Geringsten gewachsen. Es ist nunmehr an der Zeit, ihn zu entfernen, bevor es zu einer Katastrophe kommt.
Die Zeit (2.1.19), Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wiener Zeitung, Spiegel, Stern , Facebook (2.1.19)

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Iran-USA

Global Risk»-Briefing: Steuern Iran und die Vereinigten Staaten auf einen Krieg zu? Neue Zürcher Zeitung Facebook (17.5.19)
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Ein anderer Titel des Artikels entspräche mehr der Realität und der Wahrheit : Steuern die USA auf einen Krieg gegen den Iran zu ? Niemals werde ich vergessen, mit welchen Lügen und mit welcher Dämonisierung des künftigen Opfers die beiden amerikanischen Kriege gegen den Irak vorbereitet wurden.

 

 

 

 

 

Patriotismus , Nationalismus, Unterschiede

Patriotismus , Nationalismus

Der Begriff Patriotismus bedeutet die Einstellung eines Menschen die in engem Zusammenhang mit der emotionalen Bindung , mit den Werten, der Geschichte, der Tradition, der Kultur etc. des Vaterlandes steht. Der eigentliche Sinn des Patriotismus ist schlicht und einfach die Liebe zum Vaterland.
Der Patriotismus ist ein Produkt der Französischen Revolution von 1789 . Die Marseillaise z.B. fordert die Söhne des Vaterlandes, dieses zu verteidigen : “Allons enfants de la Patrie, Le jour de gloire est arrivé! Contre nous de la tyrannie, L’étendard sanglant est levé”. Der deutsche Patriotismus ist in der Zeit des Befreiungskrieges gegen Napoleon entstanden ,. Die Kämpfer wurden als Patrioten betrachtet.

Nationalismus

In Europa gibt es grundsätzlich zwei Interpretationen :

a) Die französische, die neutral ist und bedeutet Patriotismus, es liegt also eine Gleichsetzung der Begriffe vor. Die meisten europäischen Völker haben sie übernommen.

b) Die deutsche Interpretation versteht unter Nationalismus etwas negatives und zwar ein übertriebenes und intolerantes Nationalbewusstsein, nachdem die Größe der eigenen Nation als höchste Wertvorstellung betrachtet wird. Diese Interpretation ist von den Völkern Nord- und Osteuropas übernommen worden.

In der jüngeren Geschichte ist der Begriff Nationalismus im Rahmen des antikolonialen Befreiungskampfes zuerst in den arabischen und danach in allen afrikanischen Ländern sehr positiv verwendet worden Es ist mir in den 60er Jahren aufgefallen, dass unsere Studenten aus Afrika und Asien ausschließlich den Begriff Nationalismus benutzten., während das Wort Patriotismus keine Verwendung fand.

Davon wiederum zu unterscheiden sind die lateinamerikanischen Völker, die dem Begriff Patriotismo den Vorrang gaben (z.B. in Kuba „Patria o muerte“ : „Vaterland oderTod“ ).

Inzwischen gibt es , was den Patriotismus anbelangt , hin und wieder neuere Formulierungen wie z.B. “Verfassungspatriotismus” (ehemaliger Bundespräsident Herzog) und “demokratischer Patriotismus ” (Bundespräsident Steinmeier).
Irgendwie finde ich diese Wortschöpfungen komisch , sie sind wie Eiertanz.

Die Zeit (13.11.18), SDZ Facebook (20.5.19), Die Welt (22.5.19)

 

Kulturkreise und Herrschaftssysteme

Kulturkreise und Herrschaftssysteme

Ich beginne mit einer Frage : Ist die Demokratie universell ?
M. E. kommt es auf das methodologische Herangehen an die Probleme der Demokratie, der autoritären Herrschaftsausübung, der Diktatur und den Totalitarismus an. Selbstverständlich können hier nicht alle aufgeworfenen Fragen ausführlich erörtert werden.

Prämisse muss auf Fälle sein die Existenz von unterschiedlichen und teilweise entgegengesetzten Kulturkreisen, wozu der westliche, der konfuzianische, der hinduistische und der islamische Kulturkreis gehören . Jeder Kulturkreis hat sein Gesellschafts- und Menschenbild sowie seine Art der Herrschaftsausübung, fußend auf die Geschichte und die Tradition.

Die Demokratie und der Parlamentarismus und die mit ihnen verbundenen Freiheiten und grundlegenden Menschenrechte sind Produkt des westlichen Kulturkreises, wobei es kein einheitliches Muster gibt. Die westlichen Demokratien stützen sich in erster Linie auf die altgriechische Tradition, auf die Europäische Aufklärung und auf die Französische Revolution.
Eine besondere Rolle spielt Russland, das weder die Renaissance, noch die Aufklärung, noch die bürgerliche Revolution erlebt hat und infolgedessen keine demokratische Tradition keinen selbstbewussten citoyen kennt. Daher wäre die Übertragung westlicher Demokratieauffassungen auf Russland fehl am Platze. Die russische Geschichte und Tradition begünstigt eher eine autoritäre Herrschaftsausübung. Deswegen ist Putin heute der ideale Politiker für Russland. Hieraus ergibt sich konsequenterweise die Schlussfolgerung, dass die Übertragung unserer Demokratie auf dieses Land eine Chimäre ist. Natürlich besteht die Gefahr , dass die autoritären Methoden zu einer Diktatur ausarten . Allerdings auch dies wäre für Russland ganz normal.

Was die Türkei betrifft, gilt fast das Gleiche wie bei Russland. In diesem Falle kommen die religiöse Komponente und die Tradition hinzu, die Anlass zu der Auffassung bieten, dass Türkei und Demokratie eine contradictio in adjecto (Widerspruch in sich ) darstellen. Es kann sachlich festgestellt werden, dass die Türkei den zu ihr passenden Staatsführer hat. Jedoch muss auch klargestellt werden , dass eine Mitgliedschaft der Türkei in der EU ohne ja und aber ausgeschlossen ist.

Autoritäre Regime gewährleisten im Allgemeinen eine gewisse Stabilität im Innern. Dies gilt uneingeschränkt für die Diktaturen in den arabischen Staaten. Deswegen führt der gewaltsame Sturz der Diktatoren von außen zu einem regelrechten Chaos mit internationalen Folgen. Die Zeit (16.11.18)

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Theozentrismus, Kalifat, Theokratie

Wir registrieren eine beunruhigende Tendenz und zwar Bestrebungen, islamische Gottesstaaten zu gründen. Dieser Prozeß begann eigentlich mit der Schaffung der schiitischen Theokratie in dem Iran, jetzt ist der sunnitische Gottesstaat (Kalifat) ausgerufen worden und der nächste Fall wird sich, wie es scheint, in Nordnigeria ereignen. Es gibt offensichtlich einen logischen Zusammenhang zwischen dem seit alters her existierenden orientalischen theozentrismus und der Theokratie. Leider ist es hier nicht möglich, auf die Gründe einzugehen, die für die Leser bestimmt von Interesse wären. Focus (29.6. 2014

Staatsbürgrschaft Doppelte, Türken in Deutschland

Problematischer Doppelpass, Türken in Deutschlasnd

Ich beabsichtige nicht, auf die Vorgeschichte des Doppelpasses vor allem von Türken einzugehen. Mir geht es in erster Linie darum, die hohe Problematik des Doppelpasses aus Sicht des Völkerrechts aufzuzeigen.
Nach Aristoteles (Politica , Πολιτικά) und mehr als zwei tausend Jahre später der österreichische Staatstheoretiker Georg Jellinek erwähnen drei wesentliche Bestandteile des Staates : Herrschaftsausübung, Bevölkerung und Territorium. Mit der Bevölkerung steht die Personalhoheit des Staates im Zusammenhang, die als Verbindung zwischen dem Staat und seinen Bürgern auch im Ausland gilt.
Auf die Personalhoheit stützt sich die Staatsbürgerschaft als ein Rechtsverhältnis zwischen dem Staat und seinen eigenen Bürgern. Aus ihr werden Rechte und Pflichten abgeleitet, so z.B. die Schutzpflicht des Staates gegenüber seinen im Ausland lebenden Bürgern und mehrere Verpflichtungen des Bürgers gegenüber seinem Vaterland. So sind z.B. auch die in Deutschland lebenden Türken verpflichtet, ihren Militärdienst in der Türkei zu leisten. Als Ausländer haben sie im Rahmen der Gesetze die ihnen zustehenden Grundfreiheiten und Menschenrechte zu besitzen, was eigentlich für ihr Leben ausreichend sein dürfte.

Im Völkerrecht setzt die Erlangung einer neuen Staatsbürgerschaft die Entlassung aus der alten voraus, und nur in besonderen Ausnahmefällen ist es möglich, eine zweite Staatsbürgerschaft zu erlauben. Diese Einschränkung hat mit Sicherheitsfragen wie mit der möglichen Kollision von Rechten und Pflichten aus beiden Staatsbürgerschaften zu tun.

Eher aus politischen Gründen hat Deutschland zugelassen, dass Türken massenweise zwei Staatsbürgerschaften besitzen, woraus sie dem Wesen nach in erster Linie die Vorteile haben jedoch bei Beibehaltung des türkischen Staatsbewusstseins . und bei völliger Abwesenheit eines deutschen Staatsbewusstseins. Ich frage mich, wie so was passieren konnte.
Schlussfolgerung : Die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein gravierender Fehler der deutschen Politik. Ob er auch irreparabel ist, vermag ich nicht zu sagen.
Münchner Merkur ( 17.11.18)

AfD, Aristoteles (Mesotes-Prinzip) und die Deutschen Parteien

Ich positioniere mich knapp als ein politisch und parteimäßig neutraler Bürger, der an das commune bonum (Thomas Aquin) bzw. an das κοινόν καλόν (schon Aristoteles) in der Gesellschaft denkt.

1.Aristoteles hat sich in seiner noch heute als Standardwerk der Politologie geltende Schrift „Politika“ ( Πολιτικά,  1289a 19 ) mit den politischen Bewegungen und ausgehend von den Erfahrungen in Athen entwickelte das Mesotes (Μεσότης)-Prinzip : Schon die alten Ägypter sprachen von Schichten in der Gesellschaft. Bisher besaßen die Aristokratie-Oligarchie und die Ochlokratie (Pöbelherrschaft)-Tyrannis  die Macht. Letztere konnte mit Maximalforderungen über Gleichheit und soziale Gerechtigkeit die Macht erringen. Man nannte ihre Vertreter Tyrannen (Τύραννοι), wobei dieses Wort ein Synonym für Volksvertreter war. Weil sie jedoch ein Schreckensregime errichtet hatten , erlangte der Begriff Tyrannos eine extrem negative Bedeutung. Letzen Ende wurde ihre Herrschaft für immer beseitigt.
Aristoteles meinte sinngemäß : Weder die Aristokratie-Oligarchie noch die Ochlokratie (Pöbelherrschaft)-Tyrannis.

Unter Verwendung dieser genialen aristotelischen Methode würde man heute  speziell in Deutschland  beide Kräfte der Extreme ablehnen. Das heißt in concreto,  weder die AfD, noch die Linke , sondern nach dem Mesotes–Prinzip (die Römer machten daraus die „aurea mediocritas“ ( „goldener Mittelschnitt“) , die politischen Kräfte, die sich in der Mitte  des politischen Spektrums  befinden ( CDU, die Grünen,  SPD, und die FDP) wählen.
Unabhängig davon, was die Politiker der Linke und der AfD verkünden, ihre Bekenntnisse zur Demokratie sind nicht echt. Sie träumen von einem Systemwechsel. Wieder Aristoteles sinngemäß : Ich weiß wohl, dass die Demokratie mit einigen Mängel behaftet ist (er zählt sie auf), aber nach den negativen Erfahrungen mit der Aristokratie –Oligarchie und mit der die Ochlokratie (Pöbelherrschaft)-Tyrannis kenne ich kein anderes System, dass besser wäre.

2.Es ist üblich, dass die oppositionellen Kräfte, zumindest verbal alles besser wissen als die Regierung und sie können sich populistisch austoben, weil sie keine Verantwortung tragen und im übrigen im Regieren absolut über keine Erfahrung verfügen. Kommen sie an die Macht, dann entsteht ein wahres Chaos oder die populistischen Politiker sehen sich veranlasst, ihre ursprünglichen Zielstellungen über Bord zu werfen und genau das Gegenteil zu tun.

Schlussfolgerung : Es liegt im Interesse des demokratischen Systems und letzten Endes dem wohlverstandene Interesse aller Bürger, auf das Sirenengeheul der AfD und der Linke nicht  zu hören.

Bei der AFD ( wenige Bürgerliche, Rechtskonservative, Rechtsradikale,
Ultranationalisten, etliche Rassisten, einige Faschistoide, einzelne verkappte Nazis) gilt nochder bekannte Satz “Wehret den Anfängen”.

Münchner Merkur ( 21.11.18, 27.5.19), Die Welt (22.5.19), Die Zeit (26.5.19, 10.6.19),  LVZ Facebook, Zeit Facebook, Spiegel , Welt , Berliner Zeitung , Focus  (27.5.19), SDZ Facebook (28.5.19), LVZ Facebook (28.5.19, 31.5.19), Münchner Merkur und Stern Facebook (28.5.19), Spiegel Facebook (29.5.19), LVZ Facebook ( 13.6.19)

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An zwei Anhänger der AfD

-Also vivat Dictatores  und nieder mit der Demokratie ? Die tief sitzende Sehnsucht nach einem starken Mann ((Führer ?) steigt, wie es scheint, wieder sukzessive bedrohlich auf. Ich wiederhole mich : weder ganz rechts, noch ganz links.  Zwischen ihnen liegt die DEMOKRATISCHE  Goldene Mitte .

Zu der AfD, die ca. 11% der Wählerstimmen erreicht hat, jedoch so tut, als ständen hinter ihr mindestens 70 %  : Nach   zahlreichen Gesprächen und Beobachtungen  schätze ich   ihre Mitglieder wie folgt ein : wenige Bürgerliche, Rechtskonservative, Rechtsradikale, Ultranationalisten, Rassisten, Faschistoide und sogar einige  verkappte Nazis . Hauptmethoden : Vor allem Verächtlichmachung der Politiker, Haß (haßerfüllte Gesichter habe ich oft gesehen) und Ängste schüren. Daher sollte man diese brandgefährliche Partei tunlichst nicht wählen.

Daher gilt noch  der bekannte Satz “Wehret den Anfängen”.

-Αuch für die Parteien gilt der wohlbekannte Satz des Heraklit “Alles fliesst”( “Panta rhei” ( Ηεράκλειτος , Πάντα ρεί”).
Die Entwicklung bzw. die Veränderung ist ein Grundsatz der Allgemeinen Methodologie der wissenschaftlicheu Grundlagen – und prognostischen Forschung. Wissen ohne die geeignete METHODE ist wertlos. Zeit (27.5.19)

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Die AfD hat ein einziges Thema  und zwar die Flüchtlinge. Vor 2015, d.h. vor der Entscheidung über die unkontrollierte Invasion der Syrer lag bekanntlich die AfD am Boden. Es handelt sich also um eine eindimensionale Partei. Systematisch Angst schüren ist keine Politik.

Die AfD wird verschwinden genauso wie die Republikaner und ähnliche ultrarechte Bewegungen, die übrigens in Sachsen und Sachsen-Anhalt große Erfolge feierten. Nach kurzer Zeit sind sie zum Glück untergegangen. Solche Parteien sind nicht in der Lage, irgendetwas konstruktives zu leisten. Zeit (12.6.19)

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Alice Weidel: “Ich glaube nicht, dass der menschliche Einfluss maßgeblich ist”
Die AfD-Fraktionschefin kritisiert Berichte des Weltklimarats als Lobbypolitik. Entgegen dem Forschungskonsens sieht sie Menschen nicht als Verursacher des Klimawandels. Die Zeit (13.6.19)
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1. Chacun a sa place. Wenn international ein consensus scientificus opinionis generalis vorliegt, dann ist es ratsam, als nicht Spezialist zu schweigen, es sei denn die Politiker sind Universalgenies.
2. Geht es um das methodische approachment, dann wäre es empfehlenswert, das “sowohl als auch” anzuwenden, d.h. , für den Klimawandel sind sowohl objektive (Natur), als auch subjektive (Mensch) Faktoren die Ursache für den Klimawandel in ihrer DIALEKTISCHEN (Hegel) Wechselwirkung und nicht das primitive und populistisch anmutende Herangehen “entweder oder”.

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Sollten die hirnlosen und brandgefährlichen Rechtsextremisten und Ultranationalisten in den wichtigsten europäischen Ländern die Macht übernehmen, dann wäre die wunderbare und einmalige Pax  Europaea am Ende. Dann soll man aber nicht sagen, wir haben es nicht gewusst. LVZ Facebook (13.6.19), Spiegel Facebook (13.6.19)

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Ein Sieger mit Assistenten

Der CDU-Kandidat Octavian Ursu wird mithilfe anderer Parteien neuer Görlitzer Oberbürgermeister. Zeit (17.6.19)
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Vivat Democracia. Den Göttern (den germanischen, den griechischen etc.) sei Dank, dass die Populisten verloren haben. Welch eine angenehme Überraschung im Osten Deutschlands.
Schlußfolgerung : Die vergifteten Bäume der Rechtspopulisten ( nur 13 % der Wählerschaft aber gigantische Klappe) wachsen nicht in den Himmel Germaniae Orientalis.
Zeit (16.6.19) , Berliner Zeitung (17.6.19), Süddeutsche Zeitung Facebook (17.6.19)
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DieTaktik der AfD (hochentwickelt bei Höcke) : Zwei Schritte vorwärts, ein Schritt zurück. Nach einigen Monaten geht es wieder los. Münchner Merkur (27.6.19)

 

Völkerrecht-Landesrecht, Prioritätsfragen, Schweiz

Völkerrecht-Landesrecht, Prioritätsfragen, Schweiz

Als Prämisse für die Beantwortung dieser Frage sollte eigentlich die Kenntnis um das Völkerrecht sein. Folgend werde ich versuchen, in gebotener Kürze, das Völkerrecht darzustellen.

1.Entstehungsgrund : in erster Linie der übereinstimmende Wille der Staaten auf der Basis koordinierter Interessen.
2.Quellen : hauptsächlich Vertrag und Gewohnheitsrecht.
3.Wesen und Hauptfunktion : Friedens-und Kooperationsrecht.
4.Gegenstand und Regelung : Die internationalen und in erster Linie die zwischenstaatlichen Beziehungen.
5.Subjekte (Träger von Rechten und Pflichten): Staaten und internationale zwischenstaatliche Organisationen.
6.Grundlegende Prinzipien (in der Kurzform), enthalten in der Hauptgrundlage des Völkerrechts, in der UNO-Charta : souveräne Gleichheit, Sebstbestimmungsrecht der Völker und Nationen, friedliche Streitbeilegung, Gewaltandrohungs -und Gewalt anwendungsverbot, Einmischungsverbot, friedliche internationale Zusammenarbeit und Vertragstreue. Diese und einige weiteren Prinzipien besitzen den Charakter von jus cogens (zwingend verbindlich) und sind damit für alle Staaten verbindlich. Bezüglich der friedlichen internationalen Zusammenarbeit gibt es auch eine andere Meinung.
Es sei klargestellt, dass diese Prinzipien in den internationalen Beziehungen selbstverständlich gegenüber dem innerstaatlichen (nationalen) Recht Priorität besitzen. So haben die meisten Staaten den Vorrang des Völkerrechts vor dem nationalen Recht in ihrer Verfassung verankert (z.B. Artikel 25 der deutschen Verfassung) .
7.Hauptgebiete (konkret) : Internationales Vertragsrecht, das sich auf internationale zum Teil auf universelle Konventionen) stützt, Internationales Diplomaten -und Konsularrecht, Schutz der Menschenrechte, Internationales Seerecht, Humanitäres Völkerrecht ( früher Kriegsrecht oder Gesetze und Gebräuche des Krieges), ,Weltraumrecht. Es gibt weitere spezielle Gebiete.

In der breiten Öffentlichkeit werden die grundlegenden Völkerrechtsprinzipien mit speziellen Normen in bestimmten Konventionen verwechselt, so dass eine teilweise negative Meinung über das Völkerrecht entsteht. Nach den Internationalen Vertragsrecht (Wiener Konvention über das Recht der Verträge von 1969) gelten Konventionen nur für jene Staaten, die sie nicht nur unterzeichnet , sondern auch ratifiziert und in das eigene nationale Recht überführt bzw. umgewandelt haben (Transformationsfrage). Sollte z.B. die Deklaration über die Migration und die Flüchtlinge den Charakter eines völkerrechtlichen Vertrages annehmen, dann wird dieses Dokument nicht automatisch für alle Staaten verbindlich sein. Vielmehr kann jeder Staat auf Grund seiner Souveränität darüber entscheiden, ob er ihm per Ratifikation beitritt. Es gibt allerdings auch internationale Konventionen, wie jene über das Verbot des Genozid (Völkermord) von 1948, deren Hauptbestimmungen einen jus cogens – Charakter besitzen.

Für mich ist es von Anfang an klar gewesen, dass die reifen Schweizer Bürger niemals für die Priorität des eigenen nationalen Rechts gegenüber den GRUNDLEGENDEN Völkerrechtsprinzipen entscheiden würden. Das ganze Unternehmen war unter Beachtung der Rolle der Schweiz für das Völkerrecht etwas peinlich. Es ist gut und beruhigend, dass die vergifteten Bäume der primitiven und zugleich äußerst gefährlichen Populisten nicht in den klaren Schweizer Himmel wachsen. Die Zeit .11.18)

Infantile Utopie vs Realismus , Vernunft und Logik

Kevin Kühnert (Juso-Chef) verteidigt seine Sozialismus-Thesen
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Infantile Utopie vs Realismus , Vernunft und Logik
In der Menschheitsgeschichte haben soziale und politische Utopien fast immer zu großen Katastrophen geführt. Die realen sozialökonomischen Systeme wie eben der Kapitalismus sind nicht voluntaristisch, sondern objektiv bedingt als langer Prozess entstanden. Nach dem totalen Sieg des kapitalistischen Models über den „Realen Sozialismus“ mutet es paradox und fast paranoid an, den Sozialismus als Gegenmodel zum Kapitalismus zu preisen. Alle sozialistischen Realisierungsversuche sind völlig misslungen. Sie brachten nur Elend für die Völker und Zerstörung der Wirtschaft.
Es ist durchaus möglich, den Kapitalismus sukzessive zu reformieren. Ist es ein Zufall, dass solche Staaten wie China zu größeren Privatisierrungen übergegangen sind, wodurch speziell in China zu einer Explosion der Produktivkräfte und zu einer erheblichen Verbesserung des Lebensstandards der Volksmassen gekommen ist ?
Es wird übrigens vergessen, dass mit dem Kapitalismus der bürgerliche Staat, die grundlegenden Freiheiten, die individuellen Menschenrechte und die Gewaltenteilung aufs engste verbunden sind. Zeit (2.5.19), Welt, Berliner Zeitung, Focus , Münchner Merkur, LVZ Facebook (3./5.19), SDZ Facebook (4.5.19). Münchner Merkur Facebook (4.5.19)

 

Ukraine und Russland, Russische Provokationen, Staatsbürgerschaftsfragen

 

Russische Staatsbürgerschaft an ukrainische Staatsbürger

Es geht zugleich um ein methodisches Problem. Cicero zu einer Aussage :
a) Quis (Wer ?) : Putin, der als Nationalist zumindest dieTeilweis Wiederherstellung des Imperium Sovieticum mit allen MItteln anstrebt.
b) Quid (Was ?) : Verleihung der russischen Staatsbürgerschaft an Bürgern der sozveänen Staates Ukraine.
c) Quomodo ( Wie ?) : Höchstoffiziell und undiplomatisch.
d) Ubi ( Wann ? ) : Zur falschen Zeit, denn es ist ein neuer Präsident in der Ukraine gewählt worden. Er hätte noch damit warten müssen.
e) Cur ( Warum ?) : Gezielte Störung des Stabilisierungsprozesses in der Ukraine. In der Perspektive Annexion der Ost-Ukraine auf der Grundlage des “Selbstbestimmungsrechts” der russisch sprechenden Bevölkerung. Münchner Merkur (30.4.19), NZZ Facebook (4.5.19)

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Die völkerrechtswidrigen Praktiken Russlands gegenüber der Ukraine

Das Verhalten Russlands (Ausstellung von Pässen a die Ostukrainer) ist eine völkerrechtswidrige Provokation, die man früher als  casus belli bezeichnete. Erst die Verleihung der russischen Staatsbürgerschaft und  unter  günstigen Bedingungen Heim ins Reich a la Russe, d. h. auf diesem Wege die Annexion der Ost-Ukraine mit der vorwiegend russisch sprechenden Bevölkerung vorbereiten.

Jeder Staat besteht aus drei Elementen : Regierung, Bevölkerung, Territorium. Alle drei müssen vorliegen, damit ein Staat in den internationalen Beziehungen existieren kann.

As der Beziehung zwischen dem Staat und der Bevölkerung ergibt sich die Personalhoheit, auf die sich die Staatsbürgerschaft als Rechtsverhältnis  zwischen ihnen  stützt. Aus der Staatsbürgerschaft leiten sich  Rechte und Pflichten für beide Seiten ab : Der Bürger hat vor allem die Treuepflicht gegenüber dem Staat, und der Staat hat insbesondere die Schutzpflicht  gegenüber seinen Staatsbürgern.  Jedoch durch das Verhalten Russlands wird das Rechtsverhältnis zwischen dem ukrainischen Staat und seinen in der Ost-Ukraine lebenden Staatsbürgern erheblich gestört.

Aus dem Territorium leiten sich die Gebietshoheit  und  aus ihr die Rechtshoheit ab. Allerdings  durch die völkerrechtswidrige indirekte militärische  Einmischung Russlands in der Ostukraine wird  der ukrainische Staat  daran gehindert, seine Gebiets und Rechtshoheit in diesen Teil des Staatsgebietes durchzusetzen.

Zusammenfassung : Russland verletzt die Gebiets- sowie die Personalhoheit der Ukraine in den Ostgebieten, gefährdet erheblich die Existenz des ukrainischen Staates  und verstösst schwerwiegend gegen das Völkerrecht .  Die Zeit , Müchner Merkur (24.4.19), Spiegel Facebook (25.4.19) , Berliner Zeitung ( 29.4.19), LVZ Fascebook (29.4.19), FAZ Facebook (29.4.19), NZZ Facebook (4.5.19)

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Staat-Bürger, Nation-Staat, Volkssouveränität-Staatssouveränität
1.Nach der Staatstheorie stützt sich die Staatssouveränität auf die Volkssouveränität. Nach der Vökerrechtstheorie basiert die Staatssouveränität auf dem Selstbestimmungsrecht der Nation.
Nach der Staatsphilosophie besteht zwischen dem Staat und seinen Bürgern ein dialektisches Wechselverhältnis. Die Überbewertung des Staates führt hingegen zu einem Etatismus.
2. Im 19. Jh. kämpften die Balkanvölker in Ausübung ihres Sebstbestimmungsrechts für die Befreiung von der mehr als vierhundertjährigen Osmanenherrschaft. Dieser Kampf war die condito sine qua non für die Gründung von Nationalstaaten, die jedoch von einer hypothetischen Homogenität der Bevölkerung ausgingen und daher ethnische Minderheiten nicht akzeptierten.
3. In der Ost-Ukraine geht es bekanntlich um ganz andere Probleme, zumal Russland sich direkt einmischt. Für die dort lebende Bevölkerung gilt nach wie vor die ukrainische und keinesfalls die russische Verfassung. Die Spannungen zwischen der zentralen spanischen Regierung und den katalanischen Separatisten haben gezeigt, wie kompliziert und gefährlich Separationsbestrebungen sind. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Spiel mit dem Feuer. Leipziger Volkszeitung Facebook (129.4.19)
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Maik Heyl Zun Information : In meinem Leben war ich Statsbürger eines Saates, Staatenloser, Doppelter Staatsbürer und letzten Endes Staatsbürger eines anderen Staates. Nun , die Wahrheit ist konnkret : Es geht nicht um irgendwelche Staatsbürger, sondern um die Angehörigren der Russisch sprechenden Bevölkerung in der Ost-Ukraine. Die Bereitschaft, ihnen die russische Staatsbürgerschaft zu verleihen ist eine Instrumentalisierun der Sache im Rahmen der ständigen Einmischung Russlands in die inneren Angelegenheiten des SOUVERÄNEN Staates Ukraine. Und das stellt ein Verletzung des Völkerrechts dar. Sollte sich aber ein ethnischer Ukrainer freiwillig an die russischen Behörden wenden und die russische Staatsbürgerschaft beantragen, so wäre dies keine Völkerrechtsverletzung. LVZ Facebook (29.4.19)

Ägypten, Ex-General Sisi , der richtige Führer

Ex-General Sisi , der richtige Führer Ägyptens

Der “Arabische Frühling” ist a priori eine Chimäre und ein gewaltiger Trugschluss gewesen. Die meisten Europäer wissen nicht, wie der Orient tickt, auf alle Fälle niemals demokratisch, sondern stets AUTORITÄR: Gottgleiche Pharaonen, Sultane, Militärdiktatoren. Es sei daran erinnert, dass  in der Tat durch freie Wahlen  ausgerechnet die fanatischen Moslem-Brüder an die Macht kamen , die sofort mit der Zwangsislamisierung der gesamten Gesellschaft angefangen haben.  Das Militär und speziell General Sisi hat das Land im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Chaos gerettet.

Realistisch betrachtet, die Armee ist die einzig funktionierende Kraft in den islamisch geprägten Ländern. Ferner besitzen die Bewohner dieser Länder kein Demokratie- und kein Staatsbewusstsein. Schlussfolgerung : Nur die Armee ist imstande, eine gewisse STABILITÄT zu garantieren. Ohne sie bricht sofort das Chaos aus (bellum omnium contra omnes !). Beispiele hierfür : Libyen, Irak, Syrien, Jemen.

Jede ägyptische Führung wird mit der beängstigenden Realität einer unvorstellbaren Bevölkerungsexplosion konfrontiert :  Zur Zeit Nassers, d.h. Anfang der 50er Jahre hatte Ägypten 21 Mill. Einwohner, 1980 waren es 43 Mill., 2010  81 Mill. und für 2019 rechnet man mit 100 Millionen. Wie soll man denn diese Bevölkerung ohne STABILITÄT und ohne parallele Weiterentwicklung der Produktivkräfte  ernähren ?

Es kann also geschlussfolgert werden, dass Ex-General Sisi der ideale Mann für die Führung Ägyptens ist. Alles andere ist eine große Chimäre. Dee Tagesspiegel (24.4.19)

Wiener Zeitung Facebook ( 23.4.29),

Populismus

Populismus nach der Politologie (Politische Wissenschaft) und der Soziologie

Der Populismus stellt eine negative Politik dar, die im starken Bestreben, die Zustimmung des Volkes zu erlangen, ihm nach dem Munde redet. Zugleich wird an die Emotionen und Instinkte appelliert. Es werden einfache Lösungen für komplexe und komplizierte Probleme verbal propagiert, ohne konkret zu werden. Zum Populismus gehört auch die Taktik, vor den Wahlen viele Versprechen zu machen, obwohl im Voraus klar ist, dass sie niemals realisiert werden können. Man verspricht also ganz locker das Blaue vom Himmel.
Es gibt prinzipiell zwei unterschiedliche Erscheinungsformen des Populismus :
a) Rechtspopulismus : Im Mittelpunkt stehen Ängste der Menschen z.B. vor angenommener Überfremdung durch die Flüchtlinge, Kriminalität der Flüchtlinge , der Zorn der Bürger für zu hohe Steuern etc.
Der Rechtspopulismus breitet sich gegenwärtig in vielen europäischen Ländern wie eine Seuche aus. Nolens volens bereitet er den Boden für gefährliche Entwicklungen vor. Daher gilt hier der Satz “Wehret den Anfängen”.
b) Linkspopulismus, sehr verbreitet in Lateinamerika und seltsamerweise in Griechenland (Tsipras) : Kampf gegen die Korruption, Erhöhung der Sozialleistungen für die ärmeren Bevölkerungsschichten ohne die dafür notwendige ökonomische Grundlage und Kampf gegen den Liberalismus in der Wirtschaft.
Der Populismus ist auch als eine Methode zu verstehen , die Volksmassen zu mobilisieren in erster Linie durch die Verwendung bestimmter Signalbegriffe wie z.B. „einfache Leute“ (Trump) gegen den „bürokratischen Apparat“, „verständliche“ Sprache, „die da oben“, “das Volk und das System”, “Gefährdung der Identität des Volkes“,“Überfremdung“, „das Boot ist voll“, „Einwanderung in soziale Systeme“ (AfD) etc.
Literatur (nicht die lächerliche Wikipedia, sondern wissenschaftliche)
- Bohlen D./ F. Grotz (Hrsg.) Kleines Lexikon der Politik, 2015.
-R. Melzer, Β. Küpper (Autoren), Wut, Verachtung, Abwertung : Rechtspopulismus in Deutschland, 2015.
- Müller J-W., Was ist Populismus? – Ein Essay , 2016.
- Priester K., Populismus : Historische und aktuelle Erscheinungsformen, 2007.
-Priester K. , Rechter und linker Populismus : Annäherung an ein Chamäleon, 2012.
- Stegemann B., Das Gespenst des Populismus : Ein Essay zur politischen Dramaturgie, 2017.

Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (8.4.19, 13.6.19), Frankfurter Allgemeine Zeitung und Berliner Zeitung (18.5.19, 27.5.19), SDZ Facebook (20.5.19), Wiener Zeitung Facebook (21.5.19, 28.5.19), SDZ Facebook (22.5.19), Zeit  Facebook (27.5.19), SDZ Facebook (28.5.19), NZZ und Stern Facebook (28.5.19), Leipziger Volkszeitung   Facebook (13.6.19),  Spiegel Facebook (13.6.19)

 

Libyen, Lage

Zur Lage in Libyen
1. Ursache und Wirkung : Die heutige katastrophale Situation in Libyen (Bürgerkrieg, Chaos, Armut, Hoffnungslosigkeit, Flüchtlinge und en general Libyen als failed state) ist in erster Linie auf das militärische Eingreifen Großbritanniens und Frankreichs zurück zu führen , die unvernünftigerweise und bei großer Ahnungslosigkeit der Geschichte des Landes und der Mentalität der Libyer Gaddafi gestürzt haben.
2. In den orientalischen und in den nordafrikanischen Ländern herrschen seit Jahrtausenden Despoten, Könige, autoritäre Politiker und Diktatoren. Solche Systeme kann man beim besten Willen nicht nach den Kriterien des Westens beurteilen, weil sie zumal islamisch ein völlig anderes Welt – und Menschenbild haben, welches dem westlichen Welt – Menschenbild konträr ist.
3. Libyen besteht aus verschiedenen Ethnien und Stämmen, welche die Herausbildung einer einheitlichen Nation mit eigenem Nationalbewusstsein und eigenem Staatsbewusstsein verhindert haben. Vielmehr existiert wie im Mittelalter ein starkes Stammesbewusstsein.
4. Nur eine zentrale Staatsgewalt unter der starken Führung eines autoritären Herrschers kann die Stämme zusammen halten. Es hat sich deutlich gezeigt , dass der „Arabische Frühling“ eine westliche Chimäre war.
5. Die westlichen Staaten sollten sich auch im eigenen Interesse nicht in die inneren Angelegenheiten Libyens einmischen. Der nächste starke Mann in Libyen wird ohne Zweifel wieder ein Militär sein . Siehe Ägypten ( Diktator Mubarak, “Arabischer Frühling”, diktatorische Moslembrüder, Diktator Sisi).

Die Zeit , Der Tagesspiegel  ( 5.4.19), Münchner Merkur ( 7.4.19), Süddeutsche Zeitung , Frankfurter Allgemeine Zeitung , Wiener Zeitung Facebook (8.4.19), Spiegel (9.4.19), Die Welt (10.4.19)

Israel und die arabischen Staaten, Militärisch

Israel und die arabischen Staaten, Militärisch

Worauf stützt sich die militärische Überlegenheit Israels gegenüber den arabischen Gegnern ?

Eine sachliche Analyse

1. Israel vertritt im Nahen Osten die  technologisch überentwickelte Erste Welt. Die arabischen Staaten hingegen befinden sich teilweise im Mittelalter und allgemein sind sie so unterentwickelt, dass man sie als zur Dritten Welt gehörig betrachten kann.

2. Israel produziert und exportiert sogar nach Europa und in die USA modernste Waffen. Israel besitzt ferner seit Jahren die Atom-Bombe.

3.Israel stellt auf wissenschaftlichem Gebiet eine Supermacht dar (viele Nobel-Preisträger in den Naturwissenshaften).

4. Im Kriegsfall sind die Frauen in der Lage, sämtliche Aufgaben  in allen Gebieten (Industrie, Landwirtschaft, Verwaltung etc.) zu übernehmen und sie genau so gut wie die Männer zu erfüllen. Die Frauen in den arabischen Ländern sind aus religiösen und traditionellen Gründen nicht im geringsten imstande derartige Leistungen zu vollbringen.

5. In der Armee leisten alle, Männer (drei Jahre) und Frauen (21 Monate), zwischen dem 18. und dem 65. Lebensjahr. D.h., dass das Leben total militarisiert ist. Es gibt sogar Frauen mit dem Rang eines Generals.

6. Die Piloten der israelischen Luftwaffe gehören zu den besten der Welt. Teilweise handelt es sich um amerikanische Juden mit sechsjähriger Ausbildung  und   Kriegserfahrung, die nach Israel gegangen sind.

7. Die israelischen Geheimdienste sind im internationalen Maßstab die erfolgreichsten. Ein prägnantes Beispiel : Vor dem Krieg von 1967 war der Chef des syrischen Militärgeheimdienstes und persönlicher Berater des damaligen Präsidenten Hafiz el Assad in Sicherheitsfragen ein Offizier des israelischen militärischen Geheimdienstes.  !

8. Vielleicht das aller wichtigste : Es geht um den Selbsterhaltungstrieb : Die Israelis wissen wohl, was mit ihnen passiert, sollten die Araber den Krieg gewinnen. Insgesamt gehört die israelische Armee zu den modernsten der Welt. Sie war von Anfang an den arabischen Armeen haushoch überlegen. In den Kriegen von 1948 und 1956 z.B. dienten in der israelischen Armee ehemalige höhere Offiziere der besten Armeen der Welt aus dem Zweiten Weltkrieg mit Erfahrung vor allem was die Taktik betrifft (z.B. Zangenbewegungen und Vernichtung des Gegners) .

Es kann auch darauf verwiesen werden,  dass die USA die Schutzmacht Israels sind. Solange die USA existieren, ist die Sicherheit Israels gewährleistet.  Es sei ferner betont, dass Israel mit Ägypten und Jordanien Friedensverträge abgeschlossen hat. Genau genommen, nur die Hamas,  Hisbbolah in Libanon  und Iran träumen von einer Vernichtung Israels.

FAZ , Stern, Neue  Zürcher Zeitung, Süddeutsche Zeitung,   Facebook (27.3.19)

Konfuzianismus-Westen, Unterschiedliche Menschenbilder im Vergleich, China

 

Konfuzianismus-Westen, Unterschiedliche Menschenbilder im Vergleich

1. Anthropozentrismus bereits in der Antike (Protagoras :“Der Mensch ist
das Maß aller Dinge“, “) im Westen – Kaiserzentrismus bzw. Staatszentrismus in China.

2. Demokratie schon in der Antike im Westen.- Alleinherrscher-
autoritäres Regime  mit totalitaristischen Tendenzen  in China.

3. Individuum (Individualität ) im Westen – Familie und höchstens der Einzelne unter vielen in China.
4. Citoyen (Staatsbürger) mit Rechten und Pflichten im Westen -Masse und fast Untertan in China.

.5. Rechtsstaat und Gewaltenteilung im Westen- Parteiherrschaft , keine echte Gewaltenteilung in China.

6. Individuelle und subjektive Menschenrechte und Freiheiten im Westen – höchstens objektive (von der Obrigkeit gegeben und bei Gelegenheit  wieder zurück nehmen ) Rechte und Freiheiten  in China.

7. Im Bildungswesen kritisch-kreatives Denken im Westen – auswendig Lernen ,das kritische Denken ist unerwünscht in China.

8. Kreativität im Westen (Erfindungen, Hochtechnologien,
Nobelpreisträger ) – Vorwiegend Kopieren westlicher Technologien in China.

Weitere Unterschiede

- Langsame Entwicklung im Westen- beeindruckende Dynamik in China.

-Die Europäische Union ist in den internationalen Beziehungen kein Player- China entwickelt sich zu de zweiten Supermacht der Welt und gehört zu den wichtigsten internationalen Playern der Gegenwart. Die Zeit ( 26.3.19), Neue Zürcher Zeitung Facebook (27.3.19, 6.5.19)

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Seidenstrasse und Völkerrecht

China wendet eines der sieben grundlegenden Völkerrechtsprinzipien konsequent an : FRIEDLICHE INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT, während der amerikanische Präsident gegen den Multilateralismus brutal vorgeht und noch dazu eine Drohung nach der anderen gegen andere Länder ausstösst. Wem gehört eigentlich die Zukunft ?
Wiener Zeitung Facebook (30.4.19)

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China,Defensive Aussenpolitik

Hinsichtlich Chinas ist zu sagen, dass dieses Land in seiner ununterbrochenen (!) viertausendjährigen Geschichte selten seine Nachbarn angegriffen hat. Die chinesische Aussenpolitik war fast immer DEFENSIV gewesen (z.B. Chinesische Mauer).
Die Zeit Facebook (14.5.19)

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EU, Kooperation mit China und Russland im Sinne des politisch-diplomatischen Gegengewichts gegenüber den USA ?

Bereits 2005 habe ich in einer Fachzeitschrift die Meinung vertreten, das die EU sich unbedingt zu einem aktiven Player der internationalen Beziehungen entwickeln muss, und dass eine enge politisch-diplomatische Kooperation mit China , vielleicht auch mit Russland im Sinne der Gegengewichte zu den USA wünschenswert , ja notwendig wäre. Die Zeit Facebook (14.5.19)

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Israel, Annexion der Golan-Höhe

Golan-Höhe, Annexion durch Israel völkerrechtswidrig

In den Kriegen von 1948 und 1973 waren die arabischen Staaten die Aggressoren, im Krieg jedoch von 1973 war Israel der Aggressor.
Die Besetzung der Golan-Höhe war das Ergebnis des Krieges. Infolgedessen ist die Aneignung VÖLKERRECHTSWIDRIG.
Es sei daran erinnert , dass Israel die besetzten Gebiete von Sinai und vom Gazastreifen aufgegeben hatte. Die endgültige Regelung des Status der Golan-Höhe wird in einem Vertrag zwischen Israel und Syrien unter Beteiligung von Garantiemächten und unter unbedingter Beachtung legitimer Sicherheitsinteressen Israels als conditio sine qua non gegelt werden. D.h. in concreto totale Entmilitarisierung der Golan-Höhe.
Hierüber habe ich vor mehreren Jahren die Diplomarbeit eines syrischen Studenten wissenschaftlich betreut. Er dachte allen Ernstes, dass nur Syrien über die Golan-Höhe entscheidet und letzten Endes von dort aus israelische Städte nach Lust und Laune beschiessen kann. Der Tagesspiegel ( 23.3.19), Stern Facebook (27.3.19

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Israel, Annexion von Teilen der Golan-Höhe

Zu den “allgemeinen Rechtsgrundsätzen der zivilisierte Nationen ( “les principes generaux de droit reconnus par les nations civilisees ” Formulierung im  Statut des Internationalen Gerichtshofes  in Den Haag ) gehört auch folgender : ex injuria non jus oritur : Aus Unrecht erwächst kein Recht. Ferner egibt sich aus der occupatio bellica (Kriegsbesetzung) kein Annexionsrecht. Hierbei handelt es sich nicht nur um einen Angriff auf das gesamte Völkerrecht, sondern auch um einen tragischen Irrtum Israels. In der UNO-Prinzipien-Deklaration, die 1970 einstimmig angenommen worden ist und nach der UNO-Charta das zweitwichtigste internationale Dokument ist, heißt es : “Eine durch Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung vollzogene territoriale Aneignung darf nicht als rechtmäßig anerkannt werden”.

Israel versucht zudem , aus der völkerrechtswidrigen Besetzung arabischer Gebiete eine Art Gewohnheitsrecht zu schaffen. Die arabischen Nachbarnstaaten haben gegen diese völkerrechtswidrigen Praktiken Israels permanent protestiert und damit die Entstehung eines “Gewohnheitsrechts” verhindert.Süddeutsche Zeitung Facebook, Die Zeit, Der Tagesspiegel (22.3.19), Stern Facebook (27.3.19)

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Regelung des Status der Golan-Höhe

In den Kriegen von 1948 und 1973 waren die arabischen Staaten die Aggressoren, im Krieg jedoch von 1973 war Israel der Aggressor.
Die Besetzung der Golan-Höhe war das Ergebnis des Krieges. Infolgedessen ist die Aneignung VÖLKERRECHTSWIDRIG.
Es sei daran erinnert , dass Israel die besetzten Gebiete von Sinai und vom Gazastreifen aufgegeben hatte. Die endgültige Regelung des Statuts der Golan-Höhe wird in einem Vertrag zwischen Israel und Syrien unter Beteiligung von Garantiemächten und  unter unbedingter Beachtung legitimer Sicherheitsinteressen Israels als conditio sine qua non gegelt werden.  D.h. in concreto totale Entmilitarisierung der Golan-Höhe.

Hierüber habe ich vor mehreren Jahren die Diplomarbeit eines syrischen Studenten wissenschaftlich betreut. Er dachte allen Ernstes, dass nur Syrien über die Golan-Höhe entscheidet und letzten Endes von dort aus israelische Städte nach Lust und Laune beschiessen kann. Der Tagesspiegel (22.3.19), Die Zeit (25.3.19), Stern Facebook (27.3.19)

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Die Anerkennung der “Souveränität” Israels über die Golan-Höhe seitens der USA  stellt einen völkerrechtswidrigen Akt dar und besitzt außerdem einen deklaratorischen und keinesfalls einen konstitutiven Charakter. Der Tagesspiegel (25.3.19), Die Zeit (25.3.19), Stern (27.3.19)

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Golan-Höhe, Annexion, Problemlösung

1. Die Annexion ist völkerrechtswidrig  und  verstößt  insbesondere gegen das grundlegende Prinzip der Souveränen Gleichheit der Staaten und insbesondere gegen die territoriale Integrität als Bestandteil dieses Prinzips.

2. Die Annexion  fremden Territoriums wird als eines der schwerwiegendsten Verbrechen gegen die internationale Rechtsordnung eingeschätzt.

3. Es ist einzusehen, dass der Staat Israel sichere Grenzen braucht  , und dass im Zuge eines Krieges die Golan-Höhe besetzt  worden ist. Somit droht von diesem Gebiet aus keine Gefährdung  der israelischen Sicherheit.  Infolgedessen ist die Annexion nicht  notwendig.

4. Egal. wie lange Israel die Golan-Höhe als annektiert betrachtet,  ist es völkerrechtlich völlig ausgeschlossen, dass hieraus ein Rechtstitel entsteht, denn es gilt der Rechtsatz ex injuria non  jus oritur (aus Unrecht entsteht kein Recht). D.h., dass dieses Gebiet weiterhin integraler Bestandteil des syrischen Staates ist.

5. Die „Anerkennung“ der Annexion der Golan-Höhe durch die USA hat lediglich einen deklaratorischen Charakter und wirkt nicht konstitutiv, d.h. es wird keine neue Rechtslage geschaffen.

6. Das Problem  kann nur  durch einen  Vertrag durch die Vermittlung der UNO zwischen Israel und Syrien  über die  totale Entmilitarisierung der Golan-Höhe und mit Sicherheitsgarantien für Israel  endgültig geregelt werden. Die Zeit, Der Tagesspiegel (28.3.19)

Multikulturalität, ein Komplexes Phänomen

Multikulturalität als ein komplexes Phänomen

Seit Jahren beschäftigen sich zwar Spezialisten und vor allem Kulturtheoretiker und Soziologen  mit der Multikulturalität, es liegt jedoch bis heute keine einheitliche Definition vor. Insgesamt sind vier Hauptansichten über die M : a) Gleichzeitige Existenz unterschiedlicher Kulturen, zwischen den es keine Beziehungen gibt. b) Neben der vorherrschenden Kultur bestehen weitere, nicht gleich bedeutsame Kulturen. c) Wechselseitige Beeinflussung als objektiver Prozess der vorhandenen Kulturen. d) Zwar almähnlich freiwillige Anpassung fremder Kulturen  an die einheimische Kultur, allerdings werden einzelne Elemente der fremden Kultur beibehalten.

In Europa konstatieren wir Erfolge, aber auch Misserfolge der Multikulturalität, die m. E. auf zwei Gründe zurück zu führen sind : a) Integrationsunwilligkeit in erster Linie  der Muslime sogar jener der dritten Generation, die es vorziehen,  in Kulturghettos bzw. Parallelgesellschaften zu leben. b) Gutmenschen oder links- und grünorientierte Politiker lassen sich von utopischen  und überzogenen Gedanken über die Menschlichkeit leiten, die keineswegs die gesellschaftliche Realität widerspiegeln.

Ich bin der Meinung, dass die M. sich sukzessive verbunden mit einigen Problemen durchsetzt. Als Beispiele seien große  Veränderungen in   der Sprache, in der materiellen Kultur ( z.B. Ernährung) , in der Musik, im Tanz  , in der Kleidung sowie in einigen  Lebens- und  Umgangsformen, erwähnt. Dies ist so seit Jahrtausenden.

Zugleich sind übertriebene Phobien vor anderen Kulturen als sehr schädigend abzulehnen. Sie  führen zu einer mikrokosmischen Nabelschau und schließlich zur Isolierung sowie zur Rückständigkeit.

Wissenschaftliche Quellen (nicht die lächerliche Wikipedia)

-Α. Mintzel, Multikultererelle Gesellschaften in Europa und Nordamerika, Passau, 1997.
-W. Kumlicka, Multikultur und Demokratie, Über Minderheiten in Staaten und Nationen, Hamburg, 1999.
-I. Leicht, Multikulturalismus auf dem Prüfstand, Berlin, 2000.
-B. Tibi, Europa ohne Identität ? Die Krise der multikulturellen Gesellschaft, München, 1998.
-B. Parekh, The Futur  of Multi-Ethnic Britain, London, 2000

Neue Zürcher Zeitung , Facebook ( 20.3.19)

Europäische Union, Brexit, Italien

Europäische Union, eine sachliche Betrachtungsweise

Vorbemerkung : Es ist an der Zeit, die vielen Vorzüge der EU besonders zu unterstreichen. Dabei gilt es, nicht den Euroskeptikern bzw. den ultranationalistischen Eurofeinden das Feld zu überlassen, obwohl sie in allen europäischen Ländern ein Minderheit sind., allerdings so tun, als ständen hinter ihren Ansichten mindestens 70 % der Europäer.

1. Die EU ist bis heute als eine internationale zwischenstaatliche Organisation mit Elementen der Supranationalität auf internationaler Ebene das erste große Beispiel dieser Art. D.h. in concreto, dass die Mitgliedstaaten Neuland beschreiten. Dass dabei hin und wieder Probleme auftreten, dürfte als etwas normales betrachtet werden. . Will man sie einschätzen , so sollte man nicht von der Prämisse des absoluten Perfektheit ausgehen, sondern das Experiment realistisch betrachten. Insgesamt kann das Experiment als gelungen eingeschätzt werden.
Die EU hat Erfolge aufzuweisen , von denen die Völker in anderen Regionen der Welt noch nicht mal zu träumen wagen. Genannt seien nur einige Beispiele wie die Überwindung der Grenzen, in Verbindung stehende freie Verkehr von Menschen und Waren und die eigene starke gesamteuropäische Währung.
Die wichtigste Errungenschaft fast von welthistorischer Bedeutung der EU besteht darin, dass in unserem Kontinent endlich seit sieben Jahrzehnten der Frieden herrscht.

Es ist also kein Zufall, dass Staaten die EU als nachahmenswertes Beispiel betrachten und nach Europa ausgesuchte Absolventen schicken, um hier das Europarecht zu studieren und entsprechende Doktorarbeiten anzufertigen und zu verteidigen. Dies gilt insbesondere für Lateinamerika.
Die Existenz der EU kann in der Epoche der Globalisierung und der Hochtechnologien auch damit begründet werden, dass die Zeit der kleinen Staaten mit ihrer Mikroökonomie vorbei ist und dass nur großer Staaten oder Staatenbünde mit gebündelten Kräften eine entscheidende Rolle im internationalen Geschehen zu spielen vermögen. So gesehen, ist de EU für die europäischen Völker absolut notwendig.
Zu den Erfolgen der EU tragen in erste Linie Deutschland und Frankreich bei und konkret ihre führenden Politiker. Dass nicht alles in Ordnung ist und deswegen Europäer mit ihr Probleme haben, ist eigentlich etwas selbstverständliches. Aber es sei darauf hinzuweisen , dass die echten Feinde der EU eine verschwindende allerdings sehr lautstarke Minderheit sind, während die allgemein die Euroskeptiker etwas mehr sind, jedoch letzten Endes insgesamt ebenfalls eine Minderheit darstellen . Im Unterschied dazu die Mehrheit der Bevölkerung in den europäischen Staaten ist europafreundlich eingestellt. Bis heute verlässt nur ein Staat die Organisation , während andere Staaten den starken Wunsch hegen , ihr beizutreten.

M. E. werden die nächsten Schritte notwendig sein , um den europäischen Weitervertiefungsprozess voranzutreiben , um in der Perspektive das eigentliche Ziel, die „Vereinigten Staaten von Europa“ zu verwirklichen :
a) Gründung großer gemeinsamer Forschungsinstitute, an denen die europäische Wissenschafts-Elite arbeiten kann, um allmählich die USA einzuholen. b) Bildung einer einheitlichen Polizei, um die Kriminalität effektiver bekämpfen zu können. c) Schaffung einer gesamteuropäischen Armee, bewaffnet hauptsächlich mit Waffen aus eigener Produktion. d) Einführung einer gesamteuropäischer Staatsbürgerschaft. e) Systematische und gezielte Weiterentwicklung Europas zu einem Weltzentrum der Kultur , der Freiheiten und der grundlegenden Menschenrechte.
Es ist wohltuend zu registrieren, dass die EU von der sich entwickelnden zweiten Supermacht der Welt China unterstützt wird. Eine weitere Annährung zwischen ihnen wäre durchaus wünschenswert.

Eine Erweiterung der EU in Richtung Türkei hingegen wäre m.E. aus vielen Gründen, der wichtigste ist dass die Türkei zum islamischen Kultukreis mit einem mittelalterlichen Welt-und Menschenbild gehört, welches dem freiheitlichen und menschenrechtsorientierten westlichen Welt-und Menschenbild entgegengesetzt ist, weder nötig, noch wünschenswert, noch möglich. Die EU-Politiker sollten ehrlich sein, und dies der Türkei deutlich klarmachen. Ein Assoziierungsstatus wäre durchaus angebracht und ausreichend.

Die Zeit (12.3.19), Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook , Spiegel Facebook (8.5.19), Stern Facebook (8.5.19),Wiener Zeitung Facebook  (22.5.19, 28.5.19), Spiegel, Welt (24.5.19), NZZ Facebook (24.5.19, 19.6.19), SDZ Facebook (24.5.19), Welt Facebook, Zeit Facebook, Wiener Zeitung Facebook (24.5.19), SDZ und Zeit Facebook (28.5.19)

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Polnische Justizreform verletzt EU-Recht
Teile der umstrittenen Reform sind mit europäischen Recht unvereinbar, urteilen die Luxemburger Richter. Polen hatte das Gesetz zwischenzeitlich wieder aufgehoben.
Die Zeit (24.6.1), Focus (24.6.19)

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Xi sagte, China liege viel an einem starken Europa. “Ein geeintes, blühendes Europa entspricht unserer Vision einer multipolaren Welt”, sagte er. Über das Seidenstraßen-Vorhaben sagte Xi, das übergeordnete Ziel sei eine “harmonische Koexistenz der gesamten Menschheit”. Die Zeit (25.3.19)

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London: Hunderttausende Briten fordern zweites Brexit-Referendum (30.10.18)
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Die EU-feindliche Position der britischen Regierung weist ohne Zweifel masochistische Züge auf. Ausgerechnet im Geburtsland des common sense (Francis Bacon) konnte sich die extrem populistische Irrationalität durchsetzen.
Dieser Hybris wird die Nemesis folgen.

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Surealismo Italiano

Mit wachsender Beunruhigung beobachte ich den für die EE gefährlichen Surrealismus einiger italienischer populistischer Politiker, deren öffentlichen Erklärungen extrem voluntaristisch sind und keinesfalls die europäische Realität , sondern irgendwelche Hirngespinste widerspiegeln und außerdem die gemeinsamen gesamteuropäischen Interessen völlig außer acht lassen. Kurzum : Emotio vor Ratio und nationalegoistisch.
Die Zeit (18.10.18)

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Werte der Europäischen Union

Gleich im Artikel 2 des Vertrages über die Europäische Union vom 9.5.2008 werden ihre Werte erwähnt :

“Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören. Diese Werte sind allen Mitgliedstaaten in einer Gesellschaft gemeinsam, die sich durch Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und die Gleichheit von Frauen und Männern auszeichnet.”
Denken und Handeln ( autoritär, antidemokratisch, antitolerant , antisolidarisch etc.) der AfD wie auch aller ultrarechten und ultranationalen Parteien in den anderen EU-Mitgliedern widersprechen diametral den Werten der Europäischen Union.
Es wundert mich, dass diese fanatischen Gegner der Union Vertreter als Totengräber ins Parlament schicken dürfen. Zeit (24.5.19)

Islam , Frauenbild

Frauenfeindliches Bild  Muslimischer Männer :

Das Thema ist mir seit 60 Jahren wohlbekannt, denn ich hatte viele Kommilitonen aus zahlreichen islamischen Ländern Studenten und später Doktoranden. Ihr Frauenbild ist schlicht und einfach die konsequente Fortsetzung des orientalischen frauenfeindlichen Bildes.
Nach Meinung der islamischen Studenten seien alle westlichen Frauen “Schlampen”, d.h . Nutten ohne Würde und Selbstachtung, da sie vor der Heirat Geschlechtsverkehr mit mehreren Männern hatten. Sie würden auch halbnackt herumlaufen und die Männer provozieren. Infolgedessen könne jeder Mann sie, wenn nötig, auch mit Gewalt haben.
Schlussfolgerung : Die Wandlung dieses archaischen Frauenbildes ist nicht möglich, und die Integration der islamischen Männer in ihrer Mehrheit ist AUSGESCHLOSSEN. Es ist m. E. an der Zeit, diese einfache Wahrheit endlich zu kapieren, bevor es zu spät ist. Ich möchte klarstellen, kein Anhänger irgendeiner ausländerfeindlichen Bewegung oder Partei zu sein. Ich halte es lieber mit Demokrit : Widerspiegelung der objektiven Realität und nicht von Wunschvorstellungen. Irgendwann muss man mit den gefährlichen Illusionen Schluss machen, bevor es zu spät ist.

-Vor genau 54 Jahren habe ich die ausländischen Studenten an unserer Fakultät in das europäische Leben unter besonderer Berücksichtigung der Frauen und der Sexualität eingeführt. Danach hörten die Belästigungen und die Vergewaltigungen der Frauen schlagartig auf.
Was hat eigentlich die Verantwortlichen daran gehindert, ähnliches zu tun ?.Ich finde ihre Haltung verantwortungslos.

Es geht in erster Linie um vorbeugende Maßnahmen, die absolut notwendig sind. Die Muslime haben seit Jahrhunderten ein dem abendländischen diametral konträres Frauenbild, daher bekommen sie einen gewaltigen Kulturschock, deswegen muss man sie nicht nur auf die Einhaltung der Rechts-, sondern auch der Sozial- und ethisch-moralischen Normen des Westens systematisch vorbereiten.
Die Bestrafungsformen sind eine andere Sache. Auf alle Fälle müssen sie auf der Grundlage neuer Rechtsbestimmungen besonders hart sein , um auch zu wirken.

Leipziger Volkszeitung Facebook (3.11.18, 9.3.19), Die Zeit und FAZ  Facebook (9.3.19) , Der Tagesspiegel (12.3.19), Welt   Facebook (11.7.19), Münchner Merkur  Facebook (12.7.19), Neue Zürcher Zeitung Facebook (12.7.19)

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Das  Frauenbild der muslimischen Männer ist schlicht und einfach die konsequente Fortsetzung des orientalischen frauenfeindlichen Bildes. Es geht um eine Dauer von mindestens fünf tausend Jahren.
Nach Meinung  muslimischer Männer  seien alle westlichen Frauen “Schlampen”, d.h . Nutten ohne Würde und Selbstachtung, da sie vor der Heirat Geschlechtsverkehr mit anderen  Männern hatten. Sie würden im Frühling und insbesondere im Sommer auch halbnackt herumlaufen und die Männer provozieren. Infolgedessen könne jeder Mann sie, wenn nötig, auch mit Gewalt,  haben.
Schlussfolgerung : Die Wandlung dieses archaischen Frauenbildes ist nicht möglich, und die Integration der islamischen Männer in ihrer Mehrheit ist AUSGESCHLOSSEN. LVZ , Die Welt, Merkur, FAZ  und  Focus  Facebook (13.3.19)

 

 

Fall Venezuela, Deutsche Außenpolitik im Spannungsfeld von Völkerrecht und Realpolitik

Fall Venezuela, Deutsche Außenpolitik im Spannungsfeld von Völkerrecht und Realpolitik

1 Selbstverständlich richtet sich jeder Staat als player in den internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen von seinen Interessen. De Interessendurchsetzung gehört zu der sogenannten Realpolitik.

2. Jeder Staat tritt jedoch in den internationalen  zwischenstaatlichen Beziehungen auch als Völkerrechtssubjekt (Träger von völkerrechtlichen Rechten und Pflichten ) auf. In concreto hat er die grundlegenden  Prinzipien und Normen des Völkerrechts zu respektieren. Allerdings die USA setzen sich über das völkerrechtliche Regelwerk hinweg.

3. Jeder Staat besitzt eigene Souveränität , die in den internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen erscheint in der konkreten Ausgestaltung dieser Beziehungen als Unabhängigkeit. Mögliche Verpflichtungen aus den Verträgen sind gemäß dem Völkerrecht zu erfüllen. So war es unter der Bundesregierung  unter Schröder /Fischer, die nicht bereit war, sich an der eindeutigvölkerrechtswidrigen Aggression der USA gegen einen souveränen Staat, dem Irak zu beteiligen.

4. Im Falle  Venezuelas  hat die deutsche Außenpolitik  auf zwei Ebenen versagt :

a) Aus  Sicht der Diplomatie  hat das  Bundesaußenministerium ohne sorgfältige Überlegung und fast tollpatschig und unbeholfen den selbsternannten „Übergangspräsidenten“ Venezuelas „anerkannt“. Man fragt sich, ob diese unvernünftige Eile so erforderlich war.

b )Was sich gegenwärtig in Venezuela abspielt, gehört nach Völkerrecht zu den inneren Angelegenheiten  dieses Landes. Es ist eine allgemeine  Erkenntnis des Völkerrechts, dass nur bei massiver und systematischer Verletzung der Menschenrechte  sich die UNO mit dem Fall befassen kann. Eine „humanitäre Intervention“ ist hingegen völkerrechtswidrig. Daher ist die Aufforderung des selbsternannten „Übergangspräsidenten“ an die Staaten, gemeint sind in erster Linie die USA,  sogar militärisch zu intervenieren , eine Ungeheuerlichkeit . Letzten Endes wird die Armee über die Lösung des entstanden Problems entscheiden. Alles andere ist illusorisch und sehr gefährlich. Insgesamt sind völkerrechtsnihilistische Auffassungen fehl am Platze.

Ich möchte klarstellen, kein Unterstützer des Maduro-Regimes zu sein. Ein Militärputsch gegen Maduro wäre begrüßenswert, denn er würde u.a. den drohenden Bürgerkrieg vereiteln.

Die Zeit ( 7.3.19), Münchner Merkur Facebook, FAZ Fcebook  (9.3.19)

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Venezuela-Krise: Bundesregierung erkennt Guaidó-Gesandten nicht als Botschafter an
Die Bundesregierung akkreditiert den von Venezuelas Übergangspräsidenten Juan Guaidó geschickten Diplomaten nicht als Botschafter. Guaidó sei kein offizieller Präsident. Die Zeit (27.3.19)
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Anerkennung im Völkerrecht und im Diplomatenrecht
Die diplomatische Anerkennung bezieht sich nach Völkerreht sowie nach Diplomatenrecht auf den Staat in seiner Eigenschaft als Völkerrechtssubjekt (Träger von Rechten und Pflichten in den internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen) und nicht auf Funktionsträger oder Regierungen. Letzteres gehört zu den inneren Angelegenheiten der Staaten.
Das “Legitimitäts”-Prinzip durch äussere Kräfte widerspricht dem Völkerrecht, denn es gibt recht unterschiedliche sogar konträre politisch-ökonomische Systeme.

 

Erdogan und die Türkei

Erdogan und die Türkei

1.Unter Erdogan hat sich die Türkei dynamisch und allseitig entwickelt.
Zu nennen ist vor allem die Industrierevolution insbesondere in Anatolien (
„Anatolische Tiger“) nach erfolgten gründlichen notwendigen Reformen. De Türkei
exportiert erst seit Erdogan Erzeugnisse fast in die ganze Welt. So stellt die
Türkei im östlichen Mittelmeerraum und in West-Asien eine ökonomische Großmacht
dar.
2. Die Gehälter und die Löhne wurden fast zum ersten Mal in
der türkischen Geschichte verdoppelt und verdreifacht , wobei Erdogan als
erster türkischer Politiker sich um die ärmeren Schichten der Bevölkerung gekümmert hat.
3. Es fand eine große Reform des gesamten Bildungswesens
statt , und es wurden zahlreiche Universitäten gegründet. Des weiteren werden auf der Grundlage von Spezialprogrammen begabte Studenten vorwiegend aus armen
Familien großzügig gefördert.
4. Erdogan gab der Türkei die nationale Würde zurück. Die zahlreichen Erfolge
sind Ausdruck eines gewachsenen Selbstbewusstseins und eines
berechtigten Nationalstolzes.
5. Aber das politische System ist autoritär und Erdogan hat
in der letzten Zeit eine starke Tendenz zur Megalomanie und fast zum
Pharaonentum.
6. Es sei daran erinnert, dass die Türkei Bestandteil des
Islamischen Kulturkreises wenn auch mit einigen Merkmalen des Westens ist.
Das bedeutet in concreto, dass die westliche
Demokratie in der Türkei nicht gedeihen kann.

Ich möchte klarstellen, dass ich weder Türke, noch Anhänger Erdogans bin. Ich
habe lediglich eine sachliche Widerspiegelung der objektiven Realität
nach der WIDERSPIEGELUNGSTHEORIE des altgriechischen Philosophen und Begründers des philosophischen Materialismus Demokrit (Δημόκριτος) vorgenommen.

Münchner Merkur (7.3.19), FAZ Facebook (9.3.19, 14.6.19)

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Vor Wahlen sagen die Politiker, natürlich vor allem die Orientalen, dies und jenes .Spezialität Erdogans : a) “IRA SACRA” : “Heiliger Zorn” ,betont theatralisch für Analphabeten und Halbanalphabeten.b) In der letzten Zeit hält er antiwestliche Hetzreden, die natürlich im Westen ordentlich registriert werden. Schlussfolgerung : Unter Erdogan wird die Türkei kein EU-Mitglied. Münchner Merkur (23.3.19)

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Türkei – AKP verliert in türkischen Großstädten Die Regierungspartei von Recep Tayyip Erdoğan hat die Kommunalwahlen in der Türkei gewonnen. In der Hauptstadt Ankara und anderen Metropolen lag jedoch die Opposition vorn. Die Zeit (1.4.19)

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Erdogan , Hybris und Nemesis

Zwei integrale Bestandteile der orientalischen, darunter auch der türkischen Mentalität, seien genannt : Ablehnung der Kritik als etwas Unfreundliches, mitunter als feindlich und völliges Fehlen der Selbstkritik. Infolgedessen wird Erdogan versuchen, mögliche Schuldige für dieses Wahlergebnis bei seinen politischen Gegnern zu finden. Es ist mit einer großen Kampagne sogar mit mehr politischen Verfolgungen zu rechnen.
Es gibt mehrere Gründe für das Wahlergebnis. Ich möchte nur auf die von ihm ständig betriebene Hybris (Hetzreden, Spaltung der Gesellschaft, paranoide Konfrontation), der die Nemesis (Strafe) ziemlich schnell gefolgt ist. Er besitzt nicht die Statur eines Staatsmannes.
Somit hat Erdogan den Beweis geliefert, letzten Endes nicht der Präsident aller Türken, sondern dem Wesen nach nur der Präsident der AKP-Anhänger zu sein. Solche Politiker sterben im allgemeinen keines natürlichen Todes. Erdogan ist ein autoritärer Herrscher orientalischen Typs. Die Zeit , Münchner Merkur, (1.4.19), NZZE , FAZ, SDZ Facebook (1.4.19)

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Erdogan nach den Wahlen (Istanbul)

Somit ist klar geworden, dass a) Erdogan über kein entwickeltes Demokratiebewusstsein verfügt, und b) die Türkei unter Erdogan kein EE-Mitglied wird. Autoritäres Denken und Handeln auf der einen Seite und moderne Demokratie auf der anderen Seite stellen eine contradictio in adjecto (Widerspruch in sich ) dar. SDZ Facebook (7.5.19), Die Zeit , Münchner Merkur    (7.5.19)

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Türkei, kein Platz in der EU

Es ist eine große Illusion anzunehmen, dass irgendein verantwortlicher europäischer Politiker nach Erdogan für die EU-Mitgliedschaft der Türkei eintreten würde. Gegen eine EU-Möitgliedschaft sprechen das vorherrschende Welt-und Menschenbild sowie die Tradition in derTürkei. Zeit (10.5.19)

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Bevölkerung der Türkei :

1951 : 22 Mill. ; 1980 : 43 Mill.; 2019 : ca. 84 Mill. Erdogan hat die in Europa und speziell in Deutschland lebenden türkischen Frauen aufgefordert, viele Kinder zu gebären. Also Quantität vor Qualität. Zeit (10.5.19)

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Erdogan
Tragödie. So wenig man “aus einer gebratenen Katze eine Hasenpastete machen kann (Hegel), sowenig wird aus einem Orienralen a la Erdogan ein richtiger Demokrat. NZZ Facebook (8.5.19)

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Wahl-Annullierung in Türkei : Die große Schlacht um Istanbul hat begonnen
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Wenn man das genau betrachtet, geht es in derTürkei in erster Linie um einen Kulturkampf zwischen den Kräften des Lichtes (Europa) und der Finsternis (ewiger Orient). FAZ Facebook (8.5.19)

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Irrationalität und Großmäuligkeit

Die Irrationalität und die Großmäuligkeit gehören zu prägenden Merkmalen der orientalischen Mentalität. Hierfür gibt es zahlreiche Beispiele aus allen Zeiten. All dies ist verbunden mit einer unvorstellbaren Selbstüberschätzung. Focus (30.4.19)

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In der Türkei
herrscht kein diktatorisches, sondern ein autoritäres System. Ich habe den Eindruck, dass Erdogan sich von Angst und großem Mißtrauen leiten lässt. Daher sieht er überall Anhänger Gülens und Terroristen. Münchner Merkur (30.4.19)

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Türki, NATO, Außenpolitik

Die Türkei unter Erdogan sollte eben als souveräner Staat entscheiden über das Verlassen der NATO, in der sie eigentlich wegen stark unterschiedlicher Werte nichts zu suchen hat.

Sie könnte dann versuchen, ihre selbstmörderischen neo-osmanischen Träume zu realisieren, bis   militärische Gegengewichte in  dieser  gefährlichen Region geschaffen werden. Diese feine Denkart (Gleichgewicht, Gegengewichte) ist , wie es scheint,  Erdogan fremd.Es ist wohlbekannt, dass orientalische Herrscher zu einer maßlosen Selbstüberschätzung neigen. Zeit (7.6.19), FAZ Facebook (13.6.19)

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Es geht nur um die heutigeTürkei unter Erdogan. Schade, das der Kollege Ntavoutoglou nicht mehr Außenminister der Türkei ist. Übrigens das wissenshaftliche Hauptwerk von N. “Die strategische Tiefe” hat in Griechenland 11 Auflagen gehabt. Ich persönlich habe ihn in wissenschaftlichen Publikationen oft lobend erwähnt. Seine Hauptthese war “gute Beziehungen zu allen Nachbarn”. Davon ist leider nicht viel übrig geblieben. FAZ Facebook (13.6.19)

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Türkei, Wahlen, Sieg der Oposition

Es handelt sich eher darum, dass der Parlamentarismus in der Türkei unter der autoritären Herrschaft Erdogans im Prinzip funktionieren kann. Dabei sind die großen Demokratiedefizite in der Türkei nicht zu übersehen.
Wenn man das genau betrachtet, könnte man dazu neigen, Istanbul kulturell als zu Europa gehörig und die Türkei östlich des Bosporus als Orient einzuschätzen. De Zeit , Münchner Merkur, Spiegel (24.6.19)

Islam und Terror

Islam und Terror

1. Der Islam ist keine Religion wie die anderen, sondern vereinigt den Glauben aufs engste mit der Ideologie, den Staat und das Recht. Somit weist er eine hohe Komplexität auf und kann als ein totalitäres System betrachtet werden, welches kein Individuum, keinen Bürger, keine individuellen Freiheiten und keine grundlegenden  Menschenrechte kennt.

2. Der gesamte islamische Kulturkreis hat die Moderne verpasst und belegt, verglichen mit den anderen Kulturkreisen  (insbesondere Kulturkreis des Westens und Konfuzianischer Kulturkreis) bezüglich der ökonomischen, sozialen, politischen, wissenschaftlichen und hochtechnologischen Gebiete den letzten Platz.

3. Durch die  Bevölkerungsexplosion in  den islamischen Ländern ohne parallele Entwicklung der Produktivkräfte und der Schaffung von ausreichenden Arbeitsplätzen wachsen die ökonomischen und sozialen Probleme derart,  dass eine befriedigende Lösung kaum möglich ist. Im Gegenteil, die Zuspitzung dieser Probleme wird immer schärfer.

4.Die herrschenden politischen Systeme in den islamisch geprägten Ländern  sind autoritär bis diktatorisch, einige sehr korrupt und  alle zusammen völlig unfähig, Staaten erfolgreich zu leiten und soziale Widersprüche zu überwinden.

5.Äussere Faktoren, wie die massive Einmischung in die inneren Angelegenheiten (Syrien)  sowie die militärischen Interventionen in Libyen  und in den  Irak führten zu einer  katastrophalen Situation und als deren Folge zur Verstärkung der Rolle radikaler, extremistischer und terroristischer Kräfte  (Taliban, Al Kaida, „Islamischer Staat“ etc. ), die unter dem Mantel der  Religion versuchen, die Macht an sich zu reißen  mit dem Ziel islamische   Theokratien zu errichten.

6.Es drängt sich die Frage  auf , wieso es so einfach ist, eine Religion für ideologische und politische Ziele zu missbrauchen . Liegt es  möglicherweise auch an der islamischen Religion ?.Wir stellen sachlich fest, dass in Verbindung mit den anderen Weltreligionen ähnliche Probleme und Gefahren nicht zu verzeichnen sind.

7.Es ist nicht auszuschließen, das in der nahen Zukunft ähnliche Terrororganisationen vor allem in den islamischen failed states ins Leben gerufen werden. Die islamische Welt gebärt wahrhaftig ein Ungeheuer nach dem anderen. Die Zeit (1.3.19)

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Islam und Gewalt

Der hochtoxischen Gebärmutter des “Politischen Islam” enspringen immer wieder neue Bestien. Dieser Kulturkreis ist wahrhaftig dem Untergang geweiht. Während andere Kulturkreise (z.B. der Kulturkreis des Abendlandes und der Konfuzianische Kulturkreis) auf der Basis modernster Hochtechnologien, in die Höhen des Alls vorstoßen und in die Tiefen der Ozeane eindringen und insgesamt das Antlitz der Welt verändern, schreitet die islamische Welt mit Hochgeschwindigkeit zurück ins Mittelalter. Der Tagesspiegel und Münchner Merkur (24.4.16), Leipziger Volkszeitung und Wiener Zeitung Facebook (23.4.19), Focus Facebook (24.4.19)

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Sri Lanka, Islam und Barbarei
Die Wiederkehr der religiösen BARBAREI. Warum handeln die Gläubigen des Buddhismus, des Hinduismus und des Christentums nicht so BARBARISCH ? Was hat die islamische Religion en general , dass sie so leicht und so oft von Verbrechern und Perversen mißbraucht werden kann ? Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der Muslime in der Welt sowie hier in dieser Zeitung ? Wo bleiben ihre Proteste gegen dieses BARBARENTUM ? Münchner Merkur (23.4.19)
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Sri Lanka und unsere Muslime, Wo bleiben ihre Proteste ?

Wo bleiben eigentlich die Proteste der ansonsten so lautstarken Muslime in Europa und speziell in Deutschland gegen diese BARBAREI ? Wollen die Herren Muslime immer die beleidigte Leberwurst oder den Märtyrer spielen ? Wie kommt es , dass nur Muslime (nicht Buddhisten, selten Christen oder HIndus) solche Bestialitäten begehen ? Stimmt mit dieser Religion etwas nicht , wenn jeder sie für barbarischen Terror mißbrauchen kann ? Süddeutsche Zeitung Facebook (25.4.19)

Τσίπρας , Αλέξης, Πολιτικός, Προσωπικότητα

Τσίπρας, Αλέξης, Πολιτικός, Προσωπικότητα

Τσίπρας έχει τεράστια μειονεκτήματα :

α) Ελλειψη μόρφωσης, η οποία είναι απαραίτητη για την άσκηση του δύσκολου αξιώματος του πρωθυπουργού σε μίαν από πολιτιστική και εθνολογική άποψη ιδιαιτέρως δύσκολη χώρα. Ας υπενθυμίσουμε, ότι το πολιτικό του ίνδαλμα Ανδρέας Παπανδρέου έχει διατελέσει καθηγητής σε αμερικανικό πανπιστήμιο και κατείχε πέραν τούτου μεγάλη εγκυκλοπαιδική μόρφωση !
β) Δεν έχει εργασθεί ποτέ στην ζωή του για να ξέρει τι εστί το κερδίζειν τον άρτον. Δηλαδή, αυτός δεν ξέρει τι εστί εργασία και ιδρώτας. Είναι τουναντίον σύμφωνα με την φυγόπονη αριστερή παράδοση ένας επαγγελματίας πολιτικός, κατ αρχάς ένας βερμπαλιστικός ψευτοεπαναστάτης. Τέτοιοι πολιτικοί είναι συνήθως για ένα έθνος λίαν επικίνδυνοι.
Ο κ. Τσίπρας είναι ίσως ο μεγαλύτερος πολιτικός χαμαιλέων, πρωτόγονος υπερλαϊκιστής καιροσκόπος και εξουσιομανής τυχωδιώκτης της σημερινής ελληνικής πολιτικής σκακιέρας χωρίς ιδεολογικές και αξιόλογες πολιτικές αρχές και αξίες. Αυτό τον κάνει πολύ επικίνδυνο. Κάπως έτσι άρχισαν και άλλοι τυχοδιώκτες στο ευρωπαϊκό παρερλθόν. Iefimerida (20.10.17)

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Τσίπρας, Ετερον Εκάτερον (2012)

Το ΠΑΣΟΚ έχει καταρρεύσει, ο κ.Σαμαράς αντιμετωπίζει υπαρξιακά προβλήματα ( πρώτα η Υβρις(“Ζάπεια”) , και τώρα η τρομερή Νέμεσις, αυτό το έχουμε αναφέρει συχνά).

Αν δεν γίνει κανένα θαύμα για το Ancien regime, θα κερδίσει το κόμμα ΣΥΡΙΖΑ τις εκλογές . Και κατόπιν τι θα κάνει ο Τσίπρας  ; Θα μπορέσει να επιλύσει τα τεράστια οικονομικά προβλήματα της καταχρεωμένης και ξεχαρβαλωμένης χώρας με κρατικοποιήσεις, με διορισμό πάνω από 100 χιλιάδες δημοσίων υπαλλήλων και με άλλα εργαλεία από το „χρονοντούλαπο“ της ιστορίας , δηλαδή με στρατηγικές τελείως αποτυχημένες και καταστροφικές ;  Πιστεύει ότι με τις αιτίες , οι οποίες έχουν οδηγήσει στην τωρινή καταστροφή, θα επιτύχει την ποθητή υπέρβαση των αντικειμενικών προβλημάτων ;

Η παγκόσμια ιστορία των κοινωνικών κινημάτων και των ουτοπιών έχει αποδείξει, ότι οικονομικά προβλήματα δεν επιλύνονται με υποσχέσεις , ρητορείες, με βολονταρισμό ή και με βία, αλλά με τα κατάλληλα μέτρα, τα οποία στην ουσία τους έχουν οικονομικό και όχι πρωτίστως πολιτικό χαρακτήρα.

Ο Τσίπρας θυμίζει πολύ μεσσίες και μάγους ή και τις πρώτες λέξεις της Παλαιάς Διαθήκης : „ Και είπεν ο θεός, γενηθήτω Φως και έγεινε Φως ). Εδώ  “Και είπεν ο Τσίπρας, ελθέτω το χρήμα και ήλθεν το χρήμα.  Αλλά από που , από ποιόν και πως θα έλθει το απαραίτητο χρήμα ; Το ιστορικό μέλος της ελληνικής Αριστεράς , ο αξιότιμος κ.Μανώλης Γλέζος, το έχει αυτό εντόνως εντοπίσει : “Πού θα βρούμε τα χρήματα ;”Αυτό είναι ένδειξη λογικής σκέψης. Δηλαδή υπάρχουν όπως φαίνεται και αριστεροί που δεν είναι σουρεαλιστές.

Όι αντιλήψεις του αγνοούν την παγκόσμια και την ευρωπαϊκή πραγματικότητα. Μόνον ονειροπόλοι σε τριτο- ή τεταρτοκοσμικές χώρες πραγματοποιούν κρατικοποιήσεις και διατηρούν ένα δυσανάλογα μεγάλο Δημόσιο. Ύστερα από λίγον καιρό επικρατούν συνήθως δυστυχία και πείνα .

Η „κομμουνιστική“ Κίνα έχει ιδιωτικοποιήσει ενμέρει την οικονομία της και ξαφνικά εκτινάχθηκε στο ύψος μίας υπερδύναμης. ο ίδιο έκανε και η Τουρκία, η οποία ύστερα από ευρείες αποκρατικοποιήσεις έχει αναπτυχθεί ραγδαία και εξάγει σχεδόν σε όλον τον κόσμο προϊόντα της. Ενα άλλο διεθνώς γνωστό παράδειγμα είναι η Βραζιλία, η οποία έχει τα πρωτεία σε όλην την Λατινική Αμερική.Συμπέρασμα : Μόνον η ατομική ιδιοκτησία και η επιχειρηματική πρωτοβουλία δημιουργούν τις προϋποθέσεις για παραγωγικότητα, ανταγωνιστικότητα και σωτήριες εξαγωγές.

Όλα τα άλλα είναι καταστροφικές τριτοκοσμικές φαντασιώσεις. Σε σύγκριση με αυτά τα βασικά και υπαρξιακά προβλήματα είναι οι γνωστές δυσχέρειες σε σχέση με την εφαρμογή του Μνημονίου παιγνιδάκια. Δημοσιευθέν στον ηλεκτρονικό τύπο τον Δεκέμβρη 2012.                                      ———————————————————————–

ΑΝΑΘΕΩΡΗΣΗ ΣΥΝΤΑΓΜΑΤΟΣ, ΤΩΡΑ» :Μίκης Θεοδωράκης: Ο Τσίπρας πούλησε την Ελλάδα για 100 χρόνια στους ξένους,

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Ο Μανώλης Γλέζος έχει απόλυτα δίκιο : “Ντρέπομαι για τον Τσίπρα που παρέδωσε ολοκληρωτικά τη χώρα στις ΗΠΑ” :

Σφοδρή επίθεση εναντίον του πρωθυπουργού, τον οποίο κατηγορεί ότι παρέδωσε την Εθνική κυριαρχία της χώρας, εξαπέλυσε ο Μανώλης Γλέζος, με αφορμή την επίσκεψη του πρωθυπουργού στις ΗΠΑ και με μια σκληρή δήλωση.
«Όταν ο Έλληνας πρωθυπουργός αγωνίζεται για να μειωθεί η ανεργία στις ΗΠΑ, αγοράζοντας τα F-16.
Όταν ο Έλληνας πρωθυπουργός προσφέρει γη και ύδωρ στη μητρόπολη της παγκοσμιοποίησης , επεκτείνοντας την παραχώρηση της Σούδας.
Όταν ο Έλληνας πρωθυπουργός ξαναγυρίζει την Ελλάδα στην εποχή του Πιουριφόι, όταν οι ΗΠΑ διόριζαν τους πρωθυπουργούς.
Όταν ο Έλληνας πρωθυπουργός υμνεί τον πλανητάρχη για τα “δημοκρατικά του αισθήματα”.
Τότε η υποταγή της χώρας στις ΗΠΑ είναι όχι μόνο φανερή, αλλά και ολοκληρωτική.Λυπάμαι και οργίζομαι, που η Ελληνική κυβέρνηση αντί να αγωνίζεται για την Εθνική Ανεξαρτησία, διαπραγματεύεται, το σε ποιον συμφέρει περισσότερο να την παραδώσει.»
iefimerida (19.10.17)

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Κρίση, Λαϊκισμός, Μεσσίας, κίβδηλες υποσχέσεις
Ως γνώστης της Αριστεράς ( theoria cum praxi ) και σε διεθνή κλίμακα θα προσπαθήσω να εξεύρω τις αιτίες για την πασίγνωστη ροπή της σε ουτοπίες, ιδεολογικές ονειρώσεις , σε πολιτικούς μεσσιανισμούς και σε κίβδηλη προπαγάνδα.
Η γενική ιστορική αφετηρία είναι η κοινωνική ουτοπία ( απόλυτη ισότητα, απόλυτη δικαιοσύνη, απόλυτη ελευθερία ), την οποία μπορεί κανείς ανέξοδα να προπαγανδίζει. Αλλά οι προσπάθειες πραγματοποίησής της πάντα απέτυχαν οικτρά π.χ. οι ουτοπίες ( προ 3500 ετών στην Αίγυπτο, τον 5ο αι. μ.Χ. οι Μαζδακίστες στο Ιράν και το τελείως αποτυχημένο „Κομμουνιστικό“ πείραμα). Αλλά οι ουτοπίες παραμένουν και νέοι Μεσσίες εμφανίζονται. Ο Γερμανός κοινωνιολόγος Karl Marx έχει αναλύσει συστηματικά το καπιταλιστικό σύστημα του 19ου αι. Οι γνώσεις του έχουν θεωρηθεί από τους οπαδούς του οργανωμένους σε πολιτικά κόμματα αιώνιες αλήθειες(„aeternae veritates“) .
Όποιος τις κατέχει ή άκουσε κάτι περί αυτών έχει την πεποίθηση, ότι είναι „κοινωνικά μορφωμένος“ και ανώτερος από όλους τους συνανθρώπους του. Αυτό ισχύει για όλα τα αριστερά κινήματα. Έτσι έχει γεννηθεί ο αριστερός υπερεξυπνακισμός, ο οποίος διατηρείται και τώρα, αν και η ουτοπία κατέρρευσε παταγωδώς.

Η Ριζοσπαστική  Αριστερά δεν είναι σε θέση να αντικατοπτρίσει την αντικειμενική πραγματικότητα, αλλά μόνον τις πεπαλαιωμένες ιδεοληψίες της ( π.χ. οικονομικός κρατισμός, δαιμονοποίηση της ιδιωτικής πρωτοβουλίας και επιχειρηματικότητας κτλ. ). Η Αριστερά λαϊκεύει και ψεύδεται εκουσίως, αν και είναι τελείως ανίκανη να αναλάβει και να διατηρήσει την εξουσία προς όφελος του λαού. Σήμερα βιώνουν οι Έλληνες ένα από ιστορική άποψη πολύ ενδιαφέρον φαινόμενο , το οποίο έχει αρχαία πρότυπα, δηλαδή παρόμοιες περιπτώσεις επαναλαμβάνονται σε άλλη ιστορική συγκυρία.

Η όξυνση των συνθηκών ζωής ιδιαιτέρως των λαϊκών μαζών έχει συνήθως ως λογικό αποτέλεσμα την απελπισία, την οργή , πολλές φορές και το μίσος εναντίων των υπαιτίων  της οικονομικοκοινωνικής καταστροφής. Η πλειοψηφία του λαού βλέπει, ότι η πολιτική τάξη δεν μπορεί να συμβάλλει στην επίλυση των υπαρχόντων προβλημάτων . Ακριβώς σε τέτοιες περιπτώσεις γεννιέται η ελπίδα για ηγέτες Μεσσίες, που ταχέως , δηλαδή επαναστατικά, θα λύσουν στο συμφέρον του λαού όλα τα προβλήματα. Υπάρχουν στην ιστορία πολλά παραδείγματα, όπως ο πρώην κομμουνιστής και πρώην σοσιαλιστής Μουσολίνι. Ο πόθος για λύτρωση οδηγεί όμως σε μίαν επικίνδυνη έλλειψη της κριτικής σκέψης που αγγίζει τα όρια της μαζικής παράνοιας, γιατί οι λαϊκές μάζες είναι διατεθειμένες να πιστέψουν στις υποσχέσεις κάθε μεγάλου δημαγωγού και λαϊκιστή και να τον ακολουθήσουν.

Θέλουν ταχέως να δουν αποτελέσματα χωρίς όμως να σκεφθούν ορθολογιστικά τις συνέπειες της τοποθέτησής τους . Μάλλον οι οπαδοί του ΣΥΡΙΖΑ αντιλαμβάνονται , οτι πρόκειται για κίβδηλες υποσχέσεις, στην ουσία για ψεύδη και απάτες, αλλά έχουν σαγηνευθεί από αυτό το ναρκωτικό του αυτοβαυκαλισμού που αγγίζει ήδη τα όρια του (πολιτικού) αυνανισμού.Λογική και κριτική σκέψη γιοκ.
Ο εξουσιομανής πολιτικός κ. Τσίπρας εκμεταλλεύεται την τωρινή κρίση, ψεύδεται ασυστόλως ,υπόσχεται “λαγούς με πετραχήλια“, διεκήρυττε ότι θα κάνει το αντίθετο από τις απαιτήσεις της Τρόϊκας, απειλούσε συχνά ξένους επενδυτές ( σχεδόν εγκληματικό ), τώρα άλλαξε την τακτική (θυμίζει Λένιν : στρατηγική και τακτική) και ως ένας Deus ex machina ( εξ μηχανής θεός ) θα λύσει όλα τα οικονομικοκοινωνικά προβλήματα εν μία νυκτί και εν ριπή οφθαλμού. Αλλά τοιουτοτρόπως κατάφερε να πολλαπλασιάσει τον αριθμό των οπαδών του, δεν σκέπτεται όμως ,τι θα συμβεί , όταν ίσως σε λίγο αναλάβει τα ηνία της εξουσίας και φυσικά θα αποτύχει και αυτός γιατί μέσω  βολονταρισμού δεν λύνονται προβλήματα οικονομικού και γενικά αντικειμενικού χαρακτήρα. Αναρτηθεν προ της πρώτης  εκλογικής νίκης του ΣΥΡΙΖΑ Γενάρης 2015. Panos Terz, Leipzig , Deutschland, Παναγιώτης Δημητρίου Τερζόπουλος, Μακρύγιαλος Πιερίων ( Ιδέ  μέσω του Ιστοτόπου μου στο Μπλογγ  περισσότερα άρθρα και μελέτες περί της τριτοκοσμικής ελληνικής Ακρας Αριστεράς  σαν παράδειγμα : Τσίπρας, έτερον εκάτερον, -Τσίπρας, El griego Chaves ? , -Tσίπρας και H. Schmidt, ένα οξύμωρον, -Λαφαζάνειον άσμα ή ο σουρεαλισμός της Ακρας Αριστεράς,-ΣΥΡΙΖΑ, πολιτικοί της Ακρας Αριστεράς  en general,-Ανορθολογισμός και εξυπνακισμός της  Αριστεράς, -Αντιμνημονιακοί, Αντιπαράθεση με Γλέζο και Τσίπρα, – Τριτοκοσμικός παραλογισμός, -Αριστερή ροπή σε αποσχισμό, -Ανορθολογισμός, συνωμοσιολογία, μεσσιανισμός, -Κρατισμός και ιδιωτική πρωτοβουλία,- Ανορθολογικός κρατισμός, – ΣΥΡΙΖΑ  λατινοαμερικανοποίηση,- Πατριωτισμός και διεθνισμός  . Αναρτηθεν προ της πρώτης  εκλογικής νίκης του ΣΥΡΙΖΑ Γενάρης 2015. Τελευταία φορά,  To Bήμα (28.8.28)

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Ο  Μέγας ΑΡΧΗΓΟΣ | (Α. Τσίπρας), Ολίγον τι σατιρικόν

1. Το άρθρο (του Γ. Μαλούχου, υμνητού του Τσίπρα) ανήκει στην κατηγορία της πολιτικών λυρικών ποιημάτων, πολύ διαδεδομένων ιδιαιτέρως στην εποχή του Στάλιν, στην «κομμουνιστική» Ρουμανία, στην «κομμουνιστική» Αλβανία, στην Κούβα, στην Βόρεια Κορέα και  στην Ρωσία (Πούτιν).

2. Ακολουθεί κατόπιν η προσωπολατρεία μέσω ποιημάτων ίσως και ασμάτων  περί του Μεγάλου Αρχηγού.

3. Εξιδανίκευση και πρόσδωση μαγικών ικανοτήτων (Μεσσίας, θαυματουργός) στον Μεγάλο Αρχηγό.

4. Ηρωϊκοποίηση και σταδιακή θεοποίηση του Μεγάλου Αρχηγού.

5. Ο Μέγας αρχηγός ως παντογνώστης και πανίσχυρος αλλάζει το σύνταγμα και εξελίσσεται βαθμιαία σε δικτάτορα.

6. Ο Μέγας Αρχηγός εκδίδει την πρώτη συλλογή  αυτονοήτως  υπέροχων λυρικών καθώς και φιλοσοφικών ποιημάτων.

7. Ο Μέγας Αρχηγός εκδίδει το πρώτο συγκλονιστό φιλοσοφικό του έργο . Η Ακαδημία Επιστημών της Βόρειας Κορέας τον αναγορεύει σε επίτιμο διδάκτορα των φιλοσοφικών επιστημών (Dr.phil. honoris causa). Η Ακαδημία των πολιτικών επιστημών της Βενεζουέλας τον αναγορεύει σε επίτιμο διδάκτορα των πολιτικών επιστημονικών  ( Dr.rer.pol. honoris causa). κτλ., κτλ.

Υπάρχουν πολλά παραδείγματα τέτοιων εξελίξεων. Κάπως έτσι κατόρθωσαν δημαγωγοί και λαϊκιστές να εξελιχθούν σε δικτάτορες.

Ελαφρά επεξεργασμένο σχόλιο, δημοσιευθέν στην ηλεκτρονική εφημερίδα Τo Bήμα (13.2.15), Καθημερινή (24.2.19)

 

 

 

Dschihadisten, Keine Rückkehr erlauben ,Staatsangehörigkeitsfrage, “Islamischer Staat”

Dschihadisten, Diskussion in der Presse, Staatsangehörigkeitsfrage,”IslamischerStaat”

Es wäre eigentlich Aufgabe der Soziologen, Ethnologen und Politologen genau zu untersuchen, welchem sozialen und ethnischen Milieu die Dschihadisten entstammen und ob sie zu den wohlbekannten aggressiven Salafisten gehörten. Ferner gilt es, den politischen Islam sowie die “Deutschfeindlichkeit” (der Begriff wurde von einer türkischen Intellektuellen geprägt) zum Gegenstand weitergehenden Untersuchungen zu machen, sonst besteht die Gefahr, dass auch hier die Diskussion sich auf Stammtischniveau befindet ,wo insgesamt Emotionen vorherrschen. Frankfurter Allgemeine Zeitung (20.2.19)

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Keine Rückkehr der Dschihadisten !

Die Bevölkerung ist eines der drei konstitutiven Elemente des Staates (Aristoteles, Georg Jellinek). Aus dem Verhältnis zwischen einem Staat und seiner Bevölkerung leitet sich die Personalhoheit ab, auf die sich die Staatsbürgerschaft als Rechtsverhältnis. Aus der Staatsbürgerschaft ergeben sich für den Staat die FÜRSORGEPFLICHT gegenüber den eigenen Staatsbürgern und für die Staatsbürger die Loyalitätspflicht gegenüber dem eigenen Staat.
In diesem Falle haben jedoch die Dchihadisten ihre Staatsbürgerschaft automatisch verloren und sind also nicht mehr deutsche Staatsbürger(Artikel 17, Ziffer 1, 5.. des Staatsangehörigkeitsgesetzes : „1) Die Staatsangehörigkeit geht verloren …5.durch Eintritt in die Streitkräfte oder einen vergleichbaren bewaffneten Verband eines ausländischen Staates (§ 28).
Schlussfolgerung : Unter normalen Bedingungen hätte der deutsche Staat die Fürsorgepflicht den Dschihadisten, nolens volens die Rückkehr zu ermöglichen, obwohl sie ein großes Sicherheitsrisiko für die gesamte Gesellschaft darstellen. Sie werden wie tickende Bomben sein.
Weil sie jedoch die deutsche Staatsbürgerschaft nicht mehr besitzen , entfällt die oben genannte Fürsorgepflicht, und die Verbrecher werden dort bleiben müssen ,wo sie ihre Verbrechen begangen haben.
Unabhängig davon, wenn es nach mir ginge, würde ich sie im Gefängnis des Landes, wo sie ihre Verbrechen begangen haben, schmoren lassen. Auch die Humanität hat ihre Grenzen. Man darf nicht vergessen, dass der „Islamische Staat“ eine Ausgeburt der Hölle war. Man darf die Bestialitäten dieser Barbaren niemals vergessen.
FAZ Facebook , Süddeutsche Zeitung Facebook , Neue Zürcher Zeitung Facebook, Stern Facebook , Spiegel Facebook, Tagesspiegel Facebook (19.2.19), Münchner Merkur, Die Zeit (19.2.19)

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Großbritannien will IS-Anhängerin Begum offenbar Staatsangehörigkeit entziehen
In mehreren Interviews hatte die IS-Anhängerin Shamima Begum darum gebeten, wieder in ihre Heimat zu dürfen. Doch Großbritannien scheint dies nicht zu wollen – und will ihr offenbar die Staatsangehörigkeit entziehen
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Nach britischem Recht ist dies möglich, wenn a) öffentliches Interesse vorliegt und b) die betreffende Person nicht staatenlos wird. Sie aber besitz eine weiteer Staatsbürgerschaft. Das wird ihr zum Verhängnis(LVZ Facebook, 20.2.19)

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Deutsche Dschihadisten Der IS-Mann, der von Reue spricht
IS-Kämpfer Fared S. landete als einer von wenigen Deutschen auf der UN-Terrorliste. Heute spricht er in kurdischer Haft von Reue. Wie glaubwürdig ist das? Tagesspiegel(19.2.19)
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Er stand auf der UNO-Terrorliste und war also ein Top-Verbrecher. Deswegen ist er nicht glaubwürdig. Das wundert mich, dass die Kurden ihm gegenüber nicht die Scharia angewandt haben, d.h. dass er noch lebt. Möglicherweise hat ihn die unverdient erworbene deutsche Staatsbürgerschaft gerettet.
Ihn und seinesgleichen würde ich niemals reinlassen. Er soll dort im Gefängnis schmoren. Das kann doch nicht wahr sein , dass aus einem sehr fanatischen Verbrecher ein Lamm wird. So ändern sich die Zeiten. Tagesspiegel Facebook (19.2.19)

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Gefangene IS-Kämpfer

Die Sieger könnten eigentlich gegenüber den Gefangenen Muslimen auch aus den europäischen Staaten die ihnen wohlbekannte Scharia anwenden. Warum soll sich die Justiz der europäischen Staaten mit diesen Verbrechern befassen ?
Der “Islamische Staat” war eine Ausgeburt der Hölle und eine TERRORORGANISATION , und für die IS-Kämpfer gilt deswegen ohnehin nicht das Kriegsrecht. Zeit (19.2.19)

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Unabhängig   davon, wenn es nach mir ginge, würde ich sie im Gefängnis des Landes, wo sie ihre Verbrechen begangen haben, schmoren lassen. Auch die Humanität hat ihre Grenzen. Man darf nicht vergessen, dass der „Islamische Staat“ eine Ausgeburt der Hölle war. Man darf die Bestialitäten   dieser Barbaren niemals vergessen.   FAZ  Facebook , Süddeutsche Zeitung Facebook , Neue Zürcher Zeitung Facebook, Stern Facebook , Spiegel Facebook, Tagesspiegel Facebook (19.2.19), Münchner Merkur, Die Zeit  (19.2.19)

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Staatselemente

Konstitutive Staatsmerkmale nach Aristoteles und Georg Jellinek sowie nach herrschender Lehrmeinung in der Staatstheorie und im Völkerrecht : Herrschaft (Regierung) , Bevölkerrung und Territorium. Bei einem staatsähnlichen Gebilde ist eines der Mekmale unterentwickelt. BEi einem Staat in statu nascendi stellt die Staatsgründung einen allmählichen Prozes dar. Bei einem failed state (mißlungener Staat) steht das Merkmal der Herrschaft letztenEndes nur auf dem Papier (einige afrikanische Staaten) . Ein Pufferstaat ist von einem anderen Staat nur zweckgebunden geschaffen worden (z. Mantzukuo im Nordosten Chinas, Produkt der Japaner oder der Uschtascha Staat Kroatien , geschaffen von Deutschland). Zeit (20.2.19)

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Es geht darum, dass der gesamte “Islamische Staat” eine TERRORISTISCHE und damit eine verbrecherische Organisation ist, und infolgedessen gilt für ihre Kämpfer nicht das Kriegsrecht , sondern lediglich ein Minimum an Rechten.
Gegen den internationalen Terrorismus gibt es schon mehrere Dokumente. Folgend werden die wichtigsten erwähnt :
-Abkommen über strafbare und bestimmte andere an Bord von Luftfahrzeugen begangene Handlungen, 1963
-Übereinkommen zur Bekämpfung der widerrechtlichen Inbesitznahme von Luftfahrzeugen, 1970
-Übereinkommen zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Zivilluftfahrt, 1971
-Übereinkommen über die Verhütung, Verfolgung und Bestrafung von Straftaten gegen völkerrechtlich geschützte Personen einschließlich Diplomaten, 1973
-Übereinkommen zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt, von der IMO 1988
-Protokoll zur Bekämpfung wider-rechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden, Rom, 1988;
-Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung terroristischer Bombenanschläge, 1997
-Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus, 1999
_ Der IS-Staat wurde höchstoffiziell von United Nations Security Council, Doc. SC/11495 vom 28.Juli 2014 als Terroristische Organisation eingeschätzt.

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Grundgesetz (Verfassung)

Art. 16(1) “Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangehörigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffenedadurch nicht staatenlos wird.(2) Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden. Durch Gesetz kann eine abweichende Regelungfür Auslieferungen an einen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder an einen internationalen Gerichtshofgetroffen werden, soweit rechtsstaatliche Grundsätze gewahrt sind.” Das ist lex generalis. Die Zeit (20.2.19)
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Nun das Staatsangehörigkeitsgesetz

Beachten Sie , bitte, Abs. 5.
Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Ausfertigungsdatum: 22.07.1913
“Staatsangehörigkeitsgesetz in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 102-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 11. Oktober 2016 (BGBl. I S. 2218) geändert worden ist”
Stand: Zuletzt geändert Art. 3 G v. 11.10.2016 I 2218

Ҥ 17
(1) Die Staatsangehörigkeit geht verloren
1. durch Entlassung (§§ 18 bis 24),
2. durch den Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit (§ 25),
3.durch Verzicht (§ 26),
4.durch Annahme als Kind durch einen Ausländer (§ 27),
5.durch Eintritt in die Streitkräfte oder einen vergleichbaren bewaffneten Verband eines ausländischen Staates (§ 28),
6.durch Erklärung (§ 29) oder
7. durch Rücknahme eines rechtswidrigen Verwaltungsaktes (§ 35).

Das ist lex specialis”.     Die Zeit  (20.2.19), Süddeutsche Zeitung Facebook (25.2.19)

 

Διανοούμενος , γλωσσικά, κοινωνιολογικά

Διανοούμενος , γλωσσικά, κοινωνιολογικά

Ο όρος Διανοούμενος είναι ΜΕΤΑΦΡΑΣΗ  του διεθνώς γνωστότερου όρου στη  γαλλική (νεολατινική)  γλώσσα intellektuell ( βλ. Γ. Μπαμπινιώτη, Ετυμολογικό Λεξικό  της Νέας Ελληνικής Γλώσσας, Αθήνα 2010, σ.357).

Σημειώνεται ούτε στην φιλοσοφία ούτε στις πολιτικές επιστήμες, αλλά αποτελεί καθιερωμένο όρο  (terminus scientificus)  της κοινωνιολογίας.

O όρος   intellektuell   στην υπερεξελιγμένη δυτική κοινωνιολογία σημαίνει σε γενικές γραμμές άτομο  συνήθως με ακαδημαϊκή μόρφωση  ο οποίος  τοποθετείται  συστηματικά στο έργο του με δημιουργικό και ιδιαιτέρως με κριτικό τρόπο επί κοινωνικών προβλημάτων.

Τα συστατικά στοιχεία του όρου αυτού είναι τα εξής : 1. Ο διανοητής   ανήκει μέσω του δικού του  τρόπου σκέψης σε ένα ιδιαίτερο κοινωνικό στρώμα, το οποίο διαφέρει από όλα τα άλλα κοινωνικά στρώματα. 2. Το έργο του έχει πνευματικό  χαρακτήρα με κοινωνικές επιπτώσεις. 3. Στους διανοητές μπορούν να ανήκουν πανεπιστημιακοί (πρωτίστως φιλόσοφοι και κοινωνιολόγοι) συγγραφείς και ανώτεροι κρατικοί λειτουργοί με πνευματική ενασχόληση.

Η ευρωπαϊκή Αριστερά (π.χ. Α.Gramsi)  πρεσβεύει μία κάπως παράξενη άποψη : Ολοι οι άνθρωποι είναι διανοητές , αλλά δεν  παράγουν  όλοι διανοητικό έργο  (βλ. W. Fuchs-Heinritz. R. Leutmann et alt. (Edit.), Lexikon zur Soziologie, Opladen 1994, S.304-305. Αυτό το Standard-Λεξικό έχει γραφεί από 128 κορυφαίους  επιστήμονες κοινωνιολόγους από την Γερμανία, Αυστρία και Ελβετία).

Σύμφωνα με την ελληνική μαρξιστική και λενινιστική Αριστερά θεωρούνται διανοόυμενοι , ανεξάρτητα από πανεπιστημιακή μόρφωση αυτοί που ασχολούνται με τον Μαρξ, τον Ενγκελς και τον Λένιν, κατέχουν την ορολογία του Μαρξισμού-Λενινισμού (π.χ. ταξικός αγώνας, νομοτέλεια, υπεραξία, βάση  και εποικοδόμημα διαλεκτικός και  ιστορικός υλισμός κτλ.) και  έχουν να αναδείξουν ανάλογα «βαθυστόχαστα» έργα περί την κοινωνία, την πολιτική και την οικονομία. Υστερα από την κατάρρευση του «Υπαρκτου Σοσιαλισμού»  οι  αριστεροί διανοούμενοι έχουν απωλέσει εσαεί την αίγλη τους.

Η ελληνική Αριστερά  είναι βαθιά πεπεισμένη, ότι κατέχει το μονοπώλιο της διανόησης. Κατά την γνώμη της μάλλον δεν υπάρχει δεξιά διανόηση.

Ρίζες της ελληνικής λέξης :΅Θουκ. Ιστ. 1.138 : “βασιλεύς δε , ως λέγεται, εθαύμασέ τε αυτού την δοιάνοιαν και εκέλευε ποιείν ούτως”. Το ρήμα διανοούμαι αναφερόταν με αρχική σημασία στην “ικανότητα σκέψεως” και στη “διαδικασία της νόησης”.Η λέξη διανόηση είχε την σημασία “διαδικασία και πορεία της σκέψεως, συλλογισμός (ήδη Πλατ. Τιμ. 87 c “περί τας και διανοήσεων θεραπείας”των σωμάτων “).
Πηγή : Γ. Μπαμπινιώτη, Ετυμολογικό Λεξικό της Νέας Ελληνικής Γλώσσας, Αθήνα 2010, σ. 357).

Καθημερινή  (10.2.19)  , iefimerida (13.3.19)

USA-Außenpolitik : paranoid , extrem egoistisch ,anmaßend, völkerrechtswidrig und kreuzgefährlich

 

USA- Aussenpolitik , kurze Charakterisierung

Aus der bisherigen US – Außenpolitik umter Trump  ( Sanktionen, Erpressungen,
Drohungen etc.)  lässt sich die folgende Schlussfolgerung ableiten , auch wenn sie etwas übertrieben klingen mag :
Aus Sicht der Diplomatie, der Theorie der internationalen Beziehungen
und des Völkerrechts ist sie oberflächlich,
plump, aggressiv, extrem egoistisch, anmaßend,
völkerrechtswidrig, verantwortungslos und kreuzgefährlich.

Kurzum : Imperium Supremum Americanum monstruosum, arrogans et
adversarium juris inter gentes (Amerikanische Supermacht, monströse, arrogante und
völkerrechtsfeindliche). Spiegel , SDZ Facebook , Münchner Merkur Facebook,  Welt ,.Zeit (20.5.19)

Die bekannte USA-Methode wiederholt sich : Erst einen Staat und seine Führung dämonisieren. Dann behaupten, dass er die “nationale Sicherheit ” der USA gefährdet. Ihm wird vorgeworfen., A-Waffen zu bauen. Des weiteren wird dem anderen Staat vorgeworfen, die Menshenrechte eklatant zu verletzen. Danach beginnt die Einmischung in die inneren Anglegenheiten des avisierten Opfers. Es werden irgendwelche Sanktionen (Strafmaßnahmen) eingeleitet.
Vor der militärischen Intervention versuchen die USA “willige” Staaten , eine Art Hammelherde zu finden, um gemeinsam die Werte des Westens zu verteidigen.

Die USA unterschätzen die Gedächtniskraft der normal denkenden Menschen. Wie war es doch im Falle des Irak ? Angeblich hätte der Irak biologische oder sogar Atomwaffen (die amerikanischen Geheimdienste haben gelogen und zugleich ist ihre Unfähigkeit evident geworden). Angeblich hätte Saddam Hussein die Taliban und die Al Kaida unterstützt.

Auch in diesem Falle hat die USA-Regierung gewaltig gelogen. Angeblich wollten die USA den Irakern die Demokratie beibringe etc.
In Wahrheit ging es einzig und allein um die Herrschaft über das irakische Erdöl. Busch jr. und sein Vize Cheney haben bekanntlich Verträge über den Ankauf von Rechten an diesem Erdöl geschlossen
Letzten Endes haben die USA dummerweise und verantwortungslos durch den Sturz des irakischen Diktators das militärische Gleichgewicht in dieser empfindlichen Region zerstört und außerdem objektiv zur Stärkung der antiwestlichen Kräfte, insbesondere zur Gründung des „Islamischen Staates“ beigetragen. En passant ist es zu gewaltigen Flüchtlingsströmen im Orient mit verheerenden Folgen für die europäischen Staaten gekommen.
Wenn die heuchlerische Regierung der USA sich angeblich für die Menschenrechte und Freiheiten der Menschen in diktatorischen Regimen interessieren, dann hätten sie dafür zuerst in Saudi-Arabien was unternehmen können.

Und im übrigen, wer gibt Mister M. Pence das Recht, den Europäern vorzuschreiben, welche internationale Politik zu betreiben ist ? So was ungehobeltes und plumpes habe ich in den internationalen Beziehungen selten erlebt. Der Mann hat weder von der Diplomatie , noch vom Völkerrecht Ahnung. Gerade das macht ihn gefährlich.

Die Zeit (14.2.19), Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook , Spiegel Facebook , Focus Facebook , Stern Facebook (16.2.19)  , Berliner Zeitung (20.5.19, teilweise), Zeit (20.5.19, teilweise)

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USA und Völkerrecht

In den USA  wurden an den Rechtsfakultäten de Völkerrechtslehrstühle ausgelagert und sind an der Fakultäten für political sciences  (Politologie) angesiedelt. Des weitern benutzen die US-Politiker seit Jahrzehnten den Begriff Völkerrecht nicht . Nur Obama hat ihn zwei verwendet. Es ist kein Zufall , dass die Hauptberater der Präsidenten in Fragen der Außenpolitik keine  Völkerrechtler, sondern  Politologen sind. Ferner  treten die USA universellen Konventionen in der Regel nicht bei ( z.B. UNO-Seerechtskonvention von 1982). Kurz gesagt, die USA pfeifen auf das Völkerrecht. Irgendwann könnte die “Pax Americana” durch die “Pax Sinica” ersetzt werden.

Münchner Merkur, Spiegel , SDZ Facebook , Welt, Münchner Merkur, Berliner Zeitung , Zeit (20.5.19)

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USA, “Abrüstungsbereitschaft”

Fünf vor acht / Donald Trump: Eine seltene Gelegenheit, Trump rückhaltlos zu unterstützen
Eine Kolumne von Theo Sommer Zeit (21.5.19)
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Klarstellung : Die USA haben bereits große Angst vor der sukzessive aber sicher aufsteigenden zweiten Supermacht der Welt China, die in der Lage ist, in den nächsten Jahren auch auf militärischem Gebiet die USA einzuholen und vielleicht noch zu überholen. Es dürfte also klar sein, dass Trump Alpträume plagen.
So wird in der Zukunft ein „Gleichgewicht des Schreckens „ zwischen den USA und China entstehen, welches die internationale Sicherheit und den Weltfrieden gewährleisten könnte. In der Zukunft wird die Großmacht (nicht mehr Supermacht) Russland wegen der schwachen Wirtschaft nur eine Nebenrolle spielen.
Ich würde Ihnen empfehlen, nicht so schnell und nicht so positiv die USA-„Abrüstungsbereitschaft“ einzuschätzen. Unter Beachtung des unzuverlässigen Grundverhaltensmusters von Trump schließe ich nicht aus, dass er in den nächsten Tagen etwas ganz anderes verlauten wird. Zeit (21.5.19)

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Die USA zerstören systematisch die internationale Rechtsordnung

Nach dem völkerrechtlichen Grundprinzip der Souveränen Gleichheit der Staaten entscheidet jeder Staat selbstständig über die Ausgestaltung seiner internationalen Beziehungen, darunter auch der ökonomischen.

Es gibt Grund zu der Annahme, dass die jetzige Regierung der USA gezielt die Rechtsgrundlage der internationalen Beziehungen höchstunverantwortlich zerstören. Wer kann die Menschheit vor diesem Imperium Supremum Americanum monstruosum, arrogans et adversarium juris gentium retten ? Etwa die Supermacht in statu nascendi China ? Und warum nicht ?
Völkerrerchtlich wären REAKTIVMASSNAHMEN gegen diese völkerrechtswidrigen Praktiken der USA durchaus zulässig. In einem ähnlichen Fall (Importsteuern-Erhöhung) haben China und die EU bereits massiv reagiert. Die USA müssen endlich begreifen, dass ihr Einfluss als einzige Supermacht allmählig schwindet. In den internationalen Beziehungen entstehen sukzessive neue Koordinationsparameter und Machtkonstellationen. Möglicherwise ist bei der amerikanischen Regierung Panik enstanden ? Die Zeit ( 24.4.19), Neue Zürcher Zeitung Fascebook ( 22.4.19)

Venezuela und das Einmischungsverbot, Eine Völkerrechtliche Betrachtungsweise

Venezuela und das Einmischungsverbot, Eine völkerrechtliche Betrachtungsweise

Hauptprämisse : Venezuela ist ein unabhängiger Staat. Die  Ausgestaltung der politischen und ökonomischen Ordnung sowie mögliche interne Auseinandersetzungen gehören  zu seinen inneren Angelegenheiten., d. h., dass andere Staaten sich nicht einmischen dürfen.

Das Völkerrecht stützt sich in erster Linie auf sieben grundlegende Prinzipien, die in ihrer Bedeutung,  Zielstellung  und Komplexität fast als „Verfassungsgrundsätze“ der internationalen Rechtsordnung betrachtet werden. Zu ihnen  gehört auch das im Artikel 2, Ziffer 7 der UNO-Charta verankerte Prinzip des Verbotes der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten.. Dieses Prinzip ist in einem anderen UNO-Dokument, welches als zweitwichtigstes gilt, in der UNO-Prinzipien-Deklaration  (Kurztitel) von 1970 authentisch, das heißt verbindlich wie folgt interpretiert worden  :

„Kein Staat und keine Staatengruppe hat das Recht, unmittelbar oder mittelbar, gleichviel aus welchem Grund, in die inneren oder äußeren Angelegenheiten eines anderen Staates einzugreifen. Folglich sind die bewaffnete Interven-tion und alle anderen Formen der Einmischung oder Drohversuche gegen die Rechtspersönlichkeit eines Staates oder gegen seine politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Teilelemente völkerrechtswidrig.

Ein Staat darf keine wirtschaftlichen, politischen oder sonstigen Maßnahmen gegen einen anderen Staat anwenden oder ihre Anwendung begünstigen, um von ihm die Unterordnung bei der Ausübung seiner souveränen Rechte zu erlangen oder von ihm Vorteile irgendwelcher Art zu erwirken. Auch darf ein Staat keine auf den gewaltsamen Umsturz des Regimes eines anderen Staates gerichteten subversiven, terroristischen oder bewaffneten Aktivitäten organisieren, unterstützen, schüren, finanzieren, anstiften oder dulden und nicht in interne Konflikte in einem anderen Staat eingreifen.

Die Anwendung von Gewalt mit dem Ziel, Völker ihrer nationalen Identität zu berauben, stellt eine Verletzung ihrer unveräußerlichen Rechte und des Grundsatzes der Nichtintervention dar.

Jeder Staat hat das unveräußerliche Recht, sein politisches, wirtschaftliches, soziales und kulturelles System ohne Einmischung irgendwelcher Art durch einen anderen Staat zu wählen. „

Diese Bestimmung ist eindeutig und lässt keine Fehlinterpretationen zu.

Im Falle Venezuelas stellen folgende Handlungen  eine Verletzung des Einmischungsverbotes dar : offizielle Unterstützung bis hin zur Anerkennung der Opposition, durch mehrere Staaten, Druckausübung seitens vor allem der USA auf die Regierung, die in den internationalen Beziehungen den  Staat  Venezuela als Völkerrechtssubjekt vertritt, Einleitung von Maßnahmen ökonomischen Charakters gegen die Regierung.

Sollte es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen, so ist es nach Völkerrecht  strengstens verboten,  andere Staaten (z.B.Russland, China.Kuba etc.) um militärische Unterstützung zu bitten. Sollte es jedoch zu einer militärischen Intervention seitens anderer Staaten, z.B. seitens der USA kommen, dann wäre ein Ersuchen der Regierung  Venezuelas an befreundete Staaten (z.B. Russlands) um militärische Unterstützung gemäß Artikel 51 der UNO-Charta (individuelles und kollektives Selbstverteidigungsrecht im Falle eines Angriffs ) völkerrechtsgemäß.

Das völkerrechtliche Einmischungsverbot ist  jedoch nicht absolut,weil unter Umständen Situationen entstehen können die nicht unbedingt zu den inneren , sondern zu den internationalen Angelegenheiten der Staaten gehören .  Dabei geht es um systematische und schwerwiegende Verletzungen der grundlegenden Freiheiten und Menschenrechte oder im schlimmsten Fall um Genozid (Völkermord),   wodurch der Weltfrieden und die internationale Sicherheit gefährdet werden können.   Dann ist es  grundsätzlich möglich, auch unter Verwendung von Gewaltmaßnahmen gegen einen Staat vorzugehen. Hierüber entscheidet allerdings der UNO-Sicherheitsrat als höchstes Organ der UNO auf der Basis des Enstimmigkeitsprinzips.  Sollte jedoch eine Organisation ohne diese conditio sine qua non militärische Maßnahmen einleiten, dann wäre dies nichtals “humanitäre Intervention”, sondern als eine völkerrechtswidrige Handlung einzuschätzen.

Die Zeit , Münchner Merkur (4.5.19), Tagesspiegel (26.1.19, 11,3.19) , Neue Zürcher Zeitung Facebook und Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (28.1.19), Süddeutsche Zeitung (29.1.19), De Zeit (4.2.19). Zeit Facebook (4.5.19)

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Heuchelei der USA und Einmischung

Die USA unterschätzen die Gedächtniskraft der normal denkenden Menschen. Wie war es doch im Falle des Irak ? Angeblich hätte der Irak biologische oder sogar Atomwaffen (die amerikanischen Geheimdienste haben gelogen und zugleich ist ihre Unfähigkeit evident geworden). Angeblich hätte Saddam Hussein die Taliban und die Al Kaida unterschtützt. Auch in diesem Falle hat die USA-Regierung gewaltig gelogen. Angeblich wollten die USA den Irakern die Demokratie beibringe etc.
In Wahrheit ging es einzig und allein um die Herrschaft über das irakische Erdöl. Busch jr. und sein Vize Cheney haben bekanntlich Verträge über den Ankauf von Rechten an diesem Erdöl geschlossen
Letzten Endes haben die USA dummerweise und verantwortungslos durch den Sturz des irakischen Diktators das militärische Gleichgewicht in dieser empfindlichen Region zerstört und außerdem objektiv zur Stärkung der antiwestlichen Kräfte, insbesondere zur Gründung des „Islamischen Staates“ beigetragen. En passant ist es zu gewaltigen Flüchtlingsströmen im Orient mit verheerenden Folgen für die europäischen Staaten gekommen.
Wenn die heuchlerische Regierung der USA sich angeblich für die Menschenrechte und Freiheiten der Menschen in diktatorischen Regimen interessieren, dann hätten sie dafür zuerst in Saudi-Arabien was unternehmen können.
Die Lösung des gegenwärtigen Problems in Venezuela stellt eine innere Angelegenheit der Venezolaner dar.
Die Zeit Facebook (11.2.19), Der Tagesspiegel (11.3.19)

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USA und Venezuela

US – Aussenminister Pompeo sagt in einem Interview auf “Fox” , dass sich die Hisbollah in Venezuela festgesetzt hat.Er redet über eine “unmittelbare terroristische Bedrohung der USA” ,etc. , etc..Und die Interviewerin / Moderatorin Trish Regan beschreibt die schlimmsten Bedrohungsszenarien:
https://www.youtube.com/w
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Ich glaube nicht, dass irgendein verantwotlicher Politiker den Aussagen amerikanischer Politiker Glauben schenkt.
Es sei daran erinnert, dass der damalige USA-Außenminister Colin Powell expressis verbis zugegeben hat , immerhin im Sicherheitsrat der UNO gelogen zu haben, wofür er sichsehr schämt. Das war ein Hammer.
Was zum Teufel haben die Hisbollas in Venezuela zu suchen ? Diese “Bedrohungsszenarien” sind , wie es scheint, für den rückständigen Teil der amerikanishen Bevölkerung vorgesehen, der Trump gewählt hat und immer noch daran glaubt, dass die Erde eine Scheibe ist. Die Zeit (11.2.19)

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Die gesamte US-Außenpolitik ist interessenegoistisch ausgerichtet. Die amerikanischen political scienses und insbesondere die Theorie of international relations haben rein apologetischen Charakter und haben mit Wissenschat nicht viel zu tun. Sie haben ganze Pseudotheorien erarbeitet, um die amerikanischen “nationalen Sicherheitsinteressen ” in der ganzen Welt zu verteidigen . Die Zeit (24.2.19)

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Die diplomatische Anerkennung bezieht sich nach Völkerrecht sowie nach Diplomatenrecht auf den Staat in seiner Eigenschaft als Völkerrechtssubjekt (Träger von Rechten und Pflichten in den internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen) und nicht auf Funktionsträger oder Regierungen. Letzteres gehört zu den inneren Angelegenheiten der Staaten.
Das “Legitimitäts”-Prinzip durch äussere Kräfte widerspricht dem Völkerrecht, denn es gibt recht unterschiedliche sogar konträre politisch-ökonomische Systeme.

Die Zeit (27.3.19)

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Surrealismo Latinoamericano

In den Liedern in Lateinamerika wird die Formulierung „SURREALIMO LATINO“ ziemlich oft verwendet. In der Ethnologie ist die Formulierung etwas abgewandelt (SURREALISMO LATINOAMERICANO“. Gemeint ist die in Lateinamerika übliche Verwechselung von Wunschträumen und unangenehmer Realität.
Aus eigener Erfahrung auch direkt in Lateinamerika bei der Weiterbildung von Wissenschaftlern ist mir bekannt, dass es sich hierbei um einen prägenden Charakterzug der Mentalität handelt. Jedoch hierdurch entstehen große Probleme hinsichtlich der Zuverlässigkeit.
Erkenntnidstheoretisch betrachtet, geht es beim señor Guaidó um eine verzerrte Widerspieglung der objektiven Realität. Ohne die Generalität ,die in ihrer Mehrheit aus den ärmeren Schichten des Volkes stammt, kann er nichts erreichen. Vor Chaves war die Herkunft der höheren Militärs eine ganz andere : Sie entammten grösstenteils der oberen Mittelschicht und vor allem der OLIGARCHIE, die natürlich die Macht wieder übernehmen möchte. Die Zeit (4.5.19)

 

Venezuela, Politik, Wirtschaft oder die Irrwege des Chavismo-Madurismo

Venezuela , Anspruch und Realität oder der Irrweg des Chavismo -Madurismo

Zuerst sei klargestellt, das der Chavismo) von Chaves)  sich um die armen , jahrzehntelang   von der Oligarchie vernachlässigten armen Bevölkerungsschichten, um die campesinos (Bauern) und die Arbeiter gekümmert hat. Es ist also kein Zufall, das heute der Madurismo in Fortsetzung des Chavismo, sich in sozialer Hinsicht in erster Linie gerade auf diese Schichten stützt. Das System  hat sich jedoch auf das Erdöl konzentriert, von dem etwa 90% der Gesamteinnahmen  stammen, ohne in der Wirtschaft und in der Gründung von Fabriken zu investieren, wodurch Arbeitsplätze hätten geschaffen können. So verfügte der Staat relativ viele Finanzen, die teilweise für die Begleichung von Schulden anderer Lateinamerikanischer Staaten verwendet wurden, jedoch das Volk lebte  nicht viel besser als vor der Ergreifung den macht durch den linksnationalisten  Chaves.

Die Wirtschaft wurde allmählich ruiniert. Vor dem Chavismo gab es in Venezuela fast 30 tausend Fabriken , aber heute existieren gerade noch 8 tausend. Die meisten Fabrikbesitzer haben    aus  Verzweifelung das Land verlassen . Die Erdöleinnahmen wurden für die Einfuhr von Industriegütern und Lebensmitteln verwendet, wobei 50% davon aus den USA stammen.

Parallel dazu Venezuela exportiert  80% des Roherdöls in die  USA, wo das in Texas in speziellen Einrichtungen gereinigt wird, die zwar Venezuela gehören, das allerdings dafür sehr hohe Steuern zahlt Dabei sind die Fachleute ausnahmslos Nordamerikaner, während all dies vor Chaves  in Venezuela erfolgte. Aber die Regierung hat es fertig gebracht, dass die eigenen Fachleute sukzessive nach Nordamerika ausgewandert sind. Inzwischen speziell unter Maduro hat sich die Wirtschaftslage dramatisch verschlechtert, so  dass Venezolaner massenweise  das Land verlassen. , um dem Elend und dem Hunger zu entgehen. ES ist also eine in sozialer Hinsicht eine explosive Situation entstanden.

Auf politischem  Gebiet hat  bereits Chaves die meisten Freiheiten  der Bürger und die Menschenrechte eliminiert. Das von ihm geschaffene politische System ist  nicht nur autoritär, sondern  weist bereits unter Maduro wesentliche Elemente einer Diktatur aus. Die Trennung der Gewalten im Staate ist de facto aufgehoben dadurch, dass der Justizapparat  nur aus Anhängern des Systems besteht. Bei der Armee als entscheidende Machtbasis sind alle  höheren Offiziere persönliche Freunde des Chaves aus seiner Armeezeit gewesen.

In internationaler  Hinsicht, ist Venezuela isoliert. Nur Kuba  und Nikaragua unterhalten mit  diesem Staat gute Beziehungen, aber in Verbindung mit der bedrohlichen Entwicklung in Venezuela und angesichts einer möglichen Militärintervention der USA, haben sich die wichtigsten autoritär regierten Staaten wie Russland, China, Türkei und Kuba   als Unterstützer gemeldet.

Schlussfolgerungen : a) Die sozialistischen oder pseudososialistischen Experimente sind auch in Lateinamerika misslungen. b) Die Linken, egal welchen Couleurs, sind total unfähig, eine Wirtschaft aufzubauen. Immer, wenn sie die Macht übernehmen, bricht die Wirtschaft zusammen.  c) Unabhängig von dem politisch-ökonomischen System, packen es die Lateinamerikaner leider nicht.

.Panos Terz , Professor Dr.Dr.sc./Dr.habil., a.D.,  Universität Leipzig, Vizedirektor des Instituts für internationale Studien, Leiter des Wissenschaftsbereichs Völkerrecht, Universidad Santiago de Cali, Assesor scientifico General
.Eduardo Buelvas  Pastrana ,Professor Dr., Universität Leipzig,  ehem. Rector del Universidad Santiago de Cali, , Pontificia Universidad  Javeriana Bogota , Direktor del Instituto de Relaciones Internacionales y Derecho Internacional
.Mario  A. Quintero   LLM , Dr.jur., Universidad Santiago de Cali, Universität Leipzig , Universität Hamburg, Pontificia Universidad Javeriana Bogota

Die Zeit , Münchner Merkur (4.5.19) und Tagesspiegel (26.1.19, 1.2.19) , folgend in Facebook-Ausgabe vom 25.1.19 :  Wiener Zeitung, Süddeutsche Zeitung, ferner Neue Zürcher Zeitung  Facebook (28./29.1.19, 2.5.19) , Die Zeit (24.2.129) Zeit Facebook (4.5.19)

 

 

Lateinamerika, Venezuela, Mentalität

Venezuela unter Beachtung lateinamerikanischer Befindlichkeiten

Um die Situation in Venezuela (Kleines Venedig) besser  verstehen zu können , bedarf es unbedingt der Beleuchtung des historischen, ethnologischen, ökonomischen, sozialen und politischen Rahmens, der  in ganz Lateinamerika etliche Gemeinsamkeiten ausdrückt :

1.Diese gewaltigen Gebiete  wurden von den spanischen Conquistadores  mit größer Brutalität erobert  und regelrecht jahrhundertelang ausgebeutet.

2.Die Frauen der Indigenas (Ureinwohner) wurden  massenweise vergewaltigt (noch heute gilt die Vergewaltigung als Kavaliersdelikt) wodurch  eine Mischbevölkerung entstanden ist. Hinzu kamen die afrikanischen Sklaven , die sich ebenfalls mit den Indigenas , den Weißen und den Mestizos vermischt haben. Somit können wir in den meisten lateinamerikanischen Ländern neben den Vertretern von Indigenas, von Weißen und von Afrikanern, die Mestizos ( Mischung von Einheimischen und Weißen), die Mulatos (Mischung von Weißen und Afrikanern) sowie verschiedenen Mischungen,  zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen  was sich in den vergangenen Jahrhunderten sukzessive vollzogen  hat.

3.In der inoffiziellen, aber reell vorhandenen sozialen Pyramide stehen die Weißen ganz  oben, ihnen folgen die Mulatten, danach folgen de Mestizos  und an letzter Stelle befinden sich die Nachkommen  der Ureinwohner. Nur in  Mexiko rangieren die Mestizos vor den Afrikanern. Aus dieser sozialen Pyramide lässt sich die Schlussfolgerung ableiten, dass die Gesellschaft ethnologisch betrachtet, gespalten ist.

Es existiert  noch eine Spaltung, die noch größer und  verheerender ist : Zwischen der Mehrheit der Armen Menschen  vor allem der campesinos (Bauern)   auf der einen Seite und der Oligarchie , bestehend   vorwiegend  aus  Latifundistas (Großgrundbesitzer) , Großhändlern , höheren Beamten und Offizieren und in den entwickelten Ländern kommen  hinzu  Industrielle. Die Mittelschicht ist relativ schwach, oder gar nicht existent. Sie versucht, zu der Oligarchie vorzustoßen.

4. Die lateinamerikanischen Gebiete wurden nicht gerade von den entwickelsten..  europäischen Staaten kolonisiert  (Spanien und Portugal), die immer noch mit großen ökonomischen und sozialen Problemen  konfrontiert werden. En passant sei erwähnt, dass in beiden Ländern jahrzehntelang Diktaturen herrschten. Im unterschied dazu, wurde Nordamerika mitunter von europäischren Eliten kolonisiert, woraus sogar die heutige Supermacht USA hervorgegangen ist.

5. Den Ureinwohnern wurde die katholische Variante des Christentums gewaltsam aufgezwungen,  aber im Katholizismus sind solche ethischen Kernsätze wie Arbeitsliebe und Leistungsprinzip nicht gerade verbreitet.  Gerade diese ethischen und religiösen Grundsätze sind die solide allgemeine  Basis für die rasante Entwicklung der USA, die wie ein Magnet für die Lateinamerikaner  wirken.

6. Die Lateinamerikanischen Völker haben keine Renaissance und keine Aufklärung erlebt (Individuum, freies, logisches und vor allem kritisches Denken, Befreiung von religiösem Aberglauben) und vor allem keine bürgerliche Revolution mit ihren welthistorischen Errungenschaften wie z. B der citoyen , die Demokratie, der moderne Staat, die Freiheiten der Bürger und die grundlegenden Menschenrechte, der Rechtsstaat, das Staatsbewusstsein   und das Rechtsbewusstsein  der Bürger.

Die Lateinamerikaner haben sich in einem reinen nationalen Unabhängigkeitskampf von der spanischen Kolonialherrschaft befreit  unter der Führung des Venezolaners  Simon Bolivar  (beachte den vollständigen Namen :  Simón José Antonio de la Santísima Trinidad Bolívar y Ponte Palacios y Blanco) genannt in ganz Lateinamerika „El Libertador“ (“Der Befreier“), war übrigens ein Latifundista und ideologisch zwar Anhänger der Französischen Revolution , aber seine Vorliebe galt in erster Linie dem Freimaurertum., d h. abstrakte Gerechtigkeit, keine  konkrete soziale Gerechtigkeit. Die vor etwa zwei hundert Jahren entstandenen unabhängigen Staaten haben fleißig die französische Verfassung  und die Gesetze kopiert, jedoch dafür gab es nicht im geringsten die politischen, sozialen und vor allem ökonomischen  Voraussetzungen. Kurzum : die Basis entsprach nicht dem Überbau. Das Unvorstellbare besteht darin, dass diese Länder die umfangreichsten Verfassungen der Welt haben, aber sie können nicht effektiv sein.

7. Es ist also kein Zufall, dass die  meisten Lateinamerikanischen Länder keine richtig  funktionierende Staaten und  Gerichte und insgesamt  keine entwickelte Demokratie besitzen, Se werden von Diktatoren oder von autoritären Regimen beherrscht. Dabei liegt die Korruption in der DNA dieser Staatsgebilde.

8. Unter den oben erwähnten Bedingungen in ihrer Komplexität ist eine eigenartiges Grundverhaltensmuster (Mentalität) entstanden, welches die folgenden Charakteristika aufweist :

a) Emotio vor Ratio , bekannt international auch als surrealismo  Latinoamericano , d. h. starke Verwechslung der Wunschträume mit der Realität. Dies kommt zutreffend in dem Musical  „Evita“  zum Ausdruck :  „Son ilusiones No son las soluciones“ : „Sie sind Illusionen, Sie sind nicht die Lösungen“.b) Viele Worte und wenige Taten, weil die Worte fast als Selbstzweck betrachtet werden. c) Fehlende Disziplin und Selbstdisziplin, Verwechslung der Freiheit mit der Anarchie. d) Das Leben  genießen und zwar nach Möglichkeit mit wenig Arbeit und geringster Anstrengung.  Es sei daran  erinnert , dass Fidel Castro sich nach nur wenigen Jahren „Sozialismus veranlasst sah, ein Zwangsarbeitsgesetz  zu verabschieden. e) Unzureichend entwickelte Eigenschaften wie Organisationstalent, Systematik, Methodik, Dynamik, Zielgerichtetheit, Willensstärke, Geduld und vor allem Ausdauer. f) Fehlen des Gemeinsinns und der  Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Für das eigene Versagen werden andere verantwortlich gemacht. g) Unterentwickeltes Rechtsbewusstsein, aber dafür ein überdurchschnittlich entwickeltes Rechtsgefühl, welches natürlich extrem subjektiv und fast voluntaristisch interpretiert wird.

Wenn aber Lateinamerikaner in  Ländern mit protestantischer  Tradition  studieren, passen sich dort an  und vermögen, ausgezeichnete Leistungen zu erbringen. Wir haben diesbezüglich große Erfahrungen gemacht.

Diese Mentalität ist möglicherweise der Hauptgrund dafür, dass die Lateinamerikaner jahrzehntelang  eine leichte Beute für die pragmatischen und dynamischen Nordamerikaner  waren und  vielleicht noch sind.

9. Die USA betrachteten bis zum Präsidenten Clinton  die Länder Lateinamerikas als Hinterhof und Einflusssphäre ( z.B. Monroe-Doktrin). Der amerikanische Geheimdienst organisierte  Putsche („Revolutionen“) ,gegen   unliebsame Regierungen und  sogar  während innerer Auseinandersetzungen wurde die amerikanische Regierung  von den „Aufständischen“ um Hilfe Gebeten und dann  setzte sie die Ledernacken in Marsch. Jetzt im Falle Venezuelas hat sich die amerikanische Regierung zunächst damit begnügt, den selbsternannten „Präsidenten“ sofort anzuerkennen.

10. Sollte der autoritäre  Linksnationalist  Maduro  gestürzt werden, so wird danach  nicht unbedingt die Demokratie triumphieren, sondern die Oligarchie wird, wie schon gehabt, die Macht übernehmen  und  sich ausschließlich um  ihr Reichtum  kümmern und natürlich  die campesinos  und die Arbeiter vernachlässigen. Danach werden sie massiv und extrem gewaltsam protestieren, und ein neuer Messias und Gerechtigkeits -Linkspopulist wird sich an die Spitze der Bewegung setzen und an die Macht kommen. All dies hat sich in Lateinamerika (z.B. in Argentinien, in Chile in Bolivien etc.) ziemlich oft wiederholt .

Münchner Merkur, Die Zeit (25.1.19), Tagesspiegel (26.1.19). Weiter in der Facebook-Ausgabe : Süddeutsche Zeitung, Wiener  Zeitung, Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung (alle vom 25.1.19), Neue Zürcher Zeitung Facebook (28.1.19)

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Lateinamerikanische Politiker, Große Versager

Seit 200 Jahren sind die lateinamerikanischen Länder frei, jedoch ist es ihnen nicht gelungen, erfolgreiche Demokratien zu schaffen. Der Unterschied zwischen dem protestantisch geprägten Nordamerika (Arbeitsethik und Leistungsprinzip) und dem katholischen Lateinamerika ist gewaltig und wird nicht kleiner.

Unabhängig von der ideologischen und politischen Ausrichtung, alle Politiker Lateinamerikas versprechen das Blaue vom Himmel, aber letzten Endes versagen sie. Das einzige, was übrig bleibt, ist der wohlbekannte surrealismo latinoamericano.
Münchner Merkur (3.12.18)

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Lateinamerikanische Demokratien

Dem Wesen nach wird erneut bestätigt, daß die lateinamerikanischen Länder den Stand der entwickelten Demokratie noch nicht erreicht haben. Nach ihrer nationalen Befreiung haben sie lediglich die Vefassungen und die Gesetzgebung der europäischen Staaten übernommmen, aber hierfür fehlte das entsprechende sozialökonomische Fundament. Einige unter ihnen könnten sogar als Karrikaturen der Demokratie betrachtet werden. Wiener Zeitung (8.10.18)

 

 

Nation, Nationalismus, Patriotismus, Nationalbewusstsein

 

Nation, Nationalismus, Patriotismus, Nationalbewusstsein

Nach der Politologie und dem Völkerrecht haben die  termini scientifici Nation, Patriotismus und Nationalismus die folgende Bedeutung :

Nation : 1. Eine Menschengruppe ist davon überzeugt, dass ihre Mitglieder gemeinsame ethnische, sprachliche, historische, kulturelle, und  geographische Charakteristika besitzen.2. Durch diese Charakteristika unterscheiden sie sich von anderen Menschengruppen , die ihrerseits eigene Merkmale aufweisen.

Eins steht fest : Die Nation wird nicht so schnell verschwinden. Es sei auf das hochentwickelte Nationalbewusstsein der Amerikaner, der Russen, der Chinesen, der Japaner, der Franzosen , der Engländer, der Balkan-Völker etc.

Patriotismus: Bei ihm geht es in erster Linie um die emotionale Bindung eines Bürgers mit den Werten, die Kultur, die  Geschichte  und die Tradition seines Vaterlandes. Der Patriotismus ist mitunter verbunden mit Stolz. Der Patriotismus ist ein  Produkt der Französischen Revolution  von 1789. Sein Hauptträger ist der citoyen (Staatsbürger) , der das Wechselverhältnis von Rechten und Pflichten anerkennt.

Nationalismus : Es gibt zwei unterschiedliche Interpretationen : a)Nach der französischen Auffassung  ist der Nationalismus eine positive  Sache, die sich in Liebe  zu und in Stolz auf die eigene Nation ausdrückt (“Allons enfants de la Patrie, Le jour de gloire est arrivé! Contre nous de la tyrannie, L’étendard sanglant est levé”). Die Balkanvölker haben diese Interpretationen übernommen.  b) Nach der deutschen  Interpretation ist der Nationalismus ein negatives Phänomen, weil die eigene Nation über die anderen Nationen erhoben wird. Es gab noch in der Vergangenheit den positiven Nationalismus in den jungen Nationalstaaten, entstanden im Kampf gegen den Kolonialismus.

Unabhängig von den dargelegten Interpretationen, das Nationalbewusstsein dürfte als etwas  Selbstverständliches betrachtet werden. Das darf jedoch nicht zu einer Abkapselung  oder zu der Überbetonung eigener Nationalinteressen a la „America first „ führen. Das Nationalbewusstsein befindet sich zwischen den beiden Extremen Ultranationalismus und linker Internationalismus.
Die Europäische Union hat nicht als Ziel die Beseitigung der europäischen Nationen. Möglicherweise wird es in der Zukunft neben dem Nationalbewusstsein auch ein gesamteuropäisches Bewusstsein geben.

Die Zeit, Neue Zürcher Zeitung Facebook (23.1.19, 28.5.19)

Nord Mazedonien aus der Sicht der Theorie der Internationalen Beziehungen

Nord Mazedonien aus der Sicht der Theorie der Internationalen Beziehungen

Die Theorie der Internationalen Beziehungen hat folgende Hauptkategorien : Macht ( insbesondere Wirtschaftsmacht und Militärmacht), Einfluss (insbesondere Einflusssphären), , Interessen ( darunter strategische Interessen), Gleichgewicht der Kräfte und Gegengewichte, Rohstoffe , Absatzmärkte etc.Davon unterscheidet sich das Völkerrecht mit seinen Grundlegenden Prinzipien und den Normen.

Stellen wir in den Mittelpunkt der Betrachtungsweise die Interessen, so müssen wir zwischen den wichtigsten Interessenkategorien unterscheiden : übereinstimmende I., gemeinsame I., Parallelinteressen,  sich kreuzende I. und konträre (gegensätzliche ) I. .

Als Träger der unterschiedlichen Interessenkategorien treten hinsichtlich Nord Mazedonien in erster Linie die folgenden Staaten bzw. Organisationen auf :  die Nato, Griechenland, Russland, die Türkei, Serbien, Albanien und Bulgarien.

Die NATO ist stark daran interessiert, Nord Mazedonien in die Militärallianz aufzunehmen, um u.a. den Einfluss  Russlands in dieser neuralgischen Region zu eliminieren. Russland wiederum versucht mit allen Mitteln, die vorhandenen politischen und diplomatischen Beziehungen  zu festigen bzw. zu erweitern und den Einfluss der NATO auf Nord Mazedonien zu verhindern . Somit existieren zwischen der Nato und Russlands konträre Interessen, und es entsteht eine   Konfliktsituation.

Auch die Türkei versucht hin und wieder ihre Interessen zu realisieren und denkt dabei vor allem an die dort lebenden Türken  sowie an die muslimischen Albaner. Neuosmanische Phantasien dürften dabei auch ein Rolle spielen.  Die Türkei hat den demonstrativen Versuch unternommen, , die Rolle einer Schutzmacht  (Schutz von Griechenland) gegenüber Nord Mazedonien zu spielen. Hiermit  werden zwischen der Türkei und der Nato Parallelinteressen und zwischen der Türkei und Griechenland unterschiedliche Interessen konstatiert.

Serbien zeigt ebenfalls Interesse an der Entwicklung Nord Mazedoniens, wodurch zwischen Griechenland und Serbien Parallelinteressen entstehen.

Die Interessenlage Griechenlands und Nord Mazedoniens sind Veränderungen  unterworfen  Am Anfang herrschten  konträre Interessen vor , jetzt nach dem Vertrag sind zwischen den beiden Staaten gemeinsame Interessen festzustellen , die sukzessive zu einer Interessenübereinstimmung führen  können, die sich in engen ökonomischen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen äußern kann.

Die Zeit (21.1.19) , Neue Zürcher Zeitung  Facebook (26.1.19)

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Makedonen, Makedonien, Nord-Mazedonien,historisch, ethnologisch, überblicksmäßig

Makedonen, Makedonien, Nord-Mazedonien,historisch, ethnologisch,  überblicksmäßig

1.Im 8.Jh. v. Chr. überschritten die Griechisch-Dorischen Vorfahren (schwere archaische dorische Sprache, ausnahmslos griechische  Namen ) der Makedonen aus Epirus via Thessalien das Pierische (thrakisches Wort) Gebirge und eroberten sukzessive  Gebiete, in denen, abgesehen von einigen Küstenniederlassungen keine Griechen , sondern mehrere thrakische Stämme lebten, bei denen Orpheus der Gott der Musik war (Herodot : „musikfreudige Pieres“).  Orpheus wurde schnell in das hellenische Pantheon aufgenommen.

Im Norden lebten illyrische Stämme. Im Verlaufe der Jahrhunderte ist es selbstverständlich zu einer Vermischung der Griechisch-Makedonischen Eroberer mit thrakischen und mit illyrischen Stämmen gekommen. Hieraus sind die historischen Makedonen entstanden. Das griechische Element  und die griechische Kultur sowie die griechische Sprache konnten sich rasch durchsetzen , zumal die Thraker und die Illyrer weder über eine nennenswerte Kultur noch  über eine Schrift besaßen. Die Makedonen waren, genauso wie die Epiroten (die Mutter Alexanders Olympias war eine Epirotin) , rückständige und kriegerische Hirten und Bauern.

Sie wurden von den Athenern  aus kulturellen und insbesondere aus politischen Gründen zutiefst verachtet ( z.B. Demosthenes nannte sie in seinen vier Philippiken Barbaren ). Sowohl in dem Gründungsmythos (Abstammung aus Argos)  der Griechisch- Makedonischen Könige, als auch in der realen Geschichte, ist immer wieder die griechische Herkunft der Makedonen unterstrichen worden. So z.B.  Alexander der Große : «…αὐτός τε γὰρ Ἕλλην γένος εἰμὶ τὠρχαῖον καὶ ἀντ᾽ ἐλευθέρης δεδουλωμένην οὐκ ἂν ἐθέλοιμι ὁρᾶν τὴν Ἑλλάδα» : „weil  ich Grieche bin von altem Geschlecht und würde nicht sehen wollen, dass das freie Hellas  versklavt wird“ (Herodot, Buch Kalliope 45). Er meinte die Versklavung durch die Perser.

Durch beständige Eroberungen sind weitere thrakische und illyrische Gebiete erobert worden. Hierzu gehörte auch der südliche Teil des heutigen Nord-Mazedonien, von dem übrigens die berühmte Dynastie der Ptolemäer  (anfänglich Ktolemäer :die Kriegerischen) stammte.

Einzelne Historiker vertreten die Meinung, dass die historischen Makedonier keine Griechen, sondern lediglich eine Mischung von Thrakern und Illyrern seien. Hierüber gibt es jedoch keine überzeugenden Argumente. Wenn das so gewesen wäre, dann hätten  sich die Makedonen nicht zu Haupträgern der bekannten griechischen Hochkultur und der griechischen Sprache entwicken können.

Wie dem auch sei : Das bekannte historische Makedonien gehört unzweifelhaft zum griechischen kulturellen und historischen Erbe. Damit hat das slawischalbanischtürkische Nord Mazedonien nichts zu tun. Es gibt immer noch den common sense (gesunder Menschenverstand ).

2. Das Toponym Mekedonien in der  römischen, byzantinischen und türkischen Zeit

Das Toponym Makedonien  wurde  in der Zeit des Imperium Romanum  sehr extensiv verwendet : Mazedonien, Thessalien, Teile Thraziens und Illyriens. Die genauen Bezeichnungen  in Latein waren :  Provincia Macedonia, Macedonia Salutaris, Macedonia Prima und Macedonia Secunda.

In der byzantinischen Zeit (genau Imperium Romanum Orientalis) bezog sich der Name Makedonien als Provinz in erster Linie auf Ost -Thrakien. Es gab weitere Provinzen wie jene von Thessaloniki, von West-Thrakien und  von Strymon.

Die Osmanischen Eroberer verzichteten auf die Verwendung des Toponyms Makedonien und teilten das gesamte Gebiet in drei große Vilayets (Verwaltungsgebiete) : a) Thessaloniki (heutiges Zentral- und Ost-Makedonien , Pirin  Bulgariens, und Südost- Nordmazedonien ), b) Monastir (West-Makedonien, West- Nordmazedonien  und Südost-Albanien, und  c) Kosovo. Mazedonien war ein Schmelztiegel von verschiedenen Ethnien.

3. Slawen in Makedonien

Etwa 11 südslawische Stämme ( Milingen, Eseriten, Sagoudaten, Bajouniten( Beouniten) ,Dragouwiten (Drogowiten), Bersiten (Bergiten), Smolianen, Strymlianen (Strymoniten), Belegisiten, Rigchinen, Zagoriten) nahmen Mazedonien in Besitz.  Einige zogen weiter gen Südgriechenland. Deswegen gab es  noch Anfang des 19. Jh. Tausende von  slawischen Toponymen, die jedoch im Verlaufe von  drei Jahrzehnten per Gesetz hellenisiert wurden. Es gibt immer noch einige ( Arachowa, Zagoria, Metzowo etc.), was den griechischern Ultra-Nationalisten nicht bekannt ist.   Die Slawen lebten  in Makedonien bis zum Zweiten Balkankrieg  1913 etwa 1200 -1300 Jahrelang. Danach fanden auf diesem Gebiet gewaltige ethnische Säuberungen.

Ab 1919  begann die massive und systematische Besiedlung Makedoniens in erster Linie durch griechische Flüchtlinge aus dem Pontos ( türkische Küste des Schwarzen Meeres) und das nach genau 2600 Jahren. In concreto heißt es, dass die Pontos Griechen, von denen auch ich abstamme, erst  seit etwa 100 Jahren in Makedonien leben.

4. Slawen  in Nordmazedonien

In erster Linie handelt es sich um Nachfahren von Bulgaren aus der Zeit des Mittelalters. Daher ist ihre Sprache fast die bulgarische kirchliche Sprache , wie sie im Mittelalter gesprochen wurde.

Aber dieses Gebiet war vor der Ankunft der Bulgarischen  Eroberer keine terra nullius, weil dort  bereits  Südslawen , genauer  eine Mischung von Südslawen, Thrakern ( mittlerer und östlicher Teil) und Illyrern ( Dardaner, westlicher Teil) sowie im südlichen Teil auch Griechen lebten. Im späten Mittelalter kamen  noch Albaner, die heute 30% der Gesamtbevölkerung ausmachen mit wachsender Tendenz sowie Türken und Zigeuner hinzu.  Somit besteht ethnologisch zwischen den Bulgaren und den heutigen Bewohnern Nord Mazedoniens ein großer Unterschied.

5.Schlussfolgerung : Die heutigen Mazedonen  in Nord Mazedonien sind weder Serben, noch Bulgaren , sondern eine eigenständige komplexe polyethnische Einheit. Aus der Sicht des Völkerrechts ist diese Multiethnie Träger des Selbstbestimmungsrechts. Aus der Sicht des Staatsrechts handelt es sich um ein Staatsvolk. Somit kann konstatiert werden, das  natürlich eine einheitliche Staatsangehörigkeit  besteht und zugleich mehrere partielle ethnische Zugehörigkeiten  existieren   (z.B.  Staatsangehörigkeit Nord Mazedonien und Ethnie Slawe, Albaner  oder Türke etc.).

Dieses Konstrukt birgt jedoch eine nicht zu unterschätzende Sprengkraft im Sinne der Separationsgefahr in sich. Ich denke in erster Linie an die Albaner, die sich als Muslime mit hoher Geschwindigkeit vermehren. In der Zukunft  werden sie die Bevölkerungsmehrheit erlangen. Dann wäre die Gefahr der Separation  als  Voraussetzung für die  Gründung eines Groß Albanien, bestehend aus dem heutigen Albanien, dem Kosovo und de Albanern von Nord Mazedonien groß.  Dies wäre die Erfüllung des Traumes der albanischen Ultranationalisten., die auch auf griechisches Territorium schielen. Die Zeit (16.1.19), Neue Zürcher Zeitung  Facebook (26.1.19)

 

Mazedonien Staatsbezeichnung, Historisch , Völkerrechtlich, thesenhaft

Nord Mazedonien , Saatsbezeichnung, historisch , völkerrechtlich, thesenhaft

1. Gemäß dem Völkerrecht gehört die Selbstbezeichnung eines Staates zu seinen Souveränitätsrechten. Sie steht ferner in Beziehung mit dem Völkerrechtsprinzip des Selbstbestimmungsrechts der Völker bzw. der Nationen.

2. Nach dem Völkergewohnheitsrecht gilt die Regel, dass in den  internationalen  Beziehungen ein Staatsname nur einmal existiert, und dass ein Staat nicht den gleichen Namen wie Teil des Territoriums eines anderen Staates tragen darf  ( Großbrittanien, Bretagne, daher Änderung zu UK).

3. De Staatssouveränität  erfasst auch das Staatsterritorium mit den Staatsgrenzen.  Es ist  nicht gestattet, dass die  Staatsbezeichnung direkt oder indirekt mit Territorialforderungen im Zusammenhang  steht.

4. Auf der Grundlage des Friedensvertrages vom 10. August 1913 von Bukarest ist Mazedonien  zwischen Griechenland ( Mezedonien der Ägäis), Serbien ( Mezedonien des Vardar) und Bulgariens ( Mezedonien des Pirin ) aufgeteilt worden.

5. De südliche Teil von Slavomazedonien gehörte übrigens in der Antike zu dem mazedonischen Königreich.

6.  Mazedonien des  Vardar   zusammen mit  einem Teil Südserbiens erhielt 1929 das Toponymion Vardarska Banovina.

7. Aber am 2. August 1944 hat Tito den Teilstaat  Sozialistitska  Republika Makedonija ausgerufen. Griechenland erhob damals und später  keinen Einspruch.  Hierdurch ist Gewohnheitsrecht entstanden.

8. Seit  dem Zusammenbruch Jugoslaviens lautete die Selbstbezeichnung Republika Mekedonija.

9. Jedoch  Griechenland konnte sich im Rahmen der Vereinten Nationen durchsetzen und so ist die international übliche  Bezeichnung FYROM ( Frühere Jugoslavische Republik von Mazedonien ) entstanden , die eindeutig das Toponymion  Makedonija enthält.

10. Die  zwischen Griechenland und Slavomazedonien vereinbarte Staatsbezeichnnung  Nordmazedonien entspricht dem Völkerrecht sowie  den Interessen beider Staaten. Erst durch den Vertrag mit Griechenland werden die legitimen Interessen beider Nachbarstaaten gebührend berücksichtigt. Dabei dürfte die Meinung der ultranationalistischen Kräfte in diesen Staaten  nicht von entscheidender Bedeutung sein. Wiener Zeitung  (2018), Die Zeit ( 16.1.19), Neue Zürcher Zeitung Facebook  (26.1.19)

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Kann eine neue griechische Regierung den Prespa-Vertrag einseitig ändern oder sogar aufheben ?

Ich gehe davon aus, das der Vertrag schnell ratifiziert wird. Eine neue Regierung kann nach der Wiener Vertragsrechtskonventionvon 1969 den völkerrechtlichen Vertrag zwischen zwei Staaten in ihrer Eigenschaft als Völkerrechtssubjekte nicht einseitig ändern,geschweige denn aufheben.
Mögliche Änderungswünsche seitens der neuen griechischen Regierung würden auf das Unverständnis der NATO- und der EU-Staaten führen. Süddeutsche Zeitung Facebook (21.1.19)

 

 

Griechen und Deutsche, Mentalitätsunterschiede, Deutsche Arbeitsliebe, Langsame Deutsche

Deutsche und Griechen, Mentalitätsunterschiede, Eine komparative ethnologische Untersuchung (Auszug aus einer umfangreicheren Analyse, siehe im Internet)

Deutsche und griechische Mentalität, Eine komparative Studie

Hier geht es um die teilweise Wiedergabe von Universitätsvorlesungen bzw. Öffentlichkeitsvorträgen über diese Problematik.

1. Seit wann befasse ich mich damit ?

Diese Problemstellung ist Untersuchungsgegenstand seit über fünfzig Jahren. Dies erfolgte zunächst aus allgemeinem Interesse im Sinne der gehobenen Allgemeinbildung.  Danach war sie, wesentlich erweitert, Bestandteil der Spezialausbildung künftiger Diplomaten und Wissenschaftlern aus ca. siebzig Ländern , aus fast allen Kontinenten in den Fächern  Diplomatie und speziell im Internationalen Vertragsrecht  ( Theorie und Praxis der Verhandlungsführung ) und im Diplomatenrecht. Der Grundtenor war dabei, daß die genaue Kenntnis der Mentalität des Verhandlungspartners vermag, einen großen Vorteil  gegenüber ihm zu gewähren, denn bei der Verhandlungsführung geht es auch um Grundverhaltensmuster, die in den verschiedenen Kulturkreisen sehr unterschiedlich sind. Es liegen bereits meinerseits einzelne Meinungsäußerungen   ( Zeitungsartikel in Griechisch, Rundfunkinterview in Deutsch ) vor. Hierauf gab es ambivalente Reaktionen, was bei dieser extrem delikaten Problematik ganz normal  und daher zu erwarten ist.

2. Warum befasse ich mich damit ?

Hierfür gibt es mehrere Gründe :

a ) Die Völker , nicht nur die Deutschen und die Griechen, besser verstehen zu können. Dies war absolut notwendig, weil ich mit Studenten aus allen Kulturkreisen zu tun hatte, in Deutschland  seit genau  55 Jahren lebe  und mit der Mentalität  der Neugriechen   immer Probleme hatte und noch habe.

Die unterschiedlichen Mentalitäten spiegeln sich auch in den wesentlichen Verhaltensmustern und Denkstrukturen der Menschen wider. Im Islamischen Kulturkreis überwiegt  z.B. das spekulative Denken, während in den Ländern mit protestantischer Tradition  eher die kühle Logik vorherrscht.  Das Fehlen solcher Spezialkenntnisse kann  unter Umständen zu großen und teilweise sehr unangenehmen Missverständnissen in den internationalen Beziehungen führen. Gleiches gilt ebenso im Privatleben und vor allem in Mischehen.

b ) Es geht ferner um die strikte Ablehnung von Nationalismus und Rassismus. So gesehen, läßt sich die Beschäftigung mit dieser Thematik von Humanismus, von Respekt vor anderen Völkern und von Toleranz gegenüber anderen Kulturkreisen leiten.

c ) Nebenbei sei betont, dass meine Generation in den 40er und 50er Jahren in Griechenland ultranationalistisch, chauvinistisch  und teilweise sogar rassistisch erzogen worden ist. Das entsprach der damaligen Staatsdoktrin. Der Entgiftungsprozess hat bei mir etwa  vier Jahre gedauert  (1960-196. Wesentlich dazu  haben meine systematischen Studien über die altorientalischen Hochkulturen im Tempel der Weisheit , in der Deutschen Bücherei, beigetragen. Das Unglaubliche ist, daß  in Griechenland noch heute  der Ultranationalismus   Blüten treibt und außerdem die Termini Patriotismus, Nationalismus und Chauvinismus verwechselt werden .

d ) Es ist schon längst an der Zeit, dass  Deutsche und Griechen voneinander  lernen. Die ewige  narzistisch anmutende Nabelschau, die ohnehin dem europäischen Gedanken widerspricht,  hat sich inzwischen als schädlich erwiesen. Dies gilt insbesondere für viele in Deutschland lebenden Griechen.

e )  Ein weiteres Ziel der Studie besteht darin, einen bescheidenen Beitrag zur Erhöhung der Selbsterkenntnis und zur Schärfung des selbstkritischen Denkens bei bestimmten Bevölkerungsgruppen beider Völker zu leisten.

3. Worauf stütze ich mich ? ( Grundlage meines Wissens)

Die wichtigste Grundlage meines Wissens ist, um mit Aristoteles ( Αριστοτέλης ) zu sprechen, das soziologisch ausgerichtete Beobachtung ( Θέασις ) meiner Mitmenschen.

Seine Methode  besteht aus drei Säulen : a )  Zuerst die objektive Realität ( Natur, Gesellschaft, Staat )  genau beobachten ; b ) Danach  studieren , was andere vor uns darüber bereits geschrieben haben. c ) Anschließend auf der Grundlage der Prinzipien der Logik die entsprechenden Schlussfolgerungen ziehen.  Ohne Übertreibung, bis heute habe ich keinen Griechen gefunden,  dem die aristotelische Methode bekannt wäre.

Es sind ferner gezielt  zahlreiche Gespräche mit Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten geführt worden. Des weiteren erfolgte jahrzehntelang ein intensives und systematisches Studium der sach- und themenbezogenen Geschichte, der Religion, außerordentlich intensiv der schöngeistigen Literatur sowie hinsichtlich der allgemeinen Aspekte eine  Auswertung  der  entsprechenden Fachliteratur  in Soziologie, Psychologie und vor allem in  Ethnologie.  Weitere eigene praktische Spezialerfahrungen im Sinne der vielseitigen Feldforschung spielen ebenso eine nicht zu unterschätzende  Rolle.

4. Annäherung an die Thematik ( Methodologisches ).

Es sind die folgenden Grundsätze zu beachten :

a ) Objektivität : ohne nationalistische, religiöse oder ideologische Scheuklappen und ohne Trämereien und Hirngespinste vorgehen.

b ) Eine  richtige, d.h. keine durch Subjektivismus und Voluntarismus verzerrte  Widerspiegelung der Realität ( Widerspiegelungstheorie des größten materialistischen Philosophen der Antike Demokritos , Δημόκριτος ) .

c ) Komplexität des Phänomens der Mentalität : Es gilt, die recht unterschiedlichen Seiten dieser Erscheinung  wie z.B. ethnologische, historische, religiöse und weitere Aspekte zu beachten.

d ) Widersprüchlichkeit : Vorzüge und  Nachteile sind in ihrem Zusammenhang zu sehen. Anderfalls bestünde die große Gefahr von subjektivistisch gefärbten Einseitigkeiten, die im Allgemeinen dazu dienen, Selbsttäuschungen zu schaffen.

e ) Relativität : Abgesehen von seltenen Ausnahmen  ( Axiome ), ist die Wahrheit relativ.

f ) Es bedarf außerdem bei der Einschätzung der Ausgewogenheit, denn Übertreibungen sind fehl am Platze. Im Grunde genommen ist die Ausgewogenheit fair, richtig und gerecht.

g ) Zu erwähnen sind des weiteren die Entwicklung und die Veränderung  (  dem Herakleitos zugeschrieben : “Τα πάντα ρεί “; Ηράκλειτος : ” Alles fließt”) von nationalen Charakterzügen. So ist z. B. im Rahmen der EU eine allmähliche Mentalitätsveränderung insbesondere bei den Völkern Süd-Europas zu beobachten. Alte Gewohnheiten und Strukturen brechen zusammen. Auch die Nordeuropäer unterliegen einigen Mentalitätsveränderungen.  Insgesamt kommt es zu gegenseitigen Beeinflussungen, positiven aber leider auch negativen , der Völker.

h ) Besonders bemerkennswert ist die Verallgemeinerung im gnoseologischen Sinne. Ohne sie wäre grundsätzlich die Mentalitätseinschätzung nicht möglich. Die Verallgemeinerung darf jedoch nicht willkürlich sein. Sie muß sich vielmehr auf die wesentlichen, prägnanten Merkmale eines Phänomens stützen. Auf alle Fälle darf sie weder unlogisch, noch ungerecht sein. Es seien  z.B. hier absichtlich einige paradoxe konstruierte Einschätzungen genannt : Die Franzosen haben keine Ahnung von der Mode und sind nicht charmant oder die nordischen Männer, darunter auch die Deutschen, sind Weltmeister in der Galanterie, oder die Griechen sind  die Inkarnation der Zuverlässigkeit und der Disziplin oder die Russen sind  die geborenen Alkohol-Abstinenzler. Spätestens durch diese Beispiele wird evidenter, daß es sich bei Einschätzungen  der Verhaltensweisen der Völker nicht immer um Klischees handelt , wie ziemlich oft verharmlosend und nivellierend behauptet wird.

i ) Zu nennen ist nicht zuletzt der Grundsatz der Differenziertheit. Was ist  mit Griechen und Deutschen gemeint ? Alle, die meisten, die wenigsten, d. h. die Griechen in ihrer Mehrheit oder in der Minderheit ? Sind jene von der Oberschicht, von dem Mittelstand oder etwa von de Unterschicht gemeint ? Hier werden diese Begriffe soziologisch verwendet. Hierbei  geht es eigentlich um den Durchschnittsgriechen und den Durchschnittsdeutschen.   Auf alle Fälle stehen nicht Einzelfälle im Mittelpunkt der Untersuchung.

Ferner ist auch unbedingt zu beachten, welche Stämme bzw. Bevölkerungsgruppen gemeint sind, denn es gibt mitunter große Unterschiede  in Deutschland  z.B. zwischen den Bayern ( direkt , laut , Vgl. hier im Blogg den Artikel  “Βαυαρία, Βαυαροί, Εθνογένεια, Νοοτροπία” ) und den Sachsen ( wendig, diplomatisch ) oder in Griechenland zwischen den Pontischen Griechen ( offen, ehrlich , etwas naiv, Vgl. hier im Blogg die Untersuchung “Πόντιοι…” ) und den Vlachen ( Balkan-Bauernschläue , durchtrieben, doppelbödig ).

Der Beitrag steht in enger Verbindung mit der gehobenen Allgemeinbildung und hat  populärwissenschaftlichen Charakter ( Vgl hier im Blog die Studie “Γενική και εγκυκλοπαιδική μόρφωση, Παιδεία, Παγκοσμιοποίηση ” ).  Er dient zunächst als Grundlage einer nach Möglichkeit breiten Diskussion. Für jeden nützlichen Hinweis bin ich dankbar.

5. Zu der deutschen Mentalität

Es wird in methodischer Hinsicht dialektisch vorgegangen, d.h. die Vorzüge  und  Nachteile  der deutschen Mentalität werden in ihrem dialektischen Wechselverhältnis  untersucht. Es glt auch ,die Frage nach dem Warum zu stellen. Hierbei handelt es sich um eine philosophische Fragestellung. Dies soll getrennt geschehen.

a ) Vorzüge der deutschen Mentalität

Einleitendes : Die Mentalität der Völker ist das Ergebnis einer jahrtausend alten Entwicklung, die von äußeren Bedingungen , wie z.B. Klima, Ernährung, geographischer Lage etc. sowie von deren Widerspiegelung in den Anschauungen , in der Tradition , in der Religion etc. abhängig ist. Am Anfang stehen die materiellen Lebensbedingungen. So erfordern das strenge Klima und die davon abhängigen schwierigen Lebensbedingungen eine effektive soziale Organisation, einen Verantwortlichen ( Führer ), Disziplin und Selbstdisziplin, Fleiß, Ausdauer, Geduld, Zielstrebigkeit, Erfindergeist usw.

Außerdem sind bestimmte  Ereignisse von historischer Tragweite zu berücksichtigen , wie z.B.  die Entstehung des Protestantismus mit seiner   bewundernswerten und  geschichtsgestaltenden Arbeitsethik. Zu erwähnen sind auch die bekannten “Preussischen Tugenden”. Dieses methodische Vorgehen erleichtert es wesentlich, die Vorzüge der deutschen Mentalität schneller zu orten.

Hier spielt das dialektische Wechselverhältnis von Sein und Bewusstsein eine entscheidende Rolle, während die wohl bekannte einseitige Sicht, dass das Sein das Bewusstsein bedingt ,eher vulgär-materialistisch anmutet.

Es handelt sich im Wesentlichen um die folgenden Vorzüge:

Arbeitsliebe, Disziplin, Willensstärke, große Ausdauer, Zuverlässigkeit (“Ein Mann , ein Wort “), hochentwickeltes Organisationstalent, Erfindergeist, Gründlichkeit, Systematik, Methodik, Effektivität, Zielstrebigkeit, Ordnungsliebe, (“Ordnung ist das halbe Leben” ), Pünktlichkeit, Ratio vor Emotio, entwickeltes Rechtsbewusstsein, Gemeinsinn ( Gesellschaftsbewusstsein ) und Staatsbewusstsein.

Aus Sicht der Systemtheorie stellen diese Vorzüge Elemente eines ontologischen ( tatsächlichen ) sowie eines gnoseologischen ( theoretischen ) Systems dar. Dabei sind  sämtliche  Elemente aufs engste miteinander ( jedes mit jedem ) verflochten. Zwischen ihnen bestehen gegenseitige Abhängigkeiten und Beeinflussungen, Hierdurch  entsteht  aus den Eigenschaften der einzelnen Elemente nicht etwa lediglich eine einfache Summierung, sondern vielmehr eine neue Qualität , die sich durch eine hohe Dynamik auszeichnet. Dies ist die solide Basis für die heutige Kraft Deutschlands.

b) Nachteile der deutschen Mentalität

Auch in diesem Falle bedarf es unbedingt der Beachtung jener Faktoren und Umstände, die zu den  Nachteilen geführt haben. Die Vorfahren der heutigen Deutschen lebten jahrtausendlang unter extrem schlechten Bedingungen. Ihnen ging es stets um die nackte Existenz. Man denke an das tragische Schicksal der Teutonen, die sechs Jahre in Folge keine Ernte hatten. Die alten Germanen  hatten  weder Zeit noch die Muse, um sich mit  feinen Umgangsformen und mit schönen Künsten , geschweige denn mit Theorie und Philosophie zu befassen. Dies ist mit geballter Kraft im 18./19. Jh. höchst erfolgreich nachgeholt  worden ( Kant, Hegel ). Sie haben die Kultur in erster Linie von den Römern  und sie wiederum von den alten Griechen übernommen . Die Germanen führten ständig  Kriege gegeneinander sowie gegen kulturell  überlegene Eindringlinge. So stand die Kampfkraft stets im Mittelpunkt und nicht unbedingt die Geisteskraft.

Ihre Ernährung war  ebenso arm und einfach. Dabei spielten und spielen weiterhin das Schweinefleisch und insgesamt die tierischen Fette eine bestimmende  Rolle. Trophologen ( Ernährungswissenschaftler ) haben jedoch schon längst festgestellt, dass der übermäßige  Konsum von Schweinefleisch und von tierischen Fetten seit fast 42 tausend Jahren sehr negative Folgen haben kann , wie z.B. Aggressivität, langsames Denken – darauf haben  schon Hegel und Klopstock indirekt hingewiesen- und Beeinträchtigung der  Manneskraft. Letzteres hat Ende der 60er Jahre zu der  für die nordischen Männer unangenehmen Erscheinung des Sex-Tourismus in Richtung Mittelmeerländer seitens der Frauen geführt.

Es gibt weitere  Umstände,  von denen die deutsche Mentalität negativ beeinflusst worden ist, wie das allseitige Zurückbleiben der Deutschen, verglichen mit anderen europäischen Völkern, wie z.B. den Italienern ( Renaissance), den Franzosen ( bürgerliche Revolution, Menschenrechte, Kultur )  und den Engländern ( Industrie-Revolution, Kapitalismus, Parlamentarismus ).  Speziell gegenüber den kulturell überlegenen Franzosen sind  nicht zu unterschätzende Minderwertigkeitskomplexe entstanden.

Die deutsche Mentalität ist auch von den  Grausamkeiten im 30jährigen  Religionskrieg, der zur Verrohung führte, von de totalen Militarisierung des Lebens in der zweiten Hälfte des 19. Jh. ( Untertan sowie von den mit dem Nationalsozialismus in Verbindung stehenden Barbareien und Bestialitäten, einmaligen in der Menschheitsgeschichte überhaupt,  gegen die europäischen Juden und während des Zweiten Weltkrieges stark negativ beeinflusst worden. Es wird noch viel Zeit  benötigt, bis die Deutschen sich normal wie die anderen Völker verhalten werden. Dieser Prozess wird allerdings dadurch stark beeinträchtigt, dass international  einflussreiche Kräfte die  Vergangenheit  des Deutschen Volkes auf die nationalsozialistische Zeit   sowie auf die negativen Seiten reduzieren und außerdem  die Deutschen unfairerweise unter Druck setzen, um eigennützige ökonomische Ziele zu erreichen .

Folgend sollen die  Nachteile erwähnt werden :

Schulmeisterei gegenüber den anderen Völkern,  Intoleranz,  Xenophobie ( Angst vor  Ausländern ),  gestörtes Verhältnis zu Alten, Schwerbehinderten und den Kindern, nationale Arroganz, Schwerbeweglichkeit,  Neigung zur Aggressivität und zu Gruppen- bzw. Herdenbildung ,  fehlendes Selbstbewusstsein, Duckmäusertum, Humorlosigkeit, Verklemmtheit ( Männer ), immer  noch  Hang zum autoritären Denken,  Überbewertung der formalen Höflichkeit als Kompensation für  fehlende Herzensbildung,  ausgeprägte Neigung zum Masochismus ( Selbstzerfleischung ), Gefühlskälte, Unterschätzung der Sexualität ( nur die Männer)  und der Zärtlichkeit , Grobschlächtigkeit ( Männer ), Borniertheit,  oft Instinktlosigkeit sogar in den internationalen Beziehungen, starke Neigung zu den Extremen (  kein  Maßhalten, was zwei mal zu den bekannten Katastrophen geführt hat ), wenig entwickeltes ästhetisches Empfinden,  fehlende private  Gastfreundschaft , in der Sexualität  Überlegenheit der Frauen gegenüber den Männern mit weitreichenden ethnopsychologischen Konsequenzen.

Aus der  Anwendung der  Systemtheorie auf  diese Nachteile ergibt sich ebenso eine geballte negative Ladung,  die man   nicht unterschätzen sollte, denn sie birgt in sich nicht nur eine hohe Dynamik, sondern auch eine extrem starke Explosivkraft.

6. Zu der griechischen Mentalität

Methodisch-methodologisch wird ähnlich vorgegangen wie bei der Untersuchung der deutschen Mentalität.

Ausgangspunkt hierfür ist das milde mediterrane Klima, das im Allgemeinen angenehme Lebensbedingungen schafft und den Menschen in seiner Ganzheit wesentlich und genetisch zu beeinflussen vermag. Das milde Klima hat in den vergangenen 42 tausend Jahren  ausgeglichene, aufgeschlossene und kommunikative  Menschen  mit einem heiteren Gemüt geschaffen.

All dies hat bereits in der Antike seine Widerspiegelung in der griechischen Mythologie gefunden ( “Olympisches  Gelächter” in der Götterversammlung ).

Die alten Griechen  haben sich ihre Götter nach ihrem menschlichen Bilde geschaffen, d.h. wie sie selbst sind. Im Mittelpunkt der Götterwelt stand die Fröhlichkeit. Was speziell  den Göttervater Zeus anbelangt, bestand seine Hauptbeschäftigung darin , die schönsten Frauen  nicht nur in Hellas zu verführen und zu beglücken, Also der Gott Zeus besaß sozusagen genetisch eine überschäumende Sexualität.

Derartiges findet man nicht in den eher düsteren Mythologien der nordischen Völker, wo die Hauptbeschäftigung des höchsten germanischen Gottes Wodan der ständige Kampf war. Außerdem verfügten die Griechen fast  fünf  hochspezialisierte Göttinnen und Götter für die Erotik und die Sexualität, während die germanischen Stämme nur die armselige Liebesgöttin-eigentlich Fruchtbarkeitsgöttin- Freya kannten, der sie großzügigerweise nur einen einzigen Wochentag , den Freitag, gewidmet haben !

Dazu  hat  auch die vortreffliche Ernährung  entscheidend beigetragen : Oliven und Olivenöl vom “Heiligen Olivenbaum”, Fisch, Gemüse ( u.a. Knoblauch ), Obst, Käse, Hülsenfrüchte, um die wichtigsten zu nennen, Diese vitaminreiche und  vorwiegend aus ungesättigten Fettsäuren bestehende Nahrung hat sowohl ihre Sexualität, als auch ihre außergewöhnliche intellektuelle Mobilität gefördert.

In den letzten Jahren haben Spezialhistoriker, nicht Altphilologen mit ihren traditionell linguistischen Mikrokosmos, nachgewiesen, dass   es bei den alten Griechen eine hochinteressante und in der Weltgeschichte einmalige Besonderheit gab und zwar die Einheit von Eros und Weisheit, von Sexualität und Wissenschaft. Die Wissenschaftler meinen, dass die entspannte Einstellung der Griechen zu der Sexualität zusätzliche Kreativität freigesezt hätte.

Es wäre allerdings verfehlt, zwischen den alten und den neuen Hellenen in  kultureller Hinsicht eine direkte Verbindung herstellen zu wollen, wie dies im offiziellen historischen Selbstverständnis der Neugriechen der Fall ist. Schon während der Eroberung der griechischen Stadtstaaten im  2. Jh. v. Chr. hatten wohl die siegreichen Römer Grund, den  Griechen ihrer Zeit verächtlich als Craeculus  ( Griechenlein ) zu bezeichnen. D.h. die Römer wollten auf die unangenehme Tatsache aufmerksam machen, dass schon  die Griechen ihrer Zeit, also vor zwei tausend Jahren ( ! ) ihren  glänzenden Vorfahren unwürdig waren. Jetzt ist es leider noch schlimmer. Speziell auf dem Gebiet der Wissenschaft sind die wahren Bewahrer und Beförderer des altgriechischen Erbes die Nachkommen der alten nordischen Barbaren und nicht  die ökonomisch stets am Boden liegenden Neugriechen.

Die griechischen Nationalisten ( “Ellinarades”: „Großgriechen“)  nehmen  nicht zur Kenntnis , dass die Römer  mehr al 650 Jahre Eroberer waren. Dennoch  konnten sich die griechische Kultur und die griechische Sprache im Oströmischen Reich  im 7. Jh. letztendlich durchsetzen. Im Unterschied zu der römischen Besatzung  hatte die ca.  450jährige türkische Besatzung die neugriechische Mentalität   nicht unwesentlich   beeinflusst. Es verwundert daher nicht, dass zwei  führende  griechische Wissenschaftler , der Philosoph  Stelios Ramphos und der Historiker Apostolos Vakalopoulos  , unabhängig voneinander, die Ansicht vertreten, dass der Neugrieche sich immer noch auf dem Wege nach Europa befindet oder noch drastischer formuliert,  dass die Neugriechen in ihrer Mehrheit noch keine Europäer sind. Ihre Mentalität  stellt  vielmehr eine Synthese der Balkan – und der orientalischen Mentalität , d.h. der Balkan-Bauernschläue und der orientalischen Bequemlichkeit, dar.

a) Vorzüge der  griechischen Mentalität

Freiheitsliebe, Selbstbewusstsein, Ehrgefühl, Stolz, intellektuelle Mobilität, kreative Phantasie,  Begeisterungsfähigkeit, Kontaktfreudigkeit, Freundlichkeit , Fröhlichkeit , Aufgeschlossenheit,  Toleranz,  ästhetische Orientierung,  hochentwickelter Familiensinn,  Respekt vor den älteren Menschen, Galanterie, entwickelte Sexualität ( Sinnlichkeit, Leidenschaft ).

Die konsequente Anwendung der Systemtheorie könnte dazu führen , daß der Neugrieche eher der klischeehaften Einschätzung seitens  touristischer Philhellenen   mit einer gewaltigen Portion von Idealisierung  entspricht. Eine solche Sicht wäre allerdings extrem weltfremd.

Das ist jedoch die halbe Wahrheit. Selbstverständlich hat die neugriechische Mentalitätsmedaille  eine  andere,  nicht gerade angenehme Seite, vor allem wenn  entscheidende Vorzüge in der Anwendung übertrieben werden. So kann sich z.B. die Freiheitsliebe in  Anarchie umwandeln.

b) Nachteile der griechischen Mentalität

Auch hier bedarf es einleitender Worte. Es ist nicht die Absicht gewesen, das antike  Hellas zu idealisieren, Es daf daran erinnert werden, dass es nicht nur das Streitgespräch ( Διάλογος ), sondern auch ständige Kriege untereinander gab,  bis das kulturell unterlegene aber militärisch sehr starke Sparta  den Stadtstaat Athen, das Zentrum der altgriechischen Kultur und Wissenschaft, zerstört hat. Nicht umsonst ist  bei Platon der  Satz   „Krieg aller gegen alle“ ,  bekannt in der lateinischen Übersetzung “Bellum omnium contra omnes”, geprägt worden. Noch heute herrscht im politischen Leben Griechenlands ständig der  konfrontative Geist vor. Einvernehmliche Problemlösungen  sind in der griechischen Tradition  fast unbekannt.

Man darf außerdem  nicht vergessen, daß die alten Hellenen  die körperliche Arbeit zutiefst verachteten und auch deswegen als erste in der Menschheitsgeschichte auf die Idee gekommen sind, die Sklaverei  massiert als Wirtschaftsfaktor zu erfinden, wobei kriegsgefangene Griechen zu Sklaven gemacht wurden, denen unglaublicherweise der größte Philosoph der Antike Aristoteles  das Menschsein abgesprochen hatte, indem er sie als Ding ( Πράγμα ) bezeichnete.

Somit schufen sie eine neue Gesellschaftsformation, die Sklavenhalterordnung, die zwar zur Explosion der Produktivkräfte führte ( Karl Marx ), die allerdings nicht gerade eine humanistische Errungenschaft war. Im Unterschied von  den Hellenen kannten die anderen hochkultivierten Völker nur die Haussklaverei. Ich bin mir durchaus  dessen bewusst, dass diese historischen Wahrheiten desillusionierend wirken, aber es handelt sich eben um objektive Wahrheiten  und nicht um subjektive Interpretationen oder um nationalistische Phantastereien.

Desweiteren ist zu beachten, dass das griechische Volk weder die Renaissance, noch die Aufklärung, noch die bürgerliche Revolution erlebt hat. Es hat ferner weder das Individuum ( Stelios Ramphos ), noch den Citoyen ( Staatsbürger ) hervorgebracht. Es ist daher nicht verwunderlich, daß die Neugriechen in ihrer Mehrheit weder ein Gesellschafts-, noch ein Staats-, noch ein Rechts,- und was für die Finanzlage besonders schwerwiegend  ist, noch ein Steuerbewußtsein besitzen. Sie  betrachten vielmehr  den eigenen Staat fast als Feind und versuchen,  ihn  mit besonderer Freude zu betrügen, wie dies in der Zeit der Türkenherrschaft üblich war

Diese  antistaatliche  Grundposition  ist  auch nach der Erringung der nationalen Befreiung im 19. Jh. nicht aufgegeben worden. So ist die Steuerhinterziehung   ein sehr lohnender Nationalsport, auch wenn dadurch der Staat zugrunde geht, wie dies gegenwärtig der Fall ist. Hierdurch ist die  eigene spöttische Formulierung  entstanden, “Reiche Bürger,  armer Staat”, was letzten Endes den Staat ruiniert hat und noch dazu   die  Verarmung der Mittelschicht  und anderer Bevölkerungsschichten verursacht hat.

Für die Zwecke der nationalen  Identitätsstiftung und Identitätssicherung ist bereits Mitte des 19. Jh. ein  hochgezüchtetes Nationalbewusstsein entstanden, welches die  absolut notwendige Herausbildung des Staats- und des Rechtsbewusstseins verhindert hat.  Was Letzteres betrifft, so kann unschwer festgestellt werden, dass der Neugrieche  seine Rechte wohl kennt und sie großzügig in seinem egoistischen Interesse interpretiert,  jedoch geflissentlich übersieht, dass zum gedeihlichen Funktionieren eines Gemeinwesens  auch Pflichten gehören. So sind solche  Fragestellungen, wie z.B. das dialektische Wechselverhältnis von Rechten und Pflichten  “Böhmische Dörfer” .

Ausgerechnet in der dreißigjährigen Periode  nach dem Sturz der Militärdiktatur fand ein gewaltiger  allseitiger Umwälzungsprozess statt, der nicht nur viele positiven Entwicklungen  aufzuweisen  hat , sondern auch verheerende Folgen bezüglich der  Grundlagen der griechischen Mentalität hatte. Auf der Basis  von Milliarden-Krediten wurde ein Wohlstand im Sinne des Eudämonismus und eines primitiven Hedonismus geschaffen, der  eine regelrechte Vernichtung der bis zu diesem Zeitpunkt  geltenden ethischen, sozialen,  kulturellen,  ästhetischen und nationalen Werten herbeigeführt hat.

Diese Katastrophe ist möglicherweise verhängnisvoller als die ökonomische. Die meisten Griechen haben gegenwärtig  den Eindruck, ihre Würde , die Wertschätzung und die Anerkennung seitens der anderen Völker verloren zu haben.  Scham breitet sich wegen dieser internationalen Blamage aus. Teilweise ist es zu einer Krise der nationalen Identität mit weitreichenden ethnopsychologischen  Folgen gekommen. Der moralisch-ethische Schaden ist fast irreparabel.

Folgend sollen die Nachteile erwähnt werden :

Als generelle Prämisse sind zwei Hauptprinzipien des griechischen Nationalcharakters zu betrachten : a) das Leben in vollen Zügen geniessen ( „Αρχή της απόλαυσης της ζωής”, wenn nötig auch auf der Grundlage  gewaltiger Schulden, die man ohnehin nie zurückzahlen wird  und b) die geringste Anstrengung (“Αρχή της  ήσσονος προσπάθειας”).

Im Einzelnen : Starke Neigung zur Disziplinlosigkeit, schwach entwickelte Ausdauer, kaum besondere Liebe zur Arbeit, unterentwickelte  Dynamik, schwacher Wille,  kein Gemeinsinn, konfrontativer Geist privat und insbesondere in der Politik, primitive Demonstration des Reichtums, Emotio  vor Ratio  (  übertriebene Emotionalität, privat wie als Nation ), Surrealismus  ( Verwechselung von Wunschträumen mit der harten Realität, Traumtänzer, Tagträumer, fast wie in Lateinamerika,  Macht des Wortes aber Schwäche der Tat,  Hang zum fast paranoiden spekulativen Denken,  krankhafter Hang zu Verdächtigungen und zu Verschwörungstheorien ( fast alle seien gegen Griechenland, deswegen die Finanzkatastrophe etc. ), Neigung zum Voluntarismus und  zur Rechthaberei, stark unterentwickeltes Organisationstalent,  traditionell  extrem starker Hang zur Demagogie und zum Populismus, EE-Meister in Korruption ( speziell der Verwaltungsapparat ist wie ein Augiasstall oder sogar wie die “Magna Cloaca” im alten Rom ), Neigung zum Nationalismus und zum Chauvinismus, Oberflächlichkeit individuell  und besonders in den Staatsangelegenheiten ,  Unzuverlässigkeit (” Ein (griechischer) Mann, ein Wörterbuch” ), Übertreibungssüchtigkeit, Kritikfeindlichkeit ( wer kritisiert ist Feind, wer übermäßig lobt, ist ein echter Freund),  vollständiges Fehlen der Selbstkritik,  unterentwickeltes  Verantwortungsbewusstsein in Gesellschaft und Staat und zugleich für das eigene Versagen andere verantwortlich machen, beängstigendes Fehlen der Fähikeit zu wirtschaften,   Überempfindlichkeit ( privat  und besonders in nationalen Fragen ), vollständiges Fehlen des Bewusstseins von der dialektischen Einheit der Rechte und der Pflichten gegenüber der Gesellschaft und dem Staat, maßlose Selbstüberschätzung, Nepotismus ( Vetternwirtschaft, Familiendynastien eigentlich orientalischen Typs ),  Korrumpierung von Bürgern und Politikern.

Es ist nicht unbedingt meine Absicht gewesen, die in der Tat vorhandenen Nachteile des griechischen Nationalcharakters so massiert zu erwähnen. Ich habe lediglich  nach der demokritischen Widerspiegelungstheorie gehandelt , die darin besteht, die objektive Realität zu widerspiegeln.

Erst die Anwendung der Systemtheorie  auf diese Nachteile ( neue Qualität, Dynamik ) macht  evident, warum Griechenland  zusammengebrochen ist. Denn unter normalen Bedingungen würde man nicht verstehen, warum dieses Land, im Grunde genommen, aus eigener Kraft seine Bevölkerung nicht ernähren kann. Es fehlt mir schwer, das  zu schreiben. Ohne es zu beabsichtigen, ist zum Schluß aus einer nüchternen Analyse eine  Elegie ( Klagelied ) geworden.

Schlußfolgerungen

1. Zwischen der deutschen und der griechischen Mentalität sind kaum Gemeinsamkeiten festzustellen.  Es handelt sich ohne Übertreibung um zwei völlig unterschiedliche Traditionen, Kulturen, ja Welten.

2.  Dies schließt jedoch unter bestimmten Bedingungen eine gegenseitige Beeiflußung nicht aus.  Es gibt vor allem bei der deutschen Jugend Tendenzen , die mediterrane Lebensart zu mögen und vielleicht teilweise zu übernehmen.  Andererseits  haben sich die meisten der in Deutschland lebenden Griechen grundsätzlich an die deutsche Lebensart angepasst. Es gibt allerdings unter den  in Deutschland ca. 350 tausend lebenden Griechen relativ viele, die kulturell  immer noch in griechischen “Ghettos” leben. Sie interessieren sich nicht im geringsten für die deutsche  Kultur, Tradition und Geschichte, geschweige denn für die schöngeistige Literatur, das Theater und die klassische Musik.

3. Die deutsche Mentalität eignet sich vorzüglich für die Beziehungen Mensch-Gesellschaft, Bürger-Staat sowie für die erfolgreiche Schaffung grundlegender Lebensbedingungen  für die  Menschen wie z.B. Aufbau einer gedeihlichen Wirtschaft, eines funktionierenden Verwaltungsapparates und einer blühenden Wissenschaft.

4. Die griechische Mentalität eignet sich in idealem  Maße  für das Genießen des Lebens sozusagen als menschliche Selbstverwirklichung,  für die Erotik, für ausgeglichene zwischenmenschliche Beziehungen  und für das Familienleben im weiteren Sinne des Wortes. Sie ist allerdings für die Schaffung solider Lebensbedingunge im breiten Sinne des Wortes  ungeeignet.

5. Erfahrungsgemäß ist es durchaus möglich z.B. in erster Linie bei den in Deutschland lebenden Griechen , partiell eine Synthese  der Vorzüge  beider Mentalitäten herzustellen. Dies setzt jedoch Toleranz, Offenheit, Selbsterkenntnis, Ehrlichkeit, das entsprechende Wissen der anderen Mentalität sowie Willen und  Bereitschaft voraus. Manch ein Grieche hat diese Synthese  gezielt und systematisch schon längst sehr erfolgreich realisiert.

6. Grundsätzlich sollte es eigentlich möglich sein, daß die Deutschen von den Griechen solche Grundeigenschaften übernehmen, wie z.B. die Ausgeglichenheit Kontaktfreudigkeit, Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit,  Galanterie, Zärtlichkeit gegenüber den Frauen,  gebührende Wertschätzung der sexuellen Komponente des Menschseins  und die gesündere griechische Küche, vor allem das Olivenöl und die Oliven.

7. Die Griechen  könnten im eigenen Interesse von den Deutschen  Elemente des Fleisses, der Disziplin, der Ausdauer, der Zuverlässikeit, der Geduld, der Zielstrebigkeit, der Gründlichkeit, der Systematik und der Methodik übernehmen. Von anderen Völkern zu lernen ist wohl keine Schande. Nur die lernbereiten Völker können sich vortrefflich entwickeln, während jene Völker, die ewig  narzistische Nabelschau betreiben, bleiben hoffnungslos zurück .

8. Es ist an der Zeit, daß es endlich zu der absolut  notwendigen Europäisierung  und Modernisierung Griechenlands kommt. Derartiges setzt allerdings den Willen voraus, radikale Strukturreformen konsequent durchzuführen. Es leuchtet wohl ein, daß die in Jahrhunderten entstandene griechische Mentalität nicht über Nacht verändert werden kann. Daher  sollte schon jetzt bei der Bildung und Erziehung  der Schulkinder nach Kriterien der entwickelten europäischen Länder  begonnen werden. Auf alle Fälle bedarf es der gründlichen Auseinandersetzung mit dem mittelalterlichen Menschenbild der griechischen Orthodoxie. Vielleicht könnte sich  in der Zukunft die verfahrene Situation  grundlegend ändern und aus Griechenland ein richtiges europäisches Land wird. Andernfalls könnte  der Spruch des großen Philosophen Hegel auch für diesen Fall gelten : ” Aus einer gebratenen Katze wird keine Hasenpastete”.

Die Zeit (10.1.19)

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Deutsche Arbeitsliebe, systematisch, methodisch

Dem Wesen nach geht es um die Mentalität  der Deutschen

Die Mentalität der Völker ist das Ergebnis einer jahrtausendalten Entwicklung, die von äußeren Bedingungen , wie z.B. Klima, Ernährung, geographischer Lage etc. sowie von deren Widerspiegelung in den Anschauungen , in der Tradition , in der Religion etc. abhängig ist. Am Anfang stehen die materiellen Lebensbedingungen. So erfordern das strenge Klima und die davon abhängigen schwierigen Lebensbedingungen eine effektive soziale Organisation, einen führenden Verantwortlichen , Disziplin und Selbstdisziplin, Organisationstalent, Fleiß, Ausdauer, Geduld, Willensstärke, Zielstrebigkeit, Erfindergeist etc..

Außerdem sind speziell bei den Deutschen bestimmte Ereignisse von historischer Tragweite zu berücksichtigen , wie z.B. die Entstehung des Protestantismus mit seiner bewundernswerten und geschichtsgestaltenden Arbeitsethik. Zu erwähnen sind auch die bekannten “Preussischen Tugenden”. Dieses methodische Vorgehen erleichtert es wesentlich, die Vorzüge der deutschen Mentalität schneller zu orten.

Hierzu wird die  aristotelische  Methode angewandt : Erst beobachten, dann lesen , was über das Beobachtete geschrieben worden ist (z.B. Geschichte, Ethnologie, Religion, Soziologie, Psychologie,  Literatur etc.) und  schließlich auf der Grundlage der Logik Schlussfolgerungen ziehen.  Es sind ferner  zahlreiche Gespräche mit Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten zu führen.

Dabei sind  die folgenden methodologischen Prinzipien zu  beachten :

a ) Objektivität : ohne nationalistische, religiöse oder ideologische Scheuklappen und ohne Träumereien und Hirngespinste vorgehen.

b ) Richtige, d.h. keine durch Subjektivismus und Voluntarismus verzerrte Widerspiegelung der Realität.

c ) Komplexität : Es gilt, die recht unterschiedlichen Seiten dieser Erscheinung wie z.B. ethnologische, historische, religiöse und weitere Aspekte zu berücksichtigen. .

d ) Widersprüchlichkeit : Vorzüge und Nachteile sind in ihrem Zusammenhang zu sehen. Andernfalls bestünde die große Gefahr von subjektivistisch gefärbten Einseitigkeiten, die im Allgemeinen dazu dienen, Selbsttäuschungen zu schaffen.

e ) Relativität : Abgesehen von seltenen Ausnahmen ( Axiome ), ist die Wahrheit relativ.

f ) Es bedarf außerdem bei der Einschätzung der Ausgewogenheit, denn Übertreibungen sind fehl am Platze.

g ) Zu erwähnen sind des weiteren die Entwicklung und die Veränderung (  Heraklit : ” Alles fließt”) . So ist z. B. im Rahmen der EU eine allmähliche Mentalitätsveränderung insbesondere bei den Völkern Süd-Europas zu beobachten. Alte Gewohnheiten und Strukturen brechen zusammen. Auch die Nordeuropäer unterliegen einigen Mentalitätsveränderungen. Insgesamt kommt es zu gegenseitigen Beeinflussungen, positiven aber leider auch negativen , der Völker. Für die  jüngere Generation der Deutschen gelten z.B. nicht alle „Preußischen Tugenden“

h) Zu nennen ist nicht zuletzt der Grundsatz der Differenziertheit. Was ist eigentlich mit Deutschen gemeint ? Alle, die meisten, die wenigsten ? Sind jene von der Oberschicht, von dem Mittelstand oder etwa von der Unterschicht gemeint ? Hier ist die Rede vom Durchschnittsdeutschen.

i) Ferner ist auch unbedingt zu beachten, welche Stämme bzw. Bevölkerungsgruppen gemeint sind, denn es gibt mitunter große Unterschiede in Deutschland z.B. zwischen den Bayern ( direkt , laut ) und den Sachsen ( wendig, diplomatisch ) oder zwischen den aufgeschlossenen Rheinländern und den eher kühlen Norddeutschen.

Die Arbeitsliebe, ist m. E. unbedingt im Zusammenhang mit ähnlichen Merkmalen der deutschen Mentalität zu sehen wie z.B.  Disziplin, Willensstärke, große Ausdauer, Zuverlässigkeit (“Ein Mann , ein Wort “), hochentwickeltes Organisationstalent, Erfindergeist, Gründlichkeit, Systematik, Methodik, Effektivität, Zielstrebigkeit, Ordnungsliebe, (“Ordnung ist das halbe Leben” ), Pünktlichkeit, entwickeltes Rechtsbewusstsein, Gemeinsinn ( Gesellschaftsbewusstsein ) und  Staatsbewusstsein.

Natürlich gib es auch einige negative Merkmale, aber sie gehören zu einem anderen Thema. Die Zeit ( 8.12.18)

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Langsame Deutsche

Ich konnte in den 61 vergangenen Jahren in
Deutschland zig mal feststellen, dass die Deutschen unglaublich langsam sind.
Hierauf haben mit Nachdruck der berühmte Philosoph Hegel sowie sehr ausführlich
der Dichter Klopstock in seinem Gedicht
„An die Neufranken“ hingewiesen. Gleiches kommt zum Ausdruck auch in der
Gestalt des „Deutschen Michel“ mit der Schlafmütze. Ist es nicht an der Zeit,
dass die Regierung endlich die Schlafmütze abnimmt und energisch und konsequent
zur Tat schreitet oder sollte man sie eher mit der Mistgabel kitzeln, damit sie endlich aufwacht ?  FAZ Facebook (16.5.15),  LVZ Facebook (27.6.19) , Münchner Merkur (11.7.19)

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Seit wann haben die Deutschen eine Schrift und ein Alphabet ? wer hat die Renaissance realisiert, wo ist die Aufklärung entstanden? Wer hat die Industrierevolution zustande gebracht ? Wer hat den Parlamentarismus erfunden? wer hat ie bürgerliche Revolution durchgeführt ? Wer hat den bürgerlichen Staat als erster in der Welt aufgebaut ? seit wann hat Deutschland eine eigene Nationalliteratur ? Es lohnt sich wohl die Germanen/Deutschen mit anderen Völkern (Griechen, Römer, Italiener, Engländer, Franzosen ) zu vergleichen. Natürlich gibt ers für dieses langsame Tempo viele Gründe. Münnchner Merkur (12.7.19)

 

 

 

 

 

 

Balkan-Mentalität

 

Die Balkan-Völker ticken anders oder Grundzüge der Mentalität

Hauptprämisse : Widerspiegelung der objektiven Realität und nicht irgendwelcher Mythen  und Wunschvorstellungen

Die Balkanvölker haben einige gemeinsame Besonderheiten aufzuweisen, die sie hinsichtlich des Grundverhaltensmusters (Mentalität) wesentlich geprägt haben.

1. Historisch bedingt, hatten sie keine Renaissance. Nachteiliger ist die Tatsache, dass sie die welthistorische Aufklärung nicht miterlebt haben.  In concreto heißt es, dass  bei ihnen kein kritischer Geist sich entwickeln konnte, und keine bürgerliche Revolution durchgeführt wurde, die  im entwickelten Teil Europas  eng mit den bürgerlichen Freiheiten und den grundlegenden  Menschenrechten verbunden war. Weitere Errungenschaften der bürgerlichen Revolution , wie die demokratische Verfassung und die Gewaltenteilung sind zwar übernommen, aber  es fehlten adäquaten  ökonomischen,  kulturellen und sozialpolitischen Voraussetzungen. . Es konnte sich des weiteren keine richtige bürgerliche Klasse herausbilden.

Zu erwähnen ist ferner der bürgerliche Staat, der sich auf den Citoyen stützt. Das bedeutet, es ist ein Staatsbewusstsein vorhanden. Eine weitere Säule des Staates ist das Rechtsbewusstsein des Citoyen, d.h. es werden die Gesetze respektiert und der Bürger kennt das Wechselverhältnis von Rechten und Pflichten. All dies ist für die Balkanvölker ein Buch mit sieben Siegeln.

2. Das Menschenbild der Balkanvölker ist durch die vorkapitalistische, d.h. die stark bäuerliche  Gesellschafts –und Wirtschaftsordnung  geformt worden. Das Dorf , die Familie, die Verwandten , die Freunde und  vielleicht noch die politisch gleichgesinnten prägen seine Interessen und sein Grundverhaltensmuster. Dieser Mikrokosmos  hat dazu geführt dass kein Individuum mit solchen Charakteristika wie Gesellschaftsbewusstsein , Gemeinsinn  und Verantwortungsbewusstsein sich herausbilden konnte. So ist der Durchschnittsmensch in den Balkanländern Einer unter mehreren, jedoch kein Individuum, das allerdings die unabdingbare Voraussetzung für den Citoyen ist. Er besitzt keine  Individualität, aber einen überdurchschnittlich entwickelten Egoismus. Infolgedessen ist ihm der Gemeinwohl-Gedanke wesensfremd. So ist es selbstverständlich, dass der Balkan-Politiker nicht an die allgemeinen Interessen, sondern an die eigenen Interessen sowie , an jene seiner Verwandten , Bekannten und Freunde denkt.

Somit ist der Weg frei für einen der schlimmsten  Krebsgeschwüre  der Gesellschaften in den Balkan-Ländern , für die Korruption mit Protagonisten die Rumänen. Während die Korruption in den entwickelten europäischen Ländern und speziell in jenen mit protestantischer Tradition eine Ausnahme ist, stellt sie in Balkan die Regel dar. In einigen Ländern hat sich durch die Jahrzehnte zwischen den Menschen und den Politikern eine besondere Art des  contrat social entwickelt und zwar der Gesellschaftsvertrag der gegenseitigen Korrumpierung (do  ut des)

3. Die  Balkan-Völker sind in ihrer Mehrheit Orthodoxe Christen.  Jahrhundertelang sind sie positiv  ( Sprache, ethnische Identität)  , jedoch auch sehr negativ von dem orthodoxen Klerus  beeinflusst worden, der sich auch wegen seiner mittelalterlichen Metaphysik und Mystik durch  eine unvorstellbare Rückgewandheit und Rückständigkeit auszeichnet. Er hat sich schon gleich nach der französischen Revolution gegen die  anthropo- und individualzentrischen  Freiheiten und Menschenrechte gewandt,  predigt immer noch einen archaischen Theozentrismus und fördert weiterhin den Aberglauben.  Der orthodoxe Klerus hat alles getan, damit kein selbstbewusstes und kritisch denkendes Individuum entwickelt.

4.Eine verhängnisvolle Rolle hat die osmanische  Herrschaft über den  Balkan gespielt. Fast viereinhalb Jahrhunderte stöhnten die christlichen Völker des Balkans unter dem Joch der muslimischen osmanischen Eroberer und waren hierdurch abgekoppelt von den welthistorischen ökonomischen und sozialpolitischen Entwicklungen in West-Europa. Sogar ihr Grundverhaltensmuster weist einige Elemente der orientalischen Mentalität derart auf , dass einige Historiker  und Soziologen von einer Balkan – orientalischen Mentalität sprechen.

Noch heute fallen kulturelle Unterschiede zwischen Gebieten früher unter osmanischer Herrschaft (z.B. Serbien, Festland Griechenlands) auf der einen und Gebieten unter der Herrschaft entwickelter Staaten (z.B. Österreich in Slowenien und Kroatien, Venedig in Ionischen Inseln ) ) auf der anderen Seite auf.

5. Im  Verlaufe des siegreichen Kampfes gegen die osmanische Herrschaft  hat sich bei allen Balkan -Völkern ein starkes  Nationalbewusstsein entwickelt, welches nach der Erlangung der Befreiung weiter gefestigt worden ist. Dabei  hat man es sträflich unterlassen, auch ein Staatsbewusstsein zu entwickeln, ohne das ein modernes Staatswesen nicht funktionieren kann.  Ich habe schon vor Jahren in einigen Veröffentlichungen  über Mentalitätsprobleme  dieses Phänomen als verhängnisvollen Geburtsfehler aller Balkan-Staaten bezeichnet. Man ist bereit für seine  Nation oder für das Vaterland zu kämpfen und wenn nötig zu sterben, aber ist ihm völlig unbekannt , dass er auch gegenüber seinem  Staat Pflichten hat. In einigen Ländern des Balkan beist die Haltung gegenüber dem Staat ablehnend bis feindlich . Es ist kein Zufall, das, soweit überblickbar , die  Begriffe Staatsbewusstsein und Rechtsbewusstsein  -Steuer- und Umweltbewusstsein ohnehin keinesfalls-  in den Sprachen dieser Völker nicht bekannt sind.

6. Die meisten Balkan -Völker  hatten das tragische Schicksal im“Realen Sozialismus „ gelebt zu haben, d.h in einem totalitären System ohne Demokratie, Freiheiten und Menschenrechte. Speziell Albanien wurde in ein gewaltiges Gefängnis verwandelt. Unter diesen extrem schwierigen Bedingungen konnte sich weder das Individuum, noch der Staatsbürger, noch  Organisationstalent, noch Privatinitiative  noch ein Unternehmergeist  entwickeln.

Auf dem ethischen Gebiet ist noch etwas Verheerendes geschehen und zwar die Vernichtung der traditionellen ethischen Normen. Nach dem Zusammenbruch des „Sozialismus“ mit seinen Wertvorstellungen  ist bei den meisten Menschen ein ethisches Vakuum derart entstanden , dass dies im Allgemeinen  als  ethisch-moralische Verelendung  eingeschätzt wurde. Hierzu gehörten auch die massenweise Prostituierung von Frauen und  gehört weiterhin eine  beängstigende Skrupellosigkeit und Menschenverachtung der sogenannten politischen und ökonomischen Eliten. Auch hier steht Rumänien an erster Stelle, gefolgt von Bulgarien.

Im Verlaufe der Jahrhunderte  haben sich bei den Balkan- Völkern im Großen und Ganzen bei allen nationalen Besonderheiten folgende Charaktermerkmale herausgebildet :

a) Positive :

Freiheitsliebe, Patriotismus, Selbstbewusstsein, Ehrgefühl, Stolz, hochentwickelter Familiensinn, Respekt vor den älteren Menschen,

b) Negative :

Starke Neigung zur Disziplinlosigkeit, schwach entwickelte Ausdauer, kaum besondere Liebe zur Arbeit, unterentwickelte  Dynamik, schwacher Wille,  kein Gemeinsinn, konfrontativer Geist privat und insbesondere in der Politik, primitive Demonstration des Reichtums (sehr orientalisch) , Emotio  vor Ratio  ( sehr orientalisch,  übertriebene Emotionalität, privat wie als Nation ), Surrealismus  ( sehr orientalisch , Verwechselung von Wunschträumen mit der harten Realität), Macht des Wortes aber Schwäche der Tat,  Hang zum fast paranoiden spekulativen Denken ( sehr orientalisch) ,  krankhafter Hang zu Verdächtigungen ,  stark unterentwickeltes Organisationstalent,  überdurchschnittlich entwickelte Korruption, krankhafte Neigung zum Ultra-Nationalismus , Oberflächlickeit individuell  und besonders in den Staatsangelegenheiten ,  Kritikfeindlichkeit ( sehr orientalisch ,wer kritisiert ist Feind, wer übermäßig lobt, ist ein echter Freund),  vollständiges Fehlen der Selbstkritik (sehr orientalisch) ,  unterentwickeltes  Verantwortungsbewusstsein in Gesellschaft und Staat und zugleich für das eigene Versagen andere verantwortlich machen (sehr orientalisch), beängstigendes Fehlen der Fähigkeit zu wirtschaften, Überempfindlichkeit ( sehr orientalisch,  privat  und besonders in nationalen Fragen ), vollständiges Fehlen des Bewusstseins von der  Einheit der Rechte und der Pflichten gegenüber der Gesellschaft und dem Staat.

Schlussfolgerungen :

a) Die Balkan-Völker sind auf dem Wege nach Europa und werden noch viele Jahrzehnte brauchen , um dort anzukommen.

2. Die Mitgliedschaft der Balkan-Staaten in der Europäischen Union war ein großer Fehler. Man ist dabei, auch die West-Balkan-Staaten in die Europäische Union   aufzunehmen und den bereits begangenen Fehler zu multiplizieren. Cui bono ?

Die Zeit (11.1.19) , Süddeutsche Zeitung  Facebook (12.1.19, 9.3.19, 30.5.19), Tagesspiegel (28.1.19) ,Neue Zürcher Zeitung Facebook (7.2.19, 28.5.19), Wiener Zeitung Facebook (15.5.19)

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Auf dem Balkan ist die Korruption die Regel, in  Mitteleuropa die Ausnahme und in Nordeuropa eine Seltenheit. Zeit (27.5.19), NZZ Facebook (28.5.19)

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An die Redaktion : Ich stamme aus einem Balkan-Land, so besitze ich das jus naturalis, offener und ehrlicher zu einigen Hauptproblemen auf dem Balkan Stellung zu nehmen ohne kalte Füße zu kriegen.
M. E. geht es eigentlich nicht nur um Rumänien. Auch in den anderen Balkan-Ländern können Probleme wie das Fehlen eines echten Demokratiebewusstseins, eines entwickelten Sozialbewusstseins, des Gemeinwohl-Gedankens, eines modernen Rechtsbewusstseins, eines normalen Umweltbewusstseins etc. konstatiert werden. Stattdessen herrschen seit Jahrhunderten ein hypertrophierter Individualismus und Egoismus, Rechtsnihilismus, Vetternwirtschaft, archaisch anmutender Nepotismus und eine unvorstellbare Korruption . Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um die Regel.
Vor einigen Jahren habe ich hinsichtlich des Grundverhaltensmusters (Mentalität) der Balkanvölker eine komparative Studie ausgearbeitet und in einer anderen Sprache teilweise veröffentlicht.
Bei allen Unterschieden gibt es doch gemeinsame Merkmale, die für das bessere Verständnis dieser Völker die conditio sine qua non darstellen. Jedoch die in dieser Zeitung rigoros vorherrschende political correctness lässt leider derartige Fachbeiträge nicht zu.

Was die blühende Korruption anbelangt, habe ich die folgende Rangfolge festgestellt : Rumänien (erster Platz mit großem Abstand zum zweiten), Griechenland, Bulgarien, Montenegro, Serbien, und Albanien (wenig korrupt).
Normalerweise sind diese Länder in der Europäischen Union fehl am Platze. Ihnen geht es ausschließlich um die ökonomische Unterstützung. Man kann sie sogar als Klotz am Bein der EU einschätzen. Die Zeit (25.4.19)

 

Tsipras und die Probleme Griechenlands

Tsipras und die Probleme Griechenlands

Tsipras ist der typische Fall eines Kleinbürgers in pseudorevolutionärem Gewand und eines linken Populisten . Er begann als selbsternannter linker Kämpfer  gegen das internationale Kapital, gegen den  „ausbeuterischen“  Internationalen Währungsfond gegen  Troika ( EE, Europäische Bank und Internationaler Währungsfond) sowie in persönlicher Hinsicht gegen Merkel und Schäuble. Den total verschuldeten Griechen schien er  wie ein Messias, der mit Überschallgeschwindigkeit sämtliche Probleme des Landes  lösen  und vor allem die „knechtenden „ Verträge mit der Troika „zerreißen“  würde . Er hat den Griechen das Blaue vom Himmel versprochen und  so konnte seine winzige Partei  (ca. 5%) über Nacht atemberaubende Höhen ( ca. 37%)  erreichten. Als radikaler Linker  betrachtet er nach wie vor den staatlichen Sektor der Wirtschaft als Allheilmittel, blockiert echte  Privatisierungen und nur unter Druck der Gläubiger ist  er bereit,  einige wenige Reformen durchzuführen. Das Land braucht jedoch unbedingt  strukturelle Reformen, d.h. Reformen in der Wirtschaft, in der rückständigen, korrupten  und aufgeblähten  Verwaltung , in der  Volksbildung –und im Hochschulwesen.  Die wenigen Reformschritte reichen  nicht aus.  Auch deswegen  haben  über 400 000 Hochschulabsolventen und Ärzte das Land verlassen  und die astronomischen Schulden von ca. 400 Mrd. Euro sind auch nicht weniger geworden. Das sind die bitteren Wahrheiten.

Er wurde im wahrsten Sinne des Wortes gezwungen mehrere chamäleonische Metamorphosen durchzumachen.

Dennoch hat er es nicht   gepackt, weil eher aus ideologischen Gründen  der Wirtschaft nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wurde und wird. . Er hat die Binsenwahrheit  erneut bestätigt,  dass linke Politik  und Wirtschaft eine große contradictio in adjekto (Widerspruch in sich ) darstellen.

Zugleich sei auch auf die konservative Partei hinzuweisen, die  nicht unbedingt eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik verfolgt hat, aber  sie ist das kleinere Übel.

Es ist eher insgesamt anzunehmen, dass die tieferen Ursachen der  Probleme Griechenlands   in der Geschichte und in einer bestimmten Mentalität wurzeln, aber das ist ein anderes, eher unangenehmes Thema. Die Zeit (10.1.19) , Frankfurter Allgemeine Zeitung  Facebook (10.1.19)

 

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Konfuzianisches Menschen- und Gesellschaftsbild

Konfuzianisches Menschen –  und  Gesellschaftsbildbild, Hauptmerkmale

Zunächst eine Binsenwahrheit: Will der Angehörige eines anderen Kulturkreises den Kulturkreis des Westens verstehen, so muss er sich zunächst mit dem westlichen Gesellschafts- und Menschenbild befassen, sonst besteht die Gefahr, aus lauter Bäumen nicht den Wald zu sehen. Gerade dies geschieht in den meisten Artikeln und Kommentaren in der Presse.

Zum besseren Verständnis der chinesischen Innenpolitik ist es unbedingt empfehlenswert, auf das konfuzianische Gesellschafts- und Menschenbild kurz einzugehen, das immerhin seit 2500 Jahren gilt und heute die weltanschauliche Grundlage des Konfuzianischen Kulturkreises darstellt, zu dem auch andere asiatische Länder wie z.B. Japan. Korea, Vietnam etc. gehören. Speziell in China liegt eine Synthese von konfuzianischer Tradition und Hochtechnologien vor, etwa ähnlich wie früher in Europa zwischen dem Protestantismus und der industriellen Revolution.

Die Hauptmerkmale des Konfuzianismus sind die folgenden :

a) Autoritäres und totalitäres System, früher mit dem Kaiser, heute mit dem Politibüro der KP an der Spitze. Die Demokratie gehört nicht zu der konfuzianischen Tradition (Ausnahmen : Taiwan, Südkorea, Japan ).
b) Hierarchien vorwiegend patriarchalisch ausgerichtet: Respekt gegenüber dem Vater und dem älteren Bruder, alle gegenüber dem Fürsten (jetzt Parteisekretär) , alle gegenüber dem Kaiser ( jetzt Politbüro, „rote Kaiser“).

Hierarchien vorwiegend patriarchalisch ausgerichtet: Respekt gegenüber dem Vater und dem älteren Bruder, alle gegenüber dem Fürsten (jetzt Parteisekretär) , alle gegenüber dem Kaiser ( jetzt Politbüro, „rote Kaiser“).
c) Absolute Priorität der Familie und der Gesellschaft gegenüber dem Einzelnen. Das Individuum im Sinne des Kulturkreises des Westens existiert nicht.
d) Absolute Priorität des Staates gegenüber dem Untertan. Der Citoyen (Bürger) ist nicht vorhanden.
e) Infolgedessen gibt es keine Demokratie und speziell keine subjektiven und einklagbaren Menschenrechte. Die Rechte der Untertanen haben objektiven Charakter und werden von dem Staat gegeben und je nach Belieben wieder rückgängig gemacht. Hierin liegen die meisten innenpolitischen Probleme Chinas.

Jede Berufung auf individuelle Menschenrechte wird als Provokation qualifiziert und mitunter werden die betreffenden Personen als Agenten des Westens diffamiert und bekanntlich hart bestraft. Besonderes große Probleme zwischen dem autoritären Staat und den Intellektuellen gehören eigentlich zu der chinesischen Tradition . Vor etwa 2300 Jahren sind z.B. sind unter dem berüchtigten Innenminister Han Fei 600 Philosophen lebendig begraben worden, weil sie angeblich „Unruhe unter dem Himmel stifteten“ !
f) Hohe Arbeitsethik (in Europa protestantische), Leistungsprinzip (in Europa kalvinistisches) und Konkurrenzdenken sind Feste Bestandteile des Konfuzianischen Gesellschafts- und Menschenbildes.

Hieraus kann man ableiten, dass soziale Massenbewegungen durchaus zu der chinesischen Tradition gehören und angesichts sich anbahnender politischer und sozialer Spannungen in der Perspektive es zu größeren Unruhen, sogar zu revolutionären Bewegungen kommen könnte.

Süddeutsche Zeitung (5.7.14.), Die Welt Facebook  (19.12.18), Neue Zürcher Zeitung Facebook (29.12.18, 5.2.19, 14.3.19 ), Die Zeit (4.1.19, 30.4.19), Wiener Zeitung Facebook (7.1.19), Die Zeit Facebook (9.1.1), Focus Facebook (11.2.19), Focus Facebook (15.5.19)

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Es herrschte ein ausgesprochener Cinozentrismus und zwar in dem Sinne, dass China der Mittelpunkt de Welt sei. Als der Gesandte der englische Krone Ende des 18. Jh. in Peking weilte und vom chinesischen Kaiser empfangen wurde und ihm Geschenke im Namen des englischen Königs überreichen wollte, brachte der chinesische Kaiser seine Genugtuung zum Ausdruck für die Vasallengeschenke (!). Als jedoch der englische Gesandte vorschlug, Handelsbeziehungen aufzunehmen und dem Kaiser einige englische mechanische Erfindungen zeigte, sagte der Kaiser sinngemäß, wir haben alles , deswegen brauchen wir ihre lächerlichen Sachen nicht.
Das war die Zeit, als die Chinesen OFFIZIELL von den westlichen Barbaren sprachen.
Übrigens, das toponym Viet Nam ist von den kulturell höher stehenden Chinesen geprägt worden und bedeutet Das Land im Süden. Die Zeit (3.1.19)

 

China , Seestreitigkeiten

China in der Nationalismusfalle

Um seinen Anspruch auf das Südchinesische Meer zu bekräftigen, hat Chinas Regierung ein nationalistisches Geschichtsbild aufgebaut. Das könnte gefährlich werden.Ein Gastbeitrag von Sascha Zhivkov , DieZeit (2.1.19)

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 Einige notwendige Bemerkungen aus der Sicht  des Seevölkerrechts (Internationales Seerecht) oder im UNO-Original United Nations Convention on the Law of the Sea von 1982

1.Der Autor hat sich leider mit diesem extrem komplizierten Thema übernommen. Ohne Kenntnisse der gewaltigen Seerechts-Konvention mit ihren über 300 Artikeln  und den zahlreichen Anlagen ist es nicht möglich, sich zurecht zu finden. Des weiteren bedarf es Kenntnisse des Völkerrechts, sonst besteht die große Gefahr, das Internationale Schiedsgericht (ad hoc Gerichtsbarkeit) in Den Haag  mit dem Internationalen Seegerichtshof in Hamburg sowie mit dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (unverzeihlicher Fehler) zu verwechseln.

2. Mitte der 80er Jahre habe ich die wissenschaftliche Betreuung der ausgezeichneten  Diplomarbeit eines vietnamesischen Beststudenten  zum Streit zwischen China und Vietnam über die  Paracel-Inseln. Er konnte an Hand der Seerechts-Konvention exakt nachweisen , dass sie zu Vietnam gehören. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, dass  China das gesamte „Chinesische Meer“ für sich beansprucht, ohne auf da Völkerrecht und speziell auf die Seerechts-Konvention  und schließlich auf legitime Rechte anderer Staaten Rücksicht zu nehmen. Sie haben auch Rechte  wie vor allem auf  die Ausschließliche Wirtschaftszone   und den Festlandsockel.

3. Es ist besonders verwerflich und beunruhigend,  dass China sich der internationalen Gerichtsbarkeit nicht unterwirft und danach strebt, mit den anderen interessierten Staaten auf bilateraler Ebene das vorhandene schwierige  Problem der  erwünschten Regelung  der „9 Strich Linie“ zu zuführen : Das  gesamte „Chinesische Meer“ würde zu China gehören.

4. Es ist international gang und gebe, dass strittige Seerechtsfragen  nach erfolgter Übereinstimmung der Streitparteien von  dem Internationalen Seegerichtshof oder von einem internationalen Schiedsgericht entschieden werden können.

5. Das  aggressive chinesische Vorgehen hat dazu geführt, dass die vietnamesische Kriegsmarine  und  Teile der amerikanischen Pazifik-Flotte gemeinsame Manöver im „chinesischen Meer“ durchgeführt haben. Wer hätte das gedacht. Die Zeit (3.1.19)

Ergänzung :

Das Völkerrecht stützt sich auf sieben grundlegende Prinzipien (UNO-Chata), die jus cogens-Charakter besitzen, d.h. sie sind zwingend verbindlich für alle Staaten. Zu diesen Prinzipien gehört auch die friedliche Streitbeilegung (At. 2. Abs.3 der Charta) : “Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, daß der Weltfriede, die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden”.

In der Prinzipien- Deklaration der UNO von 1970 wird auch diese Bestimmung authentisch (verbindlich)  interpretiert : “… Die Staaten sollen folglich nach einer rechtzeitigen  und gerechten Lösung ihrer internationalen Streitigkeiten  durch Verhandlungen, Untersuchung, Vermittlung, Vergleich, Schiedsspruch, gerichtliche Regelung, Inanspruchnahme regionaler Organe oder Abmachungen  oder durch andere friedliche Mittel eigener Wahl suchen. … Die an einem internationalen Streit beteiligten Staaten sowie die anderen Staaten sollen von jedweder Handlung absehen, die geeignet wäre, die Lage zu verschärfen , so dass die Aufrechterhaltung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit gefährdet wird und haben in Übereinstimmung mit den Zielen  und Prinzipien der Vereinten Nationen zu verfahren”.

Es sei darauf hingewiesen, dass es hierbei um verbindliches internationales Recht handelt, welches zugleich Ausdruck der Zivilisation ist.

Für die Unterzeichner-Staaten  der Seerechtskonvention von 1982 gilt das im Teil XV (Art. 279 ff.) verankerte spezifizierte Prinzip der friedlichen Streitbeilegung . Es werden u.a. der Internationale Seegerichtshof sowie ein internationales Schiedsgericht hervorgehoben.

Sollte China weiterhin nicht bereit sein , das vorhandene Problem friedlich zu lösen und außerdem Militärmaßnahmen zur Einschüchterung den kleineren Nachbarnstaaten einleiten, so müsste sich das höchste Organ der UNO, der Sicherheitsrat damit befassen, und allgemein sollten die Alarmglocken schlagen.

Für die Unterzeichner-Staaten der Seerechtskonvention von 1982 gilt das im Teil XV (Art. 279 ff.) verankerte spezifizierte Prinzip der friedlichen Streitbeilegung . Es werden u.a. der Internationale Seegerichtshof sowie ein internationales Schiedsgericht hervorgehoben.
Sollte China weiterhin nicht bereit sein , das vorhandene Problem friedlich zu lösen und außerdem Militärmaßnahmen zur Einschüchterung den kleineren Nachbarnstaaten einleiten, so müsste sich das höchste Organ der UNO, der Sicherheitsrat damit befassen, und allgemein sollten die Alarmglocken schlagen.Die Zeit (4.1.19), Münchner Merkur (15.5.19)

China, Zwei Staaten ? Angliederung Taiwans?

Ein oder zwei Chinesische Staaten ? Angliederung ?

Nach der Beendigung des Bürgerkrieges mit dem Sieg die Kommunisten und der flucht der Kuomitang unter der Führung von Chiang Kai-shek, sind zwar de facto zwei chinesische Staaten entstanden, jedoch der Westen hat das kleinere China, die Republik China als Kontinuum Chinas derart betrachtet, dass Taiwan Ständiges Mitglied des wichtigsten UNO-Organs, des Sicherheitsrates wurde und  bis  1971 blieb. Danach ist die  Normalität durch die Übergabe des Ständigen Sitzes an die Volksrepublik China hergestellt worden. Am Anfang unterhielten die westlichen Staaten diplomatische Beziehungen zur Republik China und die damaligen sozialistischen Staaten haben die Volksrepublik China anerkannt.

Aus der Sicht des Völkerrechts gib es zwei chinesische Staaten als Rechtsnachfolger des früheren chinesischen Staates allerdings jeder von ihnen meint, international China zu vertreten. Das Problem wird dadurch komplizierter, dass die Volksrepublik China  die Republik China als Territorium ganz Chinas betrachtet und ihren  Anschluss anstrebt.

Die Republik China mag technologisch sehr entwickelt sein, einen höheren Lebensstandard besitzen und außerdem  sich für das parlamentarische System entschieden haben, aber  verglichen mit der Volksrepublik China ist sie ökonomisch und von allem militärisch ein Zwerg  und verdankt ihre Existenz ausschließlich den USA.

Die Anwendung  militärischer Gewalt gegenüber Taiwan  würde automatisch  die Schutzmacht USA auf den Plan rufen. Es ist nicht anzunehmen, dass die Volksrepublik auf militärische Abenteuer mit ungewissem Ausgang erpicht ist. Eher wird der Fall eintreffen, dass in der Zukunft  unter günstigeren Bedingungen  (z.B. China als die zweite Supermacht) es unweigerlich zu einer friedlichen Angliederung kommen wird. Wie dem auch sein, die Zeit arbeitet für die Volksrepublik China.

Die Zeit, Münchner Merkur, Tagesspiegel (2.1.19), Süddeutsche Zeitung  Facebook (2.1.19)

Syrien, Türkische Militärintervention , Eine Einschätzung aus Sicht des Völkerrechts

Die türkische Militärintervention in Syrien, Eine Einschätzung aus Sicht des Völkerrechts

Prämissen : a) Syrien ist nach wie vor ein Staat im Sinne des Völkerrechts, d.h. ein Träger von völkerrechtlichen Rechten und Pflichten. Generell hebt der Bürgerkrieg in keinem Staat dessen Völkerrechtssubjektivität auf.

b) Es ist Völkergewohnheitsrecht, dass im Falle eines Bürgerkrieges andere Staaten sich in seine inneren Angelegenheiten nicht einmischen dürfen.

c) Basis der Einschätzung müssen die in Frage kommenden völkerrechtlichen Dokumente sein. In dem konkreten Falle der türkischen Invasion in Syrien sind die folgenden Dokumente zu beachten : Die UNO-Charta als die wichtigste Grundlage des Völkerrechts, die UNO Prinzipien- Deklaration von 1970 (folgend Prinzipien-Deklaration) als authentische Interpretation der Charta und schließlich die UNO Aggressions-Definition von 1974 (folgend Aggressionsdefinition). Die letztgenannten Dokumente spielen bedauerlicherweise im „Bundestagsgutachten“ keine Rolle, weil sie offensichtlich den Verfassern nicht bekannt sind. Ich schließe daraus, dass sie keine Völkerrechtsspezialisten sind.

Zu den Einzelaspekten der türkischen Invasion.

1. Es werden durch die türkische militärische Intervention und die occupatio bellica (kriegerische Besetzung ) die folgenden grundlegenden Prinzipien der UNO Charta und zugleich des Völkerrechts schwerwiegend verletzt :

a) Das Gewaltandrohungs- und Gewaltanwendungsprinzip (Artikel 2, Abs. 2 ) :““Alle Mitglieder enthalten sich in ihren internationalen Beziehungen der Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung, die gegen die territoriale Unverletzlichkeit oder politische Unabhängigkeit irgendeines Staates gerichtet oder in irgendeiner Weise mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbar ist“.
Die Prinzipien-Deklaration interpretiert authentisch diese Bestimmung wie folgt (u.a.) : „Ein Aggressionskrieg stellt ein Verbrechen gegen den Frieden dar…“Ferner : „Das Territorium eines Staates darf nicht Objekt militärischer Besetzung als Ergebnis der Gewaltanwendung werden …“.

Es hat sich international als erforderlich erwiesen, den Begriff Aggression in einem besonderen Dokument genau zu definieren (Aggressions-Definition), Artikel 1 : „Aggression ist bewaffnete Gewalt, die ein Staat gegen die Souveränität , territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit eines anderen Staates anwendet :::“. Artikel 3 a) „der Überfall auf oder der Angriff gegen das Territorium eines Staates durch die Streitkräfte eines anderen Staates oder jede militärische Besetzung , wenn auch zeitweilig, als Ergebnis solch eines Überfalls oder Angriffs … „ . Ferner c) „Bombardierung des Territoriums eines anderen Staates durch die Streitkräfte eines Staates durch die Streitkräfte eines Staates oder der Einsatz jeglicher Waffen durch einen Staat gegen das Territorium eines anderen Staates „.

Sowohl der Artikel 2 Abs. 2 der Charta, als auch die Aggressionsdefinition erwähnen noch einen Tatbestand der Aggression : Charta : „Jeder Staat hat die Pflicht, sich der Bildung oder Unterstützung der Bildung von irregulären Streitkräften oder bewaffneten Banden , einschließlich Söldnerbanden, zu enthalten, deren Ziel es ist, in das Territorium eines anderen Staates einzufallen „. Aus der Aggressionsdefinition : „ Buchst. g) die Entsendung durch einen Staat oder im Namen eines Staates von bewaffneten Banden , Gruppen, Irregulären oder Söldnern , die bewaffnete Gewalt gegen einen anderen Staat von solcher Schwere anwenden, die den oben genannten Handlungen gleichkommt, oder die maßgebliche Verwicklung dieses Staates darin“.
Kann die Türkei überzeugend mit Tatsachen und nicht mit Vermutungen oder Behauptungen nachweisen, dass vom syrischen Territorium aus syrische Bürger kurdischer Abstammung z.B. die YPG) mit Duldung oder sogar mit Unterstützung der syrischen Staates in das türkische Staatsgebiet einfallen mit dem Ziel Terroranschläge gegen die Türkei zu verüben, dann läge tatsächlich der Tatbestand der Aggression vor, der die Türkei berechtigen würde, sich auf den Artikel 51 der UNO-Charta berufend , die entsprechende Verteidigungsmaßnahmen und darüber hinaus einzuleiten natürlich nach der vorgeschriebenen Benachrichtigung des UNO-Sicherheitsrates.

Nach der offiziellen türkischen Behauptung sei die kurdische Organisation YPG in Nordsyrien ein Ableger der PKK und demnach sei sie genauso wie die PKK eine Terrororganisation, würde die Türkei berechtigen, in Ausübung eines eigentlich hypothetischen Selbstverteidigungsrechts, in Syrien einzumarschieren und das Territorium zu okkupieren. Diese willkürliche Denkkonstruktion überzeugt international keinen normal denkenden Menschen. Nach wissenschaftlichen Kriterien ist sie nicht akzeptabel. . Das Unvorstellbare besteht nach meiner Meinung darin, dass den Beratern der türkischen Regierung die Prinzipien-Deklaration sowie insbesondere die Aggressionsdefinition völlig unbekannt sind, sonst hätte die türkische Regierung eine qualitative und überzeugende völkerrechtliche Argumentation heraus gearbeitet.

Der Artikel 51 hat den folgenden Wortlaut : „Die Bestimmungen der vorliegenden Charta beeinträchtigen in keiner Weise das unveräußerliche Recht auf individuelle oder kollektive Selbstverteidigung im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen , bis der Sicherheitsrat die zur Aufrechterhaltung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen ergriffen hat“.

Nach der vorherrschenden Auffassung innerhalb der internationalen Völkerrechtswissenschaft erfasst der „bewaffnete Angriff“ das Überschreiten der Staatsgrenzen seitens bewaffneter Formationen, den Beschuss des Territoriums von Flugzeugen aus, der Abschuss von Raketen und unter Umständen auch den besonderen Tatbestand in der Aggressionsdefinition (Buchst. g)
Gerade hier sollten jedoch die betroffenen Staaten den Proportionalitätsgrundsatz ( Verhältnismäßigkeit) beachten. D. h. dass die Reaktivmaßnahmen nicht uneingeschränkt sind.

Es wird des weiteren das Prinzip des Einmischungsverbots in die eigenen Angelegenheiten ( „ihrem Wesen nach (gehören) sie zur inneren Zuständigkeit eines jeden Staates“ (Art. 2, Ziff. 7) genannt. Die Prinzipien-Deklaration konkretisiert dieses Prinzip : „Kein Staat und keine Staatengruppe hat das Recht, sich aus irgendeinem Grunde direkt oder indirekt in die inneren oder äußeren Angelegenheiten eines anderen Staates einzumischen. Folglich sind die bewaffnete Intervention und alle anderen Formen von Einmischung oder Drohversuchen gegen die Völkerrechtssubjektivität eines Staates oder gegen dessen politische, wirtschaftliche und kulturelle Bestandteile völkerrechtswidrig“.
Ferner „darf kein Staat subversive, terroristische oder bewaffnete Aktivitäten organisieren , unterstützen , schüren, finanzieren, anreizen oder dulden, die dazu bestimmt sind, gewaltsam das Regime eines anderen Staates zu ändern sowie in die inneren Kämpfe eines anderen Staates einzugreifen“.

Beispiele : amerikanische Militärintervention in den Irak und Sturz von Saddam Hussein, massive Bombardierung Libyens und Sturz von Gaddafi, Einmischung des Westens in Syrien, Annexion der Krim durch Russland, Einmischung Russlands in die inneren Angelegenheiten der Ukraine und nicht zuletzt Militärintervention der Türkei in Syrien, ständige Einmischungen des Westens in die inneren Angelegenheiten Chinas etc.

Es wird außerdem  das Prinzip der souveränen Gleichheit der Staaten  : Artikel 2. Abs. 1 : „Die Organisation beruht auf dem  Prinzip der souveränen Gleichheit der Staaten“ verletzt . Dieses Prinzip wird von der Prinzipien-Deklaration wie folgt authentisch interpretiert (u.a.) c) Jeder Staat hat die Pflicht, die Völkerrechtssubjektivität der anderen Staaten zu achten, d) Die territoriale Integrität und die politische Unabhängigkeit des Staates sind unverletzlich .

Die Zeit (27.12.18), Spiegel, Tagesspiegel und Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (28.12.18), Münchner Merkur (29.12.18) , Die Welt Facebook (12.1.19)

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Teilnehmer an einem Friedensprozess in Syrien, Eine realistische Sicht

Prämisse : Der Versuch, die syrische Regierung zu stürzen, ist misslungen, d.h. Fortsetzung der alten und jetzigen Herrschaft , die im Orient als etwas Normales anzusehen ist. Für das Elend und die zahlreichen Toten in Syrien gibt es mehrere Schuldige.
Teilnehmer am Friedensprozess :
-a) syrische Regierung , Russland, die Türkei, Iran.
-b) : syrische Regierung, Russland, Türkei, Iran, Frankreich, Saudi-Arabien.

Warum darf und muss die Türkei unbedingt an der Konferenz teilnehmen und aktiv mitwirken ? Weil die Türkei im Rahmen einer bisher nicht gekannten humanitären Aktion Millionen von syrischen Flüchtlingen aufgenommen hat. In ethischer Hinsicht verdient die Türkei daher die Dankbarkeit der gesamten Staatengemeinschaft.
Die Türkei hat jedoch kein Recht, militärisch zu intervenieren und Staatsbürger eines anderen nach Völkerrecht souveränen Staates „auszurotten“. Die Zeit (8.1.19)

Die Welt ( 12.1.19)

 

Kurden, Die Endlose Tragödie

Die endlose Tragödie der Kurden

Ich bin davon überzeugt, dass es aus gegebenem Anlass  zweckmäßig und notwendig ist, eine systematische Analyse des Kurdenproblems vorzunehmen. Teilanalysen bleiben nur ein Torso.

Der Vertrag von Lausanne von 1923 erwähnt vier Staaten, in denen  Kurden leben :

a)Die Türkei mit 18-20 % der Gesamtbevölkerung), wobei sie nicht als ethnische Minderheit anerkannt wurden. Dies war der Hauptgrund, dass die Kurden sechs Mal sich gegen die Türkei erhoben, jedoch alle Aufstände sind im Blute erstickt worden. Noch bis vor einigen Jahren war die kurdische Sprache , die zu der indoeuropäischen Sprachfamilie ,und genauer  zum Zweig der iranischen Sprachen  gehört, verboten. Die Kurden wurden offiziell als Bergtürken bezeichnet. Im Jahre 1984 begann  erneut ein Aufstand, während dessen der Ausnahmezustand von der türkischen Regierung verhängt wurde. Der Aufstand wurde mit der Verhaftung des PKK-Führers Özalan 1999 inoffiziell  und 2013 offiziell beendet. Während des Aufstandes wurden 35 -40 tausend Menschen getötet. Im Rahmen der Bestrebungen der Türkei, in die Europäische Union aufgenommen zu werden, hat sie den Kurden einige Autonomierechte  gewähren müssen. Seit einiger Zeit jedoch hat die EU die  PKK  als eine terroristische Organisation qualifiziert.

b) In dem Irak machen die Kurden ca. 16-20 % der Gesamtbevölkerung aus. Es entspricht der historischen Wahrheit, dass der Irak unter Saddam Hussein nicht nur allgemein Kriegsverbrechen, sonder darüber hinaus einen regelrechten Völkermord begangen hat, den die Kurden niemals vergessen werden.

Nur in einer kleinen Zeitspanne von 1970 bis 1972 wurde den Kurden eine eingeschränkte Autonomie und Beteiligung an der Regierung gewährt. Im Jahre 1991 wurde auf Grund einer Resolution der UNO eine Schutzzone geschaffen, und 2003 haben sich die Kurden am Kampf gegen das Regime des  irakischen Diktators aktiv  beteiligt. Gegenwärtig besitzt die kurdische Bevölkerung im Norden des Irak Autonomie jedoch keinen eigenen Staat im Sinne des Staatsrechts und des Völkerrechts. Das Tragische der irakischen Kurden besteht auch darin, dass sich seit Jahrzehnten die beiden mittelalterlich anmutenden Dynastien der Barzani und der Talabani bekämpfen.

c) Der Anteil der Kurden an der Gesamtbevölkerung Syriens beträgt  ca. 10 % . Bis 1971 wurden die Kurden von dem Regime des Hafez Assad   weder unterdrückt, noch erhielten sie irgendwelche Autonomierechte. Allerdings unter dem Regime des Bassar Assad wurden die Kurden wieder Objekt der Unterdrückung. Im  Rahmen des Aufstandes der sunnitischen Mehrheit  gegen das Regime der alevitischen Minderheit (ca.18%)  ist es den Kurden gelungen , eine de facto -Autonomie zu erlangen. Dabei haben sie tapfer  und erfolgreich gegen den Islamischen Staat  gekämpft.  Sie wurden  lange von den amerikanischen Truppen unterstütz, die leider demnächst abgezogen werden. Hierdurch verraten die USA in dem chaotischen Syrien den militärisch wichtigsten Verbündeten, worauf die Türkei lange gewartet hat, um gegen die Kurden  massiv vorzugehen und damit wird das Völkerrecht gröblichst verletzt. Die Kurden werden diesen großen Verrat der USA niemals vergessen.                                                                                                                                          d) In Iran machen die Kurden 15-20 % der polyethnischen ( Perser, Araber, Aserbaidschaner) Bevölkerung aus . Das theokratische System des Chomeini war nicht gewillt, den Kuren  Rechte einer ethnischen Minderheit mit der Begründung zu gewähren, das in Iran Muslime leben, zwischen denen es nicht gestattet ist, Unterscheidungen vorzunehmen. Im Jahre 2005 fand der letzte Aufstand der Kurden in diesem Lande statt.

Lösung des Kurdenproblems

Die ideale Lösung des Kurdenproblems wäre die Schaffung eines einheitlichen Kurdenstaates, wie er von der Liga der Nationen vorgeschlagen wurde.  Allerdings dies setzt das Vorhandensein eines ebenso einheitlichen Nationalbewusstseins voraus. Aus meiner langen Erfahrung mit kurdischen Studierenden aus verschiedenen Ländern habe ich den Eindruck gewonnen, dass es kein einheitliches kurdisches Nationalbewusstsein gib. Es sei ferner darauf verwiesen, dass ohne Ausnahme alle Staaten und in erster Linie jene mit den Kurden als ethnische Minderheit , gegen die Schaffung eines einheitlichen und unabhängigen Kurdenstaates mit ca. 35 Millionen Einwohnern sind, der das Gleichgewicht in der neuralgischen Regiondes Vorderen Orients über den Haufen werfen würde.

Die einzige realistische Lösung des Problems besteht eher darin, dass die Kurden als ethnische Minderheit mit umfangreichen Rechten in den oben erwähnten Staaten anerkannt werden und zwar mit internationalen Garantien.

Die Zeit, Tagesspiegel (21.12.18), Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel Facebook (29.12.18), Münchner Merkur (29.12.18) , Tagesspiegel Facebook (24.1.19)

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Türken, Dschihadisten, Kurden

Die Türkei hat am Anfand die Dschihadisten umfangreich und allseitig sogar mit Waffenlieferungen (offenes Geheimnis) unterstützt und zugleich zugeschaut, wie sie die Kurden angreifen und massakrieren. Auch jetzt wird zugeschaut, wie die Dschihadisten erneut die Kurden angreifen und sich von Tag zu Tag ausbreiten .

Die Kurden haben als kampferprobte Menschen den Hauptanteil an der Zerschlagung des “Islamischen Staates” geleistet. So haben sie die Anerkennung der Welt (Ausnahme Türkei) erlangt.
Und ausgerechnet sie will unbedingt der autoritäre Herrscher der Türkei “ausrotten” und das nachdem die Kurden die syrische Regierung, die bekanntlich von Russland unterstützt wird, um Hilfe gebeten haben ? Ist die türkische Armee so sicher, dass sie im Falle eines Zusammenstosses mit der syrischen Armee den Sieg davon tragen wird ?
Berechtigt ist in diesem Zusammenhang die folgende Frage : Wann und wo hat eigentlich die türkische Armee nach 1923 richtig, d.h. gegen eine andere reguläre Armee gekämpft ?  Die Zeit (8.1.19)

 

Syrien, Die syrische Katastrophe, Versuch einer Analyse

Syrien, Die syrische Katastrophe, Versuch einer Analyse

1.Syrien hat seit spätestens 3.500 Jahren das große Pech, zwischen Groß- bzw. Supermächten (Ägypter, Hethiter, Assyrer, Babylonier, Perser, Griechen, Römer, Araber) zu liegen. Ein weiterer Nachteil war die Nichtexistenz eines einheitlichen Staates. Auch gegenwärtig kreuzen sich im Makrokosmos Syriens Interessen vieler Player unterschiedlicher Gewichtung. Im demographischen Mikrokosmos Syriens stoßen Interessen der Mehrheit der Sunniten mit der stets herrschenden Minderheit des Aleviten ( nur 18% der Gesamtbevölkerung) zusammen.

2. Im Jahre1971 hat der Militär und späterer Politiker Hafez al Assad Syrien vor dem unerträglichen Chaos gerettet, das jahrelang dauerte. Hafez alAssad hat ein säkulares und wie es im ganzen Orient üblich ist, ein autoritäres bis diktatorisches Regime installiert. Derartige Herrschaftssysteme entsprechen vollauf der Tradition sowie der Mentalität der orientalischen Völker, die ohne Zweifel mit der Demokratie nicht viel anfangen können. Die Demokratie passt eigentlich nicht zu der islamischen Tradition und insgesamt zum Islamischen Kulturkreis. Noch mehr : Islamischer Kulturkreis und Demokratie bilden eine contradictio in adjecto (Widerspruch in sich). Eine Minderheit von Intellektuellen ändert an dieser Feststellung nicht viel. Deswegen erweisen sich Bestrebungen, die westliche Demokratie auf muslimische Gesellschaften anzuwenden, als große und mitunter als zerstörerische Illusionen.

Es wird sachlich konstatiert , dass die Baath-Partei („Arabischer Sozialismus“. d.h. Drittwelt-Sozialismus) große Erfolge ökonomischen und vor allem sozialen Charakters aufzuweisen hat.
Die Baath – Partei hat schwerpunktmäßig den armen Bauern geholfen und die Ausbildungskosten insbesondere das Studium für ihre Kinder an Universitäten im In- und Ausland übernommen. Einer meiner ausländischen Doktoranden stammte z.B. aus einer armen Bauernfamilie und erzählte mir, dass noch zwei Brüder von ihm auf Staatskosten im Ausland studierten.
Den Frauen wurden viele Rechte und Freiheiten gewährt. Die Mädchen durften an den Universitäten im In- und Ausland studieren. Die Frauen durften ferner eigentlich nach israelischem Vorbild in der Armee dienen und bildeten besondere Bataillone mit eigenen weiblichen Offizieren.Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass der Präsident bei der Mehrheit des Volkes beliebt war, sonst hätte es in den vergangenen Jahrzehnten Aufstände gegeben.

3.  Die USA und Israel sind nach offizieller syrischer Auffassung Erbfeinde der arabischen „Nation“, die jedoch eine Chimäre darstellt.
Syrien wird sich niemals mit dem Verlust eigenen Territoriums abfinden, welches von Frankreich benutzt wurde, um den christlichen Staat Libanon willkürlich zu schaffen.Syrien ist des weiteren nicht bereit, sich mit der Besetzung und Annexion der Golan-Höhe durch Israel abzufinden.
4. In Syrien herrscht traditionell eine große religiöse Toleranz. Insbesondere die Christen werden durch den syrischen Staat mit größtem Respekt behandelt. Die offiziellen Beziehungen zwischen dem syrischen Staat und der christlichen Religion basieren auf der gegenseitigen Achtung.

5. Die regionalen Mächte Israel, Türkei, der Iran , die Großmacht Russland und die Supermacht USA haben in Syrien strategische Interessen unterschiedlicher Gewichtung, während die Interessen der ökonomischen Großmacht Saudi-Arabien (Sunniten) unter Beachtung des Rivalen Iran (Schiiten) vorwiegend religiösen Charakters sind. Zwischen den USA und Israel sind im Prinzip übereinstimmende, zwischen den USA und Russland konträre, zwischen Syrien und Israel extrem entgegengesetzte, und schließlich zwischen Syrien und der Türkei unterschiedliche bis konträre Interessen festzustellen.
Nachdem die USA den irakischen Diktator Saddam Hussein gestürzt und letzten Endes das Gleichgewicht im Persischen Golf und insgesamt im Vorderen Orient zerstört haben, ist der Diktator Libyens Gaddafi von Großbritannien und Frankreich ebenso gestürzt worden, wodurch in Libyen ein großes Chaos entstanden ist. Man glaubte, die Gegner des syrischen Machthabers Baschar al Assad unterstützen zu müssen, um eine „demokratische Ordnung „ zu etablieren. Dabei hat der Westen sträflich übersehen, dass die bewaffneten Formationen der Assad-Gegner von Kämpfern des „Islamischen Staates“ unterwandert waren.

So kämpft die offizielle Armee der Regierung gegen die verschiedenen Gegner und zugleich gegen die Terroristen des“Islamischen Staates“, während der Westen und einige arabische Staaten die Assad-Gegner unterstützen und zugleich gegen den „Islamischen Staat“ kämpfen.Die syrischen Kurden kämpfen gegen den „Islamischen Staat“ und zugleich für eine weitreichende Autonomie. Die Türkei geht militärisch gegen die Kurden und angeblich auch gegen den „Islamischen Staat“ vor, und die russische Luftwaffe bombardiert den „Islamischen Staat“ und parallel dazu auch die Gegner des Baschar al Assad.

6. Die Sunniten sind entschlossen, die Herrschaft zu übernehmen, aber es kommt zu Zusammenstößen mit den Dschihadisten und den anderen extremistischen Kräften, die andere Ziele verfolgen. Besser wäre es gewesen, wenn keine ausländische Macht sich in die inneren Angelegenheiten Syriens eingemischt hätte.Im Falle des Sieges der Sunniten ist mit  einem regelrechten Völkermord an den Aleviten zu rechnen.
Auch daher ist es absolut notwendig, dass ohne Vorbedingungen (z.B.Sturz des Assad-Regimes) eine internationale Friedenskonferenz mit Beteiligung von Großmächten (USA, Russland) und anderen direkt oder mittelbar betroffenen Staaten( Iran, Türkei, Saudi-Arabien) einberufen wird.

Die Zeit, Der Tagesspiegel,  Neue Zürcher Zeitung (24.12.18). Spiegel (29.12.18)

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Syrien und Demokratie stellen  eine contradictio in adjecto (Widerspruch in sich) dar.

Es ist illusorisch anzunehmen, dass die westliche Demokratie mit Individualrechten und Freiheiten in den muslimischen Ländern gedeihen könnte. Es fehlen  einfach die notwendigen Voraussetzungen wie das Individuum,  der citoyen (Staatsbürger) und die demokratische Tradition. Es herrschen vielmehr seit eh und je   autoritäre Regime., die allein in der Lage sind, Stabilität zu garantieren.

Wie dies geschieht gehört nach dem Völkerrecht  in der Welt der unterschiedlichen Kultur-und Rechtskreisen zu den inneren Angelegenheiten der betreffenden Staaten.

Der Westen  hat zuerst in Libyen und danach mit voller Macht in dem Irak die vorhandene innere und regionale Stabilität mit den bekannten verheerenden  Folgen in erster Linie für die europäischen Staaten zerstört.

Das es  in erster Linie um ökonomische und geostrategische Interessen des Westens, Russlands und des Iran geht, liegt prima facie vor.

Was Syrien  anbelangt, sei auf die traditionelle Unfähigkeit der politischen Kräfte hingewiesen, sich zusammen zu tun , um etwas vernünftiges für das Allgemeinwohl zu erreichen. Dies war der Hauptgrund, dass der Hafis al-Assad, ein  Vertreter der Alewitischen  Minderheit (ca. 18-20 % der Bevölkerung)  1970  putsche und 30 Jahre das Land diktatorisch regierte. Der Tagesspiegel (14.3.19)

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Syrien,
Es sei darauf hingewiesen, dass Syrien vor dem Bürgerkrieg ein normaler orientalisch-arabischer Staat war. Natürlich war er keine Demokratie, zumal Islam und Demokratie eine contradictio in adjecto darstellen. Gleiches gilt für alle Staaten des Islamischen Kulturkreises.
Wiener Zeitung (17.10.18)

Ukraine , Sowjetische Atomwaffen

Ukraine ,  Sowjetische  Atomwaffen

Wem gehörten die auf dem Territorium der Ukraine stationierten sowjetischen Atomwaffen nach dem Zerfall der ehemaligen Sowjetunion ?

Zunächst sei klargestellt, dass es nicht um die Haltung zu der Ukraine ode zu Russland wie bei Fußballmanschaften , wie dies hier bei einigen Lesern oft der Fall ist, sonder um sehr komplizierte Fragestellungen der Völkerrechtswissenschaft geht.
Es sei mir gestattet, dieses wahrhaftig sehr komplizierte Problem auf der Grundlage des Völkerrechts zu beleuchten.
Zu einem ähnlichen Problem hatte ich Mitte der 70er Jahre die wissenschaftliche Betreuung einer Doktorarbeit . Des weiteren hatte ich die Ehre, zu dem Kodifikationsvorhaben der UNO über die Staatennachfolge indirekt und teilweise als Fachgutachter zu wirken.
Es handelt sich um die “Wiener Konvention über Staatennachfolge in Staatsvermögen, Staatsarchive und Staatsschulden” vom 8.April 1983 ( Vienna Convention on Succession of States in Respect of State Property, Archives and Debts ).

In dem Artikel 18 ( Zerfall eines Staates) wird folgendes geregelt : 1. “Wenn sich ein Staat auflöst und zu bestehen aufhört und die Teile des Territorium des Vorgängerstaates zwei oder mehrere Nachfolgestaaten bilden und sofern nicht die betreffenden Nachfolgestaaten etwas anderes vereinbaren : (a) soll unbewegliches Staatsvermögen des Vorgängerstaates auf den Nachfolgestaat übergehen, auf dessen Territorium es belegen ist.”

(b)…
(c) „soll bewegliches Staatsvermögen des Vorgängerstaates , das mit derAktivität des Vorgängerstaates in bezug auf die Territorien verbunden ist, auf die sich die Staatennachfolge bezieht, auf den betreffenden Nachfolgestaat übergehen ; (d) soll anderes bewegliches Staatsvermögen des Vorgängerstaates als im Unterabsatz (c) erwähnt in angemessenen Anteilen auf die Nahfolgestaaten übergehen“.
Erläuterung : Die Sowjetunion ist als Staat, im völkerrechtlichen Sinne als Völkerrechtssubjet (Träger von Rechten und Pflichten ) untergegangen, und es entstanden auf ihrem Territorium mehrere Nachfolgestaaten, die das auf ihrem Territorium liegende Vermögen der Sowjetunion übernommen haben. Fortsetzung
Schlussfolgerung : Die Ukraine hat als Nachfolgestaat die auf ihrem Staatsterritorium stationierten Atomraketen (die drittgrößten Weltbestände) übernommen und wenn sie gewollt hätte, wären sie dort geblieben.

Im Dezember 1994 folgte das Budapester Memorandum, das die Verpflichtung der USA, Russlands und Großbritanniens, gegenüber der Ukraine , Kasachstan und Weißrussland enthält, ihre Souveränität und ihre Grenzen zu respektieren und dafür sollten diese Staaten auf die auf ihrem Territorium stationierten Atomwaffen verzichten. Obwohl dies nicht nötig war, da es sich um geltendes Völkerrecht handelt , ist auf das in der UNO-Charta (Artikel 2, Ziffer 4) verankerte Prinzip der Gewaltandrohung und Gewaltanwendung verwiesen worden.
Besonders interessant dürfte Artikel 4 des Memorandums sein, der die Verpflichtung der Unterzeichnerstaaten enthält, im Falle der Bedrohung der Ukraine mit Atomwaffen den UNO-Sicherheitsrat sofort einzuschalten. Die Zeit (19.12.18)

Menschenbild West-Islam im Vergleich, Menschenrechte

 

Menschenbild im Orient und im Okzident, Überblick

Welt- und Menschenbild, Unterschiede zwischen dem
Kulturkreis des Westens (Westen) und dem Orientalisch Islamischen
Kulturkreis (Orient-Islam) .

1.Anthropozentrismus bereits in der Antike (Protagoras :“Der Mensch ist
das Maß aller Dinge“, “) im Westen- Theozentrismus (Gott ist das Maß
aller Dinge) im Orient Islam.
2. Demokratie schon in der Antike im Westen- Alleinherrscher, Despoten.
autoritäre Regime, Diktatoren seit fast 5 tausend Jahren ohne
Unterbrechung im Orient-I.
3. Individuum (Individualität ) im Westen- Familie und Sippe im Orient-Islam. Das selbstbestimmte Individuum ist weder existent , noch erwünscht.
4. Citoyen (Staatsbürger) im Westen -Masse im Orient-Islam.

5. Rechtsstaat im Westen-Vorwiegend Scharia im Orient-Islam. Priorität der Religion vor der wetlichen Verfassung.

6. Individuelle Menschenrechte und Freiheiten im Westen – Unfreiheit, Unterdrückung im Orient-Islam.
7. Vernunft , Logik und kritisches im Westen- Glaube und Spekulation im Orient-Islam. Vom 8. bis zum 11. Jh. sah es hoffnungsvoll aus.
8. Prinzipiell Gleichberechtigung der Geschlechter im Westen . Patriarchalismus und Fallokratie im Orient-Islam. DerMann ist alles, die Frau ist nichts.
Geringschätzung bis Unterdrückung der Frau. Symbole dieser Misere sind das Kopftuch, der Qitab und die Burka.

9. Im Bildungswesen kritisch-kreatives Denken im Westen – Auswendig lernen im Orient-Islam.
10. Kreativität im Westen (Erfindungen, Hochtechnologien,
Nobelpreisträger ) –Geistige und wissenschaftliche Agonie im
Orient-Islam.
11. Im Westen explodieren die Produktivkräfte, während der Orient-Islam
auf diesem entscheidenden Gebiet hoffnungslos zurückgeblieben ist.
12. Im Orient explodiert die Bevölkerung, für die aber keine
Arbeitsplätze geschaffen werden, während im Westen die Bevölkerung
stagniert oder abnimmt. Übrigens der türkische Präsident hat sich an die in Europa LebendenTürken appelliert,so viele wie möglich Kinder zu zeugen.
Was bezweckt er eigentlich damit ? Es ist bekannt, dass Kemal Atatürk 22 Mill.
Türken übernommen hat. Jetzt beträgt die türkische Bevölkerung fast 84 Mill. (Indonesien ,  1950 : 70 Mill., 2017 : 264 Mill. Pakistan , 1951 : 38 Mill., 2018 : 200 Mill. ).

13. Insgesamt, schreitet der Kulturkreis des Westens dynamisch vorwärts
und unaufhaltsam, gefolgt vom Konfuzianischen sowie teilweise vom
Hinduistischen Kulturkreis, während der Orientalisch-Islamische
Kulturkreis nicht nur auf der Stelle tritt, sondern teilweise zurück ins
Mittelalter marschiert.

Hieraus ergeben sich für die gesamt Menschheit
gewaltige Probleme, ja Gefahren.

Die Zeit (11.12.18, 25.2.19), Tagesspiegel (28.12.18, 14.2.19), Focus Facebook (22.2.19),  Die Welt Facebook (11.2.19, 26.2.19, 13.5.19 ). Leipziger Volkszeitung Facebook(14.2.19, 26.2.19), Münchner Merkur ( 22.2.19), FAZ Facebook (8.5.19), Wiener Zeitung  Facebook (8.5.19)

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Menschenrechte, Westen und Islam

Die Prämisse für den Westen sind bei allen Problemen die EUROPÄISCHE AUFKLÄRUNG , die Französische Bürgerliche Revolution, die Menschenrechte, die bürgerlichen Freiheiten, der Rechtsstaat, die Gewaltenteilung, die Demokratie etc. All dies ist dem Islamischen Kulturkreis, der hinsichtlich des Gesellschafts- und Menschenbildes sich noch im Mittelalter befindet, fremd. Hieraus ergeben sich nicht nur Probleme, sondern auch große Gefahren.

Gesellschaft und Staat stützen sich auf das INDIVIDUUM und den Citoyen (Staatsbürgrer) mit dem gesellschaftlichen Bewusstsein sowie mit dem Staats- und Rechtsbewusstsein.

Es ist weder rassistisch, noch diskriminierend zu konstatieren, dass die oben erwähnten prägenden Charakteristika des Westens dem orientalisch-islamischen Kulturkreis ein Buch mit sieben Siegeln sind. Auch deswegen ist die Integration der Muslime in die westliche Gesellschaft äusserst kompliziert, teilweise wie die Quadratur des Kreises.
Münchner Merkur (4.12.18)

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-Pakistan
Kurze Bemerkungen : 1. Pakistan ist zweifelsohne ein failed state (mißlungener Staat). 2. In diesem Land herrscht eine besonders rückständige Ausprägung des Islam mit folgenden Merkmalen :a) Theozentrismus, b) absolutes Patriarchat wie vor Jahrhunderten c) keine richtige Demokratie , d) Unterdrückung der Frau, e) keine Menschenrechte und Grundfreiheiten, f) kein Individuum und kein citoyen, g) Intolleranz vermischt mit primitivem und tötlichem Fanatismus gegenüber anderen Religionen. Frankfurter Rundschau (31.10.18)

-In Pakistan ist eine hochexplosive Mischung von archaischem Denken, bösartigem Patriarchat, ökonomischer. politischer und kultureller Rückständigkeit, religiösem Fanatismus , psychologischer Paranoia, mörderischer Intolleranz und orientalischer Irrationalität festzustellen. Ausgerechnet dieser Staat verfügt über Atomwaffen. Frankfurter Allgemeine Zeitung (3.10.18)

 

Islamische Philosophen im Mittelalter

Die Renaissance im Orient oder Ibn Chaldun war nicht der einzige Denkriese

Als die siegreichen Armeen der Araber Ägypten und Syrien erreicht hatten, gab der gebildete und großer Bewunderer der altgriechischen Zivilisation Omar an seine Kämpfer den Befehl, zu sammeln und wenn nötig, zu kaufen alle Schriften der  Philosophen und Wissenschaftler der Junani (Griechen).

Sofort wurde in Damaskus und danach insbesondere in Bagdad  mit der Übersetzung der griechischen Schriften  begonnen. So  fand  bereits im (8.Jh.) die arabische Renaissance des altgriechischen Geistes  (in Europa  erst im 15.Jh.)  statt und hat bis zum 11. Jh. gedauert.

Relativ schnell wurden vielfältige Schulen mit zahlreichen Philosophen errichtet ,. deren Augenmerk auf den Logos (Ratio) sowie auf den Kalam (Dialog) insbesondere in den Schriften des Aristoteles mit dem Ziel gerichtet , eine Verbindung der aristotelischen Logik mit dem islamischen Glauben herzustellen.

Besonders erfolgreich war dabei die rationale Schule „Mutatzila“:  α ) Ablehnung der Ewigkeit des Wortes im Koran. b) Der Koran ist ein menschliches Werk und infolgedessen kann er nicht absolut wahr sein. Der Kalif Al Harun (9. Jh.) erklärte diesetheologische Interpretation zur Staatsideologie. Jedoch die Kalifen nach ihm hatten leider eine ganz andere Einstellung zu diesen Fragen .

In der Philosophie wirkten ausgesprochene Denkriesen, die auch Europa erheblich beeinflusst haben. Folgen seien die wichtigsten genannt:

- Ibn Sinna (Abū Alī al-Husain ibn Abd Allāh Ibn Sinna, in Europa bekannt als Avicenna) , Perser, geb. in Usbekistan, ein Universalgenie (Arzt, Philosoph, Physiker, Jurist, Mathematiker, Musiktheoretiker, Dichter). Sein medizinischer Kanon galt noch im 17.Jh. in Europa als Standard-Werk und wurde an allen europäischen Universitäten gelehrt. Ibn Sina verfasste mehrere gewichtige Kommentare zu Aristoteles. Er hatte große Probleme mit der Obrigkeit und vor allem mit den islamischen Theologen.

-Al Farabi (Abū Nasr Muhammad al-Fārābī, in Europa bekannt als  Alpharabius oder Avenassar), Perser, geboren 872 in Kasachstan, ebenfalls ein  Universalgenie (Philosoph, Theologe, Staatstheoretiker, Kosmologe, Mediziner, Musikwissenschaftler). IM Mittelpunkt seiner philosophischen Studien befand sich das Verhältnis von Glauben und Logos (Vernunft). Für ihn war es sebstverständlich, dass die Vernunft gegenüber dem Glauben Priorität besitzt. Diese Auffasung stieß jedoch auf den Widerstand der Obrigkeit, die unter dem Einfluß  erzkonservativerTheologen stand. Al Farabi  hat  sich veranlasst gesehen, seine Position insofern zu revidieren , als er beide, den Glauben und die Vernunft als gleichwertig betrachtete. Auch diese Auffassung wurde schroff abgelehnt,  diesmal verbunden mit Todesdrohung. Der Philosoph hat nunmehr widerrufen und meinte, dass der Glaube vor der Vernunft Vorrang besitzt. Das erinnert etwas an das Schicksal des Jordano Bruno.

-Ibn Ruschd (Abū l-Walīd Muḥammad bin ʾAḥmad bin Rušd, in Europa bekannt als Averroes). Geboren 1126 in Cordoba (damals im arabischen Spanien) und gewirkt in Marokko, großartiger Mediziner (Enzyklopädie der Medizin) und  vor allem genialer Philosoph. Er war ausgezeichneter Kenner des gesamten Werkes des Aristoteles und verfasste den Großen und den Kleinen Kommentar zum aristotelischen philosophischen Schrifttum. Seine materialistische Interpretation des Aristoteles hat sich in Westeuropa von der Sorbonne ausgehend, ausgebreitet und wurde in der europäischen Philosophie bekannt als Averroismus, der sich gegen die Theologie des Vatikans verwendet wurde.

-Ib Chaldun (Walī ad-Dīn ʿAbd ar-Rahmān ibn Muhammad Ibn Chaldūn al-Hadramī , Tunesier, aber seine Familie stammte aus Sevilla,  geboren 1332, Historiker und Politiker. Sehr guter Kenner des Werkes des Aristoteles.

Sein Augenmerk galt der Weltgeschichte und gerade auf diesem Gebiet hat  Ibn Chaldun die geniale Auffassung vertreten, dass  in der geschichtlichen Entwicklung bestimmte Gesetzmäßigkeiten wirken. Diese Theorie ist auch in Europa  bekannt geworden , Herder hat sie übernommen und sie seinem  Studenten Hegel beigebracht. Später hat Karl Marx sie übernommen und auf ihrer Grundlage den Historischen Materialismus entworfen.

Es gab allerdings auch starke Gegenströmungen extrem konservativer Theologen , die sich auch mit philosophischen Fragen befassten und zugleich die griechische Philosophie ablehnten. Hier seien nur zwei genannt :

-Al Ghasali (Abū Hāmid Muhammad ibn Muhammad al-Ghazālī (in Europa bekannt als  latinisiert Algazel oder Algazelus), Perser geboren 1058 ,  Theologe, Philosoph und Mystiker. Während den  oben erwähnten  Philosophen wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird , gehört Al Ghasali heute   zu den wichtigsten islamischen Theologen.

Er startete seinen Generalangriff  auf den griechischen Logos und seine Vertreter mit der Streitschrift ” Destructio Rationis ! (” Zerstörung der Vernunft“).   Ibn Ruschd reagierte darauf dynamisch mit seiner Streitschrift „Destructio Destructionis Rationis” ( Zertstörung der Zerstörung der Vernunft“) . Einfach formuliert, im Orient flogen die philosophischen Fetzen.

Aber Al Chasali , der ausgezeichnete Beziehungen zu dem Sultan von Ägypten hatte, erklärte das  für die gesamte islamische Welt verhängnisvolle (Citat aus dem Gedächtnis ) Wir brauchen das Wissen der Junani (Griechen ) nicht, denn im heiligen  Koran können wir alle Antworten auf unsere Fragen finden. Danach sorgte er dafür, dass auf den Marktplätzen der Städte in der islamischen Welt Bücher seiner philosophischen Gegner und in erster Linie des Ibn Ruschd verbrannt wurden.  Al Ghasali hatte nunmehr freie Hand und konnte relativ schnell die Mystik in die islamische Theologie einführen und insgesamt hat er die ideologischen Voraussetzungen für den späteren theologischen Fundamentalismus geschaffen. Liberale islamische Gelehrte vertreten die Auffassung , das die Krise und die Rückständigkeit der Islamischen Welt  größtenteils auf die erzkonservativen Thesen des Al Chasali zurückzuführen sind.

-Im 13. Jh. tauchte noch ein fanatischer Theologe auf .mit dem Namen  Ibn Al-Salah Ach Chahrazouri auf, ein führender Vertreter des Salafismus und großer Feind der Philosophie auf. Er bezeichnete die Philosophie seiner Zeit als „den Gipfel der Verrücktheit und der (geistigen) Nacktheit“). Er war der Meinung, dass die Philosophie Angst, Verführung, Heresie und Zweifel verursacht.

Neue Zürcher Zeitung (12.12.128),Tagesspiegel (28.12.18), Spiegel (13.2.19), Die Welt (26.2.19), Focus Facebook (24.4.19), Münchner Merkur (24.4.19)

 

 

Multikulturalismus

Multikulturalismus, sachlich, systematisch

Ich möchte die Bemerkung voranstellen, dass es zwischen der Realität und der Idealität einen gewaltigen Unterschied gibt.

Obwohl seit Jahren Fachwissenschaftler und insbesondere Soziologen und Kulturtheoretiker mit dem Phänomen des Multikulturalismus befassen, stellen wir fest, dass es keine einheitliche Definition gibt. Dies ist vielleicht der Grund dafür, dass eine vernünftige Diskussion hierüber  kaum möglich ist. Gleiches gilt auch für den übergeordneten Begriff der Kultur, der mitunter mit dem Begriff der Zivilisation verwechselt wird.

Folgend seien die Hauptauffassungen über den Multikulturalismus dargestellt.

a) In einem konkreten Land  existieren gleichzeitig unterschiedliche oder sogar konträre Kulturen ohne Beziehungen untereinander.

b) Neben der einheimischen Hauptkultur („Leitkultur“) bestehen weitere Kulturen, die jedoch nicht gleichberechtigt mit der einheimischen Kultur sind.

c) Es gibt gleichberechtigte Kulturen, die sich gegenseitig beeinflussen.

d) Zwar sukzessive Anpassung auf freiwilliger Basis der fremden Kulturen an die  Hauptkultur , jedoch bei Beibehaltung einiger Elemente der eigenen Kultur. D.h. Integration   aber keine kulturelle Assimilation.

Bei diesen Hauptauffassungen sollten bestimmte Faktorten beachtet werden, wie z.B. , ob das Land ehemalige Kolonialmacht ist,  ob es  um Menschen aus dem gleichen Kulturkreis kommen  und ob die fremde Kultur aufklärerisch-demokratisch  oder stark religiös-autoritär geprägt  ist. Die Klärung dieser essentiellen Fragestellungen ist bei der Integration von  Menschen fremder Kulturen von ausschlagender Bedeutung.

Des weiteren ist zu prüfen, wann es beim Zusammentreffen unterschiedlicher oder sogar konträrer  Kulturen mitunter schwerwiegende Probleme ethno-religiösen und politischen Charakters entstehen. In diesem Falle könnte man von einer tickenden Bombe für den sozialen Zusammenhang sprechen.

Insgesamt  kann festgestellt werden, dass Nationalkulturen innerhalb des selben Kulturkreises, z.B. des Kulturkreises des Westens eher die Variante d) in Frage . In concreto bedeutet dies z.B. die in Deutschland seit vielen Jahren lebenden Europäer sich freiwillig an die deutsche Hauptkultur anpassen, ohne ihre kulturelle Identität zu verlieren. Bei ihnen kann es sogar zur partiellen Verschmelzung der deutschen mit  der eigenen Kultur kommen.

Der  Konfuzianische Kulturkreis  existiert neben der deutschen Kultur  ohne wesentliche gegenseitige Beeinflussung. Es wird konstatiert, das die  in Deutschland lebenden Angehörigen dieses Kulturkreises  sich durch Fleiß und Disziplin ( Merkmale des Konfuzianischen Kulturkreises) auszeichnen  und es vermeiden, besonders aufzufallen.

Es kann objektiv und sachlich  auch im Sinne der demokritischen Widerspiegelungstheorie hier die Ansicht vertreten werden, dass  das Zusammentreffen des Islamischen Kulturkreise mit  dem Kulturkreis des Westens  auf deutschem Boden problematisch ist, weil eben die beiden Kulturkreise  vorwiegen hinsichtlich des Menschen- und Gesellschaftsbildes nicht nur unterschiedlich, sondern darüber hinaus konträr sind. Hieraus ergeben sich fast unüberwindliche Probleme bei der Integration  der Angehörigen des Islamischen Kulturkreises in die deutsche Gesellschaft. Teilweise   sind die Rückschläge so gravierend, dass sogar türkische  Intellektuelle in Deutschland von einer „Deutschfeindlichkeit“ vieler Muslime  insbesondere der dritten Generation sprechen. Es ist unbestritten, dass die Integrationsunwilligkeit muslimischer Menschen in die Deutsche Gesellschaft besonders groß ist.

Wir stellen  ferner fest, dass Muslime als einzige Bevölkerungsgruppe ihre  ethno-religiöse Identität durch bestimmte äußere Merkmale prononciert unterstreichen, was oft zu einer Selbstisolierung führt. In diesem Falle  gilt die Hauptauffassung a). Die Zeit ( 13.12.18)

 

 

Ukraine, Problemlösung : Autonomie oder Föderation ?

Ukraine, Problemlösung : Autonomie oder Föderation ?

Im Mittelpunkt sollte eigentlich die tatsächlich vorhandene ukrainische Staatsfrage stehen, deren  Bewältigung ein großes Maß an Realität seitens der Ukraine voraussetzt.

Hierbei handelt es um das punctum quaestionis (Kern der Frage)  des gegenwärtigen ukrainischen Problems.  Aus verschiedenen  wohlbekannten Gründen wie z.B. unterschiedliche Konfessionen  und Sprachen, allgemein kulturellen Traditionen zwischen der West- und der Ost-Ukraine , aber auch aus praktischen Gründen, hat sich die Form des gegenwärtigen ukrainischen Einheitsstaates als misslungener   erwiesen, was in erster Linie die ukrainischen Ultranationalisten offensichtlich nicht  begreifen können.

Es gibt zumindest theoretisch zwei Lösungsmöglichkeiten , wobei beide eine Veränderung der Verfassung voraussetzen :

a) Minimallösung

Anerkennung der russisch sprechenden Bevölkerung als ethnische Minderheit und Gewährung die  nach Völkerrecht üblichen Rechte ,  vor allem einer weitergehenden Autonomie. In den Autonomiegebieten Donezk und Lugansk    sollten gleichberechtigt die Sprachen Ukrainisch und Russisch sein  oder eine  spachliche Hierarchie vornehmen. Das hieße Ukrainisch als die erste und Russisch als die zweite Sprache. Der Autonomiestatus sollte nach Möglichkeit auch die Schulbildung sowie die Wirtschaft erfassen, ohne sie natürlich aus der ukrainischen Gesamtwirtschaft herauszulösen.

b) Maximallösung

Verwandlung der Ukraine in eine Föderation (Bundesstaat) bestehend aus gleichberechtigten Bundesgebieten  eventuell nach dem erfolgreichen Vorbild der Bundesrepublik Deutschland. Bekanntlich sind international auch andere erfolgreiche  Beispiele bundesstaatlichen Charakters zu verzeichnen. Danach würde die Zentralregierung hauptsächlich für die Außenpolitik und die Landesverteidigung zuständig sein,  während den  Bundesländern in erster Linie die  Zuständigkeit über  die Wirtschaft,   die Volksbildung und über  die Hochschulen übertragen wird.

Zuerst ist  jedoch  das Zurückdrängen des verhängnisvollen Einflusses der  ultranationalistischen Kräfte in der West-Ukraine  sowie die Beendigung der völkerrechtswidrigen  Einmischung Russlands in die inneren Angelegenheiten des souveränen Staates Ukraine die  conditio sine qua non für diese dem Wesen nach endgültige Lösung des ukrainischen Staatsproblems. Parallel dazu sollte eine Mitgliedschaft der Ukraine in die NATO tunlichst vermieden werden.

Ohne eine realistische Sicht der Situation durch  die  ukrainische Regierung besteht die Gefahr der weiteren Infiltration der Landes durch Russland und die Inszenierung eines entgegengesetzten  Maidans mit dem Ziel, die Regierung durch eine prorussische. zu ersetzen.  Russland wartet auf die passende Gelegenheit, um in diese Richtung aktiv zu werden. Der ukrainische Präsident macht leider Gottes einen taktischen Fehler nach dem anderen, weil er der Illusion erlegen ist, dass die NATO sich im Falle eines russisch-ukrainischen Krieges  militärisch engagieren würde. Focus  (7.7.14.) , Die Welt (12.7.14), Die Zeit (10.12.18), Münchner Merkur , Tagesspiegel (11.12.18), Münchner Merkur (24.4.19)

 

Merkel Angela, Einschätzung

Angela Merkel,  Deutsche Bundeskanzlerin,

Eine sachliche und politisch neutrale Einschätzung

Bereits 2005 habe ich in einer regionalen deutschen Zeitung den folgenden Beitrag veröffentlicht, der Anklang fand und auch im Ausland gelesen worden ist. Er wurde leicht überarbeitet.

Angela Merkel (folgend A.M.)  gehört international zu den wichtigsten Politikern und speziell im Rahmen der Europäischen Union kann sie als Hauptakteur eingeschätzt werden. Ihre Persönlichkeit ist bereits Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden.  International gesehen, fast überall werden ihre überdurchschnittlich  hohe Intelligenz und insbesondere ihr hochentwickeltes analytisch-dialektisches du systemorientiertes Denken hervorgehoben.

Weil A.M. hohe Politik mit Intelligenz und strenger Wissenschaftlichkeit sehr erfolgreich betreibt, verdient sie ein adäquates Herangehen an ihre Persönlichkeit.

Zunächst seien die objektiven Faktoren zu erwähnen :

1. A.M. entstammt dem Bildungsbürgertum, das auch  in der ehemaligen DDR  im Verborgenen  fortbestand.  Im Elternhaus sind  ihr die „Sternstunden“ der gehobenen abendländischen Allgemeinbildung  reichlich vermittelt worden.  Es gab zahlreiche Beispiele dieser Art. Gerade eine solche Allgemeinbildung verleiht Selbstbewusstsein, vermittelt Vorstellungen im Sinne des europäischen Humanismus und ist daher stark charakterprägend.

2. A. M. entstammt einer protestantischen Pfarrers Familie. Dies ist schon an sich von besonderer Bedeutung, da über 45 % der gesamten deutschen Elite aus solchen Familien hervorgegangen sind. Im Allgemeinen sind die protestantischen Pfarrer wohlbekannt für ihre sehr  hohe  Bildung. Die meisten unter ihnen sind Doktoren der Theologie oder der Philosophie.

Es leuchtet ein, dass ihr Vater ihr in erster Linie die protestantische Arbeitsethik und vielleicht auch das calvinistische Leistungsprinzip beigebracht hat. Für die katholischen und vor allem für die orthodoxen für die muslimischen Leser dürften die Grundsätze dieser Ethik von besonderem Interesse sein : Ein Christ hat die heilige Pflicht, fleißig zu sein. Infolgedessen kann ein fauler Mensch niemals ein guter Christ sein.  Ein guter Christ  hat sich nach dem geheiligten Leistungsprinzip im eigenen Interesse sowie im Interesse der Allgemeinheit zu richten. Tut er dies , dann ist für ihn der Weg zum Paradies  frei sein. Diese Arbeits- und Leistungsauffassung  hat ihren Niederschlag auch in der protestantisch ausgerichteten Philosophie und Literatur gefunden : Die Arbeit wird als die wichtigste Selbstverwirklichungsform und sogar als Selbstbegegnung des Individuums betrachtet.

3.A.M.  ist ferner in ihrer Familie  mit der preussischen Pflichtenethik  vertraut gemacht worden. Und  zwar im Sinne der Hegelschen Dialektik : Das Negative (z.B. der Kadavergehorsam  )  wird abgelehnt. Das Positive hingegen wird übernommen und konsequent angewandt. Dabei spielet der Gemeinwohl – Gedanke ,das heißt .das Interesse der Allgemeinheit ,eine herausragende Rolle. Außerdem haben die führenden Persönlichkeiten im Staate dem Volke zu dienen. Gerade dies wird von A.M. des öfteren expressis verbis unterstrichen. Sie    hat sich mitunter veranlasst, einzelne Parteifreunde mit Nachdruck  darauf hinzuweisen, dass sie  nicht sosehr den Partei- , sondern den Interessen des ganzen Volkes zu dienen haben.

4. A.M. ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Einersets hat sie ihre soziale Lage als ungerecht empfunden, andererseits aber hat sie alle Chancen genutzt, um eine erfolgreiche Wissenschaftlerkarriere zu machen. Gerade dieses Leben sui generis in der DDR hat dazu geführt, dass bei ihr ein hochentwickeltes Gerechtigkeitsempfinden sich herausgebildet hat. Ihre Position zu der sozialen Gerechtigkeit hat den Koalitionspartner SPD regelrecht aufgeschreckt.

Es ist des weiteren auf subjektive Faktoren hinzuweisen :

1. A.M. besitzt eine überdurchschnittliche Intelligenz, die immer wieder zum Tragen kommt. Hierdurch verfügt sie über eine große intellektuelle Überlegenheit gegenüber allen anderen führenden Politikern in Deutschland.  Die diesbezüglichen Unterschiede sind mitunter so groß. wie z.B. zwischen einem Professor und einem Studenten. Schon als Studentin  an der Leipziger Universität fiel sie durch ihre außergewöhnliche Auffassungsgabe auf. Sie belegte stets Spitzenpositionen. Es verwundert daher nicht, dass sie an der elitären Akademie der Wissenschaften in Berlin erfolgreich tätig war. Jedoch als nicht Parteimitglied waren ihre Aufstiegschancen  stark eingeschränkt.

2. Als  excellente Physikerin  hast sie beruflich die analytische  Methode  gelernt und sehr erfolgreich anwenden könne. Hinzu kam das in der DDR obligatorische Grundlagenstudium  mit seinem Kern, den Dialektischen Materialismus , wobei die Dialektik Hegels übernommen  und mit dem Feuerbachschen  Materialismus verbunden wurde.  So hatte A.M. die einmalige Chance  die Dialektik  gründlich zu studieren  und später als Kanzlerin in Verbindung mit der Analyse , der Synthese und der Systemtheorie  erfolgreich anwenden zu können. Viele  Kardinalbegriffe  der Dialektik und der Systemtheorie, wie z.B. „Prozesscharakter“, „wechselseitige Abhängigkeiten“, „Entwicklung und Veränderung“, „Kern einer Sache“, „sowohl, als auch“, „Elemente eines Phänomens“ etc.   sind von ihr verwendet worden, aber oft hatte ich den Eindruck , dass die meisten Politiker , vorwiegend Juristen, ausgebildet im Geiste des deutschen Rechtspositivismus  und des Rechtsformalismus  nicht in der Lage waren sie zu verstehen. Viele Politiker diesen Typs sind nicht in der Lage, komplex, dialektisch und systemorientiert zu denken.

3. A.M. ist in ethisch-moralischer Hinsicht einwandfrei und so bietet sie den politischen Gegnern keine Angriffsflächen. Sie ist eine Persönlichkeit der leisen Töne jedoch  äußerst Leistungsorientiert. Ihr sind Politiker in Deutschland und darüber hinaus  der hohen Töne aber der fehlenden Leistungen zuwider. Diese Haltung entspricht vollauf ihrer protestantischen Lebensphilosophie.

Die oben genannten Einzelaspekte der Persönlichkeit von A.M. stellen ein ontologisches sowie ein gnoseologisches System dar. Zwischen allen Elementen existieren  zahlreiche wechselseitige Beziehungen, wodurch das Gesamtsystem eine höhere Qualität  und eine beeindruckende Dynamik erlangt.

Dennoch sei an die Situation erinnert, als  sie die unkontrollierte Einreise von Massen von Flüchtlingen  emotio vs rationis entschied, wodurch zahlreiche Probleme entstanden sind. A.M. hat noch zwei Jahre, um gegenüber dem deutschen Volk diesen verhängnisvollen Fehler wieder gut zu machen.

Die Zeit ,  Der Tagesspiegel , Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, Leipziger Volkszeitung ( 9.12.18), Zeit Facebook (29.12.18), SDZ Facebook (6.5.19), Münchner Merkur Facebook (12.7.19)

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Angela Merkel

1.Merkel ist Kanzlerin eines Landes, das wegen seiner Vergangenheit immer noch international sehr vorsichtig agiert.

2. Deutschland spielt dennoch im Rahmen der EU eine entscheidende Roll, die  in der Perspektive sich verstärken könnte. Dies gilt auch für die Stellung Deutschlands in den internationalen Beziehungen.

3. Die  Politik  der Bundskanzlerin diente in erster Linie dazu, in der EU eine Ausgewogenheit der Interessen der Staaten zu erzielen. Unter Beachtung der großen Unterschiede  in ökonomischer Hinsicht sowie in der Mentalität  zwischen den nordeuropäischen und den südeuropäischen Staaten  sind so groß,  das man sagen kann , dass dies ihr größtenteils gut gelungen ist.

4. Bereits 205 habe ich in einer deutschen Zeitung einen relativ umfangreichen Artikel über Frau Merkel veröffentlicht, in dem insbesondere die folgenden Vorzüge hervorgehoben wurden : systematisches, analytisches, dialektisches (Hegel) und methodisches Denken. Bisher kenne ich keinen einzigen deutschen Politiker, der solche Eigenschaften aufzuweisen hat.

5. Es gibt Grund zu der Annahme, dass sie ohne die Last der Funktion der Parteivorsitzenden noch aktiver und entschlossener sein wird.

Die Zeit (7.11.18) , Leipziger Volkszeitung ( 16.11.18

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Münchner Sicherheitskonferenz
Merkel rechnet Punkt für Punkt mit Trump ab – und wird von (fast) allen gefeiert

Sicherheitskonferenz in München: Angela Merkel hat für ihre Rede Standing Ovations bekommen. Derweil gab es unterschiedliche Angaben zu den Teilnehmern an einer Demo. Münchner Merkur (17.2.19)
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Diese Rede wird in die Geshichte der Beziehungen zwischen Europa und den USA eingehen. Durch sie wird ein neues Kapitel in diesen Beziehungen aufgeschlagen. Man könnte eigentlich von einer Emanzipation Europas sprechen. Zugleich ist Merkel in die Spitze der Politiker internationalen Ranges aufgestiegen, während May und Makron kaum eine Rolle spielen und Trump lediglich als Störenfried und Witzfigur auftritt. Wer hätte das gedacht. Münchner Merkur, Leipziger Volkszeitung Facebok(17.2.19)

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Bereits 2005 habe ich in der deutschen Presse eine Gesamteinschätzung über A.Merkel veröffentlicht und ihr weitere Erfolge vorausgesagt.  Massiv dagegen waren insbesondere Anhänger der Linke und der CSU.  Ich konnte  feststellen, dass sie  oft unterschätzt worden ist. In rester Linie führende Politiker aber auch andere aus Bayern können  sich mit einer Politikerin nicht abfinden, die a) aus dem Osten stammt, b) Protestantin ist   und c) eine Frau ist.

Ich wende immer die von Aristoteles entwickelte Methode an : a) Die Phänomene in Gesellschaft und Natur genau beobachten (also soziologisch vorgehen) . b) Genau studieren, was andere darüber geschrieben haben. c) Auf der Grunndlage der Gesetze der Logik Schlußfolgerungen ziehen. Es wird ferner auch die Methode des materialistischen Philosophen Demokrit angewandt :  Widerspiegelung der OBJEKTIVEN Realität und nicht irgendwelcher Wunschräume (demokritische Widerspiegelungstheorie). Diese und andere Methoden stützen sich auf die Allgemeine Methodologie der wissenschaftlichen Grundlagen-und Perspektivforschung.  Münchner Merkur (17.2.19)

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Cambridge -In einer emotionalen Rede an der US-Eliteuniversität Harvard hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für internationale Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt geworben – und sich scharf von US-Präsident Donald Trump abgegrenzt. „Veränderungen zum Guten sind möglich, wenn wir sie gemeinsam angehen“, sagte Merkel am Donnerstag bei ihrer immer wieder von langem Beifall und Jubel unterbrochenen Ansprache vor Absolventen der renommierten Hochschule. „In Alleingängen wird das nicht gelingen.“

Auch wenn Merkel Trump kein einziges Mal namentlich erwähnte, wirkte ihre Rede wie eine Abrechnung mit der Politik des US-Präsidenten. Die Kanzlerin sprach in Cambridge im Bundesstaat Massachusetts vor rund 20.000 Menschen: Absolventen und deren Angehörige, Studenten, Professoren und Ehemalige.

Multilateralismus: Jeder in Harvard wusste, auf wen Merkel anspielte, als sie sagte: „Mehr denn je müssen wir multilateral statt unilateral denken und handeln. Global statt national.“ Der bekennende Nationalist Trump scheint dagegen mit seiner „America First“-Politik seit seinem Amtsantritt daran zu arbeiten, die Nachkriegsordnung auf den Kopf und jahrzehntealte Bündnisse in Frage zu stellen.

Handel: „Protektionismus und Handelskonflikte gefährden den freien Welthandel und die Grundlagen unseres Wohlstandes“, sagte Merkel. Trump hat zahlreiche Handelskonflikte vom Zaun gebrochen und droht mit Strafzöllen auf Autos aus der EU, wovon besonders deutsche Hersteller betroffen wären. Am Donnerstagabend (Ortszeit) kündigte er Strafzölle auf alle Importe aus Mexiko ab dem 10. Juni an, sollte die dortige Regierung die illegale Migration in die USA nicht stoppen.

Klimawandel: Merkel forderte in Harvard, alles Menschenmögliche zu unternehmen, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen. Sie räumte ein, dass auch die Bundesregierung dabei besser werden müsse. Trump hat die USA – einen der größten Verursacher von Treibhausgasen weltweit – aus dem internationalen Pariser Klimaschutzabkommen zurückgezogen. Merkel sagte, Klimawandel sei vom Menschen verursacht. Trump zweifelt das an (auch wenn er Klimawandel – anders als früher – inzwischen nicht mehr für einen „Scherz“ hält).

Erst nachdenken, dann handeln: Merkel sagte, schwierige Fragen könnten gelöst werden, „wenn wir bei allem Entscheidungsdruck nicht immer unseren ersten Impulsen folgen, sondern zwischendurch einen Moment innehalten, schweigen, nachdenken, Pause machen“. Kaum ein Politiker ist impulsiver als Trump, der seinen Emotionen ungefiltert auf Twitter freien Lauf lässt.

Mauern: Merkel erzählte von ihrer Vergangenheit in der DDR. Die Berliner Mauer habe ihr Leben damals sehr eingeschränkt, ihr aber nie ihre Träume und Sehnsüchte nehmen können, sagte sie. Die Kanzlerin sprach sich auch dafür aus, „Mauern in den Köpfen“ einzureißen. Mauern haben mit Blick auf Trump eine besondere Bedeutung: Der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko ist eines seiner Kernanliegen.

Lügen und Wahrheiten: Merkel warb für „Wahrhaftigkeit gegenüber anderen und gegenüber uns selbst“, und sie sagte: „Dazu gehört, dass wir Lügen nicht Wahrheiten nennen und Wahrheiten nicht Lügen.“ Trump verunglimpft die Berichterstattung in kritischen Medien als „Fake News“, seine Beraterin Kellyanne Conway hat den Begriff „alternative Fakten“ geprägt. Trump ist berüchtigt für sein besonderes Verhältnis zur Wahrheit: Die Faktenchecker der „Washington Post“ haben seit Trumps Amtsantritt Anfang 2017 mehr als 10 000 falsche oder irreführende Behauptungen des US-Präsidenten gezählt.

Merkel gefeiert wie ein Popstar

Merkel trat in Harvard bescheiden auf, wurde aber dennoch wie ein Popstar gefeiert. Mehr als 30 Mal brandete bei der 35-minütigen Ansprache Beifall auf, mehrfach erhob sich das Publikum, um Merkel stehend Respekt zu zollen. Besonders viel Applaus gab es bei jenen Stellen, an denen Merkel – auch ohne Namensnennung für alle Zuhörer klar erkennbar – Kritik an Trump äußerte.

Einschränkend muss man aber sagen: Harvard ist eine liberale Hochburg in den USA, repräsentativ für die Meinung im Land ist die Hochschule keineswegs. Trump verfügt weiterhin über eine solide Basis – die Merkel mit Sicherheit nicht so begeistert empfangen hätte.

 

Merkel_in_Harvard_gefeiert

Kanzlerin Merkel bedankt sich für die Ovationen, die ihr in Harvard entgegen gebracht wurden.

 

Der promovierten Physikerin wurde am Donnerstag die Ehrendoktorwürde von Harvard verliehen. Die offizielle „Harvard Gazette“ nannte zur Begründung unter anderem die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin – just jenes Thema also, das ihr zu Hause Kritik eingebracht hat wie kein anderes. „Mit ihrem Slogan „Wir schaffen das“ wurden Merkels vier Amtszeiten geprägt von scharfsinniger Entschlossenheit und Pragmatismus“, schrieb das Blatt in seiner Sonderausgabe zur Abschlussfeier über die „Kanzlerin der freien Welt“.

Während sich junge Wähler in Deutschland bei der Europawahl massenhaft von der CDU abgewandt haben, wirkten am Donnerstag viele Harvard-Absolventen wie regelrechte Merkel-Fans. Er sei „begeistert“, dass Merkel bei seiner Abschlussfeier spreche, sagte der 26-jährige Ethan Hughes. „Viele Amerikaner blicken auf sie, wegen des Mangels an politischer Führung hier.“

Mit-Absolvent Ahmad Kareh (37) bescheinigte Merkel eine „Leidenschaft für Demokratie“. Der Jordanier Malek Hassan (27), der gerade sein Medizinstudium abgeschlossen hat, nannte die Kanzlerin „eine Inspiration für die junge Generation“.

Harvard-Absolventin Marcella Vutto (38) aus Düsseldorf sagte: „Frau Merkel hat international einen ausgezeichneten Ruf.“ In Deutschland werde das „gar nicht so wahrgenommen“. Ihre Kommilitonin Sonja Krein (28) aus Köln meinte: „Ich glaube, Merkel hat ein sehr gutes Image – gerade in Zeiten von Trump.“ Krein fügte mit Blick auf Merkels Rede hinzu: „Das ist schon cool, heute als Deutsche dabei sein zu können.“

Obwohl Merkel in den USA war, traf Trump die Kanzlerin nicht – warm geworden sind die beiden nie miteinander. Nach Angaben eines deutschen Regierungssprechers hatte die US-Seite frühzeitig mitgeteilt, dass der Präsident nicht in Washington sein werde.

Trump sprach am Donnerstag ebenfalls vor Absolventen, allerdings rund 2850 Kilometer von Harvard entfernt, nämlich an der US Air Force Academy im US-Bundesstaat Colorado. Nichts und niemand werde jemals die Vereinigten Staaten von Amerika stoppen, rief er dort. Berliner Zeitung (31.5.19)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Muslime in Europa, Ghettos, Parallelgesellschaften ,Europäischer Islam ? Keine absolute Religionsfreiheit,Ist der Islam Tolerant ?

Muslime in Europa, Ghettos, Parallelgesellschaften ,  Integrationsunwilligkeit und Deutschfeindlichkeit,   Europäischer Islam ? Keine absolute Religionsfreiheit , Ist der Islam Tolerant ?

Die Mehrheit der Muslime in allen europäischen Ländern lebt in Kulturghettos , genannt auch Parallelgesellschaften, worauf Soziologen, spezialisiert auf demographische Probleme, schon vo 15 Jahren mit Nachdruck hingewiesen haben.

In diesen Parallelgesellschaften wird das mittelalterliche orientalisch-islamische Gesellschafts- und Menschenbild nicht nur konserviert, sondern auch erheblich verstärkt (siehe auch die zunehmenden ethnoreligiösen und sozialpsychologischen Probleme von Muslimen der dritten Generation) . Die deutsche Rechtshoheit wird teilweise aufgehoben  und teilweise von fast steinzeitlichen Moral-und Ehre Auffassungen ersetzt.
Damals konnten sich die Soziologen nicht vorstellen, dass die Integrationsunwilligkeit und sogar speziell die Deutschfeindlichkeit (Begriff geprägt von liberalen Muslimen) solche fast beängstigende Formen annehmen könnte. Münchner Merkur (4.12.18, 22.2.19, 16.5.19), Tagesspiegel (28.12.18), Die Welt Facebook, Spiegel   Facebook (11.2.19, 16.5.19), Spiegel Facebook (13.2.19), Focus Facebook (13.2.19), LVZ Facebook (14.2.19), Tagesspiegel (14.2.19), Wiener Zeitung und FAZ Facebook (16.5.19)

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Die Gebote orientieren sich nach Angaben der Verantwortlichen an den Gesetzen Österreichs. Sie umfassen die Aufforderung, Gesetze zu befolgen, die deutsche Sprache zu lernen, das eigene Verhalten und die Erziehung der Kinder an „österreichischen Werten“ zu orientieren, die „hier geltende Religionsfreiheit (zu) achten“, „Tiere vor unnötigem Leid (zu) schützen“, neben Rechten auch Pflichten wahrzunehmen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Das zehnte Gebot lautet: „Du sollst Österreich gegenüber Dankbarkeit leben.“

Von Christoph B. Schiltz , Asylbewerber sollen sich an „zehn Gebote der Zuwanderung“ halten. 13.5.19

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-Kriminelle arabische Clans in den Großstädten : Es ist längst an der Zeit, diesen halbzivilisierten Subjekten Paroli zu bieten, bevor sie sich richtig zum Staat im Staate entwickeln. Es geht um die KRIMINELLEN Clans. Kennen Sie überhaupt ihre Mentalität ? Sie betrachten das Dulden ihres kriminellen Treibens als SCHWÄCHE des Staates. Welt Facebook (8.2.19)

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Viele haben eine türkische (15 Prozent) oder libanesische (31 Prozent) Staatsangehörigkeit, 36 Prozent haben eine deutsche Staatsangehörigkeit, fünf Prozent sind staatenlos.

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- Gewalttaten von Muslimen an französischen Juden : Eine bekannte Wahrheit : Die Muslime sind wegen Israel antisemitisch eingestellt. Speziell in Frankreich werden sie derart aggressiver, und gewalttätiger, dass Fanzossen jüdischen Glaubens sogar aus der geistigen Elite nach Israel auswandern. Unglaublich, wie weit es gekommen ist. Spiegel Facebook (12.2.19)

-Islamischer Schleier und Essen !!!   : Ich habe dieses unwürdige Theater zum ersten mal in einem Restaurant in Istanbul gesehen. Das waren eindeutig Araber. Schleier hoch und Schleier runter, während der Pascha normal aß. Ich habe für die arme Frau Mitleid empfunden. Ich weiß von meinen arabischen Studentinnen, dass die Frauen den Schleier etc. nicht freiwillig tragen. Bei einigen Frauen ist es so, dass der Schleier erst im Bett abgemacht wird. Tagesspiegel (14.2.19)
-Studentin aus Kiel will gegen Verschleierungsverbot vorgehen
Studentin Katharina K. (21) trägt Niqab – und löste an der Universität Kiel damit eine Debatte aus. Seitdem gilt ein Schleier-Verbot in Lehrveranstaltungen. Leipziger Volkszeitung (18.2.19)
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Allmählich wird die Sache sehr lästig. Die Studentin , bestimmt eine zum Islam konvertierte Deuutsche, soll zuesrt ihre Hausaufgabe machen, bevor sie GEZIELT provoziert, um im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stehen.
Sogar muslimische Theologen haben oft klargestellt, dass die Vollverschleierung mit dem Glauben nichts zu tun hat.

-Knappe Kleidung Pflicht: Zeina kämpft dafür, dass gläubige Muslima bei Olympia boxen
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Der Glaube ist im Kulturkreis des Westens PRIVATSACHE. Man soll es deshalb vermeiden, andere Menschen ständig damit zu konfrontieren. Diese Kapriolen und Lächerlichkeiten stören schon lange das soziale Leben. Sogar führender Theogen des Islam haben des öfteren unterstrichen, dass Kopftuch, Burka, Niqap etc. keine religiöse Pflicht dartstellen.
Focus Facebook (19.2.19)

.Brinkhaus und die Idee vom muslimischen Kanzler: Unfassbar dumm, Münchner Merkur (7.3.19)
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Es drängen sich mehrere Fragen auf :
a) Warum sagt Herr Bringhaus ohne trifftigen Grund ausgerechnet jetzt derartiges ?
b) Denkt er an die muslimischen Wähler, die traditionell in ihrer Mehrhet die SPD wählen ?
c) Will er als besonders originell auftreten ?
d) Will er eine ungewöhnliche Toleranz demon Dann liebe schweigenstrieren ?
e) Schließlich Cui bono ? Dann lieber schweigen.

Islamfeindliches Klima?, Münchner Merkur (18.3.19)
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Die Probleme weisen einen hochkomplexen Charakter auf. Die besorgten muslimischen Mitbürger sollten sich auch mit der wachsenden DEUTSCHFEINDLICHKEIT (Begriff geprtägt von liberalen Muslimen) von Muslimen befassen.

-Multikulturalität als ein komplexes Phänomen

Seit Jahren beschäftigen sich zwar Spezialisten und vor allem Kulturtheoretiker und Soziologen mit der Multikulturalität, es liegt jedoch bis heute keine einheitliche Definition vor. Insgesamt sind vier Hauptansichten über die M : a) Gleichzeitige Existenz unterschiedlicher Kulturen, zwischen den es keine Beziehungen gibt. b) Neben der vorherrschenden Kultur bestehen weitere, nicht gleich bedeutsame Kulturen. c) Wechselseitige Beeinflussung als objektiver Prozess der vorhandenen Kulturen. d) Zwar almähnlich freiwillige Anpassung fremder Kulturen an die einheimische Kultur, allerdings werden einzelne Elemente der fremden Kultur beibehalten.
In Europa konstatieren wir Erfolge, aber auch Misserfolge der Multikulturalität, die m. E. auf zwei Gründe zurück zu führen sind : a) Integrationsunwilligkeit in erster Linie der Muslime sogar jener der dritten Generation, die es vorziehen, in Kulturghettos bzw. Parallelgesellschaften zu leben. b) Gutmenschen oder links- und grünorientierte Politiker lassen sich von utopischen und überzogenen Gedanken über die Menschlichkeit leiten, die keineswegs die gesellschaftliche Realität widerspiegeln.
Ich bin der Meinung, dass die M. Sich sukzessive verbunden mit einigen Problemen durchsetzt. Als Beispiele seien große Veränderungen in der Sprache, in der materiellen Kultur ( z.B. Ernährung) , in der Musik, im Tanz , in der Kleidung sowie in einigen Lebens- und Umgangsformen, erwähnt. Dies ist so seit Jahrtausenden.
Zugleich sind übertriebene Phobien vor anderen Kulturen als sehr schädigend abzulehnen. Sie führen zu einer mikrokosmischen Nabelschau und schließlich zur Isolierung sowie zur Rückständigkeit.

Wissenschaftliche Quellen (nicht die lächerliche Wikipedia)
-Α. Mintzel, Multikultererelle Gesellschaften in Europa und Nordamerika, Passau, 1997.
-W. Kumlicka, Multikultur und Demokratie, Über Minderheiten in Staaten und Nationen, Hamburg, 1999.
-I. Leicht, Multikulturalismus auf dem Prüfstand, Berlin, 2000.
-B. Tibi, Europa ohne Identität ? Die Krise der multikulturellen Gesellschaft, München, 1998.
-B. Parekh, The Futur of Multi-Ethnic Britain, London, 2000
Neue Zürcher Zeitung , Facebook ( 20.3.19)

-Gehört der Islam zu Deutschland ? :Ganz einfach : Muslime leben in Deutschlad und zwar vorwiegend in Parallelgesellschften. Sich zu einem Land gehören, setzt eine innere Bindung voraus, welche die Türken nur gegenüber der Türkei haben.
Schlussfolgerung : Die Türken leben in Deutschlad, aber gehören zu der Türkei.Münchner Merkur ( 25.3.19)

-Gericht : Schließung muslimischer Kita in Mainz rechtmäßig , Focus Facebook (27.3.19) : Die “Muslimische Kita” verstärkt die INTEGRATIONSUNWILLIGKEIT und die Parallelgesellschaften. Danach kämen Forderungen wie Anwendung der Scharia, Schaffung einer islamischen Sittenpolizei und in der Perspektive nach bestimmten demographischen Veränderungen der Status einer religiösen Minderheit und danach die AUTONOMIE.
Also wehret den Anfängen. Focus Facebook (27.3.19)

-Fanatische Muslime als Europäer ? : “Aus einer gebratenen Katze wird keine Hasenpastete” (Hegel) und aus einem fanatischen Muslimen wird kein Europäer.
Süddeutsche Zeitung Facebook (1.4.19)

-Kopftuch, Beschwerden Muslimischer Frauen wegen Beleidigungen etc.

Märtyrer-Mentalität. Einfache Lösung eines immaginären Problems : Weil das Kopftuch keine religiöse Pflicht, sondern ein provokantes Symbol des verflixten Politischen Islam ist, können die lieben Musliminnen auf dieses verzichten und sich an die liberale Gesellschaft ANPASSEN. Nicht “wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass”. Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (4.4.19)

-Die arabischen hochkriminellen Clans haben sich zu einem Krebsgeschwür am Körper der Gesellschaft entwickelt. Sie haben jahrelang rechtsfreie Räume geschaffen. Falsche Toleranz.Focus Fascebook (28.3.19)

Prozess in KölnIS-Sympathisant droht vor Gericht mit Anschlag auf Dom – Richter reagiert gelassen
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-Bei den Orientalen ist zwischen dem Wort ( emotionsgeladen) und der Tat zu unterscheiden. Das nicht gesprochene Wort wird in der Regel realisiert. Auf alle Fälle hat er in diesem Lande nichts zu suchen. Focus (16.4.19)

-Region Klinikum St. Georg kooperiert mit Verein „Saida Kompetenzzentrum“ gegen Genitalverstümmelung in Leipzig gegründet
Das Leipziger Klinikum St. Georg und der Verein Saida International haben am Mittwoch das „Saida Kompetenzzentrum“ gegründet. Ziel der Kooperation ist es, von Genitalverstümmelung betroffene Mädchen und Frauen medizinisch und sozial zu versorgen. LVZ Facebook (17.4.19)

-Aufhebung der deutschen Rechtshoheit durch Muslime : Wenn wir im Abendland nicht aufpassen , werden wir in den nächsten ca. 20 Jahren mit FORDERUNGEN nach der Einführung der Saria konfrontiert. Vielleicht wird es zu spät sein. Allmählich und systematisch demontieren sie die deutsche Gesetzeshoheit. Tatsächlich WEHRET DEN ANFÄNGEN. Wiener Zeitung Facebook (23.4.19)

-Arabische kriminelle Clans : Man solte schnell diese orientalischen kriminellen Clans zur Räson bringen. Sie haben sich fast wie Staat im Staate entwickelt. Nach ihrem Werkanon glauben sie, dass der deutsche Staat vor ihnen Angst hat. LVZ Facebook (29.4.19)

-Religion, Muslime : Die Religionsfreiheit ist als Menschenrecht
(Menschenrechtskonvention von 1966) INDIVIDUELL. Für Muslime ist sie jedoch in der Praxis fast staatlich bzw. gesamtgesellschaftlich, weil es keine Trennung von Staat und Kirche gibt.
Es ist übrigens auch nicht üblich, dass die Gläubigen ihre religiösen Symbole demonstrativ zur Schau stellen. Münchner Merkur (30.4.19)

-Hochkriminelle arabische Clans

De facto sind die hochkriminellen orientalischen Clans Staat im Staate. Sie verfügen über kein demokratisches Rechtsbewusstsein und infolgedessen respektieren sie nicht Regeln und Gesetze. Sie stellen außerdem die Integrationsunwilligkeit par excellence dar.Sie sind eigentlich ein Krebsgeschwür am Körper der Gesellschaft. Es bedarf daher einer radikalen chirurgischen Operation. Die falsch verstandene Toleranz von naiven Politikern hat offensichtlich zu einem starken Masochismus geführt. Stern Facebook (16.5.19), Neue Zürcher Zeitung Facebook (6.5.19, 16.5.19), Focus Facebook, Münchner Merkur und FAZ Facebook(16.5.19)

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Alles schön und gut, jedoch ich sehe keinen Araber. Warum nehmen gerade sie zu dieser menschenrechtswidrigen Sache keine Stellung ? Steckt dahinter die rechtsfreie Parallelgesellschaft ?

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Warum nicht europäischer (moderner) Islam ?

Die Christen haben mit der nationalen Bezogenheit keine Probleme. Die Russen z.B. sprechen wohl von dem russischen Christentum, und die Griechen von dem griechischen Christententum. Ihre Theologen schauen mit tiefster Verachtung auf die Protestanten herab,die nicht als Christen,sondern als Ketzer betrachtet werden. D.h.,dass es sogar zwischen den christlichen Konfessionen große Unterschiede gibt

Des weiteren sollten Sie das islamische Gesellschafts -und Menschenbild, das unserem entgegengesetzt ist, mehr in Betracht ziehen, weil gerade dieses die tiefere Ursache für die muslimischen Parallelgeselschaften und die Integrationsverweigerung ist.
Ich hatte sehr lange Studierende ( darunter viele Doktoranden) aus vielen islamisch geprägten Ländern und daher weiß ich , worum es geht, ohne natürlich die Muslime pauschal dämonisieren zu wollen.
Darüber wäre es erforderlich und gerecht, die Unterdrückung der Christen in den meisten muslimischen Ländern zur Kenntnis zu nehmen. Ich nenne dies Anwendung des Reziprozitätsgrundsatzes in den Beziehungen von Staaten, die unterschiedlichen Kultur- und Rechtskreisen angehören.
Münchner Merkur (14.12.18), Tagesspiegel (28.12.18)

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Zu einem unbelehrbaren Muslimen

Sie machen methodishe Fehler, weil Ihnen die wissenschaftliche Methodologie völlig unbekannt ist.

Die Prämisse für den Westen ist sind bei allen Problemen die EUROPÄISCHE AUFKLÄRUNG , die Französische Bürgerliche Revolution, die Menschenrechte, die bürgerlichen Freiheiten, der Rechtsstaat, die Gewaltenteilung, die Demokratie etc. All dies ist dem Islamischen Kulturkreis, der hinsichtlich des Gesellschafts- und Menschenbildes sich noch im Mittelalter befindet. Hieraus ergeben sich nicht nur Probleme, sondern auch große Gefahren.

Gesellschaft und Staat stützen sich auf das INDIVIDUUM und den Citoyen (Staatsbürgrer) mit dem gesellschaftlichen Bewusstsein sowie mit dem Staats- und Rechtsbewusstsein.

Es ist weder rassistisch, noch diskriminierend zu konstatieren, dass die oben erwähnten prägenden Charakteristika des Westens dem orientalisch-islamischen Kulturkreis ein Buch mit sieben Siegeln sind. Auch deswegen ist die Integration der Muslime in die westliche Gesellschaft äusserst kompliziert, teilweise wie die Quadratur des Kreises.
Münchner Merkur (4.12.18), Tagesspiegel (28.12.18)

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Muslime in Europa, Keine absolute Religionsfreiheit

Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte
Abgeschlossen in New York am 16. Dezember 1966
Von der Bundesversammlung genehmigt am 13. Dezember 1991

Artikel 18 , (3) Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf
nur den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die
zum Schutz der öffentlichen Sicherheit, Ordnung, Gesundheit,
Sittlichkeit oder der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich
sind.
Schlußfolgerung :D ie Religionsfreiheit ist kein absolutes Menschenrecht.
Münchner Merkur (4.12.18, 1.2.19), Tagesspiegel (28.12.18, 14.2.19), Münchner Merkur Facebook (1.2.19), Lepziger Volkszeitung , Focus Facebook , Spiegel Facebook (11.2.19, 16.5.19), Spiegel Facebook, Focus Facebook (13.2.19), Neue Zürcher Zeitung Facebook (22.2.19), Die Welt Facebook (26.2.19), Wiener Zeitung Facebook , Stern und FAZ (16.5.19), Zeit (24.5.19)

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Toleranz, Christentum und Islam

Das Christentum und auch dass Judentum gehören zu den wichtigsten Säulen des Kulturkreises des Westens, keinesfalls jedoch der Islam, der gefährliche und menschenverachtende politische Islam sowieso nicht.
Die Toleranz darf  keine Einbahnstrasse sein und keinesfalls zur Selbstverleugnung führen . Es drängt sich auch die Frage nach dem Gegenseitigkeitsgrundsatz zwischen Staaten unterschiedlicher oder sogar entgegengesetzter Kultur- und Rechtskreise. Kurzum : Die Christen werden in den meisten islamischen Ländern brutal verfolgt. Warum protestieren die im Westen lebenden Muslime nicht dagegen ?

Die Zeit (4.12.18), Tagesspiegel (28.12.18, 14.2.19), Spiegel Facebook, Focus Facebook (13.2.19). LVZ Facebook (14.2.19)

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Staat im Staate (kriminelle arabische Clans in Berlin, Polizisten schwer verletzt)

Focus (12.9.18) von Panos Terz

Die betreffenden Clan-Mitglieder haben weder ein Rechtsbewußtsein , noch ein Staatsbewußtsein, noch ein gesellschaftliches Bewußtsein . Im allgemeinen Ihr Menschen- und Gesellschaftsbild widerspricht den Normen und Prinzepien eines modernen europäischen Staates . Es entspricht vielmehr der Epoche des Mittelalters, der in den orientalischen Gesellschaften gilt und nach Europa exportiert wurde.

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Leipzig, Eisenbahnstrasse, Parallelgese
llschaft

Allmählich entsteht der berechtigte Eindruck, dass sich in diesem Stadtteil eine Parallelgesellschaft mit verhängnisvollen Folgen für ganz Leipzig entwickelt. Es liegt Grund zu der Annahme , dass ein großer Teil dieser Gesellschaft über kein entwickeltes Rechtsbewusstsein verfügt und infolgedessen gar keine Angst vor den Gesetzen hat.
Schlussfolgerung : hartes Durchgreifen und der Situation entsprechende konsequente Anwendung der Gesetze (Strafen), bevor das Ganze aus dem Ruder läuft. Dann wird es aber endgültig zu spät sein. Leipziger Volkszeitung (7.11.18)

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Muslimischer Vergewaltiger, Kulturschock, Bestrafung

Es geht in erster Linie um vorbeugende Maßnahmen, die absolut notwendig sind. Die Muslime haben seit Jahrhunderten ein dem abendländischen diametral entgegengesetztes Frauenbild, daher bekommen sie einen gewaltigen Kulturschock, deswegen muß man sie nicht nur auf die Einhaltung der Rechts-, sondern auch der Sozial- und ethisch-moralischen Normen des Westens systematisch vorbereiten.
Die Bestrafungsformen sind eine andere Sache. Auf alle Fälle müssen sie auf der Grundlage neuer Rechtsbestimmungen besonders hart sein , um auch zu wirken. Frankfurter Allgemeine Zeitung (3.11.18)

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Vergewaltigung von Frauen durch Muslime

Vor genau 54 Jahren habe ich die ausländischen Studenten an unserer Fakultät in das europäische Leben unter besonderer Berücksichtigung der Frauen und der Sexualität eingeführt. Danach hörten die Belästigungen und die Vergewaltigungen der Frauen schlagartig auf.
Was hat eigentlich die Verantwortlichen daran gehindert, ähnliches zu tun ?.Ich finde ihre Haltung verantwortungslos.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (2.11.18)

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Frauenfeindliches Bild islamischer Männer, Vergewaltigung
westlicher Frauen, Intgration ist ausgeschlossen

Das Thema ist mir seit 60 Jahren wohlbekannt, den ich hatte viele kommilitonen und später aus zahlreichen islamischen Ländern Studenten und Doktoranden. Ihr Frauenbild ist schlicht und einfach die konsequente Fortsetzung des orientalischen frauenfeindlichen Bildes.

Nach Meinung der islamischen Studenten seien alle westlichen Frauen “Schlampen”, d.h . Nutten ohne Würde und Selbstachtung, da sie vor der Heirat Geschlechtsvekehr mit mehreren Männern hatten. Sie würden auch halbnackt herumlaufen und die Männer provozieren. Infolgedessen kann jeder Mann sie, wenn nötig, auch mit Gewalt haben.

Schlußfolgerung : Die Wandlung dieses archaischen Frauenbildes ist nicht möglich, und die Integration der islamischen Männer in ihrerMehrheit ist AUSGESCHLOSSEN. Es ist m. E. an der Zeit, diese einfache Wahrheit endlich zu kappieren, bevor es zu spät ist. Der Spiegel (27.10.18)

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Kriminelle arabische Clans (14.6.19)

Eines der Probleme besteht darin, dass der deutsche Staat die ethnologische (Mentalität) und religiöse Komponente der Clans völlig außer acht gelassen hat.  Sie gehören zum orientalischen Menschen -und Gesellschaftsbild, welches dem westlichen diametral entgegengesetzt ist. Die Toleranz ist z.B. als Schwäche des Staates (Polizei, Justiz) interpretiert worden. Ein modernes Rechtsbewusstsein fehlt.

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Woher kommen die Clans?

  • Wenn die Rede von kriminellen Araber-Clans ist, sind meist Mitglieder von Großfamilien mit türkisch-arabischen Wurzeln gemeint. In Deutschland gehören nach Schätzungen des Bundeskriminalamts (BKA) rund 200.000 Menschen zu solchen Großfamilien.
  • Die meisten von ihnen sind nicht kriminell. Manche aber haben sich zu mafiösen Gruppierungen zusammengeschlossen, nutzen familiäre Strukturen für kriminelle Geschäfte.
  • Sie leben häufig in einer abgeschottenen Parallelwelt, erkennen staatliche Strukturen nicht an. Straftaten werden zu internen Probleme erklärt, die innerhalb der Familien von sogenannten Friedensrichtern geregelt werden.
  • Viele haben eine türkische (15 Prozent) oder libanesische (31 Prozent) Staatsangehörigkeit, 36 Prozent haben eine deutsche Staatsangehörigkeit, fünf Prozent sind staatenlos.
  • Ausweisungen von Intensivtätern sind entsprechend schwierig

Mhallami kamen aus der Türkei

  • Das wesentlichste Kriterium der Zugehörigkeit des Einzelnen zum Clan ist die tatsächliche familiäre Verwandtschaft. Viele stammen ursprünglich aus dem Libanon, aus Syrien, dem Irak oder der Türkei. Vor allem im Ruhrgebiet wird häufig von Libanesen-Clans gesprochen. Gemeint sind dann kriminelle Mitglieder von Familien, die ursprünglich aus der Türkei und aus Syrien stammen. Sie gehören zu den sogenannten Mhallami, einer arabischstämmigen Volksgruppe.
  • Viele von ihnen wurden nach dem Ersten Weltkrieg aus der Türkei vertrieben und siedelten sich im Libanon an – oft fehlten ihnen die Mittel für Pässe und eine Einbürgerung. Hier lebten viele der Familien am Rand der Gesellschaft Als dort Bürgerkrieg ausbrach (1975 bis 1990), flohen viele der Familien nach Deutschland.
  • Viele haben in ihrer Fluchtbiographie gelernt, sich auf sich selbst und den Familienclan zu verlassen, wenn es ums Überleben geht. Diese Einstellung haben sie gewissermaßen importiert.

Clans in NRW: Viele Familienmitglieder haben nur einen Duldungsstatus

  • Sie kamen über Ost-Berlin in den Westen, beantragten Asyl und wurden auf verschiedene Bundesländern verteilt – vor allem nach Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Hier gab es einen Abschiebestopp, sie erhielten als Staatenlose direkt eine Duldung und blieben im Land. Bei nicht wenigen blieb der Duldungsstatus bestehen, über Generationen.
  • Menschen mit Duldungstatus haben es auf dem Arbeitsmarkt schwer: Eine selbständige Tätigkeit ist ihnen untersagt, eine Beschäftigung als Arbeitnehmer ist nur auf Antrag und nach Zustimmung durch die Ausländerbehörde möglich. Manche Experten sehen hierin eine mögliche Ursache dafür, dass sich aus der Perspektivlosigkeit heraus kriminelle Netzwerke innerhalb der Familien gebildet haben. WQuelle : Der Westen (2.7.19)

 

 

Völkerrecht, Begriff

Begriff Völkerrecht

1. Die Bezeichnung Völkerrecht ist mehr als irreführend. Sie ist die wörtliche Übersetzung des jus gentium (Recht der Völker) im Unterschied zum jus civilis im Imperium Romanum. Im 16. Jh. ist eine bessere Formulierung geprägt worden : Jus inter Gentes. Erst im 19. Jh. ist ein modernerer Terminus entstanden : Droit INTERNATIONAL Public ( INTERNATIONAL Public law, span. Derecho INTERNACIONAL Publico, ital. Diritto INTERNAZIONALE PUBBLICO, Deutsch INTERNATIONALES Öffentlicheς Recht ).
2. Dem Wesen nach handelt es sich um ein Internationales zwischenstaatliches Recht.
3. Die Inszenierung eines Putsches durch eine auswärtige Regierung stellt eine völkerrechtswidrige Einmischung in die inneren Angelegenheiten dar. Ebenso völkerrechtlich verboten ist die militärische Intervention zwecks Sturzes einer legitimen Regierung. Der Tagesspiegel ( 12.12.18)

Russland und Russen, Eine Analyse aus Sicht der Geschichte und der Ethnologie, Orthodoxie Russische und Ukrainische

Russland und Russen, Eine Analyse aus Sicht der Geschichte und der Ethnologie,Orthodoxie Russische und Ukrainische

Es besteht die Gefahr, dass wir aus lauter Bäumen den (russischen) Wald nicht sehen. Daher möchte ich die Reaktion bitten, den folgenden Fachkommentar zu veröffentlichen, der sich auf  jahrzehntelange Vorarbeiten stützt.

Russland und Russen, Eine Analyse aus Sicht der Geschichte und der Ethnologie

Um die Russen und speziell die russischen Politiker besser verstehen zu können, bedarf es eines komplexen Herangehens, der die Geschichte und die Ethnologie in Betracht zieht.

1. Russland gehört zu jenen europäischen Ländern, die weder die Renaissance noch die Aufklärung (es gab nur Ansätze : Lomonossow),, noch die bürgerliche Revolution, noch die Demokratie, noch den Rechtsstaat, noch das Individuum, noch den  citoyen, noch die bürgerlichen Freiheiten und schließlich noch die Menschenrechte gekannt haben. Es gibt insbesondere keine demokratische Tradition und als Konsequenz auch   kein Demokratiebewusstsein.

Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jh. haben russische Intellektuelle die Ratio (Vernunft) der europäischen Aufklärung schroff abgelehnt. Dabei  führten sie  folgende Hauptargumente  ins Feld :

a)  Die westliche Denkart sei unterentwickelt, weil sie sich ausschließlich  auf die Ratio stützt und infolgedessen dem Menschen nicht helfen kann, den „richtigen Weg“ zu finden. Im Unterschied vom Westen würde sich die „russische Seele“ als eine mythische und mystische Erscheinung präsentieren. Sie  betrachteten die rationalistische Klugheit  als eine westliche “Krankheit“ und zwar als reine Klugheit  ohne Weisheit und zugleich betonten sie die moralische  Notwendigkeit , wie sie in den bekannten Romanen Dostojewskis verherrlicht wird wie z. B. „Eine Person kann weise sein, aber zum weisen Handeln reicht die Klugheit nicht aus .” Oder das Vielsagende, „Das für uns wahrhaftige ist für Europa fremd“.

Der Hauptgedanke Dostojewskis besteht darin, dass menschliche Probleme nicht durch die Vernunft , sondern durch den christlichen Glauben sowie durch die „Weisheit des Herzens“ gelöst werden können. Dem Wesen nach hat die Mystik der orthodoxen Kirche das gesamte Leben des russischen Volkes durchdrungen.  Auch der andere Literaturriese Lew Tolstoi unterstreicht die „Reinheit“ des russischen Volkes und seine Fähigkeit, die Rettung im christlichen Glauben zu finden.

Die Gegner des Westens wurden als „Slawophile“ genannt, zu denen auch Petro Kirijewski gehörte, der auf den großen Unterschied zwischen  dem westlichen und dem „russischen Geist“ folgendermaßen hinwies : Der westliche Geist führe zum Individualismus (Verwechslung der Individualität mit dem Individualismus) und hilft dem Menschen nicht dazu, die Welt in ihrer Gesamtheit zu verstehen, während der „russische Geist“ , gestützt auf den christlichen Glauben  in der Lage ist, das Wesen der Dinge in ihrer  Gesamtheit zu erfassen.

Es fällt auf, dass solche Auffassungen eher der vorkapitalistischen Zeit entsprachen und eigentlich die russische Realität fast getreu widerspiegelten. Ihre Rückständigkeit ist durch nichts zu überbieten.

Das unfassbare ist, dass derartige Ansichten  in Russland in erster Linie von Theologen  aber auch von Politikwissenschaftlern und einigen Philosophen vertreten werden.  Es sei in erster Linie Alexander Geljewitsch – Dugin erwähnt, der im allgemeinen als einfußreicher Berater führender Politiker , einige meinen er sei Berater auch   Putins, gilt . Seine Kernthesen sind die folgenden : a) Die Werte des Westens wie Demokratie, Parlamentarismus, Freiheiten, Menschenrechte etc. seien nicht universell. b) Die “russische Zivilisation“ sei vom orthodoxen Christentum geprägt c) Die russische Zivilisation“ sei der westlichen Zivilisation überlegen. d) Infolgedessen  Russland benötige nicht die westlichen Werte. e) Es sei notwendig,  ein sacrales  Großreich unter der Führung Russlands in Eurasien zu schaffen.

Das gefährliche dieser Phantasien besteht darin, dass sie vor allem bei höheren Militärs Anklang finden.  Seine Schriften gehören zur Pflichtliteratur an den russischen Militärakademien.

2. Russland hatte das  große historische Pech, nicht wesentliche Elemente der griechisch-römischen Kultur, sondern die christlich geprägte Kultur des byzantinischen Reiches (korrekter des Oströmischen Reiches) und vor allem den Orthodoxen Glauben übernommen zu haben. Hierdurch ist ein Gesellschafts- und Menschenbild entstanden, das starke mittelalterliche Züge aufweist , wobei die Mystik als essentielles Element der Orthodoxie eine große Rolle gespielt  und weiterhin spielt , obwohl  mehrere Jahrzehnte ein atheistisches  Regime herrschte.

3. Die wesentlichen Elemente dieses Gesellschafts- und Menschenbildes sind die folgenden :

Jahrhundertelang  konnte kein Individuum geformt werden , vielmehr war und ist der Einzelne einer  in der Masse. Somit fehlen die  wesentlichen Eigenschaften des Individuums wie z.B. die Autonomie , die Eigenverantwortung und  der Entscheidungswille. Der Einzelne hat sich daran gewöhnt, dass andere, z. B. vor der Oktoberrevolution das Väterchen (Übersetzung des Wortes Attila (Atta =Vater)  aus den Turksprachen)   Zar oder die Regierung alles für ihn regeln. En passant sei auch  der  kommunistische Totalitarismus  erwähnt, der das Individuum  ohnehin  fast eliminiert hat.

4. Weil das Individuum fehlt, konnte und kann sich kein moderner Bürger herausbilden, der normalerweise von der Wechselbeziehung von Rechten und Pflichten ausgeht. Aber gerade dies ist die conditio sine qua non für die Existenz eines Staatsbewusstseins.  Jedoch als Kompensation für das fehlende Staatsbewusstsein   ist speziell unter Putin zielgerichtet ein überdurchschnittlich starkes Nationalbewusstsein geschaffen worden.

Somit gab es und weiterhin gibt es immer ideale Voraussetzungen für absolutistische, autoritäre und sogar totalitäre Regime.   Daher ist es kein Wunder, dass Putin beim russischen Volk offenkundig beliebt ist. Dem Wesen nach ist Putin das „Väterchen“ Zar. Es kann somit konstatiert werden, dass Putin für Russland der richtige führende Politiker ist. Das russische Volk kann tatsächlich mit der Demokratie nicht viel  anfangen. Gleiches gilt und für das bielorussische und sogar im Prinzip auch für das ukrainische Volk sowie für die anderen Völker mit orthodoxer Tradition (z.B. Georgier, Armenier, Moldawier, Rumänen, Bulgaren, Serben, Montenegriner und teiweise auch Griechen) . Über die Griechen schreibt z.B.der angesehene Philosoph Stelios Ramfos, sie seien seit 200 Jahren unterwegs nach  Europa ohne es jedoch erreicht zu haben.
Der Weg der erwähnten Völker nach Europa wird wahrhaftig noch mehrere Jahrzehnte dauern.

Dass speziell Russland hervorragende Schriftsteller wie z.B.  Fjodor Dostojewski, Lew Tolstoi, Anton Tschechow, Iwan Turgenjew, Boris Pasternak et alt.  und Komponisten wie z.B. Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Nikolai Rimski-Korsakow, Dmitri Schostakowitsch , Sergei Rachmaninow, Igor Strawinsky et alt.   hervorgebracht hat, ändert nicht viel an dieser Feststellung.

Die Zeit (7.12.18), Münchner Merkur (8.12.18), Neue Zürcher Zeitung  Facebook (4.1.19), Der Tagesspiegel Facebook (14.1.19)

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Russisch-Ukrainischer Kirchenstreit

1. Russland und die Ukraine gehören zu den europäischen Staaten sui generis, weil sie genauso  wie andere Staaten Osteuropas und des gesamten Balkan mit orthodoxer Tradition weder die Renaissance, noch die Aufklärung, noch die bürgerliche Revolution, noch den bürgerlichen Staat, noch eine funktionierende Demokratie  hatten. So betrachtet,  sind sie in erster Linie  in geographischer Hinsicht Teil Europas. Kurzum, sie sind in politischer Hinsicht zurückgebliebene Staaten, deren Zukunft  sehr ungewiss ist.

2. Für diesen Zustand gibt es mehrere Gründe, aber  der wichtigste ist in der  extrem negativen Haltung  der orthodoxen Kirche  zu den welthistorischen Europäischen Aufklärung zu suchen. Das Welt-, Gesellschafts- und Menschenbild der Orthodoxie ist theozentristisch und nicht anthropozentristisch orientiert, wodurch die Herausbildung des selbstbewussten Individuums und des staatstragenden  Bürgers massiv verhindert worden ist.

3. Dennoch ist die identitätsstiftende  und identitätssichernde Rolle der Orthodoxie  bei der Ethnogenese in Ost- und in Südosteuropa nicht zu unterschätzen. Sowohl allgemein , als auch  konkret vermittels der Autokephalie der jeweiligen Nationalkirche konnte eine eigene  nationale Identität geschaffen werden. Genau so war es bei den  Balkan-Völkern. im 19. und im 20 Jh. So ist es normal, dass die ukrainische Kirche sich von der russischen Kirche trennt und  mit der Hilfe des Ökumenischen Patriarchats der Orthodoxie Autokephalie im Sinne einer Nationalkirche erlangt. Hierdurch wird die eigene nationale Identität wesentlich gestärkt. ES sei  en passant darauf verwiesen, dass die Russische Kirche bereits im 16. Jh. mit Zustimmung des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel die Autokephalie erlangt hat.

4. Aber dadurch werden vitale Wirtschaftsinteressen der russischen orthodoxen Kirche als  auch allgemein des Imperium Russicum  direkt berührt. Beide Kirchen befinden sich nunmehr in einem unchristlichen feindlichen Zustand genauso wie im allgemeinen Russland und die Ukraine.

5. Zugleich kann die russische Kirche ihre jahrhundertealten Träume über die Erlangung der Führung der gesamten Orthodoxie  und die Verwandlung Moskaus  zu ihrem Zentrum endgültig begraben.  Wer sich mit dem Ökumenischen Patriarchat streitet, zieht letzten Endes den Kürzeren. Neue Zürcher Zeitung (17.12.18)

Der Spiegel (19.10.18), Wiener Zeitung (15.12.18), Neue Zürcher Zeitung, Süddeutsche Zeitung (17.12.128)

Islamisches Gesellschafts- und Menschenbild (thesenhaft), Kopftuch und Zwangsehe

Es wäre naiv und gefährlich anzunehmen, dass es sich nur um das Buffet ginge.
Daher habe ich den folgenden Fachkommentar verfasst und bitte die Redaktion,

ihn zu veröffentlichen.

Orientalisch-Islamishes Gesellschafts- und Menschenbild (thesenhaft)

Ohne ernsthafte Kenntnisse über das Islamische Gesellschafts-
und Menschenbild ist es ausgeschlossen, in den punctum questionis (Kern )
der zahlreichen kulturellen, politischen und sozialökonomischen Probleme des Orients
einzudringen. Ferner werden wir in die Lage versetzt, zu verstehen , warum essogar mit Muslimen der dritten Generation fast unüberwindbare Integrationsprobleme gibt und warum muslimische Parallelgesellschaften mit unabsehbaren Folgen entstanden sind.

Bei dem islamischen Gesellschafts- und Menschenbild sind natürlich mitunter große kulturelle Unterschiede zwischen den einzelnen islamischen Völkern und Staaten zu beachten.

Die prägenden Merkmale des islamischen Gesellschafts- und
Menschenbildes sind die folgenden :

a) Theozentrismus und teilweise auch Theokratie, die hochaktuell geworden
ist. Im Grunde geht es darum, dass im Mittelpunkt des Menschenlebens der Gott
steht, während das Menschenbild des Westens anthropozentrisch ausgerichtet ist.
b) Während im Islam höchstens der Einzelne in der Masse geortet werden kann,
ist der westliche Kulturkreis individualzentrisch geprägt, worauf sich der citoyen stützt.
Die Familie besitzt vor dem Familienmitglied und der Staat vor dem Einzelnen absolute Priorität.
c) Es fehlt der citoyen mit seinen Individualmenschenrechten
und Freiheiten. Des weiteren fehlen in der Realität die Trennung von Staat und religiöser Institution, die Rechtsstaatlichkeit und die Gewaltenteilung.
d) Die autoritären Herrscher und die Diktatoren in den islamischen Staaten
sind in gewisser Hinsicht die heutigen Pharaonen, Despoten und Satrapen der
Vergangenheit, weil autoritäre und diktatorische Regime der Natur der
orientalisch-islamischen Welt vollauf entsprechen , während die Demokratie ihr
wesensfremd sind. Noch eklatanter :Islam und Demokratie stellen eine
contradictio in adiecto (Widerspruch in sich) dar.
e) Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist in der stark patriarchalischen
islamischen Gesellschaft eine Chimäre. In vielen Fällen kann man sogar von
einer Unterdrückung der Frau sprechen.
f) Es wird sachlich festgestellt, dass die Kreativität vor allem auf dem
wissenschaftlichen Gebiet unterentwickelt ist. Es verwundert daher nicht,dass islamische Nobelpreisträger eine Seltenheit sind.
Im allgemeinen herrscht ein spekulatives Denken vor. Die Hauptursache hierfür
ist das Schulsystem, das aufs Auswendiglernen und auf Zitate von Autoritäten
stützt , und vor allem das kritische Denken fast unbekannt ist.
Die tieferen historischen Ursachen liegen in der Ablehnung des Logos und in der
absoluten Priorität des Glaubens.
g) Der vortreffliche Philosoph Al Farabi in Bagdad ( 9. Jh.) z. B. machte
sich, gestützt auf Aristoteles Gedanken über das Verhältnis von Logos (Ratio,
Vernunft) und Glauben. Am Anfang gab er der Vernunft den Vorrang, bis er von
der Obrigkeit gezwungen wurde, die Vernunft über Bord zu werfen und die
Priorität des Glaubens anzuerkennen.

Den größten Schaden hat jedoch der islamische Theologe und erklärte Feind

der griechischen Philosophie Al Ghasali in Kairo (11.Jh.) angerichtet, der

als erster im Orient meinte, man brauche nicht das Wissen der heidnischen

Griechen (Junani), denn das heilige Buch der
Muslime, der Koran, enthalte Antworten auf alle Fragen des Lebens.Danach fing man im Orient damit an, die Schriften der griechischen sowie der
aufgeklärten Philosophen des Orients öffentlich zu verbrennen. Damit begann der
unaufhaltsame Niedergang der islamischen Hochkultur und zugleich tauchte schon
damals der islamische Fundamentalismus auf. Hieraus ergibt sich, dass dieser
Niedergang jahrhundertelang gedauert hat.

Logische Konsequenz dieser Entwicklung ist das hoffnungslose Zurückbleiben des gesamten islamischen Kulturkreises, der ständig irgendwelche für die gesamte Menschheit gefährlichen Ungeheuer ( Al Kaida, Taliban, Dschihadisten etc.) gebärt.

Münchner Merkur, Die Zeit (3.12.18), Frankfurter Allegemeine Zeitung Facebook (4.12.18), Wiener Zeitung (15.12.18), Neue Zürcher Zeitung Facebook (17.12.18 , 11.2.19, 23.2.19), Lepziger Volkszeitung Facebook (30.1.19), Focus Facebook , Die Welt Facebook (11.2.19), Spiegel Facebook (13.2.19), Die Welt (12.4.19), Beliner Zeitung (17.5.19), Neue Zürcher Zeitung (5.7.19)

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Kopftuch, Burka, Niqab muslimischer Frauen , ein vielschichtiges Problem

1.Bis zu der islamischen “Revolution“ im Iran war es in Europa bei den muslimischen Frauen nicht üblich, Kopftuch, Burka und Niqab auf europäischem Boden  zu tragen. Somit handelt es sich nicht um ein religiöses Gebot, sondern um ein Zeichen des politischen Islam, der dem Abendland feindlich gesinnt ist.

2. Die Gesellschafts-und Menschenbilder des Westlichen Kulturkreises auf der einen Seite und des Islamischen Kulturkreises auf der anderen Seite sind nicht nur unterschiedlich, sondern darüber hinaus entgegengesetzt. Dies gilt auch für die Stellung der Frau in der Gesellschaft und speziell für die Gleichberechtigung der Geschlechter. All dies stützt sich auf westlich-liberale Werte und Gesetze als Ergebnis der Europäischen Aufklärung, durch die das Mittelalter ein für allemal beendet worden ist. Daher natürlich sind wir nicht bereit, ins Mittelalter zurück zu fallen.

3. Das Kopftuch, die Burka und das Niqab  ist dem Wesen nach  Symbole der Unterdrückung , aber mindestens der sozialen Minderstellung der Frau, ein Ausdruck der Selbstisolierung, der fehlenden Individualität (unbekannt in der islamischen Tradition) und stellt in der Endkonsequenz objektiv eine Verletzung der Menschenrechte und zwar konkret der Würde, der Willensautonomie und der Entscheidungsfreiheit der betreffenden Frauen dar. Dass sie in der Mehrheit angeblich das Kopftuch, die Burka und das Nikab  freiwillig tragen, ist eine orientalische Chimäre. Es gibt allerdings auch einzelne Fälle desTragens von  Kopftuch, Burka und Niqab  als Modeerscheinung.

4.Die individuellen Menschenrechte und Grundfreiheiten sind gemäß den entsprechenden internationalen Menschenrechts-Konvenventionen nicht absolut. Damit ist gemeint die Gewissens-und Religionsfreit, die von vielen Muslimen sehr extensiv in dem Sinne interpretiert wird, dass sogar die Teilnahme der Mädchen am Sportunterricht oder an gemeinsamen Schulasflügen von ihren Eltern nicht erlaubt wird oder das Tragen von Kopftuch, Burka oder Nikab als Freiheits- und Menschenrechtsververwirklichung betrachtet wird.

5. Nach dem Differenzierungsgrundsatz sollte es zu einem partiellen Verbot des Kopftuchs, der Burka und des Niqab kommen (z.B. in der Schule , bei den Gerichten und in der öffentlichen Vewaltung ).

Wiener Zeitung (19.10.18), Süddeutsche Zeitung (16.12.18),. Leipziger Volkszeitung Facebook (30.1.19, 19.2.19, 26.2.19) , Münchner Merkur Facebook , Münchner Merkur und Tagesspiegel Facebook (1.2.19), Münchner Merkur Facebook , Spiegel Facebook (13.2.19), Tagesspiegel (14.2.19) , Neue Zürcher Zeitung Facebook (22.2.19),FAZ Facebook (4.4.19), SDZ Facebook (30.4.19), FAZ Facebook (8.5.19), Wiener Zeitung Facebook (8.5.19), Welt Facebook (13.5.19), Zeit Facebook und Spiegel Facebook (16.5.19), FAZ (16.5.19), Berliner Zeitung (17.5.19), Welt (23.5.19)

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Islam, Probleme, Gefahren

1. Der Islam ist keine Religion wie die anderen, sondern vereinigt den Glauben aufs engste mit der Ideologie, den Staat und das Recht. Somit weist er eine hohe Komplexität auf und kann als ein totalitäres System betrachtet werden, welches kein Individuum, keinen Bürger, keine individuellen Freiheiten und keine grundlegenden Menschenrechte kennt.
2. Der gesamte islamische Kulturkreis hat die Moderne verpasst und belegt, verglichen mit den anderen Kulturkreisen (insbesondere Kulturkreis des Westens und Konfuzianischer Kulturkreis) bezüglich der ökonomischen, sozialen, politischen, wissenschaftlichen und hochtechnologischen Gebiete den letzten Platz.
3. Durch die Bevölkerungsexplosion in den islamischen Ländern ohne parallele Entwicklung der Produktivkräfte und der Schaffung von ausreichenden Arbeitsplätzen wachsen die ökonomischen und sozialen Probleme derart, dass eine befriedigende Lösung kaum möglich ist. Im Gegenteil, die Zuspitzung dieser Probleme wird immer schärfer.
4.Die herrschenden politischen Systeme in den islamisch geprägten Ländern sind autoritär bis diktatorisch, einige sehr korrupt und alle zusammen völlig unfähig, Staaten erfolgreich zu leiten und soziale Widersprüche zu überwinden.
5.Äussere Faktoren, wie die massive Einmischung in die inneren Angelegenheiten (Syrien) sowie die militärischen Interventionen in Libyen und in den Irak führten zu einer katastrophalen Situation und als deren Folge zur Verstärkung der Rolle radikaler, extremistischer und terroristischer Kräfte (Taliban, Al Kaida, „Islamischer Staat“ etc. ), die unter dem Mantel der Religion versuchen, die Macht an sich zu reißen mit dem Ziel islamische Theokratien zu errichten.
6.Es drängt sich die Frage auf , wieso es so einfach ist, eine Religion für ideologische und politische Ziele zu missbrauchen . Liegt es möglicherweise auch an der islamischen Religion ?. Wir stellen sachlich fest, dass in Verbindung mit den anderen Weltreligionen ähnliche Probleme und Gefahren nicht zu verzeichnen sind.
7.Es ist nicht auszuschließen, das in der nahen Zukunft ähnliche Terrororganisationen vor allem in den islamischen failed states ins Leben gerufen werden. Die islamische Welt gebärt wahrhaftig ein Ungeheuer nach dem anderen. Die Zeit (1.3.19), NZZ und Focus Facebook (17.5.19)

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Menschenbild im Orient und im Okzident, Überblick

Welt- und Menschenbild, Unterschiede zwischen dem
Kulturkreis des Westens (Westen) und dem Orientalisch Islamischen
Kulturkreis (Orient-Islam) .

1.Anthropozentrismus bereits in der Antike (Protagoras :“Der Mensch ist
das Maß aller Dinge“, “) im Westen- Theozentrismus (Gott ist das Maß
aller Dinge) im Orient Islam.
2. Demokratie schon in der Antike im Westen- Alleinherrscher, Despoten.
autoritäre Regime, Diktatoren seit fast 5 tausend Jahren ohne
Unterbrechung im Orient-I.
3. Individuum (Individualität ) im Westen- Familie und Sippe im Orient-Islam. Das selbstbestimmte Individuum ist weder existent , noch erwünscht.
4. Citoyen (Staatsbürger) im Westen -Masse im Orient-Islam.

5. Rechtsstaat im Westen-Vorwiegend Scharia im Orient-Islam. Priorität der Religion vor der wetlichen Verfassung.

6. Individuelle Menschenrechte und Freiheiten im Westen – Unfreiheit, Unterdrückung im Orient-Islam.
7. Vernunft , Logik und kritisches im Westen- Glaube und Spekulation im Orient-Islam. Vom 8. bis zum 11. Jh. sah es hoffnungsvoll aus.
8. Prinzipiell Gleichberechtigung der Geschlechter im Westen . Patriarchalismus und Fallokratie im Orient-Islam. DerMann ist alles, die Frau ist nichts.
Geringschätzung bis Unterdrückung der Frau. Symbole dieser Misere sind das Kopftuch, der Qitab und die Burka.

9. Im Bildungswesen kritisch-kreatives Denken im Westen – Auswendig lernen im Orient-Islam.
10. Kreativität im Westen (Erfindungen, Hochtechnologien,
Nobelpreisträger ) –Geistige und wissenschaftliche Agonie im
Orient-Islam.
11. Im Westen explodieren die Produktivkräfte, während der Orient-Islam
auf diesem entscheidenden Gebiet hoffnungslos zurückgeblieben ist.
12. Im Orient explodiert die Bevölkerung, für die aber keine
Arbeitsplätze geschaffen werden, während im Westen die Bevölkerung
stagniert oder abnimmt. Übrigens der türkische Präsident hat sich an die in Europa LebendenTürken appelliert,so viele wie möglich Kinder zu zeugen.
Was bezweckt er eigentlich damit ? Es ist bekannt, dass Kemal Atatürk 22 Mill.
Türken übernommen hat. Jetzt beträgt die türkische Bevölkerung fast 84 Mill. (Indonesien ,  1950 : 70 Mill., 2017 : 264 Mill. Pakistan , 1951 : 38 Mill., 2018 : 200 Mill. ).

13. Insgesamt, schreitet der Kulturkreis des Westens dynamisch vorwärts
und unaufhaltsam, gefolgt vom Konfuzianischen sowie teilweise vom
Hinduistischen Kulturkreis, während der Orientalisch-Islamische
Kulturkreis nicht nur auf der Stelle tritt, sondern teilweise zurück ins
Mittelalter marschiert.

Hieraus ergeben sich für die gesamt Menschheit
gewaltige Probleme, ja Gefahren.

Wiener Zeitung (19.10.18), Süddeutsche Zeitung (16.12.18),. Leipziger Volkszeitung Facebook (30.1.19, 19.2.19, 26.2.19) , Münchner Merkur Facebook , Münchner Merkur und Tagesspiegel Facebook (1.2.19), Münchner Merkur Facebook , Spiegel Facebook (13.2.19), Tagesspiegel (14.2.19) , Neue Zürcher Zeitung Facebook (22.2.19),FAZ Facebook (4.4.19), SDZ Facebook (30.4.19), FAZ Facebook (8.5.19), Wiener Zeitung Facebook (8.5.19), Welt Facebook (13.5.19), Zeit Facebook und Spiegel Facebook (16.5.19), FAZ (16.5.19), Berliner Zeitung (17.5.19), Welt (23.5.19)

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Kopftuch, Beschwerden Muslimischer Frauen wegen Beleidigungen etc.

Märtyrer-Mentalität. Einfache Lösung eines immaginären Problems : Weil das Kopftuch keine religiöse Pflicht, sondern ein provokantes Symbol des verflixten Politischen Islam ist, können die lieben Musliminnen auf dieses verzichten und sich an die liberale Gesellschaft ANPASSEN. Nicht “wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass”. Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (4.4.19)

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Taktik einiger Muslime : Ein Schritt nach dem anderen. Es ist nicht auszuschliessen , dass sobald muslimische Frauen in der Mehrheit sind, von den anderen Frauen verlangen werden, ebenfalls Kopftuch zu tragen. Nach Auffassung islamischer Theologen handelt es sich nicht um ein religiöses Symbol. Es geht doch um ein Symbol des gefährlichen Politischen Islam.
Ist es so schwer, zu begreifen, dass der Glaube PRIVATSACHE ist ? Solche Kapriolen verhindern die absolut notwendige Integration und tragen zur Stärkung der ohnehin vorhandenen Parallelgesellschaften. Warum betonen die muslimischen Frauen ihre Integrationsunwilligkeit ? Irgendwann wird ihnen diese Haltung zum Verhängnis. Auch die Toleranz hat ihre Grenze (unbekannt in den islamischen Ländern gegenüber Christen). Gilt der Gegenseitigkeitsgrundsatz nicht zwischen den Kulturkreisen ?
Ich hatte übrigens als Wissenschaftler in gehobener Position viele Studentinnen und Studenten sowie Doktoranden aus islamischen Ländern, die gläubig waren, aber es gab weder Kopftücher, noch diese unwürdigen Burka und Niqab. Insbesondere in Verbindung mit dem Politischen Islam und speziell mit dem verbrecherischen “Islamischen Staat” ist eine exorbitante Explosion der angeblich islamischen Kleidungsmetamorphosen. Hörsäle sind keine Gebetshäuser , und Europa ist kein Orient. Neue Zürcher Zeitung Facebook (22.2.19), Leipziger Volkszeitung Facebook (26.2.19)

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Der Glaube ist im Kulturkreis des Westens PRIVATSACHE. Man soll es deshalb vermeiden, andere Menschen ständig damit zu konfrontieren. Diese Kapriolen und Lächerlichkeiten stören schon lange das soziale Leben. Sogar führende Theologen des Islam haben des öfteren unterstrichen, dass Kopftuch, Burka, Niqab etc. keine religiöse Pflicht darstellen.
Focus Facebook (19.2.19)

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Studentin aus Kiel will gegen Verschleierungsverbot vorgehen
Studentin Katharina K. (21) trägt Niqab – und löste an der Universität Kiel damit eine Debatte aus. Seitdem gilt ein Schleier-Verbot in Lehrveranstaltungen. Leipziger Volkszeitung (18.2.19)
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Allmählich wird die Sache sehr lästig. Die Studentin , bestimmt eine zum Islam konvertierte Deutsche, soll zuerst ihre Hausaufgaben machen, bevor sie GEZIELT provoziert, um im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stehen.
Sogar muslimische Theologen haben oft klargestellt, dass die Vollverschleierung mit dem Glauben nichts zu tun hat.

Burka, Niqab

Kein religiöses Gebot, sondern eine Modeerscheinung kürzlich zum Islam konvertierter deutscher Frauen) vielleicht auch eine gezielte Provokation. Wenn man das toleriert, werden wir nach einigen Jahren iranische Zustände haben (“Sittenpolizei” für alle Frauen). Es ist also an der Zeit, diesem lächerlichen Spuck ein Ende zu setzen . Leipziger Volkszeitung Facebook (13.2.19)

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Die Kieler Universität hat nach einem Konflikt mit einer muslimischen Studentin eine Vollverschleierung des Gesichts in Lehrveranstaltungen verboten. “Auf dem Campus könnten Studierende aber auch eine Burka oder eine Niqab, die nur einen Augenschlitz zulässt, tragen”, sagte Uni-Sprecher Boris Pawlowski am Mittwoch.

Bildungsministerin Karin Prien (CDU) begrüßte den Beschluss und kündigte eine Gesetzesinitiative gegen das Tragen von Gesichtsschleiern auch in den Schulen an. Zuvor hatten die “Kieler Nachrichten” berichtet.

“Das Präsidium der CAU hat dafür Sorge zu tragen, dass die Mindestvoraussetzungen für die zur Erfüllung universitärer Aufgaben erforderliche Kommunikation in Forschung, Lehre und Verwaltung sichergestellt sind”, heißt es in der am 29. Januar beschlossenen Richtlinie der Hochschule. “Zu diesen Mindestvoraussetzungen gehört die offene Kommunikation, welche nicht nur auf dem gesprochenen Wort, sondern auch auf Mimik und Gestik beruht. Da ein Gesichtsschleier diese offene Kommunikation behindert, darf dieser in Lehrveranstaltungen, Prüfungen und Gesprächen, die sich auf Studium, Lehre und Beratung im weitesten Sinne beziehen, nicht getragen werden.”

“Nicht unproblematisch”

Ein Vollverschleierungsverbot sei in Deutschland kein Novum, sagte Pawlowski. Er verwies auf die Universität Gießen, die bereits vor einigen Jahren ein solches Verbot erlassen hatte. Anlass in Kiel sei gewesen, dass eine angehende Ernährungswissenschaftlerin – eine zum Islam konvertierte Deutsche – zu einem Tutorium einer Botanik-Vorlesung im Niqab erschienen sei. Der Dozent habe den Fall der Hochschulleitung zur Klärung mitgeteilt.

Ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages von 2014 bewertete eine Verankerung eines Verschleierungsverbots im Grundgesetz als “nicht unproblematisch”. Aber es verwies auf andere Möglichkeiten: “Neben einem Verbot der Gesichtsverschleierung im öffentlichen Raum sind weitere Ausgestaltungsvarianten eines Verbots der Gesichtsverschleierung denkbar. In Betracht kommen beispielsweise ein Verbot der Gesichtsverschleierung in öffentlichen Gebäuden, ein Verbot der Gesichtsverschleierung bei der Ausübung eines öffentlichen Amtes sowie das Verbot der Gesichtsverschleierung als Schülerin.” In dem Gutachten wurde auch verwiesen auf eine Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Danach stelle das Verbot, im Unterricht an einer Berufsoberschule einen gesichtsverhüllenden Schleier zu tragen, einen zulässigen Eingriff in die Religionsfreiheit der betroffenen Schülerin dar.

Eingriff aus Sicht des Bundesrates gerechtfertigt

Der Bundesrat beschloss im vergangenen Oktober, einen Gesetzentwurf für ein grundsätzliches entsprechendes Verhüllungsverbot beim Bundestag einzubringen. Im Gericht sollen Zeugen und Verfahrensbeteiligte künftig generell keine Gesichtsschleier, Burkas, Masken, Sturmhauben oder Motorradhelme tragen dürfen. Das Gericht müsse sämtliche Erkenntnismittel einschließlich der Mimik ausschöpfen können, um den Sachverhalt und die Glaubwürdigkeit von Aussagen aufzuklären. Bislang gibt es nur die Möglichkeit einzelner richterlicher Anordnungen, kein generelles Verhüllungsverbot.

Für Frauen, die aus religiöser Überzeugung ihr Gesicht mit einem Niqab oder einer Burka verhüllen, wäre das Verbot zwar ein Eingriff in die Religionsfreiheit. Aus Sicht des Bundesrates ist dieser aber gerechtfertigt, um die Funktionsfähigkeit der gerichtlichen Verhandlung zu gewährleisten.

“Tatsächlich sind der HRK keine weiteren Vorfälle dieser Art bekannt”

Sprecher der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) konnten zunächst nicht sagen, in wie vielen Schulgesetzen der Länder Vollverschleierungen verboten sind beziehungsweise von wie vielen Hochschulen in Deutschland. “Tatsächlich sind der HRK keine weiteren Vorfälle dieser Art bekannt. Auch Empfehlungen zum Thema gibt es bisher nicht”, hieß es in einer Mitteilung. Nach Angaben der KMK wird in den Ländern eine Vollverschleierung im Unterricht “als objektiver Unterrichtshinderunsgrund angesehen”.

Prien will ein Vollverschleierungsverbot im Schulgesetz bis zum Sommer 2020 durchsetzen. An den knapp 800 Schulen in Schleswig-Holstein gibt es nach Angaben des Ministeriums bisher keinen einzigen Fall, dass eine Schülerin mit Burka oder Niqab zum Unterricht erschienen sei. “Lehrkräfte und Lernende sollen bei schulischen Veranstaltungen ihrer Gesprächspartnerin und ihrem Gesprächspartner ins Gesicht schauen können”, zitierten die “Kieler Nachrichten” eine Ministeriumssprecherin.

Focus (13.2.19)

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Richard Dawkins Foundation

Das freiwillige Tragen des islamischen Kopftuchs

Die islamische Orthodoxie und die Freiwilligkeit

Das freiwillige Tragen des islamischen Kopftuchs

Foto: pixabay.com / makunin

Nachdem ich mich bereits einmal sehr ausführlich zum islamischen Kopftuch geäußert habe, möchte ich meinen ersten Blog-Artikel in diesem Jahr einem besonderen Aspekt dieses Themas widmen. Es soll im Nachfolgenden um die Frage nach der Freiwilligkeit des Tragens des islamischen Kopftuchs und anderer Verhüllungsformen des orthodoxen Islams gehen. Diese angebliche Freiwilligkeit ist bei Diskussionen unter Europäern sehr oft das schlagende Argument schlechthin, das sich jeweils ungefähr so anhört: „Ja, wissen Sie… Ich bin zwar auch kein Fan vom islamischen Kopftuch, aber solange eine Frau das freiwillig macht, darf und soll man sie nicht davon abhalten wollen!“ Selbstverständlich könnte dem entgegengehalten werden, dass das politische Statement des islamischen Kopftuchs und die damit zum Ausdruck kommende Sexualmoral mit Geschlechterapartheid ohnehin völlig inakzeptabel sei und die Freiwilligkeit daher nicht wirklich eine Rolle spiele. Ich möchte es aber bei diesem einen Gegenargument nicht belassen, weil die meisten regressiven Linken dem entgegenhalten würden, dass diese Sexualmoral zulässig sein muss, solange sie auf freiwilliger Basis erfolge. Deshalb möchte ich genau auf diesen Punkt eingehen, namentlich auf die Freiwilligkeit selbst. Was bedeutet eigentlich „freiwillig“? Ist das Tragen des islamischen Kopftuches denn wirklich freiwillig?

Meines Erachtens können wir die angebliche Freiwilligkeit des Hijab-Tragens daran messen, wenn wir betrachten, was geschieht, wenn eine Frau oder eine Vielzahl von Frauen den Hijab nicht mehr tragen wollen. Wie wir wissen, ist dies in vielen Staaten dieser Erde überhaupt keine Option, womit wir es mindestens in diesen Fällen wohl unstrittig nicht mit Freiwilligkeit zu tun haben. Dann gibt es muslimisch geprägte Staaten, wo eine gesetzliche Pflicht zur Verschleierung zwar nicht besteht, aber der gesellschaftliche Druck so groß ist, dass etwas anderes nicht zur Debatte steht wie beispielsweise Ägypten. Und dann kennen wir den Umgang mit Frauen in Europa, die den Hijab ablegen. Regelmäßig werden solche Frauen bedroht und beschimpft. Meines Erachtens kann daher kaum bestritten werden, dass solche Dinge enorm einschüchternd wirken, so dass eine Frau auf einen solchen Schritt lieber verzichtet und es erst gar nicht wagt, das islamische Kopftuch oder den Niqab abzulegen.

Tatsache ist, dass die islamische Orthodoxie kein Ding der Freiwilligkeit ist und meines Erachtens sollten wir beim Gebrauch des Freiwilligkeitsbegriffs ohnehin etwas sorgsamer sein. Immerhin ist in diesem Wort der sogenannte „freie Wille“ versteckt, mit anderen Worten die Fähigkeit und die Freiheit, in Eigenverantwortung Entscheidungen treffen zu können und die Konsequenzen dieser Entscheidungen zu tragen. Um freien Willen zu haben, braucht es einerseits eine gewisse Reife (Urteils- und Handlungsfähigkeit) und vor allem darf es keinerlei Zwang geben. Ansonsten ist etwas nicht wirklich freiwillig.

Wenn eine Frau, die das Kopftuch ablegt, im besten Fall von Eltern, Verwandten und Freundeskreis gemobbt und gemieden  und im schlimmsten Fall verletzt oder sogar umgebracht wird, kann nicht wirklich von Freiwilligkeit die Rede sein. Und das ist genau der wichtige Unterschied, wenn wir von freiwilligen Entscheidungen im Bereiche der Religion sprechen. Ein gewöhnlicher Westeuropäer mit christlichen Wurzeln kann in aller Regel problemlos zu einer anderen christlichen Denomination oder zu einer anderen Religion wechseln und selbstverständlich auch ganz auf Religion verzichten, ohne dass dies gesellschaftliche, familiäre oder gar lebensbedrohliche Konsequenzen für ihn hätte. Eine Scharia-Muslimin hingegen, die das islamische Kopftuch angeblich freiwillig trägt, kann dieses nicht einfach so von einem Tag auf den anderen ablegen. Wer glaubt, dass dies mindestens in Europa möglich sei, lebt vermutlich in einem anderen Jahrzehnt.

Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte und deshalb möchte ich den Lesern meines Blogs abschließend einige Fotos zeigen, die ich neulich auf einer türkischen Webseite gefunden habe. Die Fotos zeigen eine Hijab-Party („Kapanma partisi“) an einer Grundschule in der Türkei, bei der die Kinder sich verschleiern und diesen Anlass feiern. Wörtlich bedeutet „kapanmak“ (Verb) übrigens passenderweise „sich verschließen“ und somit würde die wörtliche Übersetzung dieses Anlasses „Die Party des Sich-Verschließens“ lauten. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

In diesem Kontext bedeuten die nachfolgenden Fotos, dass sich die Kinder hier zum ersten Mal aber auch für die Zukunft verschleiern, d.h. von nun an „Tesettür“ tragen werden, also ein Kopftuch und in der Regel ein Mantel oder etwas in dieser Art, sprich einen Hijab.

Auf den Tafeln steht: „Gott sei Dank habe ich mich verschleiert“; „Ich habe es getan, weil es Gottes Befehl ist“; „Glück ist ein gutes Geschäft“; eine andere Variante von „Gott sei Dank habe ich mich verschleiert“; „Los, verschleiere dich auch“; „Ich habe mich verschleiert, ich bin glücklich“; „Hoffentlich (inschallah) wird euch dies ebenfalls zuteilwerden“; „Auch ich habe mich nun verschleiert“

Auf dem „Bilderrahmen“ steht „Wir sind glücklich mit Tesettür“

Auch wenn diese Bilder vermutlich zunächst schockierend wirken, kann ich meinen Lesern versichern, dass die Hirnwäsche, die auf diesen drei Bildern dokumentiert wird, noch eine harmlose ja sogar eine liebevolle Variante der Kinderverschleierung darstellt. In aller Regel findet für so etwas keine Party statt. Vielmehr kommt die Mutter im Auftrag des Vaters eines schönen Tages zur Tochter und gibt den Befehl durch, dass sie sich von nun an verschleiern müsse. So sieht die „Freiwilligkeit“ des Kopftuchs in den meisten Fällen faktisch aus.

Natürlich bedeutet das noch lange nicht, dass sich alle Musliminnen, die sich an diesem einen Tag in ihrem Leben verschleierten und seither verschleiert geblieben sind, unterdrückt fühlen. Der Hijab ist für viele dieser Frauen seit jenem schicksalshaften Tag ein Teil ihres Lebens, den sie oft auch akzeptiert haben und der seither irgendwie zu ihnen gehört. Doch das bedeutet wiederum nicht, dass wir es vorliegend mit „Freiwilligkeit“ zu tun haben, weil sofern etwas wirklich freiwillig sein soll, eine echte Option bestehen muss, genau das Gegenteil zu tun, namentlich das Kopftuch abzulegen, was die wenigsten Frauen, die das islamische Kopftuch tragen, tun können.

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-Mentalität
Ohne Kenntnis der Mentalität der Völker werden in den internationale Beziehungen (z.B.der Westen gegenüber den Orientalen) große Fehler begangen. NZZ Facebook (9.5.19)

-Irrationalität und Großmäuligkeit :D ie Irrationalität und die Großmäuligkeit gehören zu prägenden Merkmalen der orientalischen Mentalität. Hierfür gibt es zahlreiche Beispiele aus allen Zeiten. All dies ist verbunden mit einer unvorstellbaren Selbstüberschätzung. Focus (30.4.19)

-Märchen des Orients :Im Orient werden Legenden ohne Ende geboren. Nicht zufällig sind dort die ältesten Mythen und die meisten Weltreligionen entstanden. NZZ Facebook (2.5.19)

-Die Muslime sprechen nur von den Kreuzzügen und vergessen ihre Eroberungskriege gegen die Europäer : Die muslimischen Araber sind in Europa plündernd eingefallen. In Poitier sind sie Anfang des 8.Jh.vom Frankenkönig Karl Martel vernichtend geschlagen. Ohne ihn wäre schon längst Europa islamisch. Die Araber haben es auch gegenüber dem Byzantischen Reich versucht, jedoch sind sie auch dort besiegt woeden . Die Türken sind zwei mal in Österreich eingefallen. Jedoch die tapferen Österreicher mit entscheidender Unterstützung der ebenfalls tapferen Polen hsben die Türken geschlagen. Ohne diese Siege wäre Europa muslimisch. Haben Sie das in der Schule nicht gelernt ? Ich habe schon längst den Eindruck, dass die Muslime sich in der Rolle des Opfers gefallen.Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (30.4.19)

Ohne Kommentar : Die Bevölkerungsentwicklung in einigen islamischen Ländern :
-Ägypten : 1951 : 21 Mill. ; 1980 : 43 Mill. ; 2919 . ca. 99 Mill.
-Algerien : 1951 : 9 Mill. ; 1980 : 20 Mill. ; 2018 : 42 Mill.
-Indonesien : 1960 : 88 Mill.; 1980 : 148 ; 2017 : 264 Mill.
-Marokko : 1951 : 9 Mill.; 1980 : 20 Mill.; 2018 : ca. 36 Mill.
-Nigeria : 1951 : 38 Mill.; 1980 : 73 Mill. ; 2018 : ca. 195 Mill.
-Pakistan : 1951; 38 Mill. ; 1980 : 77 Mill., 2019 : 200 Mill.
-Türkei : 19551 : 22 Mill. ; 1980 : 43 Mill.; 2019 : ca. 84 Mill.
Die Zeit Facebook (29.4.19)

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Buddhisten gegen Moslems in Myanmar ? Das stimmt, aber Derartiges ist in der gesamten Geschchte des Buddhismus (über 2000 Jahre ) zum ersten Mal passiert.

In den vergangenen 60 Jahren habe ich aus echtem Interesse mit den Grundsätzen und insbesondere mit der Ethik aller Weltreligionen beschäftigt. Was die menschlich-ethische Komponente anbelangt, ist für mich der Buddhismus die beste Religion.

Ich bin aber PANTHEIST. Somit bewahre ich Neutralität gegenüber den Religionen und respektiere den Glauben als MENSCHENRECHT. Münchner Merkur (23.4.19)

-Sri Lanka, Islam und Barbarei

Die Wiederkehr der religiösen BARBAREI. Warum handeln die Gläubigen des Buddhismus, des Hinduismus und des Christentums nicht so BARBARISCH ? Was hat die islamische Religion en general , dass sie so leicht und so oft von Verbrechern und Perversen mißbraucht werden kann ? Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der Muslime in der Welt sowie hier in dieser Zeitung ? Wo bleiben ihre Proteste gegen dieses BARBARENTUM ? Münchner Merkur (23.4.19)

-Sri Lanka und unsere Muslime, Wo bleiben ihre Proteste ?

Wo bleiben eigentlich die Proteste der ansonsten so lautstarken Muslime in Europa und speziell in Deutschland gegen diese BARBAREI ? Wollen die Herren Muslime immer die beleidigte Leberwurst oder den Märtyrer spielen ? Wie kommt es , dass nur Muslime (nicht Buddhisten, selten Christen oder HIndus) solche Bestialitäten begehen ? Stimmt mit dieser Religion etwas nicht , wenn jeder sie für barbarischen Terror mißbrauchen kann ? Süddeutsche Zeitung Facebook (25.4.19)

-Armee in arabischen Ländern ; Die Armee ist die einzig funktionierende Kraft in den islamisch geprägten Ländern. Ferner besitzen die Bewohner dieser Länder kein Demokratie- und kein Staatsbewusstsein. Schlussfolgerung : Nur die Armee ist imstande, eine gewisse STABILITÄT zu garantieren (Siehe auch unter sehr richtig). Ohne sie bricht sofort das Chaos aus (bellum omnium contra omnes !). Wiener Zeitung Facebook (23,4.19)

-slam und Gewalt : Der hochtoxischen Gebärmutter des “Politischen Islam” enspringen immer wieder neue Bestien. Dieser Kulturkreis ist wahrhaftig dem Untergang geweiht. Während andere Kulturkreise (z.B. der Kulturkreis des Abendlandes und der Konfuzianische Kulturkreis) auf der Basis modernster Hochtechnologien, in die Höhen des Alls vorstoßen und in die Tiefen der Ozeane eindringen und insgesamt das Antlitz der Welt verändern, schreitet die islamische Welt mit Hochgeschwindigkeit zurück ins Mittelalter. LVZ ( 23.4.19)

-Brunei verteidigt Steinigung von Homosexuellen gegenüber der EU
Es ist ein beinah absurder Brief an das Europäische Parlament, der da aus Brunei geschickt wurde. In ihm wird die viel kritisierte Todesstrafe gegen Homosexuelle verteidigt – und „Toleranz, Respekt und Verständnis“ eingefordert. LVZ Facebook ( 23.4.19)
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Auf dem hochgiftigen Humusboden des Politischen Islam wachsen nicht nur Ungeheuer, sondern auch Verrückte. Der kleine Sultan lebt noch im Mittelalter, was übrigens für die meisten Muslime gilt. LVZ Facebook ( 23.4.19)

-In Sudan : herrscht fast das Gewohnheitsrecht, dass das Militär die Macht uneingeschränkt und ziemlich brutal ausübt. Sudan ist ein rückständiger islamischer Staat, der auf keinen grünen Zweig kommt. Es handelt sich also um keinen sudanesischen Frühling”. Die Zeit (12.4.19)

-Der “Arabische Frühling” ist a priori eine Chimäre und ein gewaltiger Trugschluß gewesen. Die meisten Europäer wissen nicht, wie der Orient tickt, auf alle Fälle niemals demokratisch, sondern stets AUTORITÄR. Neue Zürcher Zeitung Facebook (8.4.19)

-Westen-Libyen :  Der Westen (Frankreich, Vereinigtes Königreich) tragen die Schuld für den Untergang der libyschen Staatlichkei und für den zerstörerischen Bürgerkrieg. Er soll sich nunmehr raushalten. Immer, wenn er sich einmischt, entstehen gewaltige Katastrophen. Süddeutsche Zeitung Facebook (5.4.19)

-Bestrafung der Verbrecher des “Islamischen Staates”

Für jene , die Verbrechen begangen haben, sollte der Rechtsgrundsatz “Ort der Begehung der strafbaren Handlung” gelten. Also Verurteilung dort nach dem Recht Syriens und Iraks. Für jene, die Völkermord begangen haben, sollte der Internationale Strafgerichtshof entscheiden. Der Tagesspiegel (27.3.19)

-Ägypten :Träume und Realität . Zur Zeit Nassers, d.h.Anfang der 50er Jahre hatte Ägypten 21 Mill. Einwohner, 1980 waren es 43 Mill., 2010 81 Mill. und für 2019 rechnet man mit 100 Millionen. Wie soll man denn diese Bevölkerung ernähren ohne parallele Weiterentwicklung der Produktivkräfte ? NeueZürcher Zeitung Facebook (21.3.19)

-Letzte Schlacht gegen den “Islamischen Staat” : Gott sei Dank, bald ist auch dieser Spuck vorbei, aber die Gebärmutter des Wahhabismus wird bestimmt das nächste Ungeheuer gebären. Dieser harte Kern der Dschihadisten sollte schleunigst gen islamischen Himmel befördert werden. Im Falle der Gefangennahme sollte auf sie die Scharia angewandt werden. FAZ Facebook (11.3.19)

-”Gotteskrieger” -Rückkehr : Die ehemals eigenen Staatanghörigen muslimischen Glaubens haben die westlichen Staaten gehasst und haben ohne Erlaubnis in fremden Streitkräften gekämpft. Infolgedessen haben sie ihre Staatsangehörigkeit verloren . Daher haben sie kein Recht, zurückzukehren, und die Staaten sind nicht verpflichtet, sie aufzunehmen. Sie können sich an islamische Staaten wenden, wo sie die Möglichkeit haben, nach der Scharia zu leben. Wiener Zeitung Facebook (26.2.19)

-Dschihadisten Gefangene der Kurden : Die heroischen Kurden sollten auf diese Verbrecher die Scharia anwenden und sie ins Paradies der islamischen Fanatiker schicken, wo es für jeden 72 “Ewige Jungfrauen ” gibt.
Leipziger Volkszeitung Facebook (24.2.19)

-WAr der Islamischer Staat ein Staat ? : a) Die völkerrechliche Anerkennung hat keine konstitutive, sondern nur eine deklaratorische Wirkung und Bedeutung. b) Es gibt auch staatsähnliche Gebilde. c) Das Völkerrecht kennt auch Staaten in statu nascendi. d) Wenn schon eine Selbstbenennung (Islamischer Staat) vorliegt, warum sollte man in der Argumentaion darauf verzichten ?
Wiener Zeitung Facebook (20.2.19)

-Dschihadisten, Diskussion in der Presse : Es wäre eigentlich Aufgabe der Soziologen, Ethnologen und Politologen genau zu untersuchen, welchem sozialen und ethnischen Milieu die Dschihadisten entstammen und ob sie zu den wohlbekannten aggressiven Salafisten gehörten. Ferner gilt es, den politischen Islam sowie die “Deutschfeindlichkeit” (der Begriff wurde von einer türkischen Intellektuellen geprägt) zum Gegenstand weitergehenden Untersuchungen zu machen, sonst besteht die Gefahr, dass auch hier die Diskussion sich auf Stammtischniveau befindet ,wo insgesamt Emotionen vorherrschen. Frankfurter Allgemeine Zeitung (20.2.19)

-Keine Rückkehr der Dschihadisten !

Die Bevölkerung ist eines der drei konstitutiven Elemente des Staates (Aristoteles, Georg Jellinek). Aus dem Verhältnis zwischen einem Staat und seiner Bevölkerung leitet sich die Personalhoheit ab, auf die sich die Staatsbürgerschaft als Rechtsverhältnis. Aus der Staatsbürgerschaft ergeben sich für den Staat die FÜRSORGEPFLICHT gegenüber den eigenen Staatsbürgern und für die Staatsbürger die Loyalitätspflicht gegenüber dem eigenen Staat.
In diesem Falle haben jedoch die Dchihadisten ihre Staatsbürgerschaft automatisch verloren und sind also nicht mehr deutsche Staatsbürger(Artikel 17, Ziffer 1, 5.. des Staatsangehörigkeitsgesetzes : „1) Die Staatsangehörigkeit geht verloren …5.durch Eintritt in die Streitkräfte oder einen vergleichbaren bewaffneten Verband eines ausländischen Staates (§ 28).
Schlussfolgerung : Unter normalen Bedingungen hätte der deutsche Staat die Fürsorgepflicht den Dschihadisten, nolens volens die Rückkehr zu ermöglichen, obwohl sie ein großes Sicherheitsrisiko für die gesamte Gesellschaft darstellen. Sie werden wie tickende Bomben sein.
Weil sie jedoch die deutsche Staatsbürgerschaft nicht mehr besitzen , entfällt die oben genannte Fürsorgepflicht, und die Verbrecher werden dort bleiben müssen ,wo sie ihre Verbrechen begangen haben.
Unabhängig davon, wenn es nach mir ginge, würde ich sie im Gefängnis des Landes, wo sie ihre Verbrechen begangen haben, schmoren lassen. Auch die Humanität hat ihre Grenzen. Man darf nicht vergessen, dass der „Islamische Staat“ eine Ausgeburt der Hölle war. Man darf die Bestialitäten dieser Barbaren niemals vergessen.
FAZ Facebook , Süddeutsche Zeitung Facebook , Neue Zürcher Zeitung Facebook, Stern Facebook , Spiegel Facebook, Tagesspiegel Facebook (19.2.19), Münchner Merkur, Die Zeit (19.2.19)

-Deutsche Dschihadisten Der IS-Mann, der von Reue spricht
IS-Kämpfer Fared S. landete als einer von wenigen Deutschen auf der UN-Terrorliste. Heute spricht er in kurdischer Haft von Reue. Wie glaubwürdig ist das? Tagesspiegel(19.2.19)
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Er stand auf der UNO-Terrorliste und war also ein Top-Verbrecher. Deswegen ist er nicht glaubwürdig. Das wundert mich, dass die Kurden ihm gegenüber nicht die Scharia angewandt haben, d.h. dass er noch lebt. Möglicherweise hat ihn die unverdient erworbene deutsche Staatsbürgerschaft gerettet.
Ihn und seinesgleichen würde ich niemals reinlassen. Er soll dort im Gefängnis schmoren. Das kann doch nicht wahr sein , dass aus einem sehr fanatischen Verbrecher ein Lamm wird. So ändern sich die Zeiten. Tagesspiegel Facebook (19.2.19)

-Gefangene IS-Kämpfer : Die Sieger könnten eigentlich gegenüber den Gefangenen Muslimen auch aus den europäischen Staaten die ihnen wohlbekannte Scharia anwenden. Warum soll sich die Justiz der europäischen Staaten mit diesen Verbrechern befassen ?
Der “Islamische Staat” war eine Ausgeburt der Hölle und eine TERRORORGANISATION , und für die IS-Kämpfer gilt deswegen ohnehin nicht das Kriegsrecht. Zeit (19.2.19)

-Tapfere und heroische Kurden, Vernichtung der Bestien des “Islamischen Staates”

Ich möchte darauf hinweisen, dass das “Ergänzungsprotokoll zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz von Opfern nicht internationaler bewaffneter Konflikte (Protokoll II) vom 10. Juni 1977 ” für diesen Konflikt nicht gilt, weil es sich bei dem “Islamischen Staat” um eine verbrecherische und terroristische Organisation handelt.
Für diesen Fall gilt ausschließlich das Internationale Strafrecht.
Lob und Anerkennung verdienen die tapferen kurdischen Kämpfer, die den Löwenanteil an der vernichtung dieser Pest und am Sieg für die gesamte Menschheit geleistet haben.
Wer sie angreift, wird ein Verbrechen an der Menschheit begehen. Ich meine den türkischen Präsidenten Erdogan. Die Zeit (14.2.19)

-MIlitärdiktatur im Orien : Die Militärdiktatur ist die einzig mögliche und funktionierende Herrschaftsform in den orientalisch-islamischen Staaten. Man muß die Realität widerspiegeln und nicht irgendwelche Wunschvorstellungen (Demokrit). Die Zeit (14.2.19)

-Afghanistan Deutschland will Taliban zu Friedenskonferenz einladen, Tagesspiegel Facebook (12.2.19)

Ich hatte einen sehr intelligenten afghanischen Studenten, der sich in seiner Diplomarbeit mit der friedlichen Lösung des Afghanistan -Problems und insbesondere mit der Vorbereitung der Friedensgespräche in New Delhi befasste. Einige Monate nach der erfolgreichen Verteidigung der Arbeit wurde er zum Leiter der Regierungsdelegation berufen. Die indische Regierung hat vermittelt. Das Friedensgespräche war erfolglos. Einige Monate später überrannten die Talibans die Regierungsarmee. Bei den Gefechten in der Hauptstad ist mein ehemaliger Student gefallen. Es drängt sich die Frage, ob die Talibans überhaupt wissen, was Friede bedeutet.
Tagesspiegel Facebook (12.2.19)

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Islamische Zwangsehe

Es interessiert vielmehr die Praxis als Teil der islamischen Tradition. Ohnehin gibt es schwerwiegende Probleme hinsichtlich des orientalisch -islamischen Menschenbildes, welches weder das Individuum mit seiner Willensautonomie und Entscheidungsfreiheit noch den Staatsbürger, noch generell die Demokratie kennt.
Die Zwngsverheiratung stellt eine eklatante Verletzung der Menschenrechte der betreffenden jungen Frauen dar und gehört dem Wesen nach zum Mittelalter. Sie ist en general verabscheuungswürdig.
Es ist auch hinsichtlich der Zwangsverheiratung nötig, zwischen der abstoßenden und mittelalterlichen Realität und der islam-theologischen Idealität zu unterscheiden. Wiener Zeitung (21.10.18)

 

 

 

Supermacht, Großmacht , Mittlere Macht, Regionalmacht

Es ist an der Zeit, uns mit Russland etwas systematischer zu befassen
mit dem Ziel, seine  Außenpolitik besser verstehen zu können

Supermacht, Großmacht , Mittlerer Macht und
Regionalmacht aus Sicht der Theorie der internationalen

Beziehungen

Seit einiger Zeit stellen wir fest, dass Russland mit Vehemenz versucht,
die Welt zu überzeugen, eine Supermacht zu sein,ohne die,die
internationalen Probleme nicht gelöst werden könnten. Dabei wird in
erster Linie seine militärische Stärke mit Nachdruck unterstrichen.
Es drängt sich die Frage auf, ob Russland tatsächlich eine
Supermacht wie die frühere Sowjetunion ist.

1.Zu den Charakteristika einer Supermacht gehört nicht nur die
militärische Komponente, sondern auch die Wirtschaft (Quantität und
Qualität), die Bevölkerungsgröße, der Stand der Hochtechnologien,
der Stand der Wissenschaft, die Effizienz der Verwaltung , die
Naturressourcen und der Einfluss auf die internationale Politik bzw.
Diplomatie.

2.Bis zum Zusammenbruch des „Realen Sozialismus“ bestand eine
bipolare Welt hauptsächlich von den beiden Supermächten USA und
Sowjetunion mit ihren Einflusssphären auf der Basis
des “Gleichgewichts  des Schreckens“, was in erster Linie zur
Gewährleistung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit
beigetragen hat.

3.Nach dem Untergang der Sowjetunion sind die USA die einzige Supermacht und
sind sich dessen zwar durchaus bewusst, sie neigen jedoch dazu,diese
besondere Stellung zu missbrauchen, ihre egoistischen Interessen
durchzusetzen, die Völkerrechtsprinzipien und andere Regeln in den
internationalen Beziehungen nicht in jedem Falle zu respektieren.
Sie sind des weiteren nicht im geringsten bereit, zur Lösung der
globalen Probleme der Menschheit beizutragen.

4.Schon vor einigen Jahren hat Putin in einer gewichtigen Rede vor
Unternehmern zugegeben, dass Russland nur 30% der Arbeitsproduktivität
des Westens erreicht und außerdem die Hochtechnologien
vernachlässigt hat. In der Tat Russland exportiert große Mengen
von Rohstoffen fast wie ein Entwicklungsland und verkauft
Waffensysteme. Andere Einnahmequellen in den internationalen
Wirtschaftsbeziehungen hat es nicht.

Russland hat im BIP von 2018 ( in Mrd. US-Dollar, 1.719) den 11. Platz inne und steht nach  Indien, Italien, Brasilien  und Kanada . Zum Vergleich : USA : 20.412, China : 14.092, Japan : 5.167, Deutschland : 4.211).

Russland kann zwar auf militärischem Gebiet als Supermacht, jedoch unter
Beachtung der anderen Merkmale nur als eine Großmacht eingeschätzt
werden, die allerdings vorrangig mit militärischen Mitteln
versucht, sich als Supermacht zu präsentieren.
Insgesamt kann Russland als eine Großmacht auf ökonomischen tönernen Füßen
qualifiziert werden.

Es gibt auch andere Großmächte, wie z B. Japan
(Wirtschaft, Hochtechnologien, Wissenschaft, Verwaltung etc.) und
Indien ( vor allem Atommacht, teilweise auch Wirtschaft und Erfolge in
den Hochtechnologien).

5.China entwickelt sich allmählich systematisch und äußerst
dynamisch zur zweiten Supermacht und hat bereits den Status der
zweiten Weltwirtschaftsmacht erlangt. Parallel zu dieser
Wirtschaftsdynamik wird auf Hochtouren die gesamte Armee auf allen
Gebieten auf der Basis der entwickelten Hochtechnologien
modernisiert. Die USA beobachten diese Entwicklung mit wachsender
Beunruhigung derart, dass der Präsident Tramp China zum größten
Feind der USA expressis verbis erklärt hat. Dabei wird Russland
fast außer acht gelassen.

Es ist anzunehmen, dass sukzessive ein neues bipolares Gleichgewicht
entsteht in einer möglicherweise polygonalen Welt (USA, China,
Russland, Japan, Europäische Union, Indien,Vereinigtes Königreich,
Frankreich, Deutschland). Dabei kann nicht ausgeschlossen werden,dass
in der Perspektive China die USA überholen könnte.

6. Außer der Supermacht USA und den Großmächten können auch
mittlerer Mächte geortet werden, wie z.B. die Atommacht Vereinigtes
Königreich (früher eine Supermacht) , ebenfalls die Atommacht
Frankreich (früher teilweise eine Supermacht, auf alle Fälle eine
internationale Großmacht) und der Wirtschaftsriese, aber militärisch
unbedeutend, Deutschland (ebenfalls früher eine Großmacht), deren
internationaler Einfluss nicht unbedingt als entscheidend
eingeschätzt werden kann.

7. Erwähnt seien auch die Regionalmächte wie z.B. die wegen der
inneren Instabilität gefährliche Atommacht Pakistan und die von
einer besonderen internationalen Rolle neo osmanisch träumende
Türkei in Asien und Brasilien in Lateinamerika. das bis vor kurzem
im Sinne des surrealismo latinoamericano glaubte, eine
internationale Großmacht zu sein.

Die Zeit, Die Wiener Zeitung, Münchner Merkur, Der,Tagesspiegel (2.12.18), Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (4.12.18), Neue Zürcher Zeitung (auch 11.1.19), Die Welt , Spiegel Face book (28.12.18), Die Zeit (28.5.19)

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Putin auf einer Pressekonferenz in Moskau : Rusland will bloß das strategische Gleichgewicht wahren.Focus , Münchner Merkur (20.12.18)

Alles schön und gut, aber zum einen stimmt diese einseitige Sicht der Dinge nicht und zum anderen Putin verwechselt seine Wunschvorstellungen mit der Realität, d. h. er denkt immer in den wohlbekannten Kategorien des Imperium Sovieticum Supremum, während das heutige Russland nur eine Großmacht ist.Ferner sollte er bei dem Gleichgewicht die aufkommende zweite Supermaht China beachten. Kurzum, die Zeit des bipolaren Gleichgewichts ist vorbei. Leipziger Volkszeitung Facebook (26.1.19)

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Russland, keine Supermacht

Einer der Gründe für denZusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion war der kostspielige Rüstungswettlauf mit den USA. Gleiches kann auch dem kleineren Russland passieren , das nicht mithalten kann. Nun das psychologische Problem für Putin besteht darin, dass er sich mit dem Verlust des Supermacht-Status nicht abfinden kann und hierdurch seine Wunschvorstellungen mit der Realität verwechselt.
Inzwischen entsteht sukzessive die zweite Supermacht (China). Die Zeit (19.12.128)

 

Asowsches Meer, Streit zwischen Russland und der Ukraine

Asowsches Meer, Streit zwischen Russland und der Ukraine

Eine Einschätzung aus Sicht des Völkerrechts

1.Fall : Das Asowsche Meer vor der Annexion der Krim durch Russland

a) Gemäß der Seerechtskonvention der UNO von 1982 gehörte das Asowsche Meer
(folgend : A.M.) zum Binnengewässer (inneres Gewässer ) und damit zum
Staatsterritorium der Sowjetunion.
b) Aber nach der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 ist das AM zum „gemeinsamen Binnengewässer“ von zwei souveränen Küstenstaaten und zwar
Russlands und der Ukraine. Hierüber ist 2003 ein bilateraler völkerrechtlicher
Vertrag abgeschlossen worden. Für ihn gilt die Wiener Vertragsrechtskonvention von 1969. Da es sich um zwei Völkerrechtssubjekte handelt, können die Bestimmungen der Seerechtskonvention über die Friedliche Durchfahrt (Art. 17-20) angewandt werden, wobei sich die friedliche Durchfahrt auf zivile sowie auf Kriegsschiffe (keine Erlaubnis, aber Voranmeldung) bezieht.
c)Beide Staaten haben es leider unterlassen, den vorgesehenen Abgrenzungsvertrag auszuarbeiten. Da die Ukraine durch die längere Küste besitzt und infolgedessen nicht unbedingt das Prinzip der seevölkerrechtlich üblichen Mittellinie angewandt worden wäre, hätte sie den größeren Teil des A.M. beansprucht.

2. Fall : Das A.M. nach der Annexion

a) As völkerrechtlicher Sicht erfolgte 2014 eine Annexion, weil dem „Referendum“ eine
Gewaltanwendung seitens Russlands vorausgegangen war und außerdem die Anwendung des Völkerrechtsprinzips des Selbstbestimmungsrechts der Nationen und
der Völker keine Sezession (Lostrennung) beinhaltet (siehe auch den Fall Kataloniens ) .Auf der Krim ging es weder um eine Nation , noch um ein Volk, sondern im Rahmen des ukrainischen Staates um eine ethnische Minderheit.
b) Der allgemeine Rechtssatz ex injuria non jus oritur (aus dem Unrecht
erwächst kein Recht) bedeutet im Falle der Krim , dass sie nicht zum
Staatsterritorium Russlands gehören darf und infolgedessen völkerrechtlich
immer noch ukrainisches Gebiet ist.

c) Russland handelt jedoch nach der „normativen Kraft des Faktischen „
und schafft systematisch fait accompli (vollendete Tatsachen). Der erste Schritt war die Annexion der Krim, der zweite der völkerrechtswidrige Bau der Kertsch-Brücke und der dritte besteht in der Umwandlung des A.M. zum Binnengewässer Russlands.
Es ist damit zu rechnen, dass Russland weiter gehen und das Territorialgewässer sowie den Festlandsockel und die ausschließliche ökonomische Zone der Krim erklären wird.
Es fehlt noch die Annexion der beiden „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk.
Danach ist die „Republik“ Transnistrien in de Moldauischen Republik an der
Reihe.
d) Unabhängig von der “Rechtsauffassung” Russlands ist es nach dem Internationalen Seerecht nicht üblich, ohne besonderen Grund (z.B. Reaktion auf Gewaltanwendung) militärische Gewalt anzuwenden.
Somit hat Russland mehrere rote Linien überschritten und das Völkerrecht mehrfach verletzt.

Die Zeit (29.11.18, 10.5.19)), Münchner Merkur , Wiener Zeitung, Neue Zürcher Zeitung,(30.11.18), NZZ Facebook (17.5.19)

 

Δυτικός Πολιτισμός, Εχθροί

  • Οι πολυποίκιλοι εχθροί του Πολιτισμού της Δύσης

    Το 1942 σε διεθνή διάσκεψη έχουν
    διατυπωθεί τα εξής συμπεράσματα : Ο Προτεσταντισμός, ο Διαφωτισμός, η
    βιομηχανία, η άνοδος του καπιταλισμού και η φιλελεύθερη οικονομία τον 19οαι.
    είναι η ρίζα όλων των καταταστροφών. Η ανθρώπινη κοινωνία έχει
    μεταβληθεί σε μηχανή χωρίς ανθρώπινη ψυχή. Η δύση είναι κρύα, ορθολογιστκή και γενικά ένας «Μηχανικιστικός Πολιτισμός».

    “Επιχειρήματα»των εχθρών της Δύσης : Οι διανοητές της Δύσης είναι ανόητοι και πνευματικά καθυστερημένοι, όμως κατέχουν ευφυία στις φυσικές επιστήμες. Αλλά το «πνεύμα» είναι χωρίς ψυχή, έτσι αυτοί είναι όντα όπως οι μηχανές.Το πνεύμα της Δύσης μπορεί να κάνει μεγάλες
    τεχνολογικές εφευρέσεις, αλλά του λείπει η πνευματικότητα (Spirituality) και δεν έχει κατανόηση για τα πάθη του ανθρώπου.

    Ρίζa αυτoύ του λανθασμένου σκεπτικού είναι ο νεοπλατωνικός Πλωτίνος : «Σκέψη της ψυχής» (πίστη, ότι υπάρχει ο θεός) που
    είναι ανώτερη από την «σκέψη του μυαλού « (απαραίτητη η απόδειξη για την ύπαρξη του θεού).

    Ολοι οι εχθροί της Δύσης και πρωτίστως οι Ρώσοι διανοητές και θεολόγοι ισχυρίζονται το ίδιο , αλλά πάνε πιο πέρα : Ο δυτικός τρόπος σκέψης είναι υποανάπτυκτος,γιατί στηρίζεται αποκλειστικά στον ορθολογισμό ως ένα εργαλείο και έτσι δεν μπορεί να βοηθήσει τον άνθρωπο να βρει τον «σωστό» δρόμο. Σε σύγκριση με την Δύση βασίζεται ο
    ρωσικός πολιτισμός στην “ρωσική ψυχή” ως μία μυθική και μυστικιστική
    οντότητα που αποτελεί δήθεν κάτι το ιδιαίτερο. Εδώ πρόκειται για μάλλον
    μυστικιστικές, ολίγον τι και ρατσιστικές επιθέσεις κατά του ευρωπαϊκού ορθολογισμού. Παρόμοια «επιχειρήματα» παραθέτουν και εθνικιστές στην
    Κίνα, στην Ιαπωνία, στις Ινδίες και στις ισλαμικές χώρες. Σε ό,τι αφορά την
    εθνική “ιδιαιτερότητα”είναι η Ελληναράδες παγκόσμιοι πρωταθλητές.

    Η αντιπαράθεση με τον τότε δυτικό (γαλλικό) πολιτισμό στην Ευρώπη έχει συντελεσθεί ήδη τον 18ο και τον 19ου αι. στην πολιτισμικά και πολιτικά καθυστερημένη Πρωσία, η οποία θεωρούσε την Γαλλία ως ενσάρκωση της Δύσης και ταυτόχονα ως κάτι το ισχυρό και αξιοπρόσεκτο μεν,αλλά και πολύ επικίνδυνο.

    Ο μεγάλος ρωσοβρεταννός πολιτικός Φιλόσοφος του παρελθόντος αιώνα Isaiah Berlin έχει αξιολογήσει την τοποθέτηση των Πρώσων στον γαλλικό πολιτισμό ως εξής : Υστερα από τη νίκη του του Ναπολέοντα κατά των γερμανικών κρατών έχουν αντιληφθεί οι ηττημένοι,
    ότι η Γαλλία είναι στην Ευρώπη η καθοριστική πολιτική, πολιτισμική και
    στρατιωτική δύναμη. Οι παραδοσιακοί, θρήσκοι και οικονομικά καθυστερημένοι
    Γερμανοί θεωρούσαν τους Γάλλους ως υπερόπτες , αλλά δεν ήταν διατεθημένοι να αναγνωρίσουν και επίσημα την όντως μειονεκτική θέση τους. Ως ισοφάρισμα έναντι της «πενιχρής» και «άκαρδης ευρυμάθειας» των Γάλλων έχουν επισημάνει εντόνως την δήθεν βαθιά εσωτερική πνευματική ζωή , την δήθεν ποιητικότητα της εθνικής ψυχής καθώς και την απλότητα και το ευγενικό του χαρακτήρα των Γερμανών.

    Σε τέτοιες περιπτώσεις οι κατώτεροι κάνουν ομφαλοσκόπηση και διαπιστώνουν φαντασιακά πλεονεκτήματα όπως τον «εσωτερικό πνευματικό βίο», την καθαρή και απλή εσωτερικότητα και τονίζουν ,ότι δεν τους ενδιαφέρει ούτε η ευμάθεια ούτε η επιστήμη.

    Στην ευρωπαϊκή ιστορία είναι γνωστό, ότι οι γερμανικές αντιλήψεις περί του πολιτισμού έχουν επηρεάσει και άλλους λαούς, όπως π.χ. τους Ρώσους, τους Ιάπωνες, τους Ελληνες και λίγο αργότερα και τους Αραβες.

    Αυτές οι απόψεις ήταν στενότατα συνδεδεμένες με τον γερμανικό ρωμαντισμό, ο οποίος αποτελούσε ένα τμήμα του αντι-Διαφωτισμού.

    Ενώ ο Διαφωτισμός ηταν βαθιά πεπεισμένος, ότι η ανθρωπότητα προοδεύει προς μία ευτυχή και ορθολογιστική ζωή, ασχολούνταν οι φιλόσοφοι του ρωμαντισμού με θρησκευτικά θέματα, όπως με την αθωότητα, την ηθική κατάπτωση και την σωτηρία.
    Αλλά η σωτηριολογία εκφράζει γενικά τον πόθο για ενότητα και αρμονία κάτι που σημαίνει, ότι ο ρομαντικός άνθρωπος διακατέχεται από ισχυρά νοσταλγικά
    συναισθήματα.

    Μία από τις γνωστότερες ρομαντικές απόψεις έγκειται στο ό,τι ο υπερβολικός ορθολογισμός αποτελεί την κυρία αιτία για την ολική κατάπτωση της ανθρωπότητας.
    Ιδιαιτέρως στην Ρωσία θεωρείτο η ορθολογιστική εξυπνότητα ως μία δυτική
    αρρώστεια και δη ως εξυπνότητα χωρίς σοφία, ενώ οι ρώσοι έχουν υπογραμμίσει εντονότατα την ηθική αναγκαιότητα όπως αυτή σημειώνεται στα γνωστά μυθιστορήματα του Ντοστογιεφσκι («Ένα πρόσωπο μπορεί να είναι σοφό αλλά για να ενεργήσει σοφά, μόνο η εξυπνότητα δεν φτάνει», «Ο,τι το αληθινό είναι δικό μας, είναι για την Ευρώπη ξένο» ). Η καθοριστική σκέψη του Ντοστογιέφσκι είναι, ότι τα ανθρώπινα προβλήματα δεν λύνονται μέσω της νοημοσύνης, γι αυτό πρέπει ο άνθρωπος να αναζητεί την σωτηρία στην πίστη. Κατά την γνώμη του είμαστε σε θέση να εκλαμβάνουμε το τραγικό νόημα της ζωής όχι μέσω της νοημοσύνης αλλά μέσω της »σοφίας της καρδιάς». Οποιος έχει πολύ εμπιστοσύνη στη νοημοσύνη , χάνει την ικανότητα να βρει την σωτηρία.

    Οταν το 1851 έγινε η πρώτη Διεθνής εκθεση της αγγλικής βιομηχανίας (έναρξη σε ένα Κρυσταλλένιο Παλάτι) έχει ο Ντοστογιέφσκι διαμαρτυρηθεί, τονίζοντας , ότι η Δύση ματαίως πιστεύει, ότι μπορεί να κλείσει την κοινωνία σε ένα τέτοιο παλάτι, γιατί αυτό αντιτίθεται στην ανθρώπινη φύση.
    Κατά την γνώμη του είναι ο νηφάλιος ορθολογισμόςείναι ένας απάνθρωπος τεθλασμένος αντικατοπτρισμός της ανθρώπινης κοινωνίας.

    Μία παρόμοια άποψη έχει πρεσβεύσει και ο άλλος γίγαντας της ρωσικής λογοτεχνίας ο Λέων Τολστόϊ, πρωτίστως επισημαίνοντας την “αγνότητα”, στην πραγματικότητα πολιτισμική καθυστέρηση, του ρωσικού λαού και την ικανότητά του να βρει την σωτηρία στην χριστιανική πίστη.
    Στην εποχή του τσάρου Νικολάου Ι. έχουν λάβει έντονες διενέξεις μεταξύ των
    «Δυτικών» και των «Σλαβόφιλων» χώραν, οι οποίοι κατηγορούσαν τους θαυμαστές του δυτικού τρόπου ζωής ως προδότες της «ρωσικής ψυχής», ώς θαυμαστές ενός μηχανιστικού δυτικού πολιτισμού και ως υπερόπτες. Τέτοιεςανοησίες διαβάζουμε εδώ και χρόνια σε μερικά σχόλια.

    Από την πλειάδα των «Σλαβόφιλων» αναφέρω Πέτρο Κιρεγιέφσκι, ο οποίος στο έργο του « Περί της αναγκαιότητας και της δυνατότητας νέων αρχών στην Φιλοσοφία» έχει διατυπώσει την άποψη, ότι μεταξύ του πνεύμαστος
    της Δύσης και του ρωσικού πνεύματος υφίσταται μεγάλη διαφορά : Το πνεύμα της Δύσης έχει σάπιες ρίζες, όπως τον Αριστοτέλη, τον ρασιοναλισμό του
    Σχολαστικισμού, την ρωμαϊκή αντίληψη περί του απόλυτου δικαίου της ιδιοκτησίας, η οποία έχει οδηγήσει τελικά στον ατομικισμό. Μέσω του δυτικου πνεύματος δεν μπορεί ο άνθρωπος να εννοήσει τον κόσμο στην ολότητά του, ενώ το ρωσικό πνεύμα βασιζόμενο στην χριστιανική πίστη, δύναται να εκλάβει την ουσία των πραγμάτων στην ολότητά των.

    Ο Ιβάν Κιρεγιέφσκι κατηγορεί την Δύση πρωτίστως λόγω του υπερβολικού ορθολογισμού. Συγκρίνει το ανθρώπινο πνεύμα με ένα πανεπιστήμιο με πολλές σχολές. Ο ορθολογισμός είναι σύμφωνα με την γνώμη
    του μόνο μία σχολή, αλλά υπάρχουν και άλλες «σχολές» , όπως π.χ. το συναίσθημα, η ανάμνηση, η αντίληψη και η γλώσσα. Σε σύγκριση με το ρωσικό σκεπτικό διαθέτει η Δύση μόνο μία «σχολή», τον ορθολογισμό και επομένως είναι κατώτερη.

    Ενας άλλος Ρώσος, ο Κωνσταντίν Λεόντγιεφ έχει στο βιβλίο του «Ρωσία και Ευρώπη» ήδη το δεύτερο ήμισυ του 19ου αι. εκφέρει την γνώμη, ότι η Δύση βρίσκεται λόγω της φιλελεύθερης ισότητας στο τελευταίο στάδιο της κατάπτωσής της , ενώ η Ρωσία ανθίζει μέσω της ζωντανότητάς
    της και την ισχυρή βούληση του τσάρου. Εχει επισημάνει, ότι στο επίκεντρο των αντιπαραθέσεων μεταξύ της Δύσης και της Ρωσίας εστιάζεται ο χαρακτήρας που σημαίνει, ότι η Ρωσία θα είναι ο νικητής μέσω της ισχυρότερης βούλησης. Λίαν ενδιαφέρον είναι το συμπέρασμά του : Γι αυτό δεν είναι ανάγκη να υλοποιήσει η Ρωσία μεταρρυθμίσεις !

    Γενικά έχει κάνει η «υπεροπτική» Δύση λόγω του ορθολογισμού της μία μεγάλη αμαρτία και Υβριν. Ο Δυτικισμός (εχθροί της Δύσης) των ανατολικών πολιτισμών εκφράζει οργή λόγω της επίδειξης ανωτερότητας και της
    αλαζονικής συμπεριφοράς της Δύσης. Η εξάπλωση της επιστημονικής πίστης αποτελεί στον δυτικό πολιτισμό το μοναδικό δρόμο για την απόκτηση της γνώσης. Αυτό το επικίνδυνο φαινόμενο αξιολογείται από τους εκπροσώπους του Δυτικισμού ως ιμπεριαλισμός του πνεύμαστος, ο οποίος είναι χειρότερος από τον στρατιωτικό ιμπεριαλισμό.

    Η πραγματιστική Κίνα δεν είχε τέτοια ιδεολογικά προβλήματα. Στις αρχές του 20ου αι. ήταν το μεγαλύτερο μέρος των διανοουμένων θαυμαστές του δυτικού ορθολογισμού, της δυτικής επιστήμης και της Δημοκρατίας, ενώ πολλοί λίγοι απέκρουσαν την Δύση μόνον μέσω ενός επιχειρήματος και δη του »κινεζικού πνεύματος”.

    Επίσης και ο εθνικοσοσιαλισμός έχει καταπολεμήσει το φιλελεύθερο πνεύμα του δυτικού πολιτισμού και πρωτίστως την δημοκρατία, τον ατομοκεντρισμό, τις ατομικές ελευθερίες, τα ανθρώπινα δικαιώματα, τον διαχωρισμό των εξουσιών και το κράτος του δικαίου, γιατί ο Führer παρίστανε τον Θεό.Η θέλησή του ήταν νόμος και δεν υπήρχαν τα άτομα , αλλά η αγέλη. Εν ολίγοις : Ο εθνικοσοσιαλισμός ήταν ΕΧΘΡΟΣ του διαφωτισμού.

    Ο Δυτικισμός έχει εξαπολυθεί όχι μόνον εκ μέρους της «ρωσικής ψυχής», της «γερμανικής ράτσας», του ιαπωνικού κρατικού Σιντοϊσμού, αλλά και εκ μέρους του καθυστερημένου Ισλάμ , ο οποίος όμως έχει επηρεασθεί σημαντικά από συντηρητικές ευρωπαϊκές ιδέες και αντιλήψεις.

    Ο ισλαμικός Δυτικισμός αξιολογεί τον δυτικό πολιτισμό ως «ειδωλολατρική βαρβαρότητα», γιατί λατρεύει το χρήμα και την απληστία. Επειδή όμως η ειδωλολατρεία θεωρείται ως μεγίστη αμαρτία (jahiliyya), πρέπει οι Μουσουλμάνοι να την καταπολεμήσουν με όλα τα μέσα και να την τιμωρήσουν. Ινσαλάχ !!! Από ιστορική άποψη προέρχεται μία τέτοια τοποθέτηση έναντι της ειδωλολατρείας γενικά από τον
    Ιουδαϊσμό.

    Ο θρησκευτικός Δυτικισμός του Ισλάμ, μερικών ινδουιστών και του ιαπωνικού Σιντοϊσμού προ του 2ου Παγκοσμίου Πολέμου κατηγορεί την Δύση, ότι θεωρεί την Υλη ως Θεό και τον Υλισμό ως την θρησκεία της. Τοιουτοτρόπως αντιμετωπίζεται ο αγώνας μεταξύ των ειδωλολατρών προσκυνητών της ύλης και των αληθινών προσκυνητών του θεϊκού πνεύματος με μανιχαϊστικό τρόπο.

    Ο Said Qutb, ηγετικό μέλος της Μουσουλμανικής Αδελφότητας υπερασπίσθηκε το1948 την «καθαρή» ισλαμική κοινωνία και απέρριψε τον δυτικό τρόπο ζωής ως «υλιστική ειδωλολατρεία». Κατά την γνώμη του η Δύση είναι ένας τεράστιος οίκος ανοχής, γεμάτος με κτηνώδη λαγνεία, απληστεία και εγωισμό. Στην Δύση έχει αναβιβασθεί η ανθρώπινη νοημοσύνη σε θεότητα, ο μουσουλμάνος εκφράζει την πεποίθηση, ότι όλα αυτά θα περατωθούν στο μέλλον, όταν θα κυριαρχήσει ο αληθινός θεός μέσω των νόμων του.

    5. Συμπεράσματα

    α).Ο Πολιτισμός της Δύσης δεν
    είναι μονόπλευρα «μηχανιστικός» (ή «τεχνολογικός») , όπως ισχυρίζονται οι
    πολυποίκιλοι εχθροί του, αλλά έχει πολλές εκφάνσεις και πολλούς πυλώνες :
    ΟΡΘΟΛΟΓΙΣΜΟΣ , Δημοκρατία /Παρλαμεντασριμός, Ατομο (Ατομοκεντρισμός), Πολίτης, βασικές ατομικές ελευθερίες, βασικά ανθρώπινα δικαιώματα, διαχωρισμός των εξουσιών, κράτος του δικαίου, υψηλό βιοτικό επίπεδο, υπερεξελιγμένη παιδεία (σχολεία, πανεπιστήμια, κέντρα ερευνών ) δημιουργικότητα,υψηλές τεχνολογίες, επιστημονικές επιτεύξεις ανωτάτου επιπέδου, πλουσιότατη λογοτεχνία, καλές τέχνες, αρχιτεκτονική, απαράμιλλη μουσική κτλ.

    β) Οι εχθροί του Πολιτισμού της Δύσης την αντιμάχονται με «επιχειρήματα» στην ουσία κοινά : μονόπλευρα ορθολογιστική, παραμελεί την πίστη και τον άνθρωπο,αθεϊστική, υλιστική, χρησιμοθηρική, κρύα, απάνθρωπη, ρίζα όλων των κακών, «μηχανιστική «-τεχνολογική», οι άνθρωποι έχουν μετατραπεί σε μηχανές, οι επιστημονικές γνώσεις της Δύσης είναι κατώτερες από την «γνώση της καρδιάς», ειδωλολατρική, τιμωρητέα κτλ.

    γ)Τα «επιχειρήματα» των εχθρών του Πολιτισμού της Δύσης είναι πρωτίστως θρησκευτικά, θεολογικά, υπερεθνικιστικά, εν μέρει ρατσιστικά και γενικά παραλογιστικά και εκφράζουν στο βάθος τους συμπλέγματα πολιτισμικής και επιστημονικής κατωτερότητας καθώς και πρωτόγονα αισθήματα φθόνου και φόβου.
    δ) Ειδικά όλες οι απόψεις των Ρώσων αντιδυτικών σημειώνονται και στην Ελλάδα σε ορθόδοξους κληρικούς και θεολόγους καθώς και σε υπερεθνικιστές (Ελληναράδες).

    Πηγές

    -Fritz Stern, Kulturpessimismus als Gefahr, Eine Analyse nationaler
    Ideologie in Deutschland, Bern et alt., 1963.
    -Ahmed Rashid, Taliban, Afganistans Gotteskrieger und der Dschihad, München 2004, S. 350,353.
    -Gordon A. Craig, Über die Deutschen, München 1982, S. 286.
    -Isaiah Berlin , Das krumme Holz der Humanität, Kapitel der Ideengeschichte,
    Frankfurt/M,, 1992, S. 306ff.
    -Th. G. Masaryk, Zur russischen Geschichts- und Religionsphilosophie,
    Soziologishe Skizzen, Jena 1913, Band 2, S. 812
    -F. Dostojewski, Aufzeichnungen aus dem Kellerloch, Stuttgart, 1984, S. 52.
    -D. Benjamin / S. Simon, The Age of Sacred Terror, New York, 2002, S. 1, 68,
    207
    -G. Kepel, Der Prophet und der Pharao, Das Beispiel Ägypten : Die
    Entwicklung des muslimischen Extremismus, München /Zürich, 1995, S. 47
    -Ian Buruma / Avishai Margalit, Okzidentalismus, Der Westen in den Augen seiner Feinde ( Orig. : Occidentalism. The West in the Eyes of ist Enemies, New York, 2004), München / Wien, 2005, S.20ff., 55 ff., 79 ff., 103 ff.

Völkerrecht-Landesrecht, Prioritätsfragen, Schweiz

Völkerrecht-Landesrecht, Prioritätsfragen, Schweiz

Als Prämisse für die Beantwortung dieser Frage sollte eigentlich die Kenntnis um das Völkerrecht sein. Folgend werde ich versuchen, in gebotener Kürze, das Völkerrecht  darzustellen.

1.Entstehungsgrund : in erster Linie der  übereinstimmende Wille der Staaten auf der Basis koordinierter Interessen.

2.Quellen : hauptsächlich Vertrag und Gewohnheitsrecht.

3.Wesen und Hauptfunktion : Friedens-und Kooperationsrecht.

4.Gegenstand und Regelung : Die internationalen und in erster Linie die zwischenstaatlichen Beziehungen.

5.Subjekte (Träger von Rechten und Pflichten): Staaten und internationale zwischenstaatliche Organisationen.

6.Grundlegende  Prinzipien (in der Kurzform), enthalten in der Hauptgrundlage des Völkerrechts, in der UNO-Charta : souveräne Gleichheit, Sebstbestimmungsrecht der Völker und Nationen, friedliche Streitbeilegung, Gewaltandrohungs -und Gewalt  anwendungsverbot, Einmischungsverbot,  friedliche internationale Zusammenarbeit  und Vertragstreue. Diese und einige weiteren Prinzipien besitzen den Charakter von jus cogens (zwingend verbindlich) und sind damit für alle Staaten  verbindlich. Bezüglich der friedlichen internationalen Zusammenarbeit gibt es auch eine andere Meinung.

Es sei klargestellt, dass diese Prinzipien   in den internationalen Beziehungen  selbstverständlich gegenüber dem innerstaatlichen (nationalen) Recht Priorität besitzen. So haben die meisten Staaten den Vorrang des Völkerrechts  vor dem nationalen Recht  in ihrer Verfassung verankert (z.B. Artikel 25 der  deutschen Verfassung) .

7.Hauptgebiete (konkret) :  Internationales Vertragsrecht, das sich auf internationale zum Teil auf universelle Konventionen) stützt, Internationales Diplomaten -und Konsularrecht, Schutz der Menschenrechte, Internationales Seerecht, Humanitäres Völkerrecht ( früher Kriegsrecht oder Gesetze und Gebräuche des Krieges), ,Weltraumrecht. Es gibt weitere spezielle Gebiete.

In der breiten Öffentlichkeit werden die grundlegenden Völkerrechtsprinzipien mit speziellen Normen in bestimmten Konventionen verwechselt, so dass eine teilweise negative Meinung über das Völkerrecht entsteht. Nach den Internationalen Vertragsrecht (Wiener Konvention über das Recht der Verträge von 1969) gelten  Konventionen nur für  jene Staaten, die sie nicht nur unterzeichnet , sondern auch ratifiziert  und in das eigene nationale Recht überführt bzw. umgewandelt haben (Transformationsfrage). Sollte z.B. die Deklaration über die Migration und die Flüchtlinge den Charakter eines völkerrechtlichen Vertrages annehmen, dann wird dieses Dokument  nicht automatisch für alle Staaten verbindlich sein. Vielmehr kann jeder Staat  auf Grund seiner Souveränität darüber entscheiden, ob er ihm per Ratifikation beitritt. Es gibt allerdings auch internationale  Konventionen, wie jene über das Verbot des Genozid (Völkermord)  von 1948, deren Hauptbestimmungen  einen jus cogens – Charakter besitzen.

Für mich ist es von Anfang an klar gewesen,  dass die reifen Schweizer Bürger niemals für die Priorität des eigenen nationalen Rechts  gegenüber den GRUNDLEGENDEN Völkerrechtsprinzipen entscheiden würden.  Das ganze Unternehmen war unter Beachtung der Rolle der Schweiz für das Völkerrecht etwas peinlich. Es ist gut und  beruhigend, dass  die vergifteten Bäume der primitiven und zugleich äußerst gefährlichen Populisten   nicht in den klaren Schweizer Himmel wachsen. Die Zeit  .11.18)

 

Parteien in Deutschland

Politische Parteien in Deutschland

Ich positioniere mich knapp als ein politisch und parteimäßig neutraler Bürger, der an das commune bonum (Thomas Aquin) bzw. an das κοινόν καλόν (schon Aristoteles) in der Gesellschaft denkt

1.Aristoteles hat sich in seiner noch heute als Standardwerk der Politologie geltende Schrift „Politika“ (Πολιτικά) mit den politischen Bewegungen und ausgehend von den Erfahrungen  in Athen entwickelte das Mesotes  (Μεσότης)-Prinzip : Schon die alten Ägypter  sprachen von Schichten in der Gesellschaft. Bisher besaßen  die Aristokratie-Oligarchie und die Ochlokratie (Pöbelherrschaft) die Macht. Letztere konnte mit Maximalforderungen  über Gleichheit und soziale Gerechtigkeit die Macht erringen. Man nannte ihre Vertreter Tyrannen (Τύραννοι), wobei  dieses Wort  ein Synonym für Volksvertreter war. Weil sie jedoch ein Schreckensregime errichtet hatten , erlangte der Begriff Tyrannos eine extrem negative Bedeutung. Letzen Ende wurde ihre Herrschaft für immer beseitigt.

Aristoteles meinte  sinngemäss :  Weder die Aristokratie-Oligarchie noch die Pöbelherrschaft. Heute würde man sagen speziell in Deutschland sagen,  weder die AfD, noch die Linke , sondern nach dem Mesotes–Prinzip (die Römer  machten daraus die „aurea mediocritas“ ( „goldener Mittelschnitt“) , die politischen Kräfte, die sich in der Mitte befinden CDU, SPD, die Grünen und die FDP.

Unabhängig davon, was die Politiker der Linke und der AfD verkünden, ihre Bekenntnisse zur Demokratie sind nicht echt. Sie träumen von einem  Systemwechsel. Wieder Aristoteles  sinngemäß : Ich weiß wohl, dass die Demokratie mit einigen Mängel behaftet ist (er zählt sie auf), aber nach den negativen Erfahrungen mit der Aristokratie –Oligarchie und mit der Pöbelherrschaft kenne ich kein anderes System,  dass besser wäre.

2.Es ist üblich, dass die oppositionellen Kräfte, zumindest verbal alles besser wissen als die Regierung und sie können sich populistisch austoben, weil sie keine Verantwortung tragen und im übrigen im Regieren absolut über keine Erfahrung verfügen. Kommen sie an die Macht, dann entsteht ein wahres Chaos  oder die populistischen Politiker sehen sich veranlasst, ihre ursprünglichen Zielstellungen über Bord zu werfen und genau das Gegenteil zu tun. Das prägnanteste Beispiel dieser Art ist der griechische Politiker Tsipras, der als größter Gegner der “knechtenden“ Verträge mit der Troika auftrat, aber hierdurch die Wahlen gewann  und letztendlich gewaltige Ovids Metamorphosen durchmachte und ohne Ausnahme alle Forderungen der Troika erfüllt.

Schlussfolgerung : Es liegt im Interesse  des demokratischen Systems und letzten Endes dem wohlverstandene  Interesse aller  Bürger, auf das Sirenengeheul der AfD und der Linke nicht zu hören Münchner Merkur (21.11.18)

Saudi-Arabien , Keine Vertragserfüllung wegen Menschenrechtsverletzungen ? Gewalt, Saudi-Arabien, Kriegsverbrechen in Jemen

Verträge mit Saudi-Arabien; Keine Vertragserfüllung wegen Menschenrechtsverletzungen ?

Hauptprämissen für meine sachliche Position :

1.Menschenrechte auf der einen Seite und saudiarabische Religion und Tradition auf der anderen Seite stellen eine contradictio in adjecto dar. Menschenrechte und Grundfreiheiten sind in Saudi-Arabien eine regelrechte Chimäre.
In dem Orientalisch-islamischen Kulturkreis, der weder das Individuum, noch den Citoyen, noch die Demokratie kennt und in dem ein mittelalterlicher Theozentrismus seit Jahrhunderten total herrscht, kann es in der Endkonsequenz keine Menschenrechte und Grundfreiheiten geben.

2. In erster Linie Saudi-Arabien  ist daran schuld, dass in Jemen tausende von Kindern sterben. Es wundert mich , dass die selbsternannten Menschenrechts-Verteidiger dazu schweigen. Wo bleiben ihre Proteste ?

Allgemeine Grundlage der Haltung der souveränen Staaten zu Problemen der internationalen Beziehungen sind ihre legitimen Interessen in ihrer Komplexität.
Das konkrete Fundament dieser Beziehungen sind die grundlegenden Völkerrechtsprinzipien , enthalten in der UN-Charta.
Sie wiederum bringen ein minimum an moralisch-ethischen Elementen zum Ausdruck. D. h. dass
a) die internationalen Staatenbeziehungen sich nicht auf allgemein gehaltenen Moralprinzipien stützen ,
b) wegen der Existenz recht unterschiedlicher Kulturkreise es nicht nur unterschiedliche, sondern auch konträre Moral-Aufffassungen gibt, z.B. über die Demokratie, das Herrschaftssystem, die Gewaltenteilung, die Rechtsstellung der Frau, das Verhältnis von Staat und Kirche etc.
und schließlich c) Staaten unterschiedlicher Kulturkreise können miteinander durchaus vielfältige Beziehungen unterhalten.

Es fragt sich auch, ob Staaten, die weiterhin ihre Vertragsverpflichtungen gemäß dem Völkerrechtsgrundsatz  pacta sunt servanda gegenüber dem diktatorischen saudiarabischen Regime erfüllen, weniger moralisch sind, als jene, welche die Moral überbetonen.

Schließlich sei an Hegel erinnert : Interessen bestimmen das Handeln von Menschen und Völkern. Etwas ähnliches hat der altgriechische Philosoph Epikouros bereits vor 3000 Jahren  nachgewiesen.  Neue Zürcher Zeitung (20.11.18)

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Saudi- Arabien , Herrschaftssystem

Es ist sehr wohltuend festzustellen, dass die mißverstandene political correctness gegenüber Saudi Arabien allmählich überwunden wird und eine realistische Einschätzung sich durchsetzt. Ich vermisse allerdings tiefergehende Untersuchungen, die ein Eindringen in das punctum quaestionis des saudiarabischen Herrschftssystems sui generis ermöglichen.

Dem Wesen nach handelt es sich um eine Synthese von mittelalterlichen Grundpositionen, von orientalischem Patriarchalismus, von religiösem Fanatismus, von großer Rückständigkeit und von wesentlichen Elementen des Totalitarismus. In einem solchen kulturellen und politishen System gibt es nicht und wird es auch nicht geben die Demokratie, der Anthropozentrismus ( es herrscht ein ungezügelter Theozentrismus) , das selbsbewußte Individuum, der staatstragende Citoyen, der Rechsstaat, die Gewaltenteilung , die grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten , die Gleichberechtigung der Geschlechter und allgemein die Zivilgesellschaft.

Historisch betrachtet, geht es um Strukturen und Traditionen, die seit Jahrhunderten uneingeschränkt herrschen und das Denken und Handeln der orientalischen Herrschenden und Beherrschten beeinflußen , ja ihre Gesamtidentität formen. Auch der Kronprinz wird daran nicht viel ändern wollen und können.

Dehalb empfielt es sich, keine Illusionen über de Zukunft dieses aber auch anderer islamisch geprägter Staatsgebilde zu haben.
Die Zeit (23.10.18)

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Verträge mit Saudi-Arabien

Hauptprämissen für meine sachliche Position :
1.Menschenrechte auf der einen Seite und saudiarabische Religion und Tradition auf der anderen Seite stellen eine contradictio in adjecto dar. Menschenrechte und Grundfreiheiten sind in Saudi-Arabien eine regelrechte Chimäre.
In dem Orientalisch-islamischen Kulturkreis, der weder das Individuum, noch den Citoyen, noch die Demokratie kennt und in dem ein mittelalterlicher Theozentrismus seit Jahrhunderten total herrscht, kann es in der Endkonsequenz keine Menschenrechte und Grundfreiheiten geben.

2. In erster Linie Saudi-Arabien ist daran schuld, dass in Jemen tausende von Kindern sterben. Es wundert mich , dass die selbsternannten Menschenrechts-Verteidiger dazu schweigen. Wo bleiben ihre Proteste ?

Allgemeine Grundlage der Haltung der souveränen Staaten zu Problemen der internationalen Beziehungen sind ihre legitimen Interessen in ihrer Komplexität.
Das konkrete Fundament dieser Beziehungen sind die grundlegenden Völkerrechtsprinzipien , enthalten in der UN-Charta.
Sie wiederum bringen ein minimum an moralisch-ethischen Elementen zum Ausdruck. D. h. dass
a) die internationalen Staatenbeziehungen sich nicht auf allgemein gehaltenen Moralprinzipien stützen ,
b) wegen der Existenz recht unterschiedlicher Kulturkreise es nicht nur unterschiedliche, sondern auch konträre Moral-Aufffassungen gibt, z.B. über die Demokratie, das Herrschaftssystem, die Gewaltenteilung, die Rechtsstellung der Frau, das Verhältnis von Staat und Kirche etc.
und schließlich
c) Staaten unterschiedlicher Kulturkreise können miteinander durchaus vielfältige Beziehungen unterhalten.
Es fragt sich auch, ob Staaten, die weiterhin ihre Vertragsverpflichtungen gemäß dem Völkerrechtsgrundsatz pacta sunt servanda gegenüber dem diktatorischen saudiarabischen Regime erfüllen, weniger moralisch sind, als jene, welche die Moral überbetonen.

Schließlich sei an Hegel erinnert : Interessen bestimmen das Handeln von Menschen und Völkern. Etwas ähnliches hat der altgriechische Philosoph Epikouros bereits vor 3000 Jahren nachgewiesen. Neue Zürcher Zeitung (20.11.18)

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Moral-Interessen-Verträge

Allgemeine Grundlage der Haltung der souveränen Staaten zu Problemen der internationalen Beziehungen sind seine legitimen Interessen in ihrer Komplexität.
Das konkrete Fundament dieser Beziehungen sind die grundlegenden Völkerrechtsprinzipien , enthalten in der UN-Charta.
Sie wiederum bringen ein minimum an moralisch-ethischen Elementen zum Ausdruck. D. h. dass
a) die internationalen Staatenbeziehungen sich nicht auf allgemeingehaltenen Moralprinzipien stützen ,
b) wegen der Existenz recht unterschiedlicher Kulturkreise es nicht nur unterschiedliche, sondern auch konträre Moral-Aufffassungen gibt, z.B. über die Demokratie, das Herrschaftssystem, die Gewaltenteilung, die Rechtsstellung der Frau, das Verhältnis von Staat und Kirche etc.
und schließlich c) Staaten unterschiedlicher Kullturkreise können miteinander durchaus vielfältige Beziehungen unterhalten.
Neue Zürcher Zeitung (27.10.18)

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Keine Menschenrechte in Saudi-Arabien

Menschenrechte auf der einen Seite und saudiarabische Religion und Tradition auf der anderen Seite stellen eine cntradictio in adjecto dar. Menschenrechte und Grundfreiheiten sind in Saudi-Arabien eine regelrechte Chimäre.
In dem Orientalisch-islamischen Kulturkreis, der weder das Individuum, noch den citoyen, noch die Demokratie kennt und in dem ein mittelalterlicher Theozentrismus seit Jahrhunderten total herrscht, kann es in der Endkonsequenz keine Menschenrechte und Grundfreiheiten geben. Die Zeit (5.10.18)

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Saudi-Arabien, Kriegsverbrechen in    Jemen

Insbesondere die saudische Luftwaffe verletzt systematisch Bestimmungen des humanitären Völkerrechts (Gebräuche und Gesetze des Krieges, Kriegsrecht), genauer : Ergänzungsprotokoll zu den Genfer Abkommen von1949 über den Schutz von Opfern  internationaler bewaffneter Konflikte (Protokoll I) von1977 und das Ergänzungsprotokoll II gleichen Datums.

Art. 51 (Schutz der Zivilbevölkerung),  Ziff. 4, Buchst.  c : „Unterschiedslos geführte Angriffe sind verboten. Unterschiedslos geführte Angriffe sind : „solche, bei denen
Kampfmethoden oder Kampfmittel angewandt werden, deren Auswirkungen  nicht so begrenzt werden können, wie es dieses Protokoll fordert und die folglich solcher Art sind, dass sie
militärische Ziele und Zivilpersonen oder zivile Objekte ohne Unterscheidung treffen können“.

Ziff. 5 , Buchst. a und b  : Unter anderem sind folgende Angriffsarten  als unterschiedslos zu betrachten :  „ein  Bombenangriff …, bei dem eine Anzahl deutlich getrennter  und zu unterscheidender  militärischer Ziele, die sich in einer Stadt…,befinden, als ein einziges militärisches Ziel  behandelt werden und ein Angriff , von dem erwartet  werden kann, dass er auch Verluste unter der Zivilbevölkerung und Verwundungen von Zivilpersonen, … ”
Schlußfolgerung : Diese Kriegsverbrechen müssen bestraft werden.

Der Tagesspiegel (26.10.18)

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Gewalt und orientalische Herrschaftsausübung als Element des orientalischen Gesellschafts-und Menschenbildes

Bei aller political correctness sollten wir auch bei diesem konkreten Fall die Realität und nicht irgendwelche Wunschvorstellungen widerspiegeln. Es geht mir dabei um den folgenden methodologischen Schlüssel, um die orientalische Welt besser zu verstehen. : das Welt-und Menschenbild des orientalisch- arabischen Kulturkreises. Es sei mir gestattet, nur einige prägende Merkmale zu erwähnen : a) Seit mindestens fünf tausend Jahren herrschen Despoten, absolute Herrscher und Diktatoren, deren Herrschaft sich ausschließlich auf die Gewalt stützt. Nirgends ist eine Art von Gesellschaftsvertrag zu finden. b)) Die Menschen sind es gewöhnt, mit der Staatsgewalt in ihren vielfältigen Erscheinungsformen zu leben .Das sieht noch schlimmer aus, sie respektieren nur eine Regierung , die bereit und in der Lage ist,  Gewalt anzuwenden. Wenn sie nicht so handelt, wird dies als Schwäche aufgefasst.

Kurzum, die Gewalt , wozu auch die Exzesse als etwas Selbstverständliches gehören, stellt ein konstitutives Element  des orientalischen Welt-und Menschenbildes sowie der Herrschaftsausübung dar. Focus (21.10.18), Spiegel Facebook (4.5.19)

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Abruch der Wirtschaftsbeziehungen zu Saudi-Arabien wegen der Ermordung des Journalisten ?

Prämisse meiner Minungsäusserung ist die Beachtung der Tatsache, dass es gegenwärtig unterschiedliche Kulturkreise mit ebenso unterschiedlichen , teilweise entgegengesetzten Gesellshafts und Menschenbildern gibt.

Genannt seien hier nur der Kulturkreis des Westens ( Anthropozentrismus, Individuum, Bürger, Demokratie, Menschenrechte und Grundfreiheiten, Gleichberechtigung der Geschlechter, Rechtsstaat, Gewaltenteilung) und der orientalisch-islamische Kulturkreis (Theozentrismus, kein Individuum, kein Citoyen, Priorität der Gesellschaft vor dem Einzelnen und des Staates vor dem Untertan, Priorität der Familie gegenüber dem Einzelnen, nicht Individual- sondern objektive Rechte und Freiheiten, Unterordnung der Frau, totalitaristische Tendenzen) erwähnt.

In den Beziehungen der zu diesen Kulturkreisen gehörenden Staaten zueinander gilt die die internationale Rechtsordnng unter Beachtung der gegenseitigen Interessen, eziell des gegenseitigen Vorteils stäützen. Natürlich können die Stten, sich auf internationale Menschenrechtskonventionen berufend, schwerwiegende Verletzungen dieser Rechte anprangern.
Dabei ist es nicht unbedingt nötig, die Handelsbeziehungen abzubrechen, weil eben für sie andere Kriterien gelten. Genauso verfährt Deutschland in den Beziehungen mit China, welches nicht unbedingt als Vorbild bei den Menschenrechten und den Grundfreiheiten gilt.Es gibt zahlreiche Beispiele dieser pragmatischen Art.
Es drängt sich ohnehin die Frage auf, wieviel Staaten international als echt demokratisch zu betrachten sind. Süddeutsche Zeitung (23.10.18)

 

 

Rassendiskriminierung, Historische und Völkerrechtliche Aspekte

Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung vom 7. März 1966

1. Historisches

Jahre vor der Verabschiedung dieser Konvention sind im Rahmen der Vereinten Nationen zahlreiche Untersuchungen  über die verschiedenen Dimensionen der Rassenproblematik mit dem Ziel durchgeführt, die Rassendiskriminierung international zu verbieten

 Die Prämisse war zwar, dass es aus Sicht der Anthropologie und der Biologie  Rassen gibt, jedoch es sei besser, diesen Begriff losgelöst von der Diskriminierung nicht mehr zu verwenden. Auch der sehr interpretationsfähige Terminus Rassismus (es lagen mehrere Definitionen vor)  hat sich für die Zwecke der Konvention als ungeeignet erwiesen.

 Ein Doktorand aus Botswana hat Mitte der 60er Jahre an unserem Institut für Völkerrecht  hierüber seine Dissertation verfasst und merkte, dass es sinnvoller sei, sich  nicht ausführlich mit der Rasse und dem Rassismus, sondern schwerpunktmäßig mit der Diskriminierung zu befassen.

Weil hier in einigen  Kommentaren  auch historische Aspekte angeführt worden sind, es sei mir gestattet, epigrammatisch dazu Stellung zu nehmen.

Es gibt sicherlich Fälle, die man anführen kann, ohne jedoch sie als Rassismus qualifizieren zu können.

Der  Begründer des gewaltigen Imperium Persicum  Kurusch (nicht Kyros) ließ vor seinem Tod auf die künftige Grabplatte folgendes  schreiben  „ Ich Kurusch, ein Arya (Arier), Sohn eines Aryas“ (Arier bedeutet im Altpersischen „Der Edle“, Iraner heißt Arya). Dieser prägnante Satz bringt einfach Stolz zum Ausdruck.

Die Chinesen  glaubten in ihrer älteren Geschichte der Mittelpunkt der Erde zu sein und empfanden sich den anderen Ethnien überlegen, ohne sie diskriminieren zu wollen. Diesen Fall können wir als Ethnozentrismus (Sinozentrismus) charakterisieren.

Die alten Griechen nannten alle anderen Völker Barbaren (hethitisches Wort) , allerdings meinten „Die unverständlich Sprechenden“. Erst die Angehörigen des Imperium Romanum verwendeten diesen Begriff vor allem gegen die Germanen verächtlich.

Bei den spanischen Conquistadores ist eine extrem unmenschliche Besonderheit zu konstatieren, welche die Indigenen Ethnien in Lateinamerika nicht als Menschen, sondern als Tiere oder höchstens als Wesen zwischen  Mensch und Tier betrachteten. Dies stieß auf den Widerstand einiger humanistisch  gesinnter Theologen, die versuchten nachzuweisen, dass es sich um menschliche Wesen handelt.

Aber der moderne Rassismus begann Ende des 19. Jh. in Frankreich als  es darum ging, die „minderen“ nordafrikanischen Völker zu kolonisieren. Hierbei handelt es sich um den typischen Fall der rassischen „Überlegenheit“ als Instrument der Expansions- und Kolonisierungspolitiki. Von Frankreich hat Deutschland den Rassismusgedanken übernommen, und die Nationalsozialisten haben ihn bis zur Perversion weiterentwickelt, was bekanntlich zur Shoa (nicht Holocaust) der Juden führte.

2. Begriffliches

Gleich in der Präambel der Konvention hat die UNO als Prämissen die Würde und die Gleichheit der Menschen, das Zusammenwirken aller Nationen bei der Achtung und Förderung der  Menschenrechte und der Grundfreiheiten  sowie  bei der Beseitigung  aller Formen und Praktiken der Rassendiskriminierung erwähnt.

 Die Definition der Rassendiskriminierung ist enthalten in dem Artikel 1

(1) “In diesem Übereinkommen bezeichnet der Ausdruck “Rassendiskriminierung” jede auf der Rasse, der Hautfarbe, der Abstammung, dem nationalen Ursprung oder dem Volkstum beruhende Unterscheidung, Ausschließung, Beschränkung oder Bevorzugung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass dadurch ein  gleichberechtigtes Anerkennen, Genießen oder Ausüben von Menschenrechten und Grundfreiheiten im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder jedem sonstigen Bereich des öffentlichen Lebens vereitelt oder beeinträchtigt wird.

Ausführlicher ist Artikel 4

 „Die Vertragsstaaten verurteilen jede Propaganda und alle Organisationen, die auf Ideen oder Theorien hinsichtlich der Überlegenheit einer Rasse oder einer Personengruppe bestimmter Hautfarbe oder Volkszugehörigkeit beruhen oder die irgendeine Form von Rassenhass und Rassendiskriminierung zu rechtfertigen oder zu fördern suchen; sie verpflichten sich, unmittelbare und positive Maßnahmen zu treffen, um jedes Aufreizen zur Rassendiskriminierung und alle rassisch diskriminierenden Handlungen auszumerzen; zu diesem Zweck übernehmen sie unter gebührender Berücksichtigung der in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte niedergelegten Grundsätze und der ausdrücklich in Artikel 5 des vorliegendenÜbereinkommens genannten Rechte unter anderem folgende Verpflichtungen:

a) jede Verbreitung von Ideen,die sich auf die Überlegenheit einer Rasse oder den Rassenhass gründen, jedes Aufreizen zur Rassendiskriminierung und jede Gewalttätigkeit oder Aufreizung dazu gegen eine Rasse oder eine Personengruppe anderer Hautfarbe oder Volkszugehörigkeit sowie jede Unterstützung rassenkämpferischer Betätigung einschließlich ihrer Finanzierung zu einer nach dem Gesetz strafbaren Handlung zu erklären,

b) alle Organisationen und alle organisierten oder sonstigen Propagandatätigkeiten, welche die Rassendiskriminierung fördern und dazu aufreizen, als gesetzwidrig zu erklären und zu verbieten und die Beteiligung an derartigen Organisationen oder Tätigkeiten als eine nach dem Gesetz strafbare Handlung anzuerkennen,

c) nicht zuzulassen, dass staatliche oder örtliche Behörden oder öffentliche Einrichtungen die Rassendiskriminierung fördern oder dazu aufreizen”.

Es sei  darauf hingewiesen, dass m. E. alle Staaten die Konvention ratifiziert  und in nationales Recht transformiert haben. Die Zeit  (20.11.18), Die Zeit  Facebook (30.12.18, 23.5.19), Welt Facebook (8.2.19), Süddeutsche Zeitung Facebook (4.4.19, 22.5.19)), FAZ Facebook (8.5.19)

 

Flüchtlingsprobleme in Deutschland, Abschiebung Krimineller Flüchtlinge

 

Flüchtlingsprobleme, Unverständlicher Streit, epigrammatisch

1. Flüchtling, der illegal ins Land gekommen ist, hat normalerweise kein „Menschenrecht“ auf Einreise und Verbleib.

2. Hat er noch dazu seine Identifikationsdokumente absichtlich vernichtet, dann handelt es sich um einen Betrüger. Ihm darf sowieso  kein Bleiberecht gewährt werden.

3.Wirt ein illegal eingereister oder ein  abgelehnter Flüchtling kriminell, dann kommt indirekt die Internationale Flüchtlingskonvention von 1951 zur Anwendung, die eigentlich für anerkannte Asylanten gilt  :Aus Gründen „der nationalen Sicherheit und der Ordnung“ ist es möglich, Flüchtlinge, welche die Gesetze verletzen, auszuweisen , es sei denn im Falle der Rückkehr in ihr Heimatland  droht Gefahr der Verhaftung, der Folterung oder des Todes (Art.33). Diese Fälle sind selten. In diesem  gewichtigen internationalen Dokument ist nicht die Rede von „sicheren“ oder „unsicheren“ Heimatländern.

4. Die schnellste Ausweisung krimineller Flüchtlinge ist  ein ferner ein Gebot des gesunden Menschenverstandes und entspricht vollauf den grundlegenden Interessen der eigenen Staatsbürger ,  gegenüber denen der Staat eine Schutzpflicht hat.

5. Jeder Staat entscheidet  auf Grund seiner Souveränität und unter Beachtung seiner Interessen über die Einreise von Ausländern, es sei denn es gibt eine andere rechtliche Regelung  wie z.B. innerhalb der Europäischen Union.
6. Es gilt, zwischen der Idealität und der Realität zu unterscheiden, andernfalls besteht für die Politiker die große Gefahr, irreparable Fehler zu machen und die legitimen Interessen des eigenen Volkes zu missachten.

7. . Globalisierung bedeutet nicht unbedingt, die Tore für die gesamte Menschheit offen zu halten, wie einige Utopisten meinen. Man kann auch mit anderen Ländern, wie z.B. mit Russland, mit China , mit Japan, sowie mit den  Demokratien  (USA, Australien, New Seeland  etc. ) vergleichen. Wie sieht es bei ihnen  mit der illegalen  Einreise  aus ?All dies dürfte eigentlich kristallklar sein. Abstrakter Humanismus ist m. E. fehl am Platze. Die Zeit (20.11.18), Der Spiegel (14.12.18), Süddeutsche Zeitung (19.12.18)

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Abschiebung krimineller Flüchtlinge

Das Innenministerium ist verpflichtet, kriminelle Flüchtlinge schnellstens abzuschieben.

Die Bevölkerung ist neben der Herrschaftsausübung und dem Territorium seit Aristoteles ein integraler Bestandteil des Staates und die Grundlage der Personalhoheit, auf die sich die Staatsbürgerschaft stützt , aus der sich die Schutzpflicht des Staates gegenüber seinen Staatsbürgern ergibt. Das Abkommen über die Rechtsstellung de Flüchtlinge vom 28.Juli 1951 stellt klar, dass asylbesitzende kriminelle Flüchtlinge ausgewiesen werden können. Dies gilt wohl auch für Kriegsflüchtlinge.

Artikel 16a, Abs.3 des Grundgesetzes erwähnt Gründe, wann die Abschiebung nicht realisiert werden kann. Dieser Art. wird jedoch extensiv interpretiert, weil nicht in jedem Falle diese Gründe vorliegen , die meisten syrischen Flüchtling aus den Lagern in der Türkei nach Deutschland kamen und außerdem die Kriminellen das Recht verwirkt haben, hier zu bleiben.Es widerspricht ferner zutiefst dem common sense (gesunder Menschenverstand) , dass kriminelle weiterhin hier bleiben und auf Kosten der Steuerzahler ein gutes Leben führen.

Es sei darauf hingewiesen, dass die meisten dem islamischen Kulturkreis angehörenden Menschen über kein Rechtsbewusstsein oder besser Unrechtsbewusstsein nach westlichen Kriterien verfügen. Ich weiß, dass sie das Nichtergreifen harter Strafen, als Schwäche des demokratischen Staates betrachten und sich mitunter darüber lustig machen.

Schlussfolgerung : Das Innenministerium ist verpflichtet, im Interesse und zum Schutze der eigenen Staatsbürger vor allem der Frauen ,kriminelle Flüchtlinge schnellstens abzuschieben, was gerecht und geboten ist, ansonsten verletzt es schwerwiegend seine Fürsorgepflicht gegenüber den Bürgern. Dann aber darf man sich über die Nemesis durch den nächsten Wahlausgang nicht wundern.

Der Spiegel (14.12.18), Münchner Merkur (24.11.18, 19,12.18), Süddeutsche Zeitung , Tagespiegel (19.12.18), Welt (22.5.19)

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Abschiebung krimineller Flüchtlinge,

Sowohl nach internationalem, als auch nach nationalem Recht ist die Abschiebung möglich.

Wird ein illegal eingereister oder ein  abgelehnter Flüchtling oder ein Asylbesitzender kriminell, dann kommt  die Internationale Flüchtlingskonvention von 1951 zur Anwendung, die eigentlich für anerkannte Asylanten gilt  :Aus Gründen „der nationalen Sicherheit und der Ordnung“ ist es möglich, Flüchtlinge, welche die Gesetze verletzen, auszuweisen , es sei denn im Falle der Rückkehr in ihr Heimatland  droht Gefahr der Verhaftung, der Folterung oder des Todes (Art.33). Diese Fälle sind selten. In diesem  gewichtigen internationalen Dokument ist nicht die Rede von „sicheren“ oder „unsicheren“ Heimatländern.

Artikel 16a, Abs.3 des Grundgesetzes erwähnt Gründe, wann die Abschiebung nicht realisiert werden kann. Dieser Art. wird jedoch extensiv interpretiert, weil nicht in jedem Falle diese Gründe vorliegen , die meisten syrischen Flüchtling aus den Lagern in der Türkei nach Deutschland kamen und außerdem die Kriminellen das Recht verwirkt haben, hier zu bleiben.

Die schnellste Ausweisung krimineller Flüchtlinge ist  ferner ein Gebot des common sense (gesunder Menschenverstand ) und entspricht vollauf den grundlegenden Interessen der eigenen Staatsbürger ,  gegenüber denen der Staat eine Schutzpflicht hat.

Was die Flüchtlinge aus Bürgerkriegsgebieten anbelangt, ist unbedingt zu beachten, dass sie generell verroht sind und zur Gewalt neigen. Diese Flüchtlinge benötigen viel Zeit, um sich in einer zivilen und friedlichen Gesellschaft zu Recht zu finden.

Leipziger Volkszeitung, Focus, Frankfurter Allgemeine Zeitung , alle Facebook (2.1.19), Münchner Merkur (2.1.19)

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Rechtswissenschaftliches  : Fürsorgepflicht des Staates gegenüber seinen Staatsbürgern

Der Staat besteht nach Aristoteles ( zwei tausend Jahre später nach Jellinek) aus der Herrschaft (Regierung), der Bevölkerung und dem Territorium. Aus dem Verhältnis zwischen  der Regierung und der Bevölkerung  leitet sich die Personalhoheit ab , aufdie sich die Staatsbürgerschaft stützt. Aus der Staatsbürgerschaft ergibt sichdie FÜRSORGEPFLICHT des Staates gegenüber den eigenen Staatsbürgern. DieRegierung wird dem gerecht durch  die erforderlichen Maßnahmen  (Gesetze und deren strikte Anwendung und wirksamen Verwaltungsakte). Münchner Merkur (11.7.19)

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Konsequente Abschiebung

Vor einigen Jahren ist in Italien die Frau eines Offiziers der italienischen Marine von einer Roma -Männerbande so brutal vergewaltigt worden , dass sie
einige Stunde später an den Folgen starb. Die italienische Regierung hat keine Diskussionen a la Germania geführt, sondern innerhalb von wenigen Tagen alle Roma aus Rumänien des Landes verwiesen.Münchner Merkur (11.7.19)

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Zu viel political correctness schadet, lieber mutig die Wahrhei sagen

Es ist an der Zeit, dass die missverstandene und stark
masochistisch anmutende political correctness beiseite geschoben wird und man
die objektive Realität wahrheitsgetreu und nicht verklemmt widerspiegelt
(schöne Grüsse von Demokrit : Widerspiegelungstheorie).
D.h in concreto, dass die Täter  Angehörige der Roma-Minderheit muslimischen Glaubens sind.
Etwas ähnliches ist im vergangenen Jahr nach gleichem Muster passiert :
Rom-Jugendliche ebenfalls muslimischen Glaubens aus einem anderen Balkan-Land
haben eine Frau vergewaltigt. Münchner Merkur (11.7.19)

 

 

 

Staatsbürgerschaft, Doppelte , Türken in Deutschland

Problematischer Doppelpass

Ich beabsichtige nicht, auf die Vorgeschichte des Doppelpasses  vor allem von Türken einzugehen. Mir geht es in erster Linie darum, die hohe Problematik des Doppelpasses aus Sicht des Völkerrechts aufzuzeigen.

Nach Aristoteles (Politica , Πολιτικά) und mehr als  zwei tausend  Jahre später der österreichische Staatstheoretiker Georg Jellinek erwähnen drei  wesentliche Bestandteile des Staates : Herrschaftsausübung, Bevölkerung und  Territorium. Mit der Bevölkerung  steht  die Personalhoheit des Staates im Zusammenhang, die als  Verbindung zwischen dem Staat und seinen Bürgern auch im Ausland  gilt.

Auf die Personalhoheit stützt sich die Staatsbürgerschaft als ein Rechtsverhältnis zwischen dem Staat und seinen eigenen Bürgern. Aus ihr werden Rechte und Pflichten   abgeleitet, so z.B. die Schutzpflicht des Staates gegenüber seinen im Ausland lebenden  Bürgern und mehrere Verpflichtungen des Bürgers gegenüber seinem Vaterland. So sind z.B. auch die in Deutschland lebenden Türken verpflichtet, ihren Militärdienst in der Türkei zu leisten. Als Ausländer  haben sie im Rahmen der Gesetze die ihnen zustehenden Grundfreiheiten und Menschenrechte zu besitzen,  was eigentlich für ihr Leben ausreichend sein dürfte.

Im Allgemeinen  Völkerrecht setzt die Erlangung einer neuen Staatsbürgerschaft die Entlassung aus der alten voraus, und  nur in besonderen Ausnahmefällen ist es möglich, eine zweite Staatsbürgerschaft zu erlauben. Diese Einschränkung hat mit Sicherheitsfragen  wie mit der möglichen Kollision von Rechten und Pflichten aus beiden Staatsbürgerschaften zu tun.

Eher aus politischen Gründen hat  Deutschland zugelassen, dass Türken massenweise zwei Staatsbürgerschaften besitzen, woraus sie  dem Wesen nach in erster Linie die Vorteile haben  jedoch  bei Beibehaltung  des türkischen Staatsbewusstseins . und bei völliger Abwesenheit eines deutschen Staatsbewusstseins. Ich frage mich, wie so was passieren konnte.  Schlussfolgerung : Die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein gravierender Fehler der deutschen Politik.  Ob er auch irreparabel ist, vermag ich nicht zu sagen. Münchner Merkur ( 17.11.18), Wiener Zeitung (29.12.18)

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Gehört der Islam zu Deutschland ?

Muslime leben in Deutschland und zwar vorwiegend in Parallelgesellschaften. Sich zu einem Land gehören, setzt eine innere Bindung voraus, weche die Türken nur gegenüber der Türkei haben.
Schlussfolgerung : Die Türken z.B. leben in Deutschland, aber der Islam gehört ohne Zweifel zu der Türkei. Μünchner Merkur (25.3.19)

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Gericht : Schließung muslimischer Kita in Mainz rechtmäßig , Focus Facebook (27.3.19)

Die “Muslimische Kita” verstärkt die INTEGRATIONSUNWILLIGKEIT und die Parallelgesellschaften. Danach kämen Forderungen wie Anwendung der Scharia, Schaffung einer islamischen Sittenpolizei und in der Perspektive nach bestimmten demographischen Veränderungen der Status einer religiösen Minderheit und danach die AUTONOMIE.
Also wehret den Anfängen. Focus Facebook (27.3.19)

 

China, Revolutionäre Traditionen

Das  autoritäre, fast totalitäre  chinesische Herrschaftssystem ist vielschichtig. Es sei mir daher gestattet, mich dazu etwas ausführlicher zu äußern.

Chinesische Revolutionäre Traditionen

Prämisse : China besitzt eine einmalige historische Kontinuität (vier tausend Jahre)  wie kein anderer Staat in der Welt. Es ist also kein Zufall, dass die Chinesen über ein hochentwickeltes Geschichtsbewusstsein verfügen. Unter anderem die chinesischen Philosophen haben das Ge-ming, das besondere Widerstandsrecht (wie in Europa das jus resistendi)herausgearbeitet und auch in die Tat umgesetzt.

Im „Buch der Geschichte „(Shudshing, 84 v. Chr.) warnt z.B. das Volk den Kaiser, dass der „Himmel liebt das Volk“, deswegen muss er das tun, was der „Himmel“ wünscht , andernfalls wird der Kaiser bestraft. Etwas später, der Philosoph Möng-Ds schuf eine  Theorie der „Wegnahme“ des Mandats des „Himmels“ vom Kaiser, wenn er das Volk unterdrückt. Hierbei handelt es sich um einen „Gesellschaftsvertrag „ a la sinica, also um einen Herrschaftsvertrag.

So fanden zwei Mal (84 und 184 n Chr.) soziale Revolutionen statt. Im ersten Fall  die Revolutionären haben ihren Aufstand damit begründet, dass der Kaiser das „Mandat des Himmels“ schwerwiegend verletzt hat. Im zweiten Fall ist die Han – Dynastie endgültig  beseitigt worden.

In der neueren Geschichte  hast sich das Volk ohne solche Begründungen unter der Führung Mao Zedongs erhoben und nach langem erfolgreichen Kampf die Grundlagen für die heutige  Größe Chinas  geschaffen hat.

China entwickelt sich sukzessive zu einer Supermacht, es  werden  fast die meisten Milliardäre der Welt registriert, aber das Volk und insbesondere die Bauern leben in ärmlichen Verhältnissen allerdings, es gibt keine Hungersnöte mehr. Parallel dazu wächst eine Mittelklasse, die sich  mit dem relativ guten Lebensstandard nicht mehr abfindet und langsam aber sicher nach politischen Freiheiten und Rechten strebt. . Die Reaktion des autoritären Regimes darauf ist bekanntlich sehr hart.

Die chinesische Führung hat vor einigen Jahren unterstrichen, dass man sich um die Lage der Bevölkerung und insbesondere  der Bauern beschäftigen muss, weil es soziale Probleme könnte. Ich bin davon überzeugt, dass in der Zukunft. der Reformdruck von der Mittelschicht und von der Bauernschaft ausgeübt wird  Ich schließe sogar in der Perspektive soziale Kämpfe  nicht aus. Die Zeit ( 16.11.18 , 5.2.19), Die Welt (19.12.18), Die Zeit (30.4.19), NZZ Facebook (6.5.19), Wiener Zeitung Facebook (6.5.19)

 

 

 

Herrschaftssysteme und Kulturkreise

Kulturkreise und Herrschaftssysteme

Ich beginne mit einer Frage : Ist die Demokratie universell ?

M. E.  kommt es auf das methodologische Herangehen an die Probleme der Demokratie, der autoritären Herrschaftsausübung, der Diktatur und des Totalitarismus an. Selbstverständlich können hier nicht alle aufgeworfenen Fragen ausführlich erörtert werden.

Prämisse muss auf Fälle  sein die Existenz von unterschiedlichen und teilweise entgegengesetzten Kulturkreisen, wozu  der westliche, der konfuzianische, der hinduistische  und der islamische Kulturkreis gehören . Jeder Kulturkreis hat sein Gesellschafts- und Menschenbild sowie seine Art der Herrschaftsausübung, fußend auf die Geschichte und die Tradition.

Die Demokratie  und der Parlamentarismus   und die mit  ihnen verbundenen Freiheiten und grundlegenden Menschenrechte sind Produkt des westlichen Kulturkreises, wobei es kein einheitliches Muster gibt. Die westlichen Demokratien stützen sich in erster Linie auf die altgriechische Tradition, auf die Europäische Aufklärung und auf die Französische Revolution.

Eine besondere Rolle spielt  Russland, das weder die Renaissance, noch die Aufklärung, noch die bürgerliche Revolution erlebt hat und infolgedessen keine demokratische Tradition und keinen selbstbewussten  citoyen kennt. Daher wäre die Übertragung westlicher Demokratieauffassungen auf Russland fehl am Platze.  Die russische  Geschichte und Tradition begünstigt eher eine autoritäre Herrschaftsausübung. Deswegen ist Putin  heute der ideale Politiker für Russland. Hieraus ergibt sich konsequenterweise die Schlussfolgerung, dass die Übertragung unserer Demokratie auf dieses Land eine Chimäre ist.  Natürlich besteht die Gefahr , dass  die autoritären Methoden zu einer Diktatur ausarten . Allerdings  auch dies wäre für Russland ganz normal.

Was die Türkei betrifft, gilt fast das Gleiche wie bei Russland. In diesem Falle kommen   die religiöse Komponente und die Tradition hinzu, die  Anlass zu der Auffassung bieten, dass Türkei und Demokratie eine contradictio in adjecto (Widerspruch in sich ) darstellen. Es kann sachlich festgestellt werden, dass  die Türkei den zu ihr passenden Staatsführer hat. Jedoch muss auch klargestellt werden , dass eine Mitgliedschaft der Türkei in der EU ohne ja und aber ausgeschlossen ist.

Autoritäre Regime gewährleisten im Allgemeinen eine gewisse Stabilität im Innern. Dies gilt uneingeschränkt für die Diktaturen in den arabischen Staaten. Deswegen  führt der gewaltsame Sturz der Diktatoren von außen zu einem regelrechten Chaos mit internationalen Folgen ( z.B. Irak, Libyen, Syrien). Die Zeit (16.11.18)

 

 

Völkermord oder Genozid aus Sicht der Geschichte und des Völkerrechts

Völkermord oder Genozid aus Sicht der Geschichte und des Völkerrechts

In der postmodernen Zeit ist es allmählich zu einer Verneinung bzw. zu einem terminologischen Chaos gekommen.  Insbesondere im europäischen Süden  passiert es  es  hin und wieder , dass international anerkannte Fachtermini  (termini scientifici ) politisch extrem extensiv so  interpretiert werden , dass  sogar die Beeinträchtigung des Lebensstandards eines Volkes im Zusammenhang mit gewaltigen Auslandsschulden als Völkermord qualifiziert wird.

Daher ist es m. E. erforderlich, aus völkerrechtlicher Sicht zu dieser Problematik  populärwissenschaftlich Stellung zu nehmen, sonst bleibt es bei Allgemeinplätzen ohne besonderen Wert.

. Folgend steht im Mittelpunkt des vorliegenden Spezialbeitrages  die völkerrechtliche Bestimmung des Tatbestandes des Völkermordes, wie er in der  „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Verbrechens des Völkermordes“ vom 9. Dezember 1948 ( In Kraft getreten am 12. Januar 1951) formuliert worden ist.

Artikel II

„In dieser Konvention bedeutet Völkermord eine der folgenden Handlungen, die in der Absicht begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu vernichten :

a) Angehörige einer solchen Gruppe zu töten;

b) Angehörige einer solchen Gruppe schweren körperlichen  oder geistigen Schaden zuzufügen;

c) vorsätzlich solche Lebensbedingungen für eine Gruppe zu schaffen, die darauf abzielen, ihre physische Vernichtung ganz oder teilweise herbeizuführen ;

d) Maßnahmen zu verhängen , die auf eine Geburtenverhinderung innerhalb einer solchen Gruppe gerichtet sind;

e) gewaltsam Kinder aus einer Gruppe in eine andere Gruppe zu überführen“.

Es sei darauf  hingewiesen, dass diese Konvention universellen Charakter besitzt und  zu der besonderen Kategorie des jus cogens (zwingendes Recht) gehört, d.h. es gilt auch für Staaten, welche sie  nicht unterzeichnet und ratifiziert haben.

In der Geschichte sind  drei unterschiedliche Kategorien von Völkermord zu konstatieren : a) Der Völkermord betrifft andere Ethnien , wie z.B.  der spanischen  Conquistadores gegen die indigenen Völker in Südamerika, der Osmanen gegen die Armenier, von Saddam Hussein gegen die Kurden, von Idi Amin gegen eine ganze Ethnie, in Ruanda der Hutus gegen die Tutsis  ,

b) gegen das eigene  Volk wie z.B. in Kambodscha  (ca. 30%  der Bevölkerung ist vernichtet worden)

und c) gegen eine Ethnie, die eigene Staatsbürger  bzw. Bürger anderer Staaten in Europa waren  ( Nationalsozialistisches Deutschland gegen die Juden). Dieser Völkermord ist fälschlicherweise lange als Holocaust) bezeichnet worden, während der Begriff Shoah das Wesen des Verbrechens zutreffender zum Ausdruck bringt.

Die Zeit (16.11.18)

Patriotismus, Nationalismus

Patriotismus , Nationalismus

Patriotismus

Der  Begriff Patriotismus bedeutet die Einstellung eines Menschen die in engem Zusammenhang mit der emotionalen Bindung , mit den Werten, der Geschichte, der Tradition, der Kultur etc. des Vaterlandes steht.  Der eigentliche Sinn des Patriotismus ist schlicht und einfach die Liebe zum Vaterland.

Der Patriotismus ist ein Produkt der Französischen Revolution von 1789 . Die  Marseillaise z.B. fordert die Söhne des Vaterlandes, dieses zu verteidigen :  ”Allons enfants de la Patrie, Le jour de gloire est arrivé! Contre nous de la tyrannie, L’étendard sanglant est levé”. Der deutsche Patriotismus ist in der Zeit des Befreiungskrieges gegen Napoleon entstanden ,. Die Kämpfer wurden als Patrioten betrachtet.

Nationalismus

In Europa gibt es grundsätzlich zwei Interpretationen :

a) Die französische, die neutral ist und bedeutet Patriotismus, es liegt also eine Gleichsetzung der Begriffe  vor. Die meisten europäischen Völker haben sie übernommen.

b) Die deutsche Interpretation versteht unter  Nationalismus  etwas negatives und  zwar ein übertriebenes und intolerantes Nationalbewusstsein, nachdem die Größe der eigenen Nation als höchste Wertvorstellung betrachtet wird.  Diese Interpretation ist von den Völkern Nord- und Osteuropas übernommen worden.

In der jüngeren Geschichte ist der Begriff Nationalismus im Rahmen des antikolonialen Kampfes zuerst in den arabischen  und danach in allen afrikanischen Ländern sehr positiv verwendet worden. Es ist mir in den 60er Jahren aufgefallen, dass unsere Studenten aus Afrika und Asien ausschließlich den Begriff Nationalismus benutzten., während das Wort Paztriotismus keine Verwendung fand. Davon wiederum zu unterscheiden sind die lateinamerikanischen Völker, die dem Begriff Patriotismo den Vorrang gaben (z.B. in Kuba  „Patria o muerte“ : Vaterland oder Tod). Die Zeit (13.11.18)

Abrüstungsvertrag USA/UdSSR von 1987

Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme zwischen den USA und der Sowjetunion von 1987

Einige Bemerkungen aus Sicht des Internationalen Vertragsrechts

Fast alle Verträge, internationale oder bilaterale zur Abrüstung enthalten am Schluss Bestimmungen über den Austritt bzw. über die Kündigung aus Gründen der Gefährdung der höchsten Interessen der Vertragspartner. So heißt es im Artikel 16 des INF-Vertrages von 1987 : „Jede Vertragspartei ist in Ausübung ihrer Souveränität berechtigt, von diesem Vertrag zurückzutreten, wenn sie entscheidet, dass durch außergewöhnliche mit dem Inhalt des Vertrages zusammenhängende Ereignisse eine Gefährdung ihrer höchsten Interessen eingetreten ist“.
Es muss also der Nachweis erbracht werden, dass eine Gefährdung durch „außergewöhnliche Ereignisse“ seit dem Abschluss des Vertrages eingetreten ist. In der Realität ist etwas ganz anderes eingetreten und zwar der Zusammenbruch der ehemaligen Supermacht Sowjetunion, wodurch die USA gegenwärtig die einzige Supermacht der Welt sind, allerdings zeichnen sich bereits deutliche die Konturen der künftigen zweiten Supermacht, des konfuzianischen China.
Es gibt Grund zur Annahme, dass der rasante Aufstieg Chinas auf allen Gebieten den USA nicht nur Kopfschmerzen bereitet, sondern darüber hinaus Furcht einjagt.
Es wäre eigentlich verständlich, gemäß Artikel 16 den Vertrag zu ändern ( „Jede Partei kann Änderungen dieses Vertrages vorschlagen“).
Des weiteren wäre es durchaus möglich, den Vertrag gemäß der Wiener Vertragsrechtskonvention von 1969 (Artikel 39 zu ändern :( „Ein Vertrag kann durch Vereinbarung zwischen den Vertragspartnern geändert werden…“). Danach könnte ein ähnlicher Vertrag zwischen den USA, China und Russland
geschlossen werden.
Die USA werfen Russland Vertragsbruch vor, was ihnen in der Tat gemäß der Wiener Vertragsrechtskonvention (Artikel 60) berechtigen würde, den Vertrag zu beenden ( „Ein schwerwiegender Bruch eines bilateralen Vertrages durch einen der Vertragspartner berechtigt den anderen , den Bruch als Grund für die Beendigung des Vertrages…geltend zu machen“). Die USA behaupten derartiges, aber andere sehen es nicht.
Mein Eindruck : Die jetzige USA –Regierung legt keinen Wert auf das Völkerrecht und allgemein auf die Regel in den internationalen Beziehungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit größter Mühe geschaffen worden sind. Hieraus ergeben sich große Gefahren für den Weltfrieden und für die internationale Sicherheit. Die Zeit (13.11.18, 19.12.18, 1.2.19), Münchner Merkur (4.12.18), Die Welt Facebook (10.1.19, 1.2.19), Süddeutsche Zeitung Facebook, Tagesspiegel Facebook, Frankfurter Allgemeine Zeitung  Facebook ,Spiegel Facebook , Stern Facebook, Leipziger Volkszeitung Facebook (1.2.19)

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Einer der Gründe für denZusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion war der kostspielige Rüstungswettlauf mit den USA. Gleiches kann auch dem kleineren Russland passieren , das nicht mithalten kann. Nun das psychologische Problem für Putin besteht darin, dass er sich mit dem Verlust des Supermacht-Status nicht abfinden kann und hierdurch seine Wunschvorstellungen mit der Realität verwechselt.
Inzwischen entsteht sukzessive die zweite Supermacht (China). Die Zeit (19.12.18), Leipziger Volkszeitung Facebook (1.2.19)

Europäische Union , Italien und Europäische Union

Europäische Union, eine sachliche Betrachtungsweise

1: Die EU ist bis heute auf internationaler Ebene das erste große Beispiel einer zwischenstaatlichen Organisation mit einigen supranationalen Kompetenzen. Will man sie  einschätzen , so sollte man nicht von der Prämisse des absoluten Perfektheit ausgehen, sondern das Experiment realistisch betrachten. Das Experiment  kann insgesamt als gelungen einzuschätzt werden.

Die EU hat Erfolge aufzuweisen , von denen die Völker in anderen Regionen der Welt noch nicht mal zu träumen wagen. Genannt seien nur einige Beispiele wie die Überwindung der Grenzen, der in Verbindung  damit stehende  freie  Verkehr von Menschen und Waren und die eigene starke gesamteuropäische Währung.

Die wichtigste Errungenschaft fast von welthistorischer Bedeutung der EU besteht darin, dass in unserem Kontinent endlich seit sieben Jahrzehnten der Frieden herrscht. Es ist also kein Zufall, dass Staaten  die EU als nachahmenswertes Beispiel  betrachten und nach Europa ausgesuchte Absolventen schicken, um hier das Europarecht zu studieren und entsprechende Doktorarbeiten anzufertigen und zu verteidigen. Dies gilt insbesondere für Lateinamerika.

Die  Existenz der EU   kann in der Epoche der Globalisierung  und der Hochtechnologien auch damit begründet werden, dass die Zeit der kleinen Staaten mit ihrer Mikroökonomie vorbei ist, und dass nur große Staaten oder Staatenbünde mit gebündelten  Kräften eine entscheidende Rolle im internationalen Geschehen zu spielen vermögen. So gesehen, ist de EU für die europäischen Völker absolut notwendig.

Zu den Erfolgen der EU tragen in erste Linie Deutschland und Frankreich bei und konkret ihre führenden Politiker.  Dass nicht alles in Ordnung ist und deswegen Europäer  mit ihr Probleme haben, ist eigentlich etwas selbstverständliches. Aber es sei darauf verwiesen , dass die echten Feinde der EU eine verschwindende allerdings sehr  lautstarke Minderheit sind, während  allgemein die Euroskeptiker etwas mehr sind, jedoch letzten Endes insgesamt ebenfalls eine Minderheit darstellen . Im Unterschied dazu die Mehrheit der Bevölkerung in den europäischen Staaten ist europafreundlich eingestellt. Bis  heute  verlässt nur ein Staat die Organisation , während andere Staaten den starken Wunsch hegen , ihr beizutreten. Dies ist die Realität.

M. E. werden die nächsten Schritte notwendig sein , um den europäischen Vertiefungsprozess voranzutreiben , um in der Perspektive das eigentliche Ziel, die „Vereinigten Staaten von Europa“ zu verwirklichen :

a) Gründung  großer gemeinsamer Forschungsinstitute, an denen die europäische Wissenschafts-Elite arbeiten kann, um allmählich die USA einzuholen. b) Bildung einer einheitlichen Polizei, um die Kriminalität effektiver bekämpfen zu können. c) Schaffung einer gesamteuropäischen Armee, bewaffnet hauptsächlich mit  Waffen aus eigener Produktion d) Einführung einer gesamteuropäischen Staatsbürgerschaft. e) Systematische und gezielte Weiterentwicklung  Europas zu einem Weltzentrum der Kultur , der Freiheiten und der grundlegenden Menschenrechte.

Es ist wohltuend zu registrieren, dass die EU von der sich entwickelnden zweiten Supermacht der Welt  China unterstützt wird. Eine Annährung zwischen ihnen wäre durchaus wünschenswert.  Eine Erweiterung der EU in Richtung Türkei hingegen wäre m.E. aus vielen Gründen,  der wichtigste ist dass die Türkei zum islamischen Kultukreis gehört, weder nötig, noch  wünschenswert, noch möglich.

Münchner Merkur (12.11.18), Frankfurter Allgemeine Zeitung (16.11.18), Neue Zürcher Zeitung Facebook (30.1.19), Leipziger Volkszeitung Facebook (30.1.19), Spiegel Facebook (26.2.19), Focus Fabook, SDZ Facebook  (22.5.19)

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Italien und Europäische Union

Der Terminus „Regeln“ bedeutet im Grunde Normen, die im Rahmen der EU auf der Basis der Interessenkoordinierung und der Willensübereinstimmung der Mitgliedstaaten gemeinsam geschaffen worden sind. Es handelt sich nicht um irgendwelche fremde, sondern um ihre eigenen Regeln .

Historisch gesehen, bereits nach dem Westfälischen Frieden (17.Jh.) und spätestens seit der Schaffung der UN-Charta und speziell seit der Wiener Vertragsrechtskonvention von 1969 gilt der Rechtsgrundsatz pacta sunt servanda (Verträge sind einzuhalten).

Hier geht es jedoch in erster Linie um eine europäische Tradition , die den Ländern Süd-, Süd-Ost- und Osteuropas nicht unbedingt geläufig ist.

Deswegen ist es unbedingt erforderlich, auch die Traditionen, genau die sich darauf beruhenden Mentalitäten in Kenntnis zu nehmen. Organe der EU haben sich des öfteren veranlasst gesehen, manches Land auf dem Balkan mit Vehemenz auf diesen Grundsatz immerhin einer der sieben Grundprinzipien der UN-Charta und desVölkerrechts und zugleich die Hauptbasis des Internationalen Vertragsrechts aufmerksam zu machen.

Sollten vorhandene Normen nicht der dynamischen Realität entsprechen, dann können die EU-Staaten hierüber verhandeln und gemeinsam sie an die neuen Realitäten anpassen. Einseitige Maßnahmen stellen jedoch eine schwerwiegende Verletzung der Regeln dar und vermögen Chaos innerhalb der EU zu verursachen. Dies entspräche möglicherweise den Absichten einiger verantwortungsloser populistisch orientierter Politiker, jedoch nicht den legitimen Interessen der Mehrheit der EU-Mitglieder.
Italien wird sich genauso wie Griechenland den gemeinsamen Regeln beugen müssen. Die ZEIT (26.10.18)

Χιττίτες, Λαοί Μ. Ασίας, Σύμφωνο Ειρήνης με Αίγυπτο, Πόντιοι

Σύμφωνα με τους ειδικούς ιστορικούς ζούσαν στην αρχαιότητα στη Μικρά Ασία (μετάφραση από τα Λατινικά : Asia Minor) οι εξής λαοί :

α) Γηγενείς (μη Ινδοευρωπαίοι ) : Χάττες, Χουρρίτες, Ουραρταίοι.
β) Ινδοευρωπαίοι (“αρχαίοι ανατολίτες”): Χιττίτες (Χετταίοι), Λούβιοι, Παλάοι, Λύκες, Λυδοί, Κάρες και αργότερα Φρύγες, Ελληνες (Αιολείς, Ιωνες, Δωριείς) και Γαλάτες.

Υπάρχουν πολυάριθμες πηγές, αλλά εδώ αναφέρω μόνο μία: Η.Haarmann, Lexikon der untergegangenen Völker, München (2005) 2012). Καθημερινή (4.11.18)

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Αρχαίοι Χετταίοι (Χιττίτες) και Πόντιοι από την Αργυρούπολη

Αυτός ο πανάρχαιος λαός μ ενδιαφέρει και για προσωπικούς λόγους. Υπήρχε και σε σημασία δεύτερη πόλη των Χετταίων, η Hanousha (Αργυρούπολις), όπου πρόγονοί μου από την Τραπεζούντα έχουν αναμειχθεί με απογόνους των Χετταίων, με τα εξής χαρακτηριστικά στοιχεία : μέτριο ανάστημα , σρογγυλό κεφάλι, δυνατό σβέρκο, φαρδιές πλάτες, μυώδη μπράτσα και άκρως ισχυρά πόδια. Σημειώνονται και άλλοι Ελληνες από τον Πόντο με τέτοια χαρακτηριστικά. Αυτοί ξεχωρίζουν από όλους τους άλλους Πόντιους.
Πολλές φορές είδα στην Ελλάδα (περιοχή Πιερίων ) και στο εξωτερικό Ελληνες και τους είπα , ότι οι πρόγονοι τους κατάγονται οπωσδήποτε από την Αργυρούπολη, ήταν γεροδεμένοι και καλοί παλαιστές. Η απάντηση ήταν πάντα καταφατική. Οι ολυμπιονίκες παλαιστές της Τουρκίας προέρχονται από την περιοχή της Αργυρούπολης.

Ενας εξάδερφός μου επισκέφθηκε την Αργυρούπολη και είδε απογόνους των Χετταίων. Ξέροντας Τουρκικά άκουσε από δύο άτομα ,ότι δεν είναι Τούρκοι, αλλά απόγονοι των Χετταίων. Επειδή ήταν προετοιμασμένος, τους έχει αμέσως αναγνωρίσει λόγω των ιδιαίτερων κρανίων των.

Αυτονοήτως έχω στην Deutsche Nationalbibliothek στη Λειψία στα παρελθόντα 60 έτη μελετήσει συστηματικά όλα τα βιβλία περί των Χετταίων. Πέραν τούτου είχα την δυνατότητα να δω στο αρχαιολογικό Μουσείο της Κωσταντινούπολης πολλές αναπαραστάσεις με τους απαράλλακτους Χετταίοι. Καθημερινή(4.11.18)

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Περί Χετταίων (Χιττιτών)

Η Τροία του Ομήρου ανήκε στους Χετταίους.
Στην βασιλική βιβλιοθήκη στην πρωτεύουσα των Χετταίων Hattusha έχει
βρεθεί σχεδόν όλο το κρατικό αρχείο φυσικά σε σφηνοειδή γραφή. Σε ένα
ντοκουμέντο αναφέρεται μία επιστολή του βασιλιά των Χετταίων στον αρχηγό
των Αχαγιάβα (Αχαιών ) να εγκαταλείψουν αμέσως τα δυτικά παράλια (της
Μικράς Ασίας), ειδάλλως θα τους τιμωρήσει αυστηρά. Τους αποκαλεί ληστές !

Τα χιττίτικα θεωρούνται ως η πιό αρχαία ινδοευρωπαϊκή γλώσσα. Το δικό
τους έπος είναι περίπου 600 έτη πιό αρχαίο από την Ιλιάδα και ονομάζεται
Ullikummi. Το έχω σε γερμανική μετάφραση.
Οι ιστορικοί πρεσβεύουν την άποψη , ότι οι Ελληνες εισήγαγαν σιτηρά από την Ουκρανία, αλλά αναγκαζόταν να πληρώνουν στην πόλη Ιλιον που εφύλαγε τα στενά των Δαρδανελίων φόρο και ετσι απέκτησε μεγάλο πλούτο. Οταν όμως το Ιλιον επανειλλημμένα έχει αυξήσει τα διόδια,οι Αχαιοί αποφάσισαν οι Αχαιοί να επιφέρουν μίαν τελική πολεμική επίλυση του προβλήματος. Καθημερινή (4.11.18)

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Ο Χιττίτες (Χετταίοι ) υπερείχαν , περικύκλωσαν τον Ραμσή, αλλά γλύτωσε. Οταν όμως επέστρεψε στην Αίγυπτο, έπλασε το μύθο της μεγάλης νίκης. Το ίδιο έκανε και ο Σαντατ της Αιγύπτου τo 1973 ύστερα από τον Jom-Kippur-Πόλεμο το 1973.
Το σημαντικότερο είναι, ότι μεταξύ των δύο τότε υπερδυνάμεων της Μέσης Ανατολής έχει το 1259 υπογραφεί το πρώτο Σύμφωνο Ειρήνης του κόσμου , του οποίου το κείμενο έχει διασωθεί. Το είδα φυσικά σε σφηνωειδή γραφή στο αναφερθέν Μουσείο της Πόλης. Περιέχει ακόμη και ειδικά άρθρα περί πολιτικού ασύλου. Μου έκανε αλγεινή εντύπωση, ότι οι σπουδαστές μου από αυτές τις χώρες δεν ήξεραν τίποτα γι αυτό το κοσμοϊστορικό ντοκουμέντο. Καθημερινή (4.11.18)

 

Migrations-”Pakt” der UNO populärwissenschaftlich,Migration als Globales Problem, Migration kein Menschenrecht

Migrations-”Pakt” der UNO  populärwissenschaftlich, Migration als  Globales Problem, Migration kein Menschenrecht

Es gibt kein Menschenrecht auf Migration

1. Aus der Sicht der internationalen Normenbildungstheorie stellt das UNO-Dokument „New York Declaration for Refugees and Migrants“ („Migrations-Pakt“) vom 13.Juli des Jahres  keinen völkerrechtlichen Vertrag, sondern ein unverbindliche Dokument dar. D.h. in conkreto, dass sich aus ihm keine bindenden Pflichten für die  192 Staaten ergeben, welche es lediglich gebilligt haben. Das Unterschreiben ist für den 18. Dezember vorgesehen, jedoch auch dieser Akt führt nicht automatisch zur rechtlichen Verbindlichkeit.

2. Der Migrations-Pakt kann als Absichtserklärung oder als Empfehlung oder als allgemeine Handlungsanweisung eingeschätzt werden. Vertragstheoretisch könnte er sogar in einen völkerrechtliche Vertag  umgewandelt werden oder sich allmählich zu  Völkergewohnheitsrecht entwickeln, vorausgesetzt, dass die Staaten es wollen.

3. Das Hauptziel des Dokuments ist die Migration global zu steuern und sicher zu gestalten.

4. Im Dokument wird ein Zusammenhang zwischen den bereits vorhandenen Menschenrechtskonventionen und der Migrationsproblematik hergestellt. Allgemein gehalten, ist dies  schon richtig, aber die „Internationale Konvention  über politische und Bürgerrechte“ vom 16.Dezember 1966 kennt zwar das Freizügigkeitsrecht des Bürgers , das allerdings sich auf die freie Ausreise erstreckt  und  keinesfalls die freie und ungehinderte Einreise  von Ausländern enthält.

5. Alle Fragen die mit der Einreise zusammenhängen, unterliegen der ausschließlichen Kompetenz des jeweiligen Staates, was sich aus seiner Souveränität abgeleitet wird. Alle Fragen die mit der Einreise zusammenhängen, unterliegen der ausschließlichen Kompetenz des jeweiligen Staates (z.B. USA, Kanada, Astralien etc.), was aus seiner Souveränität abgeleitet wird.

Im VOLKERRECHT gib es kein Menschenrecht auf Einreise bzw. auf Einwanderung. Eine illegale Einwanderung ist ohnehin nicht zulässig. Ich empfehle, die internationalen Dokumente nicht losgelöst vom Völkerrecht zu lesen.

6. Dennoch ist es in der Zeit  einer globalisierten Welt nicht unbedingt als sinnvoll und richtig einzuschätzen den „Migrations-Pakt“ zu verlassen.

Wiener Zeitung, Der Tagesspiegel (2.11.18), Süddeutsche Zeitung (18.12.18), Welt (21.5.19)

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Migration , Globales Problem

Die Migration hat gegenwärtig bereits die Qualität eines globalen Problems erreicht und berührt direkt oder mittelbar die Interessen aller Staaten.
Daher ist es absolut notwendig für die Staaten, auf der Basis des Völkerrechtsprinzips über die friedliche internationale Zusammenarbeit zu kooperieren , um eine für alle Staaten befriedigende Lösung zu erzielen.
Das Fernbleiben einiger Staaten unter Berufung auf eine fast absolute Souveränität kann hingegen als unethisch und interessenegoistisch eingeschätzt werden. Wird schnell keine Lösung des Problems gefunden, so wird dieses der ganzen Menschheit auf die Füße fallen. Dann wird es allerdings zu spät sein. Münchner  Merkur (9.11.18),

Frankfurter Allgemeine Zeitung (10.12.18), Stern (11.12.18), Süddeutsche Zeitung (18.12.18), Welt (21.5.19)

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Thesenhafte Bemerkungen, Eine populärwissenschaftliche Stellungnahme

1.Mit solchen komplizierten Fragen befasst sich die
Völkerrechts-Wissenschaft (speziell, die Völkerrechtstheorie
insbesondere die Normbildungstheorie und die Vertragstheorie) , die Völkerrechtssoziologie, die Völkerrechtsphilosophie und nicht
zuletzt die Lehre vom positiven Völkerrecht.

2.Der UNO-Text in Englisch spricht expressis verbis von einer Declaration und nicht von einem Treaty (Vertrag) oder von einer Konvention oder von einem Pakt (falsche und irreführende Übersetzung).
3.Neues Völkerrecht entsteht in erster Linie nach einem mitunter sehr langen Prozess auf einer internationalen UNO-Kodifikationskonferenz, an der Staatenvertreter teilnehmen. Die Grundlage hierfür ist die Wiener Konvention über das Recht der Verträge von 1969.
4.Rechtsverbindlichkeit ergibt sich für die Staaten aus den Verträgen bzw. Konventionen jedoch nicht automatisch, sondern nach der Ratifizierung durch die Verfassungsorgane eines Staates.
5.Es ist auch möglich, dass ein Dokument rechtliche Verbindlichkeit als Völkergewohnheitsrecht erlangt. Die unabdingbare Voraussetzung hierfür ist die opinio juris (Rechtsüberzeugung) der betreffenden Staaten.
6.Die UNO-Migrations-DEKLARATION stellt keinen völkerrechtlichen Vertrag, sondern eine unverbindliche Empfehlung und eine Zielstellung dar. In der Perspektive könnte beim Vorliegen der opinio juris auf ihrer Grundlage Völkergewohnheitsrecht entstehen.
7.Aus der Sicht der Völkerrechtssoziologie enthält die Deklaration politische Normen mit politischer Verbindlichkeit. Sie bringen die opinio politica generalis (allgemeine politische Meinung) der Staaten zum Ausdruck.
8.Aus der Sicht der Völkerrechtsphilosophie besteht die Deklaration aus moralisch-ethischen Normen, aus denen sich die moralische Verbindlichkeit ergibt. Sie bringen die opinio ethica generalis der Staaten zum Ausdruck.
9.Die in dem Dokument enthaltenen Zielstellungen und Programmsätze können nicht als „soft law“ (“weiches Recht”) oder „green law“(“grünes Recht”) oder „droit programmatoire“ (“programmatisches Recht), “droit declaratoire” (“deklaratorisches Recht”), oder”droit fragile” (“wackliges Recht “) etc.qualifiziert werden, weil es sich bei diesen schillernden Formulierungen nicht um wissenschaftliche termini handelt. Sie sind schon in den 80er Jahren verworfen worden.
Hierüber besteht ein consensus generalis doctorum et professorum ” ( “allgemeine Übereinstimmung der Doktoren und der Professoren”). Münchner-Merkur (11.11.18), Stern (11.11.18), Süddeutsche Zeitung (18.12.18), Welt (21.5.19)

 

Israel-Hamas und das Völkerrecht, Eine neutrale Position, Verhältnismässigkeit

Israel – Hamas und das Völkerrecht, Eine neutrale Position

1.Israel hat wie jeder andere Staat das Recht auf Selbstverteidigung im Falle eines Angriffs durch einen anderen Staat (Artikel 51 der UN-Charta). Geht es aber um die Tatbestände des Angriffs , so kann die UN-Aggressionsdefinition von 1974 herangezogen werden, nach der (Artikel 3, Buchstabe g ) eine Aggression auch dann vorliegt, wenn ein Staat zulässt, dass von seinem Territorium aus Angriffshandlungen gegen einen anderen Staat vorgenommen werden. Die gezielte Zerstörung der Grenzanlagen durch aufgehetzte Jugendliche, das Überfliegen von bewaffneten Ballons in Richtung Israel etc.gehören auch dazu.  Normalerweise ist die dortige Behörde dazu verpflichtet, dass derartige Handlungen unterlassen werden.

2. Es bleibt jedoch nicht bei dieser Völkerrechtsverletzung, weil die Hamas-Organisation die Vernichtung Israels zum Hauptziel erklärt hat, und hin und wieder Raketen abfeuert und andere Gewaltakte vorgenommen werden . Dabei wird in Kauf genommen, dass sie sie auch Zivilisten treffen können. Dies ist jedoch durch das Humanitäre Völkerrecht (frühere Bezeichnungen : jus in bello, Kriegsrecht, Gebräuche und Gesetze des Krieges) strengstens verboten. In diesem Falle ist die Völkerrechtsverletzung schwerwiegend.

3. Allerdings ist die Gaza-Behörde weder ein Staat im Sinne des Völkerrechts noch ein Staat im Entstehungsprozess , sondern dem Wesen nach eine Terrororganisation, die Terrorakte als etwas Sebstverständliches begeht. Somit werden alle Tatbestände der 2001 von der UNO ausgearbeiteten Terror-Definition erfüllt : Terrror ist eine Handlung, die den Tod oder schwerwiegende Verletzungen bei Zivilisten verursachen kann und dabei die Absicht besteht, bei der Bevölkerung Angst hervor zu rufen.

4. Die Nichtanerkannte Staatlichkeit des Gaza-Streifens und darüber hinaus die fast internationale Qualifizierung der Hamas als Terrororganisation ändern nichts daran, dass der Staat Israel wie jeder andere Staat das völkerrechtlich verbriefte Selbstverteidigungsrecht besitzt. D.h., konkret, dass Israel mit allen Mitteln gegen die militärischen Einrichtungen, gegen bewaffnete Formationen sowie gegen die Führung dieser Organisation vorgehen darf.

5. Israel muss jedoch dafür sorgen, dass die zivile Bevölkerung nicht in Mitleidenschaft gezogen wird und keine zivilen Objekte wie z.B. Schulen etc. zerstört werden. Auch in diesem Falle gelten die elementaren Menschenrechte sowie die Grundsätze des humanitären Völkerrechts.

6. Des weiteren hat Israel den allgemeinen Rechtsgrundsatz der VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT zu beachten. Es kommt jedoch des öfteren seitens Israels zu  völkerrechtswidrigen Exzessen.

Kurzum : Israel als ein demokratischer Rechtsstaat (der einzige im Nahen Osten) darf sich keinesfalls wie die terroristische Hamas verhalten. Es dürfte klar sein, dass die internationale Öffentlichkeit darauf achtet. Es liegt daher im ureigensten Interesse Israels, den unter 6. erwähnten allgemeinen Rechtsgrundsatz zu respektieren.

Frankfurter Allgemeine Zeitung (27.10.18) , Neue Zürcher Zeitung Facebook (1.3.19), Die Zeit (25.3.19), Münchner Merkur (26.3.19). Der Tagesspiegel (27.3.19), Süddeutsche Zeitung  Facebook (27.3.19, 6.5.19), Focus Facebook (4.5.19), Berliner Zeitung (4.5.19), LVZ Facebook  (5.5.19), FAZ Facebook (6.5.19)

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Die Angemessenheit oder Verhältnissmässigkeit oder Proportionalität ist ein RECHTSPRINZIP

Ein Beispiel : Vor dem ersten Golfkrieg  (1980-10988), forderte Chomeini das irakische Volk  auf, den Diktator Saddam Hussein zu stürzen. Dies war eine schwerwiegende Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Irak . Der Irak reagierte darauf mit einem Blitzkrieg und besetzte relativ große Teile  Irans . Das war eine Verletzung des Proportionalitätsprinzips.

Ein weiteres, einfaches Beispiel : Eine Ohrfeige berechtigt nicht dazu , als Reaktion darauf, jemanden zu töten.

Nun in unserem Fall :  Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung, welches bedeutet, entweder durch die  Militärflugzeuge oder sogar durch das Überschreiten der Grenze die militärischen Einrichtungen der  Hamas zu zerstören und sogar den gesamten Gaza-Streifen  zu besetzen, aber nicht zu annektieren.

Israel hat jedoch nicht das Recht, wahllos zivile Objekte anzugreifen.

Insgesamt was die Hamas anbelangt : Meiner Meinung nach stellt sie ein Geschwür am Körper des Palästinensischen Volkes dar. Sie will tatsächlich, Israel zerstören , aber die Kräfte dafür reichen bei weitem nicht aus. Deswegen provoziert sie ständig, während die Autonomie- Verwaltung, eigentlich ein Staat  in statu nascendi sich normal verhält.

Die Hamas ist übrigens die palästinensische Variante der ägyptischen Moslem-Brüder. Sie hat die PLO aus dem Gaza-Streifen gewaltsam vertrieben. Israel hat sich freiwillig aus dem Gaza-Streifen zurückgezogen. Sofort übernahm die Hamas das Kommando und verjagte die Polizei der PLO, die Israel um Hilfe bat !!! Kurzum: Die terroristische und extremistische Organisation Hamas muß als politische Bewegung durch die Palästinenser beseitigt werden. Die Zeit (25.3.19), Münchner Merkur (26.3.19). Der Tagesspiegel ( 27.3.19), SDZ Facebook (23.7.19)

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Hamas und das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser

Die Palästinenenser im Gaza-Streifen haben ein  Selbsbestimmungsrecht über die verschiedenen Aspekte ihrer inneren Ordnung zu entscheiden .Gleiches gilt auch für die Palästinenser im Gebiet der Autonomie-Verwaltung.
Auf alle Fälle hat die Hamas nicht das Recht, über ganz Palästina zu entscheiden. Ihre Handlungen sind eine ANMASSUNG. Im Grunde genommen geht es um Profilierungsversuche der extremistischen Hamas-Führung, die nicht gleichzusetzen ist mit allen in Gaza lebenden Palästinensern.  Der Tagesspiegel (27.3.19), FAZ Facebook (6.5.19), SDZ Fascebook (6.5.19)

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Der Gaza-Streifen war von Israel besetzt, jedoch ist FREIWILLIG danach verlassen worden. Sofort machte die Hamas so Jagd auf die PLO-Verwaltung, dass sie Israel um HILFE bat, ihr den Durchgang durch israelisches Gebiet in das PLO.Verwalzungsgebiet in West-Jordan zu gestatten. b) Also von dem Gebiet des unabhängigen Gaza-Streifens und nicht von West.Jordan aus werden Raketen gegen Israel abgefeuert. Israel hat selbstverständlich das Recht auf Selbstverteidigung.

Palästina besteht bekanntlich aus zwei Teilen : a) Ramala Autonomie-Verwaltung kein Abfeuern von Raketen und b) Gazastreifen, nicht BESETZT (darum geht es), geführt von einer international al terroristisch eingeschätzten Organisation, die immer wieder zündelt und Raketen gegen Israel startet und als Hauptziel die Vernichtung Israels hat. Das Selbstverteidigungsrecht ist stets KONKRET. FAZ Facebook (6.5.19)

 

 

Europäische Union und Italien , EU-Regeln. Mediterrane Völker

Italien und Europäische Union

Der Terminus „Regeln“ bedeutet im Grunde Normen, die im Rahmen der EU auf der Basis der Interessenkoordinierung und der Willensübereinstimmung der Mitgliedstaaten gemeinsam geschaffen worden sind. Es handelt sich nicht um irgendwelche fremde, sondern um ihre eigenen Regeln .

Historisch gesehen, bereits nach dem Westfälischen Frieden (17.Jh.) und spätestens seit der Schaffung der UN-Charta und speziell seit der Wiener Vertragsrechtskonvention von 1969 gilt der Rechtsgrundsatz pacta sunt servanda (Verträge sind einzuhalten).

Hier geht es jedoch in erster Linie um eine europäische Tradition , die den Ländern Süd-, Süd-Ost- und Osteuropas nicht unbedingt geläufig ist.

Deswegen ist es unbedingt erforderlich, auch die Traditionen, genau die sich darauf beruhenden Mentalitäten in Kenntnis zu nehmen. Organe der EU haben sich des öfteren veranlasst gesehen, manches Land auf dem Balkan mit Vehemenz auf diesen Grundsatz immerhin einer der sieben Grundprinzipien der UN-Charta und desVölkerrechts und zugleich die Hauptbasis des Internationalen Vertragsrechts aufmerksam zu machen.

Sollten vorhandene Normen nicht der dynamischen Realität entsprechen, dann können die EU-Staaten hierüber verhandeln und gemeinsam sie an die neuen Realitäten anpassen. Einseitige Maßnahmen stellen jedoch eine schwerwiegende Verletzung der Regeln dar und vermögen Chaos innerhalb der EU zu verursachen. Dies entspräche möglicherweise den Absichten einiger verantwortungsloser populistisch orientierter Politiker, jedoch nicht den legitimen Interessen der Mehrheit der EU-Mitglieder.
Italien wird sich genauso wie Griechenland den gemeinsamen Regeln beugen müssen. Die ZEIT (26.10.18)

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Italien-EU

Mit wachsender Beunruhigung beobachte ich den für die EE gefährlichen Surrealismus einiger italienischer populistischer Politiker, deren öffentlichen Erklärungen extrem voluntaristisch sind und keinesfalls die europäische Realität , sondern irgendwelche Hirngespinste widerspiegeln und außerdem die gemeinsamen gesamteuropäischen Interessen völlig außer acht lassen. Kurzum : Emotio vor Ratio und nationalegoistisch.
Die Zeit (20.10.18)

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Mediterrane Völker

In den vergangenen Jahrzehnten hatte ich Grund, mich etwas genauer mit der Mentalität (Grundverhaltensmuster) der mediterranen Völker zu befassen (ich kome aus dieser Ecke) . Die Mentalität stellt wahrhaftig den Schlüssel dar, um in das punctum quaestionis dieser Völker besser eindringen zu können. Es wird sicherlich nicht möglich sein, hier diese polydimensionale Frage ausführlich zu behandeln. Die entscheidende Kenntnis als Prämisse besteht darin, dass die Mentalität von dem Klima,von der Geschichte und von der Tradition beeinflusst wird.
Folgend sollen aus gegebenem Anlaß nur bestimmte Charakteristika genannt werden :
1. Gestörtes Verhältnis zur Arbeit .2. Starke Neigung zur Anarchie und zum Chaotischen. 3. Übersteigertes Selbstbewußtsein. .4. Verwechslung der Wunschträume mit der Realität. 5. Neigung zur Irrationalität. 6. Fehlen des Selbsterkenntnis. 7. Starke Neigung zu Verschwörungstheorien. 8.Totales Fehlen der Selbstkritik. 9. Unzureichend entwickeltes Verantwortungsbewußtsein.10. Für die eigenen Fehler andere verantwortlich machen (Schuld an allem sei die EU). 11. Fehlen des gesamtgessellschaftlichen Bewusstseins etc. Natürlich gibt es auch positive Ausnahmen.

USA und Internationale Rechtsordnung, USA und Araber

USA und die internationale Rechtsordnung

Ausgangspunkt der Betrachtungsweise müsste eigentlich die Respektierung der geltenden internationalen Rechtsordnung und speziell der UNO-Charta sein. Die gegenwärtige USA-Regierung zeichnet sich leider durch einen Völkerrechtsnihilismus aus, woraus große Gefahren für die internationale Sicherheit und den Weltfrieden ergeben.

Es sei daran erinnert, dass die USA in ihrer Eigenschaft als ständiges Mitglied des Sicherheitsrates der UNO verpflichtet sind, sich für Sicherheit und Frieden international einzusetzen.

Aber der amerikanische Präsident denkt ausschließlich an die amerikanischen nationalen Interessen und nimmt kaum Rücksicht auf legitime Interessen anderer Staaten , geschweige denn auf die Menschheitsinteressen, ein in den USA ohnehin unbekannter terminus scientificus. Wiener Zeitung (23.10.18)

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Die USA und die arabische Welt, Tragische Fehleinschätzung

Die USA sind nie in der Lage gewesen, die islamische Welt zu verstehen, daß eben die Diktatur die angemessene Herrschaftsform der Machtausübung ist . Demokratie und Islamischer Kulturkreis stellen einen Widerspruch in sich dar. Nur ein starker Diktator kann die Stabilität in einem islamishen Staat garantieren, sonst entfalten sich staatszerstörische Kräfte. . Man fragt sich , was die Vertreter der Theory of international relations als in der Regel Berater des jeweiligen Präsidenten fungieren, tatsächlich tun. Focus (13.1.14)

 

Flüchtlingsstatus Grundsätzliches

Zwischen der Realität und der Idealität gibt es Unterschied.

Grundsätzliches zum Flüchtlingsstatus

Im Drama „Die Schutzflehenden“ (Iketides) des altgriechischen Dichters Aischylos sagt der Führer der Flüchtlinge zu ihnen : „Seid bescheiden-Ihr seid hier Fremde und arm-Es gehört sich nicht als schwache großmäulich zu sein.“
Nach dem Internationalen Flüchtlingsrecht ( „ Konvention über die Reschtsstellung des Flüchtlings“ von 1951) werden gleich im Artikel 1 die Voraussetzungen für die Gewährung des Asylrechts genannt :
a) „begründete Angst vor Verfolgung“ seitens des staatlichen Stellen des Heimatlandes.
b)Verfolgung wegen der Rasse, der Religion, der Nationalität, der Zugehörigkeit zu einer konkreten sozialen Gruppe oder wegen der politischen Überzeugung. c) Die betreffende Person befindet sich bereits außerhalb des eigenen Landes.

d) Es ist nicht erlaubt, ihm weniger Rechte zu gewähren im Vergleich mit den offiziellen Ausländern ( Bürger anderer Staaten).
Es wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass die betreffende Person nicht illegal die Grenze
überschreitet und außerdem sich ausweisen muß.
Die Realität sieht jedoch insofern ganz anders aus, als es sich in den meisten Fällen nicht um Flüchtlinge im Sinne der obigen Konvention und damit des Völkerrechts, sondern dem Wesen nach um Armutsflüchtlinge im Rahmen einen sich ständig verstärkenden VÖLKERWANDERUNG handelt.

Wie dem auch sei , jeder Staat ist verpflichtet, die eigenen legitimen Interessen international durchzusetzen und sich in erster Linie um die eigenen Bürger zu kümmern. Diese Pflicht ergibt sich automatisch aus dem Rechtsverhältnis der Staatsbürgerschaft. Ausgehend von seinen Interessen kann er dann entscheiden, wer in sein Gebiet natürlich legal einreist und wie lange er dort leben darf.

Der Flüchtling ist natürlich verpflichtet, die Gesetze ,insbesondere die in der Verfassung verankerten Prinzipien und Normen sowie die allgemein geltenden sozialen Normen zu respektieren. Er muß sich von Gewohnheiten und traditionellen Wertvorstellungen , welche den obigen Prinzipien und Normen widersprechen, trennen.
Aus Gründen „der nationalen Sicherheit und der Ordnung“ ist es möglich, Flüchtlinge, welche die Gesetze verletzen, auszuweisen (Art.32), es sei denn im Falle der Rückkehr in ihr Heimatland, droht Gefahr der Verhaftung, der Folterung oder des Todes (Art.33).
All dies dürfte eigentlich kristallklar sein. Abstrakter Humanismus ist m. E. fehl am Platze.
Der Tagesspiegel (24.10.18), Focus Facebook (25.4.19), Spiegel Facebook , Welt Facebook (25.4.19), Welt (22.5.19), Münchner Merkur (22.5.19)

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Abschiebung krimineller Flüchtlinge

Das Innenministerium ist verpflichtet, kriminelle Flüchtlinge abzuschieben.

Die Bevölkerung ist neben der Herrschaftsausübung und dem Territorium seit Aristoteles ein integraler Bestandteil des Staates und die Grundlage der Personalhoheit, auf die sich die Staatsbürgerschaft stützt , aus der sich die Schutzpflicht des Staates gegenüber seinen Staatsbürgern ergibt. Das Abkommern über die Rechtsstellung de Flüchtlinge vom 28.Juli 1951 stellt klar, dass Asylbesitzende kriminelle Flüchtlinge ausgewiesen werden können. Dies gilt wohl auch für Kriegsflüchtlinge.

Artikel 16a, Abs.3 des Grundgesetzes erwähnt Gründe, wann die Abschiebung nicht realisiert werden kann. Dieser Art. wird jedoch extensiv interpretiert, weil nicht in jedem Falle diese Gründe vorliegen , die meisten syrischen Flüchtling aus den Lagern in der Türkei nach Deutschland kamen und außerdem die Kriminellen das Recht verwirkt haben, hier zu bleiben. Es widerspricht ferner zutiefst dem common sense (gesunder Menschenverstand) , dass kriminelle weiterhin hier bleiben und auf Kosten der Steuerzahler ein gutes Leben führen.

Es sei darauf hingewiesen, dass die meisten dem islamischen Kulturkreis angehörenden Menschen über kein Rechtsbewusstsein oder besser Unrechtsbewusstsein nach westlichen Kriterien verfügen. Ich weiß, dass sie das Nichtergreifen harter Strafen, als Schwäche des demokratischen Staates betrachten und sich mitunter darüber lustig machen.

Schlussfolgerung : Das Innenministerium ist verpflichtet, im Interesse und zum Schutze der eigenen Staatsbürger vor allem der Frauen ,kriminelle Flüchtlinge schnellstens abzuschieben, was gerecht und geboten ist, ansonsten verletzt es schwerwiegend seine Fürsorgepflicht gegenüber den Bürgern. Dann aber darf man sich über die Nemesis durch den nächsten Wahlausgang nicht wundern. Münchner Merkur (24.11.18, 22.5.19),

 

Saudi- Arabien , Herrschaftssystem, Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu Saudi-Arabien wegen der Ermordung des Journalisten ?

Saudi- Arabien , Herrschaftssystem, Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu Saudi-Arabien wegen der Ermordung des Journalisten ?

Saudi- Arabien , Herrschaftssystem

Es ist sehr wohltuend festzustellen, dass die mißverstandene political correctness gegenüber Saudi Arabien allmählich überwunden wird und eine realistische Einschätzung sich durchsetzt. Ich vermisse allerdings tiefergehende Untersuchungen, die ein Eindringen in das punctum quaestionis des saudiarabischen Herrschftssystems sui generis ermöglichen.

Dem Wesen nach handelt es sich um eine Synthese von mittelalterlichen Grundpositionen, von orientalischem Patriarchalismus, von religiösem Fanatismus, von großer Rückständigkeit und von wesentlichen Elementen des Totalitarismus. In einem solchen kulturellen und politishen System gibt es nicht und wird es auch nicht geben die Demokratie, der Anthropozentrismus ( es herrscht ein ungezügelter Theozentrismus) , das selbsbewußte Individuum, der staatstragende Citoyen, der Rechsstaat, die Gewaltenteilung , die grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten , die Gleichberechtigung der Geschlechter und allgemein die Zivilgesellschaft.

Historisch betrachtet, geht es um Strukturen und Traditionen, die seit Jahrhunderten uneingeschränkt herrschen und das Denken und Handeln der orientalischen Herrschenden und Beherrschten beeinflußen , ja ihre Gesamtidentität formen. Auch der Kronprinz wird daran nicht viel ändern wollen und können.

Dehalb empfielt es sich, keine Illusionen über de Zukunft dieses aber auch anderer islamisch geprägter Staatsgebilde zu haben.
Die Zeit (23.10.18)

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Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu Saudi-Arabien wegen der Ermordung des Journalisten ?

Prämisse meiner Minungsäusserung ist die Beachtung der Tatsache, dass es gegenwärtig unterschiedliche Kulturkreise mit ebenso unterschiedlichen , teilweise entgegengesetzten Gesellshafts und Menschenbildern gibt.

Genannt seien hier nur der Kulturkreis des Westens ( Anthropozentrismus, Individuum, Bürger, Demokratie, Menschenrechte und Grundfreiheiten, Gleichberechtigung der Geschlechter, Rechtsstaat, Gewaltenteilung) und der orientalisch-islamische Kulturkreis (Theozentrismus, kein Individuum, kein Citoyen, Priorität der Gesellschaft vor dem Einzelnen und des Staates vor dem Untertan, Priorität der Familie gegenüber dem Einzelnen, nicht Individual- sondern objektive Rechte und Freiheiten, Unterordnung der Frau, totalitaristische Tendenzen) erwähnt.

In den Beziehungen der zu diesen Kulturkreisen gehörenden Staaten zueinander gilt die die internationale Rechtsordnng unter Beachtung der gegenseitigen Interessen, eziell des gegenseitigen Vorteils stäützen. Natürlich können die Stten, sich auf internationale Menschenrechtskonventionen berufend, schwerwiegende Verletzungen dieser Rechte anprangern.
Dabei ist es nicht unbedingt nötig, die Handelsbeziehungen abzubrechen, weil eben für sie andere Kriterien gelten. Genauso verfährt Deutschland in den Beziehungen mit China, welches nicht unbedingt als Vorbild bei den Menschenrechten und den Grundfreiheiten gilt.Es gibt zahlreiche Beispiele dieser pragmatischen Art.
Es drängt sich ohnehin die Frage auf, wieviel Staaten international als echt demokratisch zu betrachten sind.
Süddeutsche Zeitung (23.10.18)

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Βλάχοι και Σαρακατσάνοι , Μικρή και Μεγάλη Βλαχία

Βλάχοι και Σαρακατσάνοι

Εγείρονται μερικά ερωτήμτα.

  1. Διατί έχουν ονομασθεί Βλάχοι και όχι π.χ. Σέρβοι ή Αλβανοί ή Βούλγαροι κτλ.;
  2. Οι Βλάχοι της Σερβίας,  της Βουλγαρίας , της Κεντρικής, και Νότιας Στερεάς Ελλάδας καθώς και της Πελοποννήσου ζούσαν πολύ μακριά απο την Via Egnatia. Επομένως δεν  μπορούσαν να εργάζονται ως αγωγιάτες, φύλακες κλπ.
  3. Λέγεται, ότι κατ αρχάς μιλούσαν Ελληνικά και κατόπιν έμαθαν Λατινικά για να συνεννοούνται καλύτερα με τους Ρωμαίους. Αλλά  μεταξύ του 6ου και του 7ου αι. τα Ελληνικά έχουν επικρατήσει  ως αυτοκρατορική γλώσσα. Επομένως δεν ήταν αναγκαίο να μιλούν περαιτέρω Λατινικά, αλλά η ελληνική γλώσσα ήταν αναγκαιότητα. Και όμως  εγώ άκουσα το 1955 στην Κατερίνη  μία γριούλα βλάχα  να μιλάει με τον εγγονό της και συμμαθητή μου στο σπίτι Βλάχικα.
  4. Γνωρίζω πολύ καλά τον Γερμανό πανεπιστημιακό Thede Kahl από το πανεπιστήμιο της Ιένας που ασχολείται εδώ και πολλά έτη με τις εθνικές μειονότητες(όχι νομικά)  σε όλες τις βαλκανικές χώρες. Κατέχει αυτονοήτως πολλές γλώσσες (Ελληνικά, Ρουμανικά, Σερβικά, ΒΛΑΧΙΚΑ κτλ.). Αυτός πρεσβεύει μίαν άλλη άποψη κάνοντας διάκριση μεταξύ των Βλάχων και των Σαρακατσάνων, τους οποίους θεωρεί ως απογόνους των αρχαίων Ελλήνων, ενώ οι Βλάχοι  έχουν βαθμιαία προέλθει από την  VALAHIA. Αλλά μου είπε, ότι  μερικοί εθνολόγοι θεωρούν τους Σαρακατσάνους επίσης ως Βλάχους.
  5. Στις 21.2.2016) ο Βλάχος  Φ. , αναγνώστης του Blog μου,  μου έγραψε ότι οι Βλάχοι συγγενείς του κάνουν ακόμη και σήμερα διάκριση μεταξύ αυτών και των Greci . Πέραν τούτου αποκρούουν  προσμίξεις   με τους Ελληνες. Κάτι το παρόμοιο έχω ακούσει ήδη στα μέσα της δεκαετίας του 50 στην Κατερίνη.
  6. Αλλά έχω  επίσης ακούσει, ότι οι Βλάχοι θεωρούν τον ευτό τους ως τους μόνους  γνήσιους απογόνους των αρχαίων Ελλήνων . Το ίδιο λένε     και μερικοί Πόντιοι.
  • 7. Πάντως σε ό,τι αφορά τον βασικό κώδικα συμπεριφοράς, οι Βλάχοι διαφέρουν πολύ από τις άλλες ελληνικές πληθυσμιακές ομάδες και ιδιαιτέρως από τους ευθείς Κρητικούς και Ποντίους.  Καθημερινή (10.7.18)

Περί την Μεγάλη και την Μικρή Βλαχία
(παράδειγμα : ΚΟΥΤΣΟΒΛΑΧΟΙ)
Πρόκειται για την ελληνική μετάφραση του τούρκικου Κιουτσούκ Βαλάχ (= Μικρόβλαχοι), που σημαίνει κάτοικοι της Μικρής Βλαχίας.

Ως Νικρή Βλαχία (Valahia) ονόμαζαν οι Τούρκοι τους Βλάχους της Θεσσαλίας σε αντιδιαστολή με τους Μπουγιούκ Βαλάχ (=Μεγαλόβλαχους), κατοίκους δηλαδή της Μεγάλης Βλαχίας (Valahia) . Ετσι ονομαζόταν η περιοχή της Μουντένια (ορεινή) που σημαίνει Βλαχία του Δουνάβεως.
Ο όρος έχει ληφθεί υπ όψη στις διακρατικές συμφωνίες Βενιζέλου-Μαγιορέσκου το 1913. Δηλαδή είναι επίσημη.

Πηγή : C. Noe – Les Roumains Koutzo-Valaques, Bucharest, 1913. Βρήκα το βιβλίο στην Βιβλιοθήκη του Πανεπιστημίου της Λειψίας (600 ετών).

Στην Ελλάδα, μεγάλη Βλαχία ήταν η Θεσσαλία σε αντιδιαστολή με τη μικρή Βλαχία που ήταν η Αιτωλοακαρνανία. Στη Ρουμανία μεγάλη Βλαχία ήταν η Μουντενία σε αντιδιαστολή με τη μικρή Βλαχία που ήταν η Ολτενία. Δεν υπήρξε αντιδιαστολή στις Βλαχίες της Ελλάδος με τις Βλαχίες της Ρουμανίας. Οι Ρουμάνοι είναι κυρίως απόγονοι των κατοίκων των οικισμών οι οποίοι δημιουργήθηκαν γύρω από τα ακριτικά παραδουνάβια Ρωμαϊκά στρατόπεδα. Προφανώς πρώην Δάκες και περισσότερο Δάκες της Μοισίας (νοτίως του Δουνάβεως και βορείως του Αίμου) οι οποίοι στη συνέχεια πέρασαν απέναντι στη σημερινή Ρουμανία. Οι Βλάχοι (Αρμάνοι) είναι κυρίως απόγονοι των κατοίκων των περιοχών που βρέθηκαν κοντά στις μεγάλες οδικές αρτηρίες του Ρωμαϊκού δικτύου με κυριότερη, το τμήμα της αρχαίας Εγνατίας οδού από την αρχή της στο Δυρράχιο και την Απολλωνία (κοντά στο σημερινό Φιέρι της Αλβανίας), έως τη Θεσσαλονίκη. Οι κάτοικοι των παρακείμενων ορεινών όγκων, εργάζονταν ως οδίτες, αγωγιάτες, αλλά και ιδιοκτήτες πανδοχείων ή έμποροι επάνω στους σταθμούς αυτών των οδών. Η ονομασία “Βλάχοι” είναι εξώνυμο και νομίζω ότι είναι γνωστό ότι προέρχεται αρχικά από Γερμανικά φύλα (για το λατινόφωνο Γαλατικό φύλο των Βόλκων ή Ουόλκων) και στη συνέχεια από Σλαβικά φύλα, τα οποίοι την υιοθέτησαν και τη διέδωσαν στη Βαλκανική. Σημαίνει τον λατινόφωνο και γενικότερα τον ξένο. Το να βαπτίζουμε ως Δακικής προέλευσης τους Βλάχους επειδή ομιλούν διαλέκτους του Ανατολικού Ρωμανικού κλάδου των Ρωμανικών γλωσσών, είναι σαν να λέμε ότι οι Καταλανοί είναι Πορτογάλοι επειδή και οι δύο ομιλούν διαλέκτους του Ιβηρορωμανικού κλάδου των Ρωμανικών γλωσσών. Σημαντικό είναι ότι στη Ρουμανική γλώσσα υπάρχουν περίπου 170 λέξεις Δακικής προέλευσης, οι οποίες σε μεγάλο ποσοστό υπάρχουν και στην Αλβανική γλώσσα, ενώ δεν υπάρχουν ούτε οι μισές στη Βλαχική γλώσσα. Αλλά και οι γενετικές έρευνες δεν έχουν αποδείξει τη “ρουμανικότητα” των Βλάχων. Οι απλοομάδες του y-dna δείχνουν συγγένεια όση έχουν όλοι οι Βαλκάνιοι μεταξύ τους (που έχουν αρκετή). Όχι μεγαλύτερη. Οι Ρουμάνοι διατήρησαν τη γλώσσα τους λόγω μεγάλου πλήθους ομιλητών, ενώ οι Βλάχοι τη διατήρησαν, λόγω γεωγραφικής απομόνωσης. Ήσαν και παραμένουν ορεσίβιοι. Γι’αυτό και ήσαν και περιζήτητοι ως οδίτες και αγωγιάτες στο δύσβατο Ρωμαϊκό οδικό δίκτυο.

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Αρχαίος προς Panos Terz

Οι διακρατικές συμφωνίες είναι αποτέλεσμα αμοιβαίων συμβιβασμών και δεν μπορούν να αποτελέσουν επιστημονική πηγή για παρελθόντα εθνολογικά φαινόμενα, ειδικά τόσο αργά (1913). Πρέπει να βρεθεί πηγή πολύ παλαιότερη, όπου ξεκάθαρα η Θεσσαλία ή τμήμα αυτής να αναφέρεται ως Μικρή Βλαχία. Η ονομασία “κουτσόβλαχος” είναι εμφανώς πρόχειρα κατασκευασμένη να σημαίνει μικρός βλάχος, διότι η μισή λέξη küçük είναι τουρκική, ενώ η άλλη μισή Valah δεν είναι τούρκικη. Η Βλαχία στα τουρκικά λέγεται Eflak (πιο σπάνια Ulahya) και ο Βλάχος λέγεται Ulah. Η φράση “Μεγάλη Βλαχία” λέγεται “Büyük Eflak”, ο μεγαλόβλαχος “Büyük Ulah”, η “Μικρή Βλαχία” ονομάζεται “Küçük Eflak” και ο μικρόβλαχος “Küçük Ulah”. Στις οθωμανικές πηγές με τη φράση “Küçük Eflak” ονομάζουν την Ολτενία της σημερινής Ρουμανίας. Πηγή: Frederick F. Anscombe (2006). The Ottoman Balkans, 1750-1830. Markus Wiener Publishers. ISBN 978-1-55876-383-8. Είναι ξεκάθαρο ότι η Μουντενία είναι η Μεγάλη Βλαχία και η Ολτενία είναι η Μικρή Βλαχία. Δεν σχετίζεται η ονομασία με την Ελλάδα. Απεναντίας υπάρχουν παλαιές πηγές για τη Θεσσαλία. Ο Γεώργιος Παχυμέρης (1242 – 1310) κάνει ιδιαίτερη μνεία στην ανδρεία των Μεγαλοβλαχιτών που βρίσκονταν στις τάξεις του στρατού του δεσπότη Μιχαήλ Β΄ Δούκα. Πηγή: Kazhdan, Alexander, (1991). The Oxford Dictionary of Byzantium. New York and Oxford: Oxford University Press. ISBN 978-0-19-504652-6. Στην ίδια πηγή, ο Βυζαντινός ιστορικός του 13ου αιώνα Νικήτας Χωνιάτης θεωρεί την Μεγάλη Βλαχία ξεχωριστή περιοχή κοντά στα Μετέωρα. Τέλος ακόμα και να πίστευαν οι Τούρκοι ή οποιοσδήποτε άλλος τον 19ο ή τον 20ο αιώνα ότι οι Έλληνες Βλάχοι είναι συγγενείς με τους Ρουμάνους, λόγω ονόματος και λόγω γλώσσας, αυτό δεν αποδεικνύεται ότι είναι και σωστό. Πολύ περισσότερο σήμερα που γνωρίζουμε την προέλευση των όρων Βλάχος και Βλαχία από την πρωτογερμανική λέξη Walhaz για τους εκλατινισμένους Κέλτες Volcae. Οι Ρωμαίοι εισέβαλαν στα Βαλκάνια από τον 2ο π.Χ. αιώνα. Είναι δυνατόν να μην υπήρξαν γλωσσικοί εκλατινισμοί στην Ήπειρο, τη Δυτική Μακεδονία, τη νότια σημερινή Αλβανία και την σημερινή ΠΓΔΜ; Πρώτα εκεί γίνανε γλωσσικοί εκλατινισμοί και αργότερα στη Μοισία (υποδουνάβια Δακία). Στην δε υπερδουνάβια Δακία (περίπου σημερινή Ρουμανία), ό,τι έγινε διήρκεσε από το 106 έως το 275 μ.Χ. Ευτυχώς που αναπτύχθηκε τα τελευταία χρόνια η επιστήμη της γενετικής, για να βάλει τάξη σε όλες αυτές τις ατέρμονες εικασίες και διαφωνίες μεταξύ ιστορικών, αρχαιολόγων, γλωσσολόγων και εθνολόγων σε θέματα καταγωγής λαών.

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Αρχαίος προς Panos Terz

Ξεκινάω από το τελευταίο το οποίο το θεωρώ προσβλητικό και “ad hominem”. Καλό είναι να απαντάτε με επιχειρήματα στο πού διαφωνείτε με τα λεγόμενά μου. Πότε έγραψα ότι τα παραπάνω τα βρήκα στη Wikipedia; Δεν απαντήσατε για τη Θεσσαλία που την αποκαλέσατε “Μικρή Βλαχία” ενώ ονομαζόταν “Μεγάλη Βλαχία” και τη Ρουμανική Βλαχία που την αποκαλέσατε “Μεγάλη Βλαχία” ενώ έτσι ονομαζόταν η Μουντενία (ένα τμήμα της) με την Ολτενία (άλλο τμήμα της) να ονομάζεται “Μικρή Βλαχία”. Δεν απαντήσατε για το πολύ μικρότερο πλήθος (ένα τρίτο για την ακρίβεια) των Βλαχικών λέξεων Δακικής προέλευσης ως προς το πλήθος των Ρουμανικών λέξεων Δακικής προέλευσης και το κυριότερο για πολλοστή φορά σε θέμα ανθρωπολογίας, εθνολογίας και καταγωγής δεν προσκομίζετε κανένα στοιχείο της γενετικής που είναι και η βασικότερη επιστήμη που πρέπει να ρωτήσουμε. Τα τελευταία 20 χρόνια η μελέτη του dna έχει προσφέρει πληθώρα νέων στοιχείων για την καταγωγή των λαών. Για τα ερωτήματά σας. 1. Απαντήθηκε ήδη. Ονομάσθηκαν Βλάχοι από τους Σλάβους, διότι έτσι είχαν μάθει από τους Γερμανούς να αποκαλούν τους λατινόφωνους. Για τον ίδιο λόγο έτσι ονόμασαν και τους υπόλοιπους λατινόφωνους των Βαλκανίων. Από τους Σλάβους διεδόθη ως εξώνυμο των Αρμάνων (Αρμάνοι είναι το ενδώνυμο) της Βαλκανικής. 2. Οι Βλάχοι νοτιότερα της Πίνδου, πήγαν αργότερα. Προέρχονται όμως από την Πίνδο και βορειότερα. Το ίδιο και οι Βλάχοι Σερβίας και Βουλγαρίας, δεν αποκλείεται όμως να ήσαν φύλακες οδίτες και αγωγιάτες στο υπόλοιπο ορεινό Ρωμαϊκό δίκτυο, όπως στην οδό Θεσσαλονίκη – Στόβοι. 3. Απαντήθηκε ήδη. Οι ορεσίβιοι λαοί διατήρησαν τη γλώσσα τους όπως (πέραν των λατινόφωνων) και οι θρακόφωνοι Βέσσοι. 4. Προσωπική του άποψη. Τη γενετική την έχει λάβει υπόψιν του; 5. Αυτό το φαινόμενο (της ενδογαμίας) παρουσιάζετε πολύ συχνά ακόμα και με γειτονικά χωριά. Δεν αποδεικνύει διαφορετική εθνότητα. Για τα 6, 7 και 8, δεν αποδεικνύουν κάτι ιδιαίτερο για τη συγγένεια Ρουμάνων και Βλάχων. Επιμένω ότι πρώτη απ’όλες τις επιστήμες για τέτοιου είδους θέματα, πρέπει να ρωτάμε τη γενετική.
Τέλος για το θέμα της Wikipedia η προσωπική μου άποψη είναι ότι η αγγλική, η γερμανική και η γαλλική Wikipedia είναι πολύ αξιόπιστες, διότι για κάθε θέμα και στοιχείο που προσκομίζουν, έχουν παραπομπή σε επιστημονική πηγή. Πράγματι η Wikipedia των Βαλκανικών κρατών (Αλβανική, Σκοπιανή, Βουλγαρική, Ρουμανική, Σερβική) σε εθνικά θέματα είναι προπαγανδιστική. Ειδικά η Ελληνική Wikipedia σε κάποια θέματα, είναι μία “χρυσή τομή” ανάμεσα σε φιλελληνικές απόψεις (όχι αντικειμενικές) πατριωτών με υπερβάλλοντα ζήλο από τη μια και σε ανθελληνικές απόψεις (όχι αντικειμενικές) αριστερών διεθνιστών με επίσης υπερβάλλοντα ζήλο από την άλλη. Αυτό δημιουργεί μια υβριδικότητα στα συγκεκριμένα άρθρα. Θα ήθελα ένα δυο παραδείγματα όπου η αγγλική Wikipedia έχει γράψει κάποιο επιστημονικό άρθρο με απαράδεκτα λάθη.

 

 

Πρόσφυγες, Ποιοι, Ποιες Χώρες, Τί, Διατί, Επιδιώξεις, Επίλυση Προβλήματος

 

Πρόσφυγες

από ποιές χώρες ; ποιοί , και διατί έρχονται στην Ευρώπη ; τι λέει το Διεθνές Δίκαιο ; ποιές είναι οι επιδιώξεις των Οικονομικών
Προσφύγων ; . ποιες είναι οι αιτίες για την καταστροφική οικονομική κατάσταση
στις χώρεςτων ; είναι η επίλυση του προσφυγικού προβλήματος εφικτή ;

1. Από ποιές χώρες προέρχονται οι πρόσφυγες ;

Παραδοσιακά η πλειονότητα των προσφύγων προέρχεται από
χώρες της Κεντρικής, της Ανατολικής, της Δυτικής και της Βόρειας Αφρικής καθώς και από το Αφγανιστάν και το Πακιστάν.

Σε συνδυασμό με την εμφύλια σύρραξη στη Συρία και με το «Ισλαμικό Κράτος» σημειώνεται κύμα προσφύγων ιδιαίτερης μορφής από την Συρία και από το Ιράκ.

.2. Ποιοί και τί είναι οι πρόσφυγες ;

Οι πρόσφυγες από αφρικανικές χώρες, από το Ιράκ, το Αφγανιστάν, και το Πακιστάν είναι νέοι, και οι πρόσφυγες από την Συρία είναι ως επί το πλείστον νέοι, αλλά σημειώνονται και ηλικιωμένοι καθώς και παιδιά, δηλαδή ολόκληρες οικογένειες.
Οι περισσότεροι πρόσφυγες από αφρικανικές χώρες, και σχεδόν όλοι οι πρόσφυγες από αραβικές χώρες, από το Αφγανιστάν και το Πακιστάν είναι μωαμεθανοί σουνίτες.
Οι πρόσφυγες από τις πραναφερθείσες χώρες έχουν χαμηλό μορφωτικό επίπεδο, πολλοί είναι αναλφάβητοι. . Αυτό ισχύει ιδιαιτέρως για τους
πρόσφυγες απο το Αφγανιστάν, το Πακιστάν και από την Εριτρέα.

3. Διατί οι πρόσφυγες προτιμούν τις χώρες της Κεντρικής, της Βόρειας και της Δυτικής Ευρώπης ;

Διότι αυτές οι χώρες είναι σχετικά πλούσιες. Το ευνομούμενο και δημοπκρατικό καθεστώς, οι ελευθερίες και τα ανθώπινα δικαιώματα παίζουν ένα μικρό ρόλο, γιατί στις χώρες τους επικρατούν από ανέκαθεν δικτατορικά, αυταρχικά και δεσποτικά καθεστώτα. Γι αυτό δεν έχουν δημοκρατική παράδοση, παιδεία και συνείδηση.
Ουδείς έχει την επιθυμία να πάει σε χώρες της Ανατολικής (π.χ. Ρωσία) ή της Νοτιοανατολικής Ευρώπης , γιατί έχουν χαμηλό βιοτικό επίπεδο.

4.Τί λέει το Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο Δίκαιο περί του προσφυγικού προβλήματος ;

(1) Κάθε κράτος είναι πρωτίστως υπεύθυνο για τον δικό του πληθυσμό, ειδικά για τους δικούς του ιθαγενείς (υπηκόους) και γενικά για την προστασία και υλοποίηση των συμφερόντων τους. Κατόπιν μπορεί να συμβάλλει στην επίλυση πολυποίκιλων προβλημάτων της ανθρωπότητας.
(2) Αφετηρία της προσέγγισης είναι η αρχή της κυριαρχίας των κρατών που εμπεριέχει την προστασία των συνόρων. Εν τω μεταξύ η ΕΕ
έχει δικά της σύνορα, τα οποία δέον να προστατεύονται επαρκώς. Η παράνομη εισροή σε ευρωπαϊκές χώρες αποτελεί χωρίς εξαιρέσεις μία τιμωρητέα πράξη .
(3) Πέραν τούτου κανονικά δεν επιτρέπεται ο παράνομος (πρόκειται για διεθνώς καθιερωμένο όρος και όχι αυτό το παράξενο »παράτυπος») να κάνει αίτηση για παροχή πολιτικού ασύλου.
(4) Για τους Πολιτικούς Πρόσφυγες ισχύει η διεθνής “Σύμβαση περί της νομικής θέσης του Πρόσφυγα” από το 1951, η οποία ρυθμίζει ως βάση του Διεθνούς Δικαίου των Ποσφύγων (droit international des réfugiés , international refugee law, derecho internacional de los refugiados, Internationales Flüchtlingsrecht, diritto internazionale dei rifugiati) τα υπάρχοντα προβλήματα των προσφύγων.

Παρακάτω δεν θα αναφερθεί ο κάπως δύσκολος ορισμός, αλλά θα ονομασθούν μόνον τα συστατικά στοιχεία του όρου Πολιτικός Πρόσφυγας ( Άρθρο 1 ) :
α )”δικαιολογημένος φόβος
καταταδίωξης” από τις αρχές της πατρίδας.
β ) «Καταδίωξη ” λόγω της ράτσας, της θρησκείας, της εθνότητας, του
ανήκειν σε μία συγκεκριμένη κοινωνική ομάδα ή λόγω της πολιτικής
πεποίθησης”.
γ ) Τό άτομο βρίσκεται ήδη εκτός της χώρας του. Δεν επιτρέπεται να του δοθούν λιγότερα δικαιώματα σε σύγκριση με τους επίσημους Αλλοδαπούς. Έχουν φυσικά το δικαίωμα να εξασκούν την θρησκεία τους.
δ) Λόγω της “δημόσιας ασφάλειας και της τάξης” είναι δυνατόν να
εκδιωχθούν ( Άρθρο 32 ) , εκτός εάν σε περίπτωση επιστροφής στην πατρίδα τους υφίσταται κίνδυνος φυλακισμού , βασανιστηρίων ή ποινής θανάτου ( Άρθρο 33 ).

Απο αυτά τα στοιχεία του ορισμού απορρέει το συμπέρασμα, ότι όλοι οι πρόσφυγες από την Συρία, το Ιράκ, το Αφγανιστάν και το
Πακιστάν που ήδη έχουν βρει καταφύγιο στην Τουρκία, δεν πληρούν τις σύμφωνα με το προαναφερθέν Δίκαιο απαραίτητες προϋποθέσεις
αναγνώρισης ως Πολιτικοί Πρόσφυγες. Το ίδιο ισχύει , εκτός από λίγες εξαιρέσεις και για τους πρόσφυγες από αφρικανικές χώρες. Λοιπόν δεν πρόκειται στην πλειονότητα για Πολιτικούς, αλλά για Οικονομικούς Πρόσφυγες.

(5) Εχοντας ως αφετηρία τα δικά τους συμφέροντα, τα κράτη αποφασίζουν ποιος και υπό ποίες συνθήκες λαμβάνει την δυνατότητα παραμονής και εργασίας.
Στις ευρωπαϊκές χώρες, οι οποίες όντως χρειάζονται ειδικευμένους εργαζομένους για τις αυξανόμενες απαιτήσεις της υπερσύγχρονης και λίαν απαιτητικής οικονομίας, τέτοιοι εργαζόμενοι αυτονοήτως δεν προέρχονται
από τις προαναφερθείσες χώρες, αλλά πρωτίστως από τις χώρες της Ανατολικής και της Νοτιοανατολικής Ευρώπης.

Εκτός τούτου υφίσταται πράγματι το πρόβλημα συρρίκνωσης του πληθυσμού των περισσότερων ευρωπαϊκων
χωρών. Στην περίπτωση αυτή τα κράτη προσέχουν, ώστε να επιτρέψουν την εισροή από χώρες του ίδιου ή συγγενούς πολιτισμού λόγω διευκόλυνσης
ενσωμάτωσης των καινούργιων πολιτών. Αυτό όμως δεν είναι εφικτό με πρόσωπα προερχόμενα από ισλαμικές χώρες που
δημιουργούν τεράστια προβλήματα δημογραφικού, πολιτισμικού, παραδοσιακού, θρησκευτικού και ψυχολογικού χαρακτήρα («παράλληλες κοινωνίες», σαρία , πολυγαμία κτλ.). Εν ολίγοις : Τα κυρίαρχα κράτη αποφασίζουν ποιος θα εισέλθει και θα κατοικήσει σε
αυτά.

5) Ποιές είναι οι επιδιώξεις των Οικονομικών Προσφύγων ;

(1) Επιιθυμία εύρεσης εργασίας, γιατί στις χώρες τους διαπιστώνουμε μίαν κυριολεκτική έκρηξη του πληθυσμού , ενώ ταυτόχρονα δεν δημιουργούνται και νούργιες θέσεις εργασίας.
(2)Περάτωση της φτώχειας, της δυστυχίας , εν μέρει και της πείνας.
(3) Συνθήκες βίου σε κατάσταση ειρήνης, ενώ σε μερικές χώρες επικρατούν εμφύλιες συρράξεις.
(4) Πόθος ίσως καταφέρουν να σπουδάσουν.
(5) Αποστολή χρηματικών ποσών στους συγγενείς.
(6) Πολλοί δεν είναι διατεθειμένοι να υπηρετήσουν στον στρατό.

6. Ποιες είναι οι αιτίες γιατην καταστροφική οικονομική κατάσταση στις χώρες τους ;

(1)Η μεγάλη ανικανότητα των «ελίτ». Εχουν παραλάβει από τις αποικιακές δυνάμεις χώρες με σχεδόν κανονική οικονομία και τις κατέστρεψαν λόγω ιδεολογικών πειραμάτων.
Στην Αγκόλα π.χ. έδιωξαν όλους τους ειδικούς Πορτογάλλους , μοίρασαν τους
αγρούς και μέσα σε δύο έτη η αγροτική παραγωγή έχει μειωθεί κατα 3 /4. Εχει
δυστυχώς αποδειχθεί, ότι απέκτησαν μεν μέσω του αντιαποικιοκρατικού αγώνα την ελευθερία, αλλά ήταν και είναι τελείως ανίκανοι να οικοδομήσουν μία κανονική οικονομία και ένα κράτος που μπορεί να λειτουργήσει κανονικά.
Η καταπίεση του πληθυσμού είναι πέραν τούτου μεγαλύτερη από εκείνην στην εποχή της αποικιοκρατίας.
(2) Πρόκειται εν μέρει για αποτυχημένα κράτη (failed states). Αποτελούν μόνον pro forma κράτη.
(3) Τρομερή διαφθορά σε όλην την κοινωνία. Η διαφορά μεταξύ πλουσίων και φτωχών είναι σε αφάνταστο βαθμό μεγάλη. Στους πλούσιους έως και
δισεκατομμυριούχους σε αφρικανικές χώρες ανήκουν οι απόγονοι των πρώην αρχηγών των αγωνιστών κατά της αποικιοκρατίας. Πικρές αλήθειες.
(4.) Πόλεμοι, εμφύλιες φυλετικές συρράξεις έως γενοκτονίες.

6. Η επίλυση του προσφυγικού προβλήματος
είναι εφικτή ;

(1) Υστερα από την περάτωση του εμφυλίου πολέμου επιστροφή όλων των Σύρων στη χώρα τους. Το ίδιο ισχύει και για το Ιράκ ήδη σήμερα,
όχι όμως για του Αφγανούς ( δεκαετίες εμφυλίων πολέμων ) και τους Πακιστανούς.
(3) Επιστροφή σχεδόν όλων των Αφρικανών που έχουν παράνομα εισέλθει σε ευρωπαϊκά κράτη.
(4) Παραμονή μόνον των οικογενειών που είναι πρόθυμες να ενσωματωθούν στις εξελιγμένες ευρωπαϊκές κοινωνίες (χωρίς μπούργκες και νικάπ).
(5) Σχέδιο Μαρσαλ για την Αφρική υπό την αιγίδα του ΟΗΕ. Αυτό είναι το πιο σημαντικό απο όλα. Σε κάθε περίπτωση να γίνεται αυστηρός έλεγχος για το πού πάνε τα εκατομμύρια εκ μέρους της ΕΕ και του ΟΗΕ. Συνήθως τα καταχράζονται τα μέλη των κυβερνήσεων που έτσι γίνονται ακόμη και εκατομμυριούχοι σε μερικές περιπτώσεις και δισεκατομμυριούχοι ( π.χ. στο Κονγκό, στην Κεντρική Αφρική κτλ.).
(6) Να εμπεδωθεί αυστηρός έλεγχος των συνόρων της Ευρωπαϊκής Ενωσης. Οι αριστερόστρεφες φαντασιώσεις και ο υπερβολικός (ο κανονικός ναι) ανθρωπισμός μερικών καλοπροαίρετων αποτελούν ακατάλληλα και μάλλον μαζοχιστικά πράγματα για την διακυβέρνηση ενός τόσο μεγάλου
οργανισμού κρατών.

Ας υπενθυμίσουμε, ότι τα πλούσια αραβικά κράτη δεν δέχονται ομόδοξους πρόσφυγες.
Το Ιράν έκλεισε τα σύνορα με τον Αφγανιστάν και δεν επιτρέπει λόγω
πολιτισμικών διαφορών- θεωρούν τους Αφγανούς ως ημιπολιτισμένους και επικίνδυνους μαχαιροβγάλτες και βιαστές γυναικών-
την εισροή Αφγανών. Καθημερινή (8.7.18)

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Προσθ΄ηκη : Ας μην  ξεχνάμε, ότι στην Γαλλία και στο Ηνωμένο Βασίλειο , στο Βέλγιο , στην Γερμανία και σε άλλες ευρωπαϊκές χώρες σημειώνονται μεγάλα προβλήματα σε ό,τι αφορά την ενσωμάτωση των μωαμεθανικών πληθυσμών. Δημιουργούνται “παράλληλες” και κλειστές κοινωνίες, όπου οι νομοί δεν εφαρμόζονται.

Η πολυπολιτισμικότητα έχει δυστυχώς παταγωδώς αποτύχει, γιατί οι κυβερνήσεις αυτών των χωρών δεν έλαβαν υπ όψη την όχι μόνον διαφορετική, αλλά και διαμετρικά αντίθετη παράδοση και ψυχοσύνθεση των Τούρκων και Αράβων μωαμεθανών.

Ακόμη και ο περίφημος Γερμανός πρώην καγκελάριος Helmut Schmidt είπε προ του θανάτου του, κάναμε μεγάλο λάθος που επιτρέψαμε την εισροή μωαμεθανικων πληθυσμών πρωτίστως από την καθυστερημένη Ανατολική Τουρκία. Καθημ. (8.7.18)

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Μετακίνηση Προσφύγων-Μεταναστών στην ΕΕ

α) Ο μη αναγνωρισθείς Πρόσφυγας δεν επιτρέπεται να εγκαταλειψει την πόλη , όπου προσωρινά κατοικεί.
β) Ο αναγνωρισθείς Πρόσφυγας μπορεί να κινείται ελεύθερα στο κράτος διαμονής καινα επισκέπτεται και άλλες χώρεςτης ΕΕ
γ) Ο αναγνωρισθείς Πρόσφυγας δεν έχει το δικαίωμα μετοίκησης στα πλαίσα της ΕΕ. Αυτό το δικαίωμα προορίζεται αποκλειστικά για τους ΥΠΗΚΟΚΟΥΣ των χωρώντης ΕΕ.

δ) Οι Πρόσφυγες και οι Μετανάστες αυτονοήτως επιθυμούν να ζήσουν στις πλούσιες ευρωπαϊκές χώρες ( π.χ. Γερμανία, Σουηδία, Γαλλία, Ηνωμένο Βασίλειο) και όχι στην οικονομικά καταστραμμένη Ελλάδα. Επομένως δεν είναι ανάγκη να ανησυχείτε.Καθημερινή (24.7.18)

 

 

Φιλοσοφικοί Κλάδοι , Φιλοσοφικές Εδρες σε Ευρωπαϊκά Πανεπιστήμια

Φιλοσοφικοί κλάδοι , φιλοσοφικές έδρες σε ευρωπαϊκά πανεπιστήμια

Στα παρελθόντα έξι έτη μερικοί σολιαστές έχουν διατυπώσει
συχνά την άποψή τους περί την Φιλοσοφία. Εχω διαπιστώσει αντικρουόμενες
απόψεις πρώτα από όλα σε ό,τι αφορά το αντικείμενο (αν υπάρχει) της Φιλοσοφίας.
Πέραν τούτου μου έκανε εντύπωση, ότι γινόταν λόγος μόνον για την Φιλοσοφία
χωρίς να ληφθεί υπ όψη η περαιτέρω ραγδαία
εξέλιξή της και σχεδόν διάσπασή της σε ειδικούς επιστημονικούς κλάδους.

Εκτός τουτου μας έχει απασχολήσει το ερώτημα, αν ο
αξιότιμος κ. Γιανναράς είναι περισσότερο Θεολόγος παρά Φιλόσοφος. Είμαι
πεπεισμένος, ότι ουχί λίγοι συσχολιαστές ενδιαφέρονται για φιλοσοφικά θεματα.
Γι αυτό το θεώρησα αναγκαίο, ναπαραθέσω φυσικά συνοπτικότατα τους πιο
σημαντικούς ειδικούς κλάδους της Φιλοσοφίας en general . Ισως γίνει αντιληπτό, ότι οι εξελιγμένες και πλούσιες ευρωπαϊκές χώρες απέχουν και στην φιλοσοφική επιστήμη παρασάγγας από την σημερινή Ελλάδα.

Οι Ευρωπαίοι και οι Αμερικανοί έχουν παραλάβει και αξιοποιήσει τις φιλοσοφικές γνώσεις των αρχαίων Ελλήνων εξελίσσωντας
αυτές δημιουργικότατα και δυναμικότατα σε τέτοιο βαθμό που σήμερα σε
μερικές ευρωπαϊκές χώρες έχουν εμπεδωθεί υπερεξειδικευμένες πανεπιστημιακές φιλοσοφικές έδρες που προκαλούν χωρίς υπερβολή δέος.

Φιλοσοφία γενικά

Η διάκριση μεταξύ της Φιλοσοφίας ως επιστήμης και των
πιο συγκεκριμένων επιστημών έγκειται στο ό,τι αυτή δεν έχει ένα ιδιαίτερο
αντικείμενο και μίαν δική της Μεθοδολογία.

Τα βασικά πεδία της Φιλοσοφίας είναι η Λογική ως επιστήμη της ορθής σκέψης, η Ηθική ως επιστήμη του σωστού πράττειν και η Μεταφυσική (διαφέρει από την θεολογική Μεταφυσική) ως επιστήμη των αρχικών αιτιών της ύπαρξης και της πραγματικότητας. Σημειώνονται και
άλλοι κλάδοι της Φιλοσοφίας όπως η Γνωσιοθεωρία και η Θεωρία της Επιστήμης, οι οποίες ερευνούν γενικά τις δυνατότητες της απόκτησης γνώσεων και ειδικά την ουσία των γνώσεων των διαφόρων συγκεκριμένων επιστημών .

Αν και η ερμηνεία της φιλοσοφικής σκέψης δεν είναι αντικείμενο του παρόντος ειδικού σχόλιου, ας ονομάσουμε τους πιο σημαντικούς
και διεθνώς αναγνωρισμένους εκπροσώπους των : Ερμηνευτική Φιλοσοφία (Πλάτων ,Αριστοτέλης , Spinoza, Kant, Dilthey, Heidegger, Gadamer, Ricœur,Habermass ) , Θετικη Φιλοσοφία (Comte, Schelling, Hegel), Εμπειρική Φιλοσοφία (Κant, Leibniz, Andersen), Αναλυτική Φιλοσοφία ( Husserl, Russel,Wittgenstein, Popper), Συγκριτική Φιλοσοφία (Masson, Jaspers).

Πηγές
-J. Mittelstraß (ed..), Enzyklopädie, Philosophie und Wissenschaftstheorie. 4
Bände. Stuttgart et alt.1980–1996.
- R. Audi (ed.), . The Cambridge dictionary of philosophy, Cambridge Univ. Press 1999.
-André Jacob (dir.), Encyclopédie Philosophique Universelle, PUF, Paris, 1992-1998.

1.Θεωρητική Φιλοσοφία
(Αριστοτέλης, Κant, Hegel )

Η Θεωρητική Φιλοσοφία διαφέρει από την Πρακτική Φιλοσοφία σε ό,τι αφορά τον σκοπό. Αυτή η διάκριση στηρίζεται στον στον Αριστοτέλη.
Σκοπός της Θεωρητικής Φιλοσοφίας είναι η κατανόηση του κόσμου ή και το νόημα του βίου. Η ενασχόληση με τέτοια ζητήματα απορρέει ως αναγκαιότητα από την έμφυτη ανθρώπινη τάση να αποκτήσει γνώσεις. Τα θέματά της διαφέρουν λόγω του γενικού και βασικού χαρακτήρα των από τα θεωρητικά θέματα των διαφόρων συγκεκριμένων επιστημονικών κλάδων.
Πηγή : J. Hübner, Einführung in die theoretische Philosophie, Stuttgart/Weimar 2015.

2. Πρακτική Φιλοσοφία
( Αριστοτέλης, C.Wolff, Rawls)

Η Πρακτική Φιλοσοφία είναι το τμήμα της φιλοσοφίας, το οποίο αποτελείται από τους κλάδους Ηθική, Φιλοσοφία του Δικαίου, Φιλοσοφία του Κράτους, Πολιτική Φιλοσοφία και την Φιλοσοφία της Οικονομίας. Η Πρακτική Φιλοσοφία έχει ως αντικείμενο σε γενικές γραμμές την έρευνα του ανθρωπίνου πράττειν.
Πηγή : V.Hösle, Praktische Philosophie in der modernen Welt, München 1992.

3. Κοινωνική Φιλοσοφία (Φιλοσοφία της Κοινωνίας),
(Αριστοτέλης, Hobbes, Rousseau, Comte, Marx, Weber,Tönnies, Topitsch Luhman, Lukacs, Horkheimer, Fromm, Habermass , ΚΑΣΤΟΡΙΑΔΗΣ)

Η Κοινωνική Φιλοσοφία έχει ως αντικείμενο ζητήματα περί το νόημα μίας κοινωνίας. Ερευνά πρωτίστως την σχέση μεταξύ του ανθρώπου και της κοινωνίας καθώς και την διάρθρωση και γενικά προβλήματα του
κοινωνικού βίου. Πρωτοστατούν οι Γερμανοί Φιλόσοφοι.
Πηγή : Ν. Brieskorn, Sozialphilosophie , Eine Philosophie des gesellschaftlichen Lebens, Stuttgart/Berlin/Köln 2009.

4. Πολιτισμική Φιλοσοφία
(Φιλοσοφία του Πολιτισμού),
(Montaigne, Rousseau, Kant, Nietzsche, Sprengler, Freud, Lévi-Strauss, J. Ortega y Gasset, A. J. Toynbee, Marcuse, Adorno, J-F. Lyotard, J. Baudrillard, Habermas, Cassirer)

Το κύριο αντικείμενο της Φιλοσοφίας του Πολιτισμού είναι η ενασχόληση με τις συνθήκες κάτω από τις οποίες παράγεται πολιτισμός και γενικά με την
εξέλιξη του πολιτισμού κάτω από συγκεκριμένες ιστορικές και γεωγραφικές
συνθήκες.

Ερευνά π.χ. τον πολιτισμικό τρόπο έκφρασης του ανθρώπου μέσω της γλώσσας, της γραφής, της μυθολογίας, της θρησκείας, της ηθικής, των καλών τεχνών, του κρατικού συστήματος, της οικονομίας και των
μαζικών μιντίων. Πρωτοστατούν οι Γάλλοι Φιλόσοφοι.
Πηγή : P. Konersmann, Kulturphilosophie zur Einführung, Hamburg 2010.

5. Πολιτική Φιλοσοφία (Φιλοσοφία της Πολιτικής)
(.οικουμενικά : Αριστοτέλης ( το αιώνιο έργο Πολιτικά), Han Fei , Chuang Tsu, Kautilya, Spinoza, Machiavelli, Hobbes, Locke, Mill, Rousseau, Montesquieu, Nietzsche)

Είναι ένα τμήμα της Φιλοσοφίας και της Πολιτικής Θεωρίας , ενός
υποτμήματος της Πολιτολογίας. Το πρυτανεύον αντικείμενό της είναι η
κριτική, το νόημα και η επιρροή του πολιτικού πράττειν και αποτελείται από την
πολιτική Θεωρία της Κοινωνίας, την Θεωρία του Δικαίου και την Θεωρία του
Κράτους. Στηρίζεται πρωτίστως στα έργα του Πλάτωνα και του Αριστοτέλη. Σήμερα πρωτοστατούν Αμερικανοί Φιλόσοφοι.
Πηγή : K.Hartmann, Politische Philosophie. Handbuch Philosophie, Freiburg 1981.

6. Κρατική Φιλοσοφία (Φιλοσοφία του Κράτους)
(Πλάτων (το αιώνιο έργο Πολιτεία) , Αριστοτέλης, Κικέρων, Augustinus, Machiavelli, Hobbes, Rousseau, Hegel)

Η Φιλοσοφία του κράτους εμπεριέχει θεωρήματα και όρους
πολιτικής και κρατικοθεωρητικής αναφοράς. Ασχολείται κυρίως με θεωρίες του κράτους ( εμπέδωση, νομιμότητα, διάκριση των εξουσιών κτλ.).Στηρίζεται ιστορικά πρώτα απο όλα στον Πλάτωνα.
Πηγή : W.R. Beyer, Staatsphilosophie, München 1959.

7.Φιλοσοφία του Δικαίου
(Πλάτων, Αριστοτέλης, Augustinus, Ακινάτης, Hobbes, Locke, Rousseau, Montesquieu, Thomasius, Wolff, Pufendorf, Kant , Hegel, Bentham,Radbruch, Hart, Kelsen, Dworkin)

Η Φιλοσοφία του Δικαίου αποτελεί ένα συστατικό τμήμα της Φιλοσοφίας και θεωρητική βάση του κλάδου των Νομικών Επιστημών, οι οποίες
ασχολούνται με πρυτανεύοντα θέματα του δικαίου.

Απαντάει κυρίως στα κάτωθι ερωτήματα : Τί είναι το δίκαιο, Ποια είναι η σχέση μεταξύ του δικαίου και της δικαιοσύνης , μεταξύ του δικαίου και των νόμων; Πρωτοστατούν Γερμανοί Φιλόσοφοι.
Πηγή : R. Zippelius, Rechtsphilospophie, München 2011.

8. Φιλοσοφία της Ηθικής (Αριστοτέλης, Στωικοί Φιλόσοφοι)

Είναι ένα τμήμα της Φιλοσοφίας, το οποίο έχει ως κυρία ενασχόληση την αιτιολόγηση και θεώρηση του ηθικού πράττειν του ανθρώπου. Στηρίζεται από ιστορική άποψη στον Αριστοτέλη. (το αιώνιο έργο του Ηθικά Νικομάχεια). Αλλά ο Κικέρων χρησιμοποίησε ως πρώτος την έκφραση philosophia moralis, εξ ου και Φιλοσοφία της Ηθικής.

Η γενική Ηθική επιστήμη αποτελεί έναν φιλοσοφικό κλάδο
, ο οποίος έχει το καθήκον να διατυπώσει κριτήρια για το καλό ή το κακό πράττειν και ταυτόχρονα να αξιολογήσει τα ελατήρια και της συνέπειές του. Παίζει τον ρόλο ενός βασικού κλάδου της Εφαρμοσμένης ( applied , application) Ηθικής, η οποία ασχολείται υπό την ιδιότητα της
Ατομικής(Προσωπικής) Ηθικής και της Κοινωνικής Ηθικής με τους κανόνες σε όλα τα πεδία του βίου.

Η Ηθική στηρίζεται ως φιλοσοφικός κλάδος αποκλειστικά στην Αρχή της νοημοσύνης, και τοιουτοτρόπως διαφέρει από την θεολογική Ηθική, , η οποία θεωρεί ως βάση των ηθικών αρχών την βούληση του θεού και έχει άμεση σχέση με την αποκάλυψη και την πίστη, δηλαδή με τον μυστικισμό. Νομίζω, ότι ο κ. Γιανναράς είναι στην Ελλάδα μάλλον εκπρόσωπος της Φιλοσοφίας της Ηθικής.
Πηγή : D.Hübner, Einführung in die philosophische Ethik, Göttingen 2014.

9. Φιλοσοφία της Οικονομίας

Αντικείμενό της είναι οι θεωρητικές, ανθρωπολογικές, ηθικές και πολιτικές διαστάσεις της οικονομίας και των επιστημών της. Φιλόσοφοι της Οικονομίας έχουν κατά πολύ συμβάλλει στην εμπέδωση του καπιταλιστικού συστήματος στην Αγγλία. Σε μεμονομένες περιπτώσεις γίνονται μερικές ενδιαφέρουσες προσπάθειες ,να γίνουν πτυχές της παγκομιοποίησης επίσης αντικείμενο συστηματικών φιλοσοφικών μελετών . Πρωτοστατούν οι Αμερικανοί και οι Αγγλοι Φιλόσοφοι.
Πηγές
-D. M. Hausman, M. S.McPherson, Economic Analysis and Moral Philosophy, Cambridge University Press, 1996.
-O. Weinberger: Grundriss der allgemeinen Wirtschaftsphilosophie. Berlin 1958.
-Th. S. Hoffmann, Wirtschaftsphilosophie, Ansätse und
Perspektiven von der Antike bis heute, Wiesbaden 2009.

10. Φιλοσοφία της Γλώσσας
( Αριστοτέλης, Abaelardus , Scotus , Wittgenstein, G.Frege, B. Russell, G. Ryle, J. Langshaw Austin und P. Strawson, Carnap ,W. Kamlah, P.Lorenze, CHOMSKY («οικουμενική γραμματική στο μυαλό του ανθρώπου”), J. Fodor und S. Pinker)

Αυτή αποτελεί κλάδο της Φιλοσοφίας που έχει ως αντικείμενο την γλώσσα και την σημασία της και ιδιαιτέρως την σχέση μεταξύ γλώσσας
και πραγματικότητας, καθώς και την σχέση μεταξύ της γλώσσας και της συνείδησης η της σκέψης.

Η Φιλοσοφία της Γλώσσας μπορεί να θεωρηθεί και ως τμήμα της
Γλωσσολογίας.
Η Φιλοσοφία της Γλώσσας είναι στενά συνυφασμένη με την Λογική, γιατί ένα από τα αντικειμενά της είναι η λογική διάρθρωση της γλώσσας. Στο πανεπιστήμιό μας είχαμε ένα από τους διεθνώς κορυφαίους επιστήμονες σε αυτό το πεδίο. Μου έδωσε ένα κείμενο που προοριζόταν για την Oxford University και με παρακάλεσε να εκφέρω γνώμη. Υστερα από μισήν ώρα του
ανακοίνωσα , ότι δεν κατάλαβα και πολλά. Η φιλοσοφία της Γλώσσας ασχολείται και με τις γλωσσικές ικανότητες του ανθρώπου ως
genus humanum (ανθρώπινο γένος). Ενα από τα συστατικά
της στοιχεία είναι η Κριτική της Γλώσσας. Πρωτοστατούν οι Αμερικανοί Φιλόσοφοι.

Πηγές :

-G.W. Bertram, Sprachphilosophie zur Einführung, Hamburg
2010.
-F.Kampartel, P.Stekeler-Weithofer, Sprachphilosophie, Sprachphilosophishe Probleme und Methoden, Stuttgart 2005..Γνώρισα τυχαία τον P.Stekeler-Weithofer στο πανεπιστήμιό μας προ 25 ετών ως νέο
επιστήμονα ως νέο επιστήμονα προσπάθησε να μου εξηγήσει,
τί είναι η Φιλοσοφίατης Γλώσσας. Ομολογώ , ότι είχα προβλήματα κατανόησης, γιατί χρησιμοποιούσε πάρα πολλούς ειδικούς επιστημονικούς όρους που δεν τους γνώριζα.

11. Εδώ και περίπου 25 έτη γίνονται προσπάθειες για την επεξεργασία και εμπέδωση πιο συγκεκριμένων φιλοσοφικών κλάδων. Αναφέρω ως παράδειγμα την
Φιλοσοφία του Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου

Δεν πρόκειται απλώς για φιλοσοφικές διαστάσεις του Διεθνούς Δικαίου , αλλά για ένα καινούριο επιστημονικό κλάδο in statu nascendi.
Εστιάζεται μεταξύ της Φιλοσοφίας και της Φιλοσοφίας του Δικαίου, αλλα αναδεικνύει μιάν τελείως διαφορετική διάρθρωση.

Αποτελείται από τα εξής συστατικά στοιχεία : α) Θεωρία της Φιλοσοφίας του Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου και β) Μεθοδολογία της Φιλοσοφίας του Δημοσίου Διεθνούς Δικαίου .

Εχει ως αντικείμενο τις αξίες, την δικαιοσύνη, την ισότητα, το commune bonus humanitatis (κοινόν καλόν της ανθρωπότητας), την αλληλεγγύη, την υπευθυνότητα, την ηθική, τους ηθικούς κανόνες, τα συμφέροντα της ανθρωπότητας, τη νομική συνείδhση σε διεθνή ζητήματα, το αίσθημα του
δικαίου, την ηθική δέσμευση, την ηθική τιμωρία, το σύστημα και διάρθρωση (όλα στις διεθνείς σχέσεις ρυθμιζόμενες από το Διεθνές Δημόσιο
Δίκαιο)

Πηγή : P.Terz, Die Völkerrechtsphilosophie, Versuch einer Grundlegung in den Hauptzügen.Pro scientia ethica iuris inter gentes, in : Archiv für Rechts – und Sozialphilosophie ( Archives for Philosophy of Law and Social Philosophy, Archives de Philoophie du Droit et de Philosophie Social),2/86/ 2000. S. 168 ff..

-Εν τω μεταξύ δiαπιστώνουμε προσπάθειες επιστημονικής
ενασχόλησης και με πολλές φιλοσοφικές διαστάσεις του Ιnternet . Εδώ πρωτοστατούν οι Αμερικανοί Φιλόσοφοι που είναι αναμφιβόλως άκρως δημιουργικοί.

Εγείρεται το εύλογο ερώτημα, διατί Νεοέλληνες Φιλόσοφοι δεν συμβάλλουν
διεθνώς στην περαιτέρω εξέλιξη της φιλοσοφικής σκέψης. Ισως γιατί οι περισσότεροι είναι repetitores ? Αν και έχω καταβάλλει μεγάλες προσπάθειες , βρήκα μόνο τον έξοχο Κορνήλιο Καστοριάδη, ο οποίος όμως έζησε και σταδιοδρόμησε ως επιστήμων στην «βαρβαρική « (ποιός το είπε αυτό ;) Δύση. Καθημερινή ( 24.6.18)

 

Αγγλική Γλώσσα, Παγκόσμια Σημασία, Ιεραρχία Πολιτισμών και Γλωσσών

Αγγλική Γλώσσα, Σημασία διεθνώς
Εως τον 18ο αι. τα Λατινικά ήταν η διπλωματική και γενικά η πιο σημαντική γλώσσα .  Ακολούθησαν τα Γαλλικά λόγω της πολιτισμικής υπεροχής της Γαλλίας.
Από ιστορική άποψη έχουν  συμβάλλει στην βαθμιαία εξάπλωση των
Αγγλικών ο Αγγλικός Διαφωτισμός, οι  πολυάριθμοι Αγγλοι επιστήμονες και
ιδιαιτέρως η εμπέδωση του Καπιταλισμού, η Βιομηχανική Επανάσταση και ο
Παρλαμενταρισμός (Κοινοβουλευτισμός).

Υστερα από τον 2ο Παγκόσμιο Πόλεμο  τα Αγγλικά άρχισαν να επικρατούν για τους παρακάτω λόγους :

α) Μέσω της  ανόδου  των ΗΠΑ σε υπερδύναμη (οικονομική, βιομηχανική, στρατιωτική) τα Αγγλικά έχουν αναβιβασθεί σε παγκόσμια και επικρατούσα  γλώσσα.

β) Τα Αγγλικά , τα οποία ήδη ήταν η επίσημη γλώσσα των ΗΠΑ, της Μεγάλης Βρεταννίας, του Καναδά και της Αυστραλίας, έχουν εμπεδωθεί ως επίσημη γλώσσα και σε άλλες χώρες όπως π.χ. στις Ινδίες και  σε αφρικανικές χώρες.
γ) Εξέλιξη των Αγγλικών σε γλώσσα της διεθνούς διπλωματίας, των διεθνών οικονομικών και χρηματιστικών σχέσεων   και της επιστήμης ,  ιδιαιτέρως των υψηλών τεχνολογιών.
δ) Ακτινοβολία του αμερικανικού κινηματογράφου και της αμερικανικής  μουσικής. σε όλον τον κόσμο.

ε) Διάδοση του αμερικανικού   τρόπου ζωής σχεδόν σε όλην την υφήλιο : ενδυμασία (Jeans, αθλητικά παπούτσια), διατροφή  (fast food) , fitneß center , απλοί τρόποι συμπεριφοράς κτλ..
ζ)  Η εκμάθηση της Αγγλικής γλώσσας είναι σχετικά εύκολη. Καθημερινή (17.6.18)

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Η ιεραρχία του πολιτισμού και της γλώσσας αποτελεί ένα αντικειμενικό φαινόμενο.

Στην ιστορική επιστήμη π.χ. έχει εισαχθεί ο όρος “Υψηλός πολιτισμός” , στον οποίο ανήκαν πολύ λίγοι πολιτισμοί ( σουμερικός, ακκαδικός, αιγυπτιακός, βαβυλωνιακός, ελληνικός, ρωμαϊκός , κινεζικός, όχι όμως ιουδαϊκός, γερμανικός, σλαβικός κτλ.

Σήμερα σημειώνεται διεθνώς η εξής ιεραρχία των γλωσσών : Αγγλικά, Ισπανικά, Γαλλικά., όχι όμως Ρωσικά και Κινέζικα. Στον ΟΗΕ είναι διαφορετικά : Αγγλικά , Γαλλικά, Ισπανικά (Ρωσικά, Κινέζικα) .

Προ μερικών ημερών διάβασα στο Βιβλίο του κορυφαίου γλωσσολόγου Harald Haarmann, Lexikon der untergegangenen Sprachen, München 2002,το εξής : Η αρχαία εβραϊκή γλώσσα ήταν φτωχή και τελείως ακατάλληλη για θεωρητική σκέψη, ενώ η αρχαία ελληνική γλώσσα ήταν ιδανική για την φιλοσοφία.

Είναι όμως γνωστότατο, ότι σε πολλές γλώσσες μπορεί να γραφεί λογοτεχνία ανωτάτου επιπέδου (π.χ. στα Ισλανδικά, στα ΤΟΥΡΚΙΚΑ, στα Σερβικά, στα αραβικά κτλ.

Το ίδιο ισχύει ανεξαιρέτως και για όλες τις επιστήμες. Σε ό,τι όμως αφορά τον Δυτικό Κϋκλο Πολιτισμού, οι περισσότεροι επιστημονικοί όροι είναι ελληνογενείς ή λατινογενείς. Και αυτό αποτελεί μίαν ιεραρχία των γλωσσών.
Πρόκειται όμως για τις υψηλές τεχνολογίες, εστιάζονται τα Αγγλικά στην κορυφή. Αυτό αποτελεί ιεραρχία par excellence.
Καθημερινή (17.6.18)

Πανθεϊσμός, Αρχαίος

  • Αρχαίος ελληνικός πανθεϊσμός

    Οι περισσότεροι φιλόσοφοι προ του Σωκράτη ακόμη και σε περιπτώση που
    μιλούσαν για Θεό ή και σπάνια για Θεούς , εννοούσαν μάλλον το Θείον
    (lat. Divinum) ως κάτι το αφηρημένο και αιώνιο, χωρίς αρχή και τέλος
    και ως αιτία όλων των υπαρχόντων ( Θαλής, Αναξίμανδρος, και Πυθαγόρας )
    .Ο Αναξίμανδρος έχει πέραν τούτου 2400 χρόνια προ του Δαρβίνου
    διατυπώσει το εξής συγκλονιστικό : «Εξ αλλοειδών ξώων ο άνθρωπος
    εγεννήθη» (Αναξιμάνδρου, Απόσπ. 12, 10, Diels ). Αυτό εκφράζει υλιστική
    κοσμοαντίληψη par excellence.

    Ο Ξενοφάνης ήταν ο πρώτος φιλόσοφος, ο οποίος εστράφει κατά των
    ανθρωπομόρφων θεών και διετύπωσε στην εποχή του παγανισμού την
    ενδιαφέρουσα άποψη, ότι υπάρχει μόνον ένας μη αθρωπόμορφος θεός, ο
    οποίος εκτός τούτου είναι ακίνητος.

    Με χαρίεντα τρόπο έχει λοιδορήσει τους πολυθεϊστές : «Για τους
    Αιθίοπες είναι οι θεοί τους μελαψοί και με μικρές μύτες , για τους
    Θράκες είναι οι δικοί τους γαλανομάτες και ξανθοκόκκινοι» ( Clemens
    Alex., Strom.VII 22, 1=DK 21 B 16 ) και το διεθνώς πασίγνωστο : Εάν τα
    βόδια και τα άλογα είχαν χέρια για να ζωγραφίσουν και να δημιουργήσουν
    έργα, τότε θα ζωγράφιζαν τους θεούς και θα κατασκεύαζαν αγάλματα των
    θεών κατά την ίδια τους μορφή, τα άλογα άλογα και τα βόδια επίσης βόδια
    (ελεύθερη μετάφραση), (Clemens Alex. Strom. V 109, 3=DK 21 B 15 ).Aπό
    αυτά απορρέει το συμπερασμα ότι ο Ξενοφάνης μπορεί να χαρακτηρισθεί
    μάλλον ως μονοθεϊστής.

    Ο Αναξιμένης θεωρούσε πανθεϊστικά τον αέρα ως απαρχή των πάντων :
    «Από αυτόν προέρχεται, αυτό που γίνεται, αυτό που είναι και αυτό που θα
    γίνει, επίσης οι θεοί και το θείον» ( Hippolytos ,Ref. 1 7 1 = DK 13 A
    ). Ο Εμπεδοκλής, ο Αναξάγορας και ο Ηράκλειτος έχουν προσδιορίσει το
    θείον τελικά ως λόγο ή ως σοφία. Οι ειδικοί φιλόσοφοι ( Ιδέ Lexikon der
    Alten Welt, hrsg. von Carl Andresen et alt., Band 2, Düsseldorf 2001,
    S.1263 και H. Seidel, Von Thales bis Platon, Berlin 1980, S. 72)
    ερμηνεύουν τον Ηράκλειτο υπό το πνεύμα του πανθεϊσμού. Αυτή η αξιολόγηση
    βασίζεται πρωτίστως στην άποψή του, ότι στην ουσία η αρχή της
    μεταλλαγής με σύμβολο το πυρ είναι ο φυσικός νόμος του σύμπαντος και
    εκτός τούτου ότι «ο θεός είναι : ημέρα νύχτα, χειμώνας καλοκαίρι,
    πόλεμος ειρήνη…» (Iππόλυτος, Ref. IX 10,8 = DK 22 B 103) .

    Εχουμε διαπιστώσει, ότι ο μεγάλος υλιστής φιλόσοφος Δημόκριτος( η
    χριστιανική θεολογία τον αγνοεί όπως και τον Επίκουρο ) και ο ποιητής
    Πίνδαρος είχαν παρόμοιες πανθεϊστικές αντιλήψεις. Ο Δημόκριτος ονόμαζε
    π.χ. το πνεύμα υπό την μορφή του πυρός ως θεό (Aetios, 1, 7, 16 ) και ο
    Πίνδαρος είπε « Τί είναι ο Θεός ; Ο,τι είναι το παν» ( Πινδάρου, Απόσπ.
    129, Bowra). Πανθεϊστικές τάσεις διαπιστώνουμε και στον Ξενοφώντα : « Το
    θείον ότι τοσούτον και τοιούτόν εστίν ώσθ άμα πάντα οράν και πάντα
    ακούειν και πανταχού παρείναι και άμα πάντων επιμελείσθαι» ( Ξενοφώντα,
    Απομν. Α, ΙV, 18, « Το θείον είναι τόσο μεγάλο και τέτοια είναι η δύναμή
    του, ώστε συγχρόνως τα πάντα βλέπει, τα πάντα ακούει, παντού είναι
    παρών και συγχρόνως φροντίζει για όλα» ). Εγείρεται το εύλογο ερώτημα, έάν το χριστιανικό “πανταχού παρών και τα πάντα πληρών” είναι παραλλαγή ταυτής της έκφρασης του Ξενοφώντα.

    Είναι εντυπωσιακό που ο Δημόκριτος ήταν στην ιστορία της φιλοσοφίας ο
    πρώτος , ο οποίος σκεπτόμενος σύμφωνα με την αιτιολογική αρχή έχει
    επισημάνει, ότι οι πρώτοι άνθρωποι δεν ηταν σε θέση να καταλάβουν, ποιά
    ήταν η αιτία για τα επικίνδυνα φυσικά φαινόμενα, όπως τις αστραπές και
    τις εκλείψεις του ηλίου και έχοντας μεγάλο φόβο πίστεψαν ότι η κινητήρια
    δύναμη για όλα αυτά ήταν θεϊκά όντα (Sextus Empiricus, Gegen die
    Wissenschaftler 9, 24 ).

    Αυτή η άποψη έχει επικρατήσει και διδάσκεται ακόμη στα πανεπιστήμια,
    αλλά όπως φαίνεται, αν και σωστή δεν είναι μόνη της επαρκής.

    Ο Στωικός Ζείνων δίδαξε ότι δεν υπάρχει μεγαλύτερη αυθεντία από τον
    λόγο. Ο κόσμος της φύσης είναι η μόνη πραγματικότητα. Η φύση διέπεται
    από έλλογες αρχές. Το πνεύμα της ορθολογικότητας που διαποτίζει εμάς και
    τον κόσμο είναι αυτό που λέμε Θεός.
    Σχεδόν όλες οι θρησκείες (π.χ, Ινδουισμός, Βουδδισμός, αρχαία αιγυπτιακή θρησκεία, περσική θρησκεία, μυστικισμός του Ιουδαϊσμού) εμπεριέχουν πανθεϊστικά στοιχεία.

  • Γενικά περί τον Πανθεϊσμό καθώς και στις θρησκείες βλέπε τις κάτωθι επιστημονικές πηγές :

    -J.A.Picton, Pantheism . Its Story and Significance, London 1905.
    - C. Plumptre, General Sketch of the History of Pantheism, Cambridge University Press, 2011
    -A. Jundt, Histoire du panthéisme populaire au Moyen Âge et au XVIe siècle, Paris 1875.
    -P.Harrison, Elements of Pantheism, Element Press 1999.

Παλαιστίνα και Παλαιστίνιοι , Ιστορικά, Εθνολογικά

1. Εθνωνύμιο Παλαιστίνιοι, Τοπωνύμιο Παλαιστίνα

Οι αρχαίοι
Φυλιστίνοι ήταν στην Μέση Ανατολή γνωστοί με τα ονόματα prst (Äγυπτιακά), palascht/pilischt (Ασσυριακά), peläschät pelistim (Εβραϊκά), Philisthiim, Philisthini, Palaestini (Λατινικά ), (Ιδέ Carl Andresen et alt. (Edit.), Lexikon der Alten Welt, Band 2, Düsseldorf, 2001, S. 2296 (πληροφορία : έργο 236 ειδικών επιστημόνων από σχεδόν όλα τα πανεπιστήμια και τις Ακαδημίες της Γερμανίας, της Αυστρίας και της Ελβετίας ).

Οι Αραβες αγωνίσθηκαν τον 1ο Παγκόσμιο Ποόλεμο ως σύμμαχοι των Αγγλων κατά των Τούρκων ,πεπεισμένοι, ότι θα ιδρυθεί για αυτούς ένα νέο κράτος με το όνομα Φιλαστίν (Παλαιστίνα). Αλλά ήδη το 1917 οι Αγγλοι υποσχέθηκαν στους Εβραίους ( Jewish Agency) στην Balfour- Deklaration να διατεθεί όλη η Παλαιστίνα για να ιδρύσουν ένα δικό τους εθνικό κράτος (Erez Jisrael : Μεγάλο Ισραήλ) εξαπατώντας τους Αραβες.

Το 1920 άρχισε η εισροή Εβραίων στην Παλαιστίνα, αν και οι Αραβες έκαναν εξεγέρσεις κατά του αγγλικού Καθεστώτος των Εντολών (Mandat). Το 1939 η Αγγλία πρότεινε να ιδρυθεί ένα ανεξάρτητο αραβοεβραϊκό κράτος,
αλλά τελικά το 1947 ο ΟΗΕ αποφάσισε να ιδρυθούν στην Παλαιστίνα δύο ανεξάρτητα κράτη, ένα για τους Εβραίους και ένα για τους Παλαιστίνιους. Ετσι έχει επικρατήσει επίσημα το εθνωνύμιο Παλαιστίνιοι για τους Αραβες της περιοχής.

Αλλά ήδη οι Ρωμαίοι χρησιμοποίησαν σε διοικητικό τμήμα το τοπωνύμιο Παλαιστίνα προσθέτοντας και Συρία (Ιδέ Große Enzyklopädie, Band 7, Köln, 1990, S. 3.757 ). Από τα προαναφερθέντα απορρέει το συμπέρασμα, ότι η χρησιμοποίηση του εθνωνύμιου Παλαιστίνιοι είναι νόμιμη και καθιερωμένη.

2 .Προέλευση και εθνογένεση των σημερινών Παλαιστινίων

Ηδη από την Παλαιολιθική εποχή κατοικούσαν στην περιοχή της αργότερης Παλαιστίνης πρόγονοι των Χαναανιτών, οι οποίοι είχαν 3000 π.Χ. στην πόλη Ιεριχό εξελιγμένο πολιτισμό.
Το 1500 π. χ. κατέκτησαν την περιοχή πολιτιστικά καθυστερημένοι ποιμένες, οι
Εβραίοι, οι οποίοι παρέλαβαν από τους γηγενείς πληθυσμούς πολιτισμό. Περίπου το 1200 π.χ. έχει συντελεστεί ο εποικισμός ακριβώς της σημερινής Λωρίδας της Γκάζης από τους Φυλιστίνους ύστερα από την διπλή στρατιωτική ήττα εκ μέρους των Αιγυπτίων (Ραμσής 3ος ).

Οι Φυλιστίνοι ανήκαν στους πολυάριθμους «Λαούς της Θαλάσσης», οι οποίοι προερχόμενοι από τα Βαλκάνια μέσω της Μικράς Ασίας και της Κρήτης έχουν καταστρέψει το Βασίλειο των Χιττιτών και πολλά μικρά συριακά βασίλεια. Οι Αιγύπτιοι τους επέτρεψαν να κυριεύσουν τις πόλεις των Χαναανιτών Εκρον, Ασδοτ, Ασκαλον, Γάζ και Γκαθ. Επίσης κατανίκησαν όλα τα φύλα των Ισραηλιτών .

Αυτές ήταν οι πρώτες συγκρούσεις μεταξύ των Εβραίων και των Φυλιστίνων. Αλλά υπό τον βασιλέα Δαβίδ οι Εβραίοι κατόρθωσαν να επαναποκτήσουν την ανεξαρτησία τους. Εν τω μεταξύ έλαβε χώραν μία εντατική ανάμειξη μεταξύ των Φυλιστίνων και των Χαναανιτών, από τους οποίους παρέλαβαν πολιτισμό και την γλώσσα. Μία ανάμειξη των Ισραηλιτών με τους γειτονικούς λαούς ήταν δια νόμου απαγορευμένη. Το ίδιο ισχύει και σήμερα !

Με την πάροδο του χρόνου σημειωνόταν εισροή Βεδουίνων από την Βόρεια Αραβία. Η επίσημη γλώσσα όλων των Φύλων της “Γης Χαναάν” ήταν η Αραμαϊκή ως γλώσσα της περσικής αυτοκρατορίας( όχι τα Περσικά). Είναι γνωστό, ότι ο Ιησούς Χριστός έκανε τα κηρύγματά του στα Αραμαϊκά, αλλά η Καινή Διαθήκη έχει γραφεί στς Ελληνικά (Κοινή).

Αλλά όλες οι γλώσσες στην περιοχή αυτή ανήκουν στην οικογένεια των σημιτικών γλωσσών που σημαίνει, ότι τα Εβραϊκά είναι συγγενή με τα Αραβικά (Ιδε F. Bodmer, Die Sprachen der Welt, Köln, 1997, S.181 και H.Freydank et alt., Leipzig, 1978, S.392). Μέσω του Ισλάμ έχει σχεδόν σε όλες τις χώρες της Μέσης Ανατολής διαδοθεί και η αραβική γλώσσα. Η πιο γνωστή εξαίρεση είναι τα Περσικά (ινδοευρωπαϊκή γλώσσα).

Συμπέρασμα

Οι σημερινοί Παλαιστίνιοι είναι απόγονοι ενός μείγματος απο αρχαίους Χαναανίτες, Φυλιστίνους και Αραβες. Ο δικός τους αυτοπροσδιορισμός είναι Αραβες. Το ίδιο μου έλεγαν και σπουδαστές από το Μαρόκκο, αν και αναγκάσθηκαν ύστερα από πολυετή ηρωϊκό πόλεμο να παραλάβουν το Ισλάμ και την αραβική γλώσσα. Εχουν γνήσιες βερβερικές φυσιογνωμίες, οι οποίες διαφέρουν πολλοί από τις φυσιογνωμίες των πραγματικών Αράβων.

Μου είναι γνωστό, ότι μερικοί μορφωμένοι στην Αίγυπτο και στην Συρία επισημαίνουν , ότι δεν είναι Αραβες, αλλά απόγονοι γηγενών πληθυσμών.

Καθημερινή  ( 20.5.18 )

Ελλάς μεταξύ Δύσης και Ρωσίας

Ελλάς, Δύση, Ρωσία

(Τα κάτωθι σχόλια έχουν δημοσιευθεί στην ηλεκτρονική έκδοση της  Καθημερινής ( 10.4.18)

1. Πού ανήκει η Ελλάδα ; Στη Δύση ή στην Ανατολή ;

Το αργότερο ύστερα από την περάτωση του Εμφυλίου η Ελλάδα ανήκει πολιτικά και στρατιωτικά αναμφισβήτως στη Δύση. Μην λησμονούμε, ότι η Δύση έσωσε την Ελλάδα προ του κομμουνιστικού κινδύνου.
Πέραν τούτου, η εποχή των τριτοκοσμικών ανοησιών του Α.Παπανδρέου εχουν παρέλθει εσαεί, και αλλοίμονο στον Ελληνα πολιτικό που ίσως κάποτε τολμήσει, η Ελλάδα να εγκαταλείψει το ΝΑΤΟ ( ο νεοσταλινιστήςΛαφαζάνης ποθούσε κάτι τέτοιο). Οι υγιώς σκεπτόμενοι θα τον γδάρουν ζωνανό. Εγώ προσωπικά θα τους συγχαρώ.
Αλλο είναι ένα μίνιμουμ καλών σχέσεων με την Ρωσία του τσάρου Πούτιν που κατά τα άλλα έχει άριστες σχέσεις με την Τουρκία.

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2. Ευρώπη (Δύση), ποιοί ανήκουν σ αυτήν ;

α) Στην Ευρώπη ανήκουν γεωγραφικά όλες οι χώρες μεταξύ της Πορτογαλλίας και της Ρωσίας και μεταξύ της Σκανδιναβικής και της Ελλάδας.
β) Στην Ευρώπη ανήκουν πολιτισμικά η Νότια ( στα Βαλκάνια μόνον η Ελλάδα λόγω της ιστορίας) , η Δυτική, η Κεντρική, η Βόρεια, και η Ανατολική Ευρώπη (η Ρωσία, η Λευκορωσία, η Ουκρανία και η Μολδαβία μόνον εν μέρει).
γ) Το κύριο χαρακτηριστικό γνώρισμα της Ευρώπης είναι ο Διαφωτισμός theoria cum praxi.

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3. Νεοέλληνες και Δύση (Ευρώπη)

Διαφοροποίηση (ένας από τους βασικούς κανόνες της Γενικής Μεθοδολογίας των επιστημονικών ερευνών )

1. Οι Κομμουνιστές και μερικοί εκπρόσωποι της Ριζοσπαστικής Αριστεράς
διακατέχονται από αισθήματα απόρριψης, εν μέρει και μίσους κατά της
καπιταλιστικής (ιμπεριαλιστικής) Δύσης. Δηλαδή πρόκειται για μίαν
ιδιαίτερη έκφανση του “ταξικού αγώνα>.

2. Μερικοί εκπρόσωποι της Ορθοδοξίας μισούν την Δύση λόγω της διάλυσης της Αυτοκρατορίας από τους Σταυροφόρους.

3. Η Ορθόδοξη Εκκλησία και οι Θεολόγοι της απορρίπτουν την Δύση λόγω του Ατομοκεντρισμού και της «ανηθικότητάς» της.

4. Ο μεσαίος Ελληνας θαυμάζει την Δύση λόγω του υψηλού βιοτικού επιπέδου.

5. Οι Ελληνες επιστήμονες θαυμάζουν την Δύση λόγω του υψηλού επιπέδου των επιστημονικών ερευνών και των επιστημονικών επιτεύξεων.

6. Οι πλούσιοι Ελληνες λατρεύουν τον δυτικό τρόπο ζωής. Ακριβώς αυτούς έχει επί δεκαετίες το ΚΚΕ δυσφημήσει ως κοσμοπολίτες.

Σημειώνονται πολιτισμικά συμπλέγματα κατωτερότητας σχεδόν όλων των βαλκανικών λαών έναντι της «Ευρώπης». Το ίδιο ισχύει και για τους Αραβες.

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4. Ελλάδα και Ρωσία, Συνοπτική προσέγγιση

1. Η Ρωσία θεωρούσε επί αιώνες τον εαυτό της ως την “Τρίτη Ρώμη”. Από
αυτή την γενική τοποθέτηση έβγαζε το δικαίωμα να κατακτήσει την
Κωνσταντινούπολη.

2. Η Ρωσία επιθυμούσε διακαώς να αποκτήσει πρόσβαση στην Μεσόγειο.
Αυτή η επιθυμία έχει εκπληρωθεί κάποτε στην Αλβανία ( βάση υποβρυχίων)
και στην σημερινή Συρία (βάση πολρεμικού ναυτικού). Γι αυτό η Ρωσία υποστηρίζει το καθεστώς της Συρίας.

3. Ο ορθόδοξος κλήρος της Ρωσίας το θεωρούσε στο παρελθόν ιερόν καθήκον του να προστατεύσει τους ομόθρησκους στα Βαλκάνια.

4. Και κάτι το προσωπικό : Οταν η γενοκτονία των Ελλήνων του Πόντου
άρχισε, Ελληνες μεταξύ αυτών και οι έγκυες γιαγιάδες μου προσπαθούσαν να
φτάσουν με βάρκες στα ρωσικά πλοία που βρισκόνταν άπεναντι από την
Τραπεζούντα.

Εν τω μεταξύ άρχισαν να κατευθύνονται οι Τούρκοι προς την παραλία. Τότε
απεφάσισαν οι δικοί μας υπό την αρχηγία κάποιου προγόνου μου να
αναχαιτήσουν τις επιθέσεις των Τούρκων. Πραγματικά πέτυχαν μεν τον σκοπό
τους , αλλά όταν άρχισαν να τελειώνουν τα πυρομαχικά τους αυτοκτόνησαν
όλοι για να μην πέσουν στα χέρια των Τούρκων που ούτως ή άλλως θα τους
έσφαζαν.

Τα ρωσικα πλοία υποδέχθηκαν τους κατατρεγμένους και τους μετέφεραν στην
Γεωργία (εκεί γεννήθηκαν και οι δύο γονείς μου) ,από όπου αργότερα ο Καζαντάκης ως εκπρόσωπος του Διεθνούς Ερυρθρού Σταυρού τους μετέφερε στην Ελλάδα.

Σύγκριση : Στα πλαίσια του μακελειού στην Σμύρνη οι Μικρασιάτες Ελληνες, πολλοί προσπαθούσν να φτάσουν στα πολεμικά πλοία των Αγγλων και Γαλλων, αλλά αυτοί όχι μόνον δεν τους επέτρεψαν να μπουν
στα πλοία, αλλά τους πετούσαν στη θάλασσα ή τους έκοβαν τα χέρια γα να
μην ανέβουν στα πλοία. Αυτή είναι η διαφορά μεταξυ των Ρώσων και των
Δυτικών.

Εγώ προσωπικά αγαπώ τον ρωσικό λό, αλλά όχι τον Πούτιν. Ετερον εκάτερον.

 

 

 

Παρακμή (Ξεπεσμός), Προσπάθεια μιας συστηματικής θεώρησης

Περί της Παρακμής (Ξεπεσμός), Προσπάθεια μιας συστηματικής  θεώρησης

Τί  εννοούμε με ξεπεσμό; Είναι ο ξεπεσμός μονοδιάστατος η πολυεπίπεδος ; Ο σημερινός ξεπεσμός σε σύγκριση με ποιά εποχή ; Ποιά εγγενής σχέση υπάρχει μεταξύ του ξεπεσμού και της αξιοπρέπειας του έθνους, του λαού κοκ. ; Ποιόν αφορά ο ξεπεσμός ; Το κράτος,  ή πέραν τούτου και το έθνος, την κοινωνία, τον λαό και τους πολίτες στην πλειοψηφία ή στην μειοψηφία τους ; Ποιός είναι υπαίτιος για τον ξεπεσμό; Ποιά σχέση υπάρχει μεταξύ του ξεπεσμού και της βασικής ελληνικής νοοτροπίας ; Ο ξεπεσμός δημιουργεί κρίση της ελληνικής εθνικής ταυτότητας ; Ποιές είναι οι αρνητικές επιπτώσεις του ξεπεσμού στις διεθνείς σχέσεις ; Είναι η υπέρβαση του ξεπεσμού δυνατή και εάν ναι, τότε πως ;

Θα μπορούσαμε να διατυπώσουμε την ουσία της προσέγγισης και αλλιώς : α ) Εξεύρεση του πυρήνα του προβλήματος ( punctum quaestionis ) του ξεπεσμού. β ) Εξεύρεση της κατάλληλης λύσης του προβλήματος.

H ενασχόληση με αυτό το θέμα προκαλεί εθνοψυχολογικούς κλυδωνισμούς, Λοιπόν επί της ουσίας του ζητήματος.

1. Τι σημαίνει γλωσσολογικά ξεπεσμός ; Σύμφωνα με το “Λεξικόν Νέας Ελληνικής Γλώσσης, Πρωίας, 2 Τόμοι, Αθήναι” σημαίνει κατάπτωση, παρακμή ( δεύτερος τόμος, σελ.1709 ) και σύμφωνα με το “Ετυμολογικό Λεξικό της Νέας Ελληνικής Γλώσσας, Αθήνα 2010″ του Γ. Μπαμπινιώτη ( σελ. 90 ) πρόκειται μονοδιάστατα για “θρησκευτικό και ηθικό ξεπεσμό”. Αλλά μάλλον είναι η παρακμή πιό ευρύτερη και αφορά ηθικές, κοινωνικές,εθνικές, πολιτισμικές, αισθητικές, γλωσσικές, κρατικές, νομικές , θρησκευτικές κοκ. αξίες. Έτσι πρόκειται για μία πολύπτυχη έννοια.

2. Μεταξύ της παρακμής των αξιών και της αξιοπρέπειας ( ατομικής, εθνικής, κρατικής ) υπάρχει μία στενότατη σχέση, γιατί η απώλεια της αξιοπρέπειας οδηγεί κατ ευθείαν στην παρακμή και των άλλων αξιών . Δεν είναι τυχαίο, ότι η ανθρώπινη αξιοπρέπεια θεωρείται διεθνώς ως γενική πηγή των ανθρωπίνων δικαιωμάτων.

3.  Η παρακμή των αξιών αφορά το άτομο, τον πολίτη, την οικογένεια, την κοινωνία, το έθνος, το κράτος και τον λαό και έτσι είναι ένα πολυεπίπεδο φαινόμενο.

4. Μεταξύ της σημερινής ελληνικής νοοτροπίας και της παρακμής των γενικά αναφερθουσών  αξιών υπάρχει αλληλοεξάρτηση και αλληλοεπίδραση σχεδόν διαλεκτικού ( Hegel ) χαρακτήρα. Εδώ ενδιαφέρουν μόνον δύο βασικοί πυλώνες της νεοελληνικής νοοτροπίας : α ) η αρχή της απόλαυσης της ζωής, όπως π.χ, στα περασμένα πάνω από τριάντα χρόνια ο αχαλίνωτος καταναλωτικός ηδονισμός επί τη βάσει μίας επίπλαστης ευδαιμονίας μέσω δανεικών και β ) η καταστροφική αρχή της ήσσονος προσπάθειας (διπλωματική διατύπωση της τεμπελειάς).

5. Η παρακμή των αξιών και η μείωση της εθνικής αξιοπρέπειας έχουν ήδη προ  ετών εκλάβει διεθνείς διαστάσεις όπως τα απελπισμένα γονυπετή εκλιπαρίσματα για οικονομική βοήθεια καθώς και η μη υλοποίηση ήδη διεθνώς ειλλημμένων υποχρεώσεων (Ιδέ   στο Μπλογκ μου το άρθρο  «Διαχρονική έλλειψη φερεγγυότητας»). Το αποτέλεσμα είναι η τελεία απώλεια της διεθνούς φερεγγυότητας. Αυτό είναι το χειρότερο που μπορεί να πάθει ένα κράτος. Με αυτόν τον τρόπο ο διεθνής διασυρμός της χώρας έφθασε στο αποκορύφωμά του.

6. Μία τόσο δυσμενής θέση στον διεθνή στίβο προκαλεί βαθμιαία μεγάλη κρίση της εθνικής ταυτότητας. Κάπως έτσι : Ποιοί και τί είμαστε άραγε εμείς : Είμαστε εμείς οι ανίκανοι πράγματι κατ ευθείαν απόγονοι των ανά τον κόσμο  φημισμένων αρχαίων Ελλήνων ένας “περιούσιος λαός” ;  Πως είναι δυνατό να ξεπέσουμε τόσο ;

7. Ποιός είναι υπαίτιος για τον ξεπεσμό ;  Μόνον οι έλιτες , οι πολιτικοί, η κυβέρνηση, η κοινωνία, ο λαός, ο Έλληνας ως άτομο και ως πολίτης ; Πολλοί έχουν ευθύνη για την κατάπτωση. Μεταξύ των πολιτών και των πολιτικών έχει εφαρμοσθεί στα πλαίσια του πελατειακού κράτους το “κοινωνικό συμβόλαιο” ( “contrat social” a la grec) της αμοιβαίας διαφθοροποίησης (Ιδέ στο Μπλογκ μου τη μελέτη « Κοινωνικό Συμβόλαιο της αμοιβαίας διαφθοροποίησης»). Και όμως, την μεγαλύτερη ευθύνη φέρουν οι εκάστοτε κυβερνήσεις. Αυτό ισχύει σε όλον τον κόσμο.

8. Πότε έλαβε χώραν ο ξεπεσμός ; Η αφετηρία του ξεπεσμού ήταν ο ανορθολογικός υπερδανεισμός εκ μέρους του ελληνικού κράτους για μικροπολιτικους λόγους στην εποχή της Μεταπολίτευσης ( ΠΑΣΟΚ και ακολούθησε και η Ν.Δ. ) . Ηδη στα μέσα της δεκαετίας του 80 έχουμε προσπαθήσει να εφιστήσουμε την προσοχή των πολιτικών στους μεγάλους κινδύνους του υπερδανεισμού, αλλά οι υπερεξυπνάκηδες μας λοιδορούσαν !

Η υπέρβαση του ξεπεσμού απαιτεί τον εκμοντερνισμό, τον εξευρωπαϊσμό ( ουσία και όχι μόνον σχήματα ) και τον εξορθολογισμό, ο οποίος στο μέλλον θα μπορούσε να παραγκωνίσει τον γνωστό νεοελληνικό σουρεαλισμό, δηλαδή την σύγχιση των αριστερόστρεφων και των εθνικιστικών ονειρώσεων με την θλιβερή πραγματικότητα.Το «μαγικό ραβδί» είναι η παραγωγή και εξαγωγή ανταγωνιστικών προϊόντων και όχι δήθεν «έξοδος στις αγορές» για να πάρουν  πάλι δάνεια , ω φευ, με υψηλούς τόκους. Αυτό είναι αναμφιβόλως το crescendo  της νεοελληνικκής παράνοιας. Πρώτο Θέμα ( 2.6.15)

Νεοέλληνες και Καναδοί, Διαμετρικά Αντίθετες Νοοτροπίες

Νεοέλληνες και Καναδοί, Διαμετρικά Αντίθετες Νοοτροπίες

Ζήτημα Νοοτροπίας επί τη βάσει διαμετρικά αντιθέτων κοσμοαντιλήψεων και εικόνας του ανθρώπου (Κάποιος έχει αναρτήσει στην Καθημερινή ένα κείμενο σε στυλ λιβέλλου και ελεγείας)

Αξιολόγηση : Σε γενικές γραμμές αντικατοπτρίζει τον βαλκανοανατόλικο τρόπο της σκέψης και του συναισθήματος που σημαίνει μίαν ανεπαρκώς εξελιγμένη κοσμοαντίληψη και εικόνα του ανθρώπου.

Εν μέρει παρατηρήσεις :

α) Πρόκειται για ένα άκρως συναισθηματικό κράμα αποτελούμενο απο τα εξής καθοριστικά στοιχεία : αποτυχία, παράπονο, θυμός, εθνικός αυτοβαυκαλισμός, υπεραυτοεκτίμηση-τελεία έλλειψη αυτογνωσίας, υποκειμενισμός, εθνική αλαζονεία, ολίγον τι ρατσισμός, υποτίμηση των άλλων λαών, υπερσουρεαλισμός, συμπλέγματα κατωτερότητας έναντι των Ευρωπαίων, μεμψιμοιρία, μυθοεθισμός και ηρωοεθισμός.
β) Σύμφωνα με την δημοκριτική Θεωρία του Αντικατοπτρισμού σημειώνεται μία τεθλασμένη αντανάκλαση της πραγματικότητας.
γ) Διαπιστώνουμε πέραν τούτου έλλειψη αισιοδοξίας, δυναμικότητας και δημιουργικότητας.
δ) Οταν ήμουν φοιτητής στο πρώτο ήμισι της δεκαετίας του  των 60 του παρελθόντος αιώνα αγόρασα ένα σχετικά μεγάλο επιστημονικό βιβλίο με τον τίτλο “Ουτοπίες την ιστορία της ανθρωπότητας” . Σε σύγκριση με τις γνωστές κοινωνικοπολιτικές ουτοπίες στα παρελθόντα 3 500 έτη αυτό το κείμενο αποτελεί το πολύ ένα μείγμα από κλαψούρισμα και λίβελλο.
δ) Μέσω τέτοιων εξωπραγματικών και κάπως παροξυστικών απόψεων δεν είναι δυνατόν να επιτευθεί η επίλυση υπαρχόντων προβλημάτων , ούτε μπορεί να οικοδομηθεί κάτι το νέο.

(Απάντησε ένας Ελληνας απόδημος απο τον Καναδά με  έναν Υμνο για την περιοχή , όπου ζει. Απαντώ ).

Αγαπητέ Χάρη : Το δικό σου άσμα είναι ακριβώς το αντίθετο από την ελεγεία και τον λίβελλο. Εκφράζει τις αξίες, τον τρόπο βίου και σκέψης ενός άλλου αστερισμού και δη δυναμικότητα, εργατικότητα, δημιουργικότητα, οργανοτικότητα, μεθοδικότητα, αποτελεσματικότητα, αυτοσεβασμό, αξιοπρέπεια, υπερηφάνεια για τις επιτεύξεις, αισιοδοξία και πραγματικό ανθρωπισμό.
Εγείρεται το βασικό ερώτημα, εάν οι  διαφορετικές παραδόσεις, στην Ελλάδα η ορθόδοξη, στον Καναδά η προτεσταντική ( ΗΘΙΚΕΣ ΑΡΧΕΣ της ΕΡΓΑΤΙΚΟΤΗΤΑΣ και της ΕΠΙΤΕΥΞΗΣ) σε ό,τι αφορά την κοσμοαντίληψη και την εικόνα του ανθρώπου παίζουν κάποιον ρόλο. Μόνον όποιος ζει σε προστεσταντικές χώρες είναι σε θέση να απαντήσει το παραπάνω ερώτημα.

Οι άλλοι που δεν βγήκαν ποτέ από την Ελλάδα, ζουν στον δικό τους κόσμο γεμάτο με θρύλους , παραμύθια, σουρεαλισμό, αυτοβαυκαλισμό, φαντασιοπληξίες, εν μέρει και σκοταδισμό. Το τραγικό είναι, που ούτε καν αντιλαμβάνονται την κατάστασή τους. Αυτό μπορούμε να το διαπιστώσουμε και εδώ σε μερικά σχόλια. Καθημερινή (30.8.15)

 

 

Νόμοι, Νομική Συνείδηση , Το Νομικό και το Ηθικό

 

Νόμοι, Νομική Συνείδηση

Συνοπτικότατα περί των νόμων

Ο πρωτανεύων σκοπός των νόμων είναι η ρύθμιση κοινωνικών, πολιτικών, οικονομικών κλπ. σχέσων μεταξύ των πολιτών και διοικητικών σχέσεων μεταξύ των πολιτών και του κράτους μέσω κανόνων συμπεριφοράς.
Ενίοτε εμφανίζεται το πρόβλημα της σχέσης μεταξύ νόμου και ηθικής καθώς και μεταξύ νόμου και δικαίου.

Στην παράδοση των κονφουκιανικών, ισλαμικών και των περισσότερων αφρικανικών χωρών δεν γίνεται διαχωρισμός μεταξύ των νομικών και των ηθικών κανόνων. Ο Κονφουκιανισμός γνωρίζει π.χ. γενικά τους Λι-κανόνες.

Περίπου το ίδιο διαπιστώνεται και στις διεθνείς σχέσεις ειδικά από τις αρχές της δεκαετίας του 70, όταν οι τότε υποανάπτυκτες χώρες απαιτούσαν μία Διεθνή και Δίκαια Οικονομική Τάξη και προσπαθούσαν να πραγματοποιήσουν τα αιτήματά τους μέσω Διακηρύξεων της Γενικής Συνέλευσης του ΟΗΕ.
Πολλά κράτη έχουν ψηφίσει πολές διακηρύξεις μη γνωρίζοντας ότι οι υποανάπτυκτες χώρες δεν έκαναν διαχωρισμό μεταξύ της ΝΟΜΙΚΗΣ και της ΗΘΙΚΗΣ δέσμευσης, η οποία απορρέει μονον από νομικές συμφωνίες και όχι απο διακηρύξεις.Οι αναπτυγμένες χώρες αναγκάσθηκαν να επισημάνουν, ότι η παράδοσή τους γνωρίζει μόνον την νομική δέσμευση.

Ο διαχωρισμός μεταξύ του Δικαίου και της Ηθικής έχει λάβει χώραν τον 18ο αι. στο Πανεπιστήμιο της Λειψίας από τον νομικό Thomasius.
Αυτό ήταν η προϋπόθεση για τον γερμανικό θετικισμό και φορμαλισμό σε θεωρία και νομοθέτηση καθώς και για την απάνθρωπη νομοθεσία και πράξη στο 3ο Reich ( Gesetz ist Gesetz : νόμος είναι νόμος και χειρότερα : Befehl ist Befehl : διαταγή είναι διαταγή).

Εν κατακλείδι : Υπάρχουν ενίοτε ανήθικοι, άδικοι, απάνθρωποι και εγκληματικοί νόμοι.

Αλλά σε τέτοια περίπτωση ισχύει το “φύσει δίκαιον”( jus naturae ή jus naturalis, στην εποχή του Ευρωπαϊκού Διαφωτισμού το droit de raison ) μία από τις μεγαλύτερες επιτεύξεις του αρχαίου ελληνικού πνεύματος με τεράστιες επιδράσεις στην ευρωπαϊκή και στην παγκόσμια ιστορία.
Σε αυτό το δίκαιο βασίζεται το jus resistendi (δίκαιο της εξέγερσης). Καθημερινή (17.10.15, 10.3.19)

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-Ελλειψη νομικής συνείδησης και “αίσθημα του δικαίου”

-Ελλειψη νομικής συνείδησης και “αίσθημα του δικαίου”

Η νομική συνείδηση στα ευνομούμενα κράτη  σημαίνει  πρωτίστως α) εκούσιο σεβασμό των νόμων και β) αλληλουχία δικαίων και ΥΠΟΧΡΕΩΣΕΩΝ, κάτι που είναι στον ελληνικό πολιτικό βίο και ιδιαιτέρως στον αριστεροστρεφή κύκλο άγνωστο ή και τελείως απορριπτέο.
Η έκφραση νομική συνείδηση μάλλον δεν είναι  στην ελληνική γλώσσα γνωστή, στην οποία χρησιμοποιείται η έκφραση αίσθημα δικαίου, το οποίο ο καθείς μπορεί   σύμφωνα με την ιδεολογική , πολιτική κτλ. τοποθέτηση   να το ερμηνεύσει κατά το δοκούν.

Τώρα έχει λοιπόν ο ΣΥΡΙΖΑ να αντιμετωπίσει τις ιδεολογικές του αγκυλώσεις και αμαρτίες από το παρελθόν του. Ετσι αλλάζουν οι καιροί. Καθημερινή ( 22./25.2.15)

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Είναι το νομικά σωστό επίσης Ηθικό ;

α) Κανονικά στηρίζονται οι νομικές αντιλήψεις στις ηθικές αντιλήψεις της πλειοψηφίας μίας κοινωνίας, γιατί στην ιστορία του πολιτισμού έχουν πρώτα εμπεδωθεί οι ηθικοί κανώνες και κατόπιν έπονταν οι νομικοί και δη στην Μέση Ανατολή (Σουμερία ο πρωτος νομικός κώδικας του Κόσμου Codex Eshnuna pro 4200 ετών και στην Βαβυλωνία o Codex Hammurabi pro 3800 ετών).

β) Στην περίπτωση όλων των εκφάνσεων της Αριστεράς (από την σοσιαλδημοκρατική , την σοσιαλιστική, την άκρα, την κομμουνιστική, την σταλινική έως την βοειοκορεατική) η “ηθική ανωτερότητα” αποτελεί απλούστατα ένα ΜΥΘΟ, ο οποίος όμως έχει εργαλειοποιηθεί με τον σκοπό της ανάληψης της πολιτικής εξουσίας.
Κατόπιν η ηθική εξελίσσεται σε αντικείμενο ιδεολογικού μουσείου.

γ) Αλλά στις εύνομούμενες κοινωνίες ιδιαιτέρως στις χώρες με προτεσταντική παράδοση μπορούν να θεωρηθούν οι νόμοι στην πλειονότητα ως αντικατοπτρισμός των υφισταμένων ηθικών αξιών. Δεν είναι τυχαίο που σε τέτοιες χωρες γίνεται λόγος για Κράτος του Δικαίου και για Κοινωνικό Κράτος.

δ) Η σημερινή Ελλάδα όμως ανήκει μόνον pro forma στην εξελιγμένη Ευρώπη, γιατί παρέλαβε από την Δύση το σχήμα, αλλά όχι το περιεχόμενο σε ό,τι αφορά το πολιτικό και νομικό σύστημα, γιατί έλλειπαν οι κοινωνικές και οικονομικές προϋποθέσεις .

Επομένως στη Ελάδα είναι εσφαλμένη η άποψη, ότι σημειώνεται μία ταύτιση του νομικού με το ηθικό. Ας υπενθυμίσουμε, ότι στην ελληνική κοινωνία δεν υπάρχουν ούτε κοινωνική , ούτε ΝΟΜΙΚΗ ΣΥΝΕΙΔΗΣΗ, η οποία δεν ανήκει στο ελληνικό λεξιλόγιο !

ε) Ούτως ή άλλως στην Ελλάδα είναι σχεδόν εθιμικό “δίκαιο” να συγχίζονται ακουσίως ή και εκουσίως βασικές έννοιες του κοινωνικού και πολιτικού βίου σε τέτοιο βαθμό που επικρατεί ένα τεράστιο εννοιολογικό χάος.

Ο καθείς λέει, ό,τι του συμφέρει η ερμηνεύει τις έννοιες κατά το δοκούν. Καθημερινή (17.10.15)

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Πλάτων περί Νόμων

Στους Νομους, ο φιλοσοφος θετει επτα αξιωματα ως βασικα θεμελια της πολης.
Οι γονεις πρεπει να κυβερνανε τα παιδια.
Οι ευγενεις τους αγενεις.
Οι παλαιοι [γεροι] τους νεους.
Οι κυριοι τους εργατες.
Οι επιδεξιοι [καλοι] τους αδεξιους [κακους].
Οι γνωστικοι τους αμαθεις.
Και το εβδομο αξιωμα που ειναι και το πιο δημοκρατικο.

 

 

Ελλάδα, Ατομο, Κοινωνία, Πολίτης

Ελλάδα, Ατομο, Κοινωνία, Πολίτης

Η νεοελληνική διχοτομία μεταξύ κράτους και πολίτου έχει βαθειές ρίζες. Θα προσπαθήσουμε να εμβαθύνουμε επί τη βάσει μίας σύνθετης προσέγγισης.

Οι Νεοέλληνες ανήκουν στους λαούς ( Βαλκάνια, Ανατολική Ευρώπη ), οι οποίοι δεν έχουν βιώσει την Αναγέννηση του αρχαίου ελληνικού πνεύματος καθώς και τις πολιτισμικές επιτεύξεις των Αρχαίων Ρωμαίων  ( πρωτίστως το δίκαιο ), την βάση και προϋπόθεση της πνευματικής ανόδου της Ευρώπης.

Στην Βόρεια Ιταλία , πολιτιστικά στην πιό προηγμένη περιοχή της Ευρώπης, είχαν τον 15ο αι. εξελιχθεί οι παραγωγικές δυνάμεις και γενικά οι κοινωνικές συνθήκες ωρίμασαν για να λάβει χώραν μία συστηματική ενασχόληση με την επιστήμη των Αρχαίων Ελλήνων και ταυτόχρονα ε νμέρει η εφαρμογή της στον  πρακτικο  βίο.

Αλλά ήδη τον 13ο αι .έχει αρχίσει επι θρησκευτική βάσει η διαμόρφωση της Ιδέας του ατόμου , ενώ στην τότε Ανατολική Ρωμαϊκή Αυτοκρατορία ( η έννοια “Βυζαντινή Αυτοκρατορία”έχει διατυπωθεί τον 19ο αι. ) η ενασχόληση με τα έργα των Αρχαίων Ελλήνων είχε πρωτίστως φιλολογικό και άκρως σχολαστικό χαρακτήρα.

Ιδιαίτερα στην Αγγλία είχε βαθμιαία αναβιβασθεί ιδίως μέσω της Magna Charta Libertatum (13ος αι. !) η  Ατομικότητα του υπηκόου.

Σύμφωνα με τα σημερινά δεδομένα το άτομο έχει στα πλαίσια του “Δυτικού Κύκλου Πολιτισμού ” τα εξής βασικά χαρακτηριστικά γνωρίσματα :

αξιοπρέπεια, αυτοσεβασμός, βούληση, ελευθερία των επιλογών, αυτονομία ( αυτεξουσία ), αυτοπειθαρχία, αυτοκριτική, εργατικότητα, συνείδηση της ευθύνης και πρωτίστως κοινωνική συνείδηση, η οποία σημαίνει κυρίως αποδοχή της προτεραιότητας του γενικού προ του ατομικού συμφέροντος.

Ας υπενθυμίσουμε, ότι η έννοια του “κοινού καλού” έχει εμπεδωθεί  από τον αιώνιο Αριστοτέλη και έχει συγκεκριμενοποιηθεί από τον καθολικό θεολόγο και φιλόσοφο  Ακινάτης (Thomas de Aquin )”commune bonum”, 13os αι. ),

Ιδιαίτερα ο  Ευρωπαϊκός   Διαφωτισμός εφεύρε μεταξύ άλλων και την έννοια ius rationis” : („Δίκαιο του ορθού λόγου“ ), τον ευρωπαϊκό ορθολογισμό.

Η Γαλλική Επανάσταση  ( 1789 ) δημιούργησε τον πολίτη ( citoyen ) και το πρώτο αστικό κράτος του κόσμου, ενώ υπήρχαν μεταξύ άλλων και πολλά καθυστερημένα γερμανικά φεουδαλικά κράτη.

Ένα από τα πιό καθυστερημένα κρατικά μορφώματα ήταν το βασίλειο της Βαυαρίας. Τα γερμανικά κράτη είχαν κατακτηθεί από τον Ναπολέοντα, ο οποίος έχει εμπεδώσει στην τότε πολύ καθυστερημένη Γερμανία μέσω  βίας το σύγχρονο κράτος και το δίκαιο, αν και δεν υπήρχαν οι αντικειμενικές οικονομικές και κοινωνικές προϋποθέσεις.

Δηλαδή οι Βαυαροί οι οποίοι είχαν προσπαθήσει να εμπεδώσουν ένα σύγχρονο ελληνικό κράτος δεν ήταν σύγχρονοι πολίτες , ούτε είχαν την απαραίτητη κοινωνική τοποθέτηση και πολιτική εμπειρία για να είναι σην Ελλάδα ιδιαιτέρως επιτυχείς.

Τελικά άλλα ευρωπαϊκά κράτη παρέλαβαν το σχήμα ( αστικό σύνταγμα, αστικούς νόμους κτλ. ), αλλά όχι πάντα και το περιεχόμενο του μοντέρνου αστικού κράτους. Συγκεκριμένα στην Ελλάδα δεν υπήρχε ούτε το άτομο ούτε ο πολίτης. Αυτό ισχύει ακόμη. Κσαι σήμερα Χωρίς όμως τον συνειδητό πολίτη δεν λειτουργεί το κράτος.

Τα βασικά γνωρίσματα του πολίτου είναι τα εξής : κρατική συνείδηση ( διαλεκτική αλληλοσύνδεση πολίτου και κράτους ), νομική συνείδηση ( σεβασμός των νόμων και όχι “αντιεξουσιαστικός” νομομηδενιστής και νομοκλάστης ), φορολογική συνείδηση, περιβαλλοντική συνείδηση,  αναγνώριση και εφαρμογή της διαλεκτικής αλληλουχίας δικαιώμάτων και υποχρεώσεων, υπεράσπιση του κράτους προ εξωτερικών κινδύνων.

Στις χώρες της Κεντρικής και της Βόρειας Ευρώπης αυτά είναι τελείως αυτονόητα, στην Ελλάδα δυστυχώς σχεδόν άγνωστα. Εδώ υφίστανται ακόμη μεσαιωνικά υπολλείμματα όπως οι δεσμοί αίματος ( Νεποτισμός, Οικογενειοκρατία ).  Εδώ και 200 χρόνια γίνονται δήθεν προσπάθειες να πραγματοποιηθούν επί τέλους ο εξορθολογισμός και ο εξευρωπαϊσμός της Ελλαδας, αλλά δυστυχώς ανεπιτυχώς.

Η Ελλάδα  δεν έφθασε ακόμη πολιτισμικά στην προηγμένη Ευρώπη. Είναι μία βαλκανομεσοανατολίτικη χώρα. Αυτό ισχύει και για τη νοοτροπία των Νεοελλήνων με τις γνωστές συνέπειες ( Ιδέ εδώ στο Μπλογκ μου τα άρθρα  ¨Ατομο και κοινωνία, Πολίτης και κράτος”, “Ευρώπη , Βορράς-Νότος”.

Δημοσιευθέν από το 2012 συχνά  στον ηλεκτρονικό τύπο  (Καθημερινή, τα Νέα, Το Βήμα)

 

Ελλάδα και Ρωσία, Συνοπτική Προσέγγιση

Ελλάδα  και Ρωσία, Συνοπτική προσέγγιση

1. Η Ρωσία θεωρούσε επί αιώνες τον εαυτό της ως την “Τρίτη Ρώμη”. Από αυτή την γενική τοποθέτηση έβγαζε το δικαίωμα να κατακτήσει την Κωνσταντινούπολη.

2. Η Ρωσία επιθυμούσε διακαώς να αποκτήσει πρόσβαση στην Μεσόγειο. Αυτή η επιθυμία έχει εκπληρωθεί κάποτε στην Αλβανία ( βάση υποβρυχίων) και στην σημερινή Συρία (βάση ναυτικού). Γι αυτό η Ρωσία υποστηρίζει το καθεστώς της Συρίας.

3. Ο ορθόδοξος κλήρος της Ρωσίας το θεωρούσε ιερόν καθήκον του να προστατεύσει τους ομόθρησκους στα Βαλκάνια.

4. Και κάτι το προσωπικό : Οταν η γενοκτονία των Ελλήνων του Πόντου άρχισε, Ελληνες μεταξύ αυτών και οι έγκυες γιαγιάδες μου προσπαθούσαν να φτάσουν με βάρκες στα ρωσικά πλοία που βρισκόνταν άπεναντι από την Τραπεζούντα.
Εν τω μεταξύ άρχισαν να κατευθύνονται οι Τούρκοι προς την παραλία. Τότε απεφάσισαν οι δικοί μας υπό την αρχηγία κάποιου προγόνου μου να αναχαιτήσουν τις επιθέσεις των Τούρκων. Πραγματικά πέτυχαν μεν τον σκοπό τους , αλλά όταν άρχισαν να τελειώνουν τα πυρομαχικά τους αυτοκτόνησαν όλοι για να μην πέσουν στα χέρια των Τούρκων που ούτως ή άλλως θα τους έσφαζαν.
Τα ρωσικα πλοία υποδέχθηκαν τους κατατρεγμένους και τους μετέφεραν στην Γεωργία από όπου  αργότερα ο Καζαντάκης ως εκπρόσωπος του Διεθνούς Ερυρθρού Σταυρού τους μετέφερε στην Ελλάδα.
Η μητέρα μου ζει ακόμη (97 ετών) και φυσικά αισθάνεται απέραντη ευγνωμοσύνη έναντι των Ρώσων.

Σύγκριση : Στα πλαίσια του μακελειού στην Σμύρνη, οι Τούρκοι  τους Μικρασιάτες Ελληνες, πολλοί προσπαθούσν να φτάσουν στα πολεμικά πλοία των Αγγλων και Γαλλων, αλλά αυτοί όχι μόνον δεν τους επέτρεψαν να μπουν στα πλοία, αλλά τους πετούσαν στη θάλασσα ή τους έκοβαν τα χέρια γα να μην ανέβουν στα πλοία. Αυτή είναι η διαφορά μεταξυ των Ρώσων και των Δυτικών.
Εγώ προωπικά αγαπώ τον ρωσικό λό, αλλά όχι τον Πούτιν.Ετερον εκάτερον. Καθημερινή (Φλεβάρης 2015)

Ελλάδα και Ελληνες. Νηφάλια Θεώρηση : Ούτε Εθνομηδενισμός, ούτε Πατριδοκαπηλεία , Ελλάς Παρελθόν και Μέλλον

Ελλάδα και Ελληνες. Νηφάλια θέαση : Ούτε εθνομηδενισμός, ούτε πατριδοκαπηλεία

 Σκοπός του παρόντος σχόλιου δεν είναι μία τοποθέτηση υποκειμενικού  είδους, αλλά μία πολιτικά ουδέτερη και νηφάλια προσέγγιση σε ένα όντως πολύπτυχο και σημαντικό  ζήτημα.

Σύμφωνα με τον Αριστοτέλη η πόλις  ( κράτος ) αποτελείται  από τα ακόλουθα συστατικά στοιχεία : εξουσία, πληθυσμός και έδαφος. Πολύ αργότερα, στα τέλη του 19ου αι. ο  κορυφαίος αυστριακός  νομικός επιστήμονας  Jellinek σχεδόν έχει διατυπώσει το ίδιο, χωρίς όμως να αναφέρει τον εφευρέτη της σκέψης !

Η εξουσία βασίζεται στη νομιμοποίηση από τον λαό  μέσω των εκλογών και ασκείται συγκεκριμένα πρωτίστως από την εκάστοτε κυβέρνηση. Το κράτος  στηρίζεται συνήθως σε ένα  έθνος. Το κράτος είναι  player ( παίκτης ) στις διεθνείς σχέσεις και ταυτόχρονα υποκείμενο του Διεθνούς δημοσίου δικαίου.

Υπό αυτές τις ιδιότητες  το κράτος  με εκπρόσωπο την κυβέρνηση είναι υποχρεομένο να ενεργεί  στο συμφέρον  ( όφελος )  του δικού του λαού που σημαίνει των δικών του πολιτών, δηλαδή ατόμων, τα  οποία  κατέχουν  την δική του ιθαγένεια. Από αυτήν απορρέουν  και για τις δύο πλευρές δικαιώματα  καθώς και υποχρεώσεις. Το κράτος  έχει το δικαίωμα να εκπροσωπεί στις διεθνείς σχέσεις  και την υποχρέωση να προστατεύει τους δικούς του πολίτες στο εξωτερικό.Από το άλλο μέρος οι πολίτες του μεταξύ άλλων έχουν την υψίστη υποχρέωση να υπερασπισθούν το πάτριον έδαφος και γενικά την Πατρίδα τους, όπως αυτό έχει  συμβεί στον Αλβανικό πόλεμο , όταν το ελληνικό έθνος ανεξάρτητα από ιδεολογικές και πολιτικές τοποθετήσεις έχει υπερασπισθεί σύσσωμα  την Ελλάδα, ενώ στην διάρκεια της  γερμανικής κατοχής υπήρχαν και όχι λίγοι  „Ελληνες“ , οι οποίοι  συνεργάσθηκαν με τον κατακτητή και έτσι πρόδωσαν την Πατρίδα τους.  Σε αυτό το σημείο θα έπρεπε να κάνουμε ένα δυσάρεστο σχόλιο  για υπερπατριωτικές δυνάμεις του παρόντος πολιτικού σκηνικού της Ελλάδας.

Εν ολίγοις , μεταξύ του κράτους και των πολιτών του υπάρχουν στενότατες και υπαρξιακές νομικές σχέσεις.

Εκτός τούτου υφίστανται και συναισθηματικές σχέσεις, οι οποίες εκφράζονται στις έννοιες πατριωτισμός ( φιλοπατρία ). Πατριωτισμός σημαίνει  μία πολιτική τοποθέτηση επί τη βάσει μίας συναισθηματικής δέσμευσης στις αξίες, στην γλώσσα, στην παράδοση, στην θρησκεία και στον πολιτισμό ( τρόπος ζωής, λογοτεχνία, μουσική κτλ.)  του  ιδίου έθνους.

Συμπέρασμα : Είναι αυτονήτο, ότι  μία χώρα ανήκει στους κατοίκους της, δηλαδή στην περίπτωσή μας, ότι η Ελλάδα ανήκει στους Ελληνες μεν, αλλά  σημειώνονται και άλλες πτυχές του ζητήματος.

Η εθνική συνείδηση ήταν η απαραίτητη προϋπόθεση και βάση για την απελευθέρωση της Ελλάδας από τον οθωμανικό ζυγό. Ήταν όντως ένα εθνικό κατόρθωμα που από τις διαφορετικές πληθυσμιακές ομάδες έχει δημιουργηθεί το Ελληνικό Έθνος και έχει σφυρηλατηθεί μία ενιαία και ισχυρή εθνική συνείδηση. Αλλά ο αγώνας για την αποτίναξη του οθωμανικού ζυγού είχε εθνοαπελευθερωτικό χαρακτήρα χωρίς  ιδαίτερη κοινωνικη σημασία.

Το ελεύθερο ελληνικό κράτος έχει ίσως διαπράξει από την αρχή ένα λάθος, το οποίο έγκειται στην υπερεκτίμηση της εθνικής συνείδησης και στην τελεία υποτίμηση τις κοινωνικής, της κρατικής ,  της νομικής, της περιβαλλοντικής  και της φορολογικής συνείδησης , πράγμα που είχε και έχει ακόμη και σήμερα ολέθριες συνέπειες. Είναι  π.χ. ευκολότατο πολλοί Έλληνες να επισημάνουν ανέξοδα και φραστικά τον πατριωτισμό τους. Δεν συνάδουν όμως πάντα πράξεις στην καθημερινή ζωή προς όφελος της Πατρίδας. Δηλαδή η εθνική συνείδηση και ο πατριωτισμός εχουν εκτός από την περίπτωση της υπεράσπισης του πατρίου εδάφους πρωτίστως  λεκτική σημασία.

Είναι όντως ένα τραγικό φαινόμενο, να λείπει η κρατική συνείδηση, η οποία λειτουργεί στις προηγμένες ευρωπαϊκές χώρες ως βάση για την ύπαρξη του κράτους. Ταυτόχρονα  είναι όπως φαίνεται εύκολο και αυτονόητο να υπερασπίσει ο Έλληνας ηρωϊκά την Πατρίδα του. Εν τούτοις είναι δυσκολότατο να κάνει κάτι για την σωστή λειτουργία του κράτους και να πλήρώνει τους φόρους του. Πρέπει επί τέλους να καταλάβει, ότι έχει και υποχρεώσεις απέναντι στην κοινωνία ωςσύνολο ( κοινωνική συνείδηση ).

Διαπιστώνουμε πέραν τουτου και μία ψυχολογική πτυχή του ζητήματος :  Εγείρεται το ερώτημα, εάν είναι αναγκαίο, κάτω  από τις  σημερινές συνθήκες να υπογραμμίζουμε εντόνως το αυτονόητο, ότι η Ελλάδα ανήκει στους Ελληνες. Αμφιβάλλουμε, εάν υπάρχουν  σήμερα εξωτερικοί κίνδυνοι, οι οποίοι απειλούν άμεσα την Πατρίδα μας, εκτός έάν  πιστεύουμε στις γνωστές συνωμοσιολογίες  (Ιδέ εδώ στο Μπλογκ μου το άρθρο „Εθνικιστική (Δεξιά και ΄Αριστερά) συνωμοσιολογία“) αυτοκληθέντων εθναμυντόρων.

 Η Ελλάδα  έχει αποτανθεί  στους γνωστούς διεθνείς οργανισμούς και ικέτευσε γονυπετής να τις δοθούν δάνεια, γιατί στην διεθνή αγορά  ουδείς  ήταν διατεθειμένος να της δανίσει τα απαραίτητα χρήματα. Χωρίς αυτά δεν θα μπορούσε η τότε κυβέρνηση να πληρώσει τους μισθούς και τις συντάξεις. Αυτό ισχύει και σήμερα. Οι  συνθήκες της δανειοδότησης ήταν  και είναι  για την Ελλάδα αληθώς  πολύ δυσμενείς. Πρέπει όμως να λάβουμε οπωσδήποτε υπ όψη, ότι οι δανειοδοτικοί  οργανισμοί δεν είναι φιλανθρωπικά ιδρύματα, και εκτός τούτου στις διεθνείς σχέσεις ισχύει η αρχή της αμοιβαιότητας ( Ιδέ εδώ στο Μπλογκ μου το άρθρο „Αμοιβαιότητα“).

Είναι όμως υπερβολή να συκοφαντηθούν  από φασίζοντες  „Υπερ-Ελληνες“ και από τους γνωστούς Ελληναράδες οι κυβερνήσεις , οι οποίες βγάζουν τα κάστανα απο την φωτιά  για όλους τους Ελληνες, ως προδοτικές. Ας υπενθυμίσουμε, ότι και ο κ. Α. Σαμαράς  έπαιζε με ιδιαίτερο ζήλο προ των εκλογών τον υπερπατριώτη, αλλά αμέσως ύστερα από την πρωθυπουργοποίησή του έκανε μία στροφή 180 μοιρών, γιατί στις διεθνείς οικονομικές σχέσεις δεν ενδιαφέρουν οι εθνικιστικές φαντασιώσεις, αλλά πρωτίστως η οικονομική ισχύς.

Η τοποθέτηση  μερικών πολιτικών να καπαρώνουν  τον πατριωτισμό για τον εαυτό τους είναι τουλάχιστον άδικη, κάπως αήθης και γελοία και αγγίζει σχεδόν τα όρια του εθνικιστικού παροξυσμού, κάτι που ουδεμία έχει σχέση με τον πραγματικό, δηλαδή όχι με τον λεκτικό, αλλά με τον έμπρακτο πατριωτισμό., Η  εργαλειοποίηση της Πατρίδας για μικροπολιτικούς σκοπούς  θα μπορούσε να χαρακτηρισθεί  τουλάχιστον  ως ανέντιμη και λίαν υποκριτική.  Ιούνιος 2013

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Ελλάς, Παρελθόν, Μέλλον

Πρόκειται για το γνωστό και άκρως αρνητικό φαινόμενο της παρελθοντολογίας που έχει καθαρώς χριστιανορθόδοξες ρίζες. Εχει ύστερα από την εμπέδωση του νεοελληνικού κράτους επεκταθεί και στον εθνικό τομέα (αρχαιολατρεία).

Ούτε το παρόν, ούτε το ΜΕΛΛΟΝ , δεν εννοώ την Δευτέρα Παρουσία και άλλα συναφή από την χιστιανική ΜΥΘΟΛΟΓΙΑ, αλλά το μέλλον του ελληνικού έθνους και του ελληνικού κράτους. Η εστίαση της προσοχής στο μέλλον προϋποθέτει όμως προετοιμασία επί τη βάσει ΕΥΡΩΠΑΙΚΗΣ δυναμικότητας, συστηματικότητας, μεθοδικότητας, οργανωτικότητητας και ΑΠΟΤΕΛΕΣΜΑΤΙΚΟΤΗΤΑΣ.

Στην ουσία πρόκειται για το υπαρξιακό πρόβλημα του εξευρωπαϊσμού, του εκσυγχρονισμού και του ΕΞΟΡΘΟΛΟΓΙΣΜΟΥ (σημαίνει μεταξύ άλλων ΛΟΓΟΣ πρό της πίστης) της Ελλάδας σε όλες τις πτυχές και εκφάνσεις.

Αλλά οι μεγαλύτεροι εχθροί του ευρωπαϊκού μέλλοντος της Ελλάδας είναι
η Ορθόδοξη Εκκλησία , οι Θεολόγοι της, τα βαλκανοειδώς καθυστερημένα υπερεθνικιστικά στρώματα και οι διαστρεβλωμένοι οπαδοί της Ακρας Αριστεράς.

Καθημερινή (10.1.16)

 

 

 

 

Γιανναράς Χρήστος και η Φιλοσοφία , Μία αντιπαράθεση

Ο κ. Χρήστος Γιανναράς και η Φιλοσοφία, Μία Αντιπαράθεση

Τα περισσότερα άρθρα του αξιότιμου κ.Χρήστου  Γιανναρά  είναι  λίαν ενδιαφέροντα, ανταποκρίνονται πλήρως στις πνευματικές και μορφωτικές απαιτήσεις των πανεπιστημιακών , γενικά των επιστημόνων και ιδιαιτέρως των φιλοσοφικά καταρτισμένων  αναγνωστών ,  τοιουτοτρόπως  αναβιβάζουν   σημαντικά το ούτως ή άλλως υψηλό διανοητικό επίπεδο της παρούσας σελίδας και γενικά και το επίπεδο της Καθημερινής και συγχρόνως  δημιουργούν  την  επιθυμητή και απαραίτητη  βάση για  έναν σοβαρό, εκλεπτυσμένο και ανεβασμένο  διάλογο.

Αυτό  φυσικά δεν σημαίνει , ότι συμφωνώ σε όλα με την άποψη του αρθρογράφου. Γι αυτό θα προσπαθήσω να κάνω ακόμη μίαν ανάλογη αντιπαράθεση.

Τα άρθρα είναι γραμμένα  σχεδόν σε στυλ Ιερεμιάδας, ενός καταγγελτικού και αορίστως ηθικολογικού λόγου,  διακατέχονται από ένα πνεύμα του απολύτου (απόλυτη αλήθεια, απόλυτη δικαιοσύνη, απόλυτη επιτυχία, απόλυτες απαιτήσεις), της εξιδανίκευσης του  παρελθόντος και αναδεικνύουν τάση σε  συναισθηματισμό, εν μέρει και σε σουρεαλισμό, , δεν διαφοροποιούν μεταξύ  των  όντως διαφορετικών  βασικών περιοχών της Ευρώπης (Βορράς, Νότος, καθολική, προτεσταντική και ορθόδοξη παράδοση), αγνοούν  καθοριστικές επιτεύξεις  στον τομέα των παραγωγικών δυνάμεων, των υψηλών τεχνολογιών  και  ουδόλως λαμβάνουν υπ όψη τις κοσμοϊστορικές αλλαγές , οι οποίες  σήμερα διαδραματίζονται διεθνώς, όπως π.χ. την παγκοσμιοποίηση ως αντικειμενικό  φαινόμενο, τις υψηλές τεχνολογίες , οι οποίες είναι τα σύγχρονα  επιστημονικά και επικοινωνιακά θαύματα, το γεγονός , ότι υπάρχουν Κύκλοι Πολιτισμού (terminus scientificus: επιστημονικός όρος ) και ιδιαιτέρως τον Δυτικό Κύκλο Πολιτισμού, στον οποίο ανήκουν  πρωτίστως η Ευρώπη και οι ΗΠΑ,  την άνοδο Κίνας με την δικιά της φιλοσοφική παράδοση ( π.χ. Κονφούκιος,  Λαο Τζε, Μο Τζι, Χσιουν Τζι και Χαν Φει ) ήδη ως δεύτερη υπερδύναμη in statu nascendi.

Δεν αναφέρει το  διεθνές κοινωνικοπολιτικό πλαίσιο ,  μέσα στο οποίο έχουν λάβει χώραν  τα φιλοσοφικά ψηλαφήματα , οι απορίες, τα ερωτήματα,  οι αντιλήψεις και τα θεωρήματα.  Αυτονοήτως έπαιξαν ρόλο οι εμπειρίες του καταστροφικού  2ου Παγκοσμίου Πολέμου, αλλά αργότερα έχουν συμβεί γεγονότα , τα οποία έχουν συnταράξει τον κόσμο, όπως  η εμφάνιση του παγκοσμίου σοσιαλιστικού κινήματος κατ αρχάς ως κάτι το ελπιδοφόρο και κατόπιν  αναμφιβόλως  ως ολοκληρωτικό και απάνθρωπο σύστημα, η  άνοδος των ΗΠΑ ως  προκλητική και αλαζονική υπερδύναμη, η κατάρρευση του απαίσιου αποικιοκρατικού συστήματος και η συγκρότηση πολυαρίθμων νέων ανεξαρτήτων κρατών, ο ψυχρός πόλεμος κτλ.

Οπως δεν είναι τυχαίο που ο Πλάτων συνέγραψε την Πολιτεία ο Αριστοτέλης την Πολιτική και ο Επίκουρος την Συνθήκη,  που οι τρεις τραγικοί  Αισχύλος, Σοφοκλής και Ευριπίδης δημιούργησαν τις αθάνατες τραγωδίες τους, που συνέγραψαν  ο θεολόγος και φιλόσοφος Thomas de Aquin την Summa Theologiae, ο J.J. Rousseau  το   Contrat social , o Karl Marx  το Kapital και o J.P. Sartre τo περίφημο έργο του L etre et le neant ( Η ύπαρξη και το τίποτα»).

Κάθε εποχή  έχει τις δικιές της αναγκαιότητες, επιθυμίες , οράματα και παράγει τίς   ανταποκρινόμενες  φιλοσοφικές  αντιλήψεις. Επομένως ουδόλως  είναι τυχαίο που οι κορυφαίοι φιλόσοφοι της Ευρώπης και των ΗΠΑ  έχουν εστιάσει στο επίκεντρο των  ερευνών τους σε ζητήματα, τα οποία έχουν άμεση σχέση  με τις κοσμοϊστορικές αναζυμώσεις  και ανακατατάξεις, οι οποίες συντελούνται καθημερινά.

Γι αυτό φιλόσοφοι στα προηγμένα ευρωπαϊκά κράτη ασχολούνται εντατικότατα με θεωρητικά προβλήματατα, τα οποία  είναι στενά συνυφασμένα πρωτίστως  με την  παγκοσμιοποίηση όπως π.χ. με τις αξίες Δικαιοσύνη και Αλληλεγγύη  καθώς και με την Δημοκρατία  σε όλον τον κόσμο. Πρόκeιται για Πολιτικούς και  Κοινωνιολογικούς καθώς και για Πολιτισμικούς Φιλόσοφους( Sozialphilosoph, Politischer Philosoph, Kulturphilosoph) μια που ούτως ή άλλως υπάρχουν ήδη από χρόνια ειδικές έδρες στα πανεπιστήμα για Πολιτική Φιλοσοφία (ΗΠΑ :  J.Rawls, T. Neigel, D. Miller, C Beitz , M. Nussbaum, B.Barry  κ.α.) και για  Κοινωνιολογική Φιλοσοφία και Πολιτική Φιλοσοφία (Ευρώπη ).

Ο κορυφαίος κοινωνιολογικός φιλόσοφος της Ευρώπης, ίσως και παγκοσμίως είναι ο Γερμανός  J. Habermas, του οποίου τα σπουδαιότερα βιβλία έχουν μεταφρασθεί σε  πάνω από τριάντα γλώσσες. Διδάσκεται σε πολυάριθμα πανεπιστήμια σχεδόν σε όλον τον κόσμο. Οι σπουδαστές καταβροχθίζουν κυριολεκτικά  τα συγγράμματά του. Παρεμπιπτόντως θα ήθελα να  επισημάνω, ότι αυτός έχει συγγράψει και “καθευτού“ φιλοσοφικά έργα.  Ας μου επιτραπεί να υπενθυμίσω , ότι οι μεγάλοι  Αγγλοι φιλόσοφποι  και αργότερα οι Γάλλοι διαφωτιστές ήταν εκπρόσωποι της Πολιτικής, της Κοινωνιολογικής  Φιλοσοφίας καθώς και της Φιλοσοφίας του κράτους.

Δεν είναι υπερβολή να διατυπώσουμε την άποψη, ότι η εποχή  της   „καθευτού“ Φιλοσοφίας υπό το νόημα της Μεταφυσικής  έχει παρέλθει.  Ανταποκρίνεται   άραγε στην ιστορική αλήθεια  , ότι όλοι οι μεγάλοι φιλόσοφοι ήταν εκπρόσωποι της Μεταφυσικής ; Ας  αναφέρουμε  τα παραπάνω  έργα του Πλάτωνα και του Αριστοτέλη καθώς  και  το όπως φαίνεται άγνωστο γεγονός, ότι ο I.Kant  έχει ασχοληθεί συστηματικά και με φιλοσοφικές πτυχές του μεγάλου και λίαν συγκεκριμένου θέματος της ειρήνης ( „Ewiger Frieden“ ) και ότι αυτός και ο άλλος γίγας της παγκόσμιας φιλοσοφίας  Hegel (Διαλεκτική) έχουν εμπεδώσει  επί τη βάσει των αναλόγων γνώσεων  των αρχαίων Ελλήνων  την νέα επιστήμη Φιλοσοφία του δικαίου   ( Rchtsphilosophie ),αναγνωρισμένη παγκοσμίως ; Διατί δεν έχουν οι Νεοέλληνες Φιλόσοφοι να αναδείξουν τέτοιες επιτεύξεις ;  Καθημερινή (18.7.15)

Γερμανοφόβοι, “Γερμανομάχοι”, “Γερμανοκτόνοι”

Γερμανοφόβοι, “Γερμανομάχοι”, “Γερμανοκτόνοι”

Οι γείτονες της σημερινής Γερμανίας, ιδιαίτερα τα πρώην θύματα Τσεχία και Πολωνία παρακολουθούν κάθε πολιτική εξέλιξη στη Γερμανία με μεγίστη προσοχή εν μέρει και με  και δυσπιστία. Δηλαδή στα κατάβαθα της ψυχής τους έχουν πράγματι μια κάποια γερμανοφοβία, αν και οι σημερινοί Γερμανοί διαφέρουν κατά πολύ απο τους εγκληματίες  Γερμανούς. Έβγαλαν τα σωστά συμπεράσματα από την εθνική καταστροφή τους. Ζω μεταξύ τους ακριβώς 55 χρόνια . Δεν διαπίστωσα τίποτα το επικίνδυνο. Οι Νεοφασίστες είναι περίπου 10 % του πληθυσμού.

Η Γερμανία είναι στην Ευρώπη το πιό σπουδαίο μέλος του ΝΑΤΟ και της ΕΕ. Οι Γερμανοί έχουν αναμειχθεί με ανθρώπους από δεκάδες λαούς από όλον τον κόσμο Είμαι πεπεισμένος, ότι δεν υπάρχει λόγος για Γερμανοφοβία. Αυτά ανήκουν στο παρελθόν. Οι Έλληνες που ζουν στη Γερμανία ( κάπου 350 χιλ. ) έχουν πολύ καλή φήμη ως εργατικοί , πειθαρχικοί και πολιτισμένοι. Δηλαδή σε μια αξιοκρατούμενη κοινωνία συντελείται μια αφάνταστη μεταλλαγή των Ελλήνων. Αυτό είναι. Γενικά οι Γερμανοί αγαπούν τους Ελληνες και για το παρελθόν ( Αρχαίοι Έλληνες). Όταν διαπιστώσουν ότι ένας Έλληνας είναι εργατικός και έξυπνος τον προωθούν , αλλά . από τους Έλληνες απαιτούνλόγωτων προγόνων να είναι οι πρώτοι. Αλλοίμονο  όμως στον Έλληνα π.χ. σπουδαστή, που δεν ανήκει στους πρώτους. Αυτόν τον περιφρονούν ως ανάξιο των Αρχαίων Ελλήνων !

Όταν άρχισα τις σπουδές μου το 1960 και ξεπέρασα αμέσως στις επιδόσεις όλους τους Γερμανούς, μου πρότεινε ο κοσμήτορας της σχολής μας να κάνω  επιστημονική σταδιοδρομία. Μου  έδωσαν υποτροφία αριστίας και έτσι είχα την δυνατότητα να σπουδάσω και κάποτε να γίνω και πανεπιστημιακός. Γι αυτούς ήμουν σύμφωνα με τα δικά τους κριτήρια αξιολόγησης άξιος των προγόνων ! Υπάρχει και κάτι το ιδιαίτερο και χαρίεν : Οι Γερμανίδες αγαπούν από ολους τους αλλοδαπούς πιό πολύ τους Έλληνες !

Παρακάτω απαντώ το ερώτημα γιατί οι Γερμανοί, αν και γενικά πολιτισμένοι , έχουν διαπράξει ανήκουστες βαρβαρότητες. Έχουν εθισμό για τέτοια λόγω  του DNA ;  Όχι γιατί αν ήταν έτσι, θα ίσχυε αυτό για όλους τους απογόνους των αρχαίων Γερμανών.

Πού βρίσκεται η αιτία για το φαινόμενο αυτό ; Σε σύγγριση με άλλους ευρωπαϊκούς λαούς ( π.χ. Γάλλους, Αγγλους, Ισπανούς, Ολλανδούς ) οι Γερμανοί έχουν αποκτήσει πολύ αργά ένα μοντέρνο ενιαίο κράτος, την Γερμανική Αυτοκρατορία ( Deutsches Reich )1871 !

Όταν επί τέλους ξύπνησαν, διεπίστωσαν ότι οι προηγμένοι ευρωπαϊκοί λαοί είχαν ήδη διανέμει μεταξύ τους τον κόσμο ( αποικίες). Οι Γερμανοί απαιτούσαν να λάβουν το “μερίδιό” τους. Συστηματικά άρχισαν να προετοιμάζονται για τον 1ο Παγκόσμιο Πόλεμο, τον οποίο έχασαν και πλήρωσαν τεράστιες αποζημιώσεις , κατά τη γνωμη τους μια μεγάλη αδικία. Ύστερα όμως από το 1933 ο γερμανικός λαός δηλητηριάσθηκε από τις ρατσιστικές φαντασιώσεις των εθνικοσοσιαλιστών (!) Η φασιστική ιδεολογία έχει γεννήσει την βαρβαρότητα και την κτηνωδία. Δεν μπορεί όμως να ισχυρισθεί κανείς, ότι α) έχει αντιλήφθεί όλος ο γερμανικός λαός, τι σκόπευε ο Χίτλερ και β) ότι ήταν σύμφωνος με τις θηριωδίες.  Οι  Γερμανοί ήταν το πρώτο θύμα του χιτλερισμού. Και όμως η μεγάλη τιμωρία ύστερα από τον 2ο Παγκόσμιο Πόλεμο αφορούσε όλο το γερμανικό έθνος. Περί αυτού έχω συγγράψει ένα κεφάλαιο σε πανεπιστημιακό εγχειρίδιο του Δημοσίου Διεθνούς Δικαίου. Οι σημερινοί Γερμανοί αισθάνονται αφάνταστη αιδώ γι αυτό το παρελθόν. Επιθυμούν να το ξεχάσουν. Το Βήμα  (22/23. 3. 12 )

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«Γερμανομάχοι»,   «Γερμανοκτόνοι»

Λόγω  επιστημονικού  ενδιαφέροντος μελετώ συστηματικά με τα σχόλια σε Blogs της ηλεκτρονικής   έκδοσης ελληνικών εφημερίδων , ιδιαιτέρως του Βήματος και εδώ πρωτίστως της σελίδας του κ. Μαλούχου και βγάζω   συμπεράσματα γενικά περί τη νεοελληνική νοοτροπία.Βλέπε   τα κάτωθι προσωρινά συμπεράσματα,  τα οποία ισχύουν για τα περισσότερα “σχόλια”:

1. Πολύ χαμηλό έως χαμηλότατο μορφωτικό και πολιτισμικό και εν μέρει παιδαριώδες διανοητικό επίπεδο. Έχουμε  πολλάκις την εντύπωση, ότι πρόκειται για ηλίθιους. Διαπιστώνουμε και μαζικά φαινόμενα αθυροστομίας και μεγαλοστομίας.

2.  Προσβολή της μητρικής γλώσσας μέσω λεκτικών  βαρβαρισμών  Σε πολλές περιπτώσεις αποτελείται η “τοποθέτηση” από μεμονομένες και ασυνάρτητες λέξεις η από βρισιές σε επίπεδο του πεζοδρομίου η του χαμαιτυπείου.

3. Σε αφάνταστο βαθμό αφ ενός μεν έλλειψη συγκεκριμένων γνώσεων , αφ εταίρου δε ο συνήθης νεοελληνικός υπερεξυπνακισμός ιδίως των οπαδών της Ακρας Αριστεράς, οι οποίοι έχουν ροπή στο να κάνουν επίδειξη ανύπαρκων ή ψευτοεπιστημονικών γνώσεων. Αυτό το δυσάρεστο φαινόμενο έχει σε Αριστερούς όλης της Ευρώπης παράδοση.

4.   Μερικοί ανοίγουν το βιβλίο της ψυχής τους . Έτσι ο αντικειμενικός παρατηρητής στην περίπτωσή μου ο μελετητής διαπιστώνει ψυχικές αρρώστιες, συμπλέγματα μίας ανύπαρκτης “ανωτερότητας” ,  σχιζοφρένεια η και ρατσιστικούς παροξυσμούς σε  οπαδούς της φασίζουσας άκρας  Δεξιάς,  ανέξοδο, λίαν ενοχλητικό και ολίγον τι γελοίο υπερπατριωτισμό στους οπαδούς των Αν.Ελλ.,  βαλκανοανατολίτικο τσαμπουκισμό, εν μέρει και την “Λογική του παραλόγου” ( Στέλιος Ράμφος, Η λογική της παράνοιας, Αθήνα 2011 ), πάμφθηνο συναισθηματισμό, τελεία έλλειψη δυναμικότητας και αντοχής ( μερικές  λέξεις, λίγες γραμμές ), αφάνταστη οκνηρία σκέψης,  λεονταρισμούς της δεκάρας  κτλ.

Αυτές οι συνήθειες, ιδίως οι βρισιές ρατσιστικού περιεχομένου αφορούν και  άλλους ευρωπαϊκους λαούς, όπως π.χ. τους Γερμανούς, προ αυτών τους Αμερικανούς και φυσικά πάντα τους Τούρκους.

Μερικοί βρίζουν τους Γερμανούς π.χ. ως Ούνους. Ας εστιάσουμε την ενασχόληση σε μερικά συνηθισμένα προβλήματα :

α ) Ο Αττίλας (5ος αι. μ. Χ.) ήταν βασιλιάς των Ούννων  που δεν είχαν ουδεμία εθνοτική σχέση με τους αρχαίους Γερμανούς. Το όνομά του σημαίνει «Ο μικρός Πατέρας” ( “Ο  Πατερούλης”). Το όνομα Άτα είναι διαδεδομένο σε όλους τους μογγολικούς λαούς, όπως στους Πρωτοτούρκους, αλλά ακόμη και στους σημερινούς Τούρκους. Έτσι ο μεγαλύτερος πολιτικός των Τούρκων ονομαζόταν Κεμάλ «Ατατούρκ ” (Πατέρας των Τούρκων).

β ) Προ του  1ου  Παγκοσμίου Πολέμου ο διανοητικά και ψυχικά προβληματικός Αυτοκράτορας της Γερμανίας Wilhelm έβγαλε ένα λόγο σε Γερμανούς στρατιώτες που προετοιμαζόταν να πολεμήσουν στην Κίνα για να καταστείλουν  την εξέγερση των Κινέζων πατριωτών με το όνομα “Μπόξερ”‘ και ιδίως να κατατεμαχίσουν  μαζί με άλλες  ιμπεριαλιστικές δυνάμεις την Κίνα.

Τους έχει προτρέψει να συμπεριφερθούν απέναντι στους Κινέζους , όπως κάποτε οι Ούννοι συμπεριφέρθηκαν στην Ευρώπη, δηλαδή χωρίς οίκτο !  Αυτό το  η γαλλική προπαγάνδα άρπαξε, οι Έλληνες το πήραν από τους Γάλλους και το κράτησαν εσαεί, ενώ σημερινοί Γάλλοι δεν χρησιμοποιούν τέτοιες εκφράσεις περί των Γερμανών. Επί πλέον, οι δύο φιλικές χώρες είναι από πολλού η κυρία βάση της Ευρωπαϊκής Ένωσης.

Τόσο απλά είναι τα πράγματα, εάν κατέχουμε σοβαρές γνώσεις και δεν είμαστε  θύματα πλύσης εγκεφάλου από άλλους, ιδίως από  διανοητικά καθυστερημένους πολιτικούς και μερικούς ανεγκέφαλους και εμπρηστές δημοσιογράφους που υπάρχουν σχεδόν σε κάθε εφημερίδα, ιδιαιτέρως στο Βήμα και στο Εθνος. Το Βήμα (1.2.14)

 

 

Γερμανικές Αποζημιώσεις (2ος Παγκόσμιος Πόλεμος)

Γερμανικές Αποζημιώσεις,

Μία ψύχραιμη και νηφάλια θέαση χωρίς  ανέξοδες υπερπατριωτικές κορώνες

Πρόκειται για ένα και από επιστημονική (Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο , ¨Δίκαιο του Πολέμου”) και από πρακτική άποψη πολύ δύσκολο θέμα. Λόγω χώρου δεν είναι δυνατό να αναφέρω όλα τα ντοκουμέντα περί του ζητήματος των αποζημιώσεων λεπτομερώς. Το 1946 έχει υπογραφεί μεταξύ των Συμμαχικών Δυνάμεων στο Παρίσι η “Συμφωνία περί των αποζημιώσεων”, η οπoία ήταν η νομική βάση για τις πράγματι τεράστιες αποζημιώσεις. Το 1953 έχει συναφθεί στο Λονδίνο η “Συμφωνία περί των χρεών” της Γερμανίας. Εκεί συμφώνησαν ότι άλλα προβλήματα αποζημιώσεων θα επιλυθούν “τελικά” μέσω ιδιαιτέρου ντοκουμέντου. Εννοούσαν μέσω της Συμφωνίας Ειρήνης.

Αλλά το 1960 η Γερμανία έχει πληρώσει στην Ελλαδα 115 εκατομ. Μάρκα. Oμως το ντοκουμέντο , το οποίο υπεγράφει από επισήμους των δύο κρατών είναι, όπως φαίνεται top secret. Υπάρχουν ενδείξεις, ότι η τότε ελληνική κυβέρνηση έχει παραιτηθεί όλων των ελληνικών απαιτήσεων έναντι της Γερμανίας. Ισως αυτό να είναι το μείζον πρόβλημα.

Όταν προετοιμαζόταν πυρετωδώς η Συμφωνία “Δύο-συν-… ” δεν έθιξε κανένα εμπλεκόμενο ή κάποιο άλλο κράτος το θέμα των αποζημιώσεων και των χρεών της Γερμανίας. Στις 15. Μαρτίου 1991 επί τη βάσει της επίσημης συμφωνίας έχουν περατωθεί δια παντώς όλα τα “υπόλοιπα” του 2ου Παγκοσμίου Πολέμου. Εν ολίγοις, το θέμα των αποζημιώσεων έκλεισε.

Εγείρονται ερωτήματα :

α) Ο τότε Έλλην πρωθυπουργός Κωνσταντίνος Καραμανλής έχει συμφωνήσει με τον τότε Γερμανό Κanzler Adenauer  κάτι ;;

β) Διατί δεν έχει η Ελλάδα διατυπώσει αιτήματα προ της τελικής Συμφωνίας με την Γερμανία ;γ) Διατί εγείρει μόνον η Ελλάδα ως (εν τω μερυταξύ και η Πολωνία, 18.3.18) κράτος τέτοια αιτήματα ;

δ) Γιατί η Ελλάδα ως κράτος θυμάται τις αποζημειώσεις πολέμου, όταν οξύνονται τα οικονομικά της προβλήματα ;

ε) Γιατί αναθερμάνεται αυτή η υπόθεση σε ακατάλληλη συγκυρία ;

Συμπέρασμα : Οι εκάστοτε κυβερνώντες δεν λένε στο λαό την αλήθεια. Λυπούμαι πολύ, αλλά η Ελλάδα μας εάν αποτανθεί στα διεθνή δικαστήρια, θα ηττηθεί. Τα Νέα (9.3.14)

Γενοκτονία και Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο

Τί σημαίνει Γενοκτονία ;
Ποιός αποφασίζει περί του αν υφίσταται η περίπτωση της γενοκτονίας ;

Υπάρχει ένας διεθνώς αναγνωρισμένος ορισμός της Γενοκτονίας ή εξαρτάται
το περιεχόμενό της από την άποψη των ειδικών διεθνολόγων ή των
ιστορικών ;
Υπάρχουν διεθνή ντοκουμέντα, τα οποία εμπεριέχουν τον ορισμό της ;
Αν υπάρχουν τέτοια ντοκουμέντα, έχουν αυτά αναδρομική ισχύ;
Υπάρχουν σε διεθνή κλίμακα περιπτώσεις της Γενοκτονίας ;
Μπορούμε να χαρακτηρήσουμε την τραγωδία των Ποντίων ως Γενοκτονία ;
Αν η απάντηση είναι καταφατική, πως αυτό αποδεικνύεται ;
Αν όχι , είναι αποδείξεις αναγκαιότατες.

Αφετηρία της ενασχόλησης είναι η „Σύμβαση περί
της αποτροπής και της τιμωρίας του εγκλήματος της Γενοκτονίας“ από τον
Δεκέμβριο του 1948 . Είναι ενδιαφέρον να επισημάνουμε, ότι ένας
Pολωνοεβραίος νομικός έχει χρησιμοποιήσει το 1944 ως πρώτος τον όρο
Γενοκτονία και έχει διατυπώσει, αν και ανεπαρκώς, την σημασία της ως
„καταστροφή ενός έθνους ή μίας ομάδας“. Το 1946 η Γενική
Συνέλευση του Οργανισμού των Ηνωμένων Εθνών ψήφισε την Απόφαση 96/1, η οποία
έχει επισημάνει, ότι „η Γενοκτονία είναι σύμφωνα με το Διεθνές Δημόσιο
Δίκαιο ένα έγκλημα, το οποίο αντιτίθεται στο πνεύμα και στους σκοπούς
των Ηνωμένων εθνών“.

Η Σύμβαση από το 1948 εμπεριέχει στο άρθρο ΙΙ τον εξής λίαν λεπτομερή ορισμό της Γενοκτονίας :

„Σε αυτήν την Σύμβαση Γενοκτονία σημαίνει μία από τις παρακάτω πράξεις, οι οποίες
γίνονται με την ΠΡΟΘΕΣΗ να εξοντώσουν μίαν εθνική, εθνοτική, φυλετική η
θρησκευτική ομάδα στο σύνολό της ή εν μέρει :
α) Να θανατώσει μέλη μίας τέτοιας ομάδας,
β Να προκαλέσει βαρέως σωματικές ή πνευματικές ζημίες σε μέλη μίας τέτοιας ομάδας,

γ ) Να δημιουργήσει για μίαν ομάδα τέτοιες συνθήκες ζωής, με την πρόθεση να επιφέρουν την σωματική καταστροφή στο σύνολό της ή εν μέρει,
δ ) Να λάβει μέτρα, τα οποία έχουν ως σκοπό την παρεμπόδιση γέννας σε μία τέτοια ομάδα,
ε ) Να μεταφέρει βιαίως παιδιά από μία ομάδα σε άλλην“ (δική μου μετάφραση από τα Αγγλικά).

Αυτή
η όντως διεθνής Σύμβαση ισχύει από τον Ιανουάριο του 1951 και έχει
ενσωματωθεί στο ενδοπολιτειακό (εσωτερικό) δίκαιο σχεδόν σε όλες τις
χώρες του κόσμου με εξαίρεση τις ΗΠΑ λόγω των Ινδιάνων και του Ιστραήλ
λόγω των Παλαιστινίων. Ο κύριος κανόνας του ντοκουμέντου ανήκει ούτως η
άλλως στην κατηγορία των νομικών αρχών του ius cogens ( αναγκαστικό
δίκαιο ) που σημαίνει, ότι έχει δεσμευτική ισχύ ανεξαιρέτως για όλα τα
κράτη, ανεξάρτητα από το εάν αυτά το έχουν υπογράψει η ίσως όχι.

Στα πανεπιστημιακά εγχειρίδια και ιδιαιτέρως στις πανεπιστημιακές διαλέξεις
αναφέρουμε πρωτίστως τις εξής περιπτώσεις γενοκτονίας:

Την Γενοκτονία ( Holocaust =Ολοκαύτωμα, οι Εβραίοι χρησιμοποιούν μόνο την
έννοια SHOAH ) κατά των Εβραίων της Ευρώπης εκ μέρους της
εθνικοσοσιαλιστικής Γερμανίας, την Γενοκτονία εκ μέρους της Τουρκίας
κατά των Αρμενίων , την Γενοκτονία εκ μέρους του Ιράκ ( Saddam Hussein )
κατά των Κούρδων, την Γενοκτονία στην Ουγκάντα ( Idi Amin ) κατά μίας
εθνικής μειονότητας ( όλοι έχουν σκοτωθεί) , την Γενοκτονία εκ μέρους
της Σερβίας κατά των Κοσοβάρων και την Γενοκτονία εκ μέρους των Hutu
κατά των Tutsi στην Ruanda.

Από την παγκόσμια ιστορία είναι  γνωστές και άλλες περιπτώσεις γενοκτονίας, πρωτίστως η Γενοκτονία των Ινδιάνων στην Κεντρική και Νότια Αμερική εκ μέρους των Ισπανών
Conquistadores (Κατακτητές).

Εγείρεται το ερώτημα, εάν η Σύμβαση έχει αναδρομικήν ισχύ. Σύμφωνα με την Vienna Convention on the Law of  Treaties ( Σύμβαση της Βιέννης περί του Δικαίου των Συμφωνιών ) , από το 1969, η οποία είναι η βάση του Διεθνούς Συμβατικού Δικαίου,
οι διεθνείς συμβάσεις δεν έχουν αναδρομική ισχύ, εκτός εαν τα κράτη -μέλη έχουν
ήδη συμφωνήσει περί αυτής (άρθρο 28 ).

Από αυτόν τον κανόνα απορρέει το συμπέρασμα, ότι η Σύμβαση από το 1948 δεν ισχύει για τις  γενοκτονίες , οι οποίες έχουν διαπραγθεί στο παρελθόν. Αυτό όμως δεν
αποκλείει, ότι είναι δυνατόν να εφαρμόσουμε εκ των υστέρων το νόημα του
επίσημου ορισμού της Γενοκτονίας σε ανάλογες περιπτώσεις στο παρελθόν.
Καθημερινή (20.9.16)

Βαυαροί, Πρoέλευση, Εθνογένεση, Νοοτροπία

Βαυαροί,   Πρoέλευση,   Εθνογένεση,  Νοοτροπία

Το θέμα είναι πολυδιάστατο και ταυτόχρονα συγκεκριμενοποίηση των  άρθρων  περί των Γερμανών ( Ιδέ εδώ στο Μπλογκ μου τις  μελέτες “Αρχαίοι Γερμανοί, Σημερινοί Γερμανοί” και “Γερμανοί, Πρώσοι… ).

Εθνωνύμιον, , Τοπωνύμιον

Πρόκειται για μετάλλαξη (Verbalhornung) από τα Λατινικά “Boieri Varii”( “Verschiedene Boieri” : «Διάφοροι  Μπόγιεροι», “Baiuvari”,”Baiuvaren”), “Bayern”).

Ποέλευση, Εθνογένεση

Οι Boieri ανήκαν στα κελτικά φύλα (μερικοί ιστορικοί λένε σε γερμανικά φύλα), τα οποία κατοικούσαν προ της επέλασης των γερμανικών φύλων στη μεγάλη περιοχή με την ονομασία “Gallia Transalpina ” ( “Γαλλία πέραν των Άλπεων”, ενώ η Βόρεια Ιταλία ονομαζόταν ” Gallia  Cisalpina” ( ” Γαλλία ενθώθεν των Άλπεων “.

Ας υπενθυμίσουμε, ότι στην Νότια Γαλλία, στην περιοχή της Μασσαλίας υπήρχε από  τον 8ο/7ο αι. π.Χ.  και η  “Gallia Graeca” (“Ελληνική Γαλλία “).

Όταν οι Αρχαίοι Γερμανοί έφθασαν στην περιοχή της σημερινής Βαυαρίας, ζούσαν  εκεί ήδη πολιτισμικά ανώτερα κελτικά φύλα, τα οπoία είχαν επηρεασθεί πολύ από  τους Ρωμαίους κατακτητές. Τοιουτοτρόπως είχε δημιουργηθεί ένα κελτογερμανικό κράμα.

Όταν περίπου τον 5ο αι. μ.Χ. οι Ρωμαίοι εγκατέλειψαν την περιοχή, έμειναν εκεί εκουσίως πάνω από 20 χιλ. πρώην λεγεωνάριοι γνωστοί ως δεινοί τοξότες, συριακής καταγωγής ( μελαχρινοί, μαύρα μαλλιά και σκούρα μάτια). Αυτοί συγχωνεύθηκαν με τους Κελτογερμανούς. Ακόμη και σήμερα μπορεί να διαπιστώσει κανείς ιδιαιτέρως στις ορεινές περιοχές της Βαυαρίας συριακές φυσιογνωμίες, δηλαδή απογόνονους των Σύρων. Ως παράδειγμα αναφέρεται εδώ και ο γνωστός πολιτικός Theo Waigel.

Αυτή η λίαν ενδιαφέρουσα εθνογένεση είναι ο λόγος, που οι σημερινοί Βαυαροί διαφέρουν στην φυσιογνωμία και στον χαρακτήρα πολύ από τα άλλα νεογερμανικά φύλα.

Νοοτροπία

Οι Βαυαροί κληρονόμησαν από τους Κέλτες την καλοφαγία έως λαιμαργία (Ιδέ και παροιμία των Σαξώνων : :” Du frißt wie ein Bayer und scheißt wie ein Reiher” : «Καταφροχθίζεις  όπως Βαυαρός και χαί… όπως ψαροφάγος» (πουλί)) , την αθυροστομία και την μεγαλοστομία, από τους Γερμανούς την παροιμιώδη πνευματική βραδυκινησία και τον συγκρουσιακό χαρακτήρα, το ευέξαπτο και γενικά το τεμπεραμέντο από τους Σύρους.

Ιστορικά (συνοπτικότατα)

Οι Βαυαροί δεν ήταν σε θέση να διαδραματίσουν στην Γερμανική ιστορία έναν σημαντικό ρόλο.

Έως τον 2ο Παγκόσμιο Πόλεμο η Βαυαρία ήταν μία καθυστερημένη, φτωχή και σχεδόν περιφρονημένη περιοχή. Μέσω  της τεράστιας οικονομικής βοήθειας των προηγμένων και πλούσιων γερμανικών κρατιδίων κατόρθωσε να εξελιχθεί επί τη βάσει επενδύσεων ιδιαιτέρως στις υψηλές τεχνολογίες, ενώ τα πλούσια κρατίδια παραμέλησαν τέτοιες επενδύσεις και γενικά τον εκσυγχρονισμό της βιομηχανίας και έτσι έμειναν στην εξέλιξη πίσω και σήμερα είναι φτωχά.

Εν ολίγοις : Οι όροι αντιστράφηκαν. Οι αλλοι κλαψουρίζονται και οι Βαυαροί απέκτησαν αφάνταστη αυτοπεποίθηση και άρχισαν να λοιδωρούν τα φτωχά κρατίδια ! Η Βαυαρία απέκτησε τα πρωτεία στην οικονομία, στις υψηλές τεχνολογίες, στην διοίκηση ( Δημόσιο ) , στην δημόσια ασφάλεια, στην παιδεία και στα πανεπιστήμια.

Στηριζόμενη στα πανεπιστήμιά της – τρία από τα πέντε πρυτανεύοντα πανεπιστήμια όλης της Γερμανίας βρίσκονται στην Βαυαρία- διαθέτει το ανώτερο και αποτελεσματικότερο think tank της Γερμανίας.

Βαυαροί υπερεξειδικευμένοι επιστήμονες διεθνούς βεληνεκούς εκπροσωπούν το γερμανικό κράτος σε διεθνείς οργανώσεις π.χ. στον ΟΗΕ, στο Διεθνές Δικαστήριο της Χάγης, στην Επιτροπή Ανθρωπίνων Δικαιωμάτων, στην International Law Commission  κοκ. και δη σε κομβικές θέσεις. Γνωρίζω τους περισσότερους πολύ καλά.

Είναι δυστυχώς γεγονός , ότι οι Βαυαροί έχουν μίαν υσχυρή τάση σε εγωϊσμό. Έχει αποδειχθεί, ότι εγιναν βαθμιαία αχάριστοι.

Δεν είναι διατεθειμένοι να βοηθήσουν εκουσίως τα φτωχά κρατίδια στην υπόλοιπη Γερμανία , ιδίως στην πρώην Ανατολική Γερμανία. Την ίδια τοποθέτηση έχουν και έναντι του φτωχού ευρωπαϊκού Νότου, για τον οποίο αισθάνονται σχεδόν περιφρόνηση.

Το Βήμα (9.6.14)

Ευρώπη Παλαιοαρχαιολογία vs Ελληνοκεντρικής Θεώρησης

Ευρώπη Παλαιοαρχαιολογία, Ελληνοκεντρισμός

Όταν το 1960 άρχισα να σπουδάζω στο εξωτερικό και σε συζητήσεις περί ιστορικών θεμάτων έκανα παραδοσιακά ελληνοκεντρικές γκάφες , ένας ΦΙΛΕΛΛΗΝΑΣ καθηγητής μου έχει συστήσει να ασχοληθώ όχι μόνον με τον αρχαίο ελληνικό πολιτισμό, αλλά και με την ΠΑΛΑΙΟΑΡΧΑΙΟΛΟΓΙΑ ( Παλαιολιθική, Μεσολιθική και Νεολιθική Εποχή και Εποχή του Χαλκού), δεν ήμουν σε θέση να καταλάβω , τι εννοούσε.

Πολύ αργά, προ τεσσάρων ετών έχω πληροφορηθεί από μία ελληνίδα Αρχαιολόγο και Παλαιοανθρωπολόγο ( Σπουδές στο Χάρβαρντ), ότι η Παλαιοαρχαιολογία στην Ελλάδα έχει παραμεληθεί και εδώ και μερικά έτη προσπαθεί ένα Πανεπιστήμιο να ιδρύσει μίαν έδρα αυτής της επιστήμης !

Στα πλαίσια της ανώτερης εγκυκλοπαιδικής μόρφωσης έχω μελετήσει στα παρελθόντα 50 έτη βιβλία πανεπιστημιακών ( όχι τσαρλατάνων) περί των προϊστορικών εποχών της Ευρώπης. Αυτά που τώρα γράφω, βασίζονται σε γνώσεις υπερεξειδικευμένων επιστημόνων.

1. Η Παλαιοαρχαιολογία στηρίζεται σε συγκεκριμένα ευρήματα και σε αναλύσεις της DNA και όχι σε Μυθολογίες.

2. Ήδη προ 25χιλ. (γυναικεία είδωλα ίσως θεοτήτων ) και μία φλογέρα, προ 18χιλιάδων  ετών (ζωγραφιές) έχουν συντελεσθεί στην Ευρώπη στην Παλαιολιθική Εποχή (700χιλ-8χιλ. π.Χ.) μερικές πολιτισμικές επιτεύξεις. Με την Νεολιθική Εποχή ( 5.500-2.500 π.Χ. ) έλαβε χώραν η „Γεωργική Επανάσταση“ και έχει αρχίσει ο συστηματικός εκπολιτισμός των Ευρωπαίων ( οικισμοί, καλλιέργεια δημητριακών , καταμερισμός εργασίας, κεραμεική ( 5χιλ. π.Χ.) και αστεροσκοπείο (Stonehenge, 3χιλ. π.Χ.). Οι πρώτοι αγρότες έχουν προέλθει από την περιοχή μεταξύ της Ανατολικής Μικράς Ασίας, της Συρίας και του Ιράκ ( DNA ! ) . Εκεί έχει εμπεδωθεί 9 χιλιάδες έτη  π.Χ. η γεωργία .

3. Η Κεντρική και Βόρεια Ευρώπη είχαν  γεωργικό πολιτισμό ήδη μεταξύ του 5.500 και του 4.500 π.Χ. Οι επιτεύξεις των Ευρωπαίων είναι πολύ αρχαιότερες και από τις αιγυπτιακές πυραμίδες !  Και όμως, πολλοί αφελείς και αδαέστατοι Ελληναράδες νομίζουν , ότι οι Βόρειοι Ευρωπαίοι ζούσαν επάνω στα δένδρα και είχαν  τα βελανίδια ως διατροφή. Αυτό είναι το αποκορύφωμα της άγνοιας, της  αμορφωσιάς και της εθνικιστικής υπεροψίας. Το Βήμα (2012)