About panosterz

Siehe ausführlich meine Home Page : http://panosterz.de . Meine Beiträge werden in zwei Sprachen veröffentlicht und zwar die rein wissenschaftlichen sowie einige populärwissenschaftliche in Deutsch und die populärwissenschaftlichen sowie Artikel allgmeinen Charakters in Griechisch. Die wissenschaftlichen beziehen sich auf die Wissenschaftsgebiete Völkerrecht, Theorie der Internationalen Beziehungen, Theorie, Philosophie und Soziologie des Rechts, Allgemeine Methodologie der wissenschaftlichen und prognostischen Grundlagenforschung. Die populärwissenschaftlichen Artikel berühren Fragen der Außenpolitik, der Philosophie, der Geschichte, der Mythologie, der Ethnologie (Ethnogenese und Völkermentalität) , der Menschenbilder der wichtigsten Kulturkreise und der Etymologie. Hierbei handelt es sich um systematische Interessengebiete seit fast einem halben Jahrhundert. Mein Hauptziel besteht darin, mein Wissen Interessenten, vor allem Studenten und Schülern zur Verfügung zu stellen und zugleich mit anderen Kollegen in Dialog und Meinungsaustausch zu treten. Ich bin dankbar vor allem für konstruktive Kritik.

EU, USA und China

EU, USA und China

Außenpolitik: Wir brauchen eine atlantische China-Strategie

Chinas Führung will das Land zu einer wirtschaftlichen, militärischen und digitalen Supermacht aufbauen. Die Idee, dass Europa da geopolitisch neutral bleibt, ist naiv.

Ein Gastbeitrag von Peter Beyer (CDU)

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Der Beitrag ist durch einen konfrontativen Ungeist durchdrungen und bringt den Wunsch nach einem kalten Krieg zum Ausdruck. Das Normalste der Welt ist jedoch die friedliche internationale Zusammenarbeit im beiderseitigen Interesse und Nutzen zwischen Staaten unterschiedlicher Kultur- und Rechtskreise und zugleich das gemeinsame Wirken, um die globalen Probleme der Menschheit zu lösen.

Dabei ist zu beachten, dass die außenpolitischen Interessen der EU und der USA  nicht unbedingt deckungsgleich sind.  Bei der EU liegen alle Voraussetzungen vor, um sich sukzessive zu einem ernst zu nehmenden Player  in den internationalen Beziehungen zu entwickeln. Ökonomisch stellt die EU bereits eine Supermacht dar, was bekanntlich den USA nicht unbedingt gefällt. Somit haben die USA zwei mächtige Konkurrenten in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen und zwar China und die EU.

Auf politischem Gebiet mag es sein, dass die USA  China als  Rivalen betrachten und behandeln, aber dies ist ausschließlich ihr Problem. Damit hat die EU beim besten Willen nichts zu tun. Ihre Mitglieds – Länder sind schon längst keine Vasallen der USA. Zeit (11.4.21)

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Westen, China, Russland

Russland ist auf militärstrategischem Gebiet nach wie vor eine Supermacht, jedoch unter Beachtung weiterer Merkmale (Wirtschaft, Hochtechnologien etc.) nur eine Großmacht. China ist die zweite Wirtschaftsmacht der Welt und kann schon jetzt als eine Supermacht in statu nascendi eingeschätzt werden, die spätestens nach zehn bis 15 Jahren die USA vom ersten Platz verdrängen wird. Alles deutet darauf hin, dass das 21.Jh. als das chinesische in die Geschichte eingehen wird.
Während Russland ein autoritäres Herrschaftssystem darstellt, existiert in China ein totalitäres System.
Weil ein Krieg zwischen dem Westen und diesen Staaten ausgeschlossen ist, kommt nur die friedliche Koexistenz zwischen ihnen in Frage und zwar auf der Basis des internationalen öffentlichen Rechts und insbesondere des Prinzips der friedlichen internationalen Zusammenrbeit im gegenseitigen Interessen und Nutzen sowie zur Lösung der globalen Probleme der Menschheit. Zeit (13.4.21)

USA – EU, Sanktionen gegen China

USA – EU, Sanktionen gegen China
US-Außenminister stellt EU enge Zusammenarbeit in Aussicht
Gemeinsam könne die westliche Welt China Paroli bieten, sagte Antony Blinken in Brüssel. Die USA und die EU hatten Sanktionen wegen der Lage der Uiguren verhängt.
“Das Verhältnis zu China stand auch auf der Agenda für Gespräche mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell. “Wir teilen eine Einschätzung zu Chinas Rolle als Partner, als Wettbewerber und als ein systemischer Rivale”, sagte Borrell im Anschluss.”
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Dem kann man wohl uneingeschränkt zustimmen, während der amerikanische Außenminister und der Berufs Kaltkrieger Generalsekretär der NATO von hoher Diplomatie nichts verstehen und außerdem der common sense ihnen abhanden gekommen ist.
Es geht doch schlicht und einfach um den friedlichen Wettbewerb zwischen Staaten unterschiedlicher Kultur- und Rechtskreise, entgegen gesetzter Gesellschafts- und Menschenbilder sowie unterschiedlicher ideologisch-politischer und sozial-ökonomischer Orientierung, während Stoltenberg, ahnungslos wie er ist, allen Ernstes von China fordert, sich nach den westlichen Werten zu richten, die übrigens beim besten Willen nicht universell sind. Zeit (25.3.21)

Gerade diesmal muss die EU besonders aufpassen, um nicht von den USA-Karren  gespannt  zu werden. Die „Koalition der Willigen“ (2. Aggression gegen den Irak) war dem Wesen nach, symbolisch gesprochen, Koalition einer  Hammelherde unter dem Hirten USA. Zeit (25.3.21)

Pipeline Nordstream 2, US-Druck und die Souveränität Deutschlands

Pipeline Nordstream 2 und der ständige US-amerikanische Druck auf Deutschland oder die Unabhängigkeit als Wesensmerkmal der Souveränität der Staaten
1. Ich Positioniere mich aus Sicht des Völkerrechts (international: Internationales Öffentliches Recht) und der Interessentheorie als einer essentiellen Basis der Theorie der internationalen Beziehungen.
2. De Beziehungen zwischen den Staaten unterschiedlicher Kultur- und Rechtskreise stützen sich auf sieben grundlegende Prinzipien als quasi –Verfassung der internationalen Beziehungen. Hier geht es in erster Linie um das Prinzip der friedlichen internationalen Zusammenarbeit, das Prinzip der staatlichen Souveränität und das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten.
3. Die Staaten als Player in den internationalen Beziehungen und zugleich als Subjekte des Völkerrechts lassen sich selbstverständlich von ihren legitimen Interessen leiten, sie sind jedoch verpflichtet, dabei die genannten Völkerrechtsprinzipien zu respektieren.
4. In den internationalen Beziehungen kommt es zu einer Interessenkoordinierung bzw. zu einem Interessenausgleich. Es gibt auch übereinstimmende oder gemeinsame oder sogar konträre Interessen. Zwischen den USA und Deutschland z.B. existieren gemeinsame Interessen. Zwischen den USA und Russland stellen wir unterschiedliche bzw. konträre Interessen fest. Aber zwischen Deutschland und Russland gibt es Interessen im Sinne des gegenseitigen Nutzens und Vorteils, allerdings keine konträren Interessen. Es wäre nicht klug, derartige Interessen auf Biegen und Brechen zu schaffen, um den USA einen Gefallen tun zu wollen. Hierzu gibt gäbe es keinen vernünftigen Grund.
5. Auf Grund seiner Souveränität und insbesondere seiner Unabhängigkeit entscheidet Deutschland über die Realisierung seiner Interessen, ohne dabei den USA zu schaden. Es sei klagestellt, dass Deutschland zwar Verbündeter, aber kein Vasall, ein Freund, aber kein Befehlsempfänger der USA ist.
6. Wie viel Staaten sind eigentlich demokratisch ? Ohnehin liegt eine Doppelmoral vor: Deutschland unterhält gute Beziehungen zu Diktaturen (Ägypten, Saudi -Arabien etc.), die USA unterhalten ausgezeichnete Beziehungen zu vielen Diktaturen wie z.B. zu dem totalitären und Menschenrechtsfeindlichen Regime in Saudi-Arabien. Bis heute haben die USA die Menschenrechtsverletzungen in diesem Land offiziell nicht kritisiert.
7. Natürlich müssen wir die Menschenrechtsverletzungen in Russland kritisieren. Aber in den realen internationalen Beziehungen sind Moral und Wirtschaft zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Sogar in der Zeit des Kalten Krieges hat Russland Rohstoffe an Deutschland geliefert und hat immer seine Verpflichtungen erfüllt. In keinem Fall hat Russland das Erdöl als Druckmittel gegen über Deutschland oder anderen europäischen Ländern missbraucht.
8. Ziemlich schnell ist es evident geworden, dass die USA engere Allianzen mit dem Ziel schmieden, Russland vollends zu isolieren. Ein strategisches Mittel hierzu ist die systematische Dämonisierung dieses Landes. Es ist allerdings kaum anzunehmen, dass dies den wohlverstandenen Interessen der europäischen Staaten entspricht, die nicht in jedem Fall deckungsgleich mit den imperialen Interessen der Supermacht USA sind.
Fachliteratur
-Panos Terz, Interessentheorie, Eine Abhandlung im Koordinatensystem von Philosophie, Epistemologie, Völkerrechtssoziologie und Theorie der internationalen Beziehungen, in: Papel Politico , No. 1, Vol. 14, 2009, , Universidad Pontificia JAVERIANA, Facultad de Ciencias Politicas y Relaciones Internacionales, pp. 223-274.
-Ders., Völkerrechtswissenschaft, Völkerrechtstheorie, Völkerrechtsphilosophie, Völkerrechtssoziologie, Völkerrechtsmethodologie, ISBN: 978-620-0-27090-0, 2019.
-Ders., Völkerrecht und Internationale Beziehungen, Populärwissenschaftlich,
ISBN : 978-620-0-44645-9. Zeit (19.3.21), Frankfurter Allgemeine Zeitung (24.3.21)

USA – China, Friedlicher Wettbewerb oder Konfrontation?

Friedlicher Wettbewerb oder Konfrontation zwischen den USA und China?

Hauptprämisse: Zwischen den USA und China ist ein Krieg so gut wie ausgeschlossen. Es wird allerdings heftige  Auseinandersetzungen in den Feldern der Politik, der Einflusssphären und der Diplomatie geben. Weitere Prämissen: Supermacht, Hegemon, Interessendurchsetzung.

1. Die USA als Supermacht betrachten China als Rivalen und versuchen erfolglos, China daran zu hindern, sich als zweite  Supermacht zu etablieren und  etwas später die USA vom ersten Platz in der Welt zu verdrängen. Die Geschichte zeigt, dass die Imperien (assyrisches,  altes persisches, römisches, mongolisches, englisches etc.)  nicht ewig existieren können. Bereits jetzt mehren sich die Anzeichen dafür, dass das US-amerikanische Imperium dem Untergang  geweiht ist. Zugleich zeichnen sich bereits  die Konturen des  chinesischen Imperiums ab.

2. Objektiv betrachtet, besteht zwischen den  beiden Supermächten  die Möglichkeit des friedlichen Wettbewerbes hauptsächlich auf den Gebieten der Wirtschaft und der Wissenschaft /Hochtechnologien. Bisher  sind zwar diesbezüglich die  USA führend, China verstärkt jedoch die Anstrengengen, die USA ein- bzw. zu überholen.

3. Da Imperium Supremum Americanum  geht zur politischen Offensive über und   versucht, seine Pax Americana allen Staaten aufzuzwingen, die angeblich auf den universellen Werten des Abendlandes stützt, aber in der Realität der internationalen Beziehungen geht es, wie  oft nachgewiesen worden ist, um die Durchsetzung der  egoistischen amerikanischen  Interessen, was übrigens bei  jedem Imperium der Fall gewesen ist.

4. Zu diesem Zweck benötigen die USA politische, diplomatische  sowie auch militärische Verbündete,  die bereit sind, die USA als Hegemon anzuerkennen. Dies ist auch für die jetzige amerikanische Regierung selbstverständlich, zumal der britische Premier  kürzlich  von der Führung der westlichen Welt durch die USA expressis verbis  sprach.

Vertreter der amerikanischen Theorie of international relations haben bereits vor Jahren im Sinne der Apologetik Konstrukte geschaffen, um die Hegemonie der USA in der westlichen Welt zu untermauern. ES ist z.B. die Rede von den „hierarchischen Beziehungen zwischen nominell unabhängigen Akteuren“,  von „wohlwollender Hegemonie“, von  „Sicherheitshegemonie“, vom Hegemon als „Ordnungsstifter“ etc. Die wichtigste Aufgabe des Hegemons sei die Schaffung einer seinen Interessen entsprechende internationalen Ordnung, wozu er die Unterstützung durch seine  Gefolgschaft (Verbündete) benötigt.

Unter diesem Licht betrachtet, wird der Sinn der Meinungsäußerung des amerikanischen  Außenministers („regelbasierte Ordnung, auf der die weltweite Stabilität beruht“)  evidenter. Es fällt auf, dass er weder die UNO-Charta, noch das Völkerrecht erwähnt, sondern allgemein gehaltene Werte des Westens, die natürlich nicht für die ganze Welt gelten können.

5. Auch in den Beziehungen zwischen den USA und China kann nur die friedliche Koexistenz zwischen Staaten unterschiedlicher Kultur- und Rechtskreise gelten. Dabei soll der friedliche Wettbewerb im Mittelpunkt stehen.

Fachliteratur

- C.Kegley, E Wittkopf, World Politics, Boston 1999.

-L. Brilmayer, American Hegemony. Political morality in a on superpower world, New Haven 1994.

-A., Bachmann, Politik zwischen Hegemonie und Gleichgewicht: die Geschichte der internationalen Beziehungen, Saarbrücken 2007.

-S.Brooks, S./Wohlforth, World out of balance international relations and the challenge of American primacy, Princeton 2008.

-.L., Hewel, L., Hegemonie und Gleichgewicht in der europäischen Integration: eine Untersuchung der Führungsproblematik, Baden-Baden 2006.

-H., Münkler, Imperien. Die Logik der Weltherrschaft – vom Alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten, Berlin 2005. Zeit (23.3.21), Neue Zürcher Zeitung (24.3.21)

Biden, Putin als Mörder; Beziehungen USA – Russland

US-Wahl: Joe Biden bezeichnet Wladimir Putin als Mörder

Der US-Präsident hat Russland mit Konsequenzen für die angebliche Manipulation der US-Wahlen gedroht. US-Geheimdienste hatten einen entsprechenden Bericht veröffentlicht.

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Nach dem Diplomatenrecht ist der Titel des Beitrages irreführend und letzten Endes falsch.

Den Präsidenten als Killer zu  bezeichnen, ist eine schwerwiegende Verletzung der Courtoisie in den internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen und zugleich ein Zivilisationsbruch und berechtigt daher den betroffenen Staatsmann dazu, eine Satisfaktion (Entschuldigung) zu fordern. Nach den internationalen Gelogenheiten fügen derartige monströse Formulierungen dem Ansehen des Verursachers (Biden) einen großen Schaden zu. Man könnte es auch einfacher formulieren: Ist Biden von allen guten Geistern verlassen ?

Es gibt auch eine weitere Seite dieses  einmaligen Skandals: Die USA sind dabei, einen Kalten Krieg zugleich gegen zwei Großmächten  zu entfachen und  zwar  gegen China und Russland. Nach der Theorie der internationalen Beziehungen wird es logischerweise zu einer Annährung, eventuell in der Perspektive sogar zu einer Allianz zwischen China und Russland kommen. Dann wäre allerdings die  Vormacht der USA als der einzigen Supermacht der Welt endgültig vorbei.

Was die jetzige US- Außenpolitik betrifft, ist es durchaus berechtigt, zu konstatieren: Tollpatschiger und törichter geht es nicht.  Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Focus, Wiener Zeitung (18.3.21)

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Aggressive Haltung der USA gegenüber Russland

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Wie dm auch sei: Ein Krieg zwischen den USA und Russland ist völlig ausgeschlossen, denn angesichts der atomaren Hochrüstung und der Raketen – Überlegenheit Russlands gilt nach wie vor der Grundsatz aus der Zeit des „Kalten Krieges“, „Wer als Erster schießt, stirbt als Zweiter. Ein Krieg zwischen den USA und China ist aus ähnlichen Gründen ebenso ausgeschlossen. Dies gilt auch zwischen den Atom-Mächten Indien und Pakistan. Schlussfolgerung: Das „Gleichgewicht des Schreckens“ wird den Weltfrieden garantieren. Natürlich sind regionale Kriege   nicht ausgeschlossen. Frankfurter Allgemeine  Zeitung (19.3.21)

 

 

 

Religion beseitigen ? Irrtum

1.Der Glaube ist nach den Neurowissenschaften jedem Menschen eigen,Unterschiede gibt es nur bezüglich der Religion (Naturreligion,Polytheismus,Monotheismus). Daher umsonst hat Stalin versucht,die christlich-orthodoxe Religion in Russland zu vernichten.

2.In der gesamten Geschichte der Menschheit sind Religionen anzutreffen.

3 Die ersten sozialen Nomen in der Geschichte der Menschheit wurden von den Schamanen geformt, die zugleich die Wissensträger waren. In den Hochkulturen der Menschheit (Sumerer, Akkader, Babylonier sowie Hebräer erhielten die Könige die Gesetzestafeln vom jeweiligen obersten Gott (ius divinum:Göttliches Recht).

4.De Religionen haben zur Zivilisierung der Völker beigetragen. Dies gilt uneingeschränkt für das Christentum, das aus den germanischen, keltischen und slawischen Barbaren zivilisierte Völker gemacht hat. 5. Die Religion hat  identitätsstiftend und identitätssichernd  für alle Balkanvölker gewirkt. Ohne das Christentum wären sie alle  islamisiert und türkisiert. 6. Die Religion vermag , (einen Zusammenhalt der Gesellschaft zu schaffen, daher “Wenn es keine Religion gegeben hätte,so hätten wir sie schaffen müssen“ (Voltaire,“Fürst der Aufklärer“ und Atheist).

Andererseits ist jedoch die Religion schon seit der Zeit der Sumerer (vor fünf Tausend Jahren) als Unterdrückungsinstrument missbraucht worden. Im Namen der Religion sind große Verbrechen  begangen worden (z.B.in den Kreuzzügen (Deus vult“: Gott will es“, Verbrechen der spanischen Conquistadores in der Neuen Welt“ etc. Also man muss die Religion differenziert betrachten.

Ich bin übrigens kein Christ, sondern Pantheist. Für mich ist das Göttliche und Heilige überall (Natur,Kosmos,Mensch ) vorhanden.Es gelten weiterhin die ethischen Grundsätze der Weltreligionen, insbesondere des Christentums und des Buddhismus.

Neue Zürcher Zeitung (15.3.21)

Chinas Dämonisierung, Aufstieg zur Supermacht, Imperium Cinicum Supremum

Chinas Dämonisierung und Aufstieg zur Supermacht aus Sicht derTheorie der internationalen Beziehungen

1. Seit Jahren bezeichnen die USA China als ihren Feind Nr. 1 und außerdem bekräftigen  ihre Entschlossenheit, alles zu unternehmen, um China  nicht stärker werden zu lassen. Und wie wollen die USA dies bewerkstelligen? Genauso lange dauert die systematische Dämonisierung Chinas, was in den letzten Monaten an Zeiten des „Kalten Krieges“ erinnert. Hinzu kommt noch der Berufs-Kalte Krieger, der Generalsekretär der NATO Stoltenberg. Als wäre dies nicht genug, hat sich gestern auch das Bundesverteidigungsministerium freiwillig  und lauthals dazu gesellt, als stünden die chinesischen Divisionen ante bundesrepublikanischen portas. Man braucht  nicht viel Phantasie, um sich vorstellen zu können, welche psychologischen Folgen dieses Trommelfeuer bei der chinesischen Führung verursacht.

2. China ist nunmehr selbstbewusster geworden und  demonstriert  unmissverständlich seine Verteidigungsbereitschaft, ohne  irgendwelche Drohungen gegenüber den USA oder der EU auszustoßen.

3. Selbstverständlich wird China im Rahmen des friedlichen Wettbewerbes die  USA spätestens nach ca. 15 Jahren auf allen Gebieten überflügeln, sie vom ersten Platz als verwöhnte und ungezügelte Supermacht verdrängen und für ein Gleichgewicht in einer bipolaren Welt sorgen. Allerdings wird dies eine Neuauflage des „Gleichgewichts des Schreckens“ sein, wodurch aber der internationale Frieden garantiert werden kann.

4. Die USA merken schon, dass sie  international nicht den Hegemon spielen können, der schalten und walten kann, wie es ihm beliebt. Sie müssen sich sukzessive daran gewöhnen, dass unser Jahrhundert ein chinesisches sein wir, ob es uns gefällt oder nicht.

5. Es werden nunmehr Allianzen entstehen, so z.B. auf der einen Seite die USA mit der gesamten NATO und auf der anderen Seite China möglicherweise mit Russland und mehreren asiatischen Staaten. Weil die Overkill-Kapazität beiderseits existiert, wird es zu  einer Neuauflage des „Gleichgewichts des Schreckens“ (“wer als Erster schießt, stirbt als Zweiter”) kommen, wodurch ingeressanterweise der internationale Frieden garantiert werden kann.

6. Den USA wird nichts anderes übrig bleiben, als  mit an zusehen, wie China sich zu der dominierenden Supermacht der Welt, zum Imperium cinicum supremum entwickelt und von ihrer ruhmreichen Vergangenheit zu träumen.

Klarstellung: Ich bin kein Freund der chinesischen Führung. Für mich ist entscheidend, dass der Weltfrieden  gewährleistet wird.

Fachliteratur: .P.Terz, Die Gleichgewichtstheorie: Geschichte, Gegenwart, Prognose, ISBN: 978-620-0-44488-2, 2019; Ders., Völkerrecht und Internationale Βeziehungen, ISBN:   978-620-0-44645-9,2020. A.,Bacevich,American Empire.The realities and consequences of U. S. diplomacy, Cambridge 2003; M., Bazzoli, L’equilibrio di potenza nell’etat moderna, Milano 1998; L., Brilmayer, American Hegemony. Political morality in a one-superpower world, New Haven 1994; S.,Brooks, /Wohlforth, W. World out of balance international relations and the challenge of American primacy, Brinceton 2008; Paul, T. V./Wirtz,J. J./Fortmann, M.,Balance of Power.Theory and Practice in the 21st Century, Conclusions, Stanford. 2004). Zeit, Süddeutsche Zeitung (10.3.21), Stern (13.3.21)

Armenien und Georgien, Probleme

Auf das Menschen- und  Gesellschaftsbild kommt es an

1. Armenien und Georgien gehören zu jenen  Ländern, die weder die Renaissance noch die Aufklärung, noch die bürgerliche Revolution, noch die Demokratie, noch den Rechtsstaat, noch das Individuum, noch den  citoyen (Staatsbürger), noch die bürgerlichen Freiheiten und schließlich noch die Menschenrechte gekannt haben. Es gibt insbesondere keine demokratische Tradition und als Konsequenz auch   kein Demokratiebewusstsein sowie kein Bewusstsein des Rechtsstaates.

2. Das Menschen- und Gesellschaftsbild in beiden Ländern ist von der Orthodoxen Kirche  im Verlaufe von mehreren Jahrhunderten geprägt worden. Dieses unterscheidet sich kaum von dem Menschen- und Gesellschaftsbild der Orthodoxen Russen. Hier geht es um die Tradition und nicht so sehr um den religiösen Glauben. Fortsetzung

2. Teil: Seine wesentlichen Merkmale sind die Folgenden: a) Kaum ausreichende  Entwicklung des Individuums mit solchen Charaktereigenschaften wie Autonomie, Eigenverantwortung, und Entscheidungswille. Es fehlt ebenso das Wechselverhältnis von Individuum und Gesellschaft, daher existiert kein Gemeinsinn  bzw. kein Gemeinwohl-Gedanke. Der Einzelne ist ohne die Qualität des selbstbewussten Individuums lediglich ein Teil der nicht demokratisch organisierten Gesellschaft.  b) Wenn das Individuum fehlt, dann  kann sich auch kein citoyen (Staatsbürger) mit Staatsbewusstsein (daher der Staat als Beute der Politiker), mit Rechtsbewusstsein (Gesetze nur auf dem Papier), mit Verantwortungsbewusstsein für das Ganze und mit der Anerkennung des Wechselverhältnisses von Rechten und Pflichten. So wird es evident, warum die Demokratie sich nicht etablieren bzw. entfalten  kann, und warum die Korruption  das ganze Land im Griff hat.

3. Der Nationalismus hingegen ist als  Identitätsstiftendes und Identitätssicherndes Element   stark entwickelt,  jedoch wegen des fehlenden Staatsbewusstseins, des Gemeinsinns  und des  Gemeinwohl-Gedankens beschränkt sich auf einen verbalen Patriotismus, der beim besten Willen  nicht ausreicht, um einen demokratischen, gut funktionierenden und beständigen Rechts- und Sozialstaat zu schaffen. Beide Völker benötigen daher massive Unterstützung  seitens  der EU, um einen modernen Staat zu schaffen. Zeit (19.2.21)

 

Nawalny und die Sanktionen des Westens gegen Russland

 

Zu wiederholten Mal sehe ich Grund, auf das Einmischungsverbot des Völkerrechts  bzw. der UN-Charta (Art.2) hinzuweisen, welches von der UN-Prinzipien – Deklaration von 1970 authentisch interpretiert wurde und damit für die UN-Mitglieder bindend ist:

„Der Grundsatz betreffend die Pflicht, im Einklang mit der Charta nicht in Angelegenheiten einzugreifen, die zur inneren Zuständigkeit eines Staates gehören. Kein Staat und keine Staatengruppe hat das Recht, unmittelbar oder mittelbar, gleichviel aus welchem Grund, in die inneren oder äußeren Angelegenheiten eines anderen Staates einzugreifen. Folglich sind die bewaffnete Intervention und alle anderen Formen der Einmischung oder Drohversuche gegen die Rechtspersönlichkeit eines Staates oder gegen seine politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Teilelemente völkerrechtswidrig. Ein Staat darf keine wirtschaftlichen, politischen oder sonstigen Maßnahmen gegen einen anderen Staat anwenden oder ihre Anwendung begünstigen, um von ihm die Unterordnung bei der Ausübung seiner souveränen Rechte zu erlangen oder von ihm Vorteile irgendwelcher Art zu erwirken. Auch darf ein Staat keine auf den gewaltsamen Umsturz des Regimes eines anderen Staates gerichteten subversiven, terroristischen oder bewaffneten Aktivitäten organisieren, unterstützen, schüren, finanzieren, anstiften oder dulden und nicht in interne Konflikte in einem anderen Staat eingreifen“.

Eins steht fest: Über die politische Ordnung Russlands  entscheidet in Ausübung seines Selbstbestimmungsrechts (weiteres grundlegendes Prinzip des Völkerrechts) ausschließlich das russische Volk. Eine Angelegenheit kann sich  nur dann zu einer internationalen mit Konsequenzen entwickeln, wenn eine grobe, massive und systematische Verletzung  grundlegender Menschenrechten und Freiheiten vorliegt. Ansonsten gilt in den internationalen Zwischenstaatlichen Beziehungen ein weiteres grundlegendes Prinzip, die Friedliche internationale Zusammenarbeit auf der Basis des gegenseitigen Interessens und Vorteils, wobei gegenseitige Abhängigkeiten entstehen. Hierdurch werden der Weltfrieden und die internationale Sicherheit wirksamer gewährleistet.

All dies schließt nicht aus, dass man gegen Menschenrechtsverletzungen protestiert. Allerdings Forderungen nach Sanktionen gegenüber einem souveränen Staat, der noch dazu immer noch eine Supermacht ist, wenn auch, nur auf militär-strategischem Gebiet ist, schießen weit über das Ziel hinaus. Sie tragen vielmehr dazu bei, einen neuen Kalten Krieg zu befeuern. Cui bono ? Ich bin weder Russe, noch Anhänger Putins und seines autoritären Regimes.

Zeit, Frankfuerter Allgemeine Zeitung, , Focus, Süddeutsche Zeitung, Wiener Zeitung  (22.2.21)

 

 

 

 

 

 

Die Beziehungen zwischen souveränen Staaten sind kein Fußballspiel.

Die Beziehungen zwischen den Staaten basieren auf den in der UNO-Charta verankerten  sieben grundlegenden Prinzipien als Hauptsäulen des Völkerrechts ( Internationales Öffentliches Recht) . Es seien  nur drei genannt: Souveräne Gleichheit der Staaten, Friedliche internationale Zusammenarbeit und Verbot der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten.

Wenn jedoch eine grobe,  massive und systematische Verletzung grundlegender Menschenrechte und Freiheiten derart verletzt werden, dass hierdurch der Friede gefährdet wird, gehört dies nicht mehr zu den inneren Angelegenheiten eines Staates, sondern erlangt die Qualität einer internationalen Angelegenheit. Danach  befasst sich  die  UNO (Menschenrechtskommission) damit und darf den betreffenden Staat nicht nur kritisieren, sondern empfiehlt anderen Staaten die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.

Im Fall  Nawalnys handelt es sich allerdings nicht  um eine internationale Angelegenheit.  Der Westen kann dennoch im Prinzip  dagegen protestieren, jedoch die Androhung mit bzw. das Verhängen von Sanktionen  gegen Russland sind im  Internationalen öffentlichen Recht nicht

vorgesehen, denn sie richten sich eindeutig gegen das Prinzip der friedlichen internationalen Zusammenarbeit übrigens auf der Basis des gegenseitigen Interesses und  Vorteils ( do ut des).

Die Angelegenheit  hat ein Geschmäckle: Die USA unterhalten ausgezeichnete Beziehungen zu dem totalitären Regime in Saudi-Arabien und  verkaufen hochmoderne Waffen ohne ein Wort zu den zahlreichen Menschenrechtsverletzungen zu verlieren, Deutschland  hat gute Beziehungen zum autoritären Regime in Ägypten und  verkauft ebenso Waffen. Man könnte weitere Beispiele dieser Art erwähnen. Ist dies nicht heuchlerisch?

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass in Russland ein autoritäres System herrscht, das von der Mehrheit des Volkes getragen wird, weil es über keine demokratische  Tradition verfügt. Bei den Gegnern des Regimes handelt es sich um eine Minderheit, die leider nicht imstande ist, das Regime durch ein echt demokratisches zu ersetzen. Generell  ist davon auszugehen, dass die Entscheidung über das politische System Russlands  einzig und allein von dem  russischen Volk und nicht  von den USA oder von der EU getroffen wird. Frankfurter Allgemeine Zeitung (12.2.21,19.2.21)

Orientalisch-Islamisches Patriarchat und Muslime in Europa

Orientalisch-Islamisches Patriarchat und Muslime in Europa

Das orientalische Patriarchat begann in erster Linie mit den Staatsgründungen vor ca.5.500 Jahren. Natürlich war das Judentum extrem patriarchalisch, was dann auch vom Christentum übernommen worden ist. Siehe noch heute die Struktur der Katholischen und der Orthodoxen Kirche. Das Patriarchat ist übrigens breit verbreitet auch im Hinduismus und im Konfuzianismus.

Das Besondere aber bei dem islamischen Patriarchalismus betrifft,  besteht darin, dass er orientalische Wurzeln hat und wird in den meisten muslimisch geprägten Ländern mit einigen regionalen Abstufungen  ungebremst und uneingeschränkt fortgesetzt. Dies ist einer der Gründe für das Zurückbleiben fast aller Länder des Islamischen Kulturkreises. D.h. dass nicht nur der Politische Islam, um es auf den Punkt zu bringen, integrationsunwillig bzw. integrationsfeindlich sowie fortschrittsfeindlich ist.

Au alle Fälle ist es erfreulich, dass einzelne Politiker die sich anbahnenden gesellschaftlichen Verwerfungen endlich zur Kenntnis genommen haben.  Natürlich werden dadurch nicht alle Muslime unter Generalverdacht gestellt.  Zeit (1.2.21), Ster (24.2.21))

AfD, Rechtsextremismus

Die AfD-Wählerschaft besteht laut Bertelsmann-Studie aus deutlich mehr Rechtsextremen als bei anderen Parteien. Fast drei Viertel vertreten populistische Einstellungen.
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Bemerkungen
1.Die Studienergebnisse überraschen nicht im Geringsten.
2.Bei den meisten AfD – Wählern handelt es sich nicht einfach um Patrioten, sondern darüber hinaus um Ultranationalisten mit starken rechtsextremen Tendenzen.
3. Nach meinen jahrelangen Beobachtungen, Gesprächen und Materialauswertungen bin ich allmählich zu der Auffassung gelangt, dass Die AfD nolens volens den Weg für faschistoide bis hin in der Perspektive zu faschistischen Entwicklungen vorbereitet. Um mit dem Neuen Testament zu sprechen, die AfD spielt die Rolle eines Johannes des Täufers, welcher den Boden für Jesus Christus vorbereitet hat. Zeit (1.2.21)
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Verfassungsschutz gegen AfD

Nach den für die AfD durchaus erfolgreichen Wahlen sagte extrem kämpferisch und in  Übermut Gauland: Wir werden Euch jagen, jagen, jagen. Es wurde tatsächlich gejagt und unterbrochen gehetzt. Und jetzt wurden aus den „Jägern“  Gejagte und aus den Hetzern  Gehetzte, denn die Narren der AfD  haben übersehen, dass die Demokratie WEHRHAFT ist. Ihre Bäume einer möglichen Etablierung der autoritären Herrschaft in Deutschland wachsen nicht in den Himmel. Zeit, Münchner Merkur, Neue Zürcher Zeitung, Stern, Süddeutsche Zeitung (4.3.21)

Flüchtlinge

Flüchtlinge
Hauptproblem: Es geht in erster Linie nicht um das Asylrecht nach der UNO-Flüchtlingskonvention von 1951, sondern dem Wesen nach um eine neue Form der Völkerwanderung wegen der großen Armut.
Einige Länder (USA, Kanada, Australien und Neuseeland haben dieses Problem ohne irgendwelche Sentimentalitäten schon längst gelöst: Ausgehend von ihren Interessen lassen diese Länder nur die Einwanderung qualifizierter Kräfte zu. Dies entspricht vollauf dem geltenden Völkerrecht. Zeit (1.2.21)

Αιγαίο Πέλαγος, Ελληνοτουρκικές Διενέξεις

Αιγαίο Πέλαγος, Ελληνοτουρκικές Διενέξεις

 Οι ευρωπαϊκές χώρες έχουν ήδη στην δεκαετία του 50 χαράξει  όλα τα σύνορα των θαλασσίων περιοχών. Αυτό ισχύει και για τις σκανδιναβικές χώρες .Στην περίοδο της δκαετίας του 70   έχουν διεθετηθεί όλες οι υπάρχουσες διαφορές  μεταξύ των χωρών  με ακτές στη Βόρεια Θάλασσα επί τη βάσει μίας απόφασης ειδικού  ad hoc δικαστηρίου και  σε μερικές περιπτώσεις διμερώς.

Το πρόβλημα των «ειδικών περιπτώσεων»( „peculiar circumstances“) ιδιαιτέρως μεταξύ Ελλάδας και Τουρκίας έχει παίξει ένα πολύ δυσάρεστο ρόλο σε κάθε σύσκεψη για την προετοιμασία της τεράστιας Σύμβασης για το Δίκαιο της Θάλασσας (311 Αρθρα και πολλέςπροθήκες , η οποία έχει υπογραφεί το 1982. Αυτέςοι λέξεις αναφέρονται  expressis verbis στο κείμενο της Σύμβασης.   Ενας συναδελφός μου,αρχηγός  της αποστολής ενός κρατους στις διαπραγματεύσεις   έχει εκφράσε έναντί μου  επανειλλημμένως τη δυσαρέσκεια του για τις πολλαπλές ελληνοτουρκικές διενέξεις σε κάθε διάσκεψη που ήταν υπαίτιες  για τη μεγάλη διάρκεια των διαπραγματεύσεων  (από το 1973 έως το1982), κάτι που κόστισε διεθνώς επί πλέον δισεκατομμύρια δολλάρια.

Δεν σκοπεύω να ασχοληθώ λεπτομερώς με όλα τα προβλήματα τουΑιγαίου, που όντως είνα πολυσύνθετα. Πάντως οι συνάδελφοι Ελληνες ξέρουν πολύ καλά την αλήθεια:

1.Το Αιγαίο είναι μεν ιστορικά  και πολιτισμικά ελληνικό, αλλά όχι σύμφωνα με το διεθνές δίκαιο. Τα ελληνικά νησιά όμως  είναι απαραβίαστα.  

2.  Η Ελλάδα δεν έχει σε όλα δίκιο, και η Τουρκία δεν έχει σε όλα άδικο.

3. Αλλά  είναι γεγονός, ότι η Τουρκία στα πλαίσια του νεο-οθωμανισμού δεν σεβεται ούτε Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο, ούτε το Διεθνές  Δίκαιο της Θάλασσας .Δεν είναι τυχαίο που η Τουρκία δεν έχει υπογράψει την προαναφερθείσα Σύμβαση. Ουτε αναγνωρίζει την δικαιοδοσία του Διεθνούς Δικαστηρίου (Χάγη), ούτε του ειδικού δεθνούς  Δικαστηρίου για το Δίκαιο της Θάλασσας (Αμβούργο).

4. Σ.υμφωνα με το Δίκαιο τηςΘάλασσας η Ελλάδα έχει μεν το δικαιώμα να επεκτείνει  την αιγιαλίτιδα ζώνη  σε 12 Ναυτικά  Μίλια, αλλά πρακτικά μετατρέπεται  το Αιγαίο Πέλαγος σε χωρικά ύδατα της Ελλάδας. Αυτό δεν θα το ανεχθούν άλλα κράτη.

5. Τα  προβλήματα της υφαλοκρηπίδας και της Αποκλειστικήε Οικονομικής Ζώνης (ΑΟΖ)  μπορούν  να επιλυθούν  επί τη βάσει διακρατικής συμφωνίας  η απόφασης του Διεθνούς Δικαστηρίου της Χάγης ή του Δικαστηρίου για το Δίκαιο της Θάλασσας του Αμβούργου πάντα σύμφωνα με το Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο καιμε  το Δεθνές Δίκαιο της Θάλασσας. Και τα δύο δικαστήρια εφαρμόζουν τις αρχές τοτ Δημοσίου Διεθνούς Δικαίου και τις διατάξεις της Σύμβασης λαμβάνοντας υπ όψη  την δικαιοσύνη  και την επικεία. Αυτό σημαίνει, ότι η Τουρκία με τις ακτές  μήκους 500 χιλιομέτρων δεν είναι δυνατό να αποκλεισθεί, σε ό,τι αφορά την υφαλοκρηπίδα και ΑΟΖ, τελείως από το Αιγαίο Πέλαγος. Αυτή τη γνώμη εκφράζουν διεθνώς οι διεθνολόγοι στην πλειονότητα.

Συμπέρασμα:  Είναι προτιμότερο να αντικατοπτρίζουμε την αντικειμενική πραγματικότητα (Δημόκριτος) και όχι υπερεθνικιστικές φαντασιώσεις. Αλλο πατριωτισμός και άλλο ανέξοδη πατριδοκαπηλεία. iefimerida (28.1.21)

 

 

 

Krim – Annexion durch Russland

 

Krim-Annexion durch Russland

Es hat sich unzweifelhaft um eine Annexion, wenn auch verkappten,  gehandelt.  Wenn eine Sezession schon einfach wäre, hätte es mit der von Katalonien angestrebten Lostrennung  vom spanischen Staat schon längst geklappt. Gleiches gilt auch mit der von Schottland angestrebten Lostrennung vom U.K. In der Geschichte der internationalen Beziehungen  sind zwei Fälle völlig misslungener Lostrennung vom Staat bekannt: Katanga in Kongo (es ging um Kupfer-Vorkommen) und Biafra in Nigeria (es ging um Erdöl-Vorkommen).

Zu einer Lostrennung bedarf es der Zustimmung der Zentralregierung bzw. darüber entscheidet das gesamte Staatsvolk. Dies wird nicht umsonst von den Regierungen Spaniens und des U.K. immer wieder unterstrichen. Darum geht e gegenwärtig in Schottland und in Katalonien. Dies ist jedoch nicht nötig im Falle, dass die Rechte einer ethnischen Minderheit   bzw. in  einem polynationalen Staat einer Nation systematisch, massiv und schwerwiegend von der Zentralregierung verletzt werden. Es wird ein Referendum über die Sezession abgehalten, das Ergebnis wird  von der Zentralregierung abgelehnt, und es folgt ein Sezessionskrieg. Ein anderer Fall der Sezession ist verbunden mit dem Zusammenbruch eines polynationalen bzw. föderalen Staates (z.B. des Kaiserreiches Österreich-Ungarn, der Sowjetunion und  Jugoslawiens).

Es ist nicht möglich, die Sezessionen in Jugoslawien mit dem Fall Krim zu vergleichen. Im ersten Fall sind neue Subjekte des Völkerrechts in Gestalt von Nationalstaaten entstanden. Was jedoch die Krim betrifft, steht im Mittelpunk  die Aneignung, also die Annexion Krims, was ab initio die Absicht Russlands war. In diesem Zusammenhang sind auch die zwei „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk in der Ost-Ukraine zu erwähnen. In diesen  Gebieten leben hauptsächlich Russen, die unter Berufung auf das Selbstbestimmungsrecht und natürlich mit kräftiger Unterstützung Russlands die Sezession anstrebten mit dem Ziel, sofort sich mit Russland zu vereinen. Die führenden Politiker beider Gebiete  baten Russland um  Aufnahme in die Russische Föderation, was allerdings von Putin nicht angenommen wurde. Ihm war klar, dass die Weltgemeinschaft  eine  weitere „Sezession „ a la Russland, dem Wesen nach indirekte Annexion,  niemals akzeptieren würde. Zeit (16.1.21, 8.4.21)

 

 

Trump und der Sturm auf das Kapitol, Putschversuch oder Ausschreitungen? Impeachment

Impeachment-Prozess gegen Donald Trump beginnt im Februar
Die Anklage wird bereits am Montag eingereicht, doch der neue Senat soll zunächst über Minister und Corona-Hilfe beraten können. Die Republikaner wollten noch mehr Zeit.
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Auf diesen Fall ist, rechtsphilosophisch und rechtshistorisch betrachtet, der uralte Rechtssatz des Domitius Ulpianus (3. Jh. n.Chr.) in der Kurzfassung „Suum cuique tribuere“ „ (Jedem das Seine“) als höchster Gerechtigkeitsausdruck anzuwenden. Die Nationalsozialisten haben leider auch ihn missbraucht. Es geht u. a. darum, etwas Ähnliches in der Zukunft zu verhindern.
Die Demokratie muss wehrhaft sein, was übrigens gerade jetzt ebenso in Deutschland gilt (AfD, „Querdenker“, Verschwörungsmythologen etc.). Es wäre selbstmörderisch, die Feinde der Demokratie und des Rechtsstaates immer wieder mit Samthandschuhen anzufassen. Zeit (23.1.21)
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War die Erstürmung des Kapitols Putschversuch oder eher Ausschreitungen ?
Zwischen den großen sozial-ökonomischen Problemen und ihrer größtenteils verzerrten ideologischen oft mystisch-mythisch angehauchten Widerspiegelung besteht ein inhaltlich-logisches Wechselverhältnis, wobei die Realisierungsmöglichkeiten vielfältig zu sein vermögen: Zusammenrottung, Aufruhr bzw. Ausschreitungen, Revolte, coup d`etat oder Revolution. Das hängt vom Organisationsgrad der handelnden Personen und von dem jeweiligen Organisator bzw. Führer ab.
Diesmal bliebe es tatsächlich bei teilweise komikotragisch, ja operettenhaft erfolgten Ausschreitungen jedoch mit verheerenden nationalen und internationalen Auswirkungen. Zeit, Franfurter Allgmeine Zeitung (14.1.21)
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Das war keine Überraschung. Ich habe z.B. mit einem echten coup d’État gerechnet.

Mussolini hatte seinen “Marsch nach Rom” und der “American Mussolini” seinen Sturm auf das Kapitol.  Es entsteht die berechtigte Frau, warum so wenige Sicherheitskräfte anwesend waren. Bei den Demonstrationen der Afroamerikaner wäre ein Eindringen ins Kapitol völlig ausgeschlossen.

Trump zeigt erneut, ein Demokratie-Feind zu sein. Seine Würdelosigkeit und Verantwortungslosigkeit sowie seine Niedertracht sind grenzenlos. Er gehört in die Psychiatrie.

Schlussfolgerung: Das US-Parteiensystem leidet an schweren Dysfunktionen.

Das US-Herrschaftssystem ist eine seltsame und archaisch anmutende Synthese von Oligarchie bzw. Aristokratie und demokratischen Elementen.

Nie und niemals kann das US- Demokratie-Model Vorbild des Abendlandes sein. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Focus,    Münchner Merkur, Neue Zürcher Zeitung, Stern, Süddeutsche Zeitung, Wiener Zeitung, Zeit (7.1.21)

“Querdenker”, Verantwortungs- und Skrupellosigkeit

Verantwortungs- und Skrupellosigkeit der “Querdenker”

1. In den Menschenrechtskonventionen der UNO von 1966 gibt es eine Hierarchisierung der Rechte und Freiheiten, was vor kurzem auch ein hohes Gericht bekräftigt hat: Das Recht auf Gesundheit besitzt Priorität gegenüber dem Recht auf Versammlungsfreiheit.

2. Bisher habe ich von keinem Einzigen “Querdenker” irgendetwas Konkretes (Konventionen, Deklarationen) über die Rechte und die Freiheiten der Bürger gehört. Es bleibt bei allgemeinen Meinungsäußerungen und Plakativitäten.

3. Rechte und Freiheiten sind nicht absolut. Se hören dort auf, wo die Rechte und Freiheiten der Mitbürger beginnen. Das ist für die “Querdenker” ein Buch mit sieben Siegeln.

4. In besonderen Situationen sind vorübergehende Einschränkungen der Rechte und Freiheiten im Interesse des Volkes durchaus erforderlich. Die “Querdenker gehen jedoch von Absoluten Rechten und Freiheiten aus. Und das ist grundfalsch.

5. Zwischen der Verantwortung und der Zuständigkeit der Regierung auf der einen und der Verantwortungslosigkeit und dem Chaos einer verschwindenden und skrupellosen Minderheit auf der anderen Seite gibt es wohl einen gewaltigen Unterschied.

Zeit (5.1.21)

Nord Stream 2 aus Sicht der Theorie der internationalen Beziehungen, Interessen und Moral

Es ist töricht und widerspricht dem völkerrechtlichen grundlegenden Prinzip der friedlichen internationalen Zusammenarbeit, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen von der Innenpolitik eines Staates abhängig zu machen.

Hat man ferner daran gedacht, wer die entstandenen Milliardenkosten ersetzen wird ?  Ich möchte klar stellen zu jenen zu zählen, die das Vorgehen der Polizei in Russland gegen die  Nawalny – Anhänger aufs schärfste verurteilen. Jedoch nur in bestimmten Fällen wie z.B. beim Völkermord, bei der „ethnischen Säuberung“ und bei massiven, groben und systematischen Verletzungen der Menschenrechte und der bürgerlichen Freiheiten liegt eine völkerrechtliche Relevanz mit entsprechenden Konsequenzen vor.  Zeit (1.2.21)

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Fachliteratur

-Panos Terz, Interessentheorie, Eine Abhandlung im Koordinatensystem von Philosophie, Epistemologie, Völkerrechtssoziologie und Theorie der internationalen Beziehungen, in: Papel Politico , No. 1, Vol. 14, 2009, , Universidad Pontificia JAVERIANA, Facultad de Ciencias Politicas y Relaciones Internacionales, pp. 223-274.
-Panos Terz : Die Völkerrechtsphilosophie, Versuch einer Grundlegung in den Hauptzügen, Pro scientia ethica iuris inter gentes, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, 2/2000/86, S. 168- 184.
Panos Terz, Völkerrechtswissenschaft, Völkerrechtstheorie, Völkerrechtsphilosophie, Völkerrechtssoziologie, Völkerrechtsmethodologie, ISBN: 978-620-0-27090-0, 2019.
Panos Terz, Völkerrecht und Internationale Βeziehungen,
ISBN: 978-620-0-44645-9, 2020.
Zeit (22.1., 19.3.21)
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Pipeline-Abschnitt in deutschen Gewässern fertiggestellt
Obwohl die USA mit Sanktionen drohen, gehen die Arbeiten an Nord Stream 2 voran. Jetzt ist das letzte Teilstück in deutschen Gewässern verlegt worden.
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Bemerkungen aus Sicht der Theorie der internationalen Beziehungen
1. Sie befasst sich in erster Linie mit der Macht, den Interessen in ihrer Vielfalt und den Einflusssphären und nicht mit den Völkerrechtsprinzipien.
2. Die Macht bedeutet in concreto, dass die USA als die einzige Supermacht der Gegenwart Russland als militärstrategische Supermacht, jedoch allgemein lediglich als Großmacht immer noch als Gegner betrachten, deswegen seinen internationalen Aktionsradius begrenzen wollen. Unter diesem Aspekt ist die amerikanische Position gegen Russland besser zu verstehen.
3. Die USA versuchen mit allen Mitteln, darunter auch mit ökonomischen die Bemühungen Russlands, den Einfluss zu erweitern, zunichte zu machen. Auch unter diesem Aspekt gilt Russland als Gegner und möglicher Feind.
4. Es ist zwar seit Jahrhunderten gang und gäbe, dass jeder Staat sich in den internationalen Beziehungen von seinen Interessen leiten lässt, und dass die Großmächte besondere Interessenlagen aufzuweisen haben, aber die USA haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg daran, gewöhnt, nicht nur ihre Interessen über alle anderen Interessenkategorien zu heben z.B. über Interessen der Völker oder in Verbindung mit den globalen Herausforderungen über die Interessen der Menschheit (unbekannter Terminus in der amerikanischen political scienses und speziell in der “Theory“ of international relations). Jahrzehnte lang erklärten die USA ganze Regionen der Erde, wo Erdöl- und andere Naturreichtümer entdeckt wurden, zu Gebieten der „ Sicherheitsinteressen der USA“. Danach begann die Druckausübung auf die Staaten solcher Gebiete. Regierungen, die sich nicht beugten, wurden hinweg gefegt. Dies USA versuchten mit allen Mitteln ( Druckausübung, Nötigung, Drohungen, Sanktionen) und ohne irgend welche Hemmungen ihre nationalen Interessen auf Kosten anderer Völker durchzusetzen.
5. Inzwischen hat Trump mit seiner Losung „America first“ den Interessenegoismus der USA auf die Spitze getrieben. Sogar gegen befreundete Länder sind die oben erwähnten Methoden breit und skrupellos praktiziert worden. Es ist sogar zu der in der internationalen Diplomatie unüblichen und plumpen Fällen gekommen, dass der US-Botschafter Drohbriefe an deutsche Unternehmen sandte und Forderungen im Interesse der USA stellte. Diese schwerwiegende Verletzung der internationalen Geflogenheiten war schlicht und einfach Ausdruck einer unvorstellbaren Dreistigkeit und Primitivität.
6. Ausgehend von der absoluten Priorität ihrer Interessen, schaffen die USA nolens volens eine Situation der Interessen – Gegensätze mit dem Ziel die Interessen-Subordination und behandeln sogar Verbündete, wie Deutschland wie Vasallen. Sie versuchen mitunter, Deutschland und andere Staaten des Westens in die sich allmählich anbahnenden großen Auseinandersetzungen mit der Supermacht in statu nascendi China einzubeziehen und schaffen dadurch einen neuen „Kalten Krieg“.
7. Egal, was die USA international unternehmen, sie ignorieren demonstrativ die legitimen und grundlegenden Interessen anderer Staaten, darunter auch der Verbündeten. Unter den radikal veränderten Bedingungen in den internationalen Beziehungen müssen Staaten wie Deutschland auf die egoistische Interessenpolitik der USA mit der Betonung ihrer legitimen und grundlegenden Interessen reagieren. Zeit (30.12.20), Wiener Zeitung (29.12.20)

Nord Stream 2 aus Sicht des Völkerrechts

Nord Stream 2: Pipeline-Abschnitt in deutschen Gewässern fertiggestellt

Obwohl die USA mit Sanktionen drohen, gehen die Arbeiten an Nord Stream 2 voran. Jetzt ist das letzte Teilstück in deutschen Gewässern verlegt worden.

Bemerkungen aus Sicht des Völkerrechts:

1. Das Völkerrecht stellt ein jus pacis (Friedensrecht) und ein jus cooperationis (Kooperationsrecht) dar. Seine Haupttaufgaben bestehen also darin, den internationalen Frieden und die internationale Zusammen arbeit zu fördern.

2. Zu diesem Zweck wird das grundlegende Völkerrechtsprinzip (es gibt sieben) der Friedlichen internationalen Zusammenarbeit (auf der Basis des gegenseitigen Interesses, Nutzens und Vorteils angewandt) angewandt. D.h. in concreto, die Pipeline entspricht  dem wohlverstanden Interesse Deutschlands und Russlands.

3. Hierüber entscheiden beide Staaten auf der Grundlage des Völkerrechtsprinzips der Souveränen Gleichheit und konkret ihrer Souveränität. Ein weiteres Element dieses Völkerrechtsprinzips ist die Unabhängigkeit jedes Staates, über ihn betreffende Angelegenheiten zu entscheiden.

4. Das Völkerrechtsprinzip des Verbots der Einmischung in die eigenen (inneren, äußeren) Angelegenheiten anderer Staaten kommt ebenfalls voll zur Anwendung. D.h., die USA dürfen sich in diese Angelegenheit Deutschlands  nicht einmischen.

5. Ein weiteres grundlegendes Völkerrechtsprinzip sieht für die Staaten  vor, vertraglich übernommene Verpflichtungen nach treu und Glauben (bona fides)  zu erfüllen (Pacta sunt servanda), sonst könnte in den internationalen Beziehungen Chaos entstehen.

6. Bei der Durchsetzung der oben genannten Prinzipien, geht es nicht unbedingt um darum, sich nach der inneren politischen Ordnung von Staaten zu richten. Kurzum, man kann  nicht  nur mit demokratisch-freiheitlichen Staaten kooperieren, denn es existieren Staaten, die  unterschiedlichen Kultur – und Rechtskreisen angehören.  Die USA unterhalten z.B. zum archaisch- mittelalterlichen Menschenrechtsverletzenden und Frauenfeindlichen Regime von Saudi-Arabien ausgezeichnete politische, ökonomische  und militärische Beziehungen.

En passant sollte unbedingt darauf  hingewiesen werden, das die USA insbesondere unter Trump sich vom gesamten Völkerrecht verabschiedet  haben, wodurch große Gefahren für die internationale Sicherheit entstanden sind.   Zeit (28.12.20), Wiener Zeitung (29.12.20), FAZ (12.2.21)

Trumpologie, Trumpismus

Trumpologie, Trumpismus

Es mag sein, dass Trump nicht mehr Präsident ist,  aber der Trumpismus wird schon die gespaltene amerikanische Nation weiterhin sehr  negativ  beeinflussen. Über Trump sind bereits einig Bücher  geschrieben worden. Auch die Presse hat sich  ziemlich intensiv mit ihm befasst.  Es  gibt ferner Grund zu der Annahme, dass über  Trump und den Trumpismus psychologische, soziologische und politologische Diplom- und Doktorarbeiten entstehen  werden.

Folgend wird der Versuch unternommen,  im Rahmen der Trumpologie als  Theorie über den Trumpismus einige Überlegungen anzustellen. Dabei werden  in Frage kommende Grundsätze der Allgemeinen Methodologie der wissenschaftlichen Forschung angewandt. a) Komplexität: Der Trumpismus stellt ein komplexes und polydimensionales Phänomen dar, bei dem in erster Linie die psychologischen, die soziologischen, die rechtlichen, die politologischen, die völkerrechtlichen  und de internationalpolitischen Aspekte besondere Aufmeksamkeit verdienen. b) Globalität, d.h, internationale  Konsequenzen der verschiedenen Realisierungsformen desTrumpismus. c) Analyse des Trumpismus, d.h. Zergliederung  in die einzelnen Elemente  zwecks Erlangung des notwendigen Überblicks und der genauen Untersuchung. d) Synthese, d.h. Zusammenführung der einzelnen Bestandteile in das einheitliche Phänomen des Trumpismus,  wodurch dieses eine hohe Kraft  erlangt. e) Systemcharakter des Trumpismus, d.h. Untersuchung unter dem Blickwinkel auch der Systemtheorie. Hierbei geht es um die wechselseitigen Beziehungen aller Elemente, aus denen sich der Trumpismus  zusammen setzt. Hierdurch  entwickelt sich der Trumpismus zu einem lebendigen und sehr dynamischen Organismus mit hoher Sprengkraft.

Im Einzelnen stehen die folgenden Gegenstände  im Mittelpunkt der Untersuchung:

1.Psychologische Elemente, bei denen es sich hauptsächlich  um die Persönlichkeitsstruktur Trumps handelt ,wie z.B. Plumpheit, Grobheit, Verrohung, Bockigkeit, Starsinn, Impulshaftigkeit, Clownerie, Amoralität, Hemmungslosigkeit, Erbärmlichkeit, Erscheinungen von Paranoia, Oberflächlichkeit, fehlende Selbstachtung, Würdelosigkeit, Aggressivität, Niedertracht, Lächerlichkeit, Absurdität, Infantilität, Kulturlosigkeit, Großmäuligkeit, Konfrontation, fehlende Fähigkeit, in Zusammenhängen zu denken, fehlende Empathie, Niveaulosigkeit, Einfältigkeit, Narzissmus, Egomanie und unvorstellbare Primitivität.

2. Eher soziologische Elemente: Rücksichtslosigkeit, Bosheit, Skrupellosigkeit, Respektlosigkeit, Beleidigungen, Pöbeleien,  Kritikfeindlichkeit, und  Wissenschaftlerfeindlichkeit.

3. Politologische Elemente: primitiver Nationalpopulismus, kein Gesellschaftsbewusstsein, kein Gemeinwohl-Gedanke, kein Demokratiebewusstsein, kein Rechtsbewusstsein, kein Steuerbewusstsein, kein Umweltbewusstsein, Regelbrüche.

4. Internationalrechtliche Elemente: gezielte und systematische Zerstörung der internationalen Rechtsordnung (Völkerrecht, Internationales Wirtschaftsrecht, Internationales Finanzrecht) und insbesondere Verletzung der Völkerrechtsprinzipien der souveränen Gleichheit der Staaten, des Verbots der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten und der Friedlichen internationalen Zusammenarbeit durch Handelskriege, massive Nötigung und zahlreiche „Sanktionen“ auch gegenüber „befreundeten“ Staaten.

5. Elemente aus Sicht der Theorie der internationalen Beziehungen: starker Interessenegoismus, Verschwörungsmythologien, Ablehnung des Multilateralismus und völlige  Ignoranz gegenüber den globalen Herausforderungen.

Die oben angeführten unterschiedlichen Elementen Kategorien stellen ein gnoseologisches System dar. Zwischen ihnen bestehen zahlreiche gegenseitige Beziehungen. Hierdurch wird die hohe Gefährlichkeit des polydimensionalen Phänomens des Trumpismus evidenter.

Allein diese fünf Kategorien unterschiedlicher Elemente des Trumpismus würden als Themen für  mindestens  fünf  Doktorarbeiten ausreichen.

Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Focus, Stern, Neue Zürcher Zeitung, Süddeutsche Zeitung (23.12.20), Focus (12.2.21)

Religion, Gott

Die Religion wirkt auch nach dem Tod Gottes weiter: Über Peter Sloterdijks neue Theopoetik
Die Welt ist entzaubert, aber das religiöse Sprechen ist aktueller denn je. Das hat durchaus seinen Grund: Es bietet Dichtung vom Feinsten. Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk spürt ihr in seinem neuen Werk nach.
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Die Religion stützt sich auf den Glauben und er ist in den menschlichen Nervenzellen angesiedelt. Dabei gibt es viele Erscheinungsformen des Glaubens (an Bäume, Sonne, Mond, Gott und Götter, an “Führer” etc.). Die Reihenfolge ist die folgende: Glaube (menschlich), Religion ( ambivalent, denn Missbrauch ist verbreitet), Kirchenorganisation ( mitunter Entfernung vom Glauben durch Skandale).
Götter und Gott der jeweiligen Religion sind notwendige Phantasieprodukte des Menschen. Die Religionen weisen sehr positive (Zivilisierung der germanischen, keltischen und slawischen Barbaren durch die christliche Religion) sowie negative (Religionskriege, im Namen des Gottes und der Propheten wurden und werden weiterhin große Verbrechen begangen). NZZ (19.12.20)

Schottland und EU

Großbritannien: Schottlands Regierungschefin hält an EU-Beitritt fest
Zum Jahresende droht weiterhin ein No-Deal-Brexit. Nicola Sturgeon will ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum abhalten – und Schottland so zurück in die EU führen.
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International ist es bei föderativen Staaten üblich, dass für Fragen der Außenpolitik und der Verteidigung die Zentralregierung zuständig ist, während die Gliedstaaten bei Wirtschafts- Angelegenheiten eine weitestgehende Autonomie besitzen. Was jedoch die EU betrifft, käme es auf die Interpretation des Wesens der EU an: Ist sie politischen Charakters, dann liegt die Zuständigkeit bei der Zentralregierung. Wird aber die EU in erster Linie als ökonomische Organisation betrachtet, dann könnte Schottland sein Anliegen durchaus realisieren, dabei sollte die schottische Regionalregierung die Frage der EU-Mitgliedschaft nicht mit möglichen Sezessionsbestrebungen verbinden, denn hierüber entscheidet das gesamte Staatsvolk der U.K. Zeit (19.12.20)

“Arabischer Frühling” und Revolution

Die Revolution ist nicht gescheitert
Vor zehn Jahren stürzten die Ägypterinnen und Ägypter Hosni Mubarak. Mehr Freiheit hat es ihnen nicht gebracht, dennoch haben sie etwas gewonnen.
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War die Revolution eine nationale, eine bürgerliche – demokratische, oder eine sozial-politische Revolution? Ging es tatsächlich um eine Revolution oder eher um einen Aufstand des Volkes? Wie dem auch sei: Auf der Basis tatsächlich freier Wahlen kam das religiös-autoritäre Herrschaftssystem der Moslembrüder  an die Macht, dass die die „Revolution“ zurück drehte, bis das Militär diesem Spuck ein notwendiges Ende bereitete. Sind gegen dieses Regime die demokratisch – gesinnten Bürger, oder eher Angehörige der nach wie vor einflussreichen Moslembrüder. Wäre es nicht angebracht, die Gegner des jetzigen Regimes nicht zu unterstützen ? Zeit (25.1.21)
“Arabischer Frühling” und Revolution
Es dürfte eigentlich klar sein, dass eine bürgerliche Revolution in den Ländern des islamischen Kulturkreises nicht möglich ist, weil wegen der Tradition der citoyen fehlt bzw. die freiheitlich-demokratisch gesinnten Menschen eine verschwindende Minderheit darstellen.
Nur in Tunesien konnten sich unter dem französischen kulturellen und politischen Einfluss stehend, solche Kräfte vorübergehend durchsetzen.
E gab schon eine echte Revolution unter der Führung des Ajatollah Chomeini, jedoch eine islamische, die das Land zurück geworfen hat und ein theokratisches und totalitäres System etabliert worden ist. Ansonsten sind in dieser Region der Welt zahlreiche „Palast-Revolutionen“ und coup d’état zu verzeichnen. Ein Diktator löst den andern gewaltsam ab.
Schlussfolgerung: Die Übernahme des westlichen Demokratie-Modells durch die Länder mit islamischer Tradition ist eine große Illusion. Übrigens kann nicht jeder Aufstand als Revolution qualifiziert werden. Zeit (18.12.20)

Biden, Ureinwohnerin als Ministerin

Kabinett der Vielfalt: Biden will erstmals Ureinwohnerin als Ministerin berufen
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Diese Entscheidung ist Ausdruck der Altersweisheit sowie des Gerechtigkeitsempfindens Biden`s und erinnert starκ an das dikaion diorthotikon (δίκαιον διορθωτικόν) des Aristoteles: Dem Wesen nach die gezielte Förderung der sozial (und in diesem Falle der ethnisch) Benachteiligten.
Biden als Katholik kennt sicherlich die von Thomas de Aquin übernommene Aristotelische Gerechtigkeits- Auffassung. Sie ist die Grundlage der Katholischen Soziallehre.
Es geht um das Verhältnis von Gerechtigkeit und Gleichheit. Weil die Menschen in der Gesellschaft zwar vor dem Gesetz gleich, jedoch in der Realität ungleich sind, sollte man nicht gleiche Maßstäbe auf Ungleiche anwenden, sondern die Ungleichen nach unterschiedlichen Kriterien behandeln, mit dem Ziel, die Gerechtigkeit der Schwachen etc. zu erreichen. Im Völkerrecht und speziell im Internationalen Seerecht heißt es bevorzugte oder präferenzieller Behandlung der Entwicklungsländer. Hierüber habe ich als Tutor mehrere Doktorarbeiten erfolgreich  betreut.
Der Katholizismus verfügt tatsächlich eine SOZIAL-Lehre (Vertreter: N.Blüm, der frühere Arbeits-, und Sozialminister und der CDU-Politiker H.Geißler).
Zeit, FAZ, Stern, SDZ (18.12.20)

Schottland, Separation

Separatistische Bestrebungen, Eine völkerrechtliche Betrachtung

1. Aus völkerrechtlicher Sicht besitzt jede Nation Selbstbestimmungsrecht, das in dem gleichnamigen grundlegenden Prinzip des Völkerrechts bzw. der UNO-Charta verankert ist. Im Allgemeinen erfolgt die Realisierung dieses Rechtes durch die Gründung eines eigenen Staates auf ethnischer oder religiöser Grundlage (Pakistan, Indien, Bagladesch).

2. Bei föderalen Staaten findet die Durchsetzung dies Rechts eher auf der Basis a) einer weitestgehenden Autonomie (Wirtschaft, Regional – Verfassung, Verwaltung, Justiz etc.) der Ethnie oder der nationalen Minderheit oder b) im Rahmen der in der zentralen Verfassung garantierten grundlegenden Menschenrechten und Freiheiten) statt.

Nur bei massiven, systematischen und groben Verletzungen der Menschenrechte und der Grundfreiheiten seitens der Zentralregierung könnte als Grund für die Separation akzeptiert werden.

3. Au Sicht des Staatsrechts  gilt die zentrale Verfassung uneingeschränkt für das gesamte Staatsvolk und garantiert die Einheit des Staatswesens Unter Umständen könnte jedoch zwischen dem Selbstbestimmungsrecht des Volkes und speziell dem bereits durchgesetzten Selbstbestimmungsrecht und der Souveränität des Staates, das übrigens als Souveräne Gleichheit der Staaten ebenfalls in der UNO-Charta fixiert ist und ein grundlegendes Prinzip des Völkerrechts darstellt, zu einem Widerspruch kommen. Die Lösung dieses Widerspruchs könnte zwischen dem Zentralstaat einerseits und dem Teilstaat andererseits einvernehmlich auf der Basis eines Vertrages erfolgen, oder auch der Zentralstaat entlässt den Teilstaat aus der Föderation.

4. Staatsrechtlich ist es international üblich, dass das gesamte Staatsvolk über die Loslösung entscheidet. Darauf macht infolgedessen die Zentralregierung Spaniens gegenüber den Separatisten in Katalonien aufmerksam. Gleiches tut auch die britische Regierung zu recht gegenüber der schottischen Regionalregierung. Schlussfolgerung: Egal, wie die Schotten oddr die Katalanen mit  ihren Referenden entscheiden, das Ergebnis besitzt für den Gesamtstaat U.K. keinerlei Verbindlichkeit, aber die politische Bedeutung ist nicht zu unterschätzen.

5. Eine einseitige Separations – Erklärung könnte den oben erwähnten Widerspruch zwar lösen, dies würde jedoch unter Umständen zu einem Separationskrieg führen. Es ist kaum anzunehmen, dass die Schotten und die Katalanen ein derartiges Risiko eingehen würden.

Zeit (1.12.20, 8.4.21), Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung (18.12.20),  Neue Zürcher Zeitung (10.3.21)

China, Dämonisierung durch den Westen

Imperium Supremum Sinicum (Chinesische Supermacht) ante portas. China hat der Reihe nach Deutschland und Japan überflügelt und hat sich das Ziel gesetzt, in der Perspektive auch die USA vom ersten Platz als Supermach zu verdrängen. Heute stellt China die zweite Supermacht der Welt dar. So sind die große Angst der USA vor China und die verstärkte Dämonisierung dieses Landes zu erklären

China ist das einzige Land der Welt mit einer viertausendjährigen Kulturgeschichte ohne Unterbrechungen. Abgesehen von seltenen Ausnahmen, betrieb China eine DEFENSIVE (“Grosse Mauer”) und friedliche Außenpolitik. Es geht letzten Endes um die FRIEDLICHE KOEXISTENZ zwischen dem KULTURKREIS des Westens und dem Konfuzianischen Kulturkreis, dessen wichtigste Säule China ist. Stern (17.12.20), SDZ (10.3.21)

Frau und Sexualität im Islam

Auf Grund des übermächtigen Patriarchats und der völligen Unterordnung der Frauen im Orient spätestens  seit 5500 Jahren tausend , ist der Frau nach der orientalisch-islamischen Tradition nicht gestattet im Sexualleben eine gleichberechtigte, geschweige denn eine aktive Rolle zu spielen bzw. konkrete Wünsche zu äußern. Sie ist auch durch die  frauenfeindliche Genitalverstümmelung total ein Objekt und kein Player.  Es ist  daher  selbstverständlich, dass die Durchschnittsfrau  in  den islamischen Ländern  im Sexualleben verklemmt sind. Nur nach  einer möglichen Emanzipation vorwiegend in den westlichen Ländern haben sie die Möglichkeit, sich zu entfalten und zu zeigen, in besonderem maße sinnlich zu sein. Es sei en passant daran erinnert, dass die griechische Liebesgöttin Aphrodite altsyrischer Provenienz ist. Auch im Orient ist die wunderbare erste Liebeslyrik entstanden. Zeit (17.12.20)

Aristoteles und die Demokratie-Feinde

Aristoteles und die heutigen Demokratie-Feinde

Aristoteles (“Politika”, “Πολιτικά”): Weder Aristokratie (Αριστοκρατία) bzw. Oligarchie (Ολιγαρχία), noch Ochlokratie (Οχλοκρατία”: Pöbelherrschaft) bzw. Tyrannei (Τυραννίς), sondern Demokratie (Δημοκρατία). Ich weiß schon, dass die Demokratie mit einigen Mängeln behaftet ist, aber, verglichen mit den vorangegangenen politischen Systemen, ist sie viel besser. Also keine Extreme, sondern sich für das Mesotes (Μεσότης)-Prinzip (Prinzip der Mitte) entscheiden.

Die Römer prägten übrigens auf dieser Basis den Begriff „aurea mediocritas”: Der goldene Mittelschnitt.

In den 30er Jahren hätte man sagen können : Weder Nationalsozialismus, noch Kommunismus. Heute in Anwendung der Aristotelischen Methodologie könnte man sagen: Weder die AfD, noch die Linke. Zeit (17.12.20)

 

Querdenker etc., Feinde der Demokratie

iederlande – Gewaltsame Auseinandersetzungen bei Protesten gegen Ausgangssperre
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Nur Perverse und geistig Gestörte träumen von Gewalt und Zerstörung. Der Pöbel steht ante portas (vor den Toren). Die Zeit der hirnlosen Hasardeure ist angebrochen. Die Demokratie ist jedoch WEHRHAFT.
Andere wiederum gehen von einer absoluten Demokratie, absoluten Freiheit, absoluten Wahrheit, und von absoluten Rechten aus. Aber das gibt es nur in den sozialpolitischen Utopien. Das Absolute ist übrigens den autoritären und diktatorischen Systemen eigen. Zeit, Stern, SDZ , FAZ (25.1.21)
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Gegner der notwendigen Massnahmen gegen die Corona-Pandemie, Feinde der Demokratie
Dieses Gemisch von hoher sozial-politischer Heterogenität, bestehend aus Gegnern der notwendigen Maßnahmen gegen das Corona-Virus ist brandgefährlich: „Querdenker“ die nicht logisch denken können, Verschwörungs – Mythologen, “Wutbürger”, Esoteriker, Satanisten, Abenteurer, Hasardeure, Spinner, Träumer, Realitätsverweigerer, Erfolglose, auf der Strecke Gebliebene, am Rande der Gesellschaft Lebende, Masochisten, Sekten – Anhänger, Reichsbürger, Rechtsextremisten, Faschistoide, Neofaschisten, Introvertierte, Chaoten, Schlaumeier,  intellektuell Unterbelichtete, Wissenschaftsignorante, Wissenschaftlerfeinde, deutsche Trumpisten, einseitige kleinere Ärzte, Vertreter zahlreicher Mikrokosmen und auch einzelne normale Bürgerliche.
Sie wissen alles besser als die Virologen und die Epidemiologen. und maßen sich an, die offizielle Politik bestimmen zu können.
Aber zum Glück haben wir eine WEHRHAFTE Demokratie. Dem Verfassungsschutz kann ich nur Erfolg wünschen, bevor das Kind in den Brunnen fällt, und das soziale und politische Chaos ausbricht. Münchner Merkur, Wiener Zeitung (7.12.20), Stern, Süddeutsche Zeitung (9.12.20), Zeit (10.12.20), Frankfurter Allgemeine Zeitung (11.12.20), Focus (29.12.20)
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Die Corona-Leugner
etc. sind eine verschwindende Minderheit, während die DEMOKRATISHE Mehrheit die Notwendigkeit der Schutzmassnahmen einsieht. Auf DEMOKRATISCHER Grundlage ist die Regierung entstanden und trägt die Hauptverantwortung für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung und nicht irgendwelche Hasardeure. Zeit (11.12.20)
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Corona und Verschwörungsmythologen
Die Verschwörungsmythen sind Ausdruck fehlenden Wissens und psychischer Störungen, Nur Menschen ohne Sellbstbewusstsein und allgemein Introovertierte werden Opfer der Verschwörungsmythologen. Focus (12.12.20)
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Nach Völkerrecht und speziell nach den UNO-Menschenrechtskonventionen gibt es doch eine NormenHIERARCHIE: Recht auf Gesundheit vor dem Versammlungsrecht. Die Richter haben jedoch viel zu spät gehandelt. FAZ (12.12.20)
Sabine Wirth :D er Baseler Wissenschaftler Oliver Nachtwey hat mit zwei Kollegen die politische Soziologie der Corona-Proteste untersucht.

Das Ergebnis: Unter den Anhängern der Querdenker-Bewegung sind besonders viele Wähler der AfD, der Grünen und der Linkspartei.
„Sozialstrukturell handelt es sich um eine relativ alte und relativ akademische Bewegung. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre, 31 Prozent haben Abitur, 34 Prozent einen Studienabschuss, der Anteil Selbstständiger ist deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung“, ergänzt Nachtwey. Er bezeichnet Querdenken als „eine Bewegung, die mehr von links kommt, aber stärker nach rechts geht …
Für die Grünen könnte sie zu einem Problem werden, mutmaßt er. „Die Professionalisierung der Grünen, ihre langjährige Regierungstätigkeit, hat auch dazu geführt, dass ein Teil des grünen Milieus sich von dieser Partei nicht mehr repräsentiert fühlt. Münchner Merkur (11.12.20)

USA – Deutschland, Beziehungen

Zeitgeist / USA und Deutschland: Versöhnung mit halbvollem Glas
Die Amerikaner lieben die Deutschen – aber nicht umgekehrt, enthüllt eine neue Umfrage. Wie kann man so das Verhältnis zwischen den beiden wieder kitten?
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Epikur : Auch die Freundschaft stützt sich letzten Endes auf das Interesse (Vorteil, Nutzen). Do ut des sagten die Römer ( Ich gebe Dir, Du gibst mir), also es geht um die Interessendurchsetzung auf der Basis der Gegenseitigkeit als eines prägenden Prizips der abendländischen Zivilisation und speziell des Rechtsdenkens. Alles andere ist Chimäre und Naivität.
Siehe ausführlicher: Panos Terz : Interessentheorie, Eine Abhandlung im Koordinatensystem von Philosophie, Epistemologie, Völkerrechtssoziologie und Theorie der internationalen Beziehungen, in: Papel Politico , No. 1, Vol. 14, 2009, pp. 223-274 , Universidad Pontificia JAVERIANA (Vatikan-Universität), Facultad de Ciencias Politicas y Relaciones Internacionales, In honorem philosophi Graeci, praestabilis Epicuri. Zeit (10.12.20)

Politischer Islam, Frankreich

Französisches Kabinett billigt Gesetzespaket gegen Islamismus
Verbot von “Jungfräulichkeitsattesten”, Antragspflicht für Hausunterricht und mehr Macht für die Präfekten: Paris erlässt neue Maßnahmen gegen den radikalen Islamismus.
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M. Erachtens ist das Kind schon längst in den Brunnen gefallen. Viel zu lange hat die französische Republik die salafitische Giftschlange an ihrem Busen genährt. Es sind schon festgefügte Parallelgesellschaften entstanden, über die der Staat die Kontrolle, genauer die Gebiets-, und die Rechtshoheit verloren hat. Wenn auch verspätet, sind diese Maßnahmen als Ausdruck des Selbsterhaltungstriebes zu begrüßen. Zeit (9.12.20

Merkel, Angela, Kanzlerin

Angela Merkel, Deutsche Bundeskanzlerin,
Eine sachliche und politisch neutrale Einschätzung
Bereits 2005 habe ich in einer regionalen deutschen Zeitung den folgenden Beitrag veröffentlicht, der Anklang fand und auch im Ausland gelesen worden ist. Er wurde leicht überarbeitet.
Angela Merkel (folgend A.M.) gehört international zu den wichtigsten Politikern und speziell im Rahmen der Europäischen Union kann sie als Hauptakteur eingeschätzt werden. Ihre Persönlichkeit ist bereits Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. International gesehen, fast überall werden ihre überdurchschnittlich hohe Intelligenz und insbesondere ihr hochentwickeltes analytisch-dialektisches du systemorientiertes Denken hervorgehoben.
Weil A.M. hohe Politik mit Intelligenz und strenger Wissenschaftlichkeit sehr erfolgreich betreibt, verdient sie ein adäquates Herangehen an ihre Persönlichkeit.
Zunächst seien die objektiven Faktoren zu erwähnen :
1. A.M. entstammt dem Bildungsbürgertum, das auch in der ehemaligen DDR im Verborgenen fortbestand. Im Elternhaus sind ihr die „Sternstunden“ der gehobenen abendländischen Allgemeinbildung reichlich vermittelt worden. Es gab zahlreiche Beispiele dieser Art. Gerade eine solche Allgemeinbildung verleiht Selbstbewusstsein, vermittelt Vorstellungen im Sinne des europäischen Humanismus und ist daher stark charakterprägend.
2. A. M. entstammt einer protestantischen Pfarrers Familie. Dies ist schon an sich von besonderer Bedeutung, da über 45 % der gesamten deutschen Elite aus solchen Familien hervorgegangen sind. Im Allgemeinen sind die protestantischen Pfarrer wohlbekannt für ihre sehr hohe Bildung. Die meisten unter ihnen sind Doktoren der Theologie oder der Philosophie.
Es leuchtet ein, dass ihr Vater ihr in erster Linie die protestantische Arbeitsethik und vielleicht auch das calvinistische Leistungsprinzip beigebracht hat. Für die katholischen und vor allem für die orthodoxen für die muslimischen Leser dürften die Grundsätze dieser Ethik von besonderem Interesse sein : Ein Christ hat die heilige Pflicht, fleißig zu sein. Infolgedessen kann ein fauler Mensch niemals ein guter Christ sein. Ein guter Christ hat sich nach dem geheiligten Leistungsprinzip im eigenen Interesse sowie im Interesse der Allgemeinheit zu richten. Tut er dies , dann ist für ihn der Weg zum Paradies frei sein. Diese Arbeits- und Leistungsauffassung hat ihren Niederschlag auch in der protestantisch ausgerichteten Philosophie und Literatur gefunden : Die Arbeit wird als die wichtigste Selbstverwirklichungsform und sogar als Selbstbegegnung des Individuums betrachtet.
3.A.M. ist ferner in ihrer Familie mit der preussischen Pflichtenethik vertraut gemacht worden. Und zwar im Sinne der Hegelschen Dialektik : Das Negative (z.B. der Kadavergehorsam ) wird abgelehnt. Das Positive hingegen wird übernommen und konsequent angewandt. Dabei spielet der Gemeinwohl – Gedanke ,das heißt .das Interesse der Allgemeinheit ,eine herausragende Rolle. Außerdem haben die führenden Persönlichkeiten im Staate dem Volke zu dienen. Gerade dies wird von A.M. des öfteren expressis verbis unterstrichen. Sie hat sich mitunter veranlasst, einzelne Parteifreunde mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass sie nicht sosehr den Partei- , sondern den Interessen des ganzen Volkes zu dienen haben.
4. A.M. ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Einersets hat sie ihre soziale Lage als ungerecht empfunden, andererseits aber hat sie alle Chancen genutzt, um eine erfolgreiche Wissenschaftlerkarriere zu machen. Gerade dieses Leben sui generis in der DDR hat dazu geführt, dass bei ihr ein hochentwickeltes Gerechtigkeitsempfinden sich herausgebildet hat. Ihre Position zu der sozialen Gerechtigkeit hat den Koalitionspartner SPD regelrecht aufgeschreckt.
Es ist des weiteren auf subjektive Faktoren hinzuweisen :
1. A.M. besitzt eine überdurchschnittliche Intelligenz, die immer wieder zum Tragen kommt. Hierdurch verfügt sie über eine große intellektuelle Überlegenheit gegenüber allen anderen führenden Politikern in Deutschland. Die diesbezüglichen Unterschiede sind mitunter so groß. wie z.B. zwischen einem Professor und einem Studenten. Schon als Studentin an der Leipziger Universität fiel sie durch ihre außergewöhnliche Auffassungsgabe auf. Sie belegte stets Spitzenpositionen. Es verwundert daher nicht, dass sie an der elitären Akademie der Wissenschaften in Berlin erfolgreich tätig war. Jedoch als nicht Parteimitglied waren ihre Aufstiegschancen stark eingeschränkt.
2. Als excellente Physikerin hast sie beruflich die analytische Methode gelernt und sehr erfolgreich anwenden könne. Hinzu kam das in der DDR obligatorische Grundlagenstudium mit seinem Kern, den Dialektischen Materialismus , wobei die Dialektik Hegels übernommen und mit dem Feuerbachschen Materialismus verbunden wurde. So hatte A.M. die einmalige Chance die Dialektik gründlich zu studieren und später als Kanzlerin in Verbindung mit der Analyse , der Synthese und der Systemtheorie erfolgreich anwenden zu können. Viele Kardinalbegriffe der Dialektik und der Systemtheorie, wie z.B. „Prozesscharakter“, „wechselseitige Abhängigkeiten“, „Entwicklung und Veränderung“, „Kern einer Sache“, „sowohl, als auch“, „Elemente eines Phänomens“ etc. sind von ihr verwendet worden, aber oft hatte ich den Eindruck , dass die meisten Politiker , vorwiegend Juristen, ausgebildet im Geiste des deutschen Rechtspositivismus und des Rechtsformalismus nicht in der Lage waren sie zu verstehen. Viele Politiker diesen Typs sind nicht in der Lage, komplex, dialektisch und systemorientiert zu denken.
3. A.M. ist in ethisch-moralischer Hinsicht einwandfrei und so bietet sie den politischen Gegnern keine Angriffsflächen. Sie ist eine Persönlichkeit der leisen Töne jedoch äußerst Leistungsorientiert. Ihr sind Politiker in Deutschland und darüber hinaus der hohen Töne aber der fehlenden Leistungen zuwider. Diese Haltung entspricht vollauf ihrer protestantischen Lebensphilosophie.
Die oben genannten Einzelaspekte der Persönlichkeit von A.M. stellen ein ontologisches sowie ein gnoseologisches System dar. Zwischen allen Elementen existieren zahlreiche wechselseitige Beziehungen, wodurch das Gesamtsystem eine höhere Qualität und eine beeindruckende Dynamik erlangt.
Dennoch sei an die Situation erinnert, als sie die unkontrollierte Einreise von Massen von Flüchtlingen emotio vs rationis entschied, wodurch zahlreiche Probleme entstanden sind. A.M. hat noch zwei Jahre, um gegenüber dem deutschen Volk diesen verhängnisvollen Fehler wieder gut zu machen.
Die Zeit , Der Tagesspiegel , Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel, Süddeutsche Zeitung (6.5.19), Neue Zürcher Zeitung, Leipziger Volkszeitung ( 9.12.18), Münchner Merkur (12.7.19), Sten (10.12.20)
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A.Merkel ist ein Glücksfall für Deutschland: hochintelligent, Naturwissenschaftlerin, systematisches und dialektisches Denken, Priorität des Gemeinwohls, Geduld, Willensstärke, besonnen, sachlich, international hochangesehen und diplomatisches Geschick. Es gibt auch intellektuelle und politische Zwerge, die umsonst versuchen, ihre Leistungen herunter zu spielen. NZZ (12.12.20), Fgus (15.1.21)

Rechtspopulismus und Nationalpopulismus, Ungarn, Polen

Der Rechtspopulismus und der Nationalpopulismus
gehören in erster Linie zum letzten Aufbäumen gegen die objektiv bedingte Globalisierung und die Liberalisierung. Wir erleben gegenwärtig nach dem Scheitern Trumps , des Idols aller Rechtspopulisten und Nationalpopulisten den allmählichen Niedergang dieser brandgefährlichen Phänomene. Stern, Zeit (10.12.20)
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EU-Gipfel: Ein Stoppschild für die Autoritären
Im Streit mit Ungarn und Polen hat die EU ihre Werte durchgesetzt. Was aussieht wie ein Kompromiss, ist in Wahrheit eine Kapitulation der Nationalpopulisten.
Ein Kommentar von Matthias Krupa
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Die autoritären Bäume wachsen nicht in den Himmel. Endlich müssen die Herrscher Ungarns und Polens begreifen, dass die EU nicht einfach eine Wirtschaftsunion, sondern in erster Linie eine Wert-Union ist, d.h. auch Rechtsstaat und Gewaltenteilung.
Wenn es ihnen nicht passt, können sie jederzeit die Organisation verlassen.
Auf alle Fälle kann die Bauernschläue nach der Art »Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass« nicht zur Anwendung kommen. . Es gilt vielmehr der im Kultur- und Rechtskreis des Westens wohlbekannte Grundsatz der Gegenseitigkeit ( “do ut des : ich gebe Dir, du gibst mir).
Zeit (11.12.20)

Trump und die Wissenschaft, Niederlage, Demütigung

Trump als Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung
Als Thema für eine Doktorarbeit würde ich z.B. vorschlagen “Die Trumpologie als die Theorie von dem Trumpismus”.oder “Der Trumpismus aus Sicht der Psychologie, der Soziologie und der Politologie, Eine transdisziplinäre Untersuchung”, oder ” Dimensionen des Trumpismus, Ein Beitrag zur Grundlegung der Trumpologie, Eine interdisziplinäre Studie”, FAZ, Stern (10.12.20)
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Donald Trump: Oberstes Gericht weist Klage gegen US-Wahlausgang ab
Führende Republikaner wollten die Abwahl von Donald Trump mit einer Klage vor dem Supreme Court verhindern. Dieser Versuch ist nun gescheitert.
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Niemals wird das Oberste Gericht das Ergebnis demokratischer Wahlen (WILLE des VOLKES) zu Gunsten des Paranoiden Trump zunichte machen. Eins bleibt aber übrig: Das Fehlen eines Demokratie- und Rechtsstaatsbewusstseins bei Trump und seiner republikanischen Hammelherde. All dies schadet dem internationalen Ansehen der USA, die dabei sind, auf das Niveau der „Dritten Welt“ herab zu sinken. Dabei verdienen die “Rechtsanwälte” tiefste Verachtung. Zeit (12.12.20)
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Trumps Schlappe beim Obersten Gericht

Die Staatsanwälte werden über ihn und seine Sippe herfallen und sie in der Luft zerfetzen. Nach seinem Theaterreifen Auftreten im Sinne von politischen events wird der one man show eine regelrechte Tragödie erleben. Zeit (12.12.20)

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“Donald Trump halte ich für einen ungebildeten, unflätigen und unfähigen Lackaffen. Verlogen, selbstverliebt, ohne politische Urteilskraft, ohne menschlichen Anstand und ohne den Sprachglanz, den ein Staatsmann haben sollte. Ein dümmlicher, überheblicher Narziss.” Theo Sommer, Fünf vor acht / Donald Trump: Ungebildet, unflätig und unfähig , Zeit (22.12.20)

AfD und Corona

AfD: Parteitag aus Prinzip
Eine Halle, 600 Delegierte: Trotz konstant hoher Neuinfektionen hält die AfD in Kalkar einen Präsenzparteitag ab. Eine wohlkalkulierte Provokation
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Und so tritt in Aktion
die quasi faschistoide Provokation,
leider in Perfektion.
Ansonsten hat die AfD keine essentiellen Gedanken,
dies kann man wohl sagen ganz unbefangen.
Man könnte dieses fast braune Phänomen in die
Wüste verbannen
und für immer verdammen.
Diese “Partei” hat in ihrer DNA die Destruktion. Sie würde am liebsten die freiheitlich-demokratische Ordnung durch eine autoritäre Herrschaftsausübung (die Höckes lauern in den Startlöchern) ersetzen und so den Boden für einen neubraunen Totalitarismus vorbereiten. Zeit (27.11.20)
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Es ist lange unbestritten, dass die AfD -Granden von einem autoritären – System a la Putin ziemlich intensiv träumen. Gegenwärtig heucheln sie lediglich die Treue zu der freiheitlich – demokratischen Verfassung vor.
Vielleicht träumt Putin von der Übertragung seines autoritären Herrschaftsystems durch die AfD auf Deutschland ? Zeit (8.12.20)
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AfD gegen die Maskenpflicht, Klage abgewiesen
Die AfD lebt von Populismus der Seifenblasen und von gezielten bösartigen Provokationen. Sie möge weiterhin die wohlbekannte Selbstzerfleiscung betreiben. Sie hat eigentlich keine Zukunft. FAZ (10.12.20)

Matriarchat – Patriarchat, Frauen – Männer

Matriarchat – Patriarchat, Frauen – Männer
(Sehr viele Frauen in der Biden – Regierung vorgesehen)
Erst vor etwa 5500 Jahren ist das Matriarchat (im Orient) beendet worden. Danach begann der Siegeszug des Patriarchats. Gegenwärtig erfolgt eine gewisse ausgleichende Gerechtigkeit. Dies findet vorwiegend in Ländern mit protestantischer Tradition statt, während mit Abstand die Katholiken folgen, die Orthodoxen wiederum sind sehr patriarchalisch ausgerichtet. So ist ihre allseitige Rückständigkeit besser zu verstehen.
Männer, die vor den Frauen Angst haben, werden nicht nur von intellektuellen (z.B. sehr ausgeprägt bei Trump) oder sexuelle Problemen geplagt, d. h. sie sind den Frauen en general sexuell nicht im Geringsten gewachsen. Zeit (1.12.20)

Libysche Tragödie

ie libysche Tragödie
1.Natürlich war Gaddafi ein (Operetten-)Diktator, was im Orient gang und gäbe ist. Er garantierte immerhin in seinem Staatsgebilde mit den zahlreichen Stämmen und Ethnien eine gewisse politische und soziale Stabilität. Gaddafi sorgte ferner gegen Bezahlung von ca.30 Mill. Dollar jährlich seitens der EU ferner dafür, dass keine Flüchtlinge illegal über die libysche Küste nach Italien kamen. Nach seinem Sturz brachen bekanntlich alle Dämme.
2. Frankreich und das Vereinigte Königreich allerdings, geleitet von eigenen ökonomischen Interessen (vorwiegend das Erdöl in Ost-Libyen ) intervenierten völkerrechtswidrig und stürzten ihn. Hierdurch entstand das große Chaos, die politischen, ethnischen und andere Konflikte traten offen zu Tage, und insgesamt ist das ganze Land ins Unglück gestürzt worden.
3. Wussten denn die Regierungschefs in den genannten Ländern nicht, dass das libysche Staatsgebilde sich auf keine einheitliche Nation und infolgedessen auf kein entwickeltes Nationalbewusstsein stützt, und dass es in Libyen mehrere selbstsüchtigen Ethnien und Stämme gibt? Hatten sie denn keine Fachberater, die in der Lage wären, ihnen das ABC über die nordafrikanischen Länder bei zu bringen? Ihre Ignoranz sowie ihre Überheblichkeit ist wahrhaftig durch nichts zu überbieten. Hier ging es eindeutig um neokolonialistische Praktiken.
4. Nach dem völkerrechtlichen Institut der Verantwortlichkeit wäre es gerecht und angebracht, die beiden Staaten Frankreich und das U.K. a) für die katastrophale Lage in Libyen sowie b) für die durch die illegalen gewaltigen und endlosen Flüchtlingsströme über das Mittelmeer entstandenen Schäden vor allem in Italien sowie auch in anderen EU – Ländern zur Verantwortung zu ziehen. In diesen Ländern verhält man sich so, als wäre nichts passiert, bzw. als wäre es selbstverständlich, überall mit militärischer Gewalt und damit extrem völkerrechtswidrig die Regierungen zu stürzen. Gleiches taten übrigens auch die USA gegenüber dem Irak, was zu der bekannten Katastrophe (u.a. Chaos, “Islamischer Staat“etc.) geführt hat.
Das hieße jedoch nicht, die Verantwortung der führenden Politiker und insbesondere der War- Lords in Libyen zu übersehen. Letzten Endes aber geht es um das Verhältnis von Ursache und Wirkung.
5. Seit dem Siegeszug des Patriarchats vor ca.5500 Jahren im Orient spielen die Frauen eine nur untergeordnete Rolle. Ihre Unterdrückung ist regelrecht archaisch. Von daher sind jene wenige Frauen zu bewundern, die sich mutig auflehnen und für ein Minimum an Rechten kämpfen. Leider ist allerdings dieser Kampf in den orientalisch- islamischen Gesellschafen zum Scheitern verurteilt.
Prof.a.D., Dr.Dr.sc.,Dr.habil., Völkerrecht, Theorie der internationalen Beziehungen, Rechtsphilosophie
Zeit (1.12.20)

DDR-Bürgerrechtler

DDR-Bürgerrechtler: Vom SED-Gegner zum Corona-Leugner
von Gabor Halasz
Sie haben Widerstand geleistet, die Diktatur gestürzt, saßen im Stasi-Knast. Niemand muss ehemaligen Bürgerrechtlern und Dissidenten die DDR erklären. Und doch ziehen einige von ihnen heute Vergleiche: Sie sehen Deutschland auf dem Weg in eine neue DDR, sind wieder in der Opposition – und die steht weit rechts
Dieses Thema im Programm:
Das Erste | Panorama | 26.11.2020 | 22:00 Uhr
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Meine Meinung : Die betreffenden Politiker gehen leider von Utopien und vom Absoluten aus. Es gibt jedoch in der Realität weder eine absolute Demokratie, noch eine absolute Wahrheit, noch eine absolute Gerechtigkeit, noch eine absolute Gleichheit. Es empfiehlt sich daher ein Minimum an Realismus sowie das aristotelische Mesotes – Prinzip und dessen lateinische Variante „aurea mediocritas“.Also „Meden agan“ («Μηδέν άγαν»): „Nichts übertreiben“, an den Tag zu legen.

Biden, Regierung

Biden`s vorgesehene Regierung
Dem fürchterlichen Alptraum folgt die berechtigte Hoffnung
1.„Interessen bestimmen das Handeln von Menschen und Nationen“ (Hegel). Aber eine Supermacht hat schon per definitionem ihre eigenen und besonderen Interessen.
2. Der Trumpsche Alptraum ist, Gott sei Dank; bald beendet. Nach den unzähligen Tabu-, ja Zivilisationsbrüchen wird in den USA die erhoffte Normalität wieder zurück kehren. Es gibt für die gesamte Menschheit Grund, sich zu freuen, wenn auch etwas vorsichtig.
3. Die Professionalität und generell die hohe Qualität der neuer Riege ist beeindruckend, fast atemberaubend.
4. Allein die Zuwendung zum Multilateralismus ist ein unschätzbarer Gewinn und mutet hoffnungsvoll an. Gerade in der Epoche der Globalität stellt er die conditio sine qua non für die sukzessive Lösung der globalen Herausforderungen.
Zeit (2.12.20)

Trump, Selbstbegnadigung ?

Selbstbegnadigung Trump`s
In den USA sind die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und insbesondere die Gewaltenteilung unzureichend entwickelt. Infolgedessen können die USA niemals als Vorbild im Kulturkreis des Westens fungieren.
Kurz und bündig: Eine Selbstbegnadigung wäre ein Verfassungs-, Kultur-, und Zivilisationsbruch. Die USA würden ferner wie eine Bananen-Republik da stehen. Zeit (4.12.20)

Bayern, Abstammung

Bayern, Abstammung teilweise von Syrern ?
In der Zeit des Imperium Romanum waren mehrere Tausend Legionäre, gefürchtete Bogenschützen aus Syrien stationiert. Nach dem Zusammenbruch des Imperiums sind sie dort geblieben und haben sich mit den Keltogermanen vermischt. Es fällt auf, dass vor allem in den Gebirgsgegenden Menschen leben, die wie Araber aussehen. Es sei u.a. auf den Politiker Weigel hingewiesen (Physiognomie, Augenbrauen). Zeit (25.11.20)

Slawen In Nord-Mazedonien und die Bulgaren

Interview
«Bulgarien spielt regionalpolitisch mit dem Feuer», sagt der Historiker Ulf Brunnbauer zu dem Geschichtsstreit, der Nordmazedonien die EU-Perspektive versperrt
Bulgarien und Nordmazedonien streiten darüber, ob es eine eigene mazedonische Sprache und Identität gebe. Das wirkt skurril. Doch der Konflikt hat sicherheitspolitische Implikationen.
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Anbei meine eigene Quelle unter meinem vollständigen griechischen Namen :
Eine neutrale Sicht :
Es geht um die unterschiedliche Ethnogenese der Slawomazedonen in Nord-Mazedonien und der Bulgaren.
Slawen in Nordmazedonien
In erster Linie handelt es sich um Nachfahren von Bulgaren aus der Zeit des Mittelalters. Daher ist ihre Sprache fast die bulgarische kirchliche Sprache , wie sie im Mittelalter gesprochen wurde.
Aber dieses Gebiet war vor der Ankunft der Bulgarischen Eroberer keine terra nullius, weil dort bereits Südslawen, genauer eine Mischung von Südslawen, Thrakern ( mittlerer und östlicher Teil) und Illyrern ( Dardaner, westlicher Teil) sowie im südlichen Teil auch Griechen lebten. Im späten Mittelalter kamen noch Albaner, die heute 30% der Gesamtbevölkerung ausmachen mit wachsender Tendenz sowie Türken und Zigeuner hinzu. Somit besteht ethnologisch zwischen den Bulgaren und den heutigen Bewohnern Nord Mazedoniens ein großer Unterschied. Schlu-folgerung: Die heutigen Mazedonen in Nord Mazedonien sind weder Serben, noch Bulgaren, sondern eine eigenständige komplexe polyethnische Einheit. Aus der Sicht des Völkerrechts ist diese Multiethnie Träger des Selbstbestimmungsrechts. Aus der Sicht des Staatsrechts handelt es sich um ein Staatsvolk. Somit kann konstatiert werden, das natürlich eine einheitliche Staatsangehörigkeit besteht und zugleich mehrere partielle ethnische Zugehörigkeiten existieren (z.B. Staatsangehörigkeit Nord Mazedonien und Ethnie Slawe, Albaner oder Türke etc.).
Ethnogenese der Bulgaren
Die heutigen Bulgaren sind Nachkommen einer Mischung vieler Völker und Ethnien: Proto-Europäer, aus dem Paläolithikum und dem Mesolithikum, Bauernvölker aus dem Nahen Osten im Neolithikum, Indoeuropäische Thraker vor allem Odrysen, Altgriechen, Römer, Slaven ( ihre Sprache hat sich durchgesetzt), Hunnen (von ihnen stammt das Ehnonym), Türken (bulgarische Historiker sprechen von ilamisierten Bulgaren (Pomaken), Zigeuner. Bis etwa Anfang der 80er Jahre wurde nur die slawische Komponente beonders unterstrichen , danach die thrakische, en passant erwähnt, jedoch der hunnische Anteil wird verdrängt.
Quelle :Παναγιώτης Δημητρίου Τερζόπουλος, Εγκυκλοπαιδική και Κοινωνική Μόρφωση, Εκλαϊκευμένα, Δεύτερος Τόμος, GlobeEdit, ISBN : 978-620-0-61339-4, 2020 300 P., p.115 ss.   Neue Zürcher Zeitung (29.11.20)

Berg Karabach

Russland, Berg Karabach, Beendigung der Kämpfe
Man muss Russland für die Vermittler-Funktion gemäß Artikel 33 der UNO-Charta gratulieren. Das ist hohe Diplomatie.
Der russisch-armenische Beistandspakt beschränkt sich nach Völkerrecht und speziell nach dem Internationalen Vertragsrecht natürlich auf das armenische Territorium, während Nagorny Karabach ebenso nach Völkerrecht integraler Bestandteil des Staates Aserbaidschan ist. Noch mal: Die aserbaidschanische Armee hat auf eigenem Territorium gekämpft.
All dies hat mit einer möglichen russisch-türkischen Konfrontation nichts zu tun. Cui bono eigentlich?
Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung (10.11.20)
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Konflikt um Bergkarabach : Armenien und Aserbaidschan einigen sich auf Waffenruhe
Die Kämpfe in Bergkarabach sollen am Samstagmittag ausgesetzt werden. Kurz vor Inkrafttreten der Waffenruhe sind nun Raketen auf die Hauptstadt geflogen.
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Ich bin zwar kein Freund Putins, aber in diesem konkreten Fall verdient Russland höchste Anerkennung, denn sie wird tätig nach der Vermittlung -Akzeptanz seitens beider Konflikt-Parteien. Dies entspricht vollauf dem Artikel 33 der UNO-Charta (Friedliche Streitbeilegung, als ein grundlegendes Völkerrechtprinzip).
Zugleich wird deutlich gezeigt, dass der große diplomatische Verlierer Erdogan ist, der von Anfang an die Minsk-Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die von Russland, den USA und Frankreich angeführt wird verleumdet , Baku gegen Armenien aufgehetzt und den Krieg systematisch angeheizt hat, offenkundig von der falschen Prämisse ausgehend, in die Vermittler-Gruppe aufgenommen zu werden und als Player in dieser komplizierten Region aufzutreten.
Es hat sich erneut bestätigt, dass die Türkei nach dem Hinauswurf des Völkerrechtlers Achmet Davutoglu nicht mehr imstande ist, eine erfolgreiche Diplomatie zu betreiben. Zeit (10.10.20)

Huntington,”Kampf der Kulturen”

Zu
Huntington, Samuel, Kampf der Kulturen Orig. Clash of Civilizations, New York 1996) München Wien 1997
S. Huntington war weder Spezialist für die Theorie de innternationalen Beziehungen noch Völkerrechtler, sondern in erster Linie ein Kulturtheoretiker. Seine hese vom „Zusammenstoss der Kulturen“ ist daher so einseitig, dass Vertreter den genannten Wissenschaftsgebiete sie ad absurdum geführt haben. Heute spricht niemand mehr von der These Huntingtons. Es gibt sogar eine umfangreiche Schrift von H. Müller mit dem Titel Das Zusammenleben der Kulturen, Ein Geenentwurf zu Huntington, Frankfurt 1998.
Heute spricht niemand mehr von der These Huntingtons.
Mit Huntigton haben wir uns schno befasst (Panos Terz, Die Völkerrechtstheorie, Versuch einer Grundlegung in den Hauptzügen, Pro theoria generalis Scientiae Iuris inter Gentes, in: Papel Politico, 2006/11/2, S.683-737. hrsg, von der Facultad de Ciencias Politicas y Relaciones Internacionales , Pontificia Universidad Javeriana sowie ISBN: 978-620-0-27090-0, 2019 :
„Kulturelle Unterschiede sind niemals originäre, sondern nur zweitrangige Konfliktursachen gewesen.Weil die Religion in gewisser Hinsicht zur Kultur gehört, ist mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass sich aus der Religion nicht zwangsläufig die Gewalt ergibt. Vielmehr ist es eher so, dass die Politik die Religion instrumentalisiert und in der Gegenwart ziemlich unreligiös missbraucht wird. Der islamistische Terrorismus z.B. ist kein „Kampf der Kulturen“, sondern das Werk fanatischer Islamisten, d. h. in concreto, Anhänger eines irrationalen Politischen Islam. Die Islamisten stellen eine verschwindende Minderheit der größtenteils friedliebenden Moslems dar. Anders hätte es ausgesehen, wenn islamische Staaten Terrorakte begangen hätten. Dann hätte Huntington recht. Die Arabische Liga hat aber gleich nach dem Massenmord vom 11. September 2002 höchstoffiziell klar gestellt, „dass sie es nicht hinnimmt, dass Terrorismus mit dem Islam in Verbindung gebracht wird“.
Es gibt einen weiteren Grund, warum die seltsame These vom „Kampf der Kulturen“ weder überzeugend noch stichhaltig, geschweige denn wissenschaftlich seriös ist. Der erste Schritt des Wissenschaftlers ist, zunächst die Welt genauer zu beobachten, also sie soziologisch zu betrachten, d. h. erkenntnistheoretisch,
sie adäquat zu widerspiegeln, sonst käme es zu einer verzerrten Widerspiegelung, was auf große ideologische sowie auf Mentalitätsprobleme des Betrachters zurück zu führen wäre. Aus einer völlig unvoreingenommenen objektiven und damit gerechten Beobachtung der wichtigsten Kultur- und Rechtskreise wie z. B. des abendländischen, des islamischen, des konfuzianischen und des hinduistischen, ergibt sich die berechtigte Feststellung, dass es keinen „Kampf der Kulturen“ gibt, es sei denn im Kopf Huntingtons.
Das Gegenteil ist der Fall: Staaten, die diesen Kultur- und Rechtskreisen angehören, leben friedlich nicht etwa neben-, sondern miteinander und kooperieren
untereinander. Dieser Zustand entspricht aber dem Inhalt und Wesen der friedlichen Koexistenz zwischen den Staaten unterschiedlicher Kultur- und Rechtskreise. Hieraus folgt konsequenterweise, dass das heutige Völkerrecht nicht nur ein Ius pacis, Ius cooperationis und Ius progressionis, sondern auch ein Ius coexistentiae ist.
Die Kassandra-Rufe und die fast Paralogismen Huntingtons, sind somit – erkenntnistheoretisch betrachtet – eine völlig verzerrte Widerspiegelung der Realität in der gegenwärtigen Welt.“ Zeit (22.10.20)

Kommentare

Juden, Wissenschaftliche Erfolge

Wissenschaftliche Erfolge der Juden in der Welt
Etwa 30% der 87 deutschen Nobel-Preisträger waren Juden. In der ganzen Welt haben jüdische Wissenschaftler, obwohl die Juden nur 0.2 % der Weltbevölkerung ausmachen, über180 Nobel-Preise erhalten (54 in der Physik, 55 in der Medizin, 27 in den Wirtschaftswissenshaften, 15 in der Literatur und 9 Friedens-Nobelpreise. Ferner 54 % der Schachspieler sind Juden. In den USA haben jüdische Literaten 54 % der Pulitzer-Preise und 37% der Oskar-Preise erhalten Nebenbei sei auch genannt, dass der Facebook –Chef Zuckerberg jüdischer Abstammung ist. Desweiteren sei darauf verwiesen, dass über 60% der leitenden Kräfte im US-Außenministerium amerikanische Juden sind. Hierfür gibt es mehrere Gründe, die ich an der Uni bei der Ausbildung künftiger Diplomaten aus 70 Ländern erwähnt habe. Wir haben uns damit jahrzehntelang systematisch befasst.
Ich wollte eigentlich meine Bewunderung zum Ausdruck bringen, Nicht mehr. Hoffentlich bin ich jetzt verstanden worden.
Wiener Zeitung (12.11.20)

Handelsabkommen von 15 asiatisch-pazifischen Staaten

Handelsabkommen von 15 asiatisch-pazifischen Staaten
Die Bedeutung des RCEP ist vielschichtig:
a) Es entspricht dem Geist der Zeit (Globalisierung) und damit der Vernunft.
b) Die betreffenden Staaten verwirklichen das völkerrechtliche Grundprinzip der Friedlichen internationalen Zusammenarbeit auf der Basis des gegenseitigen Interesses und Nutzens.
c) Dieses ist Ausdruck hoher Diplomatie und kann als das Gegenteil der egoistischen, infantilen und lächerlichen Lösung „America first“ betrachtet werden.
d) Das abkommen kann den Frieden und die Sicherheit der Mitgliedslände und allgemein der betreffenden gewaltigen Region gewährleisten. Also Frieden durch freien Handel. Für die USA sind solche Gedanken böhmische Dörfer.
e) Durch das Abkommen erfolgt eine große Zunahme der Bedeutung der Mitglieder sowie der asiatisch – pazifischen Region.
f) Das Abkommen unterstreicht die zunehmende Bedeutung Chinas als der zweiten Supermacht in status nascendi (im Entstehungsprozess).
g) Das Abkommen zeigt unmissverständlich, dass die von den USA betriebene Dämonisierung Chinas wirkungslos ist.
h) Durch das Abkommen werden die USA und die EE letzten Endes objektiv deklassiert.
Man kann den asiatischen Staaten zu diesem ohne Zweifel historischen Abkommen gratulieren und ihnen viel Erfolg wünschen. Zeit (16.11.20)
1 Kommentar

EU, Polen und Ungarn

Hahn (EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn über Corona-Hilfen und das neue Billionenbudget der Europäer : “Für die Abstimmung über diesen Rechtsstaatsmechanismus braucht es nur eine qualifizierte Mehrheit. Ein Veto hier einzulegen ist also nicht möglich. Für das Gesamtbudget braucht es allerdings Einstimmigkeit. Ich glaube aber, dass Ungarn bald zustimmen wird, schon im eigenen Interesse.”
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán will nicht akzeptieren, dass Zahlungen aus Brüssel an die Einhaltung rechtsstaatlicher Kriterien gekoppelt sind. Zusammen mit Polen droht Ungarn nun die Einigung über den mehrjährigen Finanzrahmen der EU und den Wiederaufbaufonds zu blockieren.
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“Interessen bestimmen das Handeln von Menschen und Nationen” (Hegel, übernommen dem Wesen nach von dem materialistischen altgriechischen Philosophen Epikur (Επίκουρος, Συμφέρον). Von Hegel hat es Lenin übernommen. Also Interessen und nicht die Ideologie sind die bestimmende Grundlage der Entscheidung.Zeit (19.11.20)
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Wie kann man Polen und Ungarn als Klotz am Bein der EU los werden ?
Aus Sicht der allgemeinen Vertragstheorie wäre es durchaus möglich, dass 25 Staaten die EU verlassen und das Ende der Organisation erklären. Kurz danach wird die EU ohne Polen und Ungarn erneut gegründet. Polen könnte übrigens ohne weiteres als 51. Bundesstaat den USA beitreten. Hierüber würde sich zwar Russland nicht freuen, aber was soll das. Für Ungarn würde dann der Gang nach Canossa übrig bleiben.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (27.11.20)
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Polen und Ungarn, die EE – Sorgenkinder
Polen und Ungarn stellen nach meinem Dafürhalten Klotz am Bein der EE dar. Man muss Wege schaffen, um sie hinaus zu werfen, denn mit solchen Staaten wird es keine Weiterentwicklung der Organisation geben.
Sie sind doch EE-Mitglied nur wegen den finanziellen Vorteilen geworden. Ihnen ist der uralte westliche Grundsatz der Gegenseitigkeit ( bei den Römern: do ut des) völlig unbekannt. Zeit (13.11.20)

Afrika, Bürgerkriege

Immer wieder Bürgerkriege im Subsaharischen Afrika Warum ?
Der eigentliche Grund ist der folgende : Während in Europa sich zuerst die Nationen heraus gebildet haben, die sich eigene NATIONALSTAATEN auf der Basis des Nationalbewusstseins schufen, erfolgte in Afrika der umgekehrte Weg : Staatsbildung ohne vorausgegangene Herausbildung der Nation, also bei fehlendem Nationalbewusstsein und nur auf der Grundlage des hochentwickelten STAMMES – Bewusstseins. Die Nationen entwickeln sich, wenn ausnahmsweise alles gut läuft, innerhalb des Staates. Dabei fehlt das Nationalbewusstsein, deswegen existiert auch kein Staatsbewusstsein. Gegenstand meiner Uni -Vorlesungen. Neue Zürcher Zeitung (20.11.20)

Querdenker, Verschwörer

Verschwörer und Plebs (Ochlos)
Im 6. Jh. v. Chr. gab es in Ionia (heutige West-Türkei, erstes Zentrum der altgriechischen Kultur und Wissenschaft) harte Klassen Auseinandersetzungen. Dies veranlasste den Dialektiker und Philosophen Heraklit (Ηράκλειτος) zu folgender Feststellung: “Der Edle kümmert sich um seine Bildung, und die Masse des Volkes frisst wie das Vieh”.
Er war übrigens kein Aristokrat, sondern gehörte zu den Demokraten. Wiener Zeitung (21.11.20)
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“Querdenker”
Bevor man quer denkt, mus man zuerst das logische Denken lernen und beherrschen, denn Hirnlosigkeit und “Querdenken” bilden eine contradictio in adjecto (Widerspruch in sich). FAZ (26.11.20)

Biden, USA als “Führungsmacht”

Biden : USA wieder als “Führungsmacht”
Klarstellung: Sowohl aus Sicht des Völkerrechts, als auch aus Sicht der Theorie der internationalen Beziehungen ist eine “Führungsrolle” der USA weder gerechtfertigt , noch nötig. Ohnehin haben diesbezüglich die zweite Supermacht in statu nascendi China und die militärische Supermacht Russland ein Wörtchen mitzureden.
Die USA könnten sich endlich aktiv an der Lösung der globalen Herausforderungen beteiligen. Eine Gegenüberstellung hingegen USA – China würde zu einem hochtoxischen neuen Kalten Krieg führen. In einem solchen Fall sollte Deutschland eine NEUTRALE Position beziehen. Auf alle Fälle soll verhindert werden, dass Deutschland weiterhin ein Vasall der USA bleibt.
Zeit, Stern (25.11.20)
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USA – China , “Gleichgewicht des Schreckens”?
Klarstellung: Die möglichen Auseinandersetzungen werden nicht militärischen, sondern ökonomischen, hochtechnologischen und diplomatischen Charakters sein, denn China ist ebenso wie die USA eine Atom – Macht. Es wird eher zu einer neuen Variante des “Gleichgewichts des Schreckens” kommen. Siehe hierzu ausführlicher Gleichgewichtstheorie, ISBN: 978-620-0-44488-2, 2019. Zit (26.11.12)
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Kamala Harris (designierte Vizepräsidentin der USA)
Tochter eines Wirtschaftsprofessors und einer Ärztin.
Möglicherweise die künftige US-Präsidentin (Studium in Wirtschafts-. Rechts- und Politologie-Wissenschaften, Staatsanwältin, Justizministerin, Senatorin, hochintelligent, schlagfertig, eloquent, dynamisch, gebildet, ausgeglichen, kulturvoll ). Trump wollte seine Tochter Ivanka auf dieses Amt vorbereiten !!! Süddeutsche Zeitung (8.11.20)
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USA China, Supermächte
Klarstellung : Nach der Theorie der internationalen Beziehungen gibt es zwischen den Staaten kaum Freundschaft, sondern handfeste INTERESSEN (Vorteil) und zwar als höchster Ausdruck gemeinsame Interessen. Dies stellte klar bereits der materialistische griechische Philosoph Epikur (Επίκουρος, Συμφέρον) klar. Der deutsche Philosoph Hegel wiederholte Epikur : In den Beziehungen zwischen Menschen und Nationen herrschen Interessen vor.
Nach dem Zusammenbruch des “realen Sozialismus” und mit ihm der Supermacht UdSSR, können die USA als die einzige Supermacht in der Welt schalten und walten, wie es ihnen belieb . Jedoch mit dem Aufkommen der zweiten Supermacht in statu nascendi Chinas ist es mit dieser Herrlichkeit bald vorbei. Es ist kaum anzunehmen, dass nach einigen Jahren die USA dieser Konkurrenz gewachsen sein werden. So sind die fast neurotischen Reaktionen der USA unter Trump auf alles, was China betrifft, zu verstehen.
Letzen Endes wird es erneut zu einer bipolaren Welt und zu einem “Gleichgewicht des Schreckens” kommen. Europa könnte als “Zünglein an der Waage” fungieren. Zeit (21.10.20)
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USA, China, westliche Verbündete
Alles läuft auf einen kalten Krieg zwischen den USA und China hinaus. Die USA werden alles tun, um zu verhindern, dass China sich auch militärisch zu einer Supermacht, international zu der zweiten, entwickelt Es ist kaum anzunehmen, dass dies ihnen gelingen wird. Dennoch die USA benötigen natürlich im eigenen Interesse treue Verbündete. Zeit (25.11.20)
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Muslime in Deutschland , Integration ? Türkei, Erdogan

Gastkommentar von Hamed Abdel-Samad
Die Islamverbände erzählen den Politikern Märchen
Der politische Islam arbeitet in Europa mit der gleichen Taktik, die den Islamisten in der Türkei zur Macht verholfen hat: Schleichend unterwandern Islamisten die staatlichen Strukturen.
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Hamed Abdel-Samad verfügte schon als Kind KRITISCHES Denken, was im gesamten Islamischen Kulturkreis spätestens seit dem Fanatiker und großem Feind der Ratio Al Chasali (11.Jh.) selten anzutreffen ist. Deswegen ist heute dieser Kulturkreis, verglichen mit den anderen wie z.B. mit dem Konfuzianischen, dem Hinduistischen und vor allem mit dem Westlichen hoffnungslos zurück geblieben: AGONIE in Wissenschaft (wo sind ihre Nobelpreisträger und ihre eigenen Hochtechnologien?), Kultur, Bildung, Staatswesen, Ökonomie, Verwaltung etc. etc. Nur im Bevölkerungswachstum sind sie Weltmeister. Hieraus ergeben sich für die gesamte Menschheit große Probleme.
Schlussfolgerung: Die Islamverbände sind dem Wesen nach ein Trojanisches Pferd der Islamisten. Unter Umständen könnten sie sich sogar in eine gefährliche Fünfte Kolonne islamischer Staaten verwandeln. Neue Zürcher Zeitung (26.11.20)
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Islamische Religion als Integrationshemmend
Hier geht es nicht um den Hinduismus oder um den Buddhismus, sondern nur um den Islam. Die “Religion als Mittel der Integration” stellt in diesem Falle wahrhaftig eine contradictio in adiecto dar. Sie ist im Gegenteil IntegrationsHEMMEND. Es sei denn, die Muslime sind endlich bereit, die Priorität der Vernunft vor dem Glauben sowie die Priorität der liberal-demokratischen Verfassung vor dem Gottes -”Gesetz” anzuerkennen.
Also die Muslime sollten sich von ihrem theokratisch-mittelalterlichen Menschen- und Gesellschaftsbild verabschieden und sich an die westliche Gesellschaft im Sinne der Integration (nicht Assimilation) anpassen, andernfalls gibt es keinen vernünftigen Grund, dass sie weiterhin in den westlichen Gesellschaften leben. Neue Zürcher Zeitung (17.11.20)
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Ein Türke mit seiner Frau und ein Grieche als Vorreiter des Kampfes gegen das Corona-Virus
Biontech und Pfizer : Der Impfstoff-Erfinder und sein amerikanischer Partner
Biontech-Vorstandschef und Gründer Ugur Sahin Bild: Reuters
Die Welt kann seit Montag auf einen wirksamen Impfstoff hoffen. Er ist in den Laboren von Biontech und seinem Vorstandschef Ugur Sahin entstanden. Pfizer-Kollege Albert Bourla ist sein Verbündeter.
Der Chef der Firma Pfizer ist ein griechischer Wissenschaftler in den USA jüdischer Herkunft aus Thessaloniki (Nackomme sephardischer Juden, die von den Spaniern im 15. Jh. vertrieben wurden . Der osmanische Sultan hat sie mit offenen Armen empfangen und wies ihnen die Stadt Thessaloniki (damals Salonika) zu. Das dürfte für die türkischen Freunde von besonderer Bedeutung sein. FAZ (10.11.20)
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Islamische Studierende und die Methodologie
Ich hatte Jahrzehntelang Studenten und Doktoranden aus vielen muslimischen Ländern. Sie tickten wahrhaftig anders. Dies war für mich der eigentliche Grund, mich mit ihrer Religion, Tradition und Geschichte genau zu befassen, um sie sie besser verstehen zu können.
In der Methodologie der wissenschaftlichen Forschung waren sie am Anfang allen anderen Studierenden hoffnungslos unterlegen. Letzten Endes konnten sie nach sechsjähriger Ausbildung speziell in der wissenschaftlichen Mehodologie ihre Doktorarbeit im Völkerrecht mit magna cum laude verteidigen.Zeit (6.11.20)
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Islamischer Kulturkreis, Spekulatives Denken, Fehlende Vernunt
Im islamichen Kulturkreis besitzt der Glaube gegenüber der Vernunft absolute Priorität. Dies ist der Hauptgrund, dass viele Muslime nach westlichen Kriterien archaisch, auf alle Fälle nicht ganz logisch denken. Man nennt dieses Phänomen spekulatives Denken.
Die Vernunft als das jus rationis ist Errungenschaft der europäischen Aufklärung, die sich auf den LOGOS der altgriechischen Philosophen stützt.
Es geht also nicht nur um unterschiedliche, sondern darüber hinaus um entgegengesetzte Traditionen.
Den wichtigsten Philosophen des islamischen Mittelalters so dem Syrer al Farabi (10. Jh.),dem Perser Ibn Sina (Avicena,11. Jh.) dem Arabo-Andalusen Ibn Ruschd (Averroes,12.Jh.) war aus dem systematischen Studium der Schriften des Aristoteles die Vernunft wohlbekannt, aber es gab auch einem großen Feind der Vernunft, den Perser Al Ghasali (12. Jh. .Jh.).
Interessant dürfte die Auseinandersetzung zwischen Ibn Ruschd („Über die Vernunft“) und (Al ghasali („Zerstöung der Vernunft“ ) und wieder Ibn Ruschd („Zerstörung der Zerstörung der Vernunft“). Letzen Endes konnte sich der Begründer des islamischen Fundamentalismus Al Ghasali (git alsHeiliger) durchsetzen. Er hat dafür gesorgt, dass die Vernunft im islamischen Kulturkreis für immer verschwunden ist. Damit hängt das spekulative Denken mit verheerenden Folgen zusammen. Zeit (5.11.20)
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Keine Kritik am Islam
Der islamische Kulturkreis betrachtet en general Kritik als etwas Feindliches und speziell Kritik an der Religion als Verbrechen (Blasphemie). All dies stützt sich auf die absolute Priorität des (fanatischen) Glaubens gegenüber der Ratio und der Vernunft. Der gesamte islamische Kulturkreis hat die Moderne (AUFKLÄRUNG) verpasst. Dieser Kulturkreis kann also als rückständig, mitunter auch als archaisch betrachtet werden. Somit birgt er viele Gefahren in sich. Es ist also kein Wunder, dass die Integration von Muslimen im Allgemeinen nicht möglich ist. Neue Zürcher Zeitung, Süddeutsche Zeitung (27.10.20)
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Die Irrationalität orientalischer Provenienz
stützt sich auf die absolute Priorität des Glaubens gegenüber der Ratio. Die islamischen Länder haben bekanntlich die MODERNE völlig verpasst. Dem entsprechen vollauf die meisten Politiker und Staatsmänner in den orientalischen Ländern. Es herrschen weitestgehend Spekulation und Irrationalität vor. Es handelt sich also nicht um “kulturalistische Stereotypen”. Vgl. ausführlicher ISBN : 978-620-0-27129-7, 2019, ISBN: 978-620-0-44645-9, 2020, ISBN : 978-620-0-61337-0, 2020 und ISBN : 978-620-0-61339-4, 2020.
Zeit (27.10.20)
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Erdoğan ruft zum Boykott französischer Waren auf
Die Spannungen nach dem Mord an Samuel Paty nehmen zu. Außenminister Maas nennt die Angriffe auf Frankreichs Präsidenten inakzeptabel, Erdoğan spricht von “Faschisten”.
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Ohne Übertreibung, bei dieser primitiven Schimpfkanonade und diesen persönlichen kulturlosen Beleidigungen handelt es sich um ein typisches Beispiel von IRRATIONALITÄT orientalischer Provenienz. Ach somit bestätigt Erdogan, nicht zu Europa zu gehören. Könnte man die Behauptung aufstellen, Erdogan sei dem Wesen ein Moslembruder? Zeit (26.10.20)
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Hasstiraden Erdogans und die Türken in EU-Ländern
Es sei darauf hingewiesen, dass mehr als 70% der in Europa lebenden Türken fanatische Anhänger Erdogans sind. Ist es nicht an der Zeit, dieser unangenehmen Tatsache mehr Aufmerksamkeit zu schenken ? Wenn Erdogan täglich Hasstiraden hält, könnten vielleicht die in EU-lebenden sechs Millionen Türken ihm gegenüber als Druckmittel eingesetzt werden. Die Toleranz darf doch keine Einbahnstrasse sein. Erdogan versteht nicht die hochentwickelte europäische Diplomatie. Zeit (27.10.20)
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Trump, Wahlen
Das parlamentarische Wahlsystem der USA stellt eine Karikatur der eigentlichen Demokratie dar. Infolgedessen können die USA nicht die führende Macht des Westens sein. Wie dem auch sei: Im Falle eines Sieges könnte man davon ausgehen, dass Trump ein autoritäres Herrschaftssystem sui generis etablieren wird.
SDZ (26.10.20)
“Ceterum autem censeo Trumpem esse delendam” (Paraphrase von Cato dem Älteren, bezogen auf Carthago). WZ, SDZ, Stern (26.10.20)
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Türkei
Weil die Türkei aus europäischer Sicht weder die Renaissance, noch die welthistorische Aufklärung, noch die bürgerliche Revolution erlebt hat, gibt es weder das INDIVIDUUM, noch den CITOYEN, noch den richtigen Rechtsstaat, noch die funktionierende Demokratie, noch die echte Gewaltenteilung.
Die Türkei stellt dem Wesen nach eine Karikatur der Demokratie dar und hat infolgedessen in der EU nichts, aber gar nichts zu suchen. Natürlich gibt es als Ausnahme auch Individuen und Staatsbürger, die Freiheiten und individuelle Menschenrechte fordern, sie werden jedoch verfolgt. Zeit (21.10.20)
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Gasstreit im Mittelmeer: Angela Merkel bezeichnet Vorgehen der Türkei als Provokation
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Eine Provokation mach der anderen, bis es keine mehr gibt (Paraphrase von Lucretius Carus, De rerum natura). Wie soll es mit diesem Provokateur und Störenfried weiter gehen ? Vor einigen Tagen sagte er unverfroren u.a.: Wir haben gegenüber unseren Vorfahren die Pflicht, überall zu intervenieren, wenn es in ihren damaligen Gebieten Gewalt gibt. Ist das nun die Erdogan – Doktrin. Somit ist nunmehr der Krieg zum beherrschenden Mittel der Politik geworden. Das ist, mit Verlaub gesagt, Paranoia und Irrationalismus. Zeit (17.10.20)
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Die “beleidigten” Muslime
Ich hatte Studenten und Doktoranden auch aus vielen islamischen Staaten. Oft hatte ich den Eindruck, dass sie darauf warteten, “beleidigt” zu werden. Und jeder trug ein MESSER !. Als ich nach dem Grund fragte, erhielt ich folgende Antwort : “Um mich zu verteidigen, wenn man mich beleidigt”. Letzten Endes geht es um den orientalisch-mittelalterlichen Begriff der “Ehre”. Focus (17.10.20)

EU, NATO, Militärische Anstrengungen

EU, NATO, Militärische Anstrengungen
a) Welcher Staat gefährdet die Sicherheit bzw. die Existenz der EU-Staaten ? Da ist eine rhetorische Frage.
b) Die NATO ist unter bestimmten historischen Bedingungen als politisch-militärische Verteidigungsorganisation geschaffen worden. Es liegt allerdings durch den Zusammenbruch des „sozialistischen Lagers“ ein Wegfall der Geschäftsgrundlage vor, woraus sich die logische Schlussfolgerung ableiten lässt, dass die NATO überflüssig ist, es sei denn man ist auf der Suche nach einem neuen Feind, und der wäre zumindest nach Auffassung der USA, die zweite Supermacht in statu nascendi China. Mir ist nicht bekannt, dass China für die EU eine Gefahr darstellen würde. Im Gegenteil. China hat oft den Wunsch geäußert, die Beziehungen mit der EU auf der Grundlage des gegenseitigen Interesses und Nutzens aufrecht zu erhalten bzw. weiter zu festigen, was dem völkerrechtlichen grundlegenden Prinzip der friedlichen internationalen Zusammenarbeit entspricht.
c) In den internationalen Beziehungen sollten sich die EU-Staaten von ihren eigenen Interessen leiten lassen und sich dabei nicht von anderen Staaten, in erster Linie von den USA beeinflussen lassen. Hierdurch könnte sich die ökonomische Großmacht EU sukzessive zu einem wichtigen Player der internationalen Beziehungen entwickeln.
Selbstverständlich sollte die EU auf der Basis ihrer Autonomie die erforderlichen militärischen Anstrengungen unternehmen, um auch auf diesem Gebiet eine ausreichende Autarkie zu erlangen.
Sollte es zu einer Zuspitzung der Beziehungen zwischen den USA und China kommen, so empfiehlt es sich für die EU als Ausdruck ihrer Autonomie und ihres Selbstbewusstseins, eine neutrale Position zu beziehen. Zeit (26.11.20)

Niqab – Verbot beim Autofahren

Gerichtsbeschluss : Muslimin darf am Steuer keinen Niqab tragen
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Die Religionsfreiheit ist kein absolutes Menschenrecht oder die Menschenrechte sind kein Theater des Absurden
Dieses Urteil ist Ausdruck des common sense (Gesunder Menschenverstand) und entspricht vollauf dem UNO- Übereinkommen über die bürgerlichen und politischen Rechte von 1966 und zwar dem Artikel 18 : (1) „Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Dieses Recht umfasst die Freiheit, eine Religion oder eine Weltanschauung eigener Wahl zu haben oder anzunehmen, und die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Gottesdienst, Beachtung religiöser Bräuche, Ausübung und Unterricht zu bekunden.“
Aber ist die Ziffer 3 unbedingt zu beachten, weil es sich nicht um ein absolutes Menschenrecht handelt : (3) „Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die zum Schutz der öffentlichen Sicherheit, Ordnung, Gesundheit, Sittlichkeit oder der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich sind“.
Eine ganz persönliche Bemerkung: Viele Muslimas und Muslime leben nicht nur in
Parallelgesellschaften, sondern auch in einem Paralleluniversum. Dies ist unbestritten Integrationshemmend.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (26.11.20)

AfD – Parteitag

AfD: Parteitag aus Prinzip
Eine Halle, 600 Delegierte: Trotz konstant hoher Neuinfektionen hält die AfD in Kalkar einen Präsenzparteitag ab. Eine wohlkalkulierte Provokation
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Und so tritt in Aktion
die quasi faschistoide Provokation,
leider in Perfektion.
Ansonsten hat die AfD keine essentiellen Gedanken,
dies kann man wohl sagen ganz unbefangen.
Man könnte dieses fast braune Phänomen in die
Wüste verbannen
und für immer verdammen.
Diese “Partei” hat in ihrer DNA die Destruktion. Sie würde am liebsten die freiheitlich-demokratische Ordnung durch eine autoritäre Herrschaftsausübung (die Höckes lauern in den Startlöchern) ersetzen und so den Boden für einen neubraunen Totalitarismus vorbereiten. Zeit , SDZ (27.11.20
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AfD-Provokation im Bundestag
Immer wieder wird bestätigt, dass die AfD eine antidemokratische Partei nicht allgemein mit ultrarechten, sondern darüber hinaus mit quasi- faschistoiden Tendenzen ist. Die meisten ihrer Mitglieder möchten ein autoritäres System wie in Ungarn, in der Türkei oder sogar in Russland haben. , Focus, Stern, SDZ (19.11.20)
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Die AfD träumt von einem autoritären System in Deutschland, daher sollte sie mit dieser durchsichtigen Heuchelei aufhören. Hinzu kommt ihre politische Großmäuligkeit und Besserwisserei. Dabei handelt es sich um eine Partei, deren allmählicher Niedergang nicht zu übersehen ist. In der Zukunft wird man übe sie sagen, sie sei lediglich ein „VOGELSCHISS“ in der politischen Parteiengeschichte Deutschlands gewesen.
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Aristoteles und die Demokratie
Aristoteles in seiner”Politike” : NIcht die extremen Bewegungen, sondern die Mitte (Demokratie), MESOTES-Prinzip. Heute würden wir sagen, weder die Ultrarechte noch die Ultralinke, sondern die Demokratie, obwohl sie auch mit einigen Mängeln behaftet ist, denn es gibt keine besseres politisches System. Stern (8.10.20)

Huntington, Samuel, Kampf der Kulturen

Zu

Huntington, Samuel, Kampf der Kulturen Orig. Clash of  Civilizations, New York 1996) München Wien 1997

S. Huntington  war weder Spezialist für die Theorie de innternationalen Beziehungen noch Völkerrechtler, sondern in erster Linie ein Kulturtheoretiker. Seine hese vom „Zusammenstoss der Kulturen“ ist daher so einseitig, dass Vertreter den genannten Wissenschaftsgebiete sie ad absurdum geführt haben. Heute spricht niemand mehr von der These Huntingtons. Es gibt sogar eine umfangreiche Schrift von H. Müller mit dem  Titel Das Zusammenleben der Kulturen, Ein Geenentwurf zu Huntington, Frankfurt 1998. Heute spricht niemand mehr von der These Huntingtons.

Mit Huntigton haben wir uns schno befasst  (Panos Terz, Die Völkerrechtstheorie, Versuch einer Grundlegung in den Hauptzügen, Pro theoria generalis Scientiae Iuris inter Gentes, in: Papel Politico, 2006/11/2, S.683-737. hrsg, von der Facultad de Ciencias Politicas y Relaciones Internacionales , Pontificia Universidad Javeriana sowie  ISBN: 978-620-0-27090-0, 2019 :

„Kulturelle Unterschiede sind niemals originäre, sondern nur zweitrangige Konfliktursachen gewesen.Weil die Religion in gewisser Hinsicht zur Kultur gehört, ist mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass sich aus der Religion nicht zwangsläufig die Gewalt ergibt. Vielmehr ist es eher so, dass die Politik die Religion instrumentalisiert und in der Gegenwart ziemlich unreligiös  missbraucht wird. Der islamistische Terrorismus z.B. ist kein „Kampf der Kulturen“, sondern das Werk fanatischer Islamisten, d. h. in concreto, Anhänger eines irrationalen Politischen Islam. Die Islamisten stellen eine verschwindende  Minderheit der größtenteils friedliebenden Moslems dar. Anders hätte es ausgesehen, wenn islamische Staaten Terrorakte begangen hätten. Dann hätte Huntington recht. Die Arabische Liga hat aber gleich nach dem Massenmord  vom 11. September 2002 höchstoffiziell klar gestellt, „dass sie es nicht hinnimmt, dass Terrorismus mit dem Islam in Verbindung gebracht wird“.

Es gibt einen weiteren Grund, warum die seltsame These vom „Kampf der Kulturen“ weder überzeugend noch stichhaltig, geschweige denn wissenschaftlich seriös ist. Der erste Schritt des Wissenschaftlers ist, zunächst die  Welt genauer zu beobachten, also sie soziologisch zu betrachten, d. h. erkenntnistheoretisch,

sie adäquat zu widerspiegeln, sonst käme es zu einer verzerrten Widerspiegelung, was auf große ideologische sowie auf Mentalitätsprobleme des Betrachters zurück zu führen wäre. Aus einer völlig unvoreingenommenen objektiven und damit gerechten Beobachtung der wichtigsten Kultur- und Rechtskreise wie z. B. des abendländischen, des islamischen, des konfuzianischen und des hinduistischen, ergibt sich die  berechtigte Feststellung, dass es keinen „Kampf der Kulturen“ gibt, es sei  denn im Kopf Huntingtons.

Das Gegenteil ist der Fall: Staaten, die diesen Kultur- und Rechtskreisen angehören, leben friedlich nicht etwa neben-, sondern miteinander und kooperieren untereinander. Dieser Zustand entspricht aber dem Inhalt und  Wesen der friedlichen Koexistenz zwischen den Staaten unterschiedlicher Kultur- und Rechtskreise. Hieraus folgt konsequenterweise, dass das heutige Völkerrecht nicht nur ein Ius pacis, Ius cooperationis und Ius  progressionis, sondern auch ein Ius coexistentiae ist.

Die Kassandra-Rufe und die fast Paralogismen Huntingtons, sind somit –erkenntnistheoretisch betrachtet – eine völlig verzerrte Widerspiegelung der Realität in der gegenwärtigen Welt.“ Zeit (22.10.20)

Islam und Gewalt

Knappe Bemerkungen

1. Der Islam ist die einzige Religion, die sich von Anfang an mit dem “Schwert des Propheten “, also mit Gewalt etablieren konnte. Was die spätere Ausbreitung betrifft, wurde ebenso Gewalt angewandt, allerdings dies gilt teilweise auch für das Christentum, aber nicht für das Judentum und den Buddhismus.

2. Heute ist der Islam die einzige Religion, auf die sich ganze Bewegungen Muslime (Taliban, Al Qaida,”Islamischer Staat”, Boko Haram etc.) sowie einzelne verbrecherische Elemente) berufen , um nicht allgemein Morde, sondern darüber hinaus auch Bestialitäten zu begehen.

3. Religion und Gesellschaft. Während in Europa die stattgefundene Geschichtsgestaltende Aufklärung nicht nur die Gesellschaft und das Denken der Menschen sowie auch die Kirche und die Theologie  beeinflusst hat, geschah etwas Ähnliches in den muslimischen Ländern nicht. Sie Befinden sich auch im 21.Jh. im Mittelalter,  und die Muslime in ihrer übergrossen Mehrheit  lassen sich von archaischen Wertvorstellungen leiten, die in den westlichen Gesellschaften eine Integration erheblich beeinträchtigen. Kurzum. das mittelalterlich-archaisch  geprägte islamische (nicht nur islamistische) Welt-, Gesellschafts- und Menschenbild feiert weiterhin Triumphe und wird in nicht allzu ferner Zukunft zu großen Verwerfungen in  den westlichen Gesellschaften führen.

Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wiener Zeitung, Stern (20.10.20)

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Islam, nur eine Religion ?
Es liegt ein consensus generalis professorum et doctorum darüber vor, dass der Islam nicht nur eine Religion, sondern auch Ideologie, Gesellschafts-, Staats- und Rechtskunde ist. Deswegen klappt es mit der Integration der meisten Muslime nicht, und deshalb bilden sich überall Parallelgesellschaften, die sich auf ganz andere, vorwiegend mittelalterlich-archaische Werte stützen. Zeit (20.10.20)
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Islamistischer Terror in Frankreich
Man sollte sch mit den Hintermännern sowie mit einem bestimmten archaischen Gesellschafts- und Menschenbild genau befassen, denn es geht nicht nur um die Islamisten. Der Übergang von einem Muslimen zum Islamisten ist sehr fließend.
FAZ , NZZ (20.10.20)
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Islam, mittelalterlich und archaisch
Der Islam ist die einzige Weltreligion, die sich vorwiegend im Zusammenhang mit Eroberungskriegen, d.h. mit brutaler Gewalt ausgebreitet hat. Es ist also kein Zufall, dass der Koran nicht nur ein heiliges Buch ist. Gleiches gilt übrigens auch für das Alte Testament, das von Kriegen wimmelt.
Zu beachten ist ferner, dass der Kulturkreis des Westens die weltgeschichtliche Aufklärung erlebt hat, was auch das Denken der Christen positiv beeinflusst hat, während der gesamte Islamische Kulturkreis mittelalterlich , ja archaisch geblieben ist. Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Stern (19-10.20)
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Integration, Assimilation, Unterschiede
Termini scientifici (Fachtermini Integration: Anpassung ohne Identitätsverlust. Assimilation: Anpassung mit gewolltem Identitätverlust, oder mit partiellem identitätsverlust. Ich habe ofr festgestellt, dass di Muslime, darunter vor allem dieTürken diese Begiffe verwechseln. So wrf z.B. Erdogan Deutschland vor , durch die gezielte Assimilation der Türken Völkermord (!!!) zu begehen. Es ging jedoch nur um die Integration. Stern (18.10.20)
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Enthauptung eines französischen Lehrers durch einen Islamisten
Könnte es sein, dass die rasant wachsenden Parallelgesellschaften sich zu Brutstätten islamistischen Hasses und Verbrechern sowie zu einer tödlichen Gefahr für die Demokratie entwickeln?
Es drängt sich auch die Frage auf, wieso verglichen mit anderen Religionen, hautsächlich der Islam für alle möglichen Barbareien und inzwischen auch für Bestialitäten missbraucht wird ? Gibt es möglicherweise in dem Koran bestimmte Stellen, die sich nicht gerade durch Toleranz auszeichnen? Ist es nicht an der Zeit, mit den Muslimen tacheles zu reden? Denn eins steht fest: Die Toleranz darf niemals eine Einbahnstrasse sein. Zeit, Neue Zürcher Zeitung, Stern (19.10.20)
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Die “beleidigten” Muslime
Ich hatte Studenten und Doktoranden auch aus vielen islamischen Staaten. Oft hatte ich den Eindruck, dass sie darauf warteten, “beleidigt” zu werden. Und jeder trug ein MESSER !. Als ich nach dem Grund fragte, erhielt ich folgende Antwort : “Um mich zu verteidigen, wenn man mich beleidigt”. Letzten Endes geht es um den orientalisch-mittelalterlichen Begriff der “Ehre”. Focus (17.10.20)
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Unglaublich. Islamisch-arabische Gewaltverbrecher
schädigen der Gesellschaft, untergraben die staatliche Sicherheit und zerstören systematisch die deutsche Kultur. Es ist unfassbar, das man gegen sie noch nicht gründlich und konsequent vorgegangen ist. In anderen Ländern, hätte man sie schon längst nach Libanon zurück geschickt. SDZ (19.11.20)
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Endlich beabsichtigt die deutsche Regierung den Verbot der terroristischen türkischen Organisation “Graue Wölfe)
Die „Grauen Wölfe“ sind ultranationalistisch und auch rassistisch und säen Hass und Zwietracht. Sie predigen den Turanismus (Panturkismus) natürlich mit der Türkei und Erdogan an der Spitze sowie eine hypothetische Überlegenheit der Turkvölker.
Übrigens die Langsamkeit der Deutschen en general ist bereits von dem großen Philosophen Hegel in seiner Schrift „Einleitung in die Geschichte der Philosophie“ kritisiert worden. Gleiches hat auch der Dichter Klopstock in seinem Gesang „An die Neufranken“ (Franzosen) getan. Er hob die Schnelligkeit der Franzosen (Revolutionen etc.) und ärgerte sich über die langsamen Deutschen (“warum sie und nicht wir” ?. Diese Tradition setzt sich auch heute ganz konsequent fort. Es sei klargestellt: Hierbei handelt es sich um eine rein realistische ethnologische Sicht. Zeit (19.11.20)
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Die Polizei in Berlin hat bei einer Razzia in Berlin-Neukölln drei Tatverdächtige für den Kunstdiebstahl im Dresdner Grünen Gewölbe festgenommen. Sie sollen noch im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
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Eins begreife ich nicht: “Flüchtlinge” schon seit Jahrzehnten entwickeln sich zu Großkriminellen und damit zu einem gefährlichen sozialen Krebsgeschwür, und dennoch leben sie immer noch in Deutschland und begehen Gewaltakte in Serie gegen die gesamte deutsche Gesellschaft. Wieso soll es nicht möglich sein, diese Barbaren zum Teufel zu jagen ? Sie verstehen sowieso nichts von Gesetzen der zivilisierten Nationen.
FAZ, Focus (17.11.20)
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Einmal mehr rächen sich islamische Extremisten blutig für den respektlosen Umgang mit ihrem Propheten. Aber nicht einmal der Koran behauptet die Unfehlbarkeit Mohammeds.
Ein Gastkommentar von Abdel-Hakim Ourghi:Der Prophet Mohammed darf kritisiert werden – auch von Muslimen
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Das glaube ich nicht. Noch nicht mal die “Präsidenten” dürfen kritisiert werden. Siehe die Realität in den muslimischen Ländern, darunter in der Türkei. Das ist im Orient Tradition seit fast 5000 Jahren, während die höchsten Würdenträger schon im Alten Griechenland im Theater (Satire, Komödie) nicht nur kritisiert, sonder regelrecht lächerlich gemacht wurden. Die Betroffenen waren nicht beleidigt, vielmehr lachten mit. Auch die Götter wurden kritisiert. Also das Abendland hat eine ganz andere Tradition.
Knackpunkt: Im Abendland herrscht der Anthropozentrismus, im Orient hingegen herrscht derTheozentrismus.
Neue Zürcher Zeitung (11.11.20)
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Enthauptung von Franzsen durch Islamisten
Die Islamisten haben zum Enthaupten “Ungläubiger” ein inniges Verhältnis. Wie lange soll man eigentlich diese Barbaren in den westlichen Gesellschaften dulden ?
Orient und Okzident sind nicht unbedingt miteinander verbunden, wie Goethe glaubte. Der größte Unterschied zwischen ihnen ist die AUFKLÄRUNG und zwar das kritische Denken auch gegenüber Gott, Göttern, Heiligen und Propheten.
Das Fehlen des kritischen Denkens ist eine der Ursachen für das hoffnungslose zurückbleiben der islamisch orientierten Länder. Wo sind ihre Nobelpreisträger, wo sind ihre hochtechnologischen Erfindungen. Nichts, aber gar nichts ist da, nur eine unvorstellbare AGONIE herrscht vor.
Ich bin davon überzeugt, dass die Zeit reif ist, um mit der falsch verstandenen political correctness gegenüber den mittelalterlich-archaischen Erscheinungsformen des Islam en general Schluss zu machen. Das verlangt der common sense sowie der Selbsterhaltungstrieb. Zeit, Wiener Zeitung, Münchner Merkur, Focus, Stern, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung (29.10.20)
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Islam, Besonderheiten, Merkmale, Gefahren
Knappe Bemerkungen
1. Der Islam ist die einzige Religion, die sich von Anfang an mit dem “Schwert des Propheten “, also mit Gewalt etablieren konnte. Was die spätere Ausbreitung betrifft, wurde ebenso Gewalt angewandt, allerdings dies gilt teilweise auch für das Christentum, aber nicht für das Judentum und den Buddhismus.
2. Heute ist der Islam die einzige Religion, auf die sich ganze Bewegungen Muslime (Taliban, Al Qaida,”Islamischer Staat”, Boko Haram etc.) sowie einzelne verbrecherische Elemente) berufen , um nicht allgemein Morde, sondern darüber hinaus auch Bestialitäten zu begehen.
3. Religion und Gesellschaft. Während in Europa die stattgefundene Geschichtsgestaltende Aufklärung nicht nur die Gesellschaft und das Denken der Menschen sowie auch die Kirche und die Theologie beeinflusst hat, geschah etwas Ähnliches in den muslimischen Ländern nicht. Sie Befinden sich auch im 21.Jh. im Mittelalter, und die Muslime in ihrer übergrossen Mehrheit lassen sich von archaischen Wertvorstellungen leiten, die in den westlichen Gesellschaften eine Integration erheblich beeinträchtigen. Kurzum. das mittelalterlich-archaisch geprägte islamische (nicht nur islamistische) Welt-, Gesellschafts- und Menschenbild feiert weiterhin Triumphe und wird in nicht allzu ferner Zukunft zu großen Verwerfungen in den westlichen Gesellschaften führen. Zeit (20.10.20)
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Islam, nur eine Religion ?
Es liegt ein consensus generalis professorum et doctorum darüber vor, dass der Islam nicht nur eine Religion, sondern auch Ideologie, Gesellschafts-, Staats- und Rechtskunde ist. Deswegen klappt es mit der Integration der meisten Muslime nicht, und deshalb bilden sich überall Parallelgesellschaften, die sich auf ganz andere, vorwiegend mittelalterlich-archaische Werte stützen. Zeit (20.10.20)
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slam, mittelalterlich und archaisch
Der Islam ist die einzige Weltreligion, die sich vorwiegend im Zusammenhang mit Eroberungskriegen, d.h. mit brutaler Gewalt ausgebreitet hat. Es ist also kein Zufall, dass der Koran nicht nur ein heiliges Buch ist. Gleiches gilt übrigens auch für das Alte Testament, das von Kriegen wimmelt.
Zu beachten ist ferner, dass der Kulturkreis des Westens die weltgeschichtliche Aufklärung erlebt hat, was auch das Denken der Christen positiv beeinflusst hat, während der gesamte Islamische Kulturkreis mittelalterlich , ja archaisch geblieben ist. Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Stern (19-10.20)
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Integration, Assimilation, Unterschiede
Termini scientifici (Fachtermini Integration: Anpassung ohne Identitätsverlust. Assimilation: Anpassung mit gewolltem Identitätverlust, oder mit partiellem identitätsverlust. Ich habe ofr festgestellt, dass di Muslime, darunter vor allem dieTürken diese Begiffe verwechseln. So wrf z.B. Erdogan Deutschland vor , durch die gezielte Assimilation der Türken Völkermord (!!!) zu begehen. Es ging jedoch nur um die Integration. Stern (18.10.20)
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Enthauptung eines französischen Lehrers durch einen Islamisten
Könnte es sein, dass die rasant wachsenden Parallelgesellschaften sich zu Brutstätten islamistischen Hasses und Verbrechern sowie zu einer tödlichen Gefahr für die Demokratie entwickeln?
Es drängt sich auch die Frage auf, wieso verglichen mit anderen Religionen, hautsächlich der Islam für alle möglichen Barbareien und inzwischen auch für Bestialitäten missbraucht wird ? Gibt es möglicherweise in dem Koran bestimmte Stellen, die sich nicht gerade durch Toleranz auszeichnen? Ist es nicht an der Zeit, mit den Muslimen tacheles zu reden? Denn eins steht fest: Die Toleranz darf niemals eine Einbahnstrasse sein. Zeit, Neue Zürcher Zeitung, Stern (19.10.20)
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Nach dem Mord an einem Lehrer eilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
zum Tatort und fand deutliche Worte. https://buff.ly/31bixzV
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Ist es nicht an der Zeit, diesem verbrecherischen islamistischen Spuck ein Ende zu bereiten ? Wie kommt es eigentlich, dass auf dem Humusboden des Islam zahlreiche Giftpflanzen wachsen und gedeihen? Wie viel Muslime stehen hinter ähnlichen Bestialitäten ? Warum demonstrieren die Muslime nicht gegen solche Barbareien?
Wie viel Muslime leiden an PARANOIDER SCHIZOPHRENIE? Frankfurter Allgemeine Zeitung (17.10.20)

Türkei, Türkei-EU, Aserbaidschan, Turanismus

Konflikt um Bergkarabach : Armenien und Aserbaidschan einigen sich auf Waffenruhe
Die Kämpfe in Bergkarabach sollen am Samstagmittag ausgesetzt werden. Kurz vor Inkrafttreten der Waffenruhe sind nun Raketen auf die Hauptstadt geflogen.
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Ich bin zwar kein Freund Putins, aber in diesem konkreten Fall verdient Russland höchste Anerkennung, denn sie wird tätig nach der Vermittlung -Akzeptanz seitens beider Konflikt-Parteien. Dies entspricht vollauf dem Artikel 33 der UNO-Charta (Friedliche Streitbeilegung, als ein grundlegendes Völkerrechtprinzip).
Zugleich wird deutlich gezeigt, dass der große diplomatische Verlierer Erdogan ist, der von Anfang an die Minsk-Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die von Russland, den USA und Frankreich angeführt wird verleumdet , Baku gegen Armenien aufgehetzt und den Krieg systematisch angeheizt hat, offenkundig von der falschen Prämisse ausgehend, in die Vermittler-Gruppe aufgenommen zu werden und als Player in dieser komplizierten Region aufzutreten.
Es hat sich erneut bestätigt, dass die Türkei nach dem Hinauswurf des Völkerrechtlers Achmet Davutoglu nicht mehr imstande ist, eine erfolgreiche Diplomatie zu betreiben. Zeit, NZZ, FAZ, SDZ, Focus, Stern, WZ  (10.10.20)
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Erdogans Karriere
Seine politische Karriere hat schon ihren Zenit erreicht und teilweise überschritten. So ist seine zunehmende Aggressivität und Irrationalität zu erklären. Erdogan zündelt an mehreren Fronten, weil er sich von Chimären und neo-osmanischen Großmacht-Phantasien leiten lässt. Frankfurter Allgemeine Zeitung (9.10.20)
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Kein Platz für die Türkei in der Europäischen Union

Insbesondere nach der Islamisierung der Türkei unter Erdogan und der Errichtung eines betont autoritären Herrschaftssystems hat eigentlich die Türkei  kaum Gemeinsamkeiten mit der EU hinsichtlich ihres Menschenbildes, der Grundfreiheiten und der Menschenrechte, die vorwiegend im Artikel 2 des EU-Gründungsvertrages wie folgt verankert worden sind:

“Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören. Diese Werte sind allen Mitgliedstaaten in einer Gesellschaft gemeinsam, die sich durch Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und die Gleichheit von Frauen und Männern auszeichnet“.

Die Türkei hingegen ist integraler Bestandteil des  mittelalterlich geprägten und allseitig zurück gebliebenen islamischen Kulturkreises. D, h.  jedoch  nicht, dass es in diesem Land keine europäisch, freiheitlich-demokratisch denkenden Menschen gäbe. Sie  allerdings in der Minderheit und werden  systematisch  unterdrückt. Es wäre außerdem  müßig, von Minderheitenrechten zu sprechen.

Des weiteren ist die sehr aggressive  und den Frieden gefährdende  neo-osmanische Außenpolitik zu erwähnen, die den Krieg zum Mittel der Problemlösung gemacht hat und hauptsächlich aus überholten Groß-Macht Phantasien besteht. Daher drängt sich die essentielle Frage auf, ob die Mitgliedschaft der „Weltmacht“ Türkei in der NATO zeitgemäß und notwendig wäre. In der Realität hat sich doch die Türkei  zu einem Klotz am Bein der NATO entwickelt. Zeit (6.10.20)

In der Eskalation um die Konfliktregion Nagornyj Karabach hat sich der türkische Präsident Erdogan auf die Seite Aserbaidschans geschlagen.
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Erdogan unterstützt im Sinne eines Turanismus (Pantourkismus) seine Glaubensbrüder und denkt gar nicht daran, dass unter Umständen auch das christliche Russland den armenischen Glaubenbrüdern helfen könnte. In dem Bestreben, aus der Regionalmacht Türkei eine “Weltmacht” zu machen, begeht Erdogan einen taktischen und strategischen Fehler nach dem anderen. FAZ (28.9.20)
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UN-Generalsekretär António Guterres hat ein sofortiges Ende der Kämpfe um die Kaukasus-Region Nagornyj Karabach gefordert
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Ohne Emotionen und nach Völkerrecht : 1. Das Gebiet gehört zu Aserbaidschan. 2. Infolgedessen muss es aufhören eine armenische Exklave zu sein. D.h. Armenien hat es friedlich zu verlassen. 3. Aserbaidschan gewährt mit internationalen Garantien den Armeniern weitestgehende Autonomie. FAZ (28.9.20)
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Erdogan unterstützt Aserbaidschan
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Erdogan unterstützt im Sinne eines Turanismus (Panturkismus) seine Glaubensbrüder und denkt gar nicht daran, dass unter Umständen auch das christliche Russland den armenischen Glaubenbrüdern helfen könnte. In dem Bestreben, aus der Regionalmacht Türkei eine “Weltmacht” zu machen, begeht Erdogan einen taktischen und strategischen Fehler nach dem anderen. FAZ (28.9.20)
Nach Meinung der türkischen Ultranationalisten sind alle zentralasiatischen Völker Türken (Turanismus)
So was sagten auch die Deutschen (Pangermanismus) und die Russen (Panslawismus), aber es hat sich um übeholte und gefährliche Phantasien gehandelt. Glauben Sie im Ernst, dass die Kirgisen, Usbeken, Kasachen etc. sich als Türken in Ihrem Sinne fühlen ? Sie verwechseln die Sprachähnlichkeit, und bestimmte Traditionen mit der unterschiedlichen ethnischen Identität der Völker. Schsuen Sie sich die Physiognomien der zentralasiatischen Völker genauer an. Die heutigen Türken haben ethnologish mit diesen Völkern wenig zu tun. Damit habe ch mich gründlich befasst.
Siehe folgend :D er Mythos vom “Grauen Wolf” ist verbreitet auch bei den anderen Turk- und Mongolischen Völkern. Natürlich hat dieser Mythos verbunden in erster Linie mit einer hypothetischen Homogenität der heutigen Türken mit der Geschichte, der Ethnologie und mit der Realität nichts zu tun.
Die Türken bilden nach der vorherrschenden Meinung (consensus generalis professorum et doctorum) den „anatolischen Zweig“ der Indoeuropäer. Die heutigen Türken stellen eine Verschmelzung aller in diesem Gebiet lebenden Völker und Stämmen (Vorindoeuropäer, Kaukasier, Indoeuropäer, Asiaten) seit Jahrtausenden dar, unter denen die bekanntesten die Hethiter waren. Den Kern bilden jedoch die Prototürken, die im 11.Jh. aus Mittelasien als Einwanderer bzw. als Eroberer kamen. Durch die vielfache Verschmelzung erfolgte auch eine weitestgehende Veränderung der Physiognomie. Nur die asiatische Sprache und das Ethnonym sind geblieben. Wiener Zeitung (22.6.20), Frankfurter Allgemeine Zeitung (28.9.20)
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Die Tükei als Kriegstreiber
Der Türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu sagte wörtlich:
„Wir wollen, dass das Problem endgültig gelöst wird. Wir sind bereit, Aserbaidschan sowohl am Verhandlungstisch, als auch auf dem Schlachtfeld zu unterstützen.“
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“auf dem Schachtfeld ” . Das ist die wohlbekannte orientalische Großmäuligkeit. Und noch dazu diese Kriegstreiberei. Die jetzige Türkei ist von allen Geistern verlassen.Sie zündelt überall, bis sie im Kriegsfeuer untergehen wird. Neue Zürcher Zeitung (30.9.20)
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Panturkismus (Turanismus)
Halil Sarioglu
Prof.Panos Terz
Turan Repuplik besteht fast über 400 million Türkisch stämmigen Türken und fast 3 million millitär…
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Es gibt keine “Turan Republik”,. Es handelt sich um ethnisch-rassistische Phantasien. Der heutige Türke hat mit den mongolischen Usbeken, Kasachen, Kirgisen etc. nichts gemein. Sprachverwandschaft und andere Ähnlichkeiten sind auch zwischen den Völkern altgermanische oder altslawischer Abstammung. Dennoch sind sie nie auf die phantasievolle Idee gekommen, dass sie eine germanische oder slawische Republik seien . Im Gegenteil es gab zwischen Ihnen fürchterliche Kriege. Ein anderes Phantasie Produkt im Orient ist die sogenannte “Arabische Nation”, die lediglich eine Chimäre darstellt.
Haben Sie mal daran gedacht, wie viel vorindoeuropäische, indoeuropäische, kaukasische und mongolische Ethnien sich an der Genese (Herausbildung) der heutigen Türken beteiligt haben? Die eigentlichen Ural-mongolischen Türken sind nach wie vor eine Minderheit. Gleiches gilt übrigens auch für die heutigen Ungarn, die ethnologische Mischungen von Mischungen sind. Die Ethnologie befasst sich seit Jahrhunderten mit diesen Problemen. All diese Themen waren Gegenstand meiner Uni-Vorlesungen speziell für die Ausbildung künftiger Diplomaten aus 70 Ländern.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (30.9.20)
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Erdogans Karriere
Seine politische Karriere hat schon ihren Zenit erreicht und teilweise überschritten. So ist seine zunehmende Aggressivität und Irrationalität zu erklären. Erdogan zündelt an mehreren Fronten, weil er sich von Chimären und neo-osmanischen Großmacht-Phantasien leiten lässt. Frankfurter Allgemeine Zeitung (9.10.20)

Trump, Duell mit Biden, “Krankheit”

 

Trump ein neuer Herkules
Die Realitätsverweigerung Trumps hat schon längst die Grenzen der Realitätsfeindlichkeit erreicht. Obwohl noch krank ist, glaubt Trump im Ernst, im Rahmen seines unvorstellbaren Polit-Narzissmus durch Voluntarismus das objektiv vorhandene schwerwiegende und bedrohliche Gesundheitsproblem sozusagen, wie ein neuer Herkules spielend besiegen zu können. Zeit (10.10.20)
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Der”großartige” Trump
Alles ist bei ihm “großartig”, die amerikanische Wirtschaft , die amerikanischen Waffen, das Land, seine schrägen Anhänger etc. Noch nie war der Wortschatz eines US-Präsidenten so armselig. Er gehört somit zu der Kategorie der ungebildeten Politiker.
Zeit (8.10.20)
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Trump. der “Amerikanische Mussolini”

Anthony Scaramucci: “Nein, nein, nein, nein, nein”
Anthony Scaramucci war 2017 Donald Trumps Kommunikationsdirektor – und musste nach elf Tagen wieder gehen. Heute kämpft er als Republikaner für Joe Biden.
In diesen Tagen nennt Scaramucci den an Covid-19 erkrankten Trump seinerseits “Präsident Pandemie” oder “American Mussolini”. Er wünscht ihm “nichts Böses und eine schnelle Genesung” – aber gleichzeitig den USA eine Zukunft ohne Trump.
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“American Mussolini” ! Es freut mich sehr, dass auch er Trump mit Mussolini vergleicht. Das mache ich seit Wochen. Oft habe ich den Eindruck, dass Trump in puncto Gestik und Mimik Mussolini nachahmt. Auch die Inhalte ähneln sich teilweise. Zeit (8.10.20)
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Trump ein neuer Herkules
Die Realitätsverweigerung Trumps hat schon längst die Grenzen der Realitätsfeindlichkeit erreicht. Obwohl noch krank ist, glaubt Trump im Ernst, im Rahmen seines unvorstellbaren Polit-Narzissmus durch Voluntarismus das objektiv vorhandene schwerwiegende und bedrohliche Gesundheitsproblem sozusagen, wie ein neuer Herkules spielend besiegen zu können. Zeit, SDZ, FAZ, WZ, Stern, Focus (10.10.20)
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“Sol Invictus”(“Die unbesiegbare Sonne”) als spätrömische Gottheit oder auch der “Bezwinger” des Corona-Virus, oder die Auferstehung des messianischen Gurus oder ganz banal, der Trickser, Polit-Schauspieler, verantwortungs-, zügel- und skrupelloser Politiker. Genau so haben wir es erwartet. Das kommt bei seinen nicht gerade hochintelligenten und kulturvollen Anhängern an.  Hollywoodisierung einer Krankheit par excellence.FAZ, SDZ, WZ, Stern, Focus, MM, Zeit (6.10.20)

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Trump, Duell mit Biden, “Krankheit”

Trump der Held, Beginn einer Mythologisierung
Wir erleben eine regelrechte Hollywoodisierung der Krankheit. Hierzu gehört auch der “arbeitende” kranke Präsident zum “Wohle “des Volkes”, was übrigens an autoritäre Herrscher aus der Geschichte Europas erinnert, die “Tag und Nacht” aufopferungsvoll im Interesse der Nation oder des Volkes etc. gearbeitet haben. Ich rechne damit, dass bald die Verklärung, ja die Mythologisierung Trumps erfolgen wird. Zeit, Focus, MM, NZZ, Stern, SDZ, WZ (5.10.20)

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Trump am Corona-Virus erkrankt
Also doch : Der unvorstellbaren Hybris (Ύβρις: Hochmut) ist ziemlich schnell die Nemesis ( Νέμεσις: Strafe) gefolgt. In den alten und unsterblichen griechischen Tragödien des Sophokles und des Euripides ist dies als Ausdruck der göttlichen Gerechtigkeit betrachtet worden.
Die praktischen Römer (Ulbianus) brachten es auf den Punkt : suum cuique tribuere: Jedem das Seine als Ausdruck höchster Gerechtigkeit. Die Nazis haben leider diesen Spruch missbraucht.
Zeit, Neue Zürcher Zeitung, Wiener Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Focus (2.10.20)
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Trump an Corona positiv getestet ?
Ist es wahr oder eher ein Finte a la Bolsonaro, der angeblich zwei Mal an dem Corona-Virus erkrankt sei, um anschließend triumphierend zu erklären, er habe die Krankheit doch besiegt ? Trump ist doch ein notorischer Lügner und Trickser. Diesmal hat er vielleicht tief in seine Trickkiste gegriffen. FAZ, NZZ, SDZ, MM, Stern (2.10.20)
Es ist sachlich fest zu stellen, dass Trump gezielt immer wieder Angriffe auf die Gewaltenteilung derart startet, dass man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass er die Ersetzung des jetzigen Herrschaftssystems durch ein autoritäres anstrebt. Nach dem unvorstellbaren Verfall der Demokratie a la USA ist nunmehr alles möglich. Zeit (1.10.20)
Der Spalter, Provokateur, Großmäulige und Hetzer Trump hatte von Anfang an das Ziel, Chaos zu schaffen um Biden auf die Trumpsche Primitivität und Niveaulosigkeit herunter zu ziehen und an die Wand zu drücken. Das war seine Strategie und Taktik, jedoch zu seiner Überraschung war Biden keine leichte Beute. Er war hingegen überraschenderweise wohl in der Lage, dem Psychopathen und Clown Trump die Grenze zu zeigen und ihm Paroli zu bieten. Das hat gesessen. Eine Gleichsetzung beider ist schlicht und einfach ABSURD. Süddeutsche Zeitung (1.10.20)
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Trump kein Krireg ?
Trump hat dafür mehrere HandelsKRIEGE geführt und Gewalt anderer Art angewandt : Sanktionen, Nötigungen, Erpressungen, Drohugen gegenüber souveränen Staaten. und hat außerdem die internationale Rechtsordnung (Völkerrecht, Internationales Wirtschaftsrecht, Internationales Finanzrecht) zerstört. Zeit (30.9.20)
Trump und die Demokratie-Erosion
Allein die Tatsache, dass Trump mit seinen gewaltigen und vielseitigen Defiziten und seiner unvorstellbaren Niveaulosigkeit als Präsident fungiert, ist ein Beweis für die sich vollziehende Erosion der amerikanischen Demokratie und für den sukzessiven Untergang der USA als Supermacht. Die Situation erinnert stark an die letzten Jahre des Imperium Romanum, als eigentlich jedermann Kaiser werden konnte.
Hierüber kann sich China als die dynamisch aufsteigende zweite Supermacht freuen. Zeit, NZZ, SDZ, Münchner Merkur, Wiener Zeitung (30.9.20)
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US-Präsident Donald Trump: “Wir werden nicht verlieren, außer wenn sie betrügen”
Donald Trump behauptet, er könne die Wahl im November gar nicht verlieren, wenn doch, dann seien manipulierte Stimmen der Briefwahl schuld. Belege dafür hat er keine.
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Allein dieser Satz hätte in einer funktionierenden Demokratie ausgereicht, um diesen Psychopathen aus dem Amt zu jagen. Er besitzt nicht im Geringsten ein Demokratiebewusstsein. Gegenwärtig erleben wir die gezielte Zerstörung der amerikanischen Demokratie sowie den allmählichen Untergang der USA als Supermacht. Dabei ist Trump der Protagonist.
Dann eben China ante portas. Ex oriente lux. Zeit (29.9.20)
Wer wählt eigentlich Trump ?
Ich habe in den USA Verwandte, die Evangelikaler und andere, die christlich Orthodox sind. Sie zeichnen sich nicht gerade durch hohe Bildung und Kultur aus und sind selbstverständlich fanatische Anhänger Trumps. Natürlich werden sie ihn wieder wählen.
Allerdings habe ich auch einen Neffen, der Professor an einer der international führenden Elite-Uni ist. Er wird ebenso natürlich Biden wählen.
Kurzum in erster Linie Amerikaner mit niedriger Bildung und Kultur werden Trump wieder wählen. Zeit (25.9.20)
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Die USA verzeichnen am meisten Corona-Tote weltweit – Trump will sich mit «unglaublichen Impfungen» trotzdem die Wiederwahl sichern
Während in den USA die Fallzahlen immer noch sehr hoch sind und das Land 200 000 Tote zu beklagen hat, herrscht selbst über eine Corona-Impfung politischer Streit. Präsident Trump drängt zu einer raschen Zulassung, was dem Vertrauen schadet.
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Er und kein anderer trägt die Verantwortung für die 200 000 Tote (Nobelpreisträger Krugman : “An seinen Händen klebt Blut”) und die 7 Mill. Infizierten. In einem anderen zivilisierten Land des Westens hätte man Trump zur Verantwortung gezogen, oder er wäre freiwillig zurück getreten. Das haben die Amerikaner davon, wenn sie einen charakterlosen und allseitig gestörten Menschen ohne Kultur und Ethik zum Präsidenten wählen. Neue Zürcher Zeitung (23.9.20

Supermacht, Großmächte, Mittlere Mächte, Regionalmächte, EU keine Weltmacht

U-Gipfeltreffen: Mehr Mut zur Weltmacht
Nawalny, Belarus, Gasstreit: Die EU muss sich beim Sondergipfel mit außenpolitischen Problemen befassen. Noch fehlt ihr Gestaltungskraft. Doch das ändert sich langsam.
Ein Kommentar von Ulrich Ladurner, Brüssel
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In der Theorie der internationalen Beziehungen wird im Allgemeinen unterschieden zwischen den Supermächten, den Großmächten, den Mittleren Mächten und den Regionalmächten mit Abstufung, während der Begriff Weltmach wenig aussagekräftig ist.
Merkmale der Supermacht: erster Platz in folgenden Bereichen: Militär (Atommacht, modernste Streitkräfte aller Waffengattungen), Wirtschaft, Größe der Bevölkerung, Größe des Territoriums, Rohstoffe, Wissenschaft (Hochtechnologien, Erfindungen), Staatsorganisation, dominierender Einfluss in den internationalen Beziehungen (Politik, Diplomatie). Dies trifft, abgesehen von dem internationalen Einfluss nur für die USA zu. Russland hingegen könnte nur auf militärischem Gebiet als Supermacht betrachtet werden. China wiederum könnte als Supermacht in statu nascendi (im Entstehungsprozess) eingeschätzt werden.
Merkmale der Großmacht: Militär (Atommacht) ohne hochentwickelte Wirtschaft , Rohstoffe, Größe des Territoriums, Größe der Bevölkerung (Russland, Indien) oder hochentwickelte Wirtschaft ohne Atommacht zu sein (Japan).
Mittlere Macht: Mit (Großbritannien, Frankreich) oder ohne Atomwaffen (Deutschland)., gut funktionierende Wirtschaft und Wissenschaft.
Regionalmacht: Mit ( Pakistan, Israel) oder ohne Atomwaffen (Türkei, Iran).
Die EU ist eine internationale europäische Organisation mit supranationalen Elementen, d.h. dass die Staaten in den wichtigsten bereichen unter Beachtung ihrer Interessen und auf der Grundlage ihrer Souveränität entscheiden. Auf dem Feld der internationalen Beziehungen und konkreter der Diplomatie hat die EU immer noch nicht die Qualität eines Players erreicht, sie ist also ein Zwerg. Dies gilt größtenteils auch für die militärische Stärke. Es ist kaum damit zu rechnen, dass die EU sich überhaupt zu einer nennenswerten Macht, geschweige denn, zu einer Weltmacht entwickelt. Se stellt nur auf dem Gebiet der Ökonomie eine Großmacht dar.
Frankreich versucht krampfhaft die politische, diplomatische und militärische Führung der EU zu übernehmen, während Deutschland sich mit Wirtschaftlichen Erfolgen begnügen muss.
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, teilweise auch Russland müssen sich damit abfinden, international keine wichtige Rolle spielen zu können, während China ständig, und dynamisch zu einer für die USA bedrohlichen Supermacht aufsteigt, womit in den nächsten Jahren mit einem Gleichgewicht eventuell auch mit einem „Gleichgewicht des Schreckens ) zwischen den beiden Supermächten gerechnet werden kann. Dabei bleibt Russland nichts weiter übrig, als das „Zünglein an der Waage“ zu sein, während die EU die einzige Chance hat, zwischen den beiden Supermächten zu agieren oder wegen des politischen Systems vorwiegend mit den USA eng zusammen zu arbeiten.
Schlussfolgerung: Eine “Weltmacht“ EU ist nichts weiter als eine schöne Chimäre. Also Schuster bleibe bei Deinen Leisten. Professor a.D. für Völkerrecht und Theorie der internationalen Beziehungen. Ansonsten siehe ISBN: 978-620-0-44488-2, 2019 und
ISBN: 978-620-0-44645-9, 2020. Zeit (1.10.20)

 

Νουλισμός, Ενα Εθνολογικό και Κοινωνικό Φαινόμενο sui generis

4.22 Νουλισμός, Ενα Εθνολογικό και Κοινωνικό Φαινόμενο sui
generis
Σκόπος του παρόντος κειμένου είναι να αναβιβασθεί το λίαν ενδιαφέρον φαινόμενο του
Νουλισμού σε έννοια της ελληnικής Κοινωνιολογίας και Εθνολογίας. Τοιουτοτρόπως η
διείσδυση στη νοοτροπία του σημερινού Νεοέλληνα θα είναι ίσως ευκολότερη. Με
πτυχές της νεοελληνικής νοοτροπίας ασχολούμαι εδώ και εξήντα έτη.
Ο Νουλισμός είναι μία ιδιαίτερη έκφανση της νεοελληνικής νοοτροπίας και
αναδεικνύει ως πολυσχιδές ιστορικό, εθνικό, εθνολογικό, κοινωνικό, ψυχολογικό
καθώς και θρησκευτικό φαινόμενο μερικές διαστάσεις. Αφετηρία της θεώρησης είναι η
νεοελλληνική νοοτροπία με τα πλεονεκτήματα (έχουν ήδη αναφερθεί σε ένα άλλο
σχόλιο) και τα αρνητικά χαρακτηριστικά στοιχεία, τα οποία εδώ τυγχάνουν της
προσοχής μόνον εν μέρει: σύγχιση των φαντασιώσεων με την πραγματικότητα, τάση σε
ενοχλητικό υπερεξυπνακισμό, υπερευαισθησία και υπεραυτοεκτίμηση.
Πέραν τούτου δέον να λάβουμε υπ όψη και την ελληνική παιδεία ιδιαιτέρως την εθνική
αγωγή στο Δημοτικό και στο Γυμνάσιο στη μεταπολεμική περίοδο. Αυτή ήταν όχι
μόνον πατριωτική, αλλά και άκρως ελληνοκεντριστική, όχι μόνον εθνική, αλλά και
εθνικιστική, ολίγον τι και ρατσιστική. Μερικές φορές ο πατριωτισμός μεταβάλλεται σε
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αφόρητη πατριδοκαπηλεία (βλέπε 4.62 Πολυδωρισμός) Προστίθεται και μία
αρρωστημένη αρχαιολατρεία πρωτίστως ως αντιφάρισμα για μη υπάρχουσες
νεοελληνικές επιτεύξεις σε επιστήμες και στην σύγχρονη Φιλοσοφία. Μία ιδαίτερη
έκφανση της αρχαιολατρείας είναι η κάπως γελοία συνήθεια να αναφέρονται ως
„επιχείρημα“ αλλά και ως επίδειξη γνώσεων γνωμικά των αρχαίων Ελλήνων
φιλόσοφων χωρίς διείσδυση στο καθοριστικό πνεύμα των έργων τους, δηλαδή τελείως
αποκομμένα από την φιλοσοφική σχολή τους. Γίνεται λόγος περί την „ελληνίδα
Γραμματεία“, περί τον „Ελληνα τρόπο βίου“ και άλλα χαρίεντα σε συνδυασμό με μίαν
παλιμπαιδιστική αυτοπροβολή ως εμπειρογώμων, αν και ο Νουλιστής δεν έχει
σπουδάσει την αρχαία ελληνική Φιλοσοφία ή Φιλολογία.
Προστίθεται και η παράδοση της χριστιανορθόδοξης θρησκείας με την δικιά της
κοσμοαντίληψη και εικόνα του ανθρώπου. Η κοσμοαντίληψή της εκδηλώνεται μέσω
της πίστης στην εβραϊκή μυθολογία (Παλαιά Διαθήκη) και στον κόσμο των θαυμάτων
και γενικά της θρησκευτικής μεταφυσικής και ενός μεσαιωνικού μυστικισμού (Νέα
Διαθήκη). Η εικόνα του ανθρώπου εκφράζεται κυρίως στον πιστό που διακρίνεται με
„ταπεινοφροσύνη“, „αγάπη προς αλλήλους“, υπακοή στους ιεράρχες, με ηθικολογίες,
με προτεραιότητα της πίστης έναντι του λόγου και με έλλειψη της κριτικής σκέψης. Και
σε αυτό το πεδίο ο Νουλιστής μεταχειρίζεται γνωμικά των „Αγίων Πατέρων“ που
δήθεν έχουν σώσει το ελληνικό πνεύμα και άλλα παράλογα. Ο Νουλιστής αρέσκεται
στο ρόλο του Θεολόγου, αν και δεν σπούδασε Θεολογία ή τέλος πάντων κάτι το
θρησκευτικό ή θεολογικό. Το crescendo των δήθεν θεολογικών του γνώσεων είναι το
περιβόητο θεολογικό ταχυδακτυλουργικό τέχνασμα 1+1+1= 1 του „τρισδιάστατου
Θεού“.
Φυσικά πρέπει να κάνουμε διάκριση μεταξύ του ειλικρινούς πιστού και του υποκριτή,
κάτι που είναι σε όλες της θρησκείες πολύ διαδεδομένο. Ο υποκριτής έχει την τάση να
επισημάνει τις ηθικές του αρετές συχνά σε συνδυασμό με τσιτάτα απή την Αγία Γραφή
ή των „Αγίων Πατέρων“ υπογραμμίζωντας εντόνως ότι κατέχει άριστα τα έργα των
καθώς και το χριστιανικό δόγμα σε όλες του τις πτυχές. Ο χριστιανορθόδοξος
υποκριτής επισημαίνει δημοσίως τη μεγάλη του αγάπη για την Θεοτόκο, τον Χριστό
και τους „αγίους“ και το θεωρεί „άγιον“ καθήκον του υπό το νόημα του αυτοκληθέντος
αμύντορα να υπερασπισθεί την πίστη του μάλλον με φανατισμό και με προσωπικές
προσβολές κατα άλλων που δεν ανήκουν στους πιστούς χριστιανούς και τολμούν να
ασκούν κριτική στην Εκκλησία. Εν ολίγοις, ο Νουλιστής είναι η ενσάρκωση του
χριστιανορθόδοξου Φαρισαϊσμού.
Ο Νουλιστής και χριστιανορθόδοξος υποκριτής ως προσωποίηση του Νουλισμού είναι
σε θέση να δημιουργήσει ένα κράμα μεταξύ του αρχαίου ελληνικού πνεύματος,
αυτονοήτως μόνο του Πλάτωνα (μόνο τα απερί του θεού) και του Ηράκλειτου (μόνον
το θεολογικό του έργο) παραμερίζωντας τη αντικεινική όχι μόνον διαφορά, αλλά και
μεγάλη αντίθεση μεταξύ του ανθρωποκεντρικού και ορθολογικού αρχαίου ελληνικού
πολιτισμού και της θεοκεντρικής, μεταφυσικής και της μυστικιστικής κοσμοαντίληψης
του χριστανορθόδοξου δόγματος.
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Ο Νουλιστής έχει μεγάλη τάση στο να κάνει σε φιλοσοφικά, φιλολογικά και θεολογικά
ζητήματα επίδειξη ανύπαρκτων επιστημονικών γνώσεων αυτών των κλάδων. Ετσι
συγχίζει τις φαντασιώσεις και επιθυμίες του με την σκληρή και όχι τόσο ευχάριστη
πραγματικότητα.
Η υποκρισία του Νουλιστή επεκτείνεται αυτονοήτως και σε εθνικά ζητήματα. Εχει
καπαρώσει τον πατριωτισμό, έχει αυτοανακηρυχθεί σε δεινό εθναμύντορα και
επιτίθεται σε κάθε άτομο που τολμά να κάνει κριτική στα εθνικά δεδομένα, στα
ιστορικά και στα παρόντα.
Αυτονοήτως επισημαίνει συχνά την φιλοπατρία του προσπαθώντας έτσι να
αυτοαναβιβασθεί σε σύγκριση με όλους τους άλλους που πήγαν στο εξωτερικό να
σπουδάσουν και όπως φαίνεται ήταν τόσο επιτυχείς που κάνουν λαμπρές σταδιοδρομίες
τιμώντας παρεμπιπτόντως και το ελληνικό όνομα εμπράκτως. Ο Νουλιστής όμως τους
βρίζει συχνότατα ως ανθέλληνες και ριψάσπιδες. Εν ολίγοις, πρόκειται για έναν
Ελληναρά που μάλλον χρειάζεται ψυχίατρο.
Σε ότι αφορά την παιδεία, ο Νουλιστής έχει ύστερα από την περάτωση του γυμνασίου
επίσης πάει στο εξωτερικό για σπουδές, αλλά όπως φαίνεται, κάτι δεν πήγε καλά και
τελικά έχει ασχοληθεί με το εμπόριο. Ισως να είναι αυτός ο λόγος που αισθάνεται
αντιπάθεια για την χώρα όπου όπως λέει, έχει δήθεν επιτυχώς σπουδάσει και πέραν
τούτου διακατέχεται από ισχυρότατο αίσθημα ζηλοφθονίας ιδιαιτέρως έναντι ςτων
Ελλήνων που έχουν να αναδείξουν μεγάλες επιτυχίες έτσι ώστε μερικοί από αυτούς
έχουν αποκτήσει υψηλούς ακαδημαϊκούς τίλους και έχουν εργασθεί επι πολλα έτη ως
πανεπιστημιακοί και έχουν εκτός τούτου έχουν εκδώσει αξιόλογα επιστημονικά
συγγράμματα.
Ο Νουλιστής καραδοκεί ευκαιρείες να βρει στα γραφόμενά τους κάποια γραμματικά
λάθη, τα διατυμπανίζει θορυβοδώς και τους αξιολογεί ώς άτομα χωρίς ελληνική παιδεία
και μόρφωση. Οντως αυτό το άκρως δυσάρεστο φαινόμενο είναι στην ελληνική
κοινωνία πολύ διαδεδομένο. Δηλαδή, η γνώση της γραμματικής της ελληνικής γλώσσας
αναβιβάζεται στο ανώτατο και μοναδικό κριτήριο της παιδείας και μόρφωσης.
Ταυτόχρονα ο Νουλιστής δεν λαμβάνει υπ’όψη, ότι οι πανεπιστημιακοί του απόδημου
ελληνισμού“ κατέχουν μερικές ξένες γλώσσες. Αυτός καταβάλλει γενικά μεγάλες
προσπάθειες να αμφισβητήσει τις επιτεύξεις τους ή και να συκοφαντήσει με σκοπό να
τους υποβιβάσει. Και σε αυτή την περίπτωση σημειώνεται μεγάλη ως φονική
ζηλοφθονία179
Ο Νουλιστής δεν κατέχει ούτε τους στοιχειώδεις κανόνες πολιτισμένης συμπεριφοράς,
αν και συχνότατα διακηρύττει το χριστιανικό και απολύτως ουτοπικό στωικής
προέλευσης „αγαπάτε αλλήλους“. Σε αυτο όμως το ιδανικό αντιτίθεται η συνήθειά του
να μην σέβεται την αξιοπρέπεια άλλων ανθρώπων που στην ευρωπαϊκή Φιλοσοφία του
Δικαίου αποτελεί την γενική βάση των ανθρωπίνων δικαιωμάτων. Οι λέξεις
ανεκτικότητα και διαλλακτικότητα του είναι παντελώς άγνωστες. Στην συμπεριφορά
του έναντι των συνανθρώπων υπερτερούν ένα συγρουσιακό και πολύ επιθετικό πνεύμα,
το οποίο, όπως φαίνεται, τον ικανοποιεί. Οταν λείπει και δεν γράφει π.χ.σχόλια σε
εφημερίδες επικρατεούν πολιτισμένοι τρόποι συμπεριφοράς. Αμέσως όταν εμφανίζεται,
αρχίζουν οι επιθετικές και προσβλητικές παρατηρήσεις και έτσι αυτός δημιουργεί
σκοπίμως ένα γενικό κλίμα ενός αφόρητου συγκρουσιασμού έως εμφυλιοπολεμικού Το
παράξενο όμως έγκειται στο ό,τι ο Νουλιστής έχει ενίοτε και μίαν αποκρουστική
γλοιώδη συμπεριφορά που θυμίζει πολύ το Βυζάντιο και συναντάται και σήμερα σε
μέλη μίας πληθυσμιακής ομάδας του ελληνικού έθνους.
Πηγή

 

Βιβλίο

Εγκυκλοπαιδική και Κοινωνική Μόρφωση, Εκλαϊκευμένα

Θρησκεία, Ιστορία, Εθνολογία, Πολιτισμός, Γλωσσολογία

Δεύτερος Τόμος

ISBN : 978-620-0-61339-4

Publ.house : GlobeEdit

By(author): Παναγιώτης Δημητρίου Τερζόπουλος

Nomber of ages: 300 σελίδες

Publ.on 2020-09-14

Categ.: General encyclopedias

Prise: 74.90 €

In honorem illustris philosophi et theologi Graeci Christo Giannara
Αφιέρωμα στον έξοχο Ελληνα Φιλόσοφο και Θεολόγο Χρήστο Γιανναρά

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Βιβλίο

Εγκυκλοπαιδική και Κοινωνική Μόρφωση, Εκλαϊκευμένα

Φιλοσοφία, Διεθνές Δίκαιο, Διεθνείς Σχέσεις, Πολιτολογία

Πρώτος Τόμος

ISBN : 978-620-0-61337-0

Publ. House :  Globe Edit

By (author): Παναγιώτης Δημητρίου Τερζόπουλος

Number of Pages: 300 σελίδες

Publ. On: 2020-09-14

Prise:  74.90€

 

In honorem illustris philosophi et theologi Graeci Christo Giannara

Αφιέρωμα στον έξοχο Ελληνα Φιλόσοφο και Θεολόγο Χρήστο Γιανναρά

Völkerrecht und Internationale Beziehungen, Populärwissenschaftlich, Buch

Völkerrecht und Internationale Beziehungen

Populärwissenschaftlich, Buch

Lehrbuchverlag 

Saarbrücken 2020

€ 54,90

 

Buch Details:

ISBN-13: 978-620-0-44645-9
Buchsprache: Deutsch
von (Autor): Panos Terz
Seitenanzahl: 116
Veröffentlicht am: 14.09.2020
Kategorie:VorwortHierbei handelt es sich um populärwissenschaftliche Beiträge, die ab 2012 systematisch als Fachkommentare in der Internet-Ausgabe der folgenden Zeitungen bzw. Zeitschriften  veröffentlicht worden sind: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Focus, Spiegel, Stern, Welt, Zeit, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Münchner Merkur, Neue Zürcher Zeitung und Wiener Zeitung veröffentlicht worden sind.Ich bin davon ausgegangen, dass die Wissenschaftler die ethische Pflicht haben, ihr Wissen natürlich in verständlicher Form auch Nichtspezialisten  und interessierten Bürgern zur Verfügung zu stellen. Ferner ist die Tatsache zu beachten, dass in der  Epoche der starken Demokratisierung der Massenmedien die Journalisten nicht die einzigen sind, die im Rahmen der „vierten Gewalt“ die öffentliche Meinung zu formen vermögen.  Hinzu gekommen  sind in hohem masse auch hochqualifizierte Wissenschaftler, die ohne Zweifel besser  in der Lage sind, besonders schwierige und komplexe Themen gründlicher und überzeugender zu analysieren und darzulegen.Im Mittelpunkt stehen hauptsächlich Fragenstellungen des Völkerrechts und der Theorie der internationalen Beziehungen in Verbindung mit gewichtigen aktuellen Problemen. 

As dem Buch-Cover

Hauptgegenstände sind gewichtige internationale und nationale Ereignisse mit Bezügen zum Völkerrecht und zur Theorie der internationalen Beziehungen. In den völkerrechtlich relevanten Problemen geht es in erster Linie um die grundlegenden Prinzipien Friedliche internationale Zusammenarbeit, Souveräne Gleichheit der Staaten, Selbstbestimmung, Einmischungsverbot, um Spezialfragen des Völkervertragsrechts, des Völkerseerechts, des Internationalen Flüchtlingsrechts und der Menschenrechtskonzeptionen der Gegenwart. Aus der Sicht der Theorie der internationalen Beziehungen stehen im Mittelpunkt die Beziehungen zwischen Staaten unterschiedlicher Kultur – und Rechtskreise, die Interessenproblematik, das Gleichgewicht und die Gegengewichte, Fragenstellungen der Supermächte und der Großmächte, die Hegemonie sowie verschiedene Dimensionen des europäischen Vereinigungsprozeßes.

Gliederung

 1. Europa, Hellas, Orient

2. Kriege in Europa

 3. Europäische Union, eine sachliche Betrachtung

4. EU-Regeln, Mediterrane  und Balkan-Staaten

5. Nation, Patriotismus, Nationalismus, Nationalbewusstsein

6. Supermacht, Großmacht , Mittlere Macht und
Regionalmacht aus Sicht der Theorie der internationalen Beziehungen, Russland

7. Gleichgewicht, Gegengewichte, Prognose

8. Rassendiskriminierung, Historische und Völkerrechtliche Aspekte

9. Völkermord  (Genozid) aus Sicht der Geschichte und des Völkerrechts

10. Die Meinungsfreiheit ist nicht absolut, gegen die Rechtsradikalen Hetzer

11. Flüchtlingsstatus Grundsätzliches

12. Migrations-”Pakt” der UNO, Migration als Globales Problem, Migration kein Menschenrecht

13. Flüchtlingsprobleme in Deutschland, Abschiebung Krimineller Flüchtlinge

14. Multikulturalismus

15. Populismus nach der Politologie (Politische Wissenschaft) und der Soziologie

16. Bürger, Nation – Staat, Volkssouveränität-Staatssouveränität, Ukraine, Russland

17. Ukraine,  Sowjetische  Atomwaffen

18. Asowsches Meer, Krim,  Streit zwischen Russland und der Ukraine

19. Die völkerrechtswidrigen Praktiken Russlands gegenüber der Ukraine, Fall der Pässe

20. Russische Staatsbürgerschaft an ukrainische Staatsbürger

21. Ukraine, Problemlösung: Autonomie oder Föderation ?

22. Deutsche Interessendurchsetzung und Sanktionen gegen Russland

23. Russisch-Ukrainischer Kirchenstreit

24. USA- Außenpolitik, kurze Charakterisierung

25. Das völkerrechtswidrige und skrupellose Verhalten der USA (Sanktionen wegen Nordstream)

26. Waschingtoner  Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme zwischen den USA und der Sowjetunion von 1987

27. Der Vertrag zwischen den USA und der UdSSR /Russland aus Sicht der Theorie der internationalen Beziehungen (spezielle der Gleichgewichtstheorie und der Interessentheorie)

28. USA – Iran, Tötung eines iranischen Generals

29. NATO-Bündnisfall im Falle eines Krieges zwischen den USA und dem Iran ?

30. Palästinenser, Historisch-Ethnologische Sicht

31. Israel-Palästinenser, Politisch-Kulturelles, Knappe allgemeinpolitische und ethnologische Bemerkungen

32. Israel und Palästinenser, Differenzierung

33. Israel und die Palästinenser aus völkerrechtlicher Sicht

34. Israel – Hamas, Verletzung des Völkerrechts durch die Kriegsparteien, Feuerpause, Beendigung der Kampfhandlungen, Analyse

35. Israel – Hamas, Feuerpause, Beendigung der Kampfhandlungen, Beendigung des Kriegszustandes, Abschluss eines Friedensvertrages

36. Hat Israel ein Selbstverteidigungsrecht?

37. Der „Plan“ Trumps  (über zwei Staaten)

38. Golan-Höhe, Annexion, Problemlösung

39. Israel und die arabischen Staaten, Militärisch

40. Die endlose Tragödie der Kurden

41. Lösung des Kurdenproblems

42. Kurdischer Staat, Irakische Souveränität und Kurdisches Selbstbestimmungsrecht, Kurdischer Staat, Szenario (2014)

43. Irakische Staatliche Souveränität und Kurdisches Selbstbestimmungsrecht

44. Erdogan und die Türkei

45. Erdogan , Hybris und Nemesis

46. Staatsbürgerschaft, Doppelte, Türken in Deutschland

47. Türkische Schulen für türkische Schüler in Deutschland ?

48. Türken, Dschihadisten, Kurden

49. Türkei und Syrische Kurden, Völkerrechtswidriges Vorgehen

50. Türkische Invasion in Nordsyrien gegen die Kurden, Beistandsfall für die NATO ?

51. Türkei (Klein-Asien), Wertvolle kulturhistorische Kenntnisse für Kultur-Touristen

52. Die syrische Katastrophe, Versuch einer Analyse

53. Syrien und Demokratie stellen  eine contradictio in adjecto (Widerspruch in sich) dar

54. Der Westen und der Orient,  Militärische Interventionen des Westens gegen Orientalische Staaten

55. Zur Lage in Libyen

56. Iran, Einmischungsverbot nach Völkerrecht

57. Die  Hormus – Meerenge aus Sicht des Internationalen Seerechts (Seevölkerrechts)

58. Streit zwischen dem Vereinigten Königreich und dem Iran aus völkerrechtlicher Sicht

59. Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem Iran und
Saudi-Arabien

60. Saudi- Arabien, Herrschaftssystem

61. Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu Saudi-Arabien wegen der Ermordung des Journalisten?

62. Verträge mit Saudi-Arabien; Keine Vertragserfüllung wegen Menschenrechtsverletzungen ?

63. Saudi-Arabien, Kriegsverbrechen in  Jemen

64. Ägypten, Ex-General Sisi, der richtige Führer

65. Venezuela unter Beachtung lateinamerikanischer Befindlichkeiten

66. Venezuela, Anspruch und Realität oder der Irrweg des Chavismo – Madurismo

67. Fall Venezuela, Deutsche Außenpolitik im Spannungsfeld von Völkerrecht und Realpolitik

68. Venezuela und das Einmischungsverbot, Eine völkerrechtliche Betrachtung

69. Heuchelei der USA und Einmischung

70. Kulturkreise und Herrschaftssysteme: Russland, Türkei

71. Orientalisch-Islamisches Gesellschafts- und Menschenbild (Thesen )

72. Islam, Probleme, Gefahren

73. Welt- und Menschenbild, Unterschiede zwischen dem
Kulturkreis des Westens (Westen) und dem Orientalisch Islamischen
Kulturkreis (Orient-Islam)

74. Pakistan

75. Kopftuch, Burka, Niqab muslimischer Frauen , ein vielschichtiges Problem

76. Parallelgesellschaften

77. Frauenbild  muslimischer Männer

78. Konfuzianisches Menschen –  und  Gesellschaftsbildbild, Hauptmerkmale

79. Chinesische Revolutionäre Traditionen

80. Konfuzianismus-Westen, Unterschiedliche politische Systeme sowie Gesellschafts- und Menschenbilder im Vergleich

81. China als wichtiger Player in den internationalen Beziehungen

82. China und Taiwan, Ein oder zwei Chinesische Staaten ? Angliederung ?

83. China , Seestreitigkeiten

84. Nord Mazedonien, Staatsbezeichnung, historisch , völkerrechtlich (Thesen)

85. Makedonen, Makedonien, Nord-Mazedonien, historisch, ethnologisch,  Überblick

86. Nord Mazedonien aus Sicht der Theorie der Internationalen Beziehungen

87. Die Balkan-Völker ticken anders oder Grundzüge der Mentalität

88. Grundzüge der griechischen Mentalität

89. Grundzüge der deutschen Mentalität

90. Russland und Russen, Eine Analyse aus Sicht der Geschichte und der Ethnologie

Εγκυκλοπαιδική και Κοινωνική Μόρφωση, Εκλαϊκευμένα : Φιλοσοφία, Διεθνές Δίκαιο, Διεθνείς Σχέσεις, Πολιτολογία, Βιβλίο, Πρώτος Τόμος

Βιβλίο

Εγκυκλοπαιδική και Κοινωνική Μόρφωση, Εκλαϊκευμένα

Φιλοσοφία, Διεθνές Δίκαιο, Διεθνείς Σχέσεις, Πολιτολογία

Πρώτος Τόμος

ISBN : 978-620-0-61337-0

Publ. House :  Globe Edit

Saarbrücken  2020

By (author): Παναγιώτης Δημητρίου Τερζόπουλος

Number of Pages: 300

Prise:  74.90€

 

In honorem illustris philosophi et theologi Graeci Christo Giannara

Αφιέρωμα στον έξοχο Ελληνα Φιλόσοφο και Θεολόγο Χρήστο Γιανναρά

Προοίμιον

Από το 2012 έως τις αρχές του 2020 έχω αναρτήσει πολυάριθμα ειδικά σχόλια στις κεντρικές ελληνικές εφημερίδες πρωτίστως στην Καθημερινή καθώς και στο Βήμα και στα Νέα. Ευθύς εξ αρχής είχα τον σκοπό, στο μέλλον να εκδόσω τα πιο ενδιαφέροντα σχόλια ως επιστημονικά εκλαϊκευμένο βιβλίο. Αυτός ήταν ο λόγος που σχεδόν πάντα έχω αναφέρει και τις ως επί το πλείστον επιστημονικές πηγές σε μερικές γλώσσες. Αφετηρία του σκεπτικού μου είναι το ηθικό καθήκον κάθε πανεπιστημιακού, να διαθέσει με κατάλληλο τρόπο τις γνώσεις του και σε ενδιαφερόμενους μη ειδικούς. Οι σπουδές στα Νομικά και ιδιαιτέρως στο Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο (πρωτίστως Διεθνές Συμβατικό Δίκαιο, Διπλωματικό Δίκαιο, Διεθνές Δίκαιο της Θαλάσσης και Ανθρώπινα Δικαιώματα) στην Θεωρία των διεθνών σχέσεων, στις Πολιτικές Επιστήμες και στην Φιλοσοφία είναι η κυρία Βάση των επιστημονικών μου γνώσεων. Το ιδιαίτερο του παρόντος βιβλίου έγκειται στο ό,τι δημοσιεύεται υπό το ελληνικό μου όνομα, ενώ στην διεθνή επιστημονική κοινότητα είμαι από δεκαετίες γνωστός ως Panos Terz.

 

Σκελετός

 

1.Φιλοσοφία. 14

1.1 Φιλοσοφία, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 14

1.2 Επιστημολογία. 21

1.3. Ηράκλειτος, Επιγραμματικά. 21

1.4 Αρχαίοι Ελληνες και Αρχαίοι Ινδοί Φιλόσοφοι 22

1.5 Ερευνητές, Επιστήμονες, Ζηλώτες της Γνώσης. 23

1.6 „Κοινή Λογική“. 24

1.7 Kριτική Σκέψη, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 24

1.8 Παπαγαλία. 26

1.9 Ισότητα (Αριστοτέλης, Thomas Aquin, Locke, Γαλλική Επανάσταση) 27

1.10 Kοσμοϊστορικός Ευρωπαϊκός Διαφωτισμός και οι Εχθροί του, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά  28

1.10.1 Προοίμιον. 28

1.10.2 Εννοια του Διαφωτισμού. 29

1.10.3 Ιστορικές Ρίζες και Βάσεις του Ευρωπαϊκού Διαφωτισμού. 29

1.10.4 Αγγλία, η Γενέτειρα του Ευρωπαϊκού Διαφωτισμού. 30

1.10.5 Γαλλικός Διαφωτισμός, Αποκορύφωμα και Υλοποίηση του Ευρωπαϊκού Διαφωτισμού  33

1.11 Ευρωπαϊκός Διαφωτισμός (Συνοπτικά) 39

1.12 Διάλογος με τον Επίσκοπο Πειραιώς Σεραφείμ. 40

1.13 Πλάτων και Αριστοτέλης, Ποιός από τους δύο είναι πιό Σπουδαίος; Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά  42

1.13.1 Πλάτων. 43

1.13.2 Αριστοτέλης. 44

1.14 Δικαιοσύνη, Αρχαίοι Φιλόσοφοι, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 46

1.15 Διαλεκτικός Υλισμός, Ιστορικός Υλισμός ως Βάση της Μαρξιστικής-Λενινιστικής Φιλοσοφίας, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 48

1.15.1 Διαλεκτικός Υλισμός. 48

1.15.2 Ιστορικός Υλισμός ως ο Σημαντικότερος Πυλώνας της Μαρξιστικής-Λενινιστικής Φιλοσοφίας  49

1.16 Μεθοδολογία, Γενική και Ειδική, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 50

1.17 Ελληνικά Προβλήματα, Μεθοδολογική Θεώρηση, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 51

1.18 Εξεύρεση και Επίλυση Προβλημάτων. 56

1.18.1. Εξεύρεση. 56

1.18.2 Επίλυση. 57

1.19 Αλήθεια, Μεθοδολογικά Προβλήματα, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 58

1.20 Θεωρίες-Αλήθεια-Πραγματικότητα. 60

1.21 Γενικά, Βασικά και Συστηματικά (Επίκαιρα Πολιτικά και Κοινωνικά Ζητήματα), Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά (Χ.Γ.) 60

1.21.1 Προοίμιον. 60

1.21.2 Μεθοδικά. 61

1.21.3 Μεθοδολογικά. 62

1.22 Οντολογία, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 66

1.23 Μεταφυσική, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 68

1.23.1 Η Εννοια της Αριστοτελικής Μεταφυσικής. 68

1.23.2 Εννοια και Ουσία της Μεταφυσικής. 69

1.23.3 Αντίπαλοι της Σχολαστικής Μεταφυσικής. 69

1.23.4 Μεταλλαγή της Μεταφυσικής. 70

1.24 Μυστικισμός (Αποκρυφισμός), Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 72

1.25 Βασική Εποικοδομητική Κριτική στον Χρήστο Γιανναρά. 78

1.26 Ελευθερία, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 80

1.27 Ελευθερία του Λόγου, Οχι Απόλυτη. 83

1.28 Λόγος (Ratio) και Συναίσθημα (Emotio) 86

1.29. Διάλογος με Μίκη Θεοδωράκη. 87

1.29.1 Μίκης Θεοδωράκης ως Μουσικοσυνθέτης. 87

1.29.2 Μίκης Θεοδωράκης ως Πολιτικός. 88

1.30 Εmotio vs Ratio, Διάλογος με Κώστα Γαβρά. 90

1.31 Aισιοδοξία και Aπαισιοδοξία. 91

1.31.1 Αισιοδοξία. 91

1.31.2 Απαισιοδοξία. 91

1.32 Κρίση, Μεθοδολογική Θεώρηση. 92

1.33 Αξίες. 95

1.33.1 Αξίες και Αξιοκρατία, Meritocracy, Μία Συστηματική Προσέγγιση στο Θέμα. 95

1.33.2 Αξίες, Απλουστεύσεις. 99

1.34 Μέτρον Αριστον, Μηδέν άγαν, Μεσότης (Aurea mediocritas) ή Εφαρμογή των Γνώσεων του Αριστοτέλη επί του Ελληνικού Πολιτικού Σκηνικού. 100

1.34.1 Μεθοδολογική Πτυχή. 100

1.34.2. Πηγές και Τρόπος Διατύπωσης του Αποφθέγματος „Μέτρον Αριστον“: 101

1.34.3 Συμπεράσματα. 102

1.35 Δικαιοσύνη, Σουμερία, Κίνα, Ελληνες, Φιλόσοφοι (Πλάτων, Αριστοτέλης), Κινέζοι Φιλόσοφοι, Ευρωπαίοι Φιλόσοφοι, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 103

1.36 Συμφέρον, „Χησιμοθηρία“, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 107

1.36.1. Προοίμιον. 107

1.36.2. Αρχαίοι Ελληνες Φιλόσοφοι και το Συμφέρον. 107

1.36.3 Γάλλοι και Αγγλοι Φιλόσοφοι 109

1.37 Κοινωνικό Συμβόλαιο, Αντιφών, Επίκουρος, Ευρωπαίοι Φιλόσοφοι, Rousseau, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 110

1.37.1 Προοίμιον. 110

1.37.2 Κοινωνική Συνθήκη του Επικούρου. 111

1.37.3 Κοινωνική Συνθήκη των Ευρωπαίων φιλόσοφων. 112

1.38 Ανθρωπος-Διαστάσεις, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 113

1.39 Ανθρωποκεντρισμός, Ατομοκεντρισμός, Ατομικότητα, Ατομικισμός, Συμφεροντολογισμός, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 114

1.40 Ατομο και κοινωνία, Πολίτης και κράτος, Βορράς και Νότος της Ευρώπης ή η απωλεσθείσα αρχαία ελληνική επιστημονική κληρονομιά στην Ελλάδα και η αξιοποίησή της στην Ευρώπη. 117

1.40.1 Αρχαίοι Ελληνες Φιλόσοφοι 117

1.40.2 Ευρωπαίοι Φιλόσοφοι 118

1.41 Ατομον, Πολίτης, Κοινωνία κράτος, Κοινωνική, Κρατική, Νομική και Φορολογική Συνείδηση, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 119

2. Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο. 120

2.1 Βona fides (Καλή πίστη), Pacta sunt servanda („Ειλλημμένες υποχρεώσεις δέον να τηρούνται“), Clausula rebus sic stantibus. 120

2.2 Αναξιοπιστία (Μονομερές Σβήσιμο Δανείων) 121

2.3. Αμοιβαιότητα υπό το πρίσμα του Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου και ιδιαιτέρως του Διεθνούς Συμβατικού Δικαίου. 122

2.4. Αποτυχημένο Κράτος (failed state) 124

2.5 Γενοκτονία. 125

2.6 Ρατσισμός, Φυλετικές Διακρίσεις. 126

2.7 Αλλοδαπός, Πολιτικοί Πρόσφυγες, Οικονομικοί Πρόσφυγες. 128

2.7.1 Εισαγωγικές Παρατηρήσεις. 128

2.7.2 Αλλοδαπός. 129

2.7.3 Πολιτικοί Πρόσφυγες. 129

2.7.4 Οικονομικοί Πρόσφυγες. 130

2.8 Πρόσφυγες στην Γερμανία, Η Γλώσσα των Αριθμών. 131

2.9 Μωαμεθανοί στην Ευρώπη, Ενσωμάτωση. 131

2.10 Ατομική Βόμβα, Σωστή η Χρησιμοποίηση της. 132

2.11 Το Κουρδικό Πρόβλημα (Τουρκία, Ιράκ, Ιράν, Συρία) 133

2.11.1 Εισαγωγή. 133

2.11.2 Εθνολογική και Γλωσσολογική Πτυχή. 133

2.11.3 Κουρδικοί Πληθυσμοί στη Δυτική Ασία. 134

2.11.4 Επίλυση του Κουρδικού Προβλήματος. 135

2.12 Νταβούτογλου και οι Κούρδοι (όχι „Αποσχισμός“) 136

2.13 Συμφωνίες και Τρίτοι 137

2.14 Αποσχιστικές Τάσεις, Ευρωπαϊκά Κράτη. 138

2.15 Ισπανία, Βάσκοι, Καταλάνοι, Αποσχιστικές Τάσεις. 139

2.16 Καταλωνία και Ισπανία υπό το πρίσμα του Κρατικού Δικαίου, του Συνταγματικου Δικαίου και του Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου. 140

2.17 Υποχρεώσεις και Δικαιώματα ως Μέλος του ΟΗΕ.. 141

2.18 Η σύγκρουση μεταξύ του Ισραήλ και των Παλαιστινίων υπό την Σκοπιά του Διεθνούς Δικαίου  142

2.19 Επιθετική Εξωτερική Πολιτική των ΗΠΑ.. 144

2.20 Υποχρέωση του ΝΑΤΟ να βοηθήσει την Τουρκία στην Βόρεια Συρία. 146

2.21 Βενεζουέλα και η Αρχή της μη Ανάμειξης στις Εσωτερικές Υποθέσεις, Μία Αξιολόγηση υπο την Σκοπιά του Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου. 147

2.22 Ιράκ, Θρησκευτική Συνείδηση και Συνείδηση των Φύλων, αλλά όχι Εθνική και Κρατική Συνείδηση, Μία Ομοσπονδία?. 148

2.23 Στενό του Κερτς, Αζοφική Θάλασσα, Διένεξη μεταξύ Ρωσίας και Ουκρανίας, Θεώρηση υπό την σκοπιά του Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου. 149

3. Διεθνείς Σχέσεις. 150

3.1.Υπερδύναμη, Μεγαλοδυνάμεις, Μεσοδυνάμεις. 150

3.2 Αλλαγή του Διεθνούς Σκηνικού, Ισορροπίες Υπερδυνάμεων. 151

3.3 Ισορροπία των Δυνάμεων. 151

3.4 Ισορροπία, Συμφέροντα, Διπλωματία, Μεσόγειος. 152

3.5 Σοβιετική Ενωση, Ρωσία, Καθεστώς, Ιστορία. 154

3.5.1 Καθεστώς. 154

3.5.2 Ρωσία και Ευρωπαϊκή Ενωση. 154

3.5.3 Σοβιετική Ενωση, Σύμφωνο με την Γερμανία, Νίκη μόνον του Κόκκινου Στρατού; Σύντομες Παρατηρήσεις. 155

3.6 Ελληνες και Τούρκοι, Διαλλακτικότητα. 156

3.7 Διεθνής Οργανισμός, Υπερεθνικός Οργανισμός (ΕΕ), „Παγκόσμιο Κράτος“, „Παγκόσμια Κυβέρνηση“  156

3.8 „Βαρβαρικός Μεσαίωνας“ στην Ευρώπη, Μοναστήρια και Πανεπιστήμια, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά  157

3.9 Ευρώπη, Ανατολή και Δύση, Προσπάθεια μιας Συστηματικής Προσέγγισης. 159

3.10 Pax Germanica και „Imperium Germanicum Politicum et Oeconomicum”? („Γερμανική Ειρήνη“ και Πολιτική και Οικονομική „Αυτοκρατορία“) 161

3.11 Ευρωπαϊκή Ενωση, Μία Συστηματική και Νηφάλια Θεώρηση χωρίς Φθηνούς Συναισθηματισμούς  163

3.12 Ευρωπαϊκή Ενωση, Μεθοδολογικό Πρόβλημα, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 165

3.13 Ευρωσκεπτικισμός (ΕΣ), Επιγραμματικά. 167

3.14 Ευρωπαϊκή Ενωση, Σόρος ο Ψευτοπροφήτης. 168

3.15 Εχθρός της ΕΕ, Διάλογος με Χρήστο Γιανναρά. 170

3.16 Ευρωπαϊκή Ενωση, Αλληλεγγύη. 170

3.17 Παγκοσμιοποίηση, Ευρωπαϊκή Ενωση, Ελλάδα. 172

3.18 Ευρωπαϊκή Ενωση, Ελλάς, „Επεμβάσεις“. 173

3.19 Ευρωπαϊκή Ενωση και Εθνική – Κρατική Κυριαρχία. 174

3.20 Η Ελλάς Προτεκτοράτο; Οχι 175

3.21 Αξιοπρέπεια του Εθνους και του Κράτους, Εννοιολογικό Χάος. 177

3.22 Διεθνείς Διαπραγματεύσεις, Προϋποθέσεις, Συμβιβασμός. 178

3.23 Διαπραγματεύσεις, Προετοιμασία a la grec. 180

3.24. Ισραήλ και Αραβικά Κράτη, Στρατιωτικά. 180

3.25 Αγκελα Μέρκελ, Καγκελάριος της Γερμανίας. 181

4. Πολιτικά. 183

4.1 Δημοκρατία και Παρλαμενταρισμός (Κοινοβουλευτισμός) 184

4.1.1. Δημοκρατία (Δ.) 184

4.1.2 Παρλαμενταρισμός (Π.), Κοινοβουλευτισμός. 185

4.2 Ορισμός της Δημοκρατίας, Γερμανία, Αντιπαράθεση με Γιώργο Μαλούχο. 186

4.3 Ολοκληρωτικά Συστήματα: Φασισμός, Εθνικοσοσιαλισμός, Κομμουνισμός. 188

4.4 Μαρξισμός / Λενινισμός και „Υπαρκτός Σοσιαλισμός“. 189

4.5 Marx, Engels και ο Διαλεκτικός Υλισμός. 191

4.6 Κάρολος Μάρξ, Αποτυχημένος Οικογενειάρχης, Καλός Κοινωνιολόγος και Οικονομολόγος  191

4.7 Στάλιν και Σταλινικοί 191

4.8 Φασισμός, Εθνικοσοσιαλισμός, Ορισμοί, Εννοιολογικό χάος. 192

4.8.1 Φασισμός (Ιταλία) 192

4.8.2 Εθνικοσοσιαλισμός (Γερμανία) 193

4.9 Χιτλερικός Χαιρετισμός. 193

4.10 Ρωσικός Κομμουνισμός, Γερμανικός Εθνικοσοσιαλισμός, Σύγκριση. 194

4.11 (Εθνικοκοινωνισμός), Εθνικοκομμουνισμός, Αριστερο-εθνικισμός (Εθνικοαριστερισμός) 195

4.12 Καπιταλισμός, Φιλελευθερισμός και του Νεοφιλελε-υθερισμός ή Σαφήνεια vs του Νεοελληνικού Εννοιολογικού Χάους. 195

4.12.1 Καπιταλισμός. 195

4.12.2 Φιλελευθερισμός, Νεοφιλελευθερισμός. 196

4.13 Φιλελευθερισμός στην Ελλάδα. 196

4.14 Κρατισμός και Ιδιωτική Πρωτοβουλία ή Οικονομικός Κρατισμός κατά των Παραγωγικών Δυνάμεων και της Προόδου. 197

4.15 Αναρχισμός, Τριτοκοσμικός Νεοελληνικός Αναρχισμός. 198

4.16 Επανάσταση. 201

4.17 Εμφύλιος Σπαραγμός. 203

4.18 Τρομοκρατία. 204

4.19 Tρομοκράτες ως Ηρωες ή το Νεοελληνικό Εννοιολογικό χάος. 209

4.20 Aνθρώπινα Δικαιωματα,Υποκειμενικά (Ατομικά), „Αντικειμενικά“. 211

4.21 „Λαϊκό Δικαίωμα“; Μεγάλο λάθος. 212

4.22 „Πελατειακό κράτος“, „Κομματική Πελατειοποίηση του Δημοσίου“ ή Κλιεντελισμός; 213

4.23 Οικογενειοκρατία Νεποτισμός a la grec. 216

4.24 ΣΥΡΙΖΑ και Νεποτισμός (Παραδείγματα) 219

4.25 Εθνος, Εθνική Συνείδηση, Εθνική Ταυτότητα. 219

4.26 Εθνική Συνείδηση ως Προϊόν του 19ου αι. 221

4.27 Πατριωτισμός, Φιλοπατρία, Mεθοδολογικά. 222

4.27.1 Γλωσσολογική διάσταση, Ετυμολογικώς. 222

4.27.2 Πατριωτισμός, Σημασιολογικώς. 222

4.27.3 Ιστορική διάσταση. 222

4.27.4 Εθνική Διάσταση. 223

4.27.5 Κοινωνική Διάσταση. 223

4.27.6 Εθνολογική Διάσταση. 224

4.27.7 Μεθοδολογικά. 224

4.28 Απόδημος Ελληνισμός. 226

4.29 Πατριωτισμός, Απόδημος Ελληνισμός. 228

4.30 Λαός, Οχλος. 229

4.31 Ελλάδα, Εθνος – Κράτος. 230

4.32 Κρίση, Ενοχοι, Συνένοχοι 230

4.33 Πολιτικό Κόμμα, Πολιτικό Κίνημα. 231

4.34 Εξωπραγματικότητα, Φαντασιώσεις, Παραλογισμοί, Νεοελληνικό Κράτος. 232

4.35 Ελλάς, μία „Περίκλειστη“ Χώρα. 233

4.36 Ελλάς, Απελπιστική Κατάσταση. 234

4.37 Ελλάς, Μίζα και Διαφθορά. 235

4.38 Ελλάς, Ελλειψη Περιβαλλοντικής Συνείδησης. 237

4.39 Αδράνεια, Εθνοψυχολογία. 238

4.40 Αριστερά, Δεξιά, Κέντρο, Κεντροαριστερά, Προοδευτικός, Μία Θεώρηση υπό το πρίσμα της Πολιτολογίας (Πολιτική Επιστήμη) σύμφωνα με διεθνή Κριτήρια. 239

4.41 Πολιτικός Συντηρητισμός. 241

4.42 Ελληνοκεντρισμός και άλλοι Εθνοκεντρισμοί 242

4.43 Παγκοσμιοποίηση και Ορθόδοξοι Ελληναράδες. 243

4.44 Εθναμύντοτορες και Πατριδοκάπηλοι ή „Η Ελλάδα ανήκει στους Ελληνες“, Νηφάλια Θεώρηση vs της Πατριδοκαπηλείας. 243

4.45 Λάθη του ΣΥΡΙΖΑ.. 245

4.46 Αριστεροστρεφής Συνωμοσιολογία και Κινδυνολογία. 246

4.47 Αριστερά, Τριτοκοσμικός Παραλογισμός. 247

4.48 Ανορθολογισμός και Υπερεξυπνακισμός της Αριστεράς. 248

4.49 Συγκρουσιασμός και Διχασμός με Ιδεολογικές Ρίζες. 249

4.50 Ανορθολογικός Κρατισμός της Αριστεράς. 250

4.51 Κρατισμός και Ιδιωτική Πρωτοβουλία ή Οικονομικός Κρατισμός κατά των Παραγωγικών Δυνάμεων και της Προόδου. 250

4.52 „Αριστεροί“ Πολιτικοί και οι Γυναίκες τους. 251

4.53 Τσίπρας, Αλέξης, Πολιτικός, Προσωπικότητα. 252

4.54 Κρίση, Λαϊκισμός, Μεσσίας, Κίβδηλες Υποσχέσεις. 253

4.55 ΣΥΡΙΖΑ – Λατινοαμερικανοποίηση. 255

4.56 Τσίπρας, El Griego Chaves? (Ο Ελλην Τσάβες) 256

4.57 Βαρουφακιάδα: Πανεπιστημιακός ή Πολιτικός; Νοοτροπία, Ατομο. 258

4.57.1 Πανεπιστημιακός. 258

4.57.2 Βαρουφάκειος Σουρεαλισμός. 258

4.57.3 Νοοτροπία-Πολιτισμικό Πρόβλημα. 259

4.58 Πολιτική Δεξιά. 259

4.59 Αριστερά vs Αριστείας. 260

4. 60 Χρυσή Αυγή, Μία Προσωρινή Ανάλυση. 260

4.61 Λαϊκισμός, Περιεχόμενο και Καθοριστικά Συστατικά Στοιχεία. 262

4.62 Πολυδωρισμός, Μία από τις Νοελληνικές Κατάρες ή το Ακρων Αωτον της Πατριδοκαπηλείας  264

4.63 Νέα Δημοκρατία, Ριζική Μεταλλαγή, Επιγραμματικά. 266

4.64 Αξιολόγηση των Πολιτικών Θάτσερ και Ρήγκαν. 267

4.65 Νεοέλλην Ανήρ Πολιτικός, Αλήτης, Κάθαρμα, Μπάσταρδο. 267

4.65.1 Εισαγωγή. 267

4.65.2 Αλήτης. 269

4.65.3 Κάθαρμα. 272

4.65.4 Πολιτικό Μπάσταρδο. 273

4.65.5 Εφαρμογή της Συστημικής Θεωρίας και Συμπεράσματα. 275

4.66 Πολιτισμικό Πρόβλημα: Βαλκανοανατολίτες Πολιτικοί 276

4.67 Λουκάς Παπαδήμος, Πρωθυπουργός. 277

4.68 Μπουτάρης, ο Κατάλληλος Δήμαρχος για την Θεσσαλονίκη. 277

4.69 Ανευθυνότητα Ελλήνων Πολιτικών en general 279

4.70 Πολιτική Μαγεία. 279

4.71 Συνεννόηση (Εξαίρεση), Συγκρουσιασιασμός (Κανόνας) 280

4.72 Συνειδητοποίηση, Πολιτική, Κοινωνική. 282

4.73 Τεχνοκρατία, Τεχνοκράτης. 282

4.74 Υπερεξειδικευμένοι Σύμβουλοι 283

4.75 Σύμβουλοι (Εμπειρογνώμονες) Κυβερνήσεων, Συγκροτημένοι Σχεδιασμοί 284

4.76 Αλλαγή, Μεταρρύθμιση, Ελίτ, Οικονομικός Κρατισμός. 284

4.76.1 Αλλαγή. 284

4.76.2 Μεταρρύθμιση. 285

4.76.3 Ελίτ. 285

Πηγές όλες μαζί στο τέλος του Δεύτερου Τόμου

 

 

 

Bjelorussland, “Anerkennung” der Oppositiosführerin durch die EU ?

“Anerkennung” der Oppositiosführerin durch die EU ?
So einfach ist es nicht, denn eine “Anerkennung” der Oppositionsführerin wäre ein schwerwiegender Verstoß gegen das grundlegende Völkerrechtsprinzip des Verbots der Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates. So ist es eben im Völkerrecht. Ich möchte betonen, mir das schnelle Verschwinden des Diktators Lukaschenko zu wünschen.
Im Völkerrecht werden Staaten anerkannt. Im Falle jedoch der verfassungswidrigen Übernahme der Macht durch einen Putsch könnte unter Umständen die neue Regierung zusätzlich anerkannt werden. Dem Wesen nach geht es jedoch darum, eine Regierung zu akzeptieren oder nicht, was ine politische Frage ist. Zeit (19.8.20)

EU, Neuortung der Außenpolitik

Neuortung der EU-Außenpolitik

Aus Sicht des Völkerrechts handelt die jetzige US – Regierung durch ihre Drohungen, Sanktionen, Einmischungen etc. betont völkerrechtswidrig, denn es werden die folgenden grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts und zugleich der UN-Charta schwerwiegend verletzt: Verbot der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, Souveräne Gleichheit der Staaten, Verbot der Androhung mit Gewalt (und Gewaltanwendung) und insbesondere Friedliche internationale Zusammenarbeit.

-Aus Sicht der Theorie der internationalen Beziehungen verletzen die USA essentielle und legitime Interessen anderer Staaten. Ihr Vorgehen ist egoistisch, plump und skrupellos.

-Aus Sicht der Diplomatie könnten eigentlich die betroffenen Staaten ihre Beziehungen zu den USA vorübergehend einfrieren. Die USA können nicht ohne irgendwelche Konsequenzen zu befürchten, andere, darunter sogar „befreundete“  Staaten wie  Vasallen bzw. wie Schurkenstaaten (Herr Sommer, zutreffende Formulierung) behandeln. Hierdurch werden  sämtliche  Regeln der Diplomatie in den Beziehungen zwischen zivilisierten Staaten über Bord geworfen.  Der jetzige US-Präsident verhält sich fast wie ein Tyrannosaurus  Rex,

Schlussfolgerung: Es ist nunmehr an der Zeit, dass die  Europäische Union selbstbewusster agiert und ihre Haltung zu den internationalen Beziehungen neu ortet. Die lange Abhängigkeit von den USA erweist sich immer mehr als Hindernis gegen die  Entfaltung einer eigenständigen Außenpolitik der EU.  Zeit (18.8.20)

Sanktionen der USA

Wieder Sanktionen der USA gegenüber China

Verletzen die vielen Sanktionen gegenüber etlichen Ländern  das Völkerrecht und insbesondere das grundlegende Prinzip der friedlichen internationalen Zusammenarbeit ? Ist es überhaupt zivilisiert, die internationalen Beziehungen systematisch zu destabilisieren, um die eigenen egoistischen und imperialen Interessen in der ganzen Welt durchzusetzen ? Ist es nicht an der Zeit, zu diesem Imperium Americanum Supremum arrogant et mostruosum (Monsterhaftes und arrogantes Amerikanisches Supeimperium) ein Gegengewicht zu schaffen? Stimmt es, dass die USA vor der Supermacht in statu nascendi (im Entstehungsprozess) China große Angst haben und im Ernst glauben, Chinas Aufstieg zu verhindern? Eigentlich die USA als Supermacht sind auf dem Abstiegsgleis, während sich am Horizont der internationalen Beziehungen die Konturen der neuen Supermacht so abzeichnen, so dass es nicht übertrieben ist, vom Beginn des Chinesischen Jahrhunderts zu sprechen ? Wiener Zeitung (15.7.20)

 

Hagia Sopfia als islamische Moschee

Gedankensplitter
-Erdogan zerstört systematisch das Erbe Kemal Atatürk und verwandelt die Türkei zu einem religiös geprägten Staat.
-Er erhöht sich selbst zu einer historischen Persönlichkeit, fast zu vergleichen mit dem Eroberer Konstantinopels 1453.
-Erdogan denkt in neo-osmanischen Macht Kategorien und will die Türkei auf Biegen und Brechen zu einer nicht nur regionalen, sondern allen Ernstes zu einer Weltmacht machen. Hieraus ergeben sich große Gefahren für den Frieden im östlichen Mittelmeerraum.
-In der heutigen Türkei ersetzt der Glaube die Vernunft, und das Gefühl erlangt gegenüber dem Logos Priorität.
-Die Umwandlung der symbolträchtigen christlichen Kathedrale in Moschee ist ferner Ausdruck großer Instinktlosigkeit und ein unfreundlicher Akt mindestens gegenüber den orthodoxen Völkern.
-Erdogan spielt generell mit dem Feuer.
- Man kann sich ausmalen, was mit den islamischen Moscheen in den westlichen Ländern passieren könnte.
Zeit, Münchner Merkur, FAZ, SDZ, Welt, Wiener Zeitung (13.7.20)

Bolsonaro und das Corona-Virus, Hybris und Nemesis

Seiner unvorstellbaren Hybris (Hochmut, Verletzung der Normen der Natur, des Gottes, der Logik und der Vernunft) ist in der Tat und sprichwörtlich die Nemesis (göttliche, gerechte Strafe) gefolgt.

Man kann den Hochmut auch als maßlose Selbstüberhöhung bezeichnen. Bei dem Begriffpaar  Hybris und Nemesis handelt es sich um eine der Grundlagen der abendländischen (westlichen) Kultur, enthalten as Kerngedanke in erster Linie in den Dramen der großen altgriechischen Tragiker Aischylos, Sophokles und Euripides.

In der neueren Geschichte könnte man das nationalsozialistische Deutschland  erwähnen. Die verbrecherische Maßlosigkeit hat zu der nationalen Katastrophe Deutschlands geführt. Schlussfolgerung: Maßhalten, ein weiterer Grundsatz  unserer Kultur. Die Populisten jedoch verletzen tagtäglich diesen Vernunft Grundsatz. Hierdurch wird objektiv ihr Untergang vorbereitet.

Zeit, Focus, Münchner Merkur, Stern, Süddeutsche Zeitung, Welt, Wiener Zeitung (7.7.20)

Corona Virus und Freiheiten

Massnahmen gegen das Corona Virus verletzen die Freiheiten ?
Es gibt übrigens einen methodischen Grundsatz der Allgemeinen Methodologie der wissenschaftlichen Forschung:consensus omnium (Übereinstimmung aller), d. h. wenn alle Regierungen in einer Notsituation im Interesse der Volksgesundheit vorübergehend einige Freiheiten teilweise einschränken, kann man wohl hieraus die Schlussfolgerung ableiten, dass diese Maßnahmen notwendig sind.
In der Rechtstheorie existiert noch ein Grundsatz: Menschenrechte und Grundfreiheiten sind nach allen internationalen Konventionen hierüber nicht absolut. Unter Umständen können sie doch eingeschränkt werden. Zeit (3.7.20)

Ρωσική Νοοτροπία

Ρωσική Νοοτροπία
Inhalt
Χαρακτηριστικά γνωρίσματα της ρωσικής νοοτροπίας υπό το πρίσμα της Ιστορίας και της Εθνολογίας 1. Η Ρωσία  ανήκει στις χώρες, ο οποίες ούτε την Αναγέννηση, ούτε τον Ευρωπαϊκό Διαφωτισμό, ούτε την Αστική Εανάσταση, ούτε το άτομον , ούτε τον citoyen (πολίτη), ούτε την δημοκρατία, ούτε τις αστικές ελευθερίες, ούτε τα ανθρώπινα δικαιώματα, ούτε τον διαχωρισμό των εξουσιών  και ούτε  την διάκριση μεταξύ κράτους και ορθόδοξης εκκλησία έχει γνωρίσει. Στην χώρα έχουν επικρατήσει δύο ολοκληρωτικά συστήματα και δη ο καθυστερημένος τσαρισμός και ο πρωτόγονος σοσιαλισμός/κομμουνισμός.Τοιουτοτρόπως λείπουν η δημοκρατική παράδοση και η δημοκρατική συνείδηση. Ηδη στο δεύτερο ήμισυ του 19<sup>ου</sup> αι. ρώσοι διανοούμενοι έχουν απορρίψει τον ευρωπαϊκό ορθολογισμό μέσω των κάτωθι επιχειρημάτων: Ο δυτικός τρόπος σκέψης  είναι δήθεν υποανάπτυκτος, γιατί στηρίζεται αποκλειστικά στη νοημοσύνη και επομένως  είναι ανίκανος να βοηθήσει τον άνθρωπο στην προσπάθειά του να βρεί το «σωστό δρόμο». Σε αντίθεση με τη δύση η «ρωσική ψυχή παρουσιάζεται ως ένα μυθικό και μυστικιστικό φαινόμενο. Η εξυπνότητα επί τη βάσει του ορθολογισμού αποτελεί μία δυτική «ασθένεια», είναι εξυπνότητα   χωρίς σοφία και έχουν υπογραμμίσει την ηθική αναγκαιότητα, όπως αυτή εξυμνείται στα έργα του Ντοστογιέφσκι  π.χ. «ένα πρόσωπο μπορεί να είναι σοφό, αλλά γα τον σκοπό των ενεργειών η εξυπνότητα δεν είναι επαρκής» ή και το άλλο «  αυτό που για εμάς είναι αληθές , αποτελεί για την Δύση κάτι το ξένο». Το κύριο σκεπτικό του Ντοστογιέφσκι έγκειται στ ό,τι τα ανθρώπινα προβλήματα δεν μπορούν να επιλυθούν μέσω της νοημοσύνης, αλλά μέσω τηςε χριστιανικήςπίστης  καθώς και της «σοφίας της καρδιάς». Διαπιστώνουμε, ότι ο μυστικισμός της ορθόδοξης εκκλησίας  έχει καθοριστικά επηρεάσει όλη την ζωή του ρωσικού λαού. Επίσης και ο άλλος γίγας της ρωσικής λογοτεχνίας ο Τολστόϊ επισημαίνει εντόνως την «καθαρότητα» του ρωσικού λαού και την απαράμιλλη ικανότητά του να βρει τη σωτηρία στην χριστιανική πίστη. Οι αντίπαλοι του δυτικού πολιτισμού εχουν ονομασθεί «Σλαβόφιλοι», στους οποίους ανήκε και ο Πέτρο Κιριγιέφσκι, ο οποίος επισημαίνει τη μεγάλη δαφορά μεταξύ του δυτικού και του «ρωσικου πνεύματος ως εξης : Το δυτικό πνεύμα οδηγεί στον ατομικισμό (εδώ μπερδεύει εκουσίως τις έννοιες ατομικισμός και ατομικότητα) και δεν είναι σε θέση να βοηθήσει τον άνθρωπο να εννοήσει τον κόσμο στην ολότητά του, ενώ το ρωσικό πνεύμα, βασιζόμενο στη χριστιανική πίστη  μπορεί να αντιληφθεί την ουσία των πραγμάτων στην ολότητά τους. Είναι οφθαλμοφανές, ότι αυτές οι αντιλήψεις ανταποκρίνονται στην προκαπιταλιστική εποχή και όντως αντικατοπτρίζουν πιστά τη ρωσική πραγματικότητα, και στην  ουσία τις χαρακτηρίζει μία αφάνταστη πολιτισμική καθυστέρηση. Είναι λίαν ενδιαφέρον, ότι τέτοιες γνώμες στη Ρωσία εκφράζονται όχι μόνον από Θεολόγους, αλλά και από πολιτολόγους  και μερικούς Φιλόσοφους. Το πιο αντιπροσωπευτικό παράδειγμα  είναι ο Αλεξάντερ Γκέλιεβιτς/ Ντούγκιν, περί τον οποίο λέγεται, ότι είναι σύμβουλος  με μεγάλη επιρροή  κορυφαίων Ρώσων πολιτικών μεταξύ αυτών και του Ρώσου προέδρου Πούτιν. Το πρυτανεύον σκεπτικό του είναι το εξής : α) Οι αξίες της Δύσης όπως π.χ. η δημοκρατία ο κοινοβουλευτισμός, οι ελευθερίες, τα ανθρώπινα δικαιώματα, η διάκριση των εξουσιών κτλ. δεν έχουν οικουμενική ισχύ. β) Ο «ρωσικός πολιτισμός» έχει διαμορφωθεί από τον  ορθόδοξο χριστιανισμό. γ) Ο «ρωσικός πολιτισμός» είναι δήθεν ανώτερος από τον δυτικό πολιτισμό. δ) Επομένως η Ρωσία δεν χρειάζεται τις προαναφερθείσες αξίες της Δύσης. ε) Είναι λοιπόν αναγκαίο να εγκαθιδρυθεί στην Ευρασία μία «καθαγιασμένη ρωσική αυτοκρατορία». Το επικίνδυνο έγκειται, στο ό,τι αυτές οι φαντασιώσεις έχουνν τόσο μεγάλη απήχηση μεταξύ κορυφαίων  Ρώσων στρατιωτικών, ώστε να ανήκουν στα  υποχρεωτικά μαθήματα στις ανώτερες στρατιωτικές ακαδημίες. 2. Η Ρωσία είχε την ατυχία ιστορικών διαστάσεων που της έλειπε η άμεση πρόσβαση στον ελληνικό και στον ρωμαϊκό πολισμό, αλλά έχει παραλάβει πολιτισμό από την σχεδόν θεοκρατική Ανατολική Ρωμαϊκή Αυτοκρατορία (Imperium Romanum Orientalis)   χριστιανόρθόδοξης κοπής. Ετσι έχει διαπλασθεί μία Εικόνα της κοινωνίας και του ανθρώπου  που αναδεικνύει ισχυρά χαρακτηριστικά του μεσαίωνα, όπως π.χ. τον μυστικισμό, ο οποίος αποτελεί  το πιο καθοριστικό γνώρισμα της ορθοδοξίας, αν και έχουν επικρατήσει 70 έτη ενός ολοκληρωτικού και αθεϊστικού συστήματος. 3. Τα καθοριστικά γνωρίσματα της ρωσικής Εικόνας της κοινωνίας και του ανθρώπου  είναι τα εξής: Στην διάρκεια  αιώνων δεν έχει  δημιουργηθεί το άτομον, αλά σημειώνεται μόνον ο Ενας μεταξύ πολλών. Αυτός είναι ο λόγος που δεν υπάρχουν τα σημαντικά γνωρίσματα του ατόμου όπως π.χ. η αυτονομία, η ιδία υπευθυνότητα, η αυτοπεποίθηση και η βούληση του αποφασίζειν. Ο  Ενας έχει συνηθίσει, ότι άλλοι π.χ. προ της σοβιeτικής Επανάστασης ο «πατερούλης» ( Αττίλα από το Aττα: πατέρας στις τουρκικές γλώσσες)  Τσάρος ή η  κυβέρνηση τα κανονίζει  όλα. Σε ό,τι αφορά τον «κομμουνιστικό» ολοκληρωτισμό , αυτός   έχει αυτονοήτως απορρίψει a priori το άτομο και τον πολίτη. 4. Η ανυπαρξία του ατόμου και του πολίτη έχει ως συνέπεια την τελεία άγνοια περί την αλληλουχία μεταξύ των δικαιωμάτων και των καθηκόντων έναντι της κοινωνίας και του κράτους. Αλλά ακριβώς αυτό  είναι η conditio sine qua non (η τελείως απαραίτητη προϋπόθεση) για την δημιουργία της κρατικής συνείδησης  με την σημασία ότι ο πολίτης θεωρεί το κράτος ως δικό του. Ως ισοφάρισμα για  την ανυπαρξία της κρατικής συνείδησης ο Πούτιν έχει προωθήσει την διιαμόρφωση μίας υπερεξελιγμένης εθνικής συνείδησης. Τοιουτοτρόπως υπήρχαν  πάντα και υφίστανται περαιτέρω ιδανικές προϋποθέσεις και συνθήκες για απολυταρχικά ή και ολοκληρωτικά συστήματα.  Επομένως  δεν  είναι περίεργο που ο Πούτιν είναι πολύ αγαπητός πολιτικός και κρατικός ανήρ στους Ρώσους. Στην ουσία ο Πούτιν αποτελεί ένα νέο ρωσικό «πατερούλη» καί  αυτός έτσι είναι για τους Ρώσους ο ιδανικός πολιτικός. Ο ρωσικός λαός εκτός από μίαν ασήμαντη μειονότητα  όντως δεν  είναι σε θέση να βιώσει κάτω απο δημοκρατικές συνθήκες. Το ίδιο ισχύει και για τους Λευκορώσους, εν μέρει και για τους Ουκρανούς που έχουν την ίδια ιστορία, θρησκεία και παράδοση καθώς και για τους άλλους χριστιανικούς πληθυσμούς της πρώην Σοβιετικής Ενωσης (Γεωργιανοί, Αρμένοι και Μολδαβοί). Το ό,τι η Ρωσία έχει βγάλει μεγάλους συγγραφείς (Ντοστογιέφσκι, Τολστόϊ, Τσέχοβ, Τουργκένιεβ, Πάστερνακ και άλλοι) και μουσικοσυνθέτες (Τσαϊκόφσκι, Ρίμσκι/Κορσάκοβ, Σοστακόβιτς, Ραχμάνινοβ , Στραβίνσκι και πολλοί αλλοι), δεν δύναται να αλλάξει την επικρατούσα γενική εικόνα.
Δημοσιευθέν στα Γερμανικά: Die Zeit (7.12.18, 11.3.20), Münchner Merkur (8.12.18) und Facebook :Neue Zürcher Zeitung  (4.1.19, 16.4.19), Der Tagesspiegel  (14.1.19), Münchner Merkur, Wiener Zeitung (11.3.20), Süddeutsche Zeitung (3.7.20), Stern (3.7.20)

Türkei ( Klein-Asien ), Wertvolle kulturhistorische Kenntnisse für Kultur-Touristen

Türkei ( Klein-Asien ), Wertvolle kulturhistorische Kenntnisse für Kultur-Touristen

Vor etwa 10 bis 11 tausend  Jahren  hat  im Grenzgebiet zwischen der Türkei und dem Irak   die Agrar-Revolution  als erste Revolution der Produktivkräfte in der Menschheitsgeschichte stattgefunden. In diesem Gebiet wuchs und wächst auch  gegenwärtig  Wild-WEIZEN . Die Agrar-Revolution leitete dort das Neolithikum ein.  So wurden aus  Jägern, Sammlern und Fischern  bodenständige Bauern. Hiermit begann die Zivilisation  ( Dörfer, Städte, Organisation der Gesellschaft, Arbeitsteilung).

Die landwirtschaftliche Produktion schuf die materiellen Voraussetzungen  für  relativen Reichtum und insbesondere für eine Bevölkerungsexplosion  in dem Nord-Irak, in Syrien und in der Türkei,  die  große Völkerwanderungen  nach Europa auslöste, wo lediglich wenige „Protoeuropäer“ lebten. Zuerst wurde Bulgarien besiedelt. Zwischen dem 6. und dem 7. Jahrtausend  wurde Griechenland von den Pelasgern,  den  Lelegern    und den  Karern  besiedelt. In der griechischen  Mythologie und Historiographie werden sie als die Ureinwohner Griechenlands betrachtet.  Speziell die Pelasger besiedelten alle Ägäis-Inseln  sowie die gesamte Küste der Adria ( Albanien, Montenegro, Kroatien, Italien bis zu dem  geographischen „Stiefel“). Das heißt, dass die Griechen, Albaner, Montenegriner und ein Teil der Italiener gemeinsame ferne Vorfahren haben. Alle  Namen im Altgriechischen  mit der Endung –eus ( z.B. Odyss-eus, Thes-eus, Basil-eus: Führer, König), auf  -nthos (z.B. Kori-nthos, Olly-nthos , a-nthos) und  andere zahlreiche Wörter  insbesondere von Pflanzen und Blumen sind pelasgischen Ursprungs.

Die Küste der heutigen türkische Ägäis wurde zunächst von Minoern-Kretern ( um 1500 v.C. ) und von Achaiern-Mykenern ( im 13. Jh. v.C.) sporadisch besiedelt. Um 1250 v.C. eroberten von Zentraleuropa kommend, Indoeuropäer (“Indogermanen”, großgewachsen, blond, blaue Augen ) das gesamte Griechenland. Weil sie kriegerisch waren, konnten sie nach langen Kämpfen die Ureinwohner besiegen. Zugleich  setzten sich ihre Sprache und ihre Religion durch. Die vorwiegend männlichen  indoeuropäischen höchsten Götter  haben die  in erster Linie weiblichen  höchsten Göttinen der Ureinwohner verdrängt.

Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden großen Völkergruppen fanden  ihre ideelle Widerspiegelung  in der altgriechischen Mythologie : Kampf zwischen den Göttern  ( Indoeuropäer ) und den Giganten oder Titanen ( Ureinwohner ), bekannt auch als Gigantomachia  ( Kampf der Giganten )  oder  Titanomachia  ( Kampf der Titanen ). Natürlich haben die siegreichen Indoeuropäer später die Mythen geschaffen. Den Vofahren der Griechen folgten die ebenfalls indoeuropäischen  Thraker  in Ost-Balkan  und die Illyrer in West-Balkan.  Die Angehörigen beider Völkergruppen waren ebenso hochgewachsen, blond und blauäugig. Man kann  solche Nachfahren insbesondere in Nordalbanien, in Kroatien und in Bosnien-Herzegovina sehen.

Die wichtigsten Stämme, die aus der Verschmelzung der Indoeuropäer mit den Ureinwohnern in Griechenland hervorgegangen waren, wurden bekannt als Ionier , die später zu den  zivilisiertesten Griechen gehörten, die Achäer ( um 1900 v.C. eingewandert) und die weniger zivilisierten Dorer  ( um 900 v.C. eingewandert ).

Unter dem Druck der kriegerischen Dorer verließen die meisten Ionier und Achäer  die Peloponnes und besiedelten massenweise die kleinasiatische Küste, die später als Ionien ( Ionia, Ιωνία ) bekannt wurde. Ihre bedeutendsten Städte waren Kolophon, Ephesos, Phokaia,  Priene, Milet, Klazomenai und das frühere äolische ( Stamm aus Thessalien ) Smyrna. Es folgten die Dorer, die nur einen Teil der südlichen Küste der heutigen Türkei besiedelten.

In Ionia  sind lange  vor Athen eine Hochkultur  und insbesondere das entstanden, was man noch heute als wissenschaftliches und philosophisches Denken bezeichnet. Zu nennen sind die Philosophen Thales  ( Θαλής ) von Milet, Anaximenes ( Αναξιμένης), Anaximandros  ( Αναξίμανδρος ) und etwas   später Anaxagoras ( Αναξαγόρας ), der  Berater des größten Staatsmannes der Antike Perikles ( Περικλής ).  Die genannten Philosophen  waren Materialisten und erklärte Atheisten.  Homeros ( Ομηρος ) war ebenso ein Ionier aus Smyrna . Aus der dorischen Stadt Halikarnassos  ( heute Bodrum ) stammen  der Philosoph Herakleitos ( Ηράκλειτος : „Ta panta rhei“: „Alles fließt“ und  verändert sich ) und der Ηistoriker Herodotos ( Ηρόδοτος ).

Im 8.Jh. verließ ein Teil der Mileter die Stadt  und wanderte durch die Dardanellen und den Bosporus  in die nördliche  Küste Klein-Asiens aus. Die Mileter gründeten zunächst die Stadt Sinope ( Σινώπη ), die allmählich  über 60 Siedlungen um da Schwarze Meer schuf. Von ihnen  sowie von gräzisierten kleinasiatischen Völkern stammen die späteren Pontos-Griechen.

Etwa 2300 Jahre v.C. wanderten aus dem Karpatengebiet die indoeuropäischen Hethiter in Kleinasien ein. Bereits  1700 v.C. gründeten sie ein großes Reich und  im 13.Jh. galten sie als  eine Supermacht. Sie waren bestens organisiert, äußerst erfinderisch, hatten eine perfekte Gesetzgebung und betrieben  in der zweitgrößten Stadt  Hannouscha ( Silberstadt ) Silberbergbau.Die Griechen übersetzten  den Stadtnamen ins Griechische  ( Argyroupolis ) und viel später die Türken  in Goumoushane .  Ihre Hauptstadt hieß Hattouscha ( heute Boghazköy, 150  km südlich von Ankara).

Dort fanden die Archäologhon die königliche Bibliothek ( Keilschschrift )

Ihre Sprache gilt als die älteste  bekannte indoeuropäische Sprache,   verwandt  u.a. mit dem Altgriechischen,  mit dem Lateinischen und mit dem Sanskrit/Altiranischen.

Es seien nur einige Beispiele genannt : watar: wasser  ( Ausgangspunkt für die Entzifferung des Hethitischen ! );  ginu : Griechisch : gony, Latein : genu ,  Knie ; kwis  : wer, Latein : quis  ; pahhur : Feuer, altgriechisch : pyr , ; labbu : gießen ,Latein. lavit : er wusch  ; hastai : Knochen , Altgriecisch : Osteon ; hanti : gegenüber , Altgriech. : anti ;  intalu, Griechisch : dolios : der Falsche;  KARD , Griech. : Kardia, Sanskrit (Alt-Iranisch ): Karda, Latein : Cor, Cordis  ( Quelle : Oliver R. Gurney, Die Hethiter (  Original : The Hittites , 1952), Dresden, 1969, Seiten 128-131). Ihr Nationalepos heisst Ullikummi, verfasst im 13. Jh. v. C. nach dem Vobild des ältesten Epos der Menschheit, des sumerisch-akkadischen  Gilgamesch.

Die Hethiter wurden international bekannt in erster Linie durch den Friedensvertrag von Kadesch ( 1285 v. C.)  mit Ägypen, der zwischen  ihrem König  Hattuschili und dem Pharao Ramses II abgeschlossen worden ist. Der Vertrag enthält sogar  Spezialbestimmungen über politische Flüchtlinge und   Auslieferung und mutet insgesamt ziemlich modern an. Er diente im gesamten Orient als Vorbild  für weitere Friedensverträge.

Deswegen habe ich ihn im Rahmen der Spezialvorlesungen Geschichte des  Internationalen Vertragsrechts sehr ausführlich behandelt und auch geprüft. Man kann diesen wahrhaftig welthistorischen Vertrag im Historischen Museum von Istanbul bewundern. Gleiches gilt im  Museum auch für das erste Liebesgedicht der Menschheit überhaupt !

In der königlichen Bibliothek in Hattuscha  ist  auch ein keilschriftlicher Text gefunden worden, in dem der hethitische König  die in Troja eingefallenen „Räuber“ Ahhijawa ( Axaier, also Griechen )  auffordert,  das Land zu verlassen , andernfalls wird er gegen sie vorgehen !

Ihr Reich ist  1210 v. C. von dem aus  dem Balkan vordrindenden thrakischen Stamm der Phryger vernichtet  worden. Die Hethiter wurden von ihren Nachbarn folgendermaßen  beschrieben :  untersetzt, breites Kreuz,  muskulös, kurzer und starker Hals, runder und großer Kopf, also ideal für den Nahkampf sowie für den Ringkampf.  Viele Pontos-Griechen, deren Vofahren aus Argyroupolis stammen, sehen haargenau so aus. Darunter befinden sich viele Verwandte von mir. Das bedeutet, dass  schon in der Antike sich Griechen mit Nachfahren der Hethiter vermischt haben.

Folgend sollen  weitere wichtige  Völker des antiken Klein-Asien ( Übersetzung der lateinischen Toponymie  Asia Minor ) genannt werden :

TROJANER, DARDANER : Nach Homer waren  die Trojaner und die Dardaner  eng verwandte  Völker. In einigen Stellen der Ilias werden  die Namen als Synonyme verwendet ( Z. B. im 22. Gesang , Zeilen 188, 193/194 : Original Homer : „ Έκτορα δ’ ασπερχές κλονέων έφεπ’ ωκύς Αχιλλεύς./ ώς  Έκτωρ ού λήθε ποδώκεα Πηλεϊωνα./ οσσάκι δ’  ορμήσειε πυλάων Δαρδανιάων …“ : „Hektorn drängt unablässig im Lauf der  Verfolger Achilleus./…So barg Hektor sich nicht dem Mutigen Renner Achilleus./ Wenn er auch oft ansetzte, zum hohen dardanischen Tore“ ( Übersetzung von J.H.Voss). Das heißt, das beide  illyrischer Herkunft waren. Dies gilt  uneingeschränkt für die Dardaner. Das  Ursprungsgebiet der Dardaner war das heutige Kosovo. Die Hydronymie Dardanellen  steht mit ihnen in Verbindung.

LYDER : Indoeuropäer, ihre Sprache gehörte der anatolischen Gruppe der  indoeuropäischen Sprachen an. Sie traten in Erscheinung  im 7. Jh. v.C. Ihr  Reichtum gründete sich auf den Handel und auf die Goldgewinnung. Die wichtigsten Könige waren Gyges, Alyattes und vor allem der legendäre Kroisos, der Inbegriff des Reichtums. Die  Haupstadt hieß Sardeis. Ihre größte historische Leistung war die Erfindung des gemünzten Geldes, was die Griechen von ihnen übernommen hatten. Gerade das gemünzte Geld und das phönizische Alphabet, im 9. Jh. v.C. von den Griechen übernommen, waren nach Meinung der Althistoriker die Grundlage für die dynamische griechische Expansion im gesamten Mittelmeerraum sowie  im Schwarzen Meer.

PHRYGER : Indoeuropäische Thraker.  Sie stammen aus Ost-Makedonien und hießen ursprünglich  BRYGER. Sie besiedelten die Landschaft im mittleren  Klein-Asien im 12.  Jh. v. C. Ihre Hauptstadt war Gordion und ihr bekanntester König hieß Midas. Die  wichtigste Gottheit war Kybele, die von den  Römern als Magna Mater  ( Große Mutter ) bezeichnet wurde) . Ihre hochentwickelte Musik übte auf die  griechische Musikentwicklung großen Einfluß aus. Die traditionelle phrygische Mütze ( Kegelförmig mit ausgestopftem  Zipfel ) wurde von den französischen Jakobinern in abgewandelter Form übernommen und galt in der Zeit der Französischen Revolution als Symbol der Freiheit !

KARER : Vorindoeuropäisches  Volk in Südwestkleinasien. Sie waren nach  Homer Verbündete Trojas. Sie gehören zu den  bereits erwähnten kleinasiatischen Völkern, die  zwischen dem 7. und dem 6.Jahrt. Griechenland besiedelt haben. In der römischen Zeit waren die Karer gefürchtete Seeräuber  wie die Illyrer in der Adria.

LYKIER : Sie besiedelten die gebirgige Landschaft Südwest-Kleinasiens.  Ihre Sprache gehörte zu den indoeuropäischen Sprachen Altanatoliens.

GALATER ( KELTEN, GALLIER) : Im Zuge ihrer großen Völker-Wanderung breiteten sich zwischen dem 5. und dem 2. Jh. v.C. die zahlreichen  keltischen Stämme in Mittel-, Süd-, West- und teilweise in Nord-Europa ( England, Irland ) aus.

Prägend waren vor allem die gallischen Stämme ( Römische Bezeichnung für ihr Totemtier Gallus : Hahn ) . Sie hinterließen auch Toponymien ( z.B.  in Spanien das Gebiet Galicia , Gallia Transalpina : Gallien nördlich der Alpen, Gallia Cisalpina : Gallia südlich der Alpen ) sowie Hydronymien ( wie z.B. Rhoinos : Rhenus : Rhein  und Danubius : Donau ).

Die Galater sind am weitesten gewandert. Sie stammten aus Europa  , gehörten zu den  zahlreichen keltischen Stämmen und Völkern und besiedelten am Anfang nach Einladung der Ionier  im 3. Jh. die zentrale Hochebene  Kleinasiens. Sie bildeten drei Haupstämme : Tolistobogier, Tektosager und Trokmer.  Auf sie bezieht sich die Toponymie Gallipolis ( Stadt der Gallier, d.h. der Galater ). Die Hydronymie Galata-Meer bedeutet  „Das Meer der Galater“ . Sie gründeten die Stadt Ankyra ( heutige Ankara : Anker ).

Die Galater galten als Unruhestifter in ganz Kleinasien bis sie von den  Königen   von  Pergamon  ( Pergamon Altar ) besiegt wurden. Sie waren großgewachsen,  hatten blaue bis grüne Augen und blondes bis rotblondes Haar.

Sie haben auch  in der  heutigen Bevölkerung der Türkei genauso wie die Hethiter ihre genetischen  Spuren hinterlassen. ( Die gesamte Verwandschaft meiner Oma väterlicheseits stammt von Galatern. Ihre Physiognomie ist  immer noch echt keltisch. Der Unterschied zu den anderen Griechen ist sehr groß ) .

KURDEN : Sie gehören zu den östlichen , den Schatem ( von der Zahl 100 im Sanskrit )-Indoeuropäern. Ihre Sprache gehört zu der Familie der sieben indoeuropäischen iranischen Sprachen. Es gibt auch die Hatem  ( Von der Zahl 100 im Griechischen: Hekaton )  Indoeuropäer. Zu ihnen  gehören fast alle europäischen Völker mit wenigen Ausnahmen ( Hunnen, Magyaren, Finougrier und Basken).

ARMENIER : Die heutigen Armenier sind im Prizip eine Mischung von  alten Urartäern ( einheimische Bevölkerung )  mit den indoeuropäischen Armeniern, die im 5. Jh. v. C. eingewandert sind. Die Urartäer  gelten als die Erfinder des Weinanbaus, der sich in ganz Klein-Asien ausbreitete und über die Phryger nach Griechenland und von dort aus nach Italien und Spanien gelangte.

LASEN und TSCHANEN : Sie gehören zu der Westgruppe  der kaukasischen Völker und speziell der Georgier. Die georgischen Frauen sollen besonders schön sein. Mit Lasen haben sich meine Vorfahren vä

TSCHERKESSEN ( 150 000 ) : Sammelbegriff für mehrere muslimische Stämme im Nordwesten des Kaukasus. Zu ihnen gehören die eigentichen Tscherkessen, die Kabardiner, die Adygen, die Abasinen und die Ubichen, die 1864  freiweillig in die Türkei auswanderten. Die Tscherkessinnen galten sowohl in Russland als auch in der Türkei als die schönsten Frauen. Im Sultans Harem waren sie hochbegehrt.

Schlussfolgerung : Die  Bevölkerung der Türkei  stammt nicht nur von den ogusischen, also mongoliden Seltschuken und Osmanen , sondern auch von den genannten  Völkern , denn es ist selbstverständlich in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden  zu  starken  Vermischungen gekommen. Etwas Ähnliches gilt auch für andere Völker Europas ( Siehe in meinem   Blog  die Untersuchungen in Griechisch :  „ Herkunft der europäischen  Völker“, „Alte Germanen, Heutige Deutsche“, „Herkunft der Türken“, „Herkunft der Pontos-Griechen“, „Herkunft der Bayern“, „Herkunft der Kreter“ ) . Aus ethnologischer Sicht bilden die heutigen Türken    größtenteils den anatolischen Zweig der INDOEUROPÄER.

Klein-Asien ist also  immer ein Schmelztiegel für Stämme und Nationen gewesen.

ONOMASTIK  : Erläuterung  einiger wichtiger  Namen

AMAZONEN : „Frauen ohne mazos „ ( Griechisch  : Brust ). Die griechischen Sagen verbergen oft einen wahren historischen Kern. Fakt ist, dass  bei de östlichen indoeuropäischen  und speziell iranischen nomadisierenden Reiter- und kriegerischen Völkern, zu denen  in erster Linie die Kimmerier , die Skythen und die Sarmaten (Sauromaten : Echsenäugige) gehörten, mitunter auch Frauen mit Bogen und Pfeil kämpften. Aus praktischen Gründen  haben sie ihre Brüste  mit Stoff festgebunden, um ohne Hindernis  den Pfeil abschießen zu können. Bei der Teilnahme von Frauen an Kämpfen handelt es sich ohnehin um ein Überbleibsel des Matriarchats.

Die  Kimmerier  überrannten im 8. Jh. v.C. mehrere Länder , darunter  Nord- und teilweise auch Zentral-Kleinasien. Ihre ersten Opfer waren die Vorfahren der Pontos-Griechen, die  zum ertsen Mal  bogenschießende Frauen „ohne Brust“ gesehen haben.

BAKCHOS ( Lat. : Bacchus ). Es handelt sich um ein phrygische Wort mit der Bedeutung des Weingottes (Siehe unten in :  Lexikon  der Alten Welt… S. 755 sowie in : Lexikon der Antike, unten, S. 141 ). Das bedeutet, daß die Griechen den Weinanbau sowie den dazu gehörenden Gott von  den Phrygern übernommen haben.

DIONYSOS ( Διόνυσος ) : „Wein des Dias“, zweiter Name von Zeus, also „Göttlicher Wein“ ! Dionysos  ist nach der altgriechischen Mythologie Sohn des Zeus und der Semele, die aus Klein-Asien stammte. Somit wird klarer, dass Dionysos der griechische Name  des kleinasiatischen Weingottes Bakchos ist.

HOMEROS ( Ομηρος :  „O mi oron“ : Der Blinde. Es handelt sich eher um einen  ionischen Dichter aus dem 8. Jh. v.C.  Er hat zahlreiche Heldengeschichten aus der Bronzezeit zusammengefasst und daraus das erste Heldenepos Europas, die Ilias,  geschaffen. Die Odyssee hingegen stammt nicht  von ihm.

TROJANISCHER KRIEG : Die Althistoriker sind der Meinung, daß der Grund für viele Auseinandersetzungen zwischen den Griechen  und den Trojanern ökonomische Hintergründe hatten. Die Griechen waren angewiesen auf Getreide-Importe aus Skythien (heutige Ukraine). Das den Hellespont ( Dardanellen ) beherrschende Troja verlangte jedoch immer höhere Durchfahrtszölle, bis die Griechen beschlossen haben, das entstandene Problem ein für allemal mit Gewalt, also mit einem Krieg  zu beenden. In der Ilias hingegen geht es um eine  ausgesprochene Sage und nicht um ein historisches Dokument. Die Stadt hat zwei Namen : Troja und nach Homer Ilios, eine Verbalhornung des hethitischen Stadtnamens Wilusa. Später errichtteten die Äoler eine Siedlung mit dem Namen Ilion. So kommt es oft  sogar in seriösen Lexikern  zu Verwechselung der Toponymien.

SEMELE : ursprünglich eine thrakisch-phrygische Erdgottheit. Sie entspricht der  urgriechischen GAIA ( ERDE ), die als Trägerin aller Lebewesen, als Allmutter sowie als Urgottheit verehrt wurde.  In beiden Göttinnen kommt das Matriarchat zum Ausdruck.

ARTEMIS : Vegetations- und Fruchtbarkeitsgöttin in Kleinasien . Sie wurde von den Griechen  sowie später von den Römern ( Diana, Göttin der Jagd ) übernommen.

APOLLON : Hauptgott der Trojaner ( Apollunia ), gleichgesetzt mit der Sonne, kleinsiatischer  Herkunft. Er entwickelte sich bei den Griechen zum Gott des Lichtes.

BARBAROS : Das Wort Barbar ist hethitischen Ursprungs und bedeutet, der mißerständlich Sprechende, der eine andere Sprache  Gebrauchte. Gemeint waren vorwiegend die Völker des Pontos-Gebirges. Die Griechen  übernahmen das Wort mit dieser Bedeutung. Erst bei den Römern erlangte der Begriff eine abschätzende Bedeutung insbesondere gegenüber den  kulturell zurückgebliebenen germanisschen Barbaren.

HEKTOR: stark, beständig.

ODYSSEUS : Der zornige ( Pelasgisch ).

EUMENES : Der Gutgelaunte.

ATTALOS : Der in der Nähe des Meeres Wohnende.

ANAXAGORAS: Der Beherrscher ( König ) der Agora. Das Wort Anax ( Αναξ )  ist Pelasgisch.

ANAXIMANDROS : Der Beherrscher ( König ) des Palastes ).

ANAXIMENES : Der nicht zurück weichende Herrscher ( König ).

HERODOTOS : Gegeben wie Hera ( die stets betrogene Frau des Zeus ).

HERAKLEITOS : Berühmt durch Hera.

ALEXANDROS : alexein + aner : άνηρ  (Genetiv :  andros : ανδρός) : die Männer ( Räuber ) abwehren , Beschützer.

MITHRIDATES : Geschenk  des ( Gottes ) Mithras. BAGDAT ( Persisch ) : Geschenk der Götter. TEODOROS : Geschenk des Gottes. BOGDAN ( Geschenk des Gottes, Slawisch ). Die Wurzel Dat- ist Indoeuropäisch. JOHANNES : Johannah : Geschenk des Gottes, Hebräisch ).

ISTANBUL: Wörtlich : “Eis tin poli” : Hin in die Stadt. Bedeutung : Im alten Rom gab es das Sprichwort : „Alle Wege führen nach Rom „.  Konstantinopel galt als das zweite Rom und war Synonyme für die Stadt überhaupt. Der obige Spruch galt auch für Konstantinopel, aber nicht für das „Dritte Rom“ Moskau !

DAREIOS . richtig Altpersisch :  DARAYAVAUSCH : „Das Gute hält“.

KYROS . richtig Altpersisch : KURUSH  oder auch KURASCH .

XERXES. richtig Altpersisch : KHSCHAYARSCHA : „Herrscher über Helden“.

SATRAP. richtig Altpersisch : KHSCHATRAPAVAN : „Hüter des Reiches“.

YAUNA : Ionien .

PERSEUS: Eroberer, Zerstörer.

MEDUSA: schlau, sehr intelligent.

PRIAMOS : Der Erlöser.

HEKABE ( seine Frau, Mutter von Hektor und Paris ): Die Reisende.

TELEMACHOS : Der Fernkämpfer. Das Wort Tele (Tele-phon, Tele-pathie etc.) gehört zu den ältesten griechischen Wörtern überhaupt .

OLYMPOS : Berg oder Sitz der Götter ( Pelasgisch ). Es gibt mehrere Berge mit diesem Namen in Griechenland , in Kleinasien und auf Zypern.

KASSANDRA : Die glänzende ( Frau ) zwischen den Männern.

PTOLEMAIOS : Ursprünglich Ktolemaios ( Altmakedonisch ) : Der Kriegerische.

DIADOCHOS : Der  Nachfolger. Es geht um die ehemaligen  Hetairoi ( Gefährten, Jugendfreunde ) , später Generäle und nach seinem Tode  Nachfolger Alexander  des Großen : Antipatros  ( Αντίπατρος ) in Griechenland und Makedonien, Antigonos  ( Αντίγονος ) in Phrygien, Lykien und Pamphylien ( viele Stämme ), Ptolemaios ( Πτολεμαίος ) in Ägypten, Seleukos ( Σέλευκος ) in Babylonien und Syrien, Lysimachos ( Λυσίμαχος ) in Pontos und Thrakien.

EPIGONOS : Der Nachkomme  eines Diadochen.

KONSTANTINOS : Lateinischer Name mit griechischer Endung : Der Standhafte. Abgeleitet von constant : standhaft. Ursprünglich war  bei den Römern  den Name Constans üblich. Der  Kaiser Constantinus der Großer  war Römer, hat  Constantinopolis als Hauptstadt des östlichen Imperium Romanum ( Römisches Reich ) gegründet, sorgte dafür, dass das Christentum als mit den anderen Religionen gleichberechtigt anerkannt wurde und hat nebenbei  seine gesamte Verwandschaft beseitigen lassen. In menschlicher Hinsicht war er also ein großer Verbrecher. Die orthodoxe Kirche betet ihn dennoch als „heilig“ an !

Interessant : Im östlichen Imperium Romanum  galt als Reichssprache  natürlich Latein. Jedoch haben die römischen Kaiser zwischen dem 6. und dem 7. Jh. n.C. entschieden, das Griechische jener Zeit zu Reichssprache zu erheben. Damit  wurde zugleich die Überlegenheit der griechischen Kultur gegenüber der  römischen höchstoffiziell anerkannt. Beides, Kultur und Sprache , haben alle Völker des Reiches und damit alle Untertanen, die Romani ( Romäer ) erheblich  beeinflußt.

Gerade dies hat  Ende des 19. Jh. griechische nationalistisch denkende  Historiker dazu veranlaßt, das Oströmische Reich zu einem griechischen Reich zu erklären. Dies bildete die ideologische Grundlage der ultranationalistischen „Großen Idee“  ( „Megali Idea“ ), deren Hauptzielstellung gleich nach dem Ersten Weltkrieg darin bestand, die  osmanischen Türken  mit Gewalt  nach Asien zu vertreiben  und das  „Byzantinische Reich“ ( Terminus Technicus des 19. Jh. ) wieder zu errichten. Dieser Wahnsinn endete  für das gesamte Griechentum  mit  einer großen nationalen Tragödie, bekannt als „Kleinasiatische Katastrophe“.

Einen ähnlichen Fehler  haben während des Zweiten Weltkrieges die Deutschen Nationalsozialisten mit der utopischen Idee vom „Groß-Deutschland“ begangen. Auch dies endete mit einer ähnlichen nationalen Katastrophe.

Literatur ( Auswahl  ohne die zahlreichen Beiträge in Fachzeitschriften )

Homer , Ilias, Altgriechischer Text . Editionen von David Binning Monro,Thomas William Allen und Augustus Taber Murray, Oxford 1920.

Homer, Ilias, Übersetzung von Johann Heinrich Voß, Leipzig, 1870 ( Nachdruck der Ausgabe von 1793 ).

Das Lied von Ullikummi , Dichtungen der Hethiter, Herausgegeben und übertragen von Liane Jakob-Rost , Leipzig, 1977.

Lexikon der Alten Welt, Hrsg. von Carl Andresen und andere, Drei Bände ( Patmos Verlag  1990 ),  Albatros Verlag ,  Tübingen und Zürich, 2001 ( Bemerkung : Hierbei handelt es sich um ein Standard Werk , verfaßt von 236 Wissenschaftlern , Althistorikern und Altphilologen , aus den besten Universitäten aller  Deutschsprachiger Länder , über 6000  dichtbeschriebene Seiten ). Das Lexikon ist jedem Interessierten zu empfehlen.

Lexikon der Antike, Hrsg. von  Johannes Irmscher  (118 hochspezialisierte Althistoriker und Altphilologen), Leipzig, 1987.

Der Alte Orient in Stichworten, Hrsg. von Helmut Freydank und anderen, Leipzig, 1978.

Das große Lexikon der  Völker, von Josef Guter, Köln, www.komet-verlag.de

Lexikon der griechischen Welt  von Guy Rachet, Hamburg  2005 ( Übers. aus dem Französischen  : Dictionnaire de la civilisation greque, Paris 1996 ).

Die  Hethiter, von Oliver R. Gurney, Middlersex, 154 .

Die Hethiter und ihre  Nachbarn, von E. und H. Klengel, Leipzig, 1970.

Die Sprachen der Welt, von Frederick Bodmer ( Orig. The Loom of Language ), Köln, 1997.

Die Anfänge Europas, 6000-500 v. Chr. von Venceslas Kruta, München, 1993 ( Original : L’Europe des Origines. La Protohistoire 6000-500 avant J.-C. , Paris, 1992.

Die Indeuropäer, Aufbruch aus der Vorgeschichte, von Reinhard Schmoekel, Bergisch  Gladbach, 1999.

Thraker zwischen Karpatenbogen und Ägäis, Leipzig, Berlin, 1984.

Völkerkunde  für Jedermann, Hrsg. von  Eva Lips und anderen, Leipzig, 1967.

Etymologisches Lexikon der Vornamen, von Petros A. Alexiadis, Thessaloniki , in Griechisch.

Bemerkung : Der Beitrag hat populärwissenschaftlichen Charakter, das Gesamtthema gehört zu  der  Allgemeinbildung. Damit befasse ich mich seit über einem halben Jahrhundert.

 

Türken (Herkunft)

Herkunft der heutigen Türken,”Graue Wölfe”
Der Mythos vom “Grauen Wolf” ist verbreitet auch bei den anderen Turk- und Mongolischen Völkern. Natürlich hat dieser Mythos verbunden in erster Linie mit einer hypothetischen Homogenität der heutigen Türken mit der Geschichte, der Ethnologie und mit der Realität nichts zu tun.
Die Türken bilden nach der vorherrschenden Meinung (consensus generalis professorum et doctorum) den „anatolischen Zweig“ der Indoeuropäer. Die heutigen Türken stellen eine Verschmelzung aller in diesem Gebiet lebenden Völker und Stämmen (Vorindoeuropäer, Kaukasier, Indoeuropäer, Asiaten) seit Jahrtausenden dar, unter denen die bekanntesten die Hethiter waren. Den Kern bilden jedoch die Prototürken, die im 11.Jh. aus Mittelasien als Einwanderer bzw. als Eroberer kamen. Durch die vielfache Verschmelzung erfolgte auch eine weitestgehende Veränderung der Physiognomie. Nur die asiatische Sprache und das Ethnonym sind geblieben. Wiener Zeitung (22.6.20)

Israel Annexion Palästinensischen Gebietes

Die Einverleibung
Israels Premier Benjamin Netanjahu will Gebiete im Westjordanland annektieren, die die Palästinenser für ihren Staat beanspruchen. Nie standen die Zeichen dafür günstiger als jetzt.
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Auch wenn Israel auf das Völkerrecht absolut keinen Wert legt, lohnt es sich, auf den folgenden gewichtigen Rechtsgrundsatz aufmerksam zu machen : “ex injuria non jus oritur” (“aus dem Unrecht erwächst kein Recht”). Er gehört zu den ( „ principes généraux de droit reconnus par les nations civilisées („Allgemeine Rechtsgrundsätze, anerkannt durch die zivilisierten Nationen“), Artikel 38 des Statutes des Internationalen Gerichtshofes von Den Haag.
Dies schließt definitiv die „normative Kraft des Faktischen“ durch die gezielte Schaffung von „fait accompli“ („vollendete Tatsachen“).Irgendwann wird man Israel dafür die Rechnung präsentieren. Zeit (23.6.20)

EU, Unterstützung, Unterschiedliche Mentalitäten

EU, Unterstützung, Unterschiedliche Mentalitäten
Es gibt aus ethnologischer Sicht eben Menschengruppen, die sich nach zwei Lebensgrundsätzen richten : a) Das Leben genießen. b) Geringste Anstrengung.
E gibt allerdings auch ganz andere Menschengruppen , deren ethische Grundorientierung sich auf das protestantische Arbeitsprinzip und auf das kalvinistische Leistungsprinzip stützt. Hierbei geht es nicht um Glaubensfragen, sondern um die TRADITION, welche das Menschenbild entscheidend prägt. Es liegen somit im Rahmen der EU zwei sehr untershiedliche Grundverhaltensmuster vor. Zeit (19.6.20)

Macron, Ungelöste Hauptprobleme

Emmanuel Macron: Der Herbst des Präsidenten
Fehler in der Corona-Krise, eine schwere Rezession, drohende soziale Unruhen – um Emmanuel Macron wird es einsam.
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Macron hat hoffnungsvoll damit begonnnen, wie ein gallischer Hercules (altgriechisch: Herakles) den ökonomischen Augias Stall auszumisten. Er hat sogar versucht, wie ein neuer Alexander der Große den berühmten Gordischen Knoten des Spannungsverhällnisses  zwischen Anspruch und Realität durch zu hauen, aber das eigentliche Problem Frankreichs, umfassende und durchgreifende Reformen zu realisieren und ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben herzustellen wäre ihm nicht gelungen, auch wenn er über Titanen Kräfte verfügt hätte.
Die „französische Lebensart“ ist eben aufs engste damit verwoben, Jahrzehnte lang über die Verhältnisse sehr zu leben. Auch gewaltige Unterstützungen seitens der EU vermögen nicht im Geringsten, dieses wohlbekannte und extrem diffizile Problem Frankteichs einer Lösung zu zuführen. Zeit (19.6.20)

Sklaverei

Sklaverei
Historisch betrachtet, war die Sklaverei als System (nicht die Haussklaverei) eine Erfindung der alten Griechen, wobei ebenfalls Griechen in erster Linie Kriegsgefangene zu Sklaven degradiert wurden. Diese griechische Sklavenhalterordnung wurde von dem Imperium Romanum perfektioniert. Das Christentum beendete diese Zustände.
Viel später führten die spanischen Conquistadores dem Wesen nach die Sklaverei in Lateinamerika ein.
Natürlich gab es im Orient hin und wieder Erscheinungen der Sklaverei, jedoch nicht massenweise.Erst die Portugiesen, danach die Holländer und die Engländer betrieben massenweise Sklaverei auf Kosten der Afrikaner wobei auch afrikanische Häuptlinge teilweise mit wirkten. Höhepunkt der bekannten Sklaverei war die zwangsweise und unter extrem unmenschlichen Bedingungen erfolgte Verfrachtung von Afrikaner nach Amerika, wovon die weißen Plantage-Besitzer profitieren. Alles andere ist wohl bekannt.
Noch heute gibt es Sklavereiähnliche Zustände in arabischen Ländern.
England : Auf der einen Seite die Magna Charta Libertatum, die Rights of citizen und auf der anderen Seite die brutale und unmenschliche Sklaverei. Dies ist das Janus-Haupt des Abendlandes par excellence. Welch eine Heuchelei !
Neue Zürcher Zeitung (13-6-20)

Amerikanisches Demokratie-Model nicht Nachahmenswert

Demokratie in den USA: Die amerikanische Lüge
Die Vereinigten Staaten gelten als Wiege der modernen Demokratie. Heute sieht es so aus, als sei ihre Variante von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gescheitert. Was ist passiert?
Ein Essay von Kerstin Kohlenberg
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Es ist ein historische Tatsache, dass in der amerikanischen Demokratie das Spannungsverhältnis zwischen Anspruch und Realität a priori und immer sehr groß gewesen ist. Die soziale Komponente (sozia-ökonomische und kulturelle Rechte) ist z.B. völlig unterentwickelt. Ferner ist es relativ leicht, dass unreife, gestörte und unberechenbare Menschen zum Präsidenten gewählt werden, die , wie heute, die Demokratie soweit aufweichen, dass man von autoritären Tendenzen sprechen kann (Trump: „Als Präsident kann ich machen, was ich will“).
Auch somit haben die USA die moralische Legitimation verloren, die Führung der freien Welt zu auszuüben. Auf alle Fälle ist das amerikanische Demokratie-Model keinesfalls nachahmenswert.
Zeit (16.6.20)

USA auf dem Absteigeast

USA auf dem Absteigeast

So ist es ebn mit allen Imperien. Das sich auf dem Absteigeast befindende  Imperium Americanum  monstruosum et arrogant wird wohl kaum eine Ausnahme machen. Während die USA in schnellem Tempo an Einfluss verlieren, auch weil sie die internationale Diplomatie nicht im Geringsten beherrschen,  die internationale Rechtsordnung  (Völkerrecht, Internationales Wirtschaftsrecht , Internationales Finanzrecht etc.) gezielt und systematisch untergraben und noch dazu einen Präsidenten mit großen Demokratie-, Rechts-, Charakter-, Ethik-, Kultur- und Bildungsdefiziten haben, der nur an seine Wiederwahl denkt, taucht dynamisch am Horizont der internationalen Beziehungen die zweite Supermacht China, die gewillt und auch in der Lage ist, das entstandene Vakuum auszufüllen.

Es zeigt  sich bereits deutlich, dass das laufende Jahrhundert das chinesische Jahrhundert sein wird und zwar unabhängig davon, dass die unseriösen Führungspersonen in den USA dieses Land  verleumden  und außerdem in unvorstellbarer Arroganz erklären, alles zu unternehmen, damit China nicht stärker wird und so die USA gefährden könnte.

Hat man  denn nicht  daran gedacht, dass es im Sinne eines neuen Gleichgewichts der Kräfte, China und Russland am Anfang eine politisch – diplomatische Allianz  und im Falle der zunehmenden Aggressivität (Drohungen, Sanktionen  ohne Ende), Irrationalität   und Unberechenbarkeit der USA sogar zu einer strategisch – militärischen Annährung kommen könnte?  Zeit (11.6.20), Süddeutsche Zeitung (13.6.20)

Rasse und Rassendiskriminierung

Rasse und Rassendiskriminierung

Ausgangspunkt ist das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form
von Rassendiskriminierung  1966

Einige Jahre vor der Verabschiedung dieser Konvention sind im Rahmen der
Vereinten Nationen zahlreiche Untersuchungen über die verschiedenen Dimensionen der Rassenproblematik mit dem Ziel durchgeführt worden, die Rassendiskriminierung international zu verbieten.

Die Prämisse war zwar, dass es aus Sicht der Anthropologie und der Biologie Rassen
gibt, jedoch es sei besser, diesen Begriff  losgelöst von der
Diskriminierung nicht mehr zu verwenden. Auch der sehr
interpretationsfähige Terminus Rassismus (es lagen mehrere Definitionen
vor) hat sich für die Zwecke der Konvention als ungeeignet erwiesen.

Jedoch der Begriff Rasse  wird expressis  verbis in einer Standardformulierung  in allen internationalen Dokumenten verwendet, die sich mit den Menschenrechten befassen. Folgend sollen die wichtigsten Dokumente erwähnt werden:

-„Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 (Artikel 2): „Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, …“

- „Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ von 1966 (Artikel 2, Abs.1): „Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, die in diesem Pakt anerkannten Rechte zu achten und sie allen in seinem Gebiet befindlichen und seiner Herrschaftsgewalt unterstehenden Personen ohne Unterschied wie insbesondere der Rasse, der Hautfarbe…,“

-„Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung“ vom 1966 (Artikel 1, Abs. 1):”In diesem Übereinkommen bezeichnet der Ausdruck “Rassendiskriminierung” jede auf der Rasse, der Hautfarbe…“

Ausführlicher ist Artikel 4 : „Die Vertragsstaaten verurteilen jede Propaganda und alle Organisationen, die auf Ideen oder Theorien hinsichtlich der Überlegenheit einer Rasse…“
a) jede Verbreitung von Ideen, die sich auf die Überlegenheit einer Rasse
oder den Rassenhass gründen, jedes Aufreizen zur Rassendiskriminierung
und jede Gewalttätigkeit oder Aufreizung dazu gegen eine Rasse oder eine
Personengruppe anderer Hautfarbe…“

-„AMERICAN CONVENTION ON HUMAN RIGHTS“ from 1969 (Artikel 1, 1) :

„The States Parties to this Convention undertake to respect the rights and freedoms recognized herein and to ensure to all persons subject to their jurisdiction the free and full exercise of those rights and freedoms, without any discrimination for reasons of race, color, sex, language, religion, political or other opinion, national or social origin, economic status, birth, or any other social condition“.

- Sogar die „Afrikanische Charta der Rechte der Menschen und Völker“ von 1981 (Artikel 2) : „Jeder Mensch hat Anspruch auf die in dieser Charta anerkannten und garantierten Rechte und Freiheiten ohne irgendwelche Unterscheidung, wie etwa nach Rasse,…“

-„Internationale Konvention über die Bekämpfung und Bestrafung des Apartheid- Vebrechens“ von 1973 “ : Artikel 1: „Rassentrennung,“ „Rassendiskriminierung“, Artikel 4 „Rassentrennungspolitik“,,  Artikel  2 „rassische Gruppen“, etc.

In diesem Rahmen bewegt sich verständlicherweise auch Artikel 3 des Grundgesetzes Deutschlands: Artikel 3: (1) „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
 (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“
Bei der Verwendung des  Begriffes Rasse  handelt es sich also nicht um etwas Diskriminierendes, sondern um einen neutralen und beschreibenden TERMINUS, verwendet in allen in Frage kommenden internationalen Dokumenten. Schlussfolgerung : Der Vorschlag der Grünen, diesen angeblich diskriminierenden Begriff im Grundgesetz durch einen anderen zu ersetzen ist weder verständlich, noch sinnvoll, noch nötig.

Ein Spezial-Doktorand aus Botswana hat Mitte der 60er Jahre an unserem Institut für
Völkerrecht hierüber seine Dissertation verfasst und erfolgreich verteidigt und stellte fest, dass es sinnvoller sei, sich nicht ausführlich mit der Rasse und dem Rassismus, sondern schwerpunktmäßig mit der Diskriminierung zu befassen.

Es ist wohl nützlich, einigen historischen Aspekten der Problemstellung Aufmerksamkeit zu schenken: Der Begründer des gewaltigen Imperium Persicum Kurusch (Kyros) ließ vor seinem Tod auf die künftige Grabplatte folgendes schreiben: „Ich Kurusch, ein Arya (Arier), Sohn eines Aryas“ (Arier bedeutet im
Altpersischen und im Sanskrit „Der Edle“, Iraner heißt Arya, und Iran bedeutet „Land der Arier“). Dieser prägnante Satz bringt einfach Stolz zum Ausdruck. Hierbei handelt es sich nur andeutungsweise um des Rassismus.
Die Chinesen glaubten Jahrhunderte lang, der Mittelpunkt der Erde zu sein und
empfanden sich den anderen Ethnien überlegen, ohne sie diskriminieren zu
wollen. Diesen Fall können wir als Ethnozentrismus (Sinozentrismus) und teilweise als Rassismus  charakterisieren.

Die alten Griechen nannten alle anderen Völker Barbaren (ursprünglich hethitisches Wort), allerdings sie meinten „Die unverständlich Sprechenden“. Erst die Angehörigen des Imperium Romanum verwendeten diesen Begriff vor allem  gegen die Germanen verächtlich und als Ausdruck ihres kulturellen Überlegenheitsgefühls.

Bei den spanischen Conquistadores (Eroberer) ist eine extrem unmenschliche
Besonderheit zu konstatieren, welche die Indigenen Ethnien in Lateinamerika nicht als Menschen, sondern als Tiere oder höchstens als Wesen zwischen Mensch und Tier betrachteten. Dies stieß auf den Widerstand  einiger humanistisch gesinnter Theologen und Juristen,  die versuchten nachzuweisen, dass es sich um menschliche Wesen handelt. Theorie und Praxis der spanischen Eroberer war brutaler und tödlicher Rassismus par excellence.

Aber der moderne Rassismus begann Ende des 19. Jh. in Frankreich als es darum ging, die „minderen“ nordafrikanischen Völker zu kolonisieren. Hierbei handelt es sich um den typischen Fall der rassischen „Überlegenheit“ als Instrument der Expansions- und Kolonisierungspolitik.

Letzten Endes handelt es sich um ein Wort ursprünglich arabischer Herkunft, übernommen von den Spaniern und Portugiesen, missbraucht zuerst von dem imperialistischen  Frankreich und schließlich  gedient den deutschen Nationalsozialisten als  pseudowissenschaftliche Rechtfertigung für die Shoah (fälschlicherweise Holocaust). In anderen Sprachen gibt es  andere Wörter (zB. im Griechischen : Phyle), deren Verwendung keinen Beigeschmack hat.Es geht also wegen der unrühmlichen Vergangenheit um ein deutsches Problem.

Die Zeit  (20.11.18), Münchner Merkur (30.7.19), Facebook:Die Zeit (30.12.18, 23.5.19, 13.2.21), Welt (8.2.19), Süddeutsche Zeitung (4.4.19, 22.5.19), Facebook (8.5.19),  Spiegel  (7.8.19), Frankfurter Allgemeine Zeitung (13.6.20, 15.2.21)), Neue Zürcher Zeitung (13.6.20)

Supermacht

Supermacht
In der Theorie der internationalen Beziehungen und insbesondere in der Gleichgewichtstheorie werden bestimmte Kriterien zugrunde gelegt, um einzuschätzen, ob ein Land eine Supermacht ist. Hierzu gehören solche Faktoren wie das Bruttosozialprodukt, die Arbeitsproduktivität, das Niveau der Bildung (Volksschule bis zu den Universitäten), der allgemeine Lebensstandard, der Stand der Hochtechnologien plus Erfindungen plus Nobelpreise (UdSSR und Russland insgesamt ca. 22 , USA über300) , die Organisation der Verwaltung, die Bevölkerungsgröße, die Diplomatie und die strategisch- militärische Stärke. Nur auf Letzterem Gebiet kann Russland als Supermacht betrachtet werden, jedoch auf tönernen Füßen. Es sei daran erinnert, dass die AUS die UdSSR zur Hochrüstung bis hin zum Zusammenbruch der Wirtschaft gezwungen haben (Reagan). Dies könnte sich wiederholen. Quelle: Panos Terz, Gleichgewichtstheorie, Geschichte, Gegenwart, Prognose, ISBN : 978-620-0-44488-2, 2019. Zeit (11.6.20)

China auf dem Wege zu einer Supermacht , Unterschied China-Europa

China auf dem Wege zu einer Supermacht , Unterschied China-Europa
China ist im Vormarsch und niemand kann dieses höchstdynamische Land bremsen. In der Theorie der internationalen Beziehungen wird die Meinung vertreten, dass während in Europa (England) auf der Basis der protestantischen Arbeitsethik und des kalvinistischen Leistungsprinzips sowie des Liberalismus die Industrierevolution entwickelt worden ist, in China stützt sich die Revolution der Hochtechnologien auf den Konfuzianismus und insbesondere auf die Prinzipien der Arbeitsethik, des Wettbewerbs, der Disziplin und der Hierarchien (konfuzianisch und gleichzeitig „kommunistisch“, beides totalitär).
Zeit (11.6.20)

Faschismus in Japan ?

Hass auf die Regelbrecher
Die Corona-Krise zeigt gesellschaftliche Seiten, die einige schon für überwunden hielten. In Japan beobachten Experten neben Rassismus auch Anzeichen von Faschismus.
Eine Analyse von Felix Lill
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Es gibt, wie es scheint, einen Unterschied zwischen der soziologischen und der politologischen Sicht. Des Weiteren ist zwischen dem italienischen Faschismus und dem deutschen Nationalsozialismus zu unterscheiden. Es ist auf alle Fälle fraglich, ob es in der japanischen Tradition den Faschismus oder den Nationalsozialismus gegeben hat, und ob der vom Japanischen Soziologen erwähnte Fall eindeutig als faschistisch einzuschätzen wäre. Eher geht es um Verhaltensweisen autoritären, intoleranten, teilweise ausländerfeindlichen und gruppendynamischen Charakters.
Es wäre also falsch, all dies als faschistisch zu qualifizieren. Es ist mir bekannt, dass viele dazu neigen, bestimmte Faschbegriffe (termini scientifici) wie Faschismus, Nationalsozialismus, Sozialismus, Kommunismus etc. sehr oberflächlich und mitunter falsch zu interpretieren bzw. anzuwenden. Zeit (9.6.20)

Strategische Waffen, Verträge USA-Russland-China

Strategische Waffen, Verträge USA-Russland-China
Die bisherigen Verträge zwischen den USA und der damaligen UdSSR sind zwischen zwei gleichwertigen Supermächten eher im Sinne des „Gleichgewichts des Schreckens“ ( „Wer als erster schießt, stirbt als zweiter“) abgeschlossen worden. Inzwischen besitzt Russland nicht unbedingt den Status einer Supermacht, während China sich in rasantem Tempo zu der zweiten Supermacht entwickelt mit der Absicht, in den nächsten ca. 15 Jahren die USA zu überflügeln. Dies erscheint nicht mehr als Utopie. Die US sind hierüber zutiefst beunruhigt und versuchen diesen Prozess zu bremsen. Es sei daran erinnert, dass Trump gleich nach seiner Wahl China als Gegner bezeichnet hat.
Wie dem auch sei: Es wird dringend eine neue internationale Sicherheitsarchitektur benötigt, an der China sich als wichtiger Player in den internationalen Beziehungen und als Supermacht entscheidend beteiligen muss. Zeit (10.5.20)

Plästinenser, Annexion durch Israel

Annexion des Jordantals: Palästinenser präsentieren Gegenvorschlag zu US-Nahostplan
Im Juli will Israel seine Pläne für Annexionen bekannt geben. Die Palästinenserführung sieht darin ein Kriegsverbrechen – und plädiert für den Tausch bestimmter Gebiete.
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Statt vieler Worte: 1. Die in Frage kommenden Gebiete sind keine terra nullius (Niemandsland), das man annektieren könnte. 2. Aus der occupatio bellica (kriegerische Besetzung) ergibt sich kein Annexionsrecht. 3. Die Annexion würde eine eklatante Völkerrechtsverletzung und damit ein Verbrechen darstellen. 4. Als Rechtfertigung für Aggressionen ist es nicht erlaubt, irgendwelche historische Gründe zu erwähnen. Andernfalls würde man fast alle Grenzen in der Welt in Frage stellen. 5. Perspektivisch gedacht, würde die Annexion eine tödliche Gefahr für den israelischen Staat bedeuten, denn das militärische Kräfteverhältnis wird sich in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Zeit (10.6.20)

Lateinamerikanische Mentalität, Brasilien und Bolsonaro, Eine systematische Sicht

Lateinamerikanische Mentalität, Brasilien und Bolsonaro, Eine systematische Sicht

Um Bolsonaro und allgemein die Situation in Brasilien besser verstehen zu können, bedarf es unbedingt der Beleuchtung des historischen, ethnologischen, ökonomischen, sozialen und politischen Rahmens, der in ganz Lateinamerika etliche Gemeinsamkeiten ausdrückt:
1.Diese gewaltigen Gebiete wurden von den spanischen Conquistadores mit größer Brutalität erobert und regelrecht jahrhunderte lang ausgebeutet.
2.Die Frauen der Indigenas (Ureinwohner) wurden massenweise vergewaltigt (noch heute gilt die Vergewaltigung als Kavaliersdelikt) wodurch eine Mischbevölkerung entstanden ist. Hinzu kamen die afrikanischen Sklaven, die sich ebenfalls mit den Indigenas, den Weißen und den Mestizos vermischt haben. Somit können wir in den meisten lateinamerikanischen Ländern neben den Vertretern von Indigenas, von Weißen und von Afrikanern, die Mestizos ( Mischung von Einheimischen und Weißen), die Mulatos (Mischung von Weißen und Afrikanern) sowie verschiedenen Mischungen, zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen was sich in den vergangenen Jahrhunderten sukzessive vollzogen hat.
3.In der inoffiziellen, aber reell vorhandenen sozialen Pyramide stehen die Weißen ganz oben, ihnen folgen die Mulatten, danach folgen die Mestizos und an letzter Stelle befinden sich die Nachkommen der Ureinwohner. Nur in Mexiko rangieren die Mestizos vor den Afrikanern. Aus dieser sozialen Pyramide lässt sich die Schlussfolgerung ableiten, dass die Gesellschaft ethnologisch betrachtet, seit Jahrhunderten gespalten ist.
Es existiert noch eine Spaltung, die noch größer und verheerender ist: Zwischen der Mehrheit der Armen Menschen vor allem der campesinos (Bauern) auf der einen Seite und der Oligarchie, bestehend vorwiegend aus Latifundistas (Großgrundbesitzer), Großhändlern , höheren Beamten und Offizieren und in den entwickelten Ländern wie in Brasilien kommen hinzu Industrielle. Die Mittelschicht ist relativ schwach, oder gar nicht existent. Sie versucht, zu der Oligarchie vorzustoßen.
4. Die lateinamerikanischen Gebiete wurden nicht gerade von den entwickelsten.. europäischen Staaten kolonisiert (Spanien und Portugal), die immer noch mit großen ökonomischen und sozialen Problemen konfrontiert werden. En passant sei erwähnt, dass in beiden Ländern jahrzehntelang Diktaturen herrschten. Im unterschied dazu, wurde Nordamerika mitunter von europäischren Eliten kolonisiert, woraus sogar die heutige Supermacht USA hervorgegangen ist.
5. Den Ureinwohnern wurde die katholische Variante des Christentums gewaltsam aufgezwungen, aber im Katholizismus sind solche ethischen Kernsätze wie Arbeitsliebe und Leistungsprinzip nicht gerade verbreitet. Gerade diese ethischen und religiösen Grundsätze sind die solide allgemeine Basis für die rasante Entwicklung der USA, die wie ein Magnet für die Lateinamerikaner wirken.
6. Die Lateinamerikanischen Völker haben keine Renaissance und keine Aufklärung erlebt (Individuum, freies, logisches und vor allem kritisches Denken, Befreiung von religiösem Aberglauben) und vor allem keine bürgerliche Revolution mit ihren welthistorischen Errungenschaften wie z. B der citoyen , die Demokratie, der moderne Staat, die Freiheiten der Bürger und die grundlegenden Menschenrechte, der Rechtsstaat, das Staatsbewusstsein und das Rechtsbewusstsein der Bürger.
Die Lateinamerikaner haben sich in einem reinen nationalen Unabhängigkeitskampf von der spanischen Kolonialherrschaft befreit unter der Führung des Venezolaners Simon Bolivar (beachte den vollständigen Namen : Simón José Antonio de la Santísima Trinidad Bolívar y Ponte Palacios y Blanco) genannt in ganz Lateinamerika „El Libertador“ (“Der Befreier“), war übrigens ein Latifundista und ideologisch zwar Anhänger der Französischen Revolution , aber seine Vorliebe galt in erster Linie dem Freimaurertum, d h. abstrakte Gerechtigkeit, keine konkrete soziale Gerechtigkeit. Die vor etwa zwei hundert Jahren entstandenen unabhängigen Staaten haben fleißig die französische Verfassung und die Gesetze kopiert, jedoch dafür gab es nicht im geringsten die politischen, sozialen und vor allem ökonomischen Voraussetzungen. Kurzum: Die Basis entsprach nicht dem Überbau. Das Unvorstellbare besteht darin, dass diese Länder die umfangreichsten Verfassungen der Welt haben, aber sie können nicht effektiv sein.
7. Es ist also kein Zufall, dass die meisten Lateinamerikanischen Länder keine richtig funktionierende Staaten und Gerichte und insgesamt keine entwickelte Demokratie besitzen, Se werden von Diktatoren oder von autoritären Regimes beherrscht. Dabei liegt die Korruption als „Geburtsfehler“in der DNA dieser Staatsgebilde.
8. Unter den oben erwähnten Bedingungen in ihrer Komplexität ist eine eigenartiges Grundverhaltensmuster (Mentalität) entstanden, welches die folgenden Charakteristika aufweist:
a) Emotio vor Ratio , bekannt international auch als surrealismo Latinoamericano , d. h. starke Verwechslung der Wunschträume mit der Realität. Dies kommt zutreffend in dem Musical „Evita“ zum Ausdruck : „Son ilusiones No son las soluciones“ : „Sie sind Illusionen, Sie sind nicht die Lösungen“.b) Viele Worte und wenige Taten, weil die Worte fast als Selbstzweck betrachtet werden. c) Fehlende Disziplin und Selbstdisziplin, Verwechslung der Freiheit mit der Anarchie. d) Das Leben genießen und zwar nach Möglichkeit mit wenig Arbeit und geringster Anstrengung. Es sei daran erinnert, dass Fidel Castro sich nach nur wenigen Jahren „Sozialismus“ veranlasst sah, ein Zwangsarbeitsgesetz zu verabschieden. e) Unzureichend entwickelte Eigenschaften wie Organisationstalent, Systematik, Methodik, Dynamik, Zielgerichtetheit, Willensstärke, Geduld und vor allem Ausdauer. f) Fehlen des Gemeinsinns und der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Für das eigene Versagen werden andere verantwortlich gemacht. g) Unterentwickeltes Rechtsbewusstsein, aber dafür ein überdurchschnittlich entwickeltes Rechtsgefühl, welches natürlich extrem subjektiv und fast voluntaristisch interpretiert wird.
Wenn aber Lateinamerikaner in Ländern mit protestantischer Tradition studieren, passen sich dort an und vermögen, ausgezeichnete Leistungen zu erbringen. Wir haben diesbezüglich große Erfahrungen gemacht.
Diese Mentalität ist möglicherweise der Hauptgrund dafür, dass die Lateinamerikaner jahrzehntelang eine leichte Beute für die pragmatischen und dynamischen Nordamerikaner waren und vielleicht noch sind.

9. Die USA betrachteten bis zum Präsidenten Clinton die Länder Lateinamerikas als Hinterhof und Einflusssphäre ( z.B. Monroe-Doktrin). Der amerikanische Geheimdienst organisierte Putsche („Revolutionen“), gegen unliebsame Regierungen und sogar während innerer Auseinandersetzungen wurde die amerikanische Regierung von den „Aufständischen“ um Hilfe Gebeten und dann setzte sie die Ledernacken in Marsch.
10. In den meisten lateinamerikanischen Ländern herrschten häufig Militärs die sich an die Macht putschten, jedoch weder gewillt noch imstande waren, die sozialökonomischen Probleme zu lösen. Ansonsten wechseln sich ab Linkspopulisten und Rechtspopulisten die einige Gemeinsamkeiten aufzuweisen haben: Surrealismo latinoamaricano, Unfähigkeit zur Problemlösungen beizutragen, Unfähigkeit, die Wirtschaft richtig zu organisieren. Prof.a.D., Dr.,Dr. Panos Terz, Leipzig, Prof.Dr. Eduardo Pastrtana, Bogota, Dr. Mario Arroyave, Cali

 

 

 

 

 

 

Zeit (8.6.20)

 

 

“Tag der Befreiung” ?

“Tag der Befreiung”?
Warum macht man sich was vor ? Es sei daran erinnert, das das deutsche Volk wegen seiner unverhohlenen Begeisterung für den Nationalsozialismus und speziell für Hitler hat nach dem Potsdamer Abkommen „die Gemeinschaft der zivilisierten Nationen verlassen“. Sogar noch als die Sowjetarmee Berlin erreicht hatte, beantworteten die anwesenden „Volksgenossen“ die Frage Goebbels („Wollt Ihr den totalen Krieg“ ?) mit ja und frenetischem Beifall.
Deutschland mit seinem Volk wurde total besiegt.
Befreit wurden nur de deutschen Juden, die Sinti und Roma, die Kommunisten, die Sozialdemokraten und wenige Intellektuelle.
Nachträglich könnte man höchstens sagen, dass der Sieg der Alliierten den objektiven Interessen der Deutschen entsprach.
Zeit(8.5.20)

Ισλαμ “Θαύματα”

Ταξίδι του Μωάμεθ καβάλα στο άλογότου προς τον ουρανό
Στην άλη παγκόσμια θρησκεία στο Ισλάμ επίσης με εβραϊκές ρίζες η πίστη είναι τόσο παράλογη , ίσως και τερατώδης που όντως γίνεται λόγος για το “θαύμα’ του ταξιδιού του Μωάμεθ καβάλα στο άλογό του από το “Ορος του Τεμένου”στα Ιεροσόλυμα κατ ευθείαν προς τον ουρανό που σημαίνει στον Αλλάχ.
Εκεί που έχει λάβει χώραν αυτό το “θαύμα”, έχει κτισθεί ήδη το μεσαίωνα το τεράστιο μωαμεθανικό τέμενος Αλ Ακσα σε σημασία ο δεύτερος “ιερός τόπος” των μωαμεθανών ύστερα απο τη Μέκκα. Εκεί έχουν συντελεσθεί μεταξύ υπερφανατισμένων μωαμεθανών και της ισραηλιτικής αστυνομίας συμπλοκές με πολλά θύματα.
Εχω ρωτήσει πολλές φορές σπουδαστές μου απο μωαμεθανικές χώρες, αν πράγατι πιστεύουν σε αυτό το θαύμα, η απάντησή τους ήταν καταφατική και εκτός τούτου θεώρησαν την ερώτησή μου προσβλητική. Εάν αυτοί ήταν και θεολογικά καταρτισμένοι, θα χρησιμοποιούσαν τον όρο “Οντολογία”. Δηλαδή κάθε μύθος έχει την “οντολογία” του. Καθημερινή (13.5.20)

Söder als Kanzler-Kandidat

Warum Söder als Kanzler-Kandidat ?
Schon vor einigen Wochen habe ich mich hier positioniert: Söder ist dynamisch, intelligent, besitzt ein hohes Reaktionsvermögen, ist insgesamt ein Macher-Typ, zeichnet sich durch Volksverbundenheit aus und ist erfolgreicher Ministerpräsident des am besten organisierten und reichsten deutschen Bundeslandes. Ich schätze ihn als einen modernen Politiker-Typ und den besten Kanzler-Kandidat ein. Weit und breit sehe ich keinen deutschen Politiker, den man mit Söder vergleichen könnte. Nichts weiter als lauter Mittelmässigkeiten.
Zugleich möchte ich klar stellen, kein Anhänger der CSU oder irgendeiner anderen Partei zu sein . Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist das GEMEINWOHL (Aristoteles:κοινόν καλόν, koinon kalon ; Thomas von Aquin : commune bonum) des deutschen Staatsvolkes.
Zeit (21.5.20), FAZ (11.1.21, 10.4.21), SDZ (19.1.20), Münchner Merkur, SDZ, Focus (8.4.21)

Interessen und Werte in den Internationalen Beziehungen

Verhältnis von Werten und Interessen in den internationalen Beziehungen
In den internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen geht es nicht unbedingt um Werte (eigentlich nach welchen Maßstäben?) , sondern um INTERESSEN (Hegel :“Interessen bestimmen das Handeln von Menschen und Völkern“ ). Ging es um Werte, dann hätten die USA zum menschenfeindlichen Regime in Saudi Arabien keine ausgezeichneten Beziehungen.
Bitte beachten, dass es unterschiedliche Kultur- und Rechtskreise gibt (Westen, Konfuzianismus, Hinduismus, Islam ) mit teilweise entgegen gesetzten Wertvorstellungen, Gesellschafts – und Menschenbildern. Daher kommt in Frage nur eine friedliche Koexistenz von Staaten unterschiedlicher Kultur – und Rechtskreise unter Beachtung des Völkerrechtsprinzips des Einmischungsverbots in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten.
Ansonsten vgl. Panos Terz, Interessentheorie, Eine Abhandlung im Koordinatensystem von Philosophie, Epistemologie, Völkerrechtssoziologie und Theorie der internationalen Beziehungen , In : Papel Politico , No. 1, Vol. 14, 2009, pp. 223-274, Universidad Pontificia JAVERIANA, Facultad de Ciencias Politicas y Relaciones Internacionales. Zeit (27.5.20)

China, Friedliche Supermacht

China, Anderer Kulturkreis
Wir haben die Pflicht, die objektive Realität sachlich, ohne Glaubenssätze und ideologischer Voreingenommenheit zu widerspiegeln. Ansonsten bin stolz auf das westliche Gesellschafts-und Menschenbild (Individuum, Bürger, Menschenrechte, Freiheiten, Gewaltenteilung etc.) Jedoch unser Gesellschaftsbild ist historisch gewachsen und kann nicht universell sein. Deswegen kommt international nur eine Friedliche Koexistenz zwischen Staaten unterschiedlicher Kultur- und Rechtskreise in Frage. Zeit (11.5.20)
-China, Eine friedliche Supermacht
Im Gegensatz zu den amerikanischen Politologen hat der chinesische Politologe Yu Xintian ein hoch interessantes und generell beruhigendes Konzept für die Zukunft Chinas in den internationalen Beziehungen bis 2020 entworfen. Danach wird sich China auf die ökonomische Entwicklung und die Modernisierung konzentrieren. Das Ziel ist dabei, ein „scientific concept of development“, d. h. aus China ein prosperierendes, demokratischen und kulturvolles Land zu machen. In der Außenpolitik soll Sicherheit durch Kooperation gestützt werden. China wird seine Teilnahme an dem internationalen Dialog und an den internationalen Kooperationsmechanismen intensiviert. Gleiches gilt auch für das große Feld der internationalen Diplomatie. Die Weltmacht China wird mehr für die „soft power“ in den internationalen Beziehungen eintreten.
Die Basis dieser auf Frieden, Harmonie und Kooperation ausgerichteten Außenpolitik liegt in der chinesischen Tradition, denn es handelt sich um Werte dieser Kultur. Es wird seiner Meinung nach zu grundlegenden Veränderungen in den internationalen Beziehungen kommen wie z. B. die folgenden:
a ) Friede und Entwicklung als die Hauptströmung in der Welt;
b ) nicht Feindschaft, sondern „cooperation and competition“ werden in den internationalen Beziehungen vorherrschen;
c ) die Rolle der kleinen und mittleren Staaten wird wachsen. So werden sie einen eigenen Beitrag zur Stabilität der internationalen Ordnung leisten.
Yu Xintian bezeichnet diesen Zustand nicht als „balance of power“, sondern vielmehr als „balanced policy“. Ferner geht er davon aus, dass die USA die letzte Supermacht sind, die in der Welt dominieren kann.91
Die bisherige 4000jährige Geschichte – defensive Theorie und Praxis – gibt Anlass zu der Annahme, dass China keine Ambitionen hat, irgendeine Hegemonialposition einzunehmen oder etwa als ein „Imperium Sinicum“ in der Welt zu dominieren. D. h., China wird auch als Supermacht weder seine Nachbarn bedrängen, noch den Weltfrieden bedrohen.
Das schließt jedoch nicht aus, dass die bereits vorhandene Konkurrenz zwischen den USA und China in der Zukunft noch stärker sein wird. Wiener Zeitung (29.5.20), Süddeutsche Zeitung (10.3.21)
-Autorengespräch:Welche China-Strategie sollte die EU verfolgen?
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Die Politik der Friedlichen Koexistenz zwischen China (Konfuzianischer Kultur -und Rechtskreis) und der EU (Kulturkreis des Westens) auf der Basis des Internationalen Rechts und insbesondere der Prinzipien der Friedlichen internationalen Zusammenarbeit (gegenseitiger Vorteil) und der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen. Hierbei handelt es sich um eine völkerrechtsgemäße und pragmatische Position. Nicht vergessen, dass die beiden Kulturkreise nicht nur unterschiedliche, sondern auch entgegn gesetzte Menschen- und Gesellschaftsbilder aufzuweisen haben. Völkerrecht, Theorie der Internationalen Beziehungen, Süddeutsche Zeitung (29.5.20)
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“Markus Lanz”Sicherheitsexperte warnt: “China hat den Systemwettbewerb laut und klar ausgerufen”
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Eigentlich geht es darum, die USA als einzige Supermacht zu überflügeln. Es geht auch um den Wettbewerb zwischen dem Kulturkreis des Westens und dem Konfuzianischen Kulturkreis, zumal der Wettbewerb zu den wichtigsten Säulen des Konfuzianismus gehört. Focus (28.5.20)
-Die USA habe vor China Angst

Erschrocken beobachten die USA das ständige Wachsen der zweiten Supermacht. Sie können sich auf den Kopf stellen, aber sie können diesen Prozess nicht bremsen, es sei denn sie riskieren einen dritten Weltkrieg.
Alles deutet darauf hin, dass dieses Jahrhundert das CHINESISCHE Jahrhundert sein wird. Welt (27.5.20)
Indien-China, Unterschiede
Indien kann hinsichtlich des Lebensstandards der Bevölkerung China nicht das Wasser reichen.
Man denke auch an das 3500-jährige Kasten- System, dass zwar juristisch abgeschafft worden ist, allerdings die Lebensrealität der Inder weiterhin bestimmt. Es gibt noch einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Konfuzianischenauf der einen und dem hinduistischen Kulturkreis auf der anderen Seite: Der Konfuzianismus ist seit vier Tausend Jahren pragmatisch, ohne Götter und Klerus. Der Hinduismus jedoch zeichnet sich durch einen hoch entwickelten Mystizismus aus, der fast fünf Tausend Jahre alt ist, über 300 000 Götter und dazu noch den raffiniertesten Klerus in der Menschheitsgeschichte und zwar die Brahmanen, die Erfinder des Kasten Systems hat.
Zeit (12.5.20)
-Peking verspielt Chinas internationale Vertrauenswürdigkeit, US-Präsident Donald Trump macht die USA weltpolitisch belanglos. Wo bleibt Europa in der Corona-Krise? Theo Sommer

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Eine andere Sicht
China stellt objektiv die Führungsmacht innerhalb des Konfuzianischen Kulturkreises mit einem besonderen Menschen- und Gesellschaftsbild, hat eine viertausendjährige Friedenspolitik aufzuweisen, hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant zu der zweiten Supermacht der Welt entwickelt und wird spätestens snah ca. zehn bis 15 Jahren die USA auf allen Gebieten überflügeln. Dieses Imperium Cinicum Maximum wird im 21. Jh. eine Pax Cinica schaffen und Geschicke der Menschheit bestimmen.
Die Präsidentschaft des unberechenbaren Trump ist ein Zeichen dafür, dass die USA als Supermacht versagt haben und sich im Abstieg befinden.
Die EU kann es sich leisten, auf Distanz zu den beiden Supermächten zu gehen und sich von Fall zu Fall über eine mögliche Nähe zu den USA oder zu China entscheiden. Sie ist zwar eine ökonomische Supermacht (US-Nobelpreisträger Krugmann), jedoch als strategisch-militärischer Zwerg wird sie in den internationalen Beziehungen nicht als gleichwertiger Player auftreten können. Zeit (11.5.20)

Vertragstreue und Orientalische Staaten

Verträge sind einzuhalten (Pacta sund servanda)
Der Rechtssatz pacta sunt servanda ist ein geistiges Produkt des Westens und ein Pfeiler des Jus Publicum Europaeum (Europäisches Völkerrecht) und wurde in die internationalen Beziehungen durch den Westfälischen Frieden von 1648 eingeführt. Bis dahin war lediglich die ebenfalls westliche (römische) Wendung bona fides ( Guter Glaube oder Treu und Glaube) üblich. Nach dem zweiten Weltkrieg ist der Rechtssatz pacta sund servanda , etwas moderner formuliert in den Kanon der sieben grundlegenden Prinzipien der UNO-Charta aufgenommen worden und stellt eine der Säulen des Völkerrechts ( genauer des Internationalen Öffentlichen Rechts) dar.
Zeit (2.6.20)

Israel nicht kritisieren ?

Nicht jede kritische Bemerkung ist als rassistisch einzuschätzen oder man soll die Kirche im Dorf lassen
Die Kritik von Personen, darunter von höchsten Repräsentanten des Staates oder aller Organisationen und Einrichtungen , darunter der Kirchen ist in den offenen und demokratischen Gesellschaften des Westens etwas Normales. In den muslimischen Ländern hingegen stellt dies entweder „Majestätsbeleidigung“ oder Blasphemie dar und zieht harte Strafen sogar die Tötung nach sich.
Man kann sich zu Recht darüber wundern, mit welcher Oberflächlichkeit vieles als Rasismus aufgefasst wird. E gibt doch spätestens seit 1966 das Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung.
Die Definition der Rassendiskriminierung ist in dem Artikel 1wie folgt enthalten
(1) “In diesem Übereinkommen bezeichnet der Ausdruck
“Rassendiskriminierung” jede auf der Rasse, der Hautfarbe, der
Abstammung, dem nationalen Ursprung oder dem Volkstum beruhende
Unterscheidung, Ausschließung, Beschränkung oder Bevorzugung, die zum
Ziel oder zur Folge hat, dass dadurch ein gleichberechtigtes
Anerkennen, Genießen oder Ausüben von Menschenrechten und
Grundfreiheiten im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen
oder jedem sonstigen Bereich des öffentlichen Lebens vereitelt oder
beeinträchtigt wird”. Das dürfte ziemlich eindeutig sein.
Speziell, was die Religion betrifft sei der Artikel 18 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte von 1966 erwähnt:
(1)Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Dieses Rechtumfasst die Freiheit, eine Religion oder eine Weltanschauung eigener Wahl zu haben oder anzunehmen, und die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Gottesdienst, Beachtung religiöser Bräuche, Ausübung und Unterricht zu bekunden.(2) Niemand darf einem Zwang ausgesetzt werden, der seine Freiheit, eine Religion oder eine Weltanschauung seiner Wahl zu haben oder anzunehmen, beeinträchtigen würde.(3) Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die zum Schutz der öffentlichen Sicherheit, Ordnung, Gesundheit, Sittlichkeit oder der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich sind.“ Eine Beeinträchtigung der hier verankerten Rechte könnte als Verletzung der Menschenrechte qualifiziert werden.
Mir ist bekannt, dass die Angehörigen des islamischen Kulturkreises sehr empfindlich sind und mitunter dazu neigen, jedwede kritische Bemerkung als Rassismus bzw. als islamfeindlich zu interpretieren. Zeit (2.6.20)
-Darf man als Deutscher die israelische Regierung kritisieren ?
Es gibt etliche deutsche Staatsbürger anderer Nationalität in gehobener Position, welche mit den faschistischen Barbareien nichts zu tun haben. Haben etwa auch sie nicht die moralische Berechtigung, sich zu den Völkerrechtswidrigkeiten der jetzigen israelischen Regierung zu äußern ? Μέτρον άριστον (Metron ariston : Maß halten). Aber die Maßlosigkeit der israelischen Regierung kann sich in der Zukunft zu einem selbstzerstörerischen Bumerang umwandeln. Zeit (23.5.20)
Israel: Begehrtes Land
Die neue israelische Regierung will das Jordantal annektieren. Der internationale Widerstand dagegen wächst. Ist der fragile Frieden in der Region in Gefahr? , Zeit (23.5.20)
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Es liegt ein consensus generalis professorum et doctorum (allgemeine Übersinstimmung von Professoren und Doktoren) darüber vor, dass nach geltendem Völkerrecht die Annexion fremden Territoriums ein VERBRECHEN an den MENSCHLICHKEIT darstellt. Verbrechen dieser höchsten Kategorie verjähren nicht. Nach Völkerrecht ist das Opfer berechtigt, mit Waffengewalt dagegen vorzugehen.

 

Corona-Virus

Einzelfakten und Methodologie
Demokrit (Δημόκριτος) : Um zu der Wahrheit zu gelangen, muss man die objektive Welt ohne Scheuklappen widerspiegeln (Widerspiegelungstheorie) . Ferner bedarf es der richtigen Methode ( Parmenides, Παρμενίδης). Es gibt eine METHODOLOGIE der wissenschaftlichen Grundlagen-Forschung. Ohne sie haben Einzelfakte nur eine geringe Bedeutung. Die geistige Überlegenheit des abendländischen Kulturkreises gegenüber allen anderen liegt in der Methodologie. Neue Zürcher Zeitung (27.5.20)
-Methodologisches zur Corona-Krise
In der wissenschaftlichen Forschung gibt es einen
METHODOLOGISCHEN Grundsatz : consensus generalis :allgemeine Übereinstimmung
Sie bedeutet in unserem Fall, das in der ganzen Welt, darunter auch in den USA, in Brasilien und in dem Vereinigten Königreich einschränkende Maßnahmen eingeleitet worden sind. Sind die Regierungen so irrational? Kennen die Staatsführungen
die grundlegenden Interessen ihrer Völker nicht ? Schädigt man so zum Spaß die gesamte Wirtschaft? Wissen einige ahnungslose und hirnverbrannte Verschwörungstheoretiker mehr, als die Virologen, die Epidemiologen, die Universitätsprofessoren, die Tausenden
Regierungsberater , wie man mit solchen Gefahren umgeht? Münchner Merkur (4.5.20)
-Verhältnis von Massnahmen gegen das Corona-Virus und der partiellen Einschränkung von Rechten
Artikel 12 der Internationalen Konvention über die ökonomischen, sozialen und kulturellen Rechte von 1966: Ziffer 1 : “Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf das erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit an”. Es werden vier spezielle Fälle genannt : Massnahmen einleiten “c) zur Vorbeugung, Behandlung und Bekämpfung EPIDEMISCHER , Endemischer… Krankheiten”.
Menschen mit niedriger Bildung werden schnell Opfer von Populisten und Verschwörungstheoretikern.
Münchner Merkur, Focus, Stern, Süddeutsche Zeitung, Zeit (25.5.20)
-Protestler-Sammelsurium
Es gibt Menschen, sogar Völker, die gerne den (WAHN)sinnigen folgen. Dann ist aber die Katastrophe vorprogrammiert. Handeln denn alle Regierungen in der ganzen Welt falsch ? In bestimmten Situationen kriechen aus ihren Löchern Verrückte, intellektuell Unterbelichtete, am Rande der Gesellschaft Lebende, Abgehängte, Erfolglose, Pessimisten, Rechts- und Linksextremisten , Perverse verpesten die Luft und wollen die Gesellschaft spalten. Ein Glück, dass sie in der absoluten Minderheit sind. Münchner Merkur (19.5.20)
-Recht auf Leben und Menschenwürde
Klarstellung : Nur in der deutschen Verfassung unter Beachtung der totalen Verletzung der Menschenwürde im nationalsozialistischen Deutschland ist dieselbige in der Verfassung verankert. worden. Dies ist international einmalig. In der Rechtsphilosophie herrscht die Meinung vor, dass die Menschenwürde die allgemeine Grundlage der Menschenrechte ist. All dies setzt jedoch den LEBENDEN Menschen voraus. Die Würde ist eine Eigenschaft des Menschen. Zeit (13.5.20)
Das ist die Antwort eines deutschen Rechtspositivisten. Ein Rechtsphilosoph hätte es nie gewagt, die absolute PRIORITÄT des Rechts auf Leben in Zweifel zu ziehen. Während z. B alle Menschenrechte und Grundfreiheiten, verankert in der Menschenrechtskonvention über politische und zivile Rechte von 1966 meistens im jeweiligen dritten Absatz eine Einschrängung beinhalten, und damit relativ sind, ist das Menschenrecht auf Leben ABSOLUT. Genauso falsch ist die bekannte Meinung von Herrn Schäuble. Er hat übersehen , dass die Würde des Menschen (Art.1 des Grundgesetzes) die Existenz des Menschen als genus humanum überhaupt voraussetzt. Zeit (13.5.20)

Trump, USA

USA unzureichend entwickelte Demokratie
Die häufigen rassistischen Barbareien der amerikanischen Polizei bestätigen den allgemeinen Eindruck, dass das amerikanische Demokratie-Modell unzureichend entwickelt ist. Nicht zu vergleichen mit den europäischen Ländern, die sowohl ein menschlicheres Demokratie-Modell besitzen, als auch über eine höhere Kultur verfügen. Auch deshalb können die USA nicht die führende Macht der freien Welt sein. Es ist nunmehr an der Zeit, dass wir uns von den Mythen über die USA verabschieden.
Zeit, Stern, Welt, Frankfurter Allgemeine Zitung, Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur (28.5.20)
Trump
Der falsche Mann, im falschen Amt , in der falschen Zeit. Kurzum, Trump ist dem Amt des Präsidenten einer Supermacht nicht im Geringsten gewachsen. Er hat gewaltige Intelligenz-, Ethik-, Kultur-, Demokratie- und Persönlichkeitsdefizite. Münchner Merkur (3.6.20)
Nord Stream 2: USA bereiten weitere Sanktionen gegen Ostseepipeline vor
Laut US-Botschafter Richard Grenell stimmt seine Regierung weiteren Sanktionen gegen Nord Stream 2 zu. Deutschland müsse sein Verhältnis zu Russland überdenken, sagte er.
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Die USA gefallen sich in der Rolle des Weltpolizisten. Dass sie dabei international geltende grundlegende Prinzipien des Völkerrechts, d.h. der ZIVILISIERTEN Menschheit brutal verletzen, scheint sie nicht im Geringsten zu interessieren. Solange dieses Imperium monstrum et arrogant als einzige Supermacht existiert, wird es schalten und walten, wie es ihm beliebt. Unter Beachtung der Gleichgewichtstheorie, ist es an der Zeit, dass ein Gegengewicht geschaffen wird, das China und Russland es locker schaffen könnten. Das wird sicherlich erneut ein „Gleichgewicht des Schreckens“ sein, aber es wird den Weltfrieden und vor allem die friedliche internationale Zusammenarbeit (ein Grundprinzip des Völkerrechts) garantieren und außerdem den großen Völkerrechtsfeind USA endgültig zur Raison bringen.
Quelle : Panos Terz, Gleichgewichtstheorie, Vergangenheit, Gegenwart, Prognose, Lehrbuchverlag, ISBN : 978-620-0-44488-2, Riga 2019. Zeit (27.5.20)

 

 

-Die Haltung Trumps gegenüber Europa zeichnet sich durch Arroganz, Desinteresse. Primitivität und Verachtung aus. Somit wird bestätigt, dass die USA nur bedingt zum Kulturkreis des Westens gehören. Das eigentliche zivilisatorische Zentrum unseres Kulturkreises ist unzweifelhaft EUROPA. Es ist daher an der Zeit, dass Europa die Rolle eines wichtigen Players in den internationalen Beziehungen selbstbewusster übernimmt und aktiv spielt. Die USA hingegen kann man getrost vergessen. FAZ(5.6.20)

-Trump, der Paranoide
Die Brutalität der amerikanischen Polizei ist besonderer Art und Ausdruck unvorstellbarer Primitivität. Somit wird bestätigt, dass die USA nur bedingt zum Kulturkreis des Westens gehören. Das eigentliche zivilisatorische Zentrum unseres Kulturkreises ist unzweifelhaft EUROPA. Es ist daher an der Zeit, dass Europa die Rolle eines wichtigen Players in den internationalen Beziehungen selbstbewusster übernimmt und aktiv spielt. Die USA hingegen kann man getrost vergessen.
-Was wir gegenwärtig erleben, ist ein Musterbeispiel von Ursache und Wirkung. Ursache : Systematische Spaltung der Gesellschaft und Hetze durch einen paranoiden Präsidenten, der dem Wesen nach Selbstdemontage betreibt.
-Trump ist nicht nur “verwirrt” (republikanischer Politiker) , sondern auch PARANOID und damit brandgefährlich nicht für die USA, sondern auch für die ganze Welt. Er möge weiterhin Selbstdemontage betreiben. So besteht die große Hoffnung, dass dieser Spuck bald vorbei sein wird.
-Die Spaltung der amerikanischen Nation ist in erster Linie durch den paranoiden Trump bewusst voran getrieben worden.
Zeit, Münchner Merkur, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Stern, Süddeutsche Zeitung (5.6.20)
- USA, Imperium monstruosum et arrogant americanum

Die USA gefallen sich in der Rolle des Weltpolizisten. Dass sie dabei international geltende grundlegende Prinzipien des Völkerrechts, d.h. der ZIVILISIERTEN Menschheit brutal verletzen, scheint sie nicht im Geringsten zu interessieren. Solange dieses Imperium monstrum et arrogant als einzige Supermacht existiert, wird es schalten und walten, wie es ihm beliebt. Unter Beachtung der Gleichgewichtstheorie, ist es an der Zeit, dass ein Gegengewicht geschaffen wird, das China und Russland es locker schaffen könnten. Das wird sicherlich erneut ein „Gleichgewicht des Schreckens“ sein, aber es wird den Weltfrieden und vor allem die friedliche internationale Zusammenarbeit (ein Grundprinzip des Völkerrechts) garantieren und außerdem den großen Völkerrechtsfeind USA endgültig zur Raison bringen.
Quelle : Panos Terz, Gleichgewichtstheorie, Vergangenheit, Gegenwart, Prognose, Lehrbuchverlag, ISBN : 978-620-0-44488-2, Riga 2019.
Zeit (27.5.20)
-Gefährlicher Trump

Einige Monate nach seiner Wahl zum Präsidenten haben führende Vertreter der US-Vereinigung für Psychologie und Psychiatrie ein ausführliches Gutachten über Trump erstellet. Der Grundtenor war, er seit unberechenbar und es gibt auch Annzeichen von Paranoia. Kurz danach meinte ein ehemaliger US Vier-Sterne General, Trump sei gestört und daher könnte es passieren, dass wir in einen Weltkrieg hinein schlittern. Es gibt mehrere Einschätzungen dieser Art. Quintessenz : Trump ist dem hohen Amt nicht gewachsen.
Es ist daher für die USA sowie für die gesamte Menschheit besser, wenn er die nächsten Wahlen verliert. In diesem Falle könnten allerdings militärische Aktionen seitens seiner Anhänger, die nicht gerade die intelligente Blüte der amerikanischen Nation darstellen, nicht ausgeschlossen werden. Es sei daran erinnert, dass Trump vor einigen Tagen seine Anhänger aufgefordert hat, gegenüber den demokratischen Gouverneuren Widerstand zu leisten. Kurz danach haben seine schwer bewaffneten Anhänger (er nannte sie „gute Menschen“! )tatsächlich mit der Anwendung militärischer Gewalt gedroht.
Zeit, Münchner Merkur, Neue Zürcher Zeitung, Stern, Welt (26.5.20)
-”Das Bewusstsein wächst, dass Trump nicht der Richtige ist”
Noch gibt es Hoffnung für die USA, sagt Nobelpreisträger Joseph Stiglitz. Denn die Corona-Krise könnte Donald Trump das Amt kosten. Dann sei der Weg für den Wandel frei.
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Seit Jahren lese ich mit besonderem Interesse die immer sachlich vorgetragenen Argumente t des berühmten Nobelpreisträgers Stiglitz. Ich kann nun bestätigen, dass seine Einschätzungen sich fast immer als richtig erwiesen haben.
Schlussfolgerung aus diesem Interview: Hoffen wir, dass Trump die Wahl nicht gewinnt.
Vor etwa zwei Wochen ist ein Columbia – Professor für Hochtechnologien danach gefragt worden, wie es kommt, dass die Anhänger Trumps seinen offensichtlichen Lügen glauben schenken. Seine Antwort war, es kommt auf den Bildungsstand an, denn 35% der Amerikaner glauben tatsächlich daran, dass die Welt vor 7000 Jahren innerhalb von sieben Tagen geschaffen worden ist. Er wies noch darauf hin, dass Trump die Psychologie der Massen wie kein anderer beherrscht. Zeit (26.5.20)
Autoritäre Herrscher durch freie Wahlen
Die freien Wahlen können nicht das ausschließliche Kriterium sein, um das Demokratie-Bewusstsein eines Politikers richtig einschätzen zu können. Siehe auch die starken autoritären Tendenzen der Regierungen in Polen, in Ungarn, in den USA in der Türkei und in Russland. Gegenwärtig erleben wir einen Generalangriff auf das demokratisch-parlamentarische Herrschaftssystem. Zeit (25.5.20)
-Donald Trump fordert Entschädigungen von China
Für den US-Präsidenten Donald Trump trägt China die Schuld an der Pandemie. Jetzt lässt er prüfen, ob das Land finanziell “zur Rechenschaft gezogen” werden kann. Zeit (28.4.20)
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Wer könnte von den USA zu Recht Entschädigungen fordern ?
1.Japan für den Abwurf der A-Bomben und Hiroshima und Nagasaki.
2.Nord Korea für den massiven Einsatz bakteriologischer Waffen 1951.
3.Vietnam für den ebenso massiven und vernichtenden Einsatz chemischer Waffen(Agent Orange).
4.Der Irak für den Sturz Saddam Husseins , was zum bekannten Chaos geführt hat.
5.Die europäischen Staaten für die Folgen (Flüchtlingsströme) der militärischen Intervention der USA in Irak.
-Donald Trump will Zahlungen an WHO einstellen
Der US-Präsident gibt der Weltgesundheitsorganisation Schuld an der Ausbreitung von Sars-CoV-2. Mitten in der Pandemie lässt er Mittel an die UN-Organisation stoppen.
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Trump kennt keine Selbstkritik, lehnt jedwede Kritik ab und sucht für seine Fehler bei anderen. Er handelt wie ein Mensch, der über kein Selbstbewusstsein verfügt und außerdem an schweren psychischen Problemen leidet.
Die Einstellung der vor Jahrzehnten freiwillig übernommenen Zahlungen der USA an die UNO-Spezialorganisation WHO ist ungerechtfertigt, ungerecht und ethisch-moralisch betrachtet, niederträchtig. Zeit, Münchner Merkur (15.4.20) und Facebook -Ausgabe: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, Stern, Süddeutsche Zeitung, Wiener Zeitung

Israel beabsichtigt, West-Jordan zu annektieren

Es liegt  ein consensus generalis professorum et doctorum (allgemeine Übersinstimmung von Professoren und Doktoren)  darüber vor, dass nach geltendem Völkerrecht die Annexion fremden Territoriums ein VERBRECHEN an den MENSCHLICHKEIT darstellt. Verbrechen dieser höchsten Kategorie verjähren nicht.

Es gibt etliche deutsche Staatsbürger anderer Nationalität in gehobener Position, welche mit den faschistischen Barbareien nichts zu tun haben. Haben etwa auch sie  nicht die moralische Berechtigung,  sich zu den Völkerrechtswidrigkeiten der jetzigen israelischen Regierung zu äußern ? Μέτρον άριστον (Metron ariston : Maß halten). Aber die Maßlosigkeit der israelischen Regierung kann sich in der Zukunft zu einem selbstzerstörerischen Bumerang umwandeln. Die Zeit )23.5.20)

 

 

Αζοφική Θάλασσα, Στενό του Κερτς

Στενό του Κερτς, Αζοφική Θάλασσα, Διένεξη μεταξύ Ρωσίας και Ουκρανίας, Θεώρηση υπό την σκοπιά του Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου

1. Περίπτωση: Η Αζοφική Θάλασσα προ την κατάκτηση της Κριμαίας εκ μέρους της Ρωσίας

α) Σύμφωνα  με την UNCLOS (Συνθήκη του ΟΗΕ περί το Δίκαιο της Θαλάσσης) από το 1982 η Αζοφική Θάλασσα ανήκε στα εσωτερικά ύδατα και έτσι στο κρατικό έδαφος της Σοβιετικής Ενωσης.
β) Αλλά ύστερα από την ανακήρυξη της ανεξαρτησίαςτης Ουκρανίας το 1991 η Αζοφική Θάλασσα έχει μεταβληθεί επί τη βάσει μίας διακρατικής συμφωνίας σε «ενιαία ύδατα» δύο ανεξαρτήτων κρατών και δη της Ρωσίας και της Ουκρανίας. Επομένω γι αυτήν την διακρατική συμφωνία ισχύει η Σύμβαση της Βιέννης περί των συμφωνιών αππό το 1969. Επειδή πρόκειται για δύο ανεξάρτητα υποκείμενα του Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου, ισχύουν οι συγκεκριμένοι  κανόνες της Συνθήκης  περί την ειρηνική διάβαση (Αρθρα 17-20), η οποία αφορά εμποορικά πλοία αλλά και πολεμικά πλοία (χωρίς ιδιαίτερη άδεια αλλά γνωστοποίηση εκ των προτέρων).
γ) Αμφότερα τα κράτη έχουν λησμονήσει να συνάψουν μία πιο συγκεκριμένη συμφωνία περί τον υτελικό ορισμό των συνόρων. Επειδή η Ουκρανία κατέχει μεγαλύτερη ακτή και  επομένως δεν μπορεί ναι ισχύει ο κατά τα άλλα γενικός κανόνας της Μέσης Γραμμής, το μεγαλύτερο τμήμα της Αζοφικής Θάλασσας ανήκει στην Ουκρανία.

2. Περίπτωση: Η Αζοφική Θάλασσα μετά την κατάκτηση της Κριμαίας από την Ρωσία

α) Υπό την σκοπιά του ΔιεθνούςΔημοσίου Δικαίου το 2014 έχει λάβει χώραν μία μη επιτρεπτή κατάκτηση της Κριμαίας, γιατί  του»Δημοψηφίσματος»  έχει προηγηθεί   άσκηση στρατιωτικής βίας εκ μέρουςτης Ρωσίας,  και πέραν τούτου η αρχή της αυτοδιάθεσης των εθνών ή των λαών ως βασική αρχή του Διεθνούς ΔημοσίουΔικαίου  δεν εμπεριέχει το δικαίωμα του αποσχισμού από το υπάρχον κράτος  (βλέπε και την περίπτωση της Καταλωνίας ή της Σκωτίας). Ούτως ή άλλως στην Κριμαία δεν επρόκειτο για ένα έθνος ή για ένα λαό, αλλά υπό την σκοπιά του Ουκρανικού έθνους  για μίαν εθνική (ρωσική) μειονότητα.

β) Ο γενικό νομικός  κανόνας  «ex injuria non jus oritur» («εκ του αδίκου  δεν απορρέει δίκαιο»)  σημαίνει στη περίπτωση της Κριμαίας,  ότι αυτή αποτελεί περαιτέρω τμήμα του ουκρανικού και όχι του ρωσικού κρατικού εδάφους.

γ) Αλλά η Ρωσία έχει ενεργήσει ΄συμφωνα με τον μη επιτρεπτό κανόνα της « νομικήςισχής του γεγονότος» και συνεχίζει να δημιουργεί «fait accompli» («τετελεσμένο γεγονός»).Τοπρώτο βήμα ήταν η κατάκτηση της Κριμαίας, το δεύτερο η μή νόμιμη κατασκευή της γέφυρας του Κερτς και το τρίτο βήμα  είναι η μετατροπή της Αζοφικής Θάλασσας σε εσωτερικά  ρωσικά ύδατα.  Στο μέλλον δεν αποκλείεται η Ρωσία να ανακηρύξει την κατάκτηση της Ανατολικής Ουκρανίας γνωστή ως »Λαϊκή Δημοκρατία του Δονετζκ» και  επίσης της «Λαϊκή Δημοκρατίας του Λουκάνσκ» καθώς και την «Δημοκρατία της Υερδνειστερίας» , τμήματος  της Δημοκρατίας της Μολδαβίας. Κατά τα άλλα ουδεμία από αυτές τις χώρες έχει σχέση με δημοκρατία.

δ) Ανεξάρτητα από την επίσημη «νομική άποψη» της Ρωσίας δεν είναι σύμφωνα με το Διεθνές Δίκαιο της Θαλάσσης συνήθεια, ένα κράτος  να χρησιμοποιεί χωρίς ιδιαίτερο λόγο στρατιωτική βία κατά ενός άλλου συνήθως ανίσχυρου κράτους.

Die Zeit (29.11.18), Münchner Merkur , Wiener Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, Tagesspiegel (30.11.18)

Ιρακ Χωρίς Εθνική και Κρατική Συνείδηση, Διατί όχι Ομοσπονδιακό Κράτος;

Ιράκ, Θρησκευτική Συνείδηση  και   Συνείδηση των Φύλων, αλλά όχι Εθνική και Κρατική, Μία Ομοσπονδία?

Στην Ασία και στην Αφρική  εκτός από λίγες εξαιρέσεις   ύστερα από την κατάπτωση του αποικιοκρατικού συστήματος  τα κρατικά σύνορα έχουν  οριστεί τυχαίως και έχουν τοιουτοτρόπως δημιουργηθεί κράτη μέσα στα οποία δν μπόρεσαν  εξελιχθούν από διαφορετικές εθνότητες και πολλά φύλα ενιαία έθνη ως υγιής εθνική βάση των κρατών. Ενώ στην Ευρώπη  πρώτα έχουν εμφανισθεί τα έθνη, τα οποία συνήθως  στα πλαίσια απελευθερωτικών πολέμων έχουν εμπεδωθεί και κατόπιν έχουν  διαμορφώσει τα δικά τους εθνικά κράτη, στον «Τρίτο Κόσμο» έχει συμβεί ακριβώς το αντίθετο, πρώτα τα κράτη συνήθως χωρίς κραική συνείδηση και κατόπιν ίσως το έθνος. Αυτό σημαίνει, ότι έχουν καταβληθεί εκ μέρους της εκάστοτε ηγεσίας συνήθως εκ μέρους δικτατόρων τεράστιες και επίμονες ποσπάθειες να διαπλαθεί από τα γένη, τα φύλα και τις θρησκευτικές και άλλες μειονότητες ένα ενιαίο εθνος με μίαν ενιαία εθνική συνείδηση  ως σταθερή βαση μίας κρατικής συνείδησης. Μπορούμε νηφάλια να διαπιστώσουμε, ότι αυτό το  κατά τα άλλα αναγκαίο πείραμα έχει, όπως δείχνουν τα πολυάριθμα προβλήματα στο Λίβανο, στο Ιράκ, στη Λιβύη και στην Συρία καθώς και στην πλειονότητα των αφρικανικών χωρών αποτύχει.

Στο Ιράκ οι Σιϊτες έχουν ως  πλειψηφία του πληθυσμού (60%) ύστερα από πολυετή  καταπίεση εκ μέρουςτης  θρησκευτικής μειονότητας των σουννιτών κερδίσει τις εκλογές και  έχουν σχηματίσει την κυβέρνηση, αλλά λόγω έλλειψης της εθνικής και της κρατικής συνείδησης δεν ασκούν την εξουσία για το  γενικό συμφέρον, αλλά πρωτίσως  για το δικό τους συμφέρον, Αλλά τοιουτοτρόπως διαιωνίζονται τα προβλήματα.

. Το κρατικό πρόβλημα  έγκειται  όχι στην εμπέδωση τριών κρατικών μορφωμάτων, που σημαίνει στον Βορρά το κουρδικό  με πετρελαιοπηγές, στη μέση το στρατιωτικά ισχυρό σουνιτικό χωρίς πετρέλαια και στο Νότο το στρατιωτικά ανίσχυρο σιιτικό με πλούσιες  πετρελαιοπηγές, αλλά σύμφωνα με ευρωπαϊκά πρότυπα μέσω της εμπέδωσης μίας Ομοσπονδίας : Μία κεντρική κυβέρνηση  πρώτα απ όλα για την εξωτρική πολιτική, υην εθνική την άμυνα, και  για την δίκαια κατανομή των εσόδων από τα πετρέλαια  και τοπικές κυβερνήσεις για όλα τα άλλα πεδία.

Στο μέλλον ίσως προκύψουν παρόμοια προβλήματα  και στο γειτονικό Ιράν, γιατί το ιρανικό κράτος είναι πρωτίστως τριεθνικό και δη περσικό, αραβικό και αζερμπαϊτζανικό. Δεν αποκλείεται στο μέλλον να εμφανισθεί στο Ιράν το πρόβλημα της εμπέδωσης επίσης ενός ομοσπιανδιακού κράτους. Κάτι το ίδιο θα μπορούσε να συμβεί και στα τελείως καθυστερημένα κράτη Πακιστάν και Αφγανιστάνμε τα πολλά φύλα και τις διαφορετικές εθνότητες.
Δημοσιευθέν στα Γερμανικά: Frankfurter Allgemeine Zeitung (10.8.14), Focus (10.8.14), Die Welt (11.8.14), Die Zeit (11.8.14) , Frankfurter Rundschau (11.8.14), Berliner Zeitung (11.8.14), Wiener Zeitung (11.8.14).

Βενεζουέλα και Αρχή της μη Ανάμειξης στις Εσωτερικές Υποθέσεις

Βενεζουέλα και η Αρχή της μη Ανάμειξης στις Εσωτερικές Υποθέσεις, Μία Αξιολόγηση υπο την Σκοπιά του Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου

Καθοριστική  αφετηρία: Η Βενεζουέλα (Μικρή Ενετία) είναι ένα ανεξάρτητο κράτος. Η διοργάνωση του κοινωνικοπολιτικού και οικονομικούσυστήματος καθώς και εσωτερικές διενέξεις ανήκουν στις εσωτερικές του υποθέσεις που σημαίνει, ότι άλλα κράτη δεν έχουν το δικαίωμα να αναμειχθούν  σε ενδοβενεζολανικές υποθέσεις.

Το Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο στηρίζεται πρωτίστως σε επτά βασικές αρχές που σε ό,τι αφορά  την σημασία,τους σκοπούς και την συνθετικότητα , θεωρούνται σχεδόν ως  «συνταγματικές  αρχές» της διεθνούς νομικής τάξης. Σε σαυτές ανήκει σύμφωνα με το άρθρο 2, παράγραφο 7 και  η αρχή της μη ανάμειξης στις εσωτερικές υποθέσεις άλλων κρατών. Αυτή η αρχή έχει συγκεκριμενοποιηθεί και ερμηνευθεί επισήμως στο δεύτερο σε σπουδαότητα ντοκουμέντο του ΟΗΕ και δη στην Διακήρυξη των αρχών του ΟΗΕ από το 1970 : «Ουδέν κρατος και ουδεμία ομάδα κρατών έχουν το δικαίωμα, ανεξάρτητα για ποιόν λόγο, άμεσα ή έμμεσα να αναμειγνύονται στις εσωτερικές υποθέσεις κάποιου άλλου κράτους. Επομένως  η στρατιωτική επέμβαση και άλλοι τρόποι της ανάμειξης  ή εκφοβισμοί εναντίον  της νομικής προσωπικότητας ενός κράτους  ή εναντίον πολιτικών, οκονομικών και πολιτισμικών στοιχείων της αποτελούν παραβιάσεις του Διεθνούς Δικαίου.»  Μεταξύ άλλων απαγορεύεται  η εφαρμογή οικονομικών, πολιτικών  ή άλλων μέτρων  εναντίον ενός άλλου κράτους  που αποσκοπούν στη μείωση των κυρίαρχων δικαιωμάτων. Επίσης απαγορεύεται η βίαιη πτώση μίας κυβέρνησης μέσω υποστήριξης υπονομευτικών  ή τρομοκρατικών ή στρατιωτικών ενεργειών. Επίσης επισημαίνεται το αναφαίρετο δικαίωμα κάθε κράτους  να διοοργανώνει χωρίς αναμείξεις εκ μέρους άλλων κρατών το πολιτικό, οικονομικό, κοινωνικό και πολιτισμικό του σύστημα.

Σην περίπτωση της Βενεζουέλας οι κάτωθι ενέργειες και πράξεις αποτελούν παραβίαση της Αρχής της μη ανάμειξης στιςεσωτερικές της υποθέσεις: επίσημη υποστήριξη της αντιπολίτευσης ιδιαιτέρως μέσω της διπλωματικής αναγνώρισης ως νόμιμη εκπρόσωπος του λαού της Βενεζουέλας, άσκηση μεγάλης πίεσης έναντι της κυβέρνησης, η οποία υπό την ιδιότητατου υποκειμένου του ΔιεθνούςΔικαίου το κράτος Βενεζουέλα διεθνώς εκπροσωπεί καθώς και  η εφαρμογή οικονομικών μέτρων ενάντια στην κυβέρνηση.

Σε περίπτωση εμφυλίου  απαγορεύται στην κυβέρνηση να ζητήσει βοήθεια  από άλλα κράτη π.χ. από την Ρωσία, την Κίνα ή την Κουβα,  αλλά σε περίπτωση αμερικανικής στρατιωτικής επέμβασης στην Βενεζουέλα η κυβέρνησή της έχει σύμφωνα με το άρθρο 51 του  Καταστατικού Χάρτη του ΟΗΕ (δικαίωμα της προσωπικής και ομαδικής αυτοάμυνας) το δικαίωμα να αποτανθεί σε άλλα κράτη  ζητώντας στρατιωτική βοήθεια.

Ομως η αρχή της μη ανάμειξης στις  εσωτερικές υποθέσεις ενός άλλου κράτους δεν είναι απόλυτη, γιατί μπορούν να προκύψουν συνθήκες και περιπτώσεις που δεν θεωρούνται ως εσωτερικές, αλλά ήδη ως διεθνείς υποθέσεις. Αυτό ισχύει, όταν πρόκειται για συστηματικές και βαριές παραβιάσεις των βασικών ελευθεριών τν πολιτών και των ανθρωπίνων δικαιωμάτων καθώς και για το έγκλημα της γενοκτονίας λόγω των οποίων η διεθνής ειρήνη και η διεθνής ασφάλεια τίθενται σε μεγάλο κίνδυνο. Σε τέτοιες περιπτώσεις είναι σε γενικές γραμμές δυνατό και επιτρεπτό να ληφθούν μέτρα ακόμη και στρατιωτικού  χαρακτήρα  εναντίον του κράτους που καταπατεί το Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο. Περί αυτού όμως αποφασίζει το Συμβούλιο Ασφαλείας του ΟΗΕ επί τη βάσει τη ομοφωνίας. Η άποψη περί την  «ανθρωπιστική επέμβαση»(humanitarian Intervention“)   στρατιωτικού χαρακτήρα  δεν ανταποκρίνεται στο σημερινό  Διεθνές  Δημόσιο Δίκαιο, γιατί μερικά κράτη, πρωτίστως οι ΗΠΑ την έχουν πολλάκις εκμεταλλευθεί για δικές των πολιτικές, οικονομικές και στρατηγικές επιδιώξεις παραμερίζωντας  βάρβαρα το Διεθνές Δημόσιο Δίκαιο.

Δημοσιευθέν στα Γερμανικα: Die Zeit , Münchner Merkur (4.5.19), Tagesspiegel (26.1.19, 11,3.19) , Neue Zürcher Zeitung Facebook und Frankfurter Allgemeine Zeitung Facebook (28.1.19), Süddeutsche Zeitung (29.1.19), De Zeit (4.2.19). Zeit Facebook (4.5.19)

Υποχρέωση του ΝΑΤΟ να βοηθήσει την Τουρκία στην Βόρεια Συρία;

Υποχρέωση του ΝΑΤΟ να βοηθήσει την Τουρκία στην Βόρεια Συρία;

1.  Τουρκικά στρατεύματα βρίσκονται σε  ξένο έδαφος.

2. Η Τουρκία έχει εισβάλλει παράνομα σε συριακό έδαφος και έτσι έχει διαπράξει το έγκλημα της στρατιωτικής επίθεσης.

3. Η Συρία έχει σύμφωνα με το άρθρο 51 του Καταστατικου Χάρτη του ΟΗΕ το δικαίωμα της αυτοάμυνας.  .

4. Το άρθρο 5 της Συμφωνίας του ΝΑΤΟ από το 1949 εμπεριέχει το casus foederis (περίπτωση συμμαχίας)  που ισχύει μόνον σε περίπτωση επίθεσης κατά ενός μέλους του ΝΑΤΟ εκ μέους ενός άλλου κράτους. Συγκεκριμένα:  «Τα μέλη συμφωνούν, ότι μία επίθεση κατά ενός ή περισσότερων κρατών στην Ευρώπη ή στην Βόρεια Αμερική θα θεωρηθεί ως επίθεση κατά όλων, γι αυτό συμφωνούν , ότι σε περίπτωση μίας τέτοιας επίθεσης κάθε μέλος ως εξάσκηση  του δικαιώματος της προσωπικής και της ομαδικής αυτοάμυνας σύμφωνα με το άρθρο  51του Καταστατικού Χάρτη του ΟΗΕ αναλαμβάνει την υποχρέωση να βοηθήσει το επιτεθέν μέλος …» .

Περιεχόμενο του άρθρου 51 του Καταστατικού Χάρτη του ΟΗΕ: «Ουδέν εκ των διαλαμβανομένων εν τω παρόντι Χάρτη θα παρεμποδίζη το φυσικόν δικαίωμα ατομικής νομίμου αμύνης εις περίπτωσιν καθ ́ ήν Μέλος τι των Ηνωμένων Εθνών υποστή επίθεσιν ένοπλον, μέχρις ού το Συμβούλιον Ασφαλείας λάβη τα αναγκαία μέτρα προς διατήρησιν της διεθνούς ειρήνης και ασφαλείας. Τα υπό των Μελών λαμβανόμενα μέτρα, εν τη ασκήσει του δικαιώματος τούτου νομίμου αμύνης, θα αναφέρωνται αμέσως εις το Συμβούλιον Ασφαλείας και κατ ́ ουδέν θα θίγουν την εξουσίαν και την υποχρέωσιν του Συμβουλίου Ασφαλείας συμφώνως τω παρόντι Χάρτη όπως αναλάβη οποτεδήποτε οίαν δράσιν ήθελε κρίνει αναγκαίαν προς διατήρησιν ή αποκατάστασιν της διεθνούς ειρήνης και ασφαλείας».

Συμπέρασμα: Στην προκείμενη περίπτωση δεν σημειώνεται το casus foederis που  σημαίνει, ότι τα άλλα μέλη του ΝΑΤΟ δεν είναι νομικά υποχρεωμένα να βοηθήσουν στρατιωτικά την Τουρκία.

5. Η Τουρκία  δεν έχει προ της εισβολής στην Συρία ειδοποιήσει τα άλλα μέλητου ΝΑΤΟ, αν και ήταν σύμφωνα με  το καταστατικό του Οργανισμου υποχρεωμένη  να το κάνει αυτό. Εθύς εχ αρχής η τουρκικήκυβέρνηση έχει αποκαλέσει τους Τούρκους στρατιώτες  ήρωες,. Ο τουρκικός τύπος έχει εκφράσει επανειλλημμένα τον ενθουσιασμό του τουρκιού έθνους γι αυτό το μεγάλο «άθλημα». Εχει ερνεθτ επιβεβαιωθεί, ότι ο υπερεθνικισμός οδηγεί συνήθως σε εθνικές κααστροφές.

Επιθετική Εξωτερική Πολιτική των ΗΠΑ

Επιθετική εξωτερική πολιτική των ΗΠΑ

Εδώ και δεκαετίες επαναλαμβάνεται η πασίγνωστη αμερικανιή μέθοδος: Κατ αρχάς η  κυβέρνηση μίας χώρας δαιμονοποιείται συστηματικά. Κατόπιν  η αμερικανική κυβέρνηση ισχρίζεται, ότι το άλλο κράτος αποτελεί μεγάλο κίνδυνο για την εθνική ασφάλεια των ΗΠΑ. Αυτό κατηγορείται, ότι σκοπεύει να κατασκευάσει ατομικά όπλα που στο μέλλον θα μπορούσαν να χρησιμοποιηθούν εναντίον  της Αμερικής. Επονται δρυμείς κατηγορές, ότι παραβιάζονται  βαριά τα ανθρώπινα δικαιώματα, γι αυτό θα ήταν τελείως απαραίτητο οι ΗΠΑ  να φέρουν στην άλλη χώρα την  δημοκρατία. Βαθμιαία οι ΗΠΑ αρχίζουν να αναμειγνύονται στις εσωτερικές υποθέσεις του μέλλοντος θύματος. Υστερα ακολουθούν απειλές με «τιμωρίες» ή  αμέσως «τιμωρίες». Επεται μία συστηματική εκστρατεία ψευδών  στηριζόμενων σε δήθεν αξιόπιστες πληροφορίες της αμερικανικής κατασκοπείας. Ταυτόχρονα αρχίζουν  οι στρατιωτικές προετοιμασίες για μίαν εισβολή.  Η αμερικανική κυβέρνηση  προσπαθεί να βρει «συμμάχους» διατεθειμένους να συμμετάσχουν στην επιθετική περιπέτεια με τον δήθεν σκοπό να υπερασπίσουν απο κοινού τις «αξίες της Δύσης» , δηλαδή να υλοποιήσουν τα οικονομικά και στρατηγικά συμμφέροντα των ΗΠΑ.

Κάπως  έτσι η αμερικανική επέμβαση στο Ιράκ το 2003 έχει προετοιμαθεί και διεξαχθεί. Πολύ αργότερα ο πρώην υπουργός των εξωτερικών Collin Powell  ζήτησε  συγγνώμη από τον ΟΗΕ, γιατί  αυτός είχε εξαπατήσει μέσω πολλών ψεμμάτων το Συμβούλιο Ασφαλείας του ΟΗΕ.

Είναι αναμφισβήτητο γεγονός, ότι  μέσω της αμερικανικής εισβολής και  αλλαγής κυβέρνησης  (regime change) έχει  σε αυτήν την επικίνδυνη περιοχή   καταστραφεί η παραδοσιακή ισορροπία των δυνάμεων μεταξύ του Ιράκ, του Ιράν και της Σαουδικής Αραβίας. Μία από της αρνητικές συνέπειες αυτής της ιμπεριαλιστικής πολιτικής των ΗΠΑ ήταν το χάος που έχει επικρατήσει στο Ιράκ, η ανθρωπιστική καταστροφή  και η εμφάνιση στο προσκήνιο της περιοχής του «Ισλαμικού Κράτους».

Η ΗΠΑ είναι ύστερα από την κατάρρευση της Σοβιετικής Αυτοκρατορίας (Imperium Supremum Sovieticum)  δυστυχώς  η μόνη  υπερδύναμη, η οποία προσπαθεί με όλα τα μέσα να πραγματοποιείσει τα εγωιστικά τηςσυμφέροντα αγνοώντας και παραβίαζωντας τις οικουμενικές βασικές αρχές του ισχύοντος Διεθνούς Δημοσίου Δικαίου οπως π.χ.την κυριαρχία των κρατών, τον σεβασμό ειλλημένων υποχρεώσεων (pacta sunt servanda), την  διεθνή ειρηνική συνεργασία, την  απαγόρευση της απειλής με χρησιμοποίηση βίας ή εξάσκηση βίας, απαγόρευση της ανάμειξης στις εσωτερικές υποθέσεις άλλων λαών κτλ. . Ακριβώς αυτές οι διεθνείς αρχές αποτελούν συγκεκριμένη έκφραση της  πολιτισμικής εξέλιξης της ανθρωπότητας ιδιαιτέρως ύστερα από τον ολέθριο  Δεύτερο  Παγκόσμιο Πόλεμο.

Εν τω μεταξύ οι ΗΠΑ  έχουν εξελιχθεί σε ένα Imperium Supremum Americanum monstruosum, arrogans et adversarium juris inter gentes  ( Αμερικανική υπερδύναμη, τερατώδη, υπερφίαλη και εχθρός του Διεθνούς Δικαίου). Ιδιαιτέρως τώρα υπό τον παρανοϊκό πρόεδρο Τραμπ  η αμεικανική κυβέρνηση  έχει φθάσει στο σημείο να πιέζει και να απειλεί με «τιμωρίες» ακόμη και  κατά τα άλλα φιλικές χώρες, έτσι ώστε αυτές να αγοράσουν το  άκριβό αμερικανικό φυσικό αέριοα κα όχι το φθηνότερο αέριο από την Ρωσία (Nord stream). Το ό,τι οι ΗΠΑ απειλούν  ακόμη και με πόλεμο το Ιράν, θεωρείται ως κάτι το αυτονόητο.

Η Αμερική δεν είναι διατεθειμένη ούτε τώρα στην εποχή τηςπαγκοσμιοποίησης να συμβάλλει στην επίλυση των υπαρχόντων διεθνών προβλημάτων. Τουναντίον εγκαταλείπει στο πλαίσιο του διεστραμμένου δόγματος „America first“  τις διεθνείς οργανώσεις  και ακυρώνει τις διεθνείς συμφωνίες επιβεβαιώνοντας, ότι είναι μία ανάξια υπερδύναμη, η οποία ούτωςή άλλως έχει παύσει  να παίζει καθοριστικά τον ρόλο ενός διεθνούς  player (παίκτη). Μάλλον  η  Κίνα, η δεύτερη υπερδύναμη θα αναλάβει σε λίγο αυτόν τον ρόλο. Σε γενικές γραμμές οι ΗΠΑ  Είναι γνωστό , ότι οι αμερικανικές  ουδόλως λαμβάνουν υπ όψη  τα θεμιτά συμφέροντα άλλων λαών  ή  το commune  bonum humanitatis (κοινόν καλόν της  ανθρωπότητας). Είναι γνωστό , ότι οι αμερικανική Πολιτολογία (political science) δεν χρησιμοποιεί εκφράσεις όπως «συμφέρον της ανθρωπότητας» ή «κοινόν καλόν του κόσμου». Αυτή ασχολείται πρωτίστως απολογητικά και όχι οπωσδήποτε επιστημονικά ανέκαθεν με τα «εθνικά» συμφέροντα των ΗΠΑ.

Balkan – Mentalität

 

Die Balkan-Völker ticken anders oder Grundzüge der Mentalität

Hauptprämisse : Widerspiegelung der objektiven Realität und nicht irgendwelcher Mythen  und Wunschvorstellungen

Die Balkanvölker haben einige gemeinsame Besonderheiten aufzuweisen, die sie hinsichtlich des Grundverhaltensmusters (Mentalität) wesentlich geprägt haben.

1. Historisch bedingt, hatten sie keine Renaissance. Nachteiliger ist die Tatsache, dass sie die welthistorische Aufklärung nicht miterlebt haben.  In concreto heißt es, dass  bei ihnen kein kritischer Geist sich entwickeln konnte, und keine bürgerliche Revolution durchgeführt wurde, die  im entwickelten Teil Europas  eng mit den bürgerlichen Freiheiten und den grundlegenden  Menschenrechten verbunden war. Weitere Errungenschaften der bürgerlichen Revolution , wie die demokratische Verfassung und die Gewaltenteilung sind zwar übernommen, aber  es fehlten adäquaten  ökonomischen,  kulturellen und sozialpolitischen Voraussetzungen. . Es konnte sich des weiteren keine richtige bürgerliche Klasse herausbilden.

Zu erwähnen ist ferner der bürgerliche Staat, der sich auf den Citoyen stützt. Das bedeutet, es ist ein Staatsbewusstsein vorhanden. Eine weitere Säule des Staates ist das Rechtsbewusstsein des Citoyen, d.h. es werden die Gesetze respektiert und der Bürger kennt das Wechselverhältnis von Rechten und Pflichten. All dies ist für die Balkanvölker ein Buch mit sieben Siegeln.

2. Das Menschenbild der Balkanvölker ist durch die vorkapitalistische, d.h. die stark bäuerliche  Gesellschafts –und Wirtschaftsordnung  geformt worden. Das Dorf , die Familie, die Verwandten , die Freunde und  vielleicht noch die politisch gleichgesinnten prägen seine Interessen und sein Grundverhaltensmuster. Dieser Mikrokosmos  hat dazu geführt dass kein Individuum mit solchen Charakteristika wie Gesellschaftsbewusstsein , Gemeinsinn  und Verantwortungsbewusstsein sich herausbilden konnte. So ist der Durchschnittsmensch in den Balkanländern Einer unter mehreren, jedoch kein Individuum, das allerdings die unabdingbare Voraussetzung für den Citoyen ist. Er besitzt keine  Individualität, aber einen überdurchschnittlich entwickelten Egoismus. Infolgedessen ist ihm der Gemeinwohl-Gedanke wesensfremd. So ist es selbstverständlich, dass der Balkan-Politiker nicht an die allgemeinen Interessen, sondern an die eigenen Interessen sowie , an jene seiner Verwandten , Bekannten und Freunde denkt. Somit ist der Weg frei für einen der schlimmsten  Krebsgeschwüre  der Gesellschaften in den Balkan-Ländern , für die Korruption mit Protagonisten die Rumänen. Während die Korruption in den entwickelten europäischen Ländern und speziell in jenen mit protestantischer Tradition eine Ausnahme ist, stellt sie in Balkan die Regel dar. In einigen Ländern hat sich durch die Jahrzehnte zwischen den Menschen und den Politikern eine besondere Art des  contrat social entwickelt und zwar der Gesellschaftsvertrag der gegenseitigen Korrumpierung (do  ut des)

3. Die  Balkan-Völker sind in ihrer Mehrheit Orthodoxe Christen.  Jahrhundertelang sind sie positiv  ( Sprache, ethnische Identität)  , jedoch auch sehr negativ von dem orthodoxen Klerus  beeinflusst worden, der sich auch wegen seiner mittelalterlichen Metaphysik und Mystik durch  eine unvorstellbare Rückgewandheit und Rückständigkeit auszeichnet. Er hat sich schon gleich nach der französischen Revolution gegen die  anthropo- und individualzentrischen  Freiheiten und Menschenrechte gewandt,  predigt immer noch einen archaischen Theozentrismus und fördert weiterhin den Aberglauben.  Der orthodoxe Klerus hat alles getan, damit kein selbstbewusstes und kritisch denkendes Individuum entwickelt.

4.Eine verhängnisvolle Rolle hat die osmanische  Herrschaft über den  Balkan gespielt. Fast viereinhalb Jahrhunderte stöhnten die christlichen Völker des Balkans unter dem Joch der muslimischen osmanischen Eroberer und waren hierdurch abgekoppelt von den welthistorischen ökonomischen und sozialpolitischen Entwicklungen in West-Europa. Sogar ihr Grundverhaltensmuster weist einige Elemente der orientalischen Mentalität derart auf , dass einige Historiker  und Soziologen von einer Balkan – orientalischen Mentalität sprechen.

Noch heute fallen kulturelle Unterschiede zwischen Gebieten früher unter osmanischer Herrschaft (z.B. Serbien, Festland Griechenlands) auf der einen und Gebieten unter der Herrschaft entwickelter Staaten (z.B. Österreich in Slowenien und Kroatien, Venedig in Ionischen Inseln ) ) auf der anderen Seite auf.

5. Im  Verlaufe des siegreichen Kampfes gegen die osmanische Herrschaft  hat sich bei allen Balkan -Völkern ein starkes  Nationalbewusstsein entwickelt, welches nach der Erlangung der Befreiung weiter gefestigt worden ist. Dabei  hat man es sträflich unterlassen, auch ein Staatsbewusstsein zu entwickeln, ohne das ein modernes Staatswesen nicht funktionieren kann.  Ich habe schon vor Jahren in einigen Veröffentlichungen  über Mentalitätsprobleme  dieses Phänomen als verhängnisvollen Geburtsfehler aller Balkan-Staaten bezeichnet. Man ist bereit für seine  Nation oder für das Vaterland zu kämpfen und wenn nötig zu sterben, aber ist ihm völlig unbekannt , dass er auch gegenüber seinem  Staat Pflichten hat. In einigen Ländern des Balkan beist die Haltung gegenüber dem Staat ablehnend bis feindlich . Es ist kein Zufall, das, soweit überblickbar , die  Begriffe Staatsbewusstsein und Rechtsbewusstsein  -Steuer- und Umweltbewusstsein ohnehin keinesfalls-  in den Sprachen dieser Völker nicht bekannt sind.

6. Die meisten Balkan -Völker  hatten das tragische Schicksal im“Realen Sozialismus „ gelebt zu haben, d.h in einem totalitären System ohne Demokratie, Freiheiten und Menschenrechte. Speziell Albanien wurde in ein gewaltiges Gefängnis verwandelt. Unter diesen extrem schwierigen Bedingungen konnte sich weder das Individuum, noch der Staatsbürger, noch  Organisationstalent, noch Privatinitiative  noch ein Unternehmergeist  entwickeln.

Auf dem ethischen Gebiet ist noch etwas Verheerendes geschehen und zwar die Vernichtung der traditionellen ethischen Normen. Nach dem Zusammenbruch des „Sozialismus“ mit seinen Wertvorstellungen  ist bei den meisten Menschen ein ethisches Vakuum derart entstanden , dass dies im Allgemeinen  als  ethisch-moralische Verelendung  eingeschätzt wurde. Hierzu gehörten auch die massenweise Prostituierung von Frauen und  gehört weiterhin eine  beängstigende Skrupellosigkeit und Menschenverachtung der sogenannten politischen und ökonomischen Eliten. Auch hier steht Rumänien an erster Stelle, gefolgt von Bulgarien.

Im Verlaufe der Jahrhunderte  haben sich bei den Balkan- Völkern im Großen und Ganzen bei allen nationalen Besonderheiten folgende Charaktermerkmale herausgebildet :

a) Positive :

Freiheitsliebe, Patriotismus, Selbstbewusstsein, Ehrgefühl, Stolz, hochentwickelter Familiensinn, Respekt vor den älteren Menschen,

b)Negative :

Starke Neigung zur Disziplinlosigkeit, schwach entwickelte Ausdauer, kaum besondere Liebe zur Arbeit, unterentwickelte  Dynamik, schwacher Wille,  kein Gemeinsinn, konfrontativer Geist privat und insbesondere in der Politik, primitive Demonstration des Reichtums (sehr orientalisch) , Emotio  vor Ratio  ( sehr orientalisch,  übertriebene Emotionalität, privat wie als Nation ), Surrealismus  ( sehr orientalisch , Verwechselung von Wunschträumen mit der harten Realität), Macht des Wortes aber Schwäche der Tat,  Hang zum fast paranoiden spekulativen Denken ( sehr orientalisch) ,  krankhafter Hang zu Verdächtigungen ,  stark unterentwickeltes Organisationstalent,  überdurchschnittlich entwickelte Korruption, krankhafte Neigung zum Ultra-Nationalismus , Oberflächlickeit individuell  und besonders in den Staatsangelegenheiten ,  Kritikfeindlichkeit ( sehr orientalisch ,wer kritisiert ist Feind, wer übermäßig lobt, ist ein echter Freund),  vollständiges Fehlen der Selbstkritik (sehr orientalisch) ,  unterentwickeltes  Verantwortungsbewusstsein in Gesellschaft und Staat und zugleich für das eigene Versagen andere verantwortlich machen (sehr orientalisch), beängstigendes Fehlen der Fähigkeit zu wirtschaften, Überempfindlichkeit ( sehr orientalisch,  privat  und besonders in nationalen Fragen ), vollständiges Fehlen des Bewusstseins von der  Einheit der Rechte und der Pflichten gegenüber der Gesellschaft und dem Staat.

Schlussfolgerungen : a) Die Balkan-Völker sind auf dem Wege nach Europa und werden noch viele Jahrzehnte brauchen , um dort anzukommen. .2. Die Mitgliedschaft der Balkan-Staaten in der Europäischen Union war ein großer Fehler. Man ist dabei, auch die West-Balkan-Staaten in die Europäische Union   aufzunehmen und den bereits begangenen Fehler zu multiplizieren. Cui bono ?

Die Zeit (11.1.19) , Süddeutsche Zeitung  Facebook (12.1.19, 9.3.19, 30.5.19), Tagesspiegel (28.1.19) ,Neue Zürcher Zeitung Facebook (7.2.19, 28.5.19), Wiener Zeitung Facebook (15.5.19)